DE1097845B - Bodenbelag - Google Patents
BodenbelagInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
- Bodenbelag Die Erfindung bezieht sich auf einen Bodenbelag, der aus einer Grundschicht und einer durch ein hartes Asphaltgemisch gebildeten Oberschicht besteht, wobei letztere in ein Metallgitter von der Höhe der Oberschicht eingebettet ist. Ein Bodenbelag dieser Art ist nicht zur Verwendung im Schiffsbau geeignet, da sich hierdurch kein ausreichender Schutz des Stahldeckes gegen örtliche Schlag- oder Stoßeinwirkung ergibt.
- In Frachtschiffen, insbesondere in Erzfrachtern, hat man bisher die Stahlböden mit einem etwa 13 cm starken Holzbelag versehen. Dieser Holzbelag hat den Zweck, den Stahlboden vor Beschädigung durch Schlag und Stoß und auch vor Korrosion zu schützen, welche infolge des Feuchtigkeitsgehaltes indem Eisenerz oder anderer Ladung auftritt. Der Holzbelag ist für diesen Zweck nicht völlig zufriedenstellend, denn die Feuchtigkeit dringt in die Ritzen. zwischen den Planken und wird auch vom Holz aufgenommen.
- Zweck der Erfindung ist es, einen Bodenbelag zu schaffen, der die im Schiffsbau zu stellenden Anforderungen erfüllt. Er soll inistbesondere als Bodenbelag für die Laderäume von Frachtschiffen verwendbar sein. Dies wird dadurch erreicht, daß erfindungsgemäß die Grundschicht aus elastischem und relativ weichem Asphalt besteht.
- Der erfindungsgemäße Bodenbelag kann direkt auf die Stahldecke eines Tanks oder auf den Boden eines Laderaums aufgebracht werden; er kann aber auch auf Zwischenschichten, wie z. B. Isolierschichten, aufgebracht werden.
- So können z. B. Schiffsladeräume für Eisenerz oder anderes Erz mit hohem Feuchtigkeitsgehalt zuerst mit Filz, bitum-inös,em Papier oder anderem flächigen Material ausgelegt werden, bevor der Schichtbelag nach der Erfindung aufgebracht wird.
- Vorzugsweise wird der Stahlboden auch; zuerst mit einem Überzug gegen Feuchtigkeitseinwirkung versehen. Dieser Grundanstrich neigt dazu, sich mit dem Filz oder an derem blattförmigen Material zu verbinden, wenn der erste, nachgiebige Asphalt-Belag aufgebracht wird, da dieser heiß verlegt wird. Der erfindungsgemäße Bodenbelag wird in der Weise aufgebracht, daß die nachgiebige Asphaltschicht als heißer Asphaltüberzug aufgegossen und auf diese ein Gitterwerk aus Stahl oder anderem Metall in der Weise gelegt wird, daß es auf der ersten Schicht aufliegt. Diese Gitterverstärkung hat dieselbej Höhe wie die zweite Schicht. Auf dieses Gitterwerk wird die zweite Schicht aus hartem Asphalt so aufgebracht, daß sie die Zwischenräume des Gitterwerks ausfüllt und mit seiner Oberfläche eine Ebene bildet.
- Um das Einsinken des Stahlgitters in die weiche Unterschicht zu verhindern, werden vorzugsweise Stahlbänder flach in oder auf die Grundschicht gelegt, so daß sie mit der Oberfläche derselben abschließen und eine Auflage für das Metallgitter bilden.
- Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung.
- Fig. 1 zeigt einen Bodenbelag nach der Erfindung mit einem Schnitt durch die einzelnen Schichten und Fig. 2 zeigt eine ähnliche Ansicht eines erfindungsgemäßen Bodens, welcher auf der Isolierschicht eines gekühlten Laderaums aufgebracht ist.
- In Fig. 1 wurden die Stahlplatten 3, welche die Tankoberflächen bzw. den Boden eines Laderaumes bilden, zuerst von Rost, Fett und Feuchtigkeit befreit und dann mit dem Grundanstrich 4 versehen, der den Korrosionsschutz bildet. Falls sich in den darunterliegenden Tanks Öl befindet, müssen die Stahlplatten 3 vor dem Grundanstrich zunächst mit einer geeigneten Benzin- und ölfesten Grundierung überzogen werden. Auf der obersten Grundierung liegt eine Filzschicht 5 und darauf folgt die Grundschicht 6 von etwa 13 mm Dicke aus nachgiebigem oder relativ weichem heißem Asphalt. Die Aufbringung des erhitzten Asphaltes bewirkt, daß die Grundierung unter dem Filz erweicht wird und dadurch mit dem Filz bindet. Ebenso haftet der heiße Asphalt fest an dem Filz, so daß ein Kriechen vermieden wird.
- Auf die weiche Asphaltlage, welche die Polster-oder nachgiebige Grundschicht bildet, werden eine Anzahl von parallelen Stahlbändern 8 gelegt. Auf diese Bänder kommt ein Verstärkungsgitter g aus Stahl. Eine bevorzugte Ausführungsform dieses Stahlgitterwerks besteht im wesentlichen aus Maschen von etwa 7,6 ein im Ouadrat, die vog einem etwa 19 mm breitem ziclzzachförmig gebogenem Band 15 aus Schmiedeeisen gebildet werden. Das Gitter erhält Djeiecksioi-m durch gerade Stahlbänder 16 und die odickzaclcförmig gebogenen Bänder 15, die beide durch Stäbe 17 aus Stahl oder anderem Metall verbunden sind. Das Gitter kann an der Wand des Laderaumes oder irgendwelcher anderen .Begrenzungsfläche oder aber auch der Wand eines Abflusses oder Mannloches befestigt werden, um das herum der Bodenbelag angebracht wird; es muß jedoch nicht verankert werden.
- Auf dieses Stahlgitter 9 kommt eine Schicht 10 eines harten heißen Asphalt, welcher in die Zwischenräume des Stahlgitters gepreßt wird, so daß dieses vollständig ausgefüllt wird. Für diese obere Lage 10 wird harter Asphalt verwendet, der als Füllmaterial z. B. Schiefermehl, Granitsplitter od. dgl. enthält, so daß er eine stoßsichere Oberfläche bildet.
- Je nach dem Verwendungszweck des Bodenbelages kann jede andere Art von Stahlstärkungsgitter verwendet werden.
- Das Stahlgitter 9 hat zwei Hauptaufgaben: Erstens verteilt es die Belastung und verteilt lokalen Druck auf eine größere Fläche. Außerdem verstärkt es die harte Asphaltschicht und wirkt der Sprungbildung dieser Schicht oder der Ausbreitung von Rissen entgegen. Die Grundschicht 6 is;chützt das Stahldeck gegen starke örtliche Schlag- oder Stoßeinwirkung, und die beiden Lagen verhindern wirkungsvoll das Eindringen von Feuchtigkeit oder korrodierenden Flüssigkeiten von der Oberfläche des Belages zu den Stahlplatten bzw. Tankdecken. Der Schichtbelag nach der vorliegenden Erfindung kann außer für den Boden von Laderäumen auch für andere Zwecke, wie auf Zwischen- oder Hauptdecks u. dgl., Verwendung finden.
- Des weiteren wird durch den erfindungsgemäßen Belag erhebliche Raumersparnis erzielt; denn der herkömmliche Holzplankenbelag hat eine Stärke von etwa 12,7 cm, während der Belag nach der vorliegenden Erfindung einem Stahldeck einen besseren Schutz bei einer Dicke von nur etwa 3,8 cm bietet.
- Die Erfindung erweist sich außerdem nützlich als Wärme- oder auch Schallisolierung, z. B. für gekühlte Laderäume. Sie verhindert das Eindringen von Fremdstoffen und Schädlingen in die Korkschicht, die normalerweise zu Isolierzwecken verwendet wird. Fig. 2 zeigt eine Anwendungsweise der Erfindung als Belag für eine Tankdecke od. dgl., wenn der Laderaum für Kühlzwecke isoliert ist.
- In der Ausführung der Erfindung nach. Fig. 2 sind die Stahlplatten, wie oben beschrieben, mit einer Grundierung versehen, auf der Schichten 12 und 12 aus Kork dann in an sich bekannter Weise verlegt werden. Auf die obere Korklage 12 wird dann die Grundschicht 6 aufgebracht und der Boden, wie in Fig. 1 beschrieben, aufgebaut.
- In Fig. 2 ist eine andere Gitterform gezeigt, und zwar in Rautenform, gebildet von zickzackförmig gebogenen Stahlbändern 18, die mit Stäben 17 verbunden sind. Es können je nachdem auch andere Formen und Größen von Gittern Verwendung finden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Bodenbelag, bestehend aus einer Grundschicht und einer Oberschicht, die in ein Metallgitter von der Höhe der Oberschicht, die aus einem harten Asphaltgemisch besteht, eingebettet ist, dadurch äekennzeichnet, daß zur Verwendung des Bodenbelages im Schiffsbau, insbesondere für Laderäume von Frachtschiffen, die Grundschicht (6) aus elastischem und relativ weichem Asphalt besteht. z. Bodenbelag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf oder in die Grundschicht (6) Trägerbänder aus Stahl oder ähnlichem Metall flach auf- oder eingelegt werden, um das Einsinken des Metallgitters (9) in die untere Schicht zu vermeiden. 3. Bodenbelag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundschicht (6) auf einer Lage (5) aus Filz oder anderem fasrigen Material aufgebracht ist, die auf dem Stahl oder anderem Metall des Decks oder der Tankdecke (3) verlegt wird. 4. Bodenbelag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundschicht (6) auf einer Isolierschicht aus Kork od. dgl., wie sie bei gekühlten Laderäumen An-Wendung findet, aufgebracht ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 1982 110, 2187 500; Zeitschrift »Railway Age« vom 30. 5. 1955, S. 24.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1097845X | 1957-05-02 |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2640297A1 (fr) * | 1988-12-09 | 1990-06-15 | Screg Routes & Travaux | Procede de construction d'une chaussee armee utilisant une structure metallique |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1982110A (en) * | 1932-06-23 | 1934-11-27 | Arthur E Sangdahl | Armored floor structure |
| US2187500A (en) * | 1938-05-26 | 1940-01-16 | Ralph E Laubscher | Floor construction |
-
1958
- 1958-04-30 DE DEB48753A patent/DE1097845B/de active Pending
Patent Citations (2)
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