DE1759610A1 - Flaecheneinheit zur Herstellung von Schwimmbecken - Google Patents
Flaecheneinheit zur Herstellung von SchwimmbeckenInfo
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Classifications
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Description
- FLACHENELEMENT ZUR HERSTELLUNG VON SCHWIMMECKEN Die Erfindung batrifft ein Flächenelement zur Herstellung von Schwimmbecken, bitan'ks, Saurebohattern, Schattschranken o. l. mit einer Metallblechwang und orner Baschlchtung.
- Schwimmbecken aus massivem Kunststoff sind sehr teuer und haben wenig Eigenstabilität.
- Mon mut3 das Schwimmbecken zunächst in Magerbeton in die Erde einformen, um so dem Kunthtoff eine StUtzo zu geben.
- Schwimmbecken aus Metoll sind zwar ntcht so teuer. Sie müssen jedech auf ihner Innenseite etnen Farbanstrich mit Unterwasserfarbe erhalten. Dieser Farbanstich kann nicht einfach aufgetragen werden. Vielmehr mu# man das Metallblech vorher sandstrahlen. Die Unterwesserforbe hdlt nur eine bestimmte Zeit und muß erneuert werdon. Sel ! sot trotz eines guten Anstrichs kann das Metallblech rotfen. Au#erdan mu# das Schwimmbecken auch au#en angeatr ! ehen werden.
- Aufgabe der Erfindung ist es, ein Flächanelement anzugeben, das für die eingangs erwähnten Zwecke vorwendet werden kann und die Nachteile seither bekannter Flächenelemente vermetdet.
- Zur Lotung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, da# die Metallblechwand zahireiche, nebeneinanderliegende, durch schmale Stage getrannte Durchbrüche hat und da# die einen amhartenden Kunststoff aufwetssnde Beschichtwg beidsaitig auf die Metallblechwand aufgebracht ist und dureh die Durchbrüche hindurch stoffschlüssig miteinander verbunden sind.
- Weltere Vorfeile und Merkmale der Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Auführungsbeispiels hervor. In der ZeXchnung zeigen : Fig. 1 einen perspektivisch gesehenen Ausschnitt aus einem Flächenelement mit aufgeschwei#ter Rippe, Ftg. 2 etne perspektivi Ansicht veines Sahwimmbeckens, Fig. 3 einen Schnitt durch eine Eckvarbindung dieses Schwimmbeckens.
- Fixa. 4 eine teilweise aufgebrchene Teildraufsicht auf eine Lochblechyerbindung.
- Ein Lochblech 11 besitzt quadratische Dutchbrüche 12, die durch Stege 13 voneinander getrennt sind. Die Durchbrüche 12 sind sahr regelmä#ig angeordnet. Das Lochblech 11 ist *In z. B. fur die Herstellung von Sieben, Kellerfenstern o.dgl. im Handel erhältliches Lochbloch.
- Auf der später die Au#enseite bildenden Seite des Lochblechs 11 ist eine Rippe 14 In Form einer U-Schiene aus dem gleichen Lochbelech durch Punktachwei#ung aufgeschwei#t. Diese Rippe 14 d ! ent der Vereteifutg und ktinnto nuch andere Fortn haben. Man kttnnte hier auch L- oder V-Prafil verwenden oder aber solche Rippan 14 einfach dadurch bilden, da# man In dos Lochblech 11 Sicken einbrlngt.
- Belde Seite des Lochbiechs 11 sind durch ie eine Glasfasermattie 16, 17 abgedackt, die Im Bereich der Rippe 14 deren Umri#folgt. Beide Glasfasermatten 16, 17 sind mit Polystyrol getrnkt, sada# sich die beiden Glasfasermatten 16, 17 durch d ! e Durchbrechungon 12 hindurch stoffschlussig miteinander verbinden. Es ist hierzu keineswegs notwendig. die Glasfasermatten gegeneinander zu drucken. Die Verbindung erfolgt ganz von selbst.
- EventueiX kann vot dam Auflegen der Glasfn 16, 17 das Lochblech 11 mit Polystyrol angestrichen werden. Der in Fig. 1 sichtbare obere Rend des Flächenelements wird durch nicht dargestellte Mittel abgedeckt Eventuell kann man auch hier ainen Glasfasermatten-Streifen auflagen, lhn mit Polystyrol tränken und so auf die oberen Berelche der Glasfasermatten 16, 17 aufkleben. Es ist auch möglich, den oberen Rand des Flächenelements zwetmal um 90° nach ougen abxuwinkaln.
- In Fig. 2 ist ein Schwimmbecken gezeigt, das aus fünf flächenelementen, nämlich einem Boden und vier Seitenwänden gebildet ist. Diese Flächenelemente können an ihren Sto#-stellen wiederum durch Glasfesermatten-Streifen verbunden werden. Es ist jedoch auch die in Fig. 3 gezeigte Konstruktion möglich. Dort wurden im Eckbereich ein Winkel 18 aus Lochblech eingeschwei#t. Dieter Winkel 18 wurden nachträglich mit einem Polystryol-getränkten Glasfaserstreifen wieder abgedeckt.
- Die erfindungsgemä#e Konstrucktion gestattet es, Schwimmbecken herzustellen, die zwar gonatmo stabil wie die seltherigen Metall-Schwimmbecken sind, jedoch erheblich weniger kosten. und niemals rosten. Da das Polystyrol eingefärbt werden kann, sind keine Anstriche notwendig und die eingefärbte Forbe bleicht ganz erhablich waniger aus als ein Farbanstrich. Das Schwimmbecken rostet weder tnnen noch paulien, denn es hat sich gexeigt, da# es chne besondere Sargfaltsma#nahmen möglich ist, die Lochblechwand 11 mit einer poraniasen Beschichtung zu umziehen. Das Lochblech braucht in keiner Weise vor dem Aufbringen der Beschichtung behandelt werden, sodaB alles Reinlgen wie z. B. sondstrohten entfällt. Es ergibt sicl, eine wesentlich bessere Wärmeisolation, soda#, soda# warmes Wasser länger warm blelbt. Das Flächenelement hot eine nicht ganz glatte Wandstrucktur, was insofern vorteilhaft ist, da# man weniger lelcht ausrutscht als bn einem Kurotstoffbeeken oder in sinem ongestrichenen Becken.
- Sind Ausbesserungen notwendig, so können diese wesentlich leichter als bisher vorgenammen worden. Es ist mit solchen Flächenelementen sogar möglich, das Schwimmbecken ohne weiteres zu vergrö#ern, was bislang immer den Kauf von vollständig neuen Becken erforderltch gemacht hat. Hterzu ist es nut notwendig,, das alte Becken an der gewUmchteh Stalle aufzuschneiden und da neve Stück anzusetzen. Man kann hier die Durchbruche 12 des Lochblechts 11 sozusagen als Raster verwenden, indem man die Durchbrüche des alten und des neuen Teils miteinander fluchten lä#t und etne Flachkopfschraube hindurchsteckt, auf coron anderer Seite eine Mutter festgezogen wird. Die Trennstelle wird dann mit einem Polystyrol getränkten Glasfaserstreifen wieder abgedeckt und stört in keiner Weise. Man konn dohet vollsttfndig ohne Schwetßen Stucke anelnander setzen, soda3 auch Loien die Atbeit bewältigen können. Wegen des Halts, den die Durchbrüche 12 des Lochbleche 11 geben tritt das bel Kunststoffbecken gefurchtete Ausfransen in der Umgebung von Muttern und Schraubenköpfen nicht auf.
- Da das Flächenelment gegen Fette, Öle, Söuren und Waer beständig ist, kann man es auch z. B. für Öltanks verwenden. Hier benutzt man am besten nichteingefärbtes Polystyrol und kann dann von außen immer sehen, wievele inhalt der Behälter noch hat. Alle manchmal fatteh gehenden Flüssigkeitstandsanzeiger entfallen dann.
- Beim erfindungsgemä#en Flächenelement mochen die unterschledichen Ausdehungskoeffizlonten van Matall und Kunststoff nichts aus, die häufig dazu führen, da# sich in der Beschtchtung bekannter Flächenelemente Risse bilden.
- Do Ftaehenetement lit nicht nur ein wärmemä#iger sondern auch ein guter elektrischer Isolator, sodoB sich z. B. for den Bau von Schaltschränken ganz naue Möglichkeiten ergeben.
- Stott die Flächenelemente vollständig fabrikmä#ig herzustellen, kann man auch die zugeschittenen Lochbleche verenden, an Ort und Stalle zusammonftan und beschichten. Dies ergibt eine erhebliche Kostenersparnis.
- In, Fig. 4 ist eine Verbindung von zwel Lochblechen 11a und I I b gezelgt, die an einer Verbindungsstelle 19 miteinander verbunden sind. Hierzu hat man die rechte Kante des Lochblechs 11a so abgeschnitten, da# gerade ein senkrechter Steg 13a stehen bleibt. Ein khe Steg 13b Id rachts am Lochblech 11b ebenfallssichtbar.
- Der links Rand 2 des Lochblechs 11b wurde so abgesägt, da# dort kein senkrechter Steg 13b sondern nur noch waograchte Fortsätza 21b stehen bielben. Soche Fortsätze sind beim Lochbteeh 11a licles mit 21a bezeichnet.
- Die Forhsätze 21b sind zunächst um etwa 90° hochgebogen, dann durch Durchbrüche 12 gettecht und dann nochmals um 90° abgewinkelt worden, soda#sie sich am Steg 13a festhaften können. Diese Verbindung hat den Verteil, sowcht sehr einfach als auch fiach und starr zu sein. Das Beschichten mit Glasfasermalten macht hier kainslat Schwierlgkeiten.
Claims (1)
- PATENTANS PRUCHE 1. Flächenelement zur Herstellung von Schwinmmbecken, Öltanks, Säurebehältarn, Schaltschränken Oedg., mit einer Metalblechwand und einer Beschichtung, dadurch gekennzeichnet, da# die Metallbleshwand (11) zahlreiche, nebaneinanderliegende, durch schmale Stage (13) geatvennte Durcnnte Durchbrüche (12) hat und da# die einen aushärtenden Kunststoff aufweisande Beschichtung (16, 17) beidwitTg auf die Metallbelchwand (11) aufgebracht ist und durch die Durchbrüche (12) hindurch stoffschlus mitelmnder verbunden sind, 2. Flächenelement nach Anspruch 1, dadurch gekonnzeichnet, da# die Beshchitung beidseltig auf die Metallblechwand (11) aufgebrachte Glasfasermatten (16,17) umfa#t, die mit aushärtendem Kunstharz, vorzugsweise Polyester, getränki sind.3. Ftachenetentent noch Awpruch I oder 2, dadurch gekannzeichnet, da# die Metallblechwand *in an sich bekanntes Lochblech (11) ist.4. Flächenelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, da# das Lochblech (11) auf seiner Au#enseite rippen (14) aufweist.5. Flächenelement nach etnam odar mohreren der vorhergehenden Ansprüche dodurch gekennzetchnet, da# die Rippen (14) auf die Lochblechwand (11) aufgeschwei#t sind.6. flächenelement nach einem oder machreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, da# die kunstarzgeträntan Glasfesermatten (16,17) durchschimmernd sind.7. Flächanalement nach etnem odor mehxten der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, da3 an Verbindungstellen (19) van Lochblechen (11a, 11b) die Stege der cinen Richtung des einen Lochblechs (11b) die Form von an ihren einen Ende freinen Fortsätzen (21b) haben und daß diese Forhäutze (21b) die Durchbrüche ( 2) durchgretfend um benwhborte Stege (13c) der andwen Richtvng das anderen Lochblechs (11a) herumgebogen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681759610 DE1759610A1 (de) | 1968-05-18 | 1968-05-18 | Flaecheneinheit zur Herstellung von Schwimmbecken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681759610 DE1759610A1 (de) | 1968-05-18 | 1968-05-18 | Flaecheneinheit zur Herstellung von Schwimmbecken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1759610A1 true DE1759610A1 (de) | 1971-06-16 |
Family
ID=5695687
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681759610 Pending DE1759610A1 (de) | 1968-05-18 | 1968-05-18 | Flaecheneinheit zur Herstellung von Schwimmbecken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1759610A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2375410A1 (fr) * | 1976-12-24 | 1978-07-21 | Desjoyaux Jean Louis | Elements prefabriques monobloc plats ou convexes assembles par juxtaposition pour la realisation de piscines, et leur procede de fabrication |
| FR2677393A1 (fr) * | 1991-06-04 | 1992-12-11 | Tellier Claude | Dispositif permettant, pour une piscine ou un bassin en beton arme, la realisation simultanee des murs, du fonds, des gorges et du revetement interieur vertical. |
| DE19811260A1 (de) * | 1998-03-14 | 1999-09-16 | Horst Marsch | Schwimmbecken aus vorgefertigten Elementen |
-
1968
- 1968-05-18 DE DE19681759610 patent/DE1759610A1/de active Pending
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2375410A1 (fr) * | 1976-12-24 | 1978-07-21 | Desjoyaux Jean Louis | Elements prefabriques monobloc plats ou convexes assembles par juxtaposition pour la realisation de piscines, et leur procede de fabrication |
| FR2677393A1 (fr) * | 1991-06-04 | 1992-12-11 | Tellier Claude | Dispositif permettant, pour une piscine ou un bassin en beton arme, la realisation simultanee des murs, du fonds, des gorges et du revetement interieur vertical. |
| DE19811260A1 (de) * | 1998-03-14 | 1999-09-16 | Horst Marsch | Schwimmbecken aus vorgefertigten Elementen |
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