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DE1097489B - Schaltungsanordnung zum Empfang von durch zwei vorzugsweise tonfrequente Kennfrequenzen uebertragenen Zeichen - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Empfang von durch zwei vorzugsweise tonfrequente Kennfrequenzen uebertragenen Zeichen

Info

Publication number
DE1097489B
DE1097489B DES50436A DES0050436A DE1097489B DE 1097489 B DE1097489 B DE 1097489B DE S50436 A DES50436 A DE S50436A DE S0050436 A DES0050436 A DE S0050436A DE 1097489 B DE1097489 B DE 1097489B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
windings
receiver
circuit arrangement
circuit
frequency
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES50436A
Other languages
English (en)
Inventor
Adam Stock
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES50436A priority Critical patent/DE1097489B/de
Publication of DE1097489B publication Critical patent/DE1097489B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/18Electrical details
    • H04Q1/30Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents
    • H04Q1/44Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current
    • H04Q1/444Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with voice-band signalling frequencies
    • H04Q1/45Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with voice-band signalling frequencies using multi-frequency signalling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zum Empfang von durch zwei vorzugsweise tonfrequente Kennfrequenzen übertragenen Zeichen Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Empfang von Zeichen, die mittels zweier vorzugsweise tonfrequenter Kennfrequenzen übertragen werden.
  • Schaltungsanordnungea dieser Art werden. beispielsweise für die sogenannte Tonfrequenzwahl in Fernsprechsystemen benötigt, bei der über den Sprechkreis Zeichen bzw. Impulse übertragen werden, deren Frequenz im Sprachband liegt und die beispielsweise in Gleichstromzeichen zur Auslösung bestimmter Vorgänge umzuwandeln sind. Schaltungsanordnungen für diesen Zweck wurden bisher meist in der Weise ausgebildet, daß in den Übertragungsweg ein Gabelübertrager eingefügt wurde, dessen Ausgang eine Verstärkerröhre steuert, in deren Anodenkreis zwei auf die Kennfrequenz abgestimmte Resonanzkreise eingeschaltet sind. Mit den Resonanzkreisen sind über Gleichrichter die Wicklungen der entsprechenden Steuerrelais verbunden, die außerdem mittels einer sogenannten Sprachsperre ein Ansprechen bei gleichzeitigem Empfang von Kennzeichenfrequenzen und von Sprache verhindern. Nachteilig an dieser Schaltungsanordnung ist die mit einfachen Mitteln nur ungenügend zu erreichende Trennung der Kennfrequenzen sowie die störende Differenzfrequenzbildung aus den Kennfrequenzspannungen. Fernerhin sind der Bedarf einer relativ hohen Anodenspannung und die Kompliziertheit des Aufbaus störend.
  • Die in den bekannten Schaltungen dieser Art vorgesehene, für beide Kennfrequenzen gemeinsame Verstärkerr5hre bringt insbesondere beim Auftreten einer oftmals erwünschten Begrenzerwirkung dien erheblichen Nachteil mit sich, da,B gerade in ihr Überlagerungsfrequenzen gebildet werden, die zu Betriebsstörungen solcher Zweitonempfänger Anlaß geben.
  • Ein weiterer bekannter Zweitonempfänger weist für jede der beiden Kennfrequenzen eine eigene Verstärkerröhre auf, wobei in den Kathodenkreisen jeweils auf die andere Kennfrequenz abgestimmte., eine frequenzselektive Gegenkopplung bewirkende Parallelschwingungskreise vorgesehen sind, die eine Sperrung des Anodenkreises jeder Verstärkerröhre gegenüber der der anderen zugeordneten. Kennfrequenz bewirken. Der hauptsächliche Nachteil dieser Anordnung besteht darin, daß ein solcher Zweitonernpfänger schön bei der Fertigung für zwei bestimmte, einander fest zugeordnete Kennfrequenzen ausgelegt werden muß, da jeder der beiden, jeweils einer Kennfrequenz zugeordneten Empfängerteile wenigstens ein selektives Element enthält, das auf die andere Kennfrequenz abgestimmt werden muß.
  • Bei einer anderen bekannten Rufanordnung für Trägerfrequenzsysteme sind zwei auf unterschiedliche Pilotfrequenzen abgestimmte Eintonempfänger eingangsseitig über die Pilotfrexluenz des jeweils anderen Empfängers sperrende Schaltmittel parallel geschaltet. Hierbei ist jedoch eine Tastung der beiden Pilotfrequenzen nach dem aus der Wechselstromtelegrafie bekannten Doppeltonprinzip vorgesehen, so, da,ß keine strengen Anforderungen an die Selektivität der Eingangskreise gestellt zu werden, brauchen.
  • Es ist ein weiterer Doppelfrequenzempfänger bekanntgeworden, bei dem die den beiden Kennfrequenzen zugeordneten Empfängerteile von einer in den Übertragungsweg eingeschalteten Doppelgabe parallel gespeist werden und vor den Eingangsübertragern der Empfängerteile jeweils auf die andere Kennfrequenz abgestimmte selektive Mittel vorgesehen sind, die eine Sperrung des einen, Empfangsteils gegenüber der Kennfrequenz des anderen bewirken. Herbei ergeben. sich jedoch, vornehmlich bei hohen Eingangspegeln der empfangenen Zeichen., Nachladeerscheinungen, die auf den hohen Energieinhalt zurückzuführen sind, der sich in den selektiven. Schaltmitteln speichert und nach Beendigung des eigentlichen Zeichenempfangs dem auf die Abstimmfrequenz des selektiven Schaltmittels ansprechenden anderen Empfängerteil mitteilt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zum Empfang von durch zwei vorzugsweise tonfrequente Kernfrequenzen übertragene Zeichen zu schaffen, bei der die beschriebenen Nachteile der bekannten Schaltungen vermieden sind. Dies wird bei Verwendung von zwei auf jeweils, eine Kennfrequenz ansprechenden, eingangsseitig parallel geschalteten Empfängern, die in ihren Eingangsschaltungen Mittel zur Sperrung gegenüber der Kennfrequenz des anderen Empfängers aufweisen., gemäß der Erfindung dadurch: erreicht, -daß jeder Signalempfänger mit einem eigenen-Gabelträger derart symmetrisch in die Übertragungsleitung eingeschaltet ist, daß die Anfänge der durch die Zwischenabgriffe getrennten Wicklungen der'Gabelübertrager gemeinsäin an die' eine Seite der Übertragungsleitung geführt- sind und die Enden dieser Wicklungen über die Kennfrequenz des jeweils anderen Empfängers sperrende Mittel mit einer gemeinsamen Leitungsnachbildung verbunden sind, und daß die Zwischenabgriffe gemeinsam an die andere Seite der Übertragungsleitung geführt sind.
  • Bei der Anordung nach der Erfindung ist die Ausbildung der Eingangsschaltungen, durch die die beiden den Kennfrequenzen zugeordneten Empfängerteile mit -dem Übertragungsweg-verbunden sind, derart getroffen., daß eine stark frequenzselektive Wirkung erzielt wird, ohne daß eine Sperrung des einen Empfängerteils gegenüber der Kennfrequenz des anderen Schaltmaßnahmen innerhalb der eigentlichen Verstärkerschaltung erforderlich machen - würde. Hierdurch ist es z. B. möglich; °beide Empfängerteile als normale Eintonempfänger -zu fertigen, und am Ver--,vendungsort ohne weitere Abgleichmaßnahmen zu einem Zweitonempfänger zusammenzusetzen.
  • An Hand der Zeichnung wird eine besonders vorteilhafte Ausführungsform- für -eine Schaltungsanordnung nach der Erfindung näher erläutert. Der bei F1 ankommende Übertragungsweg a, b gabelt sich zur Symmetrielinie A, A' symmetrisch in zwei Gabelschaltungen, die die Eingänge zweier Tonwahlempfänger bilden, von denen aus Gründen der Übersichtlichkeit und wegen der Gleichartigkeit nur einer dargestellt ist. Der Übertragungswega, b setzt sich in RichtungF2 aus der Mitte der Gabelschaltungen fort.
  • Aus Gründen der universellen Verwendbarkeit jedes der Einfrequenzempfängersind die Sperrkreise jeweils haugruppenmäßig dem Empfänger zugeordnet, für dessen Empfangsfrequenz sie sperrend wirken (konjugierte Zuordnung).. Beim Ausführungsbeispiel liegt im Leitungszug 4, 4' ein Übertrager Ü3, der vier Wicklungen besitzt. Die in. 4 liegenden beiden Wicklungen V und VI sind zueinander elektrisch gleichartig, ebenso die in 4' liegenden beiden Wicklungen VII und VIII. In dem anderen Leitungszug 5, 5' ist ein gleichartiger Übertrager Ü4 in der nämlichen Weise eingeschaltet. Die .eigentliche Gabelschaltung für den Eingang der Tonwahlempfänger wird durch. die übertraget U1 bzw. Ü2 gebildet. Die Sperrkreiswirkung wird beim Ausführungsbeispiel dadurch erzielt, daß eine der Wicklungen des Übertragers Ü3, zweckmäßig die auf der Seite der Nachbildung N liegende, mittels einer Parallelkapazität C3 zu einem Parallelresonanzkreis für die Frequenz fl@ ergänzt wird. In gleichartiger Weise wird eine Wicklung des Übertragers Ü zu einem Parallelresänanzkreis für die Frequenz f2 ergänzt. Sekundärseitig 'besitzen die eigeistlichen Gabelübertrager Ül bzw..U 2 je zwei Wicklungen, von denen die eine der Speesüng einer Verstärkerröhre Rö 2 und die andere für die Pegelregelung dient. Im Anodenkreis der RöhreRö Z liegt ein Parallelregonanzkreis 6, an den über einen Gleichrichter, z. B. eine Gegentaktgleichrichteranoardnung 7, die Arbeitswicklung eines Relais J angeschaltet ist. In Reihe mit dem Resonanzkreis 6 liegt die -an -sich bekannte Sprachsperre, die in Form eines Übertragers Ü5 ausgebildet, primärseitig einen z. B. in. Graetz-SchaUung ausgebildeten Gleichrichter B speist, während sie sekundärseitig durch einen auf die Resonanzfrequenz des Par-_ 6-abgestimmten Reihenresonanz= kreis 9 überbrückt- wird. Die Resonanzkreise 6 und 9 sind auf die Frequenz f1 abgestimmt. Der Graetz-Gleichrichter 8 ist an eine Gleichrichterbrücke 10 angeschaltet, die über einen Kathodenwiderstand 11 der Röhre Rö 2 schwach in Sperrichtung vorgespannt ist. An diesem Kathodenwiderstand 11 wird zugleich eine Betriebsspannung für die Rückstellwicklung des Relais J gegen Masse hin abgenommen.
  • Die Wirkungsweise der dargestellten Schaltungsanordnung ist wie folgt: Es sei angenommen, über die Zuleitungen a, b von F1 wird eine Spannung mit der Frequenz f1 geliefert. In diesem Falle wird der Übertrager Ü,t über die als Sperrkreise wirkendenWicklungen des übertragers iJ3 »isoliert«, und wegen der praktisch vernachlässigbaren Einfügungsdämpfungdes auf f2 abgestimmten Übertragers Ü4 fließt der gesamte Strom mit der Frequenz f 1 über den Gabelübertrager Ü2. Die im Anodenkreis der Röhre Rö 2 über den Parallelresonanzkreis 6 eingeschaltete Arbeitswicklung des Relais J erhält daher ihren Arbeitsstrom. Die Sprachsperre Ü, kann nicht zum Ansprechen kommen, da sie für die Frequenz f1 über den Reihenresonanzkreis 9 weitgehend kurzgeschlossen ist. Die an ihr abfallende Spannung der Frequenz f1 dient zur Pegelregelung mittels der Gleichrchteranordnung 10. Wird z. B. gleichzeitig eine Spannung mit der Frequenz f2 eingespeist, so tritt das gleichartige Verhalten für den an den Gabelübertrager U1 angeschalteten, nicht näher dargestellten Empfänger ein. Die 1-Relais beider Empfänger können dann in Folgeschaltung so gekuppelt werden, daß sie nur bei gleichzeitigem Ansprechen beider Empfänger den Kontaktarm der Relais mit dem Arbeitskontakt il zur Schließung bringen, so daß am Widerstand R ein den übertragenen Kennfrequenzspannungen entsprechendes Gleichstromsignal abgenommen und ausgewertet werden kann. Es kann jedoch auch eine derartige Schaltung der J-Relais beider Empfänger mit Vorteil angewendet werden, daß eine entsprechend ausgebildete Auswerteschaltung für codierte Zeichenübertragung von den beiden Empfängern betätigt wird.
  • Ist außer den Frequenzen f1 und f2 noch wenigstens eine weitere Frequenz f3 vorhanden, so verlieren in beiden Empfängern die Reihenresonanzkreise 9 ihre Kurzschlußwirkung; es- kommen die Gleichrichter 8 zum Ansprechen, die ihrerseits in dem Gleichrichter 10 einen Stromfluß veranlassen. Ein Stromfluß im Gleichrichter 10 wirkt sich so aus, als wären wechselstrommäßig die Übertrager U1 bzw. Ü2 kurzgeschlossen, so daß auch die Frequenz f1 bzw. f2 nicht mehr in den jeweiligen Empfänger gelangen kann. Es wird hierdurch das Ansprechen der 1-Relais wirksam unterbunden. Dieser Fall entspricht dem Betriebszustand bei Übertragung von Sprache, in der beispielsweise die Frequenzen f1 und f2 vorkommen, jedoch außerdem noch weitere Frequenzen. In manchen Fällen empfiehlt es sich fernerhin, für die J-Relais Ansprechverzögerungen für die den Kennfrequenzen entsprechenden Spannungen, z. B, in der Größenordnung von 10 Millisekunden, vorzusehen.
  • Beim Ausführungsbeispiel sind die zu Parallelresonanzkreisen ergänzten Wicklungen der Übertrager ZI3 bzw. Ü4 untersetzt angekoppelt, um unter anderem mit kleineren Kapazitäten C3 und C4 auszukommen. Weiterhin sind die Gabelübertrager Ui bzw. Ü2 -windungsmäßig zur abgehexeden Leitung F2 unsymmetrisch, zweckmäßig in der Größenordnung von 1:9,0 bis 1:25, damit die in den Übertragungsweg von F1 nach F2 eingefügte Übertragungsdämpfung für die Sprechfrequenzen hinreichend gering bleibt: Damit die Gabelschaltungen trotzdem elektrisch symmetrisch bleiben, bei entsprechender Bemessung der Nachbildung N, und ihre Entkopplungswirkung voll zur Entfaltung bringen, sind auch die Wicklungen der Übertrager Ü3 und Ü4 in dem von F1 nach F2 liegenden Übertragungszug mit im gleichen Verhältnis geringeren Windungszahlen versehen gegenüber den Wicklungen in den Übertragungswegen 4', 5'. Ist also z. B. das Verhältnis der untereinander gleichartigen Wicklungen I und II des Gabelübertragers Ü2 zu den untereinander gleichartigen Wicklungen III und IV des gleichen Übertragers 1:16, so empfiehlt es sich, auch die Windungszahlen der untereinander gleichartigen Wicklungen V und VI des Übertragers Ü3 zu den untereinander gleichartigen Wicklungen VII und VIII im selben Verhältnis, also 1:16 zu wählen. Für Ü1 und Ü4 gilt das gleiche.
  • Für die konstruktive Durchbildung der beiden Einfrequenzempfänger empfiehlt sich die Auftrennung längs der gestrichelt eingezeichneten Symmetrielinie A, A'. Es gehört also dann zu dem rechts der Symmetrielinie liegenden Einfrequenzempfänger ein Sperrkreis, der in der Resonanzfrequenz mit der Betriebsfrequenz bzw. Kennfrequenz des auf der gleichen Seite liegenden Empfängers übereinstimmt. Man erreicht hierdurch den Vorteil, daß für bestimmte Frequenzkombinationen wenige Empfängertypen ausreichen, die einesteils für sich als übliche Einfrequenzempfänger betrieben werden können, andererseits aber in Zusammenstellung mit einem weiteren Empfänger durch die in der Figur gezeigten Diagonal- und Querverbindungen zu einem Zweifrequenzempfänger ergänzt werden können.
  • Die Schaltungsanordnung nach der Erfindung besitzt fernerhin den Vorteil, daß sie mit wesentlich geringerer Betriebsspannung arbeiten kann als die einleitend geschilderte bekannte Schaltungsanordnung. So ist es mit einer Schaltungsanordnung nach der Erfindung möglich, als Betriebsspannung Ub die in üblichen Telefoniesystemen zur Verfügung stehende Spannung der Amtsbatterie in Höhe von 60 V zu verwenden, wodurch sich die amtsseitige Ausgestaltung eines Fernsprechsystems wesentlich vereinfacht.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung zum Empfang von durch zwei vorzugsweise tonfrequente Kennfrequenzen übertragenen Zeichen, bei der zwei auf jeweils eine der Kennfrequenzen ansprechende Empfänger eingangsseitig parallel geschaltet sind, die in ihren Eingangsschaltungen Mittel zur Sperrung gegenüber der Kennfrequenz des anderen Empfängers aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Signalempfänger mit einem eigenen Gabelübertrager (Ü1 bzw. Ü2) derart symmetrisch in die Übertragungsleitung (a, b) eingeschaltet ist, daß die Anfänge der durch die Zwischenabgriffe getrennten Wicklungen (I ... IV) der Gabelübertrager gemeinsam an die eine Seite (F1) der Übertragungsleitung (a, b) geführt sind und die Enden dieser Wicklungen über die Kennfrequenz des jeweils anderen Empfängers sperrende Mittel (Ü3, C3 bzw. Ü4, C4) mit einer gemeinsamen Leitungsnachbildung (N) verbunden sind, und daß die Zwischenabgriffe gemeinsam an die andere Seite (F2) der Übertragungsleitung geführt sind.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Enden der durch die Zwischenabgriffe getrennten Wicklungen (I ... IV) der Gabelübertrager (7l bzw. Ü2) und die Leitungsnachbildung (N) je ein Sperrkreis (Ü3, C3 bzw. Ü4, C4) für die Kennfrequenz des an den jeweils anderen Gabelübertrager angeschalteten Empfängers eingefügt ist.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in Serie zu den durch die Zwischenabgriffe getrennten Wicklungen (I ... IV) der Gabelübertrager (Ü1 bzw. ('2) die Wicklungen je eines weiteren Übertragers (Ü3 bzw. Ü4) geschaltet und mittels einer zu einer der Wicklungen parallel geschalteten Kapazität (C3 bzw. C4) als Sperrkreis ausgebildet sind.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklungen der weiteren Übertrager (Ü3 bzw. Ü4) derart bemessen sind, daß die Gabelsymmetrie erhalten bleibt.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß alle im durchgehenden Übertragungszweig liegenden Übertragerwicklungen derart geringe Windungszahlen besitzen, daß die durch diese Wicklungen hervorgerufenen Einfügungsdämpfungen vernachlässigbar gering bleiben, vorzugsweise kleiner 0,05 Neper.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangsschaltung jedes Empfängers zusätzlich mit einer Pegelregelung versehen ist, die für alle Frequenzen außer bei alleinigem Auftreten der Kennfrequenz des Empfängers die Eingangsschaltung im Übertragungsweg niederohmig überbrückt.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß baugruppenmäßig der Eingangsschaltung jedes Empfängers jeweils der Sperrkreis zugeordnet ist, der für die Empfangsfrequenz dieses Empfängers sperrend wirkt. B. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch ihre Verwendung als Tonwahlempfänger, insbesondere in Fernsprechsystemen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldung A 1193 VIII a/21 a3 (bekanntgemacht am 23. 5. 1951) ; schweizerische Patentschrift Nr. 314 168; französische Zusatzpatentschrift Nr. 65 231 zu Hauptpatent Nr. 1066 097; »Europäischer Fernsprechdienst« (EFD), 60. Folge, Mai 1942, S. 43 bis 51.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1066097A (fr) * 1951-04-27 1954-06-02 Int Standard Electric Corp Récepteurs à fréquences vocales
FR65231E (fr) * 1951-04-27 1956-02-07 Int Standard Electric Corp Récepteurs à fréquences vocales
CH314168A (de) * 1952-03-03 1956-05-31 Licentia Gmbh Verfahren zur Rufübertragung und Pegelregelung in Trägerfrequenzsystemen

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