DE20022832U1 - Schalldämmfüllkörper für Trapezbleche - Google Patents
Schalldämmfüllkörper für TrapezblecheInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
l ^P1'" pkys· Korirad Schaefer
European Patent Attorneys Tel:(0)-40-6562051 Fax:-6567919
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25. Januar 2002 Uns. Zeichen: 02734gm
Fibo Exclay Deutschland GmbH
Schalldämmfüllkörper für Trapezbleche
Die Erfindung betrifft einen Füllkörper, der im Oberbegriff des Anspruch 1 genannten Art.
Flachdachkonstruktionen werden in heute weitverbreiteter Bauweise: mit Trapezblechen als Flächentragelementen ausgeführt. Die Trapezbleche liegen auf einer Tragkonstruktion und tragen ihierseits den üblichen Flachdachschichtaufbau, typischer Weise bestehend aus einer auf das Trapezblech gelegten Dampfspenfolie, einer darauf liegenden Wärmedämmschicht und einer darüber abschließenden Wetterhaut. In soweit übliche Konstruktionen erfüllen die Anforderungen an Wärmedämmung und Wetterschutz sowie ausreichende Tragfestigkeit.
Solche Flachdachkonstuktionen werden insbesondere bei Industriehallen eingesetzt, bei denen zu den vorgenannten Anforderungen auch auf Schallschutz geachtet werden muß. Die Schalldämmung gegen aus der Halle durch das Dach nach außen tretenden Schall muß verbessert werden.
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Dazu sind gattungsgemäße Schalldämmfüllkörper bekannt, die in die nach oben offenen Profilwannen der Trapezbleche, also unter der darauf liegenden Dampfsperrfolie eingelegt werden. Als Schalldämmkörper sind trapezförmig aus Steinwollplatten ausgeschnittene Körper bekannt. Diese werden in ihrem Trapezquerschnitt und ihrer Höhe passend zum Trapezblech angefertigt und in die nach obenen offenen Wannen gelegt.
Nachteilig bei diesen bekannten SchalldärninfMkörper ist die geringe Schalldämmung sowie die schwierige Verlegearbeit. Die Steinwollfüllkörper werden, um maximale Schalldämmung zu erreichen, passend zum Profil der Profilwannen zugeschnitten und passen bei normalen Verlegeverhältnissen genau in diese hinein, so daß die Dampfsperrfolie flach über das Trapezblech mit darin liegenden Füllkörpern verlegt werden kann. Bei Störungen im Trapezblech kommt es jedoch zu erheblichen Verlegeproblemen. Ist z. B. eine Profilwanne an einer Stelle eingebeult, so ragt an dieser Stelle der Füllkörper nach oben hoch und verursacht in der aufzulegenden Schichtkonstruktion des Flachdaches eine Beule. Um dies zu verhindern sind umständliche Nacharbeiten an den Füllkörpern erforderlich. Jede störende Verformung des Trapezbleches führt zu erheblichen Problemen.
Femer gibt es Probleme mit den sehr vielen unterschiedlichen Trapezblechkonstruktionen, die unterschiedliche Profilwannenquerschnitte aufweisen. Für diese muß jeweils der Steinwollfüllkörper genau passend zugeschnitten werden.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Schalldämmfüllkörper zu schaffen, der bei problemloser Verlegung eine sehr gut Schalldämmung ergibt.
Diese Aufgabe wird mit dem Merkmal des Anspruches 1 gelöst.
Erfindungsgemäß wird als Schalldämmkörper ein mit Blähtongranulat gefüllter flexibler Schlauch verwendet. Blähtongranulat ist ein Schüttmaterial, das in der geschütteten Lage liegen bleibt und keine rückfedernde Eigensteifigkeit hat wie die bekannten Steinwollfüllkörper. Wird ein erfindungsgemäßer Schlauch in eine Profilwanne gelegt, so kann durch einfaches Überstreichen des Schlauches von Hand das Granulat verteilt und in das Wannenprofil gedrückt werden. Es bleibt in der einmal gegebenen Lage liegen. An beschädigten, z. B. verbeulten Stellen des Trapezbleches kann auf diese Weise unter Verteilung des Granulates eine paßgenaue Einlage des Füllkörpers erreicht werden, ohne daß der Füllkörper das Trapezblech überragt und den darauf liegenden Schichtaufbau stört. Dieser Vorteil gilt auch, wenn beispielsweise Einbauten in der Wanne oder sonstige Hindernisse vorliegen. Es kann mit einem Standardschlauch für sämtliche vorkommende Trapezblechprofile gearbeitet werden. Der Standardschlauch ist zum Füllen kleiner Trapezblechprofile vorzusehen und kann bei größeren Profilen zu mehreren in eine Profilwanne verlegt und in diese querschnittsfüllend eingestrichen werden. Schallmessungen haben gezeigt, daß der erfindungsgemäße Füllkörper in der Schalldämmung den bekannten Steinwollzuschnitten überlegen ist.
Die Korngrößen des Blähtongranulates betragen vorzugsweise nach Anspruch 2 zwei bis fünfzehn mm und besonders vorzugsweise nach Anspruch 3 vier bis acht mm. Bei diesen Korngrößen ergibt sich eine sehr gute Schalldämmung und eine gute Lagerfähigkeit und Verstreichbarkeit des Granulates.
Vorzugsweise sind die Merkmale des Anspruches 4 vorgesehen. Gebrochenes Granulat ist Aufgrund seiner erhöhten Offenporrichkeit besonders gut schalldämmend und zeichnet sich wegen seiner Scharfkantigkeit durch besonders stabile Lagerung aus, ohne das es nach dem Verlegen zu z. B. rollendem oder rieselnden Lageänderungen kommt.
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Der Schlauch kann aus geeignetem, das störende Verstreuen von Granulat auf der Baustelle und insbesondere auf dem Trapezblech verhinderndem flexiblem Material bestehen, wobei sich aus Kosten- und Brandschutzgründen insbesondere das Material nach Anspruch 5 eignet.
Vorzugsweise sind die Merkmale des Anspruches 6 und insbesondere des Anspruches 7 vorgesehen. Ein teilgefüllter, insbesondere ein nur zu dreiviertel mit Granulat gefüllter Schlauch läßt sich in jedes beliebige Wannenprofil gut in alle Profilecken und -kanten einlagern, ohne die bei einem prallgefüllten Schlauch zu erwartende störende Eigensteifigkeit.
Vorteilhaft sind die Merkmale des Anspruches 8 vorgesehen. Mit einer Perforation das Schlauches wird auch bei luftdichtem Schlauchmaterial, wie bei spielsweise Polyaethylenfolie, Luftaustausch des Schlauchinneren zur Umgebung gewählleistet, so daß ein störender, den Schlauch prallhaltender Innendruck vermieden wird und der Schlauch gut verlegbar ist.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise und schematisch dargestellt, es zeigen:
Fig. 1 Einen Schnitt durch eine Flaschdachkonstruktion mit Trapezblech und Schalldärnrnfüllkörpern,
Fig. 2 einen Schnitt gemäß Fig. 1 durch eine größere Profilwanne mit drei Schalldärnrnfüllkörpern und
Fig. 3 eine Seitenansicht des Endstückes eines mit Blähtongranulcit gefüllten Schlauches.
Fig. 1 zeigt im Querschnitt eine übliche Flachdachkonstruktion. Ein Trapezblech 1 üblicher Bauweise liegt auf einer nicht dargestellten Tragkonstruktion, z. B. einigen Stahlträgern. Das Trapezblech 1 bildet die Flächentragkonstraktion für den damber liegenden Schichtaufbau, der in dargestellter typischer Ausbildung eine über das Trapezblech gelegte Dampfsperrfolie 2, eine darüberliegende Wännedämmschicht 3, z. B. eine Steinwollmatte, sowie eine oben abschließende Wetterhaut 4, beispielsweise eine verschweißte Bitumenfolie aufweist. Zur verbesserten Übersichtlichkeit der Zeichnung sind die Bestandteile des Schichtaufbaues vertikal getrennt dargestellt.
Zur Verbesserung der Schalldämmung der dargestellten Konstruktion sind in alle nach oben offenen Profüwannen 5 des Trapezbleches 1 Füllkörper 6 eingelegt, die jeweils aus einem Schlauch 7 mit einer Füllung aus Blähtongranulat 8 bestehen.
Die Schläuche 7 können in Standardformat angefertigt und im Werk oder wahlweise auch vor Ort mit Blähtongranulat gefüllt werden. Sie können in ihrem Format für kleinere, in Fig. 1 dargestellte Profilwannen 5 vorgesehen sein, die sie ausfüllen. Wird ein Trapezblech größerer Profiltiefe mit einer wesentlich größeren nach oben offenen Profilwanne 5' verwendet, wie in Fig. 2 dargestellt, dann können z. B. drei Füllkörper 6 des selben Formates wie in Fig. 1 eingelegt werden.
Fig. 3 zeigt einen Schlauch 7 in einem Endbereich. Der Schlauch 7 besteht im bevorzugter Ausführungsform aus einer aus Brandschutzgründen bevorzugten schwer entflammbaren Polyaethylenfolie und ist am dargestellten Ende mit einer Schweißnaht 9 verschlossen. Es ist eine Perforation mit Löchern 10 vorgesehen.
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Der Schlauch 7 des Füllkörpers 6 ist vorzugsweise mit Granulat 8 nur teilgefiillt und zwar insbesondere nur zu etwa dreiviertel gefüllt. Es ergibt sich also ein nicht in runder Fonn prallgefullter Schlauch sondern ein unter Ausnutzung der Schüttgutbewegbarkeit der Granulatfullung in beliebiger Querschnittsform bringbarer Schlauch, der, wie die Figuren 1 und 2 zeigen, in beliebige Querschnittsformen gelagert werden kann, sich also insbesondere dem Querschnittsprofil der nach oben offenen Profilwannen 5 anpassen kann ohne diese unter Störung des darüberliegende Aufbaues zu überragen.
Aus Schalldämmgründen und aus Gründen der guten Verschiebbarkeit der Granulatfüllung weist das Granulat Korngrößen zwischen zwei und fünfzehn mm, vorzugsweise zwischen vier und acht mm auf. In besonders bevorzugter Ausführungsform ist das Granulat gebrochen ausgeführt.
Bei der Verlegung werden vor Aufbringen des Schichtaufbaues 2, 3, 4 von oben Füllkörper 6 in die nach oben offenen Profilwannen 5 eingelegt. Durch Überstreichen der Oberfläche des Füllkörpers 6, z. B. mit der Hand, kann in diesem das Granulat verteilt werden, bis sich der Füllkörper etwa in der dargestellten Weise dem Profil der Profilwanne 5 gut anpaßt und er insbesondere nicht über die Oberfläche des Trapezbleches 1 hinaus steht, also den darauf liegenden Schichtaufbau 2, 3, 4 nicht stört.
Auch bei Störungen im Profilblech, z. B. der in Fig. 1 in der mittleren Profilwanne 5 dargestellten Einbeulung 11, kommt es nicht zu Problemen. Auch hier kann durch Verteilung des Granulats 8 im Schlauch 7 ein Ausgleich derait erreicht werden, daß der Füllkörper 6 hier nicht zu hoch gedrückt wird, wie dies bei formsteifen Füllkörpern der Fall wäre.
Claims (8)
1. Langgestreckter Schalldämmfüllkörper (6) für die nach oben offenen Profilwannen (5) von in Flachdachkonstruktionen (1, 2, 3, 4) verlegten Trapezblechen (1), wobei die Querschnittsfläche des Füllkörpers (6) kleiner ist als der Querschnitt der Profilwannen (5), dadurch gekennzeichnet, daß der Füllkörper (6) aus einem flexiblen Schlauch (7) mit einer Füllung von Blähtongranulat (8) besteht.
2. Füllkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Korngrößen des Granulats (8) 2 bis 15 mm betragen.
3. Füllkörper nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Korngrößen des Granulats (8) 4 bis 8 mm betragen.
4. Füllkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Granulat (8) gebrochen ist.
5. Füllkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauch (7) aus schwerentflambarer Polyaethylenfolie besteht.
6. Füllkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauch (7) mit Blähtongranulat (8) teilgefüllt ist.
7. Füllkörper nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauch (7) mit Blähtongranulat (8) zu 3/4 gefüllt ist.
8. Füllkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauch (7) mit einer Perforation (10) versehen ist.
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Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2400868A (en) * | 2003-04-26 | 2004-10-27 | Speeddeck Building Systems Ltd | Trapezially ridged roofing sheet supporting insulation |
| EP2316641A1 (de) * | 2009-11-02 | 2011-05-04 | Andrzej Pradzynski | "Isolierverbundstoff (KWI) mit einer Zweischicht-Struktur sowie eine Issolierverbundstoffhaltige (KWI) Überdachung" |
| EP3467230A1 (de) * | 2017-10-06 | 2019-04-10 | HILTI Aktiengesellschaft | Baugruppe mit profilblech und brandschutz- und oder schallschutzelement sowie brandschutz- und /oder schallschutzelement zur bildung einer baugruppe |
| CN112920459A (zh) * | 2021-01-21 | 2021-06-08 | 上海元弘新材料科技有限公司 | 一种隔音膨胀材料及其制备方法与应用 |
-
2000
- 2000-10-23 DE DE20022832U patent/DE20022832U1/de not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20020627 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20031105 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20060922 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
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| R071 | Expiry of right |