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DE1094521B - Konkavgekruemmtes Hoehenscherbrett fuer Grund- bzw. Schleppnetze - Google Patents

Konkavgekruemmtes Hoehenscherbrett fuer Grund- bzw. Schleppnetze

Info

Publication number
DE1094521B
DE1094521B DEP22988A DEP0022988A DE1094521B DE 1094521 B DE1094521 B DE 1094521B DE P22988 A DEP22988 A DE P22988A DE P0022988 A DEP0022988 A DE P0022988A DE 1094521 B DE1094521 B DE 1094521B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
height
board
concave
scissor
otter board
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP22988A
Other languages
English (en)
Inventor
John William Phillips
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1094521B publication Critical patent/DE1094521B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K75/00Accessories for fishing nets; Details of fishing nets, e.g. structure
    • A01K75/04Floats

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Marine Sciences & Fisheries (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein konkavgekrümmtes Höhenscherbrett für Grund- bzw. Schleppnetze. Zum Anheben der Hauptleine eines Schleppnetzes ist bereits vorgeschlagen worden, Scherbretter, die den dynamischen Auftrieb geben, mit Schwimmkörpern für den statischen Auftrieb zu kombinieren. Gemäß einigen bekannten Ausbildungen besitzt ein den Hauptbestandteil bildender stromlinienförmiger Schwimmer besonderer Konstruktion Flossen bzw. ist mit einem drachenartigen Teil versehen. Diese bekannten Konstruktionen weisen einmal den Nachteil auf, daß die Schwimmer keine kugelförmige Gestalt besitzen, die sich als besonders druckwiderstandsfest erwiesen hat, zum anderen sind diese Schwimmer auch verhältnismäßig teuer. Ferner sind die erzielten Ergeb- *5 nisse im Hinblick auf dynamischen Auftrieb und Richtungsstabiliät nicht zufriedenstellend. Gemäß einem anderen Vorschlag ist ein Paar bekannter kugelförmiger Schwimmer durch ein nach unten konkaves drachenartiges Element verbunden. Diese Konstruktion ist zwar wirtschaftlich vertretbar, weist aber den Nachteil auf, daß die Form des drachenartigen Elementes nicht sehr wirksam ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Schwimmer zu schaffen, der eine hohe dynamische Wirksamkeit auf- a5 weist, d. h. dessen erforderlicher statischer Auftrieb durch den Dracheneffekt nicht beeinträchtigt wird und der wirtschaftlich in der Herstellung ist.
Ein wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, daß an dem Höhenscherbrett ein Loch oder deren mehrere zum Einsetzen von statisch wirkenden Auftriebsmitteln und an den Seitenkanten zur konkaven Seite hin sich erstreckende Flossen vorgesehen sind. Diese Scherbretter haben in eingehenden Schleppversuchen ihre große Überlegenheit gegenüber Scherbrettern bekannter Bauart erwiesen. Die erfindungsgemäße Befestigung der Scherbretter an der Kopfbzw. Hauptleine des Schleppnetzes sichert einen besseren Auftrieb und ein besseres Ausheben und dadurch eine Vergrößerung der Höhe der Netzöffnung beim Schleppen, insbesondere beim Schleppen mit verhältnismäßig hoher Geschwindigkeit von etwa 4 Knoten oder mehr.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist das Scherbrett nahe der Hinterkante mit einem Querschlitz oder mit deren mehreren versehen, die die hydrodynamische Arbeitsweise des Scherbrettes wesentlich verbessern.
Die Flossen weisen Bohrungen für die Befestigung des Netzes auf und bilden unmittelbar Stabilisierungsflächen.
Die Scherbrettfläche ist vorzugsweise in sich rechtwinklig ausgebildet, wobei die Krümmung des Brettes von der Schleppkante zur Hinterkante hin zunimmt.
Konkavgekrümmtes Höhenscherbrett
für Grund- bzw. Schleppnetze
Anmelder:
John William Phillips,
Osgodby, Lincoln (Großbritannien)
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Leinweber, Patentanwalt,
München 2, Rosental 7
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 19. Juni 1958
John William Phillips, Osgodby, Lincoln
(Großbritannien),
ist als Erfinder genannt worden
Die oben beschriebene Bauart des Scherbrettes ergibt eine gute hydrodynamische Form, so daß ein Anheben des Netzes ohne einen übermäßigen Widerstand ermöglicht wird und das Scherbrett durch einen oder mehrere Schwimmerkörper einen entsprechenden statischen Auftrieb erhält, ohne daß die hydrodynamische Form des Scherbrettes sich verschlechtert oder daß das Scherbrett im ganzen hohl ausgeführt werden muß und dadurch ungeeignet wird, dem in der entsprechenden Tauchtiefe herrschenden Druck zu widerstehen.
Es ist außerordentlich wichtig, das Scherbrett mit einem geeigneten statischen Auftrieb zu versehen, so daß bei gestopptem Schiff das Scherbrett über dem Netz stehenbleibt und nicht absinkt und sich mit den anderen verwickelt.
Der Auftrieb wird vorzugsweise durch mehrere sphärische Schwimmkörper, wie sie z. B. als Hauptleinenschwimmkörper Verwendung finden, erreicht, wobei diese Schwimmkörper mit Hilfe ihrer Befestigungselemente mit der Unterfläche des Scherbrettes verschraubt oder in anderer Weise befestigt und so in ihren öffnungen angeordnet sind, daß sie sich mehr nach oben als unterhalb der Scherbrettfläche erstrecken. Die Schwimmkörper können auch festgeschweißt sein.
Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung einer besonders vorteilhaften Ausführungsform sowie an Hand der Zeichnungen, von denen
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Teils der Hauptleine des Schlepp- bzw. Grundnetzes mit
009 677/34
Hauptleinenschwimmern und einem an diesen befestigten Scherbrett,
Fig. 2 eine Seitenansicht und
Fig. 3 eine Draufsicht auf das Scherbrett nach Fig. 1 wiedergibt.
Das Höhenscherbrett besteht aus einer rechteckigen Grundplatte 1, die von der Schleppkante 2 zu der Hinterkante 3 längsgekrümmt ausgebildet ist, so daß er nach oben konvex und nach unten konkav ausgebildet ist, wobei der Krümmungsradius am hinteren Ende kleiner ist als am vorderen Ende.
In öffnungen nahe der Schleppkante 2 sind zwei sphärische Hauptleinenschwimmkörper 4 und 5 angeordnet, die an der Unterseite der Platte 1 durch U-Bolzen befestigt sind, die die üblichen Netzbefestigungsansätze 7 der Schwimmkörper durchsetzen und durch Schraubenmuttern 8, die mit den Ansätzen 9 an der Ol>erfläche des Gliedes 1 verbunden sind, gehalten werden. Die Schwimmkörper können andererseits auch ständig in ihren öffnungen befestigt sein, und zwar durch Schweißen od. dgl.
Nahe der Hinterkante besitzt die Platte 1 mit 10 bezeichnete Querschlitze, die sich zwischen den längsverlaufenden Rippen in Form von Flossen 11 und 12 und der Zwischenrippe 13 sowie Verstärkungsrippen 14 erstrecken, die sich sämtlich von der Unterseite der Platte 1 abwärts erstrecken.
Jede der Flossen 11 und 12 besitzt nahe ihrem Ende je eine Bohrung 15 für den Schäkel 16 eines kurzen Seilstückes 17, dessen Schlinge an zusätzlichen Ansätzen der Hauptleinenschwimmkörper 19 befestigt sind, die ihrerseits durch die üblichen Befestigungsmittel 20 mit der Hauptleine 21 des Netzes verbunden sind.
Die Befestigung des Scherbrettes an zusätzlichen Ansätzen der Hauptleinenschwimmkörper ergibt eine vergleichsweise einfache Befestigung sowie einen Schwimmkörper, der leicht und schnell an dem Schleppnetz zu befestigen ist, wenn ein zusätzlicher Auftrieb zur Vergrößerung der Netzöffnung erforder-Hch ist, und zwar insbesondere dann, wenn wenig Fische vorhanden sind und es nötig ist, über dem Meeresgrund zu fischen. Sind dagegen viele Fische auf dem Grund vorhanden, so kann das Scherbrett leicht gelöst und der Auftrieb der Hauptleine vermindert und dadurch die Netzöffnung erweitert werden.
Das Scherbrett kann andererseits auch unmittelbar mit der Hauptleine durch kurze Seilstücke 17 und geeignete Laschen verbunden werden.
Die Flossen 11 und 12 können sowohl eine zentrale Bohrung oder Serien solcher Bohrungen aufweisen. Bei Einleinennetzbefestigung wurde gefunden, daß das Scherbrett von der Einleinenbefestigung nachschleppt und ständig einen wirksamen öffnungswinkel aufrechterhält.
Die Länge und die Anordnung der Netzbefestigungsseile oder anderer Vorrichtungen werden zweckmäßig durch Versuche im Wasserkessel bestimmt, und zwar für jeden einzelnen Typ. Der resultierende Punkt des Seiles soll aber an dem Scherbrett näher der Vorderkante als der Hinterkante angreifen, so daß der Anstellwinkel, den der Trägerkörper beim Schleppen annehmen kann, begrenzt ist.
Anstatt an der Hauptleine des Schleppnetzes befestigt zu werden, kann das Scherbrett auch an einem anderen Teil des Netzes angeordnet sein, z. B. an einem Quer- oder Mittelteil, so daß der Auftrieb, wenn dies erforderlich sein sollte, beim Schleppen erhöht werden kann.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die im vorstehenden beschriebene sowie in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsform beschränkt, sondern es sind demgegenüber zahlreiche Abänderungen möglich, ohne daß diese vom Grundgedanken der Erfindung abweichen. So kann ein einzelnes Scherbrett oder eine größere Anzahl solcher Scherbretter, wie z. B. vier, sechs oder acht, symmetrisch angeordnet, vorgesehen sein, wobei Platte 1 eine entsprechende Anzahl von Löchern aufweist.
Vorzugsweise findet als Material zur Ausbildung der Scherbrettplatte und ihrer Teile eine Aluminiumlegierung Anwendung, die gegenüber Seewasser resistent ist. Es kommen Gußstücke oder aus Blech geformte Teile in Frage. Die sphärischen Schwimmer sind vorzugsweise aus Aluminiumguß hergestellt und haben sich in dieser Form bestens bewährt.
Die Scherbrettplatte, die Flossen und die Stabilisierungsrippen können andererseits aus Fiberglas, Kunstharz oder kunstharzimprägniertem Holz hergestellt sein, wobei dieses aus einzelnen Schichten bestehen oder kompakt sein kann. Andere, im allgemeinen als Kunststoffe bezeichnete Materialien können ebenso für die Ausbildung des Trägerkörpers sowie der Schwimmer Verwendung finden.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Konkavgekrümmtes Höhenscherbrett für Grund- bzw. Schleppnetze mit Flossen zur Seitenstabilisierung, dadurch gekennzeichnet, daß ein Loch oder dessen mehrere zum Einsetzen von statisch wirkenden Auftriebsmitteln (4, 5) und an den Seitenkanten zur konkaven Seite hin sich erstreckende Flossen (11, 12) vorgesehen sind.
2. Höhenscherbrett nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen nahe der Hinterkante (3) angeordneten Querschlitz oder deren mehrere (10).
3. Höhenscherbrett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenflossen (11, 12) mit Bohrungen zum Befestigen des Netzes versehen sind.
4. Höhenscherbrett nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Krümmung des Brettes von der Schleppkante (2) zur Hinterkante (3) hin zunimmt.
5. Höhenscherbrett nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Brett Mittel (6, 8, 9) aufweist, die mit den bekannten Handgriffen (7) des Schwimmers (4, 5) verbindbar sind.
6. Höhenscherbrett nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Loch ein Schwimmer (4, 5) z. B. durch Schweißung od. dgl. derart fest angeordnet ist, daß sich der Hauptteil des Schwimmers (4, 5) oberhalb des Brettes erstreckt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 783 946;
französische Patentschriften Nr. 1023544,1030053.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 677/34 11.60
DEP22988A 1958-06-19 1959-06-19 Konkavgekruemmtes Hoehenscherbrett fuer Grund- bzw. Schleppnetze Pending DE1094521B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1094521X 1958-06-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1094521B true DE1094521B (de) 1960-12-08

Family

ID=10873599

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP22988A Pending DE1094521B (de) 1958-06-19 1959-06-19 Konkavgekruemmtes Hoehenscherbrett fuer Grund- bzw. Schleppnetze

Country Status (1)

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DE (1) DE1094521B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2635360A1 (de) * 1976-07-20 1978-01-26 Escher Wyss Gmbh Daempfungsvorrichtung fuer eine fluessigkeitsstroemung

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1023544A (fr) * 1949-08-18 1953-03-19 Installation pour maintenir verticalement ouvert un chalut de pêche
FR1030053A (fr) * 1950-07-07 1953-06-09 Flotteur d'ouverture pour les cordes de dos de filets de pêche
GB783946A (en) * 1956-01-06 1957-10-02 Hellyers Associated Ltd Combined float and kite

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