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DE19626047C2 - Gleitrumpf für Boote, Schiffe und andere Schwimmkörper - Google Patents

Gleitrumpf für Boote, Schiffe und andere Schwimmkörper

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Publication number
DE19626047C2
DE19626047C2 DE1996126047 DE19626047A DE19626047C2 DE 19626047 C2 DE19626047 C2 DE 19626047C2 DE 1996126047 DE1996126047 DE 1996126047 DE 19626047 A DE19626047 A DE 19626047A DE 19626047 C2 DE19626047 C2 DE 19626047C2
Authority
DE
Germany
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sliding
boats
ships
sliding surfaces
hull
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE1996126047
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English (en)
Other versions
DE19626047A1 (de
Inventor
Franz-Josef Streuer
Ulrich Streuer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STREUER FRANZ JOSEF DIPL OEK
Original Assignee
STREUER FRANZ JOSEF DIPL OEK
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Filing date
Publication date
Application filed by STREUER FRANZ JOSEF DIPL OEK filed Critical STREUER FRANZ JOSEF DIPL OEK
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Publication of DE19626047A1 publication Critical patent/DE19626047A1/de
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C25/00Alighting gear
    • B64C25/32Alighting gear characterised by elements which contact the ground or similar surface 
    • B64C25/54Floats
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B1/00Hydrodynamic or hydrostatic features of hulls or of hydrofoils
    • B63B1/16Hydrodynamic or hydrostatic features of hulls or of hydrofoils deriving additional lift from hydrodynamic forces
    • B63B1/18Hydrodynamic or hydrostatic features of hulls or of hydrofoils deriving additional lift from hydrodynamic forces of hydroplane type
    • B63B1/20Hydrodynamic or hydrostatic features of hulls or of hydrofoils deriving additional lift from hydrodynamic forces of hydroplane type having more than one planing surface

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  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft einen Gleitrumpf für Boote, Schiffe und Schwimmkörper wie Jet-Skis oder Tragkufen für Wasserflugzeuge gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es ist bekannt, daß verdrängungs- und reibungsarme und damit ökonomische Bootsrümpfe eine horizontal ebene und möglichst kleine Gleitfläche haben müssen. Andererseits sollen rauhwas­ sertüchtige Rümpfe einen möglichst tiefliegenden Kiel haben und zum spitzen V geformt sein, damit ein weiches Eintauchen in die Wellen möglich ist.
Bei herkömmlichen Bootsrümpfen bildet man einen Kompromiß zwischen der Eintauchfähigkeit einerseits und der Gleitfähig­ keit andererseits, indem man das V mehr oder weniger spitz gestaltet. Auf jeden Fall wird hier ein erheblicher Teil der Antriebsenergie in Verdrängung von Wasser umgesetzt.
Aus der US 4 528 931 ist weiterhin ein Boot bekannt, bei dem der Rumpf, von unten betrachtet, aus in Fahrtrichtung geöffne­ ten V-förmigen Gleitflächen besteht, von denen jede in dem V der vorherigen steckt und die Gleitflächen benachbarter V′s durch senkrecht oder nahezu senkrecht zur Wasseroberfläche ver­ laufende Flächen miteinander verbunden sind, so daß jeder Quer­ schnitt ein nach links und rechts treppenförmig ansteigendes, symmetrisches Profil aufweist. Die Gleitflächen enden in unter­ schiedlicher Höhenentfernung vom Kiel. Hiermit soll erreicht werden, daß das Boot bei schneller Gleitfahrt nur noch auf den tieferen Gleitflächen gleitet und so einen geringen Reibungswi­ derstand aufweist. Nachteilig bei diesem Boot ist, daß sein Prinzip nur bei ruhigem Wasser funktioniert.
Ausgehend von dem Boot gemäß der US 4 528 931 liegt der Erfin­ dung die Aufgabe zugrunde, die Gleitflächen so auszubilden, daß auch bei rauheren Wetterbedingungen eine Widerstandsverringe­ rung erzielt wird.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch aufgeführten Merkmale gelöst.
Da die Gleitflächen zum Bug hin nach oben gebogen sind, wird Antriebsenergie in Auftrieb statt Wasserverdrängung umgesetzt.
Die durch die Konstruktion des Rumpfes bedingten Wasserabriß­ kanten vermindern die Reibung mit dem Wasser. Diese Kanten wer­ den durch die Enden der Gleitflächen und die Enden der darauf senkrecht bzw. nahezu senkrecht stehenden Verbindungsflächen der benachbarten Gleitflächen gebildet. Zu Wasserabrißkanten werden sie, da die jeweils hintere Gleitfläche schon mehr nach oben gebogen ist als die vor ihr liegende.
Am Bug und hinter den Wasserabrißkanten entsteht Gischt, die unter den Gleitflächen zu einer Herabsenkung der Wasserreibung führt.
Durch Optimierung der Biegungsstärke der Gleitflächen in Fahrt­ richtung, der exakten Winkel an den Wasserabrißkanten, der Breite der einzelnen Gleitflächen an den verschieden Stellen, der Höhe der Verbindungsflächen zwischen benachbarten Gleitflä­ chen und der Anzahl und der Winkel der ineinander "steckenden" V′s entsprechend dem Einsatz, der Größe, dem Gewicht, der Ma­ schinenleistung, den Formvorgaben etc. Läßt sich der Kompromiß zwischen Gleit- und Eintauchfähigkeit des Rumpfes wesentlich ökonomischer gestalten als bei herkömmlichen Rümpfen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dar­ gestellt und im folgenden näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 Eine Seitenansicht des Rumpfes
Fig. 2 Eine Ansicht des Rumpfes nach Fig. 1 von unten
Fig. 3 Schnitt 1, 2 und Heckansicht.
Die gebogenen Linien in der Fig. 1 stellen die Gleitflächen 1 dar, die sich senkrecht zur Zeichenebene erstrecken. Zwischen diesen Linien erkennt man die senkrechten Rumpfflächen 3.
Fig. 2 zeigt die Gleitflächen 1 und die senkrechten Rumpfflä­ chen 3 in einer Ansicht von unten. Hier erkennt man, daß die senkrechten Rumpfflächen 3 Abrißkanten bilden.
Fig. 3 zeigt die Gleitflächen 1 und die ebene Kielfläche 2 in verschiedenen Querschnitten.

Claims (1)

  1. Gleitrumpf für Boote, Schiffe und Schwimmkörper wie Jet-Skis oder Tragkufen für Wasserflugzeuge, wobei der Rumpf, von unten betrachtet, aus ein Fahrtrichtung geöffneten V-förmigen Gleit­ flächen besteht, von denen jede in dem V der vorherigen steckt und die Gleitflächen benachbarter V′s durch senkrecht oder na­ hezu senkrecht zur Wasseroberfläche verlaufende Flächen mitein­ ander verbunden sind, so daß jeder Querschnitt ein nach links und rechts treppenförmig ansteigendes, symmetrisches Profil aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitflächen (1) von einer ebenen Kielfläche (2) in Richtung Bug allmählich nach oben gebogen sind.
DE1996126047 1996-06-28 1996-06-28 Gleitrumpf für Boote, Schiffe und andere Schwimmkörper Expired - Fee Related DE19626047C2 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4528931A (en) * 1983-08-15 1985-07-16 Lantz George H Stepped flotation apparatus
DE9000582U1 (de) * 1990-01-20 1990-03-22 Lübecker Bootswerft Fritz Staack & Co., 2400 Lübeck Längs-Stufen-Boden-Kanal-Boot (LSBK-Boot)

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