DE1094521B - Konkavgekruemmtes Hoehenscherbrett fuer Grund- bzw. Schleppnetze - Google Patents
Konkavgekruemmtes Hoehenscherbrett fuer Grund- bzw. SchleppnetzeInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein konkavgekrümmtes Höhenscherbrett für Grund- bzw. Schleppnetze.
Zum Anheben der Hauptleine eines Schleppnetzes ist bereits vorgeschlagen worden, Scherbretter, die den
dynamischen Auftrieb geben, mit Schwimmkörpern für den statischen Auftrieb zu kombinieren. Gemäß
einigen bekannten Ausbildungen besitzt ein den Hauptbestandteil bildender stromlinienförmiger Schwimmer
besonderer Konstruktion Flossen bzw. ist mit einem drachenartigen Teil versehen. Diese bekannten
Konstruktionen weisen einmal den Nachteil auf, daß die Schwimmer keine kugelförmige Gestalt besitzen,
die sich als besonders druckwiderstandsfest erwiesen hat, zum anderen sind diese Schwimmer auch verhältnismäßig
teuer. Ferner sind die erzielten Ergeb- *5
nisse im Hinblick auf dynamischen Auftrieb und Richtungsstabiliät nicht zufriedenstellend. Gemäß
einem anderen Vorschlag ist ein Paar bekannter kugelförmiger Schwimmer durch ein nach unten konkaves
drachenartiges Element verbunden. Diese Konstruktion ist zwar wirtschaftlich vertretbar, weist aber
den Nachteil auf, daß die Form des drachenartigen Elementes nicht sehr wirksam ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Schwimmer zu schaffen, der eine hohe dynamische Wirksamkeit auf- a5
weist, d. h. dessen erforderlicher statischer Auftrieb durch den Dracheneffekt nicht beeinträchtigt wird und
der wirtschaftlich in der Herstellung ist.
Ein wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, daß an dem Höhenscherbrett ein Loch oder
deren mehrere zum Einsetzen von statisch wirkenden Auftriebsmitteln und an den Seitenkanten zur konkaven
Seite hin sich erstreckende Flossen vorgesehen sind. Diese Scherbretter haben in eingehenden Schleppversuchen
ihre große Überlegenheit gegenüber Scherbrettern bekannter Bauart erwiesen. Die erfindungsgemäße
Befestigung der Scherbretter an der Kopfbzw. Hauptleine des Schleppnetzes sichert einen
besseren Auftrieb und ein besseres Ausheben und dadurch eine Vergrößerung der Höhe der Netzöffnung
beim Schleppen, insbesondere beim Schleppen mit verhältnismäßig hoher Geschwindigkeit von etwa 4 Knoten
oder mehr.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist das Scherbrett nahe der Hinterkante mit einem Querschlitz
oder mit deren mehreren versehen, die die hydrodynamische Arbeitsweise des Scherbrettes
wesentlich verbessern.
Die Flossen weisen Bohrungen für die Befestigung des Netzes auf und bilden unmittelbar Stabilisierungsflächen.
Die Scherbrettfläche ist vorzugsweise in sich rechtwinklig
ausgebildet, wobei die Krümmung des Brettes von der Schleppkante zur Hinterkante hin zunimmt.
Konkavgekrümmtes Höhenscherbrett
für Grund- bzw. Schleppnetze
für Grund- bzw. Schleppnetze
Anmelder:
John William Phillips,
Osgodby, Lincoln (Großbritannien)
Osgodby, Lincoln (Großbritannien)
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Leinweber, Patentanwalt,
München 2, Rosental 7
München 2, Rosental 7
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 19. Juni 1958
Großbritannien vom 19. Juni 1958
John William Phillips, Osgodby, Lincoln
(Großbritannien),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Die oben beschriebene Bauart des Scherbrettes ergibt eine gute hydrodynamische Form, so daß ein
Anheben des Netzes ohne einen übermäßigen Widerstand ermöglicht wird und das Scherbrett durch einen
oder mehrere Schwimmerkörper einen entsprechenden statischen Auftrieb erhält, ohne daß die hydrodynamische
Form des Scherbrettes sich verschlechtert oder daß das Scherbrett im ganzen hohl ausgeführt werden
muß und dadurch ungeeignet wird, dem in der entsprechenden Tauchtiefe herrschenden Druck zu widerstehen.
Es ist außerordentlich wichtig, das Scherbrett mit einem geeigneten statischen Auftrieb zu versehen, so
daß bei gestopptem Schiff das Scherbrett über dem Netz stehenbleibt und nicht absinkt und sich mit den
anderen verwickelt.
Der Auftrieb wird vorzugsweise durch mehrere sphärische Schwimmkörper, wie sie z. B. als Hauptleinenschwimmkörper
Verwendung finden, erreicht, wobei diese Schwimmkörper mit Hilfe ihrer Befestigungselemente
mit der Unterfläche des Scherbrettes verschraubt oder in anderer Weise befestigt
und so in ihren öffnungen angeordnet sind, daß sie sich mehr nach oben als unterhalb der Scherbrettfläche
erstrecken. Die Schwimmkörper können auch festgeschweißt sein.
Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung einer besonders
vorteilhaften Ausführungsform sowie an Hand der Zeichnungen, von denen
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Teils der Hauptleine des Schlepp- bzw. Grundnetzes mit
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Hauptleinenschwimmern und einem an diesen befestigten Scherbrett,
Fig. 2 eine Seitenansicht und
Fig. 3 eine Draufsicht auf das Scherbrett nach Fig. 1 wiedergibt.
Das Höhenscherbrett besteht aus einer rechteckigen Grundplatte 1, die von der Schleppkante 2 zu der
Hinterkante 3 längsgekrümmt ausgebildet ist, so daß er nach oben konvex und nach unten konkav ausgebildet
ist, wobei der Krümmungsradius am hinteren Ende kleiner ist als am vorderen Ende.
In öffnungen nahe der Schleppkante 2 sind zwei sphärische Hauptleinenschwimmkörper 4 und 5 angeordnet,
die an der Unterseite der Platte 1 durch U-Bolzen befestigt sind, die die üblichen Netzbefestigungsansätze
7 der Schwimmkörper durchsetzen und durch Schraubenmuttern 8, die mit den Ansätzen 9 an
der Ol>erfläche des Gliedes 1 verbunden sind, gehalten
werden. Die Schwimmkörper können andererseits auch ständig in ihren öffnungen befestigt sein, und
zwar durch Schweißen od. dgl.
Nahe der Hinterkante besitzt die Platte 1 mit 10 bezeichnete Querschlitze, die sich zwischen den längsverlaufenden
Rippen in Form von Flossen 11 und 12 und der Zwischenrippe 13 sowie Verstärkungsrippen
14 erstrecken, die sich sämtlich von der Unterseite der Platte 1 abwärts erstrecken.
Jede der Flossen 11 und 12 besitzt nahe ihrem Ende je eine Bohrung 15 für den Schäkel 16 eines kurzen
Seilstückes 17, dessen Schlinge an zusätzlichen Ansätzen der Hauptleinenschwimmkörper 19 befestigt
sind, die ihrerseits durch die üblichen Befestigungsmittel 20 mit der Hauptleine 21 des Netzes verbunden
sind.
Die Befestigung des Scherbrettes an zusätzlichen Ansätzen der Hauptleinenschwimmkörper ergibt eine
vergleichsweise einfache Befestigung sowie einen Schwimmkörper, der leicht und schnell an dem
Schleppnetz zu befestigen ist, wenn ein zusätzlicher Auftrieb zur Vergrößerung der Netzöffnung erforder-Hch
ist, und zwar insbesondere dann, wenn wenig Fische vorhanden sind und es nötig ist, über dem
Meeresgrund zu fischen. Sind dagegen viele Fische auf dem Grund vorhanden, so kann das Scherbrett
leicht gelöst und der Auftrieb der Hauptleine vermindert und dadurch die Netzöffnung erweitert werden.
Das Scherbrett kann andererseits auch unmittelbar mit der Hauptleine durch kurze Seilstücke 17 und geeignete
Laschen verbunden werden.
Die Flossen 11 und 12 können sowohl eine zentrale Bohrung oder Serien solcher Bohrungen aufweisen.
Bei Einleinennetzbefestigung wurde gefunden, daß das Scherbrett von der Einleinenbefestigung nachschleppt
und ständig einen wirksamen öffnungswinkel aufrechterhält.
Die Länge und die Anordnung der Netzbefestigungsseile oder anderer Vorrichtungen werden zweckmäßig
durch Versuche im Wasserkessel bestimmt, und zwar für jeden einzelnen Typ. Der resultierende
Punkt des Seiles soll aber an dem Scherbrett näher der Vorderkante als der Hinterkante angreifen, so daß
der Anstellwinkel, den der Trägerkörper beim Schleppen annehmen kann, begrenzt ist.
Anstatt an der Hauptleine des Schleppnetzes befestigt zu werden, kann das Scherbrett auch an einem
anderen Teil des Netzes angeordnet sein, z. B. an einem Quer- oder Mittelteil, so daß der Auftrieb,
wenn dies erforderlich sein sollte, beim Schleppen erhöht werden kann.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die im vorstehenden beschriebene sowie in den Zeichnungen
dargestellte Ausführungsform beschränkt, sondern es sind demgegenüber zahlreiche Abänderungen möglich,
ohne daß diese vom Grundgedanken der Erfindung abweichen. So kann ein einzelnes Scherbrett
oder eine größere Anzahl solcher Scherbretter, wie z. B. vier, sechs oder acht, symmetrisch angeordnet,
vorgesehen sein, wobei Platte 1 eine entsprechende Anzahl von Löchern aufweist.
Vorzugsweise findet als Material zur Ausbildung der Scherbrettplatte und ihrer Teile eine Aluminiumlegierung
Anwendung, die gegenüber Seewasser resistent ist. Es kommen Gußstücke oder aus Blech geformte Teile in Frage. Die sphärischen Schwimmer
sind vorzugsweise aus Aluminiumguß hergestellt und haben sich in dieser Form bestens bewährt.
Die Scherbrettplatte, die Flossen und die Stabilisierungsrippen können andererseits aus Fiberglas,
Kunstharz oder kunstharzimprägniertem Holz hergestellt sein, wobei dieses aus einzelnen Schichten bestehen
oder kompakt sein kann. Andere, im allgemeinen als Kunststoffe bezeichnete Materialien
können ebenso für die Ausbildung des Trägerkörpers sowie der Schwimmer Verwendung finden.
Claims (6)
1. Konkavgekrümmtes Höhenscherbrett für Grund- bzw. Schleppnetze mit Flossen zur Seitenstabilisierung,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Loch oder dessen mehrere zum Einsetzen von
statisch wirkenden Auftriebsmitteln (4, 5) und an den Seitenkanten zur konkaven Seite hin sich erstreckende
Flossen (11, 12) vorgesehen sind.
2. Höhenscherbrett nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen nahe der Hinterkante (3) angeordneten
Querschlitz oder deren mehrere (10).
3. Höhenscherbrett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenflossen (11, 12) mit
Bohrungen zum Befestigen des Netzes versehen sind.
4. Höhenscherbrett nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Krümmung
des Brettes von der Schleppkante (2) zur Hinterkante (3) hin zunimmt.
5. Höhenscherbrett nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Brett
Mittel (6, 8, 9) aufweist, die mit den bekannten Handgriffen (7) des Schwimmers (4, 5) verbindbar
sind.
6. Höhenscherbrett nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Loch
ein Schwimmer (4, 5) z. B. durch Schweißung od. dgl. derart fest angeordnet ist, daß sich der
Hauptteil des Schwimmers (4, 5) oberhalb des Brettes erstreckt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 783 946;
französische Patentschriften Nr. 1023544,1030053.
Britische Patentschrift Nr. 783 946;
französische Patentschriften Nr. 1023544,1030053.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Applications Claiming Priority (1)
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| GB1094521X | 1958-06-19 |
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| DE (1) | DE1094521B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2635360A1 (de) * | 1976-07-20 | 1978-01-26 | Escher Wyss Gmbh | Daempfungsvorrichtung fuer eine fluessigkeitsstroemung |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1023544A (fr) * | 1949-08-18 | 1953-03-19 | Installation pour maintenir verticalement ouvert un chalut de pêche | |
| FR1030053A (fr) * | 1950-07-07 | 1953-06-09 | Flotteur d'ouverture pour les cordes de dos de filets de pêche | |
| GB783946A (en) * | 1956-01-06 | 1957-10-02 | Hellyers Associated Ltd | Combined float and kite |
-
1959
- 1959-06-19 DE DEP22988A patent/DE1094521B/de active Pending
Patent Citations (3)
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| DE2635360A1 (de) * | 1976-07-20 | 1978-01-26 | Escher Wyss Gmbh | Daempfungsvorrichtung fuer eine fluessigkeitsstroemung |
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