DE1094310B - Verfahren und Anordnung zur Anschaltung von Anrufen an Sonderdienste in Fernsprech-Vermittlungsanlagen - Google Patents
Verfahren und Anordnung zur Anschaltung von Anrufen an Sonderdienste in Fernsprech-VermittlungsanlagenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren, nach dem Anrufe, die in der Vermittlungseinrichtung eines Fernsprechnetzes
eintreffen, an einen Sonderdienst angeschaltet werden.
Die hierfür bisher üblichen Verfahren bestehen darin, daß die Verbindung zu einem Teilnehmer, der
auf einen Sonderdienst gelegt ist, bis zu dem zur Teilnehmerschaltung führenden Ausgang der Leitungs-Schaltstufe
aufgebaut und von dort über eine für sämtliche Adern des Verbindungsweges durchgeführte
feste Umschaltung statt auf die Teilnehmerleitung in die dem Sonderdienst entsprechende Richtung weitergeführt
wird. Da die Zahl der zu den Sonderdiensten zu führenden Verbindungen im allgemeinen nur einen
sehr geringen Anteil des gesamten Verkehrsanfalles ausmacht, ist dann zwischen den teilnehmereigenen
Ausgängen und dem Sonderdienst nochmals eine sehr starke Konzentration notwendig, so daß eine entsprechende
Konzentrationsstufe vorgesehen werden muß. Hierdurch ergibt sich einerseits ein gewisser zusätzlicher
Aufwand an Schaltmitteln, andererseits ist es im allgemeinen nicht möglich, dem rufenden
Teilnehmer im Falle des Besetztseins aller zum .Sonderdienst führenden Ausgänge eine entsprechende
Information, beispielsweise ein Besetztzeichen, zukommen zu lassen; der Teilnehmer erhält vielmehr
auch in diesem Falle ein einem ins Leere gehenden Ruf entsprechendes Freizeichen.
Eine derartige bekannte Ausführung sieht den Anschluß eines Trennstreckers am Trennsteckverteiler
vor, mit dem die zur Anschaltung des Sonderdienstes notwendigen Schaltmittel verbunden sind. Die Anschaltung
des Sonderdienstes kann dann später auf Wunsch des betreffenden Teilnehmers dadurch erfolgen,
daß eine Dienstperson des Auftragsdienstes den Teilnehmeranschluß über eine besondere Wählergruppe
ansteuert und den gewünschten Sonderdienst durch ein besonderes Schaltkennzeichen an die Teilnehmerleitung
anschaltet. Wird nun dieser Teilnehmeranschluß von einem anderen Teilnehmer angesteuert,
dann gelangt dieser direkt an den vorbereitend angeschalteten Sonderdienst.
Eine andere bekannte Ausführungsform sieht die Anordnung der den Sonderdiensten zugeordneten Einrichtungen
auch für die an ein Unteramt angeschlossenen Teilnehmer in einem übergeordneten Amt vor.
Nimmt ein Teilnehmer eines Unteramtes einen Sonderdienst in Anspruch, dann wird er von seinem Anschluß
am Leitungswähler seines Unteramtes durch eine besondere, ihm individuell zugeordnete Umschalteeinrichtung
abgetrennt und sein Anschluß am Leitungswähler auf eine Teilnehmerübertragung umgelegt,
die über einen besonderen Anrufsucher Zugang zu einer besonderen Teilnehmeranschluß-Schaltung
Verfahren und Anordnung
zur Anschaltung von Anrufen
zur Anschaltung von Anrufen
an Sonderdienste
in Fernsprech-Vermittlungsanlagen
in Fernsprech-Vermittlungsanlagen
Anmelder:
Standard Elektrik Lorenz
Standard Elektrik Lorenz
Aktiengesellschaft,
Stuttgart-Zuff enhaus en,
Hellmuth-Hirth-Str. 42
Dipl.-Ing. Dankwart Graf, Stuttgart-Stammheim,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
hat, die nur diesen Zwecken dient. Beim Anruf des auf Sonderdienst umgeschalteten Teilnehmers stellt sich
der Anrufsucher auf diesen besonderen Teilnehmeranschluß ein, und es wird selbsttätig eine Verbindung
zu dem vorbereiteten Sonderdienst hergestellt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine weitere Verringerung des Aufwandes an erforderlichen Schaltmitteln
gegenüber den bekannten Ausführungen zu erreichen. Zu diesem Zwecke schlägt die Erfindung vor,
die selbsttätige Anschaltung von Anrufen an Sonderdienste in Fernsprechvermittlungsanlagen, in denen
die dem normalen Verbindungsaufbau dienenden Verbindungsorgane zunächst bis zu den dem gerufenen
Teilnehmer zugeordneten teilnehmerindividuellen Schaltorganen durchgeschaltet werden, in der Weise,
vorzunehmen, daß im Bedarfsfalle nach dieser Durchschaltung ein besonderes, rückwärts gerichtetes Kennzeichen
die Umsteuerung des aufgebauten Verbindungsweges auf die dem entsprechenden Sonderdienst
zugeordnete Richtung und gegebenenfalls die Anschaltung einer der dem entsprechenden Sonderdienst
zugeordneten Leitungen an den bereits aufgebauten Verbindungsweg veranlaßt.
Im folgenden sollen nun an Hand von einigen Ausführungsbeispielen die verschiedenen Möglichkeiten
zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung aufgezeigt werden. Von den der Erläuterung der
Beispiele dienenden Figuren zeigt
Fig. 1 eine Anlage mit Umsteuerung auf Sonderdienst, bei der das Rückkennzeichen über eine Ader
der aufgebauten Verbindung gegeben wird,
Fig. 2 eine Anlage mit Umsteuerung auf Sonderdienst, bei der das Rückkennzeichen über einen Nebenweg
gegeben wird,
009 677/113
Fig. 3 eine Anlage mit Anschaltung mehrerer Sonderdienste, bei der verschiedene Kennzeichen vorgesehen
sind.
In Fig. 1 ist eine Fernmelde-Vermittlungsanlage
schematisch dargestellt. Der Aufbau einer Verbindung von Teilnehmer TIn 1 zu Teilnehmer Tln2 erfolgt normalerweise
über die dem rufenden Teilnehmer zugeordnete Teilnehmerschaltung TSl, den Anrufsucher
AS, die GruppenwählerGWl, GW 2, den Leitungswähler LW sowie die dem gerufenen Teilnehmer zugeordnete
Teilnehmerschaltung TS2. Zwischen dem Leitungswähler LW und der Teilnehmerschaltung TS2
ist eine Umschaltevorrichtung U vorgesehen, die beispielsweise derart ausgebildet sein kann, daß durch
das Einführen einer Steckvorrichtung die normalerweise bestehende Durchschaltung der ci-Ader zur Teilnehmerschaltung
TS2 aufgehoben und die dem Teilnehmer TIn 2 zugeordneten Ausgänge des Leitungswählers LW auf eine gemeinsame Schiene gelegt
werden, durch die der d-Ader ein bestimmtes als Rückwärtskennzeichen dienendes Potential Pk zur Verfügung
gestellt wird. Eine solche Umschaltungsvorrichtung ist selbstverständlich jeder Teilnehmerschaltung
zugeordnet.
Soll nun der Teilnehmer TIn2 auf den Sonderdienst
SD gelegt werden, so wird durch Stecken der obengenannten Steckvorrichtung die ci-Ader von der Teilnehmerschaltung
TS 2 bei U abgetrennt und entsprechend dem in Fig. 1 durch eine punktierte Linie
angedeuteten Weg an das als Rückkennzeichen dienende Potential PK gelegt. Wenn der Teilnehmer
77« 1 den TeilnehmerTIn2 anrufen will, so wird auf
Grund der von ihm gegebenen Wahl information die Verbindung bis zu einem dem Gerufenen entsprechenden
Ausgang der Teilnehmerwahlstufe aufgebaut. Sobald die d-Ader nun durchgeschaltet wird, wird das
Potential PK angelegt und veranlaßt über die Wähler LW und GW2 die im Gruppenwähler GWl vorgesehene
Vorrichtung Z, den Gruppenwähler GWl auf einen der dem Sonderdienst zugeordneten Ausgänge s
umzusteuern. Findet der Wähler dort einen freien Ausgang, so schaltet er den Aufrufenden auf den Sonderdienst
SD. Gleichzeitig wird der vom Gruppenwähler GWl zum Gerufenen weiterführende Teil des
Verbindungsaufbaues ausgelöst, und die Wähler Gw 2 und LW werden freigegeben. Auf diese Weise wird
eine weitere in dem zum Sonderdienst führenden Weg vorzusehende Konzentrationsstufe vermieden. Findet
der Gruppenwähler GWl keinen freien Ausgangs, so erhält der Teilnehmer Tin I das Besetztzeichen.
Selbstverständlich kann die Umsteuerung auch in einer anderen Wahlstufe, beispielsweise der Gruppenwahlstufe
GW2 oder der Teilnehmerwahlstufe LW, vorgenommen werden, je nachdem eine solche Maßnahme
durch die Gegebenheiten der in Frage kommenden Anlage angezeigt erscheint.
In Anlagen, in denen zum Verbindungsaufbau Durchschalteorgane verwendet werden, die auf Grund
ihres konstruktiven Aufbaues die gleichzeitige Durchschaltung auf zwei weiterführende Ausgänge zulassen,
wie beispielsweise Kreuzschienenschalter oder Koppelfelder mit den einzelnen Koordinatenkreuzungspunkten
zugeordneten Durchschalteelementen, besteht die Möglichkeit, an Stelle einer Umsteuerung der Gesprächsverbindung
eine parallele Anschaltung des Sonderdienstes an die bereits aufgebaute Verbindung
vorzunehmen. Die gewünschte Verbindung bleibt dann weiterhin aufgebaut. Dies gibt die Möglichkeit, daß
der Ruf zunächst an den gewünschten Teilnehmer gelangt. Dieser kann also gegebenenfalls selbst das Gesprach
entgegennehmen, während der Sonderdienst sich meldet, falls der Teilnehmer nicht antwortet. Es
besteht in diesem Fall sogar die Möglichkeit, die Durchschaltung zum Sonderdienst erst nach mehrmaliger,
z. B. dreimaliger, erfolgloser Aussendung von Rufstrom durchzuführen. Bei diesen Lösungen muß
allerdings auf die Möglichkeit verzichtet werden, Besetztzeichen zu geben, wenn alle Ausgänge zum Sonderdienst
besetzt sind, es sei denn, daß die Aussendung des Rufstromes oder des Besetztzeichens von
der Möglichkeit einer Durchschaltung zum Sonderdienst abhängig gemacht wird. Das würde dann bedeuten,
daß der gerufene Teilnehmeranschluß nur hilfsweise parallel zum Sonderdienst angeschaltet
bleibt.
Bei dem an Hand der Fig. 1 erläuterten Beispiel war angenommen worden, daß das Rückkennzeichen
auf einer der Adern des Verbindungsweges über die einzelnen Durchhalteorgane übertragen wird. Welche
Ader hierfür verwendet wird, ist gleichgültig; es ist durchaus möglich, hierfür auch eine der Sprechadern
zu benützen.
Statt einer Übertragung über die Durchschalteorgane kann für das Rückkennzeichen auch ein besonderer
Nebenweg vorgesehen werden, etwa in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise. Die Bezeichnungen der
Fig. 2 entsprechen denen der Fig. 1, die Verbindung wird zunächst bis zu dem dem gerufenen Teilnehmer
Tln2 entsprechenden Ausgang des Leitungswählers LW aufgebaut. Das als Rückwärtskennzeichen dienende
Potential PK wird nun über den Leitungswähler LW angelegt und wird infolge der Umschaltung
der Umschalteeinrichtung U in der einer größeren Zahl von Leitungswählern gemeinsam zugeordneten
Aliswerteeinrichtung A wirksam. Als Kennzeichenpotential kann gegebenenfalls das Prüfpotential
verwendet werden; in diesem Fall wäre die Umschalteeinrichtung U der c-Ader zuzuordnen. Die Auswerteeinrichtung
A veranlaßt auf Grund des Rückkennzeichens die Umsteuerung des Leitungswählers LW
auf den gewünschten Sonderdienst SD. Um sicherzustellen, daß nur der in diesem Verbindungsweg belegte
Wähler umgesteuert wird, sind verschiedene Möglichkeiten gegeben. Im gewählten Beispiel wird
dies dadurch erreicht, daß nur ein einziger Durchschaltevorgang in jedem Bündel zu gleicher Zeit möglich
ist. Je nach dem Vermittlungssystem kann statt dessen auch eine Koinzidenzschaltung vorgesehen
werden, bei der den einzelnen Verbindungswegen eines Bündels eine bestimmte Zeitlage entspricht. Bei
einer solchen zeitlichen Zuordnung ist es auch ohne besondere Schwierigkeit möglich, das Rückkennzeichen
auf einem gesonderten Nebenweg bis zu einer beliebigen vorgeordneten Wahlstufe, z. B. GWl, zu
bringen und für diese eine oder mehrere gemeinsame Auswerteeinrichtungen A vorzusehen.
Selbstverständlich kann das das Rückwärtskennzeichen liefernde Potential auch von der Auswerteeinrichtung
A selbst dem zugeordneten Wähler bzw. den zugeordneten Wählern zur Verfügung gestellt werden.
Zur Erzeugung des Kennzeichens kann Gleichoder Wechselpotential dienen. Auch ist es möglich,
mehrere unterschiedliche Kennzeichen vorzusehen, beispielsweise solche verschiedener Frequenz, um erforderlichenfalls
eine Umsteuerung auf mehrere Sonderdienste wahlweise durchführen zu können.
In Fig. 3 ist eine Anlage dieser Art dargestellt. Dabei möge es sich um eine Anlage handeln, bei der an
Stelle einer Umsteuerung eine Parallelanschaltung der Sonderdienste an den aufgebauten Verbindungsweg
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erfolgt. Der Verbindungsaufbau vom rufenden Teilnehmer
Tlnl zum gerufenen TeilnehmerTIn2 erfolgt
über Kreuzschienenwähler, die in einer Vorwahlstufe AS, einer Gruppenwahlstufe GW und einer Entwählstufe
LW angeordnet sind. Die Umschalteeinrichtung U ermöglicht es, im Bedarfsfalle eine Signalader
wahlweise an eines von zwei Kennzeichen-Wechselpotentialen .Piv I und PK2 verschiedener Frequenz/1
und /2 anzuschalten, ohne daß die zur Teilnehmerschaltung TS 2 führende Ader aufgetrennt wird. Bei
Durchschaltung auf die gewählte Teilnehmerleitung wird dann das entsprechende Kennzeichen, z.B. PKl,
über den Leitungswähler LW der dem Gruppenwähler GW zugeordneten zusätzlichen Auswerteeinrichtung
ZA zugeleitet. Diese veranlaßt zunächst die vorübergehende Auslösung der Brücke B, wobei jedoch
gleichzeitig die Markierung der weiterführenden Verbindung festgehalten wird. Alsdann markiert sie zusätzlich
einen freien Ausgang zu dem dem empfangenen Kennzeichen PK1 entsprechenden Ausgang S1 zu
dem in Frage stehenden Sonderdienst SD1, worauf
die Brücke erneut betätigt wird. Die normale Sprechverbindung ist nun über die Schiene Sv wieder aufgebaut;
zugleich ist aber über die Schiene Sl parallel hierzu die zum Sonderdienst SDl führende Leitung
angeschaltet. Die Brücke Z? stellt also über die Kreuzungspunkte ν und 1 die gewünschte Doppelverbindung
her. In analoger Weise könnte durch Anschalten der das Kennzeichenpotential PK2 darstellenden Frequenz/2
über die Schiene S2 im Punkt 2 eine Parallelverbindung zum Sonderdienst SD2 hergestellt
werden. Meldet sich der Gerufene nicht, so wird das Gespräch durch den Sonderdienst abgenommen. Handelt
es sich um Sonderdienste, bei denen eine Gesprächsgebühr nicht verrechnet werden soll, so veranlaßt
das Rückwärtskennzeichen zugleich, daß die der Gesprächszählung bzw. der Gebührenerfassung
dienenden Signale unterdrückt oder unwirksam gemacht werden, entweder über die zu seiner Auswertung
ohnehin vorgesehene Einrichtung oder über besondere Schaltmittel.
Selbstverständlich ist es an sich im allgemeinen gar nicht erforderlich, in der in den gezeigten Beispielen
aus Gründen der einfacheren Darstellung unterstellten Weise besondere Zusatzeinrichtungen vorzusehen. Es
ist vielmehr häufig möglich, schon vorhandene Schaltmittel heranzuziehen, um die bereits beim normalen
Verbindungsaufbau auftretenden Vorgänge mit auszunützen, beispielsweise Prüfvorgänge oder ähnliches.
An Stelle einer nur teilweise durchgeführten Auslösung der aufgebauten Verbindung kann in Anlagen
mit Speichern, die dem Rufenden zur Durchführung des Verbindungsaufbaues, gegebenenfalls unter gleichzeitiger
Kodewandlung, zur Verfugung gestellt werden, auch der gesamte bereits aufgebaute Verbindungsweg
ausgelöst werden. In diesem Falle wird durch besondere im Speicher vorgesehene Schaltmittel
unter Auswertung des Rückkennzeichens entweder eine Verbindung zum in Frage stehenden Sonderdienst
oder eine entsprechende Doppelverbindung zum Gerufenen und zum Sonderdienst vollständig neu markiert
und ihre Durchschaltung veranlaßt.
Die vorstehend beschriebenen Ausführungsmöglichkeiten für den Erfindungsgedanken stellen selbstverständlich
nur Beispiele dar, die seine anderweitige Anwendung nicht ausschließen.
Claims (15)
1. Verfahren zur selbsttätigen Anschaltung von Anrufen an Sonderdienste in Fernsprech-Vermittlungsanlagen,
bei dem die dem normalen Verbindungsaufbau dienenden Verbindungsorgane zunächst bis zu den dem gerufenen Teilnehmer zugeordneten
teilnehmerindividuellen Schaltorganen durchgeschaltet werden, dadurch gekennzeichnet,
daß im Bedarfsfalle nach dieser Durchschaltung ein besonderes, rückwärts gerichtetes Kennzeichen
(PK) die Umsteuerung des aufgebauten Verbindungsweges auf die dem entsprechenden Sonderdienst
zugeordnete Richtung und gegebenenfalls die Anschaltung einer der dem entsprechenden
Sonderdienst zugeordneten Leitungen an den bereits aufgebauten Verbindungsweg veranlaßt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsherstellung zum
Sonderdienst teilweise oder ganz über die dem normalen Verbindungsaufbau dienenden Verbindungsorgane
erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsherstellung zum
Sonderdienst in der Teilnehmerwahlstufe erfolgt.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsherstellung zum
Sonderdienst bereits in einer der Gruppenwahlstufen erfolgt.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das die Verbindungsherstellung zum
Sonderdienst veranlassende rückwärts gerichtete Kennzeichen über eine Ader bzw. über die Verbindungsorgane
des bereits aufgebauten Verbindungsweges übertragen wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das die Verbindungsherstellung zum
Sonderdienst veranlassende rückwärts gerichtete Kennzeichen auf einen besonderen Nebenweg bis
zu der für diese Verbindungsherstellung verwendeten Wahlstufe übertragen wird.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der dem auf einen Sonderdienst zu
schaltenden Teilnehmeranschluß entsprechende Ausgang der der Übertragung des rückwärts gerichteten
Kennzeichens dienenden Ader in der Leitungswahlstufe von der Teilnehmerschaltung
abgetrennt und an die das Rückwärtskennzeichen liefernde Einrichtung angeschaltet wird.
8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den dem auf einen Sonderdienst
zu schaltenden Teilnehmeranschluß entsprechenden Ausgang der der Übertragung des rückwärts gerichteten
Kennzeichens dienenden Ader in der Leitungswahlstufe die das rückwärts gerichtete Kennzeichen
liefernde Einrichtung hinzugeschaltet wird.
9. Verfahren nach Anspruch 1 und 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß durch die die Verbindungsherstellung
zum Sonderdienst vorbereitenden Maßnahmen zugleich die der Gesprächszählung bzw. der Gebührenerfassung dienenden Vorgänge
unterdrückt oder wirkungslos gemacht werden.
10. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die zuerst aufgebaute Verbindung aufrechterhalten und die Verbindung zu dem in
Frage stehenden Sonderdienst gesondert aufgebaut und beide Verbindungen zusammengeschaltet
werden.
11. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die zuerst aufgebaute Verbindung auf Grund des Rückwärtskennzeichens ganz oder teilweise
ausgelöst und auf Grund des in geeigneter Weise festgehaltenen Teilnehmerkennzeichens zu-
sammen mit der zu dem in Frage stehenden Sonderdienst führenden Verbindung neu aufgebaut bzw.
hergestellt und mit dieser zusammengeschaltet wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindungsherstellung sowohl
zum Teilnehmer als auch zum Sonderdienst das gleiche Schaltelement (Brücke eines Koordinatenschalters)
verwendet wird.
13. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ruf gleichzeitig zum Teilnehmeranschluß
und zum Sonderdienst geleitet wird.
14. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
jeweils in der Teilnehmerschaltung der Ausgang der für die Übertragung des Rückwärtskennzeichens
vorgesehenen Ader mit einer Um- oder Anschaltevorrichtung versehen ist, daß ferner Mittel
zur Abgabe eines rückwärts gerichteten Kennzeichens sowie Mittel zu dessen Auswertung in der
dem angewandten Verfahren entsprechenden Form vorgesehen sind.
15. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jeweils in der Teilnehmerschaltung der Ausgang der für die Übertragung des Rückwärtskennzeichens
vorgesehenen Ader mit einer Um- oder Anschaltevorrichtung versehen ist, die die wahlweise
Anschaltung verschiedener Rückwärtskennzeichen gestattet, und daß ferner Mittel zur Abgabe
und zur Auswertung dieser verschiedenen Kennzeichen vorgesehen sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1 007 381, 1 013 707.
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1 007 381, 1 013 707.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 677/113 11.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST15528A DE1094310B (de) | 1959-09-01 | 1959-09-01 | Verfahren und Anordnung zur Anschaltung von Anrufen an Sonderdienste in Fernsprech-Vermittlungsanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEST15528A DE1094310B (de) | 1959-09-01 | 1959-09-01 | Verfahren und Anordnung zur Anschaltung von Anrufen an Sonderdienste in Fernsprech-Vermittlungsanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1094310B true DE1094310B (de) | 1960-12-08 |
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ID=7456731
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST15528A Pending DE1094310B (de) | 1959-09-01 | 1959-09-01 | Verfahren und Anordnung zur Anschaltung von Anrufen an Sonderdienste in Fernsprech-Vermittlungsanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1094310B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1007381B (de) * | 1955-12-13 | 1957-05-02 | Siemens Ag | Schaltungsanordnungen fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen zur Anschaltung eines Fernsprechauftragsdienstes |
| DE1013707B (de) * | 1955-08-19 | 1957-08-14 | Telefonbau & Normalzeit Gmbh | Schaltungsanordnung zur Erreichung von in uebergeordneten AEmtern eingerichteten Fernsprechsonderdiensten durch Teilnehmer von untergeordneten AEmtern |
-
1959
- 1959-09-01 DE DEST15528A patent/DE1094310B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1013707B (de) * | 1955-08-19 | 1957-08-14 | Telefonbau & Normalzeit Gmbh | Schaltungsanordnung zur Erreichung von in uebergeordneten AEmtern eingerichteten Fernsprechsonderdiensten durch Teilnehmer von untergeordneten AEmtern |
| DE1007381B (de) * | 1955-12-13 | 1957-05-02 | Siemens Ag | Schaltungsanordnungen fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen zur Anschaltung eines Fernsprechauftragsdienstes |
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