DE1094460B - Verfahren zur verbesserten Polymerisation ungesaettigter organischer Verbindungen - Google Patents
Verfahren zur verbesserten Polymerisation ungesaettigter organischer VerbindungenInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur verbesserten Polymerisation ungesättigter organischer Verbindungen,
insbesondere zur Herstellung polymeren Methylmethacrylats.
Methylmethacrylat kann zur Bildung harter, durchsichtiger Kunststoffe polymerisiert werden, die für viele
Zwecke nützlich sind. Insbesondere können aus dem Polymeren ebene Tafeln gefertigt werden, die wegen der
thermoplastischen Natur der Polymeren zu Gegenständen vieler verschiedener Formen geformt werden können.
Wegen dieser thermoplastischen Eigenschaft fehlt den Gegenständen aus Polymethylmethacrylat eine Formbeständigkeit
bei Temperaturen, die dem Erweichungspunkt des Polymeren nahekommen. Infolgedessen ist
Polymethylmethacrylat für manche Verwendungszwecke ungeeignet. Bekanntlich kann Methylmethacrylat mit
gewissen monomeren Stoffen, die mehr als eine Äthylendoppelbindung per Molekül enthalten, beispielsweise mit
Allylmethacrylat, zu einem Kunststoff mischpolymerisiert werden, der bei Temperaturen starr bleibt, bei denen
normalerweise Polymethylmethacrylat weich wird. Solche Mischpolymere haben den Nachteil, daß sie nicht leicht
verformt werden können, wenn sie in Form ebener Tafeln hergestellt werden.
Es ist nun ein Gegenstand der Erfindung ein Verfahren zur Polymerisation von Methylmethacrylat, das einen
polymeren Kunststoff ergibt, der bei gewöhnlichen Temperaturen fest und starr ist und bei erhöhten Temperaturen
zu einem Kunststoff mit bei hohen Temperaturen verbesserter mechanischer Widerstandsfähigkeit
verformt werden kann.
Das Verfahren ist hauptsächlich dadurch gekennzeichnet, daß ein Gemisch von Monomeren, das im wesentlichen
aus Methylmethacrylat und 5 bis 50 Gewichtsprozent Triallylcyanurat, berechnet auf die vereinigten
Gewichte des Methylmethacrylats und des Triallylcyanurats, besteht, in Gegenwart katalytischer Mengen
von wenigstens zwei verschiedenen organischen Polymerisationskatalysatoren polymerisiert wird, wobei mindestens
einer, jedoch nicht alle genannten Katalysatoren innerhalb des Temperaturbereiches von 30 bis 100° C
katalytisch wirksam und in solcher Konzentration vorhanden ist, daß die Polymerisation innerhalb 30 bis
100° C mit einer höheren Geschwindigkeit verläuft, als "wenn der genannte Katalysator nicht vorhanden wäre,
und wobei der andere oder die anderen Katalysatoren einen hohen Grad katalytischer Wirksamkeit innerhalb
140 bis 180° C aufweisen, aber bei Temperaturen unter 100° C nicht wesentlich katalytisch wirksam sind, ferner
in solcher Konzentration vorhanden sind, daß die Polymerisation bei einer höheren Geschwindigkeit innerhalb
des genannten Temperaturbereiches von 140 bis 180° C verläuft, als wenn kein Katalysator vorhanden wäre;
daß außerdem das genannte Gemisch von Monomeren
Verfahren zur verbesserten
Polymerisation ungesättigter organischer
Verbindungen
Anmelder:
Imperial Chemical Industries Limited,
London
London
Vertreter: Dipl.-Ing. A. Bohr, München 5,
Dr.-Ing. H. Fincke, Berlin-Lichterfelde, Diakestr. 51,
Dipl.-Ing. H. Bohr und Dipl.-Ing. S. Staeger, München 5,
Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 27. Juni 1958
Großbritannien vom 27. Juni 1958
John Antony Caiton,
Wheathampstead, Hertfordshire (Großbritannien),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
innerhalb 30 bis 100° C so lange erwärmt wird, daß es
in einen festen, starren polymeren Kunststoff übergeht. Schließlich kann fester polymerer Kunststoff, der bei
hohen Temperaturen über eine verbesserte mechanische Festigkeit verfügt, dadurch hergestellt werden, daß der
genannte feste, starre polymere Kunststoff einer Temperatur von 140 bis 180° C ausgesetzt wird.
Das erfindungsmäßige Verfahren ermöglicht die Herstellung eines polymeren Kunststoffes, der nach Wunsch durchsichtig oder durchscheinend, gefärbt oder farblos sein kann, der ferner bei gewöhnlichen Temperaturen starr und anfänglich thermoplastisch ist, jedoch beim Erwärmen auf Verformungs- oder Verpressungstemperaturen eine verbesserte mechanische Festigkeit bei hohen Temperaturen annimmt.
Das erfindungsmäßige Verfahren ermöglicht die Herstellung eines polymeren Kunststoffes, der nach Wunsch durchsichtig oder durchscheinend, gefärbt oder farblos sein kann, der ferner bei gewöhnlichen Temperaturen starr und anfänglich thermoplastisch ist, jedoch beim Erwärmen auf Verformungs- oder Verpressungstemperaturen eine verbesserte mechanische Festigkeit bei hohen Temperaturen annimmt.
Organische, bei 30 bis 100° C wirksame Katalysatoren sind Benzoylperoxyd, Acetylperoxyd, Lauroylperoxyd
und die Azopolymerisationskatalysatoren, bei denen die Wertigkeiten der Azogruppe an verschiedene nicht
aromatische, vorzugsweise tert. Kohlenstoffatome gebunden sind, beispielsweise α,α'-Azodiisobutyronitril.
Diese Katalysatoren werden im folgenden als »bei niedriger Temperatur wirksame Katalysatoren« bezeichnet.
Als Beispiel eines organischen Katalysators, der bei 140 bis 180° C wirksam ist und im folgenden als »bei
hoher Temperatur wirksamer Katalysator« bezeichnet wird, sei di-tert. Butylperoxyd genannt. Diese Verbin-
009 677/470
dung ist bei Temperaturen unter 100° C besonders stabil und wird deshalb bevorzugt. Es wird darauf hingewiesen,
daß der bei hoher Temperatur wirksame Katalysator auch schon eine gewisse katalytische Wirkung
unter 100° C haben kann. Doch soll diese Wirkung sehr schwach sein, verglichen mit der des bei niedriger Temperatur
wirksamen Katalysators bei diesen Temperaturen, damit der größtmögliche Nutzen aus der Erfindung
herausgeholt werden kann. Beispiele anderer, bei hoher Temperatur wirksamer Katalysatoren sind tert.
Butylperacetat, tert. Butylperbenzoat und tert. Butylhydroperoxyd.
Das Verfahren wird zweckmäßig durch Polymerisieren des Methyhnethacrylat-Triallylcyanurat-Gemisches als
flüssige Schicht zwischen zwei Glastafeln durchgeführt, die eine bestimmte Bewegung gegeneinander ausüben
können, wie beispielsweise in der britischen Patentschrift 450 305 beschrieben wird. Die Glaszelle, die das monomere
Gemisch enthält, wird auf 30 bis 100° C so lange erwärmt, bis der Kunststoff in eine starre Tafel verwandelt ist.
Danach werden die Glastafeln von der Polymerisattafel abgezogen, die hart ist und geschnitten oder gesägt
werden kann, jedoch noch thermoplastisch ist. Das Polymerisationsverfahren ist exotherm, und wenn keine sorgfältige
Temperaturkontrolle ausgeübt wird, können sich Blasen bzw. Lunker in der Tafel bilden. Zum Vermeiden
einer Blasen- bzw. Lunkerbildung wird eine solche Menge eines bei niedriger Temperatur wirksamen Katalysators
angewendet, daß das Verfahren bei 30 bis 100° C mit einer Geschwindigkeit verläuft, die jeden übermäßigen
Temperaturanstieg, der durch frei werdende Wärme verursacht wird, verhindert. Es wird gewöhnlich mit 0,01
bis 1 Gewichtsprozent Benzoylperoxydkatalysator, berechnet auf das Gesamtgewicht des Methylmethacrylats
und Triallylcyanurats, gearbeitet. Bei dieser Katalysatorkonzentration beträgt die zur Herstellung eines harten,
starren polymeren Kunststoffes benötigte Zeit normalerweise 6 bis 24 Stunden.
Gewünschtenfalls kann der in der ersten Stufe des Verfahrens verwendete polymerisierbare Stoff in einen
Sirup vor dem Einfüllen in die Glaszelle verwandelt werden. Dies hat den Vorzug, daß die Neigung zum Auslaufen
aus der Zelle vermindert wird. Der Sirup wird am besten dadurch hergestellt, daß das Methylmethacrylat,
das den bei niedriger Temperatur wirksamen Katalysator enthält, zuerst teilweise polymerisiert wird,
bis sich ein Sirup, der etwa 5 bis 15°/0 Polymethylmethacrylat
enthält, gebildet hat, und daß darauf die restlichen Zutaten zugesetzt werden. In Abwandlung dieser
Methode kann der Sirup durch Auflösen der erforderlichen Menge Polymethylmethacrylat in Methylmethacrylat hergestellt
werden.
Die thermoplastische Tafel kann in ihre endgültige verbesserte Form durch ein etwa 30 bis 90 Minuten
dauerndes Erwärmen auf 140 bis 180° C umgewandelt werden. Soll die Tafel verformt oder gepreßt werden, so
kann wenigstens ein Teil dieses Erwärmens einen Teil des Form- oder Preßprozesses bilden. Die Menge des in
dem erfindungsmäßigen Verfahren verwendeten, bei hoher Temperatur wirksamen Katalysators beträgt vorzugsweise
0,1 bis 2,5 Gewichtsprozent, berechnet auf das Gewicht des Methylmethacrylat-Triallylcyanurat-Gemisches.
Wird die Konzentration des bei hoher Temperatur wirksamen Katalysators erhöht, so erhöht
sich die Geschwindigkeit, in der der thermoplastische Kunststoff in den bei einer besonderen Temperatur innerhalb
140 bis 180° C wärmebeständigen Zustand umgewandelt wird.
Durch Variieren des Triallylcyanuranteils in dem Monomerengemisch innerhalb des oben angegebenen
Bereiches können die endgültigen Eigenschaften des thermoplastischen Kunststoffes reguliert werden. Auf
diese Weise kann durch Vergrößern des Triallylcyanuratanteiles in dem Monomerengemisch die mechanische
Festigkeit des Endproduktes bei hohen Temperaturen erhöht werden. Die optimalen Triallylcyanuratkonzentrationen
liegen zwischen 15 und 25 Gewichtsprozent des Gemisches mit Methylmethacrylat. Werden solche Gemische
zu dem thermoplastischen Zustand polymerisiert,
ίο so lassen sie sich leicht verformen und können ziemlich
schnell, beispielsweise innerhalb etwa 1 Stunde, ausgehärtet werden.
Andere bekannte Hilfszusätze können dem Polymerisationsgemisch zugegeben werden, z. B. Farbstoffe
und Stabilisatoren.
Die Erfindung wird an Hand des folgenden Beispiels, in dem alle Teile auf Gewicht bezogen sind, näher erläutert.
Beispiel
ao
ao
80 Teile Methylmethacrylat, die 0,0025 Teile α,α'-Αζο-diisobutyronitril
enthielten, wurden 1,5 Stunden auf 85 bis 90° C erwärmt, damit ein Sirup mit etwa 6 Teilen
Polymethylmethacrylat entstand. Nach dem Kühlen wurden folgende Zusätze in dem Sirup aufgelöst:
20 Teile Triallylcyanurat, 0,1 Teil Benzoylperoxyd und 1,0 Teil di-tert. Butylperoxyd.
Der Sirup wurde in eine Zelle gefüllt, die durch zwei Glasplatten gebildet wurde, die mittels einer biegsamen
Dichtung, die um den Rand der Zelle gelegt war, abgedichtet war. Die Zelle wurde 10 bis 12 Stunden bei
50° C gehalten, worauf eine halbe Stunde auf 98° C erwärmt wurde. Die Polymerisattafel wurde von den
Glasplatten entfernt. Sie war bei gewöhnlichen Temperaturen vollkommen starr und konnte, ohne irgendeine
Deformation zu erleiden, gehandhabt und gelagert werden.
Die Tafel wurde dann durch 5 Minuten währendes
Erwärmen auf 100 bis 120° C erweicht, in eine Form gegeben und 60 bis 90 Minuten bei 165° C gehalten.
Das fertig geformte Produkt war starr und nur sehr schwach deformiert, als es 1 Stunde auf 165° C erwärmt
wurde. Es erwies sich, daß es bei gewöhnlichen Temperaturen in organischen Lösungsmitteln, wie Chloroform,
schwach quoll, jedoch nicht gelöst wurde.
„
Claims (7)
1. Verfahren zur verbesserten Polymerisation ungesättigter organischer Verbindungen, dadurch ge
kennzeichnet, daß ein Gemisch von Monomeren polymerisiert wird, das im wesentlichen Methylmethacrylat
und 5 bis 50 Gewichtsprozent Triallylcyanurat, berechnet auf die vereinigten Gewichte
des Methylmethacrylats und des Triallylcyanurats, in Gegenwart katalytischer Mengen von wenigstens
zwei verschiedenen organischen Polymerisationskatalysatoren enthält, wobei mindestens einer, jedoch
nicht alle Katalysatoren innerhalb des Temperaturbereiches von 30 bis 100° C katalytisch wirksam und
in ausreichender Konzentration vorhanden ist, um zu bewirken, daß die Polymerisation innerhalb des
Temperaturbereiches von 30 bis 100° C mit einer höheren Geschwindigkeit verläuft, als wenn der Katalysator
nicht vorhanden wäre, und wobei der andere oder die übrigen Katalysatoren einen hohen Grad
katalytischer Wirksamkeit innerhalb des Temperaturbereiches von 140 bis 180° C aufweisen, aber bei
Temperaturen unter 100° C nicht wesentlich katalytisch wirksam sind und in ausreichender Konzentration
vorhanden sind, um zu bewirken, daß die Polymerisation mit einer höheren Geschwindigkeit
innerhalb des genannten Temperaturbereiches von 140 bis 180° C verläuft, als wenn kein Katalysator
vorhanden wäre, und daß das Gemisch von Monomeren innerhalb des Bereiches von 30 bis 100° C ausreichend
lange erwärmt wird, daß das Gemisch in einen festen, starren polymeren Kunststoff umgewandelt
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein innerhalb 30 bis 100° C
katalytisch aktiver Katalysator aus Benzoylperoxyd, Acetylperoxyd, Lauroylperoxyd und den Azoverbindungen,
bei denen die Wertigkeiten der Azogruppe an nicht aromatische Kohlenstoffatome gebunden
sind, ausgewählt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Katalysator aus Benzoylperoxyd in
Konzentrationen von 0,01 bis 1 Gewichtsprozent des Methylmethacrylat - Triallylcyanurat - Gemisches besteht.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der bei 140
bis 180° C in hohem Grade katalytisch wirksame Katalysator ausgewählt wird aus di-tert. Butyl-
peroxyd, tert. Butylperacetat, tert. Butylperbenzoat und tert.-Butylhydroperoxyd.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Katalysator in Konzentrationen
von 0,1 bis 2,5 Gewichtsprozent des Methylmethacrylat-Triallylcyanurat-Gemisches
verwendet wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Triallylcyanurat
aus 15 bis 25 Gewichtsprozent des Methylmethacrylat-TriaUylcyanurat-Gemisches besteht.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche zur Herstellung eines festen polymeren
Kunststoffes, der bei hohen Temperaturen über eine verbesserte mechanische Widerstandsfähigkeit verfügt,
dadurch gekennzeichnet, daß ein festes, starres Mischpolymeres aus Methylmethacrylat und Triallylcyanurat
einer Temperatur von 140 bis 180° C ausgesetzt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
H. W. Starkweather und andere, Industrial and Engineering Chemistry, 47 (1955), S. 302 bis 304.
H. W. Starkweather und andere, Industrial and Engineering Chemistry, 47 (1955), S. 302 bis 304.
Applications Claiming Priority (1)
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ID=10149717
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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| GB849048A (en) | 1960-09-21 |
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