DE1095499B - Doppelt verglastes Metallfenster - Google Patents
Doppelt verglastes MetallfensterInfo
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- 239000002184 metal Substances 0.000 title claims description 16
- 239000011229 interlayer Substances 0.000 claims 1
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 6
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B3/00—Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
- E06B3/54—Fixing of glass panes or like plates
- E06B3/64—Fixing of more than one pane to a frame
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)
Description
DEUTSCHES
KL.37d 17
INTERNAT. KX. E 04 f
PATENTAMT
M30009V/37d
ANMELDETAG: 19.MÄRZ1956
B EKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AÜSLEGESCHRIFT: 22. DEZEMBER 1960
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AÜSLEGESCHRIFT: 22. DEZEMBER 1960
Bei den bekannten Metallfenstern war es üblich, die Scheiben durch in den Metallrahmen einschraubbare
Stege oder unmittelbar durch die Deckschienen zu befestigen. Hierbei ergab sich der Nachteil, daß
beim Verglasen der Fenster gleichzeitig mit dem Glaser auch der Rahmenbauer an der Baustelle sein
mußte, was in den meisten Fällen zu großen Schwierigkeiten und Verzögerungen führte. Außerdem mußte
beim Verglasen gleichzeitig die Deckschiene befestigt werden, so daß die große Gefahr bestand, daß diese
sehr empfindliche Deckschiene bei den weiteren Bauarbeiten sehr leicht beschädigt werden konnte.
Der Zweck der Erfindung besteht darin, das Einsetzen der Glasscheiben von der Gegenwart des
Rahmenbauers unabhängig zu machen, so daß also der Glaser zu jeder Zeit die Glasscheiben einsetzen kann,
und es möglich zu machen, daß die Deckschienen zu jedem beliebigen Zeitpunkt unabhängig vom Verglasen
angebracht werden können, so daß Beschädigungen dadurch ausgeschlossen werden. Dies wird gemäß der
Erfindung dadurch erreicht, daß die den Scheiben zugekehrten, etwa rechtwinklig zu ihnen verlaufenden
Seitenflächen des Metallrahmens mit zwei parallel zu den Scheiben verlaufenden Vorsprüngen versehen
sind, zwischen denen im Querschnitt etwa T-förmige Halter durch Einrasten befestigt sind und mit einem
parallel zur Scheibenebene vorspringenden Schenkel an der dem Raum zugekehrten Seite der Innenscheibe
unter Druck anliegen. Die einrastbaren T-förmigen Halter kann der Glaser ohne Schwierigkeit einsetzen
und herausnehmen, so daß er also allein die Glasscheiben befestigen und auswechseln kann. Die Deckschienen
werden später zu einem beliebigen Zeitpunkt in eine Nut des Metallrahmens eingesteckt, wobei sie
noch gleichzeitig einen nach innen zeigenden Kittfalz abdecken.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel als Querschnitt durch einen Fensterrahmen
dargestellt.
Die Verglasung besteht aus zwei normalen Glasscheiben 1 und 2. Der Metallrahmen 3 hat ein im
Querschnitt rechteckiges Profil, wobei seine zu den Scheiben zeigende Innenseite 4 senkrecht zur Ebene
der Scheiben 1 und 2 verläuft. An dem äußeren Teil der Innenseite 4 ist ein nach innen vorstehender
Rand 5 vorgesehen, gegen den sich die äußere Scheibe 1 zweckmäßig über einen Anschlag 6 abstützt. Zwischen
den beiden Scheiben 1 und 2 ist ein Gummipolster 7 vorgesehen, welches den Abstand zwischen den beiden
Scheiben 1 und 2 aufrechterhält und gleichzeitig den Zwischenraum 8 zwischen den Scheiben nach außen
abdichtet. Zur Führung und Festlegung des im dargestellten Beispiel hohlen Gummipolsters 7 sind von
der Innenseite 4 des Metallrahmens 3 vorspringende Doppelt verglastes Metallfenster
Anmelder: Gotthard Myrtha, Regensburg, Auweg 32
Gotthard Myrtha, Regensburg, ist als Erfinder genannt worden
J5 Nasen 9 vorgesehen, deren Zwischenraum sich nach
außen verkleinert, so daß zwischen die beiden Nasen 9 ein im Querschnitt runder Ansatz T des Gummipolsters
7 klemmend einrastet.
Das Halten und Festdrücken der Scheibe 2 und der Scheiben 1 und 2 gegeneinander erfolgt durch T-Stücke
13, welche mit ihrem vorderen Ende unter einen Vorsprung
9' der einen Nase 9 einrasten und mit dem entgegengesetzten Ende hinter einen Vorsprung 14 einer
Abwinkelung 15 für eine Nut 12 eingedrückt werden und sich mit dem rechtwinklig abstehenden Schenkel
13' gegen die Scheibe 2 legen. Durch einfaches Andrücken des T-Stückes 13 wird also die Scheibe 2 unter
Zusammendrücken des Gummipolsters 7 gegen die Scheibe 1 gedrückt. Diese T-Stücke sind in größeren
Abständen von beispielsweise 1Zs m vorgesehen, so daß
sie auf der ganzen Länge der Scheibe lediglich Fixierungspunkte zum Halten des Glases ergeben.
Die innere Scheibe 2 ist durch einen Kittfalz 10 gehalten und abgedichtet, der für Auswechslungen und
Ausbesserungen leicht entfernt und wieder angebracht werden kann. Dieser Kittfalz 10 ist von einer Schiene
11 abgedeckt, die mit dem parallel zur Scheibe liegenden Schenkel in eine Nut 12 des Metallrahmens 3 eingesteckt
ist. Dieser eingesteckte Schenkel ist an seinen freien Enden zur Scheibe 2 abgebogen, so daß durch
diese Steckschiene der Kittfalz 10 völlig abgedeckt ist.
An Stelle von zwei normalen Glasscheiben kann
man auch das bekannte Zweischeiben-Verbundglas zur Verglasung dieser Metallfenster nehmen. In diesem
Falle erübrigt sich die Einfügung eines Gummipolsters zwischen den beiden Scheiben, da diese bereits mit
Abstand luftdicht miteinander verbunden sind. Nach Einfügen eines solchen Verbundglases braucht lediglich
noch der Kittfalz 10 verkittet und die Schiene 11 eingesteckt zu werden.
Das Verglasen dieses Metallfensters erfolgt nur von der Innenseite des Gebäudes aus, so daß insbesondere
bei feststehenden Fensterfeldern hierzu kein Baugerüst aufgeführt werden muß. Auch das Auswechseln von
009 679/249
Scheiben kann schnell und einfach von der Innenseite aus erfolgen.
Claims (2)
1. Doppelt verglastes Metallfenster, bei welchem sich die Außenscheibe gegen einen vorstehenden
Rand des Metallrahmens und die Innenscheibe über eine Gummizwischenlage gegen die Außenscheibe
abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß die den Scheiben (1,2) zugekehrten, etwa rechtwinklig
zu ihnen verlaufenden Seitenflächen (4) des Metallrahmens (3) mit zwei parallel zu den Scheiben
verlaufenden Vorsprüngen (9, 14) versehen sind, zwischen denen im Querschnitt etwa T-förmige
Halter (13) durch Einrasten befestigt sind und mit einem parallel zur Scheibenebene vorspringenden
Schenkel (13') an der dem Raum zugekehrten Seite der Innenscheibe (2) unter Druck anliegen.
2. Metallfenster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein nach innen zeigender Kittfalz
(10) durch eine in eine Nut (12) des Metallrahmens (3) einsteckbare Schiene (11) abgedeckt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften;
Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 693 084,
713 353.
Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 693 084,
713 353.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 679/249 12.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM30009A DE1095499B (de) | 1956-03-19 | 1956-03-19 | Doppelt verglastes Metallfenster |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM30009A DE1095499B (de) | 1956-03-19 | 1956-03-19 | Doppelt verglastes Metallfenster |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1095499B true DE1095499B (de) | 1960-12-22 |
Family
ID=7300836
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM30009A Pending DE1095499B (de) | 1956-03-19 | 1956-03-19 | Doppelt verglastes Metallfenster |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1095499B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1693084U (de) * | 1954-04-14 | 1955-02-10 | Friedrich Dr Haymerle | Rahmenprofil, insbesondere fuer zweifluegelige fenster oder tueren bzw. fuer waende. |
| DE1713353U (de) * | 1955-08-31 | 1955-12-22 | Josef Bauer | Rahmen fuer fenster-tueren- und trennwandkonstruktionen. |
-
1956
- 1956-03-19 DE DEM30009A patent/DE1095499B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1693084U (de) * | 1954-04-14 | 1955-02-10 | Friedrich Dr Haymerle | Rahmenprofil, insbesondere fuer zweifluegelige fenster oder tueren bzw. fuer waende. |
| DE1713353U (de) * | 1955-08-31 | 1955-12-22 | Josef Bauer | Rahmen fuer fenster-tueren- und trennwandkonstruktionen. |
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