[go: up one dir, main page]

DE1133437B - Verkehrsmessverfahren fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungssysteme - Google Patents

Verkehrsmessverfahren fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungssysteme

Info

Publication number
DE1133437B
DE1133437B DES72918A DES0072918A DE1133437B DE 1133437 B DE1133437 B DE 1133437B DE S72918 A DES72918 A DE S72918A DE S0072918 A DES0072918 A DE S0072918A DE 1133437 B DE1133437 B DE 1133437B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
traffic
addresses
measurement method
participants
subscriber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES72918A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Phys Allan Darre
Dipl-Ing Dieter Voegtlen
Dipl-Ing Franz Schwub
Paul Gonschior
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to NL275766D priority Critical patent/NL275766A/xx
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES72918A priority patent/DE1133437B/de
Priority to CH262862A priority patent/CH401167A/de
Priority to SE2670/62A priority patent/SE318919B/xx
Priority to FR890582A priority patent/FR1319510A/fr
Priority to BE614926A priority patent/BE614926A/fr
Priority to GB909462A priority patent/GB994266A/en
Publication of DE1133437B publication Critical patent/DE1133437B/de
Priority to DE1963S0088742 priority patent/DE1266826B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/22Arrangements for supervision, monitoring or testing
    • H04M3/36Statistical metering, e.g. recording occasions when traffic exceeds capacity of trunks
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q11/00Selecting arrangements for multiplex systems
    • H04Q11/04Selecting arrangements for multiplex systems for time-division multiplexing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)
  • Use Of Switch Circuits For Exchanges And Methods Of Control Of Multiplex Exchanges (AREA)

Description

Bei den meisten Vermittlungssystemen, wie sie z. B. für Fernsprechzwecke verwendet werden, insbesondere bei Vermittlungssystemen mit Drehwählern, werden besondere Speicher, in denen Informationen über angeforderte Verbindungen auch nach ihrer Herstellung zu ihrer Aufrechterhaltung noch aufbewahrt werden, nicht benötigt und sind daher dort auch nicht vorgesehen.
Es gibt nun aber auch Vermittlungssysteme, bei denen die zusammengeschalteten Verbindungen in bestimmter Weise weiterhin mit Hilfe besonderer Informationsspeicher überwacht werden müssen. Zu diesen Vermittlungssystemen gehören z. B. Fernsprechvermittlungssysteme, die nach dem Zeitmultiplexprinzip arbeiten. Hier werden die Verbindungen im Vermittlungssystem jeweils durch periodisch wiederholtes kurzzeitiges Zusammenschalten der zu den beteiligten Teilnehmern führenden Leitungen aufrechterhalten. Bei derartigen Systemen müssen zentrale Speicher vorhanden sein, in denen während des Bestehens von Verbindungen Informationen aufbewahrt werden, mit deren Hilfe das periodisch wiederholte Zusammenschalten vorgenommen werden kann. Sie müssen daher Informationen über die Beteiligung und den Betriebszustand der betreffenden Teilnehmer enthalten (siehe z. B. die deutsche Patentanmeldung T 7491 VIII a/21a3). Auch bei anderen Vermittlungssystemen kann es die Eigenart der Abwicklung der Vermittlungsvorgänge erfordern, daß eine zentrale Speicherung von Informationen vorgenommen wird, welche die Verbindungswege im Vermittlungssystem betreffen (siehe z. B. die deutsche Auslegeschrift 1093 422).
Die Erfindung zeigt nun einen Weg, wie man diese sowieso benötigten und daher aufbewahrten Informationen auch für andere technische Zwecke ausnutzen kann, wobei nur ein relativ geringer zusätzlicher Aufwand notwendig ist, obwohl technische Aufgaben gelöst werden, die sonst nur unter Verwendung umfangreicher zusätzlicher Einrichtungen lösbar wären.
Die Erfindung betrifft also ein Vermittlungssystem, insbesondere für Fernsprechzwecke, bei dem zentral gespeicherte Informationen über die Beteiligung von Teilnehmern an Verbindungen sowie über deren Betriebszustand bei der Abwicklung von Vermittlungsvorgängen verwendet werden, wie es z. B. bei nach dem Zeitmultiplexprinzip arbeitenden Systemen für die periodisch wiederholte kurzzeitige Zusammenschaltung der an Verbindungen beteiligten Teilnehmern geschieht.
Dieses Vermittlungssystem ist nun dadurch gekennzeichnet, daß die den Teilnehmern zugeordneten Informationen nach ihrer Anzahl unter Berücksichti-Verkehrsrneßverfahren für Fernmelde-,
insbesondere Fernsprechvermittlungssysteme
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Dr.-Phys. Allan Darre,
Dipl.-Ing. Dieter Voegtlen, Dipl.-Ing. Franz Schwub
und Paul Gonschior, München,
sind als Erfinder genannt worden
gung ihrer Eigenart zeitlich mit Hilfe von Zähleinrichtungen überwacht werden, so daß die erhaltenen Zählergebnisse Verkehrsangaben für das Vermittlungssystem bilden, wodurch die gespeicherten Informationen für Verkehrsmessungen mitausgenutzt sind.
Ohne Mitausnutzung der erwähnten zentral gespeicherten Informationen für Verkehrsmessungen müßten die dazu dienenden Zähleinrichtungen z. B. Zugang zu allen Teilnehmern des Systems haben, wozu umfangreiche Verdrahtungen vorhanden sein müßten. Es ist auch bekannt, statt dessen besondere Speicher für die Aufbewahrung von Informationen vorzusehen, welche zu Verkehrsmessungen auszuwerten sind. Gemäß der Erfindung werden nun unter anderem diese Verdrahtungen bzw. die besonderen Speicher eingespart. Um Meßergebnisse zu erhalten, werden im wesentlichen Zähleinrichtungen benötigt, deren Vorhandensein in jedem Fall erforderlich ist. Der zusätzlich benötigte Aufwand ist also auf ein Minimum beschränkt worden. Je nachdem, welche Informationsart jeweils berücksichtigt wird, ergeben sich verschiedene Zählergebnisse, welche verschiedenen Verkehrsmessungen entsprechen. Um sie zu gewinnen, werden also verschiedene Meßverfahren angewendet. Beispiele für hier in Frage kommende Meßverfahren werden im folgenden an Hand der Fig. 1 und 2 im einzelnen erläutert.
Die Fig. 1 zeigt die Gliederung eines in Frage kommenden Vermittlungssystems, nämlich eines Zeitmultiplexsystems, in verschiedene Teileinrichtungen, zu denen auch zentrale Speicher gehören. Um das Verständnis dafür zu erleichtern, wie die verschiedenen Meßverfahren abzuwickeln sind, werden zunächst die
209 620/73
I 133
Teileinrichtungen des dargestellten Systems und das Zustandekommen von Verbindungen, soweit dies hier von Belang ist, erläutert.
Bei einem derartigen Vermittlungssystem sind die von den betreffenden Teilnehmern jeweils auszutauschenden Nachrichten Impulsfolgen aufmoduliert, welche gegeneinander versetzt sind und dadurch eine Mehrfachausnutzung von Verbindungswegen gestatten. Wie bereits erwähnt, sind diese Vermittlungssysteme in ganz bestimmter Weise in verschiedene Teileinrichtungen gegliedert, wofür ein Beispiel in der Fig. 1 gezeigt ist.
An dieses Vermittlungssystem sind die Teilnehmer TnI... Tnx angeschlossen, welche über zu steuernde SprechschalterSl.. .Sx mit der MultiplexleitungSM verbunden werden können. Die Sprechschalter werden durch Steuerpulse gesteuert, welche unter Mitwirkung der Umlaufspeicher Ua und Ub geliefert werden. Im Umlaufspeicher Ua laufen in kodierter Form die
10 eingeschrieben, mit der die Adresse des anrufenden Teilnehmers im Umlaufspeicher Ua für Teilnehmer mit abgehendem Verkehr umläuft. Es ist auch eine Frei-Besetzt-Prüfung des anzurufenden Teilnehmers vorzunehmen, z. B. in der Weise, daß eine Überprüfung der in den Umlaufspeichern Ua und Ub bereits umlaufenden Adressen vorgenommen wird.
Es wird für dieses Funktionsbeispiel zunächst angenommen, daß die Freiprüfung das Freisein des anzurufenden Teilnehmers ergibt. Der anzurufende Teilnehmer sei z. B. der Teilnehmer Tnx. Wegen seines Freiseins kann die gewünschte Verbindung hergestellt werden.
Es wird nun der Betriebsfall beschrieben, bei dem der anzurufende Teilnehmer bereits besetzt ist. Zur Freiprüfung sind, wie bereits erwähnt, die in den Umlaufspeichern Ua und Ub umlaufenden Adressen zu überprüfen. Es ist dabei festzustellen, ob die Adresse des anzurufenden Teilnehmers bereits in diesen Um
Rufnummern von Teilnehmern mit abgehendem Ver- 20 lauf speichern umläuft. Dazu müssen die in den Umlaufkehr und im Umlaufspeicher Ub in entsprechender speichern Ua und Ub umlaufenden Adressen mit der
Weise die Rufnummern von Teilnehmern mit ankommendem Verkehr um. In kodierter Form vorliegende Rufnummern werden infolgedessen als Adres-Adresse des anrufenden Teilnehmers verglichen werden. Dies geschieht hier mit Hilfe von sogenannten Vergleichern. Sie sind in der Fig. 1 mit Va und Vb
sen bezeichnet. Die zu einer Verbindung gehörenden 25 bezeichnet. Außerdem ist noch ein Adressenregister G
Adressen haben jeweils die gleiche Umlaufphase und werden daher gleichzeitig an den Ausgängen der Umlaufspeicher ausgegeben. An die Ausgänge der Umlaufspeicher sind die sogenannten Dekoder Da und vorgesehen. Für einen Vergleichsvorgang reicht die zu einem Adressenumlauf in den Umlaufspeichern dienende Zeitspanne aus. Während dieser Zeitspanne hat die Adresse des anzurufenden Teilnehmers auch
Db angeschlossen. Jeder Dekoder hat so viele Aus- 30 im Adressenregister G zu stehen. Die Vergleicher Va gänge, wie Teilnehmer vorhanden sind. Jeder dieser und Vb sind sowohl mit den Ausgängen der Umlauf-Ausgänge ist einem bestimmten Teilnehmer zugeord- speicher Ua und Ub als auch mit dem Adressennet. Jeder Sprechschalter ist nun sowohl an einem register G über besondere Leitungen verbunden. Wenn Ausgang des Dekoders Da als auch an einen Aus- eine Adressengleichheit auftritt, so wird dies von den gang des Dekoders Db angeschlossen. Eingefügte 35 Vergleichern Va und Vb der zentralen Steuereinrich-Oder-Gatter verhindern eine gegenseitige Beeinflus- tung E über dorthin führende Leitungen gemeldet. In sung der Dekoder. Wenn einem Dekoder die Adresse
eines Teilnehmers zugeführt wird, so wird ein Impuls
an dem Ausgang abgegeben, der diesem Teilnehmer
zugeordnet ist. Dieser Impuls wird zur Steuerung des 40 werden,
dem jeweiligen Teilnehmer zugeordneten Sprechschal- Die zentrale Steuereinrichtung E dient hier auch
der Steuereinrichtung werden diese Meldungen ausgewertet, woraufhin im gegebenen Fall Steuerbefehle zu in Frage kommenden Teileinrichtungen geschickt
ters verwendet. Wenn gleichzeitig bei den beiden Dekodern an zwei.verschiedenen.Teilnehmern zugeordneten Ausgängen jeweils ein Impuls auftritt, so werzur Steuerung der verschiedenen in dem Vermittlungssystem abzuwickelnden anderen Vermittlungsvorgänge. Sie ist deshalb mit den Einrichtungen des Systems
den die diesen beiden Teilnehmern zugehörigen 45 über Leitungen verbunden. Die bei den Leitungen ein-
Sprechschalter vorübergehend geschlossen, wodurch diese beiden Teilnehmer während dieser Zeit über die Sprechmultiplexleitung SM miteinander verbunden sind. Dies wiederholt sich periodisch mit der Umlaufperiode der in den Umlauf speichern umlaufenden Adressen. Es kommt dadurch die beabsichtigte Verbindung zwischen den betreffenden Teilnehmern zustande. .-.....-.■ Außer den bereits beschriebenen sind noch weitere Einrichtungen vorhanden. Ihre Aufgaben und Eigenschäften werden anschließend im Zusammenhang mit der Beschreibung eines Beispiels für das Einschreiben der Adresse eines anzurufenden Teilnehmers angegeben. Es möge der Teilnehmer TnI abgehoben haben. Die von ihm gewählte Rufnummer des von ihm gewünschten Teilnehmers, also des anzurufenden Teilnehmers, trifft dann bei der Empfangseinrichtung MM ein, und zwar über die Sprechmultiplexleitung SM, an die diese Empfangseinrichtung mit ihren Eingängen angeschlossen ist. Die bei. der Einrichtung MM eingetroffene Teilnehmernummer wird nach ihrem Eintreffen in den Umlaufspeicher Ub als Adresse eingeschrieben. Sie wird dabei mit derjenigen Umlaufphase gezeichneten Pfeile zeigen jeweils an, in welcher Richtung über diese Leitungen Meldungen, Steuerbefehle usw, geleitet werden.- Mit HiKe dieser Steuereinrichtung kann z. B. auch die Löschung von in den Umlaufspeichern Ua und Ub umlaufenden Adressen vorgenommen werden. Derartige Löschungen sind insbesondere bei der Auftrennung von Verbindungen vorzunehmen. Die Abwicklung dieser Vorgänge interessiert hier jedoch nicht und wird daher auch nicht im einzelnen beschrieben.
Wenn es sich ergeben hat, daß ein anzurufender Teilnehmer besetzt ist, so hat der anrufende Teilnehmer ein Besetztzeichen zu erhalten. Um dies zu ermöglichen, ist hier der zusätzliche Umlaufspeicher Ud vorgesehen, in dem Steuerbefehle zum Anschalten des Besetztzeichengenerators GjB an bestimmte Teilnehmer eingeschrieben werden können. In dem zusätzlichen Umlaufspeicher Ud kufen die eingeschriebenen Steuerbefehle phasengleich mit Adressen um, die in dem Umlaufspeicher Ua umlaufen. Sie treten daher auch jeweils an dem Ausgang des zusätzlichen Umlaufspeichers Ud zum gleichen Zeitpunkt auf wie die betreffenden Adressen an den Ausgängen des Umlauf-
Speichers Ua. Diese Steuerbefehle werden nun dem Schalter gb zugeführt und bewirken, daß der mit diesem Schalter verbundene Besetztzeichengenerator GB impulsweise mit der Sprechmultiplexleitung SM verbunden wird, wodurch die betreffenden Teilnehmer mit dem Besetztzeichen versorgt werden.
Unter Verwendung entsprechender Hilfsmittel, wie sie zur Lieferung des Besetztzeichens verwendet werden, kann im gegebenen Fall dem betreffenden Teilnehmer ein Rufzeichen geliefert werden. Hierzu wird ebenfalls ein besonderer Umlaufspeicher benötigt, in den Steuerbefehle zum Anschalten eines Rufzeichengenerators an bestimmte Teilnehmer eingeschrieben werden können. Diese Steuerbefehle werden einem besonderen Schalter zur Anschaltung des Rufzeichengenerators an die Multiplexleitung SM zugeführt. Das Einschreiben und Löschen dieser Steuerbefehle bewirkt die Steuereinrichtung E. Diese Hilfsmittel entsprechen im Aufbau weitgehend den für die Lieferung des Besetztzeichens verwendeten. Sie sind auch in der gleichen Weise an die betreffenden Einrichtungen des Vermitlungssystems angeschlossen.
Es werden nun verschiedene Verkehrsmeßverfahren angegeben, die gemäß der Erfindung bei Vermittlungssystemen mit zentral gespeicherten Informationen an- gewendet werden können. Sie können daher auch bei dem vorstehend beschriebenen Zeitmultiplexvermittlungssystem angewendet werden.
Zunächst wird ein Verkehrsmeßverfahren zur Ermittlung des Umstandes, wieviel der gleichzeitig zur Verfügung stehenden Verbindungskanäle durchschnittlich ausgenutzt sind, angegeben. Um dies zu ermitteln, hat in bestimmten Zeitabständen eine Zähleinrichtung zu zählen, wieviel Rufnummern von Teilnehmern jeweils gespeichert sind, wobei die Rufnummern von an derselben Verbindung beteiligten Teilnehmern jeweils als eine Rufnummer zu zählen sind. Die erwähnten Rufnummern gehören zu den gespeicherten Informationen, denn sie bezeichnen die Teilnehmer, welche an Verbindungen beteiligt sind. Durch eine der angegebenen Zählungen erhält man jeweils eine Angabe darüber, wieviel Verbindungskanäle gerade ausgenutzt sind. Durch die Wiederholung dieser Zählungen in bestimmten Zeitabständen erhält man eine Angabe darüber, wie sich diese Ausnutzung über einen größeren Zeitraum verteilt. Der Mittelwert der einzelnen Zählergebnisse stellt dann die durchschnittliche Ausnutzung bzw. Belastung der Verbindungskanäle dar. Als Zeitabstände kann man z. B. 36 Sekunden wählen und die Messung für eine Stunde lang durchführen. Man erhält dann die Belastung der Verbindungskanäle in V100 Erlang.
Bei dem in Fig. 1 gezeigten Zeitmultiplexvermittlungssystem ist ein Umlaufspeicher für den Rufnummern entsprechende Adressen von Teilnehmern mit abgehendem Verkehr, nämlich der Umlaufspeicher Ua, und ein Umlaufspeicher für den Rufnummern entsprechende Adressen von Teilnehmern mit ankommendem Verkehr, nämlich der Umlaufspeicher Ub vorhanden. In diesen Umlaufspeichern sind demnach die benötigten Informationen für die Ermittlung der durchschnittlichen Ausnutzung der Verbindungskanäle zentral gespeichert. Die Zahl der Verbindungskanäle entspricht hier den vorgesehenen Pulsphasen. Bei einer einzelnen Zählung sind hier jeweils die während eines 6g Umlaufzyklus ausgegebenen Adressen zu zählen. Gleichzeitig von beiden Umlauf speichern ausgegebene Adressen werden, wie bereits angegeben, als eine Adresse gezählt, da sie mit derselben Pulsphase umlaufen und daher zur selben Verbindung gehören. Zur Zählung dient die in Fig. 1 eingezeichnete Zähleinrichtung Zl. Sie ist über das Oder-Gatter 01 an die Ausgänge der Umlaufspeicher Ua und Ub angeschlossen. Zwischen dem Ausgang des Oder-Gatters 01 und der Zählschaltung Zl ist hier noch der Schalter SvI eingefügt. Er wird in den vorgesehenen Zeitabständen jeweils für die Dauer eines Umlaufzyklus geschlossen. Zu seiner Betätigung dient die Zeitschaltung Tl. Um das Betätigen dieses Schalters genau an den Ablauf der Umlaufzyklen anzupassen, also um ihn gleichsam zu synchronisieren, wird ihm hier beispielsweise ein Puls zugeführt, der eine geeignete Phasenlage hat und die gleiche Impulsfolgefrequenz hat, wie sie die den Verbindungskanälen zugeordneten Impulse haben. Dieser Puls kann von einem zentralen Pulsgenerator P geliefert werden, welcher auch Pulse für die Erhaltung des Gleichlaufes bei den verschiedenen Teileinrichtungen des Vermittlungssystems liefern kann und der im allgemeinen bei einem Zeitmultiplexvermittlungssystem sowieso vorhanden ist. Bei der Zeitschaltung Tl ist die Klemme ρ vorgesehen. Sie ist mit der Klemme ρ des Pulsgenerators P verbunden. Über diese Klemmen wird der Zeitschaltung Tl ein geeigneter Puls zugeführt.
Vorstehend wurde angegeben, daß der Schalter Sv 1 jeweils für die Dauer eines Pulszyklus geschlossen wird. Es ergibt sich nun eine etwas andere und ebenfalls wichtige Verkehrsmessung, wenn der Schalter Sv 1 jeweils lediglich für die Dauer einer bestimmten Pulsphase geschlossen wird. Von besonderer Bedeutung ist der Fall, daß er jeweils während eines Umlaufzyklus lediglich während der letzten Pulsphase geschlossen wird, die für einen Verbindungskanal vorgesehen ist. Es ist nämlich von Interesse festzustellen, wie stark die Ausnutzung der letzten in Frage kommenden Pulsphase während eines bestimmten Zeitraumes ist. Man erhält dadurch ein Maß für die Gefahr, daß für eine Verbindungsanforderung kein freier Verbindungskanal mehr zur Verfügung steht. Je öfter bei dieser Pulsphase mindestens eine Adresse von den Umlauf speichern ausgegeben wird, desto öfter werden alle Verbindungskanäle belegt. Bei dieser Messung ist mit HiHe der Zeitschaltung Tl der Schalter SvI jeweils lediglich für die Dauer einer Pulsphase zu schließen, und zwar in bestimmten Zeitabständen. Zur Synchronisierung kann wieder ein vom Pulsgenerator P gelieferter Puls geeigneter Phasenlage dienen. Verwendet man einen Puls mit einer anderen Phasenlage, so erhält man eine Messung für die Häufigkeit der Ausnutzung anderer Verbindungskanäle. Derartige Messungen ergeben einen Einblick in die Ausnutzung bzw. Belastung der zur Verfügung stehenden Verbindungskanäle bzw. Pulsphasen.
Im folgenden wird ein anderes Verkehrsmeßverfahren beschrieben. Dieses Verfahren dient zur Ermittlung der Anzahl von Verbindungsanforderungen, bei denen der angerufene Teilnehmer nicht erreicht wurde. Zu diesem Zweck werden mit Hilfe einer Zähleinrichtung die Einspeicherungen gezählt, bei denen Befehle zum Anschalten des Besetztzeichengenerators an Teilnehmer zentral eingespeichert werden. Wenn nämlich der angerufene Teilnehmer nicht zu erreichen ist, wird dem anrufenden Teilnehmer ein Besetztzeichen geliefert. Es hat dann eine zentral gespeicherte Information über diesen Betriebszustand bei den in Frage kommenden Vermittlungssystemen vorzuliegen.
Diese Information ist nichts anderes als der erwähnte Befehl zum Anschalten des Besetztzeichengenerators. Durch Zählen der Einspeicherungen. dieser Befehle erhält man dann, wie bereits angegeben,, die gewünschte Anzahl von Verbindungsanforderungen.
Bei dem in Fig. 1 gezeigten Zeitmultiplexvermirtlungssystem dient als Speicher für Befehle zum Anschalten des Besetztzeichengenerators GB der Umlaufspeicher Ud. Die vorgesehene Verkehrsmessung lß i d f d di Eiih
speicher bereits mit allen vorgesehenen Umlaufphasen Adressen umlaufen, so kann die Adresse eines Teilnehmers, der gerade abgehoben hat, nicht mehr dort eingespeichert werden. Es kann auch der Fall sein, daß eine bestimmte Umlaufphase im Umlaufspeicher Ua frei ist, jedoch im Umlaufspeicher Ub für Adressen von Teilnehmern mit ankommendem Verkehr mit dieser Umlauf phase bereits eine Adresse umläuft. Mit dieser Umlaufphase darf in den Umlaufspeicher Ua ki Ad ihrib
läßt sich hier dadurch ausführen, daß die Einspeicher- 10 keine Adresse eingeschrieben werden, da an den da-
befehle nicht nur dem Umlaufspeicher Ud, sondern auch der Zähleinrichtung Z 2 zugeführt werden und dort gezählt werden.
Der anrufende Teilnehmer kann nun bekanntlich das Besetztzeichen aus verschiedenen Gründen erhalten. Vielfach wird er es wegen Besetztseins des angerufenen Teilnehmers erhalten. Es kann aber z. B. auch der Fall eintreten, daß er es deshalb erhält, weil gerade keine Einrichtung zur Aufnahme von Ziffern der zugehörigen Verbindungskanal bereits der Teilnehmer angeschlossen ist, dessen Adresse im Umlaufspeicher Ub umläuft und der mit dem abhebenden Teilnehmer nichts zu tun hat. Die Gefahrzeiten können bei dem betrachteten Zeitmultiplexvermittlungssystem dadurch gemessen werden, daß. mit HiKe der an die Umlaufspeicher Ua und Ub angeschlossenen Zähleinrichtung Z 4 die Anzahl der Umlaufzyklen gezählt wird, bei denen mindestens mit jeder Umlaufphase in einem
Rufnummer des angerufenen Teilnehmers verfügbar 20 Umlaufspeicher eine Adresse umläuft. Die Zähleinsind. Durch zusätzliche Maßnahmen kann die Zäh- richtung Z 4 ist hier über dieses bereits erwähnte Oderlung auf Einspeicherungen beschränkt werden, die je- Gatter Ol an die betreffenden Ausgänge der Umlaufweils bei Fällen einer bestimmten Art vorgenommen
werden. Von besonderem Interesse ist es nun festzu-
speicher Ua und Ub angeschlossen. Die Zählung kann z. B. in folgender Weise durchgeführt werden. Die Zlii hl üb d OdG 01
g g
stellen, wie oft Einspeicherungen wegen Besetztseins as Zähleinrichtung Z 4 erhält über das Oder-Gatter 01
des angerufenen Teilnehmers vorgenommen werden. Hierzu dient bei dem in Fig. 1 gezeigten Zeitmultiplexvermittlungssystem die Zähleinrichtung Z 3 in Zusammenarbeit mit dem Schalter Sv 3. Der Zähleinrichtung Z 3 werden die Einspeicherbefehle zum Anschalten des Besetztzeichengenerators GB über den Schalter Sv 3 zugeführt. Der Schalter Sv 3 wird vom Vergleicher Vb betätigt und nur dann kurzzeitig geschlossen, wenn der Vergleichex Vb festgestellt hat, daß eine Adresse bereits vor ihrem Eintreffen auf Grund einer Verbindungsanforderung im Umlaufspeicher Ub für Adressen von Teilnehmern mit ankommendem Verkehr umläuft. In diesem Falle wird von der zentralen Steuereinrichtung E ein Einspeicherbefehl geliefert, d d
jeweils ein Signal, wenn bei mindestens einem Umlaufspeicher eine Adresse ausgegeben wird. Durch ein derartiges Signal wird, von der Nullstellung aus beginnend, jeweils ein zur Zähleinrichtung Z 4 gehörender erster Zähler um eine Zählstellung weitergeschaltet. Wenn mit allen, in Frage kommenden Umlaufphasen Adressen umlaufen, so wird der Zähler während eines Umlaufzyklus bis zu einer der Anzahl dieser Umlaufphasen- entsprechenden Zählstellung weitergeschaltet. Das Erreichen dieser Zählstellung gibt an, daß ein zu zählender Umlaufzyklus vorliegt, welcher für die Anzeige besonders gezählt wird, indem ein zweiter Zähler um eine Zählstellung weitergeschaltet wird. Nach Ablauf des Umlaufzyklus wird der erste
und zwar deshalb, weil der anzurufende Teilnehmer 40 Zähler in seine Nullstellung zurückgestellt. Hierzu besetzt ist. Wenn nur in diesen Fällen während der wird über die Klemme ρ 0 dem zur Zähleinrichtung Lieferung des Einspeicherbefehls der Schalter Sv 3 Z4 gehörenden ersten Zähler ein vom Pulsgenerator P vom Vergleicher Vb zum Schließen gebracht wird, so gelieferter Puls geeigneter Phasenlage zugeführt. Jewerden von der Zähleinrichtung Z 3,. wie beabsichtigt, der zu diesem Puls gehörende Impuls hat jeweils das nur diejenigen Einspeicherbefehle gezählt, die wegen 45 Zurückstellen des ersten Zählers zu bewirken, Besetztseins des angerufenen Teilnehmers geliefert Nach einem weiteren Verkehrsmeßverfahren ergibt werden. sich eine Ermittlung der Gesamtzahl abgehender Be-Es wird nun ein weiteres Verkehrsmeßverfahren be- legungen. Zu diesem Zweck wird mit einer Zähleinschrieben. Dieses Verfahren dient dazu, die Zeiten zu richtung gezählt, wie oft eine Information zur Kenntermitteln, während der Verbindungsanforderungen 50 lichmachung eines Teilnehmers, der abgehoben hat, nicht abgefertigt werden können. Es handelt sich eingespeichert wird. Diese Information wird durch hierbei um die sogenannte Gefahrzeit. Zu diesem seine Rufnummer bzw. Adresse dargestellt. Da bei Zweck wird die Zeit gemessen, während der abheben- dem in Frage kommenden Vermittlungssystem die den Teilnehmern zugeordnete Informationen nicht ge- Adressen, dieser Teilnehmer gespeichert werden, um speichert werden können, da dafür vorgesehene 55 den
Speicher gerade bereits gefüllt sind, d. h,, da ihre
Speicherkapazität gerade voll ausgenutzt ist. Wenn dies der Fall ist, können keine Informationen über das Abheben des betreffenden Teilnehmers gespeichert werden, und daher können für diesen Teilnehmer auch keine Vermittlungsvorgänge abgewickelt werden. Es ist daher sehr wichtig, derartige Gefahrzeiten zu messen.
Bei dem in Fig. 1 gezeigten Zeitmultiplexvermittlungssystem ist beim Abheben eines Teilnehmers des- 6g sen Rufnummer als Adresse in den Umlaufspeicher Ua für Adressen von Teilnehmern mit abgehendem Verkehr einzuschreiben. Wenn: in diesem Umlaufjeweiligen Betriebszustand festzuhalten, ergibt eine Zählung dieser Einspeieherungen die gewünschte Gesamtzahl abgehender Belegungen. Bei dem in Fig. 1 gezeigten Zeitmultiplexvermittlungssystem werden diese Adressen nun dem Umlaufspeicher Ua für Adressen von Teilnehmern mit abgehendem Verkehr eingespeichert. Die Adressen werden hier von dem Register G geliefert. Jedesmal, wenn der Schalter Sa kurzzeitig geschlossen wird, wird die im Register stehende Adresse eingespeichert. Eine Zählung der Schließungen dieses Schalters Sa ergibt daher die gewünschte Anzahl. Für diese Zählung dient die Zähleinrichtung ZS, welche an die von der zentralen Steuereinrichtung E zum Sehalter Sa führende Leitung
mit angeschlossen ist. Die Steuerbefehle zum Schließen des Schalters 5a werden von der Zähleinrichtung ZS gezählt, wodurch die gesuchte Gesamtzahl abgehender Belegungen ermittelt wird.
Nicht nur die Gesamtzahl abgehender Belegungen, sondern auch die Gesamtzahl ankommender Belegungen ist bei Fernsprechvermittlungssystemen von Interesse. Diese Gesamtzahl wird mit einem Verk'ehrsmeßverfahren ermittelt, bei dem mit Hilfe einer Zähleinrichtung gezählt wird, wie oft eine Information zur Kenntlichmachung eines Teilnehmers, also seine Adresse, eingespeichert wird, wenn es sich um einen Teilnehmer handelt, welcher nicht gerade abgehoben hat. Es handelt sich hier also nicht um die Teilnehmer, für die die Einspeicherung ihrer Adressen nach dem gerade beschriebenen Verkehrsmeßverfahren gezählt wurden, sondern um andere Teilnehmer. Diese anderen Teilnehmer sind nun gerade die zu erfassenden Teilnehmer, nämlich diejenigen mit ankommendem Verkehr. Die Adressen dieser Teilnehmer werden bei den in Frage kommenden Vermittlungssystemen zentral gespeichert, da sie bei der Abwicklung der Betriebsvorgänge benötigt werden. Bei dem in Fig. 1 gezeigten Zeitmultiplexvermittlungssystem werden die Adressen von Teilnehmern mit ankommendem Verkehr in dem Umlaufspeicher Ub gespeichert. Diese Adressen werden dorthin ziffernweise von der Empfangseinrichtung MM geliefert, wie bereits beschrieben wurde. Um nun die beabsichtigte Zählung durchzuführen, wird das Einspeichern der letzten Ziffern von Adressen in den Umlaufspeicher Ub gezählt. Dazu dient die Zähleinrichtung Z 6, welche an die Empfangseinrichtung MM mitangeschlossen ist und von dort jeweils ein Signal erhält, wenn jeweils die letzte Ziffer einer Adresse ausgeliefert wird. Das Eintreffen eines derartigen Signals schaltet diese Zähleinrichtung Z 6 jeweils weiter. Unvollständige Adressen haben das Zustandekommen ankommenden Verkehrs nicht zur Folge. Ihre Berücksichtigung wird hier vermieden, da nur die Einspeicherungen letzter Ziffern gezählt werden.
Falls das Einspeichern der Adressen in den Umlaufspeicher Ub bereits vor einer Frei-Besetzt-Prüfung des betreffenden Teilnehmers vorgenommen wird, so sind die Betriebsfälle, bei denen die Prüfung das Besetztsein des betreffenden Teilnehmers ergibt, noch besonders zu berücksichtigen. Nur wenn der angerufene Teilnehmer frei ist, kommt nämlich ein zu zählender ankommender Verkehr zustande. Ein Signal für das Besetztsein des angerufenen Teilnehmers liefert, wie bereits im Zusammenhang mit einem anderen Verkehrsmeßverfahren beschrieben wurde, der Vergleicher Vb. Dieses Signal kann nun dazu ausgenutzt werden, um die Besetztfälle bei der Zählung zu berücksichtigen. Dies geschieht dadurch, daß die Zähleinrichtung Z 6 beim Auftreten eines derartigen Signals um eine Zählstellung zurückgeschaltet wird. Die Zähleinrichtung Z 6 ist dazu ebenso wie der Schalter Sv 3 an die betreffende Leitung angeschlossen, die vom Vergleicher Vb abgeht. Wenn Adressen erst nach einer Frei-Besetzt-Prüfung in den Umlaufspeicher Ub eingespeichert werden, so wird das Ergebnis dieser Prüfung automatisch berücksichtigt, so daß besondere Maßnahmen überflüssig sind.
Vorstehend wurde die Zählung abgehender und ankommender Belegungen beschrieben. Diese Belegungen werden meistens, aber nicht immer, zu Gesprächen führen, nämlich nur dann, wenn der gerufene Teilnehmer abhebt. Die Anzahl der Gespräche ist also kleiner als die der Belegungen. Dem gerufenen Teilnehmer wird nun in jedem Fall mit Hilfe eines Steuerbefehles, der in dem bereits erwähnten besonderen Umlaufspeicher umläuft, das Rufzeichen geliefert. Wenn eine Belegung zu einem Gespräch führt, so veranlaßt die Steuereinrichtung E die Löschung des betreffenden Steuerbefehls in dem besonderen Umlaufspeicher. Es findet dadurch eine
ίο Ruf abschaltung statt. Durch Zählung derartiger Rufabschaltungen erhält man die zugehörige Anzahl von zustande gekommenen Gesprächen.
Von großer Bedeutung ist ferner die Feststellung, wie lange ein bestimmter Teilnehmer jeweils während eines gewissen Zeitraumes belegt ist, und zwar getrennt für abgehenden und ankommenden Verkehr. Es ist nun bei konventionellen Systemen verhältnismäßig schwierig, derartige Feststellungen zu machen. Bei einem Vermittlungssystem, das zentral gespeicherte Informationen über die Beteiligung von Teilnehmern an Verbindungen sowie über deren Betriebszustand besitzt, läßt sich der Belegungszustand eines Teilnehmers mit verhältnismäßig geringem schaltungstechnischem Aufwand ermitteln. Zu diesem Zweck wird hier die Zeit gemessen, während der seine Rufnummer als Rufnummer eines Teilnehmers mit abgehendem Verkehr bzw. während der seine Rufnummer als Rufnummer eines Teilnehmers mit ankommendem Verkehr gespeichert ist.
Handelt es sich um ein Zeitmultiplexvermittlungssystem, welches einen Umlaufspeicher für den Rufnummern entsprechende Adressen von Teilnehmern mit abgehendem Verkehr hat, in dem die Adressen gegeneinander phasenverschoben zyklisch umlaufen und zur Zusammenschaltung von Verbindungen periodisch gegeneinander phasenverschoben ausgegeben werden, und welches einen entsprechenden Umlaufspeicher für Adressen von Teilnehmern mit ankommendem Verkehr aufweist, so wird zweckmäßigerweise zur Zeitmessung mit Hilfe einer Zähleinrichtung die Anzahl von Umlaufzyklen gezählt, während der die Adresse des betreffenden Teilnehmers im Umlaufspeicher für Adressen von Teilnehmern mit abgehendem Verkehr bzw. im Umlaufspeicher für Adressen von Teilnehmern mit ankommendem Verkehr umläuft.
In der Fig. 1 sind auch die Einrichtungen gezeigt, welche für eine derartige Zeitmessung benötigt werden. Hierzu dient der Vergleicher Vz, welcher zugelieferte Adressen vergleicht und bei deren Gleichheit ein Signal liefert, welches die Zähleinrichtung Zl weiterschaltet. Über den Schalter Sz werden dem Vergleicher Vz entweder die vom Umlaufspeicher Ua oder vom Umlaufspeicher Ub ausgegebenen Adressen und die im Adressenregister Gz stehenden Adressen zugeführt. Das Adressenregister Gz ist jeweils so eingestellt, daß dort die Adresse des in Frage kommenden Teilnehmers steht.
Zunächst wird der Fall betrachtet, daß der Schalter Sz eine derartige Stellung hat, daß, wie es auch in der Fig. 1 gezeigt ist, dem Vergleicher Vz die vom Umlaufspeicher Ua ausgegebenen Adressen zugeführt werden. Es handelt sich hier, wie bereits angegeben, um Adressen von Teilnehmern mit abgehendem Ver-
6g kehr. Die Adresse eines derartigen Teilnehmers wird, solange er seinen Handapparat abgehoben hat, während eines jeden Umlaufzyklus einmal ausgegeben und dem Vergleicher Vz zugeführt. Stimmt diese
209 620/73
Adresse mit der im Adressenregister Gz stehenden überein, so wird jedesmal vom Vergleicher Vz ein Signal geliefert, das die Zähleinrichtung Z 7 weiterschaltet, wodurch die Anzahl der Umlaufzyklen gezählt wird. Diese Anzahl ist ein Maß für die Zeit, während der der betreffende Teilnehmer abgehenden Verkehr hat. Das Adressenregister Gz ist nun auf beliebige Adressen von Teilnehmern einstellbar. Durch Einstellung einer anderen Adresse kann demnach jeder beliebige andere Teilnehmer auf abgehenden Verkehr in dieser Weise überwacht werden.
Wenn der Schalter Sz in seine andere Schaltstellung gelegt wird, so gelangen die im Umlaufspeicher Ub umlaufenden Adressen von Teilnehmern mit ankommendem Verkehr zum Vergleicher Vz. In analoger Weise wird dann der ankommende Verkehr von Teilnehmern überwacht.
Die bisher angegebenen Verkehrsmeßverfahren betrafen jeweils den Vermittlungsverkehr in einem einzelnen Vermittlungssystem. Es wird nun ein Verkehrsmeßverfahren angegeben, das im Gegensatz dazu eine Gruppe von Vermittlungssystemen betrifft. Es tritt dann im allgemeinen auch ein Vermittlungsverkehr auf, bei dem Verbindungen hergestellt werden, die zwischen verschiedenen Vermittlungssystemen verlaufen. Diese Verbindungen gehören zum sogenannten Externverkehr. Von besonderem Interesse ist der abgehende Externverkehr und dessen Verhältnis zum Internverkehr in einem Vermittlungssystem. Zum Internverkehr gehören alle Verbindungen, bei denen die beteiligten Teilnehmer zum selben System gehören. Der Gesamtverkehr eines Vermittlungssystems ist dann gleich der Summe aus Internverkehr und abgehendem Externverkehr.
Die durchschnittliche Ausnutzung eines Vermittlungssystems für den gesamten Vermittlungsverkehr kann nach dem zuerst angegebenen Verkehrsmeßverfahren ermittelt werden. Hierzu wird, wie dort angegeben wurde, bei einem Zeitmultiplexvermittlungszeichnete Symbol angedeutet. Dort ist eine Leitung angeschlossen, die zu der ZähleinrichtungZIg führt, welche in der bereits beschriebenen Weise den Gesamtverkehr des Systems zählt, woraus sich die durchschnittliche Belastung der gleichzeitig zur Verfügung stehenden Verbindungskanäle ergibt. Außerdem sind durch Leitungsstücke, die an das System Fl angeschlossenen Teilnehmer Tn jeweils angedeutet. Schließlich ist dort eine Multiplexleitung gezeigt, die mit 5Ml bezeichnet ist und welche zu dem Kreuzfeld mit den Koppelpunktkontakten kla, klb, kla, klb, k3a, k3b und k4α sowie k4b führt. Die Koppelpunktkontakte werden mit Hilfe von zusätzlichen Umlaufspeichern betätigt, die durch das mit UZ bezeichnete Symbol angedeutet sind. Die Betätigung der Koppelpunktkontakte geschieht prinzipiell in der gleichen Weise wie die Betätigung der den Teilnehmern zugeordneten Sprechschalter in einem Zeitmultiplexvermittlungssystem. Wenn z. B. ein Teilnehmer des Vermittlungssystems Fl mit einem Teilnehmer des Vermittlungssystems F 2 spricht, so laufen die Rufnummern dieser Teilnehmer jeweils in einem Umlaufspeicher in ihrem Vermittlungssystem um. Beide Rufnummern laufen mit derselben Umlaufphase um, so daß der eine Teilnehmer an die SprechmultiplexleitungSMl und der andere Teilnehmer an die Sprechmultiplexleitung SM 2 periodisch impulsweise angeschaltet wird. Diese Anschaltungen werden synchron vorgenommen. Mit derselben Umlaufphase laufen dann in einem zusätzlichen Umlaufspeicher Bezeichnungen der Koppelpunktkontakte kla und k 2 α um, so daß diese beiden Koppelpunktkontakte ebenfalls synchron mit den erwähnten Sprechschaltern geschlossen werden. Über diese Koppelpunktkontakte sind dann impulsweise die beiden Multiplexleitungen 5Ml und 5M2 verbunden. Hierdurch kommt auch die Verbindung der betreffenden Teilnehmer zustande.
In entsprechender Weise können über andere
35
system mit einer Zähleinrichtung in bestimmten Zeit- 40 Koppelpunktpaare Verbindungen zwischen den Multiabständen jeweils gezählt, wieviel Rufnummern von plexleitungen in beliebiger Kombination hergestellt Teilnehmern gespeichert sind, wobei die Rufnummern werden. Es sei bemerkt, daß hier auch in sinnvoller von an derselben Verbindung beteiligten Teilnehmern Weise zwei verschiedene Koppelpunktkontaktpaare jeweils als eine Rufnummer gezählt werden. impulsweise synchron betätigt werden können. Zum
Die Ausnutzung eines Vermittlungssystems durch 45 Beispiel kann außer dem bereits erwähnten Koppeiden Externverkehr ist nach einem besonderen Ver- punktkontaktpaar kla-k2a auch das Koppelpunktfahren zu messen. Dieses Verfahren ist auf eine
Gruppe von Zeitmultiplexvermittlungssystemen anzuwenden, die für Adressen von Teilnehmern mindestens je einen Umlaufspeicher haben, in dem die 50 werden kann. Eine gegenseitige Störung dieser beiden Adressen gegeneinander phasenverschoben zyklisch Verbindungen tritt nicht ein, da im Kreuzfeld die zu-
kontaktpaar k3b-k4b betätigt werden, wodurch eine Verbindung über die Multiplexleitungen 5M3 und 5M4 der Vermittlungssysteme F 3 und F 4 geführt
umlaufen und periodisch nacheinander zur Zusammenschaltung von über Multiplexleitungen führenden Verbindungen ausgegeben werden, und bei denen der Verkehr zwischen Teilnehmern verschiedener Vermittlungssysteme über ein Kreuzfeld der Multiplexleitungen der einzelnen Systeme geführt wird, in dem an den Kreuzungsstellen der Multiplexleitungen Koppelpunktkontakte liegen, die impulsweise synchron mit der Ausgabe der Rufnummern der an Verbindungen beteiligten Teilnehmer mit Hilfe mindestens eines besonderen zusätzlichen Umlaufspeichers betätigt werden.
Eine derartige Gruppe von Vermittlungssystemen ist bei der Anordnung gemäß Fig. 2 vorhanden. Es sind hier vier Vermittlungssysteme vorhanden, die mit Fl ... F 4 bezeichnet sind. Beim Vermittlungssystem Fl sind Umlaufspeicher durch das mit U begehörigen Wege räumlich getrennt sind. Wenn mehrere Koppelpunktkontaktpaare synchron miteinander zu betätigen sind, so sind für ihre Steuerung mehrere zusätzliche Umlaufspeicher vorzusehen.
Die Vermittlungssysteme Fl bis F4 weisen hier jeweils eine Multiplexleitung auf. Es gibt auch Vermittlungssysteme, welche jeweils mehrere Multiplexleitungen haben. Auch in diesem Fall kann der Verkehr zwischen den Systemen mit HiKe kreuzfeldartig angeordneter Koppelpunktkontakte abgewickelt werden. Wenn jedes Vermittlungssystem zwei Multiplexleitungen hat, so sind doppelt soviel Koppelpunktkontakte als bei der in Fig. 2 gezeigten Anordnung
65 vorzusehen.
Zur Ermittlung der Größe des jeweils bei einem der Vermittlungssysteme abgehenden Externverkehrs ist bei der in Fig. 2 dargestellten Anordnung die Zähl-
einrichtung Zle vorgesehen, welche in bestimmten Abständen jeweils während eines Umlaufzyklus zählt, bei wieviel Umlaufphasen eine Adressenausgabe für Teilnehmer erfolgt, bei denen gleichzeitig bei zusätzlichen Umlaufspeichern ein Signal zur Betätigung von mindestens einem Koppelpunktkontakt zur Durchschaltung einer Verbindung zu einem anderen Vermittlungssystem erfolgt. Die ZähleinrichtungZIe ist wie die bereits erwähnte Zähleinrichtung ZIg an den Umlaufspeicher des Vermittlungssystems Fl angeschlossen. Damit sie jedoch nur dann weiterzählt, wenn in Frage kommende Koppelpunktkontakte betätigt werden, ist nun in die Verbindungsleitung zu den Umlauf speichern U noch der Schalter Sie eingefügt, welcher nur dann geschlossen wird, wenn gerade in Frage kommende Koppelpunktkontakte betätigt werden. Die Steuerung des Schalters 51 e wird mit Hilfe des Vergleichers V durchgeführt. Diesem Vergleicher werden die von den Umlauf speichern UZ ausgegebenen Bezeichnungen für Koppelpunktkontakte zugeführt. Der Vergleicher stellt an Hand ihm vorher eingegebener Muster fest, ob es sich um Bezeichnungen in Frage kommender Koppelpunktkontakte handelt. Ist dies der Fall, so liefert er einen Steuerbefehl, der die Schließung des Schalters Sie während einer kurzen Zeitspanne bewirkt, so daß das gleichzeitig von den Umlaufspeichern U gelieferte Signal von der ZähleinrichtungZIe gezählt wird.
Um den gesamten vom Vermittlungssystem F1 abgehenden Externverkehr zu erfassen, hat der Vergleicher V jeweils einen Steuerbefehl zu liefern, wenn jeweils einer der Koppelpunktkontakte kl α und klb zu den betätigten Koppelpunktkontaktpaaren gehört. Welcher der anderen Koppelpunktkontakte jeweils zugleich betätigt ist, ist hierbei nicht zu berücksichtigen. Wird dies jedoch auch berücksichtigt, so kann auch die Aufteilung des abgehenden Externverkehrs in bezug auf die anderen Vermittlungssysteme ermittelt werden. Zu diesem Zweck ist ein Satz von Zähleinrichtungen vorgesehen, zu denen die Zähleinrichtungen Z12 e, Z13e und Z14e gehören. Jede Zähleinrichtung ist jeweils den Koppelpunktkontakten zugeordnet, über die vom Vermittlungssystem F1 aus ein bestimmtes anderes der Vermittlungssysteme F 2 ... F 4 erreicht werden kann. So kann z. B. das Vermittlungssystem F 2 über die Koppelpunktkontakte kla-k2α oder klb-klb erreicht werden. Das Vermittlungssystem F 3 kann vom Vermittlungssystem Fl aus über die Koppelpunktkontakte kla- k3a oder klb-k3b erreicht werden usw. Jede dieser Zähleinrichtungen zählt nur dann weiter, wenn von den ihr zugeordneten Koppelpunktkontakten die eine Verbindung zustande bringenden betätigt werden. Dadurch ergibt sich, daß die verschiedenen Zähleinrichtungen dieses Satzes jeweils den zu diesen Vermittlungssystemen führenden Externverkehr für sich getrennt messen. In die von den Umlaufspeichern U zu den Zähleinrichtungen Z12 e, Z13 β und Z14e führenden Leitungen sind die Schalter S12e, SlSe und S14e eingefügt, welche vom Vergleicher V aus betätigt werden. Sie werden jeweils nur dann geschlossen, wenn von den Umlaufspeichern UZ die Bezeichnungen der in Frage kommenden Koppelpunktkontakte ausgegeben werden. Der Schalter S14 e wird z. B. jeweils geschlossen, wenn die Koppelpunkt- kontakte/:Ia-A;4α oder klb-k4b geschlossen werden. Die Auswertung und Sortierung der von den Umlaufspeichern UZ gelieferten Bezeichnungen geschieht im Vergleicher V, von dem aus demgemäß die Schalter S12e, S13 e, S14 e gesteuert werden.
Die verschiedenen Zähleinrichtungen mit ihren Schaltern und der Vergleicher V bilden zusammen die Meßeinrichtung ZFl, mit welcher der Verkehr des Vermittlungssystems F1 überwacht wird. Falls es gewünscht wird, können entsprechende Meßeinrichtungen auch für andere der Vermittlungssysteme vorgesehen sein. Dazu gehören die Meßeinrichtungen ZF 2 und ZF 3. Diese Meßeinrichtungen sind unter anderem auch an die von den Umlaufspeichern UZ zu der Meßeinrichtung ZFl führende Leitung anzuschließen, worauf das dort eingezeichnete Vielf achschaltungszeichen ν hinweist.
Bei den einzelnen Vermittlungssystemen können auch an Stelle von Teilnehmern zu anderen Ämtern führende bzw. von dort herkommende Leitungen angeschlossen sein. Mit Hilfe der zuletzt beschriebenen Verkehrsmessungen werden dann auch Verkehrsmeßergebnisse erhalten, die zur Verrechnung der Gebühren für den Verkehr zwischen den erwähnten Ämtern ausgenutzt werden können. Dies kann sowohl für den inländischen Verkehr als auch für den internationalen Verkehr von Bedeutung sein.
Es wurde bereits erwähnt, daß nach Ermittlung des Gesamtverkehrs und des Externverkehrs bei einem Vermittlungssystem sich der Internverkehr als die Differenz aus Gesamtverkehr und Externverkehr ergibt. Zur Beurteilung der Aufteilung des Verkehrs bei einem Vermittlungssystem berechnet man dann noch vielfach das Verhältnis aus Extemverkehr und Internverkehr.
Vorstehend wurde eine Reihe verschiedener Verkehrsmeßverfahren beschrieben, die auf der Überwachung zentral gespeicherter Informationen beruhen. Zur Überwachung dienen dabei Zähleinrichtungen. Diese Zähleinrichtungen können dabei auch, wie aus den beschriebenen Verfahren hervorgeht, im Zuge der Überwachung der im Vermittlungssystem gespeicherten Informationen durch Vorgänge zur Veränderung der Anzahl oder Eigenart gespeicherter Informationen gesteuert werden. Es werden dabei jeweils diese Vorgänge zur Steuerung von Zähleinrichtungen mitausgenutzt. Diese Mitausnutzung hat den Vorteil, daß besondere Einrichtungen zum Abfragen von Informationen eingespart werden können. So wird z. B. die Zähleinrichtung Z 5 (Fig. 1) durch Steuerbefehle zum Einschreiben von Adressen in den Umlaufspeicher Ua umgesteuert.

Claims (23)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Verkehrsmeßverfahren für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungssysteme, bei denen zentral gespeicherte Informationen über die Beteiligung von Teilnehmern an Verbindungen sowie über deren Betriebszustand bei der Abwicklung von Vermittlungsvorgängen verwendet werden, wie z. B. bei nach dem Zeitmultiplexprinzip arbeitenden Systemen für die periodisch wiederholte kurzzeitige Zusammenschaltung der an Verbindungen beteiligten Teilnehmer, dadurch gekennzeichnet, daß die den Teilnehmern zugeordneten Informationen nach ihrer Anzahl unter Berücksichtigung ihrer Eigenart zeitlich mit Hilfe von Zähleinrichtungen (Zl ... Zl) dergestalt überwacht werden, daß die erhaltenen Zählergeb-
nisse Verkehrsmeßwerte für das Vermittlungssystem bilden.
2. Verkehrsmeßverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ermittlung des Umstandes, wieviel der gleichzeitig zur Verfugung stehenden Verbindungskanäle durchschnittlich ausgenutzt sind, in bestimmten Zeitabständen eine Zähleinrichtung (Z 1) jeweils zählt, wieviel Rufnummern von Teilnehmern gespeichert sind und dabei die Rufnummern von an derselben Verbindung beteiligten Teilnehmern jeweils als eine Rufnummer zählt.
3. Verkehrsmeßverfahren nach Anspruch 2 für ein Zeitmultiplexvermittlungssystem, welches einen Umlaufspeicher für den Rufnummern entsprechende Adressen von Teilnehmern mit abgehendem Verkehr hat, in dem die Adressen gegeneinander phasenverschoben zyklisch umlaufen und zur Zusammenschaltung von Verbindungen periodisch nacheinander phasenver- schoben ausgegeben werden, und welches einen entsprechenden Umlaufspeicher für Adressen von Teilnehmern mit ankommendem Verkehr aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer einzelnen Zählung jeweils die während eines Umlaufzyklus ausgegebenen Rufnummern gezählt werden.
4. Verkehrsmeßverfahren nach Anspruch 3 zur Messung der Gefahr, daß für eine Verbindungsanforderung kein freier Verbindungskanal mehr zur Verfügung steht, dadurch gekennzeichnet, daß mit Hilfe der Zähleinrichtung (Zl) jeweils nur die mit einer ganz bestimmten Phasenlage, insbesondere die mit der im Zyklus für Verbindungen vorgesehenen letzten Phasenlage, umlaufenden Adressen gezählt werden.
5. Verkehrsmeßverfahren nach Anspruch 1 zur Ermittlung der Anzahl von Verbindungsanforderungen, bei denen der angerufene Teilnehmer nicht erreicht wurde, dadurch gekennzeichnet, daß mit Hilfe einer Zähleinrichtung (Z 2) die Einspeicherungen gezählt werden, bei denen Befehle zum Anschalten des Besetztzeichengenerators (GB) an Teilnehmer zentral eingespeichert werden.
6. Verkehrsmeßverfahren nach Anspruch 5 für ein Zeitmultiplexsystem, welches einen Umlaufspeicher für Befehle zur Anschaltung des Besetztzeichengenerators hat, in dem diese Befehle gegeneinander phasenverschoben zyklisch umlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß die Einspeicherungen dieser Befehle in diesen Umlaufspeicher (Ud) gezählt werden.
7. Verkehrsmeßverfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß Einspeicherungen von Befehlen zum Anschalten des Besetztzeichengenerators nur dann von der Zähleinrichtung (Z 3) gezählt werden, wenn diese Befehle wegen Besetztseins des angerufenen Teilnehmers ausgelöst wurden.
8. Verkehrsmeßverfahren nach Anspruch? bei einem Zeitmultiplexsystem, welches einen Umlaufspeicher für den Rufnummern entsprechende Adressen von Teilnehmern mit ankommendem Verkehr hat, in dem die Adressen dieser Teilnehmer gegeneinander phasenverschoben zyklisch umlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Feststellung des Besetztseins des angerufenen Teilnehmers mit Hilfe eines Vergleichers (Vb) für Adressen geprüft wird, ob eine Adresse bereits vor ihrem Eintreffen auf Grund der betreffenden Verbindungsanforderung im Umlaufspeicher (Ub) für Adressen von Teilnehmern mit ankommendem Verkehr umläuft.
9. Verkehrsmeßverfahren nach Anspruch 1 zur Ermittlung der Gefahrzeiten, während der Verbmdungsanforderungen nicht abgefertigt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeit gemessen wird, während der abhebenden Teilnehmern zugeordnete Informationen nicht gespeichert werden können, da dafür vorgesehene Speicher gerade bereits gefüllt sind.
10. Verkehrsmeßverfahren nach Anspruch 9 für ein Zeitmultiplexvermittlungssystem, welches einen Umlaufspeicher für den Rufnummern entsprechende Adressen von Teilnehmern mit abgehendem Verkehr hat, in dem die Adressen gegeneinander phasenverschoben zyklisch umlaufen und zur Zusammenschaltung von Verbindungen periodisch nacheinander phasenverschoben ausgegeben werden, und welche einen entsprechenden Umlaufspeicher für Adressen von Teilnehmern mit ankommendem Verkehr aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß mit Hilfe einer an beide Umlaufspeicher (Ua, Ub) angeschlossenen Zähleinrichtung (Z4) die Anzahl der Umlaufzyklen gezählt wird, bei denen mit jeder Umlaufphase mindestens in einem Umlaufspeicher eine Adresse umläuft.
11. Verkehrsmeßverfahren nach Anspruch 1 zur Ermittlung der Gesamtzahl abgehender Belegungen, dadurch gekennzeichnet, daß mit Hilfe einer Zähleinrichtung (Z 5) gezählt wird, wie oft eine Information zur Kenntlichmachung eines Teilnehmers, der abgehoben hat, also seine Adresse, eingespeichert wird.
12. Verkehrsmeßverfahren nach Anspruch 11 für ein Zeitmultiplexsystem, welches einen Umlaufspeicher für den Rufnummern entsprechende Adressen von Teilnehmern mit abgehendem Verkehr hat, in dem diese Adressen gegeneinander phasenverschoben zyklisch umlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß das Einspeichern von Adressen in diesem Umlaufspeicher (Ua) gezählt wird.
13. Verkehrsmeßverfahren nach Anspruch 1 zur Ermittlung der Gesamtzahl ankommender Belegungen, dadurch gekennzeichnet, daß mit Hilfe einer Zähleinrichtung (Z 6) gezählt wird, wie oft eine Information zur Kenntlichmachung eines Teilnehmers, also seine Adresse, eingespeichert wird, wenn es sich um einen Teilnehmer handelt, welcher nicht gerade abgehoben hat.
14. Verkehrsmeßverfahren nach Anspruch 13 für ein Multiplexsystem, welches einen Umlaufspeicher für den Rufnummern entsprechende Adressen von Teilnehmern mit ankommendem Verkehr hat, in dem die Adressen gegeneinander phasenverschoben zyklisch umlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß das Einspeichern der letzten Ziffern von Adressen in diesen Umlaufspeicher (Ub) gezählt wird.
15. Verkehrsmeßverfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß, falls das Einspeichern der Adressen bereits vor einer Frei-Besetzt-Prüfung des betreffenden Teilnehmers vorgenommen wird, die Zähleinrichtung (Z 6) in eine Zählstellung zurückgeschaltet wird, wenn sich der geprüfte Teilnehmer als besetzt erwiesen hat.
16. Verkehrsmeßverfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 15 zur Ermittlung der Anzahl von zustande gekommenen Gesprächen auf Grund vorangehender Belegungen, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils die Anzahl zugehöriger Rufabschaltungen infolge Abheben des Teilnehmers gezählt wird.
17. Verkehrsmeßverfahren nach Anspruch 1 zur Ermittlung der Belegungszeit eines Teilnehmers, und zwar getrennt für Belegungen mit abgehendem und für Belegungen mit ankommendem Verkehr, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeit gemessen wird, während der seine Rufnummer als Rufnummer eines Teilnehmers mit abgehendem Verkehr bzw. während der seine Rufnummer als Rufnummer eines Teilnehmers mit ankommendem Verkehr gespeichert ist.
18. Verkehrsmeßverfahren nach Anspruch 17 für ein Zeitmultiplexsystem, welches einen Umlaufspeicher für den Rufnummern entsprechende Adressen von Teilnehmern mit abgehendem Verkehr hat, in dem die Adressen gegeneinander phasenverschoben zyklisch umlaufen und zur Zusammenschaltung von Verbindungen periodisch nacheinander phasenverschoben ausgegeben werden, und welches einen entsprechenden Umlaufspeicher für Adressen von Teilnehmern mit ankommenden Verkehr aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Zeitmessung mit Hilfe einer Zähleinrichtung (Z 7) die Anzahl von Umlaufzyklen gezählt wird, während der die Adresse des betreffenden Teilnehmers im Umlaufspeicher für Adressen von Teilnehmern mit abgehendem Verkehr bzw. im Umlaufspeicher für Teilnehmer mit ankommendem Verkehr umläuft.
19. Verkehrsmeßverfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähleinrichtung (Z7) mit Hilfe eines Signals jeweils weitergeschaltet wird, welches von einem Vergleicher (Vz) für Adressen bei Adressengleichheit geliefert wird, dem vom betreffenden Umlaufspeicher (Ua bzw. Ub) die umlaufenden Adressen und von einem Adressenregister (Gz) die Adresse des jeweils in Frage kommenden Teilnehmers zugeführt wird.
20. Verkehrsmeßverfahren nach Anspruch 1 für eine Gruppe von Vermittlungssystemen, die als Zeitmultiplexvermittlungssysteme mindestens je einen Umlaufspeicher für den Rufnummern entsprechende Adressen von Teilnehmern haben, in denen die Rufnummern gegeneinander phasenverschoben zyklisch umlaufen und periodisch nacheinander zur Zusammenschaltung von über Multiplexleitungen führenden Verbindungen ausgegeben werden und bei denen der Verkehr zwischen Teilnehmern verschiedener Vermittlungssysteme über ein Kreuzfeld der Multiplexleitungen der einzelnen Systeme geführt wird, in dem an den Kreuzungsstellen der Multiplexleitungen Koppelpunktkontakte liegen, die impulsweise synchron mit der Ausgabe der Adressen der an Verbindungen beteiligten Teilnehmer mit Hilfe mindestens eines besonderen zusätzlichen Umlaufspeichers betätigt werden, zur Ermittlung der Größe des jeweils bei einem der Vermittlungssysteme abgehenden Externverkehrs, dadurch gekennzeichnet, daß in bestimmten Zeitabständen eine Zähleinrichtung (Z 1 e) jeweils während eines Umlaufzyklus zählt, bei wieviel Umlaufphasen eine Adressenausgabe für Teilnehmer erfolgt, bei denen gleichzeitig bei den zusätzlichen Umlaufspeichern (Uz) ein Signal zur Betätigung von mindestens einem Koppelpunkt zur Durchschaltung einer Verbindung zu einem anderen Vermittlungssystem erfolgt.
21. Verkehrsmeßverfahren nach Anspruch 20 zur Ermittlung der Verteilung des abgehenden Externverkehrs zu den anderen Vermittlungssystemen, dadurch gekennzeichnet, daß statt der Zähleinrichtung (ZIe) ein Satz von Zähleinrichtungen (ZlIe; Z13e; Z14e) vorgesehen ist, von denen eine Zähleinrichtung jeweils den Koppelpunktkontakten (kla-kla, klb-klb; kla-k3a, klb-k3b; kla-k4a, klb-k4b) zugeordnet ist, über die ein bestimmtes anderes Vermittlungssystem (F2; F 3; F4) erreichbar ist, und nur dann weiterzählt, wenn von den ihr zugeordneten Koppelpunktkontakten die eine Verbindung zustande bringenden betätigt werden, wodurch die verschiedenen Zähleinrichtungen dieses Satzes jeweils den zu diesen Vermittlungssystemen gehenden Externverkehr für sich getrennt messen.
22. Verkehrsmeßverfahren nach Anspruch 21 in Anwendung auf eine Gruppe von Vermittlungssystemen, die zum selben Amt gehören und bei denen als Teilnehmer zu verschiedenen anderen Ämtern führende und von dort ankommende Leitungen angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Verkehrsmeßergebnisse zugleich zur Verrechnung der Gebühren für den Verkehr zwischen den erwähnten Ämtern ausgenutzt werden.
23. Verkehrsmeßverfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß im Zuge der Überwachung der im betreffenden Vermittlungssystem gespeicherten Informationen jeweils verwendete Zähleinrichtungen durch Vorgänge zur Veränderung der Anzahl oder Eigenart gespeicherter Informationen gesteuert werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 21» u20/73 7.62
DES72918A 1961-03-10 1961-03-10 Verkehrsmessverfahren fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungssysteme Pending DE1133437B (de)

Priority Applications (8)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL275766D NL275766A (de) 1961-03-10
DES72918A DE1133437B (de) 1961-03-10 1961-03-10 Verkehrsmessverfahren fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungssysteme
CH262862A CH401167A (de) 1961-03-10 1962-03-05 Verkehrsmessverfahren für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungssysteme
SE2670/62A SE318919B (de) 1961-03-10 1962-03-09
FR890582A FR1319510A (fr) 1961-03-10 1962-03-09 Système de commutation, notamment pour la téléphonie
BE614926A BE614926A (fr) 1961-03-10 1962-03-09 Système de commutation, notamment pour la téléphonie
GB909462A GB994266A (en) 1961-03-10 1962-03-09 Improvements relating to traffic measurement in communication exchange systems
DE1963S0088742 DE1266826B (de) 1961-03-10 1963-12-16 Verkehrsmessverfahren fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungssysteme

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES72918A DE1133437B (de) 1961-03-10 1961-03-10 Verkehrsmessverfahren fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungssysteme

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1133437B true DE1133437B (de) 1962-07-19

Family

ID=7503560

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES72918A Pending DE1133437B (de) 1961-03-10 1961-03-10 Verkehrsmessverfahren fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungssysteme

Country Status (6)

Country Link
BE (1) BE614926A (de)
CH (1) CH401167A (de)
DE (1) DE1133437B (de)
GB (1) GB994266A (de)
NL (1) NL275766A (de)
SE (1) SE318919B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2809699A1 (de) * 1978-03-07 1979-09-20 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Schaltungsanordnung zur anzeige und/oder registrierung des speicherinhalts von verbindungsspeichern in zeitmultiplexen fernmelde-, insbesondere fernsprechvermittlungsanlagen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2809699A1 (de) * 1978-03-07 1979-09-20 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Schaltungsanordnung zur anzeige und/oder registrierung des speicherinhalts von verbindungsspeichern in zeitmultiplexen fernmelde-, insbesondere fernsprechvermittlungsanlagen

Also Published As

Publication number Publication date
SE318919B (de) 1969-12-22
NL275766A (de)
BE614926A (fr) 1962-07-02
CH401167A (de) 1965-10-31
GB994266A (en) 1965-06-02

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1762969B2 (de) Schaltungsanordnung zum anzeigen der berechtigungsklasse in fernmeldevermittlungsanlagen
DE3128529A1 (de) Verfahren zur anzeige von informationen an einer fernsprechteilnehmerstation
DE1133437B (de) Verkehrsmessverfahren fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungssysteme
AT230438B (de) Vermittlungssystem, insbesondere für Fernsprechzwecke mit Verkehrsmeßeinrichtungen
DE2818931C3 (de) Schaltungsanordnung für zentral gesteuerte Fernsprechvermittlungssysteme, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen mit einem Sprechwegekoppelnetzwerk
DE1245437B (de) Schaltungsanordnung fuer ein nach dem Zeitmultiplexprinzip arbeitendes Vermittlungssystem mit einem Vermittlungsplatz
DE1047258B (de) Halbelektronische Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere automatische Fernsprechanlagen
DE1194008B (de) Messverfahren zur Ermittlung von Verkehrs- und Betriebswerten in Fernmeldevermittlungsstellen
DE3511618C2 (de)
DE1245438B (de) Schaltungsanordnung fuer Zeitmultiplexvermittlungen fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechzwecke
DE2837856A1 (de) Verfahren zur herstellung von verbindungen zu einer freien sammelanschlussstelle in einem zentralgesteuerten fernsprechvermittlungssystem, insbesondere in einer zentralgesteuerten fernsprechnebenstellenanlage
DE2720081C2 (de) Schaltungsanordnung für die Signalisierung in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
DE2825278C3 (de) Verfahren für zentralgesteuerte Fernsprechvermittlungssysteme, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen
DE1762969C (de) Schaltungsanordnung zum Anzeigen der Berechtigungsklasse in Fernmeldevermittlungsanlagen. Ausscheidung aus: 1412985
DE2811006C2 (de) Verfahren zur Steuerung von Funktionsabläufen in einem zentralgesteuerten Fernsprechvermittlungssystem, insbesondere in einer zentralgesteuerten Fernsprechnebenstellenanlage, mit Zuteilung von Leitungen
DE925655C (de) Schaltungsanordnung fuer Zweieranschluesse
DE2706825A1 (de) Schaltungsanordnung fuer fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere fernsprechvermittlungsanlagen, mit verbindungsindividuellen und steuernden gemeinsamen einrichtungen
EP0036979B1 (de) Signalisierverfahren für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen
DE1163401B (de) Schaltungsanordnung fuer ein Zeitmultiplexvermittlungssystem fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen
AT240433B (de) Schaltungsanordnung zur Steuerung von Vermittlungsvorgängen in einem Zeitmultiplex-Vermittlungssystem, insbesondere für Fernsprechzwecke
DE1278530B (de) Schaltungsanordnung fuer Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere von Fernsprechnebenstellenanlagen mit Pruefstromkreisen
DE2408230A1 (de) Schaltungsanordnung zur anzeige des besetztzustandes der anschlussleitungen am vermittlungsplatz einer fernmelde-, insbesondere fernsprechnebenstellenanlage
DE3801055A1 (de) Kommunikationssystem
DE1039580B (de) Gebuehrenerfassungseinrichtung fuer Fernsprechanlagen
CH500639A (de) Zeitmultiplex-Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlage