DE1021425B - Schaltungsanordnung in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb, bei der Einrichtungen nach entsprechender Kennzeichnung alle zum Verbindungsaufbau erforderlichen Stromstossreihen selbsttaetig aussenden - Google Patents
Schaltungsanordnung in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb, bei der Einrichtungen nach entsprechender Kennzeichnung alle zum Verbindungsaufbau erforderlichen Stromstossreihen selbsttaetig aussendenInfo
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Description
Die Hauptpatentanmeldung betrifft eine Schaltungsanordnung in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
mit Wählerbetrieb und mit vom rufenden Teilnehmer zu bedienenden Einrichtungen, die nach
Kennzeichnung der gewünschten Anrufnummer die zum Aufbau des Verbindungsweges erforderlichen
.Stromstoßreiben selbsttätig aussenden, und zwar in
der Art, daß vorzugsweise in der Vermittlungsstelle angeordnete SchaJlteinrichtungen nach Aufnahme eines
vom rufenden Teilnehmer mit Hilfe der Nummernscheibe gegebenen Kurzzeichens (z. B. einer ein- oder
zweistelligen Kennziffer) mit Hilfe von Impulssteuerein
richtungen Schaltvorgänge durchführen, durch die nacheinander die zum Aufbau einer Verbindung zu
der dem Kurzzeichen entsprechenden Anschlußstelle erforderlichen Stromstoßreihen gebildet und über die
Teilnehmerleitung weitergegeben werden.
Gemäß dem der Hauptpatentanmeldiung zugrunde gelegten Ausführungsbeispi-el ist die Selbstwahleinrichtung
einschließlich aller Hilfsschaltmittel und Stromkreisanordnungen jeweils einer Teilnehmerstelle
zugeordnet. Bei dem immerhin nicht geringen Aufwand besteht die Gefahr, daß aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten
der neuen Selbstwahleinrichtung der Eingang in die Praxis erschwert wird.
Die Erfindung erstrebt und erzielt in erster Linie dadurch eine Erhöhung der Wirtschaftlichkeit des
Betriebes mit Selbstwahkinrichtungen, daß diese zentral,
d. h. für eine Mehrzahl, unter Umständen sogar für alle zum Selbstwahlbetrieb zugelassenen Teilnehmer
gemeinsam angeordnet sind. Bekanntlich sollen durch die Selbstwahleinrichtung nur Verbindungen
zu solchen Teilnehmern selbsttätig hergestellt werden, die häufig angerufen werden müssen. Es
leuchtet ein. daß je nach Interessenkreis des einzelnen, es sich um verschieden anzurufende Teilnehmer handeln
wird. Bei zentraler Anordnung würde also die Selbstwahleinrichtung, wenn alle Wünsche berücksichtigt
werden sollten, durch das Erfordernis der Bereitstellung von Wahlo'rganen großer Kapazität mit der
dazugehörigen weitverzweigten Verkabelung sehr kompliziert und umfangreich und obendrein nicht
völlig ausgenutzt sein.
Die Erfindung weist einen Weg, auch diese nachteiligen Erscheinungen ganz oder zum mindesten zu
einem großen Teil zu vermeiden, was dadurch geschieht, daß die durch mit der Nummernscheibe gegebene,
den gewünschten Anruf nummern entsprechende Kurzzeichen beeinflußbare, einer Mehrzahl von Teilnehmerstellen
gemeinsam zugeordnete Selbstwahleinrichtung mehrere Anrufnummer-Kontaktgruppen
aufweist, die unterschiedlichen Teilnehmergruppen flnteressentengruppen) zugeordnet sind, und in Abhängigkeit
von einem Kennzeichen für die Teilnehmer-Schaltungsanordnung
in Fernmelde-,
insbesondere Fernsprechanlagen
mit Wählerbetrieb, bei der Einrichtungen nach entsprechender Kennzeichnung
mit Wählerbetrieb, bei der Einrichtungen nach entsprechender Kennzeichnung
alle zum Verbindungsaufbau erforderlichen Stromstoßreihen selbsttätig aussenden
Zusatz zur Patentanmeldung D 16707 VIII a/21 a3
Anmelder:
Deutsche Telephonwerke
und Kabelindustrie Aktiengesellschaft,
Berlin SO 36, Zeughofstr. 4-11
Willy Seidel, Berlin-Reinickendorf,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
gruppe die Einstellung der die Aussendung der Nummernstromstoß reihen steuernden Einrichtungen auf
die zugehörige Kontaktgruppe herbeigeführt wird.
In der Zeichnung ist, soweit zum Verständnis des Erfindungsgedankens erforderlich, ein Ausfübrungsbeispiel
dargestellt. Links oben ist ein Teil eines Verbindungsweges gezeigt, der sich zwischen Vorwähler
und erstem Gruppenwähler erstreckt. Dieser und alle anderen parallel verlaufenden Verbindungsabschnitte
werden über einen Anschaltwähler mit der Selbstwahleinrichtung gekoppelt. Da eine Gruppe von Verbindungsabschniitten
auch nur einer bestimmten Teilnehmergruppe zugänglich ist, können bei Zusammenfassung
der Leitungsgruppen im Anschaltwähler die einzelnen Teilnehmergruppen besonders gekennzeichnet
und die Teilnehmer selbst nach bestimmten Gesichtspunkten und Erfordernissen eingeordnet und behandelt
werden. Nach Aufnahme des die gewünschte Anrufnummer kennzeichnenden, von dem Teilnehmer
mit der Nummernscheibe abgegebenen Kurzzeichens werden von steuierschalterartig arbeitenden Organen
im Zusammenwirken mit einer Verteilereinrichtung und einem Stromstoß sender die den einzelnen Ziffern
der gewünschten Anruf nummer entsprechenden Stromstoßreihen gebildet und über den gezeigten Verbin-
709 846/163
diungs abschnitt zur Einstellung der Wähler und Ytrvollständigiung
der gewünschten Verbindung tibertragen.
In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird angenommen, daß der Teilnehmer seinen Wunsch, die
Selbstwahleinrichtung zu benutzen, durch Aussendung
einer bestimmten Kennziffer zum Ausdruck bringt.
Ferner wird angenommen, daß es nur einstellige
Kurzzeichen gibt, daß also von der Selbstwahleinrich-
Selbstwahleinrichtung zu benutzen, durch Aussendung
einer bestimmten Kennziffer zum Ausdruck bringt.
Ferner wird angenommen, daß es nur einstellige
Kurzzeichen gibt, daß also von der Selbstwahleinrich-
lung des Relais AXl, Minus. Der Magnet MAS des
Anschaltwähkrs AS wird unter Strom gesetzt: Erde,
Kontakte 36 c, 37a« 1, 39 mos, Magnet MAS, Minus. Der Kontakt 39 mas ist ein Seilbstunterbrecherkontakt
5 des Magneten MAS. Die durch diesen Kontakt verursachten Unterbrechungen und Schließungen des genannten
Stromkreises bewirken eine schrittweise Fortschaltung der Schaltarme asl, as2, as3, as<i, as5, as6
des Anschaltwählers, bis der durch Relais R gekenntung zehn verschiedene Anrufnummern verarbeitet io zeichnete Verbindungsweg aufgefunden ist. Es kommt
werden, was in vielen Fällen genügen dürfte, da es dann folgender Stromkreis zustande: Erde, Kontakt
sich ja nur um häufig zu wählende Anruf nummern 14;·, Wicklung des Relais T, Schaltarm as 5, Wicklung
handelt. Genügt dies nicht, so müßten zweiziffrige des Relais C, Kontakte 42c, 43awl. Magnet MAS,
Kurzzeichen eingeführt werden, was natürlich eine Minus. In diesem Stromkreis wird der Anschaltwähler
Erweiterung der Selbstwahleinrichtung erfordert. Bei 15 angehalten, gleichzeitig sprechen die Relais T und C
einstelligen Kurzzeichen genügt ein im Ausführung*- an, die durch eigene Kontakte folgenden Haltestrombeispiel
gezeigter zehnteiliger Speicherwähler, kreis herstellen: Erde, Kontakt 15t. Wicklung des
Eine Verbinidung ohne Inanspruchnahme der Selbst- Relais T, Schaltarm as 5, Wicklung des Relais C, Konwahleinrichtung
verläuft über den an den Kontakten takt 41c (Söhleppkontakt), Widerstand Will, Kon-
51 und 71 eines von der Selbstwahleinrichtung gesteu- 20 takt35/>, Widerstand Wi2, Minus. Am Kontakt 36 c
erten Relais durchgeschalteten Verbindungsweg in wird Erde vom Fortschaltestromkreis des Magneten
üblicherweise. Nach Aussendung der Kennziffer für MAS entfernt. Relais T schließt am Kontakt 91 die
die Benutzung der Selbstwahleinrichtung wird der Wicklung II des Relais R kurz, so daß dieses Relais
Verbindungsweg unterbrochen, der vom Teilnehmer abfällt und die Belegungsader an den Kontakten 9 f
kommende Ast mit einem besonderen Stromstoßemp- 25 und 11;· metallisch durchgescbaltet ist. Durch öffnen
fangsreilais der Selbstwahleinrichtung verbunden und der Kontakte 51 und 7f werden die Sprechadern des
der vom Teilnehmer wegführende Ast mit Impuls- Verbindungsweges aufgetrennt. Der vom Teilnehmer
steuereinrichtung in Verbindung gebracht. Nach Aus- kommende Ast wird über Kontakte 41 und 61 an die
sendung aller Ziffern<stromstoß.reihen durch die Selbst- Schaltarmea.fi und as2 des Ansohaltwählers gelegt,
wähleinrichtung wird die Auftrennung des Verbin- 30 während der zum /. GW hinführende Ast über Kondungsweges
rückgängig gemacht, so daß der Teilneh- takte 8 t und 131 an die Schaltarme as 3 und c,?4 des
mer über den nun vollendeten Verbindungsweg Anschaltwähilers angeschaltet wird. Die bis dahin über
sprechen kann. die rufende Teilnehmerstelle geschlossene Amtsschleife
Es soll, was bei dem nicht geringen Aufwand für wird durch folgende Schleife ersetzt: Vom LGW
die Selbstwahleinrichtung verständlich ist, ihre Be- 35 kommende Sprechader α, Kontakt 81, Schältarm as3,
nutzung nur einem beschränkten Kreis von Teilneh- Kontakte 26 ab, 25/. 33 an. 31 /, 30 afc, Schaltann as4,
mern gestattet sein. Zu diesem Zweck wird nach Aus- Kontakt 13 i, zum /. GW verlaufende untere Sprechsendung
der SelbstwaMkennziffer ein Vorgang abge- ader b. Über die Teilnehmerstelle verläuft nun folgenwickelt,
durch den die Berechtigung des rufenden Teil- der Stromkreis: Erde. Wicklung II des Relais A,
nehmers zur Benutzung der Selbstwahleinrichtung ge- 4.0 Schaltarm as2, Kontakt 6 f. untere Sprechader b. Teilprüft
wird. An der rf-Ader im Vorwähler berechtigter nehmerschleife, obere Sprechader a, Kontakt 4i,
Teilnehmer liegt ein Potential an, durch das nach Ein- Schaltarm as 1, Wicklung III des Relais A, Kontakt
stellung des Vorwählers das Relais W erregt wird. 35/>, Widerstand WiI, Minus. In diesem Stromkreis
Wird der /. GW durch die Selbstwahlkennziffer ent- spricht das Relais A an, das damit bereit ist, die vom
sprechend eingestellt, so kommt über Kontakt 16w 45 Teilnehmer gesandten Impulse entsprechend dem
ein Stromkreis für die Wicklung I des Relais S zn- Kurzzeichen aufzunehmen. Reilais A schaltet Relais V
ein: Erde, Kontakte 55c, 56a, 58/, Wicklung des Relais
Γ. Widerstand WiS, Minus. Relais V schließt folgenden Stromkreis für Relais BE: Erde, Kontakte
lais R auch über die zwischen Vorwähler und LGW 50 48z1, 47vl. Schaltarm «Ί in der Nullstellung, Wickverlaufende
c-Ader erregt gehalten wird. Durch Schlie- lung des Relais BE, Minus. Unabhängig vom Schaltarm
ew 1 legt sich Relais BE über Kontakte 44 be und
45 d in einen Haltestromkreis.
Wartet der Teilnehmer zu lange mit der Übersenler wird dadurch ausgelöst und, wenn er die Ruhelage 55 dung des Kurzzeichens, so spricht das Thermorelais
erreicht hat und Relais 5 abgefallen ist. sofort wieder TJi an: Erde: Kontakt 55c, Thermorelais Th, Widerbelegt. Gesichert werden diese Vorgänge dadurch, daß stand Wi4, Schaltarm cw4 in der NullsteMung, Madas
Relais S, dessen Wicklung I während der Auslö- gnet MEW (spricht nicht an). Minus. Der Thermosung
des Gruppenwählers ausgeschaltet wird, noch eine kontakte 89 th schaltet Relais P über seine Wicklung I
Zeitlang über Wicklung II erregt gehalten wird, an 60 ein. Am Kontakt 35 p wird der Haltestromkreis für
die der über Kontakt 2.? und Widerstand WiI ge- die Relais C und T geöffnet und damit die Auslösung
ladene Kondensator Co 3 über Kontakt 3 j angelegt der bisher eingestellten Einrichtungen eingeleitet. Der
wird. Nach Abfall des Relais .S und Abschaltung von Wähler AS erhält nach Schließen des Kontaktes 36 c
Erde am Kontakt 12s wird, wie schon erwähnt, der Stromstöße durch dien Selbstunterbrecherkontakt
Gruppenwähler sofort wieder belegt, wobei nun in der 65 39 mas so lange, bis er die Ruhelage erreicht hat. In
Bekgungsader c die durch Kontakt 11 r vom Kurz- dieser Stellung ist der Kontakt 38 was0 geöffnet. Daschiluß
befreite Wicklung II des Relais R erregt ge- mit ist die Selbstwahleinrichtung vom Teilnehmer abhalten
wird. Das Relais R schaltet das Relais AKl geschaltet, so daß sie für einen neuen Versuch dieses
ein: Erde, Kontakt 21 r, Schaltarm ew3 des Kurz- Teilnehmers oder anderen Teilnehmern zur Verfügung
zeichen-Speieherwählers EW in der Ruhelage. Wick- 70 steht.
stände, das am Kontakt 1 s die Wicklung I des Relais
R einschaltet. Relais R öffnet am Kontakt 11;·
einen Kurzschluß seiner Wicklung II, so daß das Re-
einen Kurzschluß seiner Wicklung II, so daß das Re-
fien des Kontaktes 12 s wird für das über die c-Ader im
/. GW erregte Belegungsrelais ein Kurzschluß hergestellt, so daß es zum Abfall kommt. Der Gruppenwäh-
/. GW erregte Belegungsrelais ein Kurzschluß hergestellt, so daß es zum Abfall kommt. Der Gruppenwäh-
Sendet jedoch der Teilnehmer rechtzeitig das Kurzzeichen aus (Relais T, C, A, V, BE erregt), so werden
die entsprechenden Stromstöße vom Relais A zu dem Speicherwähler EU' übertragen: Erde, Kontakte
66be, 64«/;, 52a, Magnet MEW des Speicherwäihlers.
Minus. Beim ersten Abfall des Relais A wird das Relaiis
Vl eingeschaltet: Erde, Kontakt 55c, Wicklung des Relais Vl, Kontakte 62t1. 61α bzw. 58z, 57a,
Widerstand Wi5, Minus. Das mit Abfallverzögerung
und die der dritten Kontaktgruppen an das letzte Drittel der Kontaktbank des Schaltarmes as 6 herangeführt
sind. Die Kontakte der einzelnen Drittel sind untereinander verbunden. Wie später noch erläutert
wird, werden die Sohakarnie des einen oder des anderen
Steuerwählers Wl oder WI selbsttätig" auf eine
der gekennzeichneten Raststellen eingestellt.
In der Kontaktbank des Schaltarmes zt'26 des Steuerwählers
W2 ist die mit KK bezeichnete erste Kon
ausgestattete Relais V, das während, des Abfalles des io taktgruppe näher dargestellt. Sie umfaßt neun Kontakte,
d. h., die durch sie gekennzeichnete Anrufnunimer
enthält neun Ziffern. Die einzelnen Kontakte der Kontaktgruppen sind in bestimmter Weise mit den
Klemmen Ä'Ä'l des Verteilers VT verdrahtet. Ist die
15 erste zu wählende Ziffer der Anrufnummer z. B. eine
"7", so ist der Kontakt 1 der Kontaktgruppe KK mit der Klemme 7 verbunden usw.
Die Bildung und Aussendiung der Stromstöße für
die einzelnen Ziffern obliegt dem Stromstoß sender
endung durch die Selbstwahlehirichtung, wenn die 20 SSM mit Einrichtungen zur Markierung der jeweilig
Kontakte 58 i und 59 i abwechselnd geöffnet und ge- abgegebenen Stromstoßzahl. Durch Markierungen im
schlossen werden. Über Schaltarm ewl wird nach der Verteiler VT werden Stromkreise wirksam, die nach
übermittelten Stromstoßreihe und Abfall des Relais Aussendung der jewedl-s erforderlichen Stromstoßzahl
Vl folgender Stromkreis für Relais AX geschlossen: Umschaltungen und die Auslösung des Stromstoßsen-Erde,
Kontakte 48v, 47vl, Schaltarm ewl in einer 25 der.s veranlassen, worauf die Stromstoßausseodung für
Relais A kürzgeschlossen ist, überbrückt die Strom-Sitoßreihe.
Ebenso ist Relais Vl ein Relais mit verzögertem Abfall, so daß es durch die kurzen Schiließungszeiten
des Kontaktes 56 α nicht abfällt. Die beiden Relais V und Vl verhalten sich demnach so, daß
das Relais V dauernd in Arbeitsstellung bleibt, das Relais Vl aber nur während der vom Teilnehmer
übersandten Stromstoßreihe. Dasselbe Verhalten zeigen die Relais bei der später behandelten Impuilsaus-
der Stelilungen 1 bis 5 (für den Fall, daß die übermittelte Stromstoßreihe nicht mehr als fünf Impulse
enthält), Wicklung des Relais AN, Minus. Das Relais AN legt sich über Kontakt 49ara in einen Haltestromkreis.
Besteht die übermittelte Stromstoßreihe aus mehr als fünf Impulsen, so steht der Schaltarm ewl
auf einem der Kontakte 6 bis 10. Nach Abfall des Relais Vl wird dann das Relais U eingeschaltet: Erde.
Kontakte 48t',, 47ζΊ, Schakarm ewl, Wicklung des
die nächste Ziffer beginnt.
Wie vorher erwähnt, werden durch den Anschaltwähler AS verschiedene Teilnehmergruppen gekennzeichnet,
und zwar gehören die Teilnehmer zu einer Gruppe, die zu den vielfachgescbaketen Verbindungsabschnitten
(VW-I. GW) einer Gruppe Zugang haben. Entsprechend der Einstellung der Kontaktbank des
Schaltarmes as6 sei angenommen, daß die Teilnehmerschaft in drei unterschiedliche Gruppen aufgeteilt ist.
Relais U, Minus. Das Relais U schließt den Kontakt 35 Für die Teilnehmer der ersten Gruppe stehen demnach
51 u, so daß parallel zu dem Relais U auch das Relais
AN eingeschaltet wird, das nun am Kontakt 49 an einen Hakestromkreis für sich und Relais U bildet.
Der Sohalitarm ew2 des Speicherwählers EW bestreicht
eine Kontaktbank, über deren Kontakte 1 bis 5 die Schaltarme roll., wl2, wl3, ze* 14, wl5 des
Stauerwählers Wl und über deren Kontakte 6 bis 10 die Schaltarme w22, w23, w24t. w25, w26 des Steuerwählers
W2 angeschaltet werden. Die Steuerwähler die ersten Kontaktgruppen der Schaltarme der Steuerwähler
Wl und W2, für die anderen Teilnehmergruppen
die zweiten und dritten Kontaktgruppen zur Verfügung. In jedem Falle sind es zehn verschiedene Anrufnummern,
die von der Setlbstwahlemricihtung gewählt werden. Die Anrufnummern für die einzelnen
Teilnehmergruppen können nun verschieden sein, entsprechend den verschiedenen Interessen und Arbeitsgebieten
(technisch, kaufmännisch, organisatorisch)
Wl und WI sind angenommenerweise 52teilige Dreh- 45 der Teilnehmer. So könnten z. B. in der ersten Gruppe
wähler mit je sechs Schaltarmen, von denen der Schaltarm wl6 des Steuerwählers Wl und der SchaJtarm
w21 des Steuerwählers W 2 zur Überwachung der Einstellung der Wähler dienen. In den Kontaktbänken
der übrigen fünf Schaltarme der Steuerwähler sind in 50 Wl und WI »abgebildet
Teilnehmer, die ein vorwiegend technisches Arbeitsgebiet
haben, zusammengefaßt sein. Es werden somit vorwiegend technische Stellen sein, deren Anrufnummern
in der ersten Kontaktgruppe der Steuerwähler
Kontaktgruppen die von der Selbstwahleinrichtung zu wählenden Anrufnummern »abgebildet«. Ihr Umfang
richtet sich nach der Anzahl der die Anrufnummern bildenden Ziffern. Zum Beispiel umfaßt die Kontakt-·
gruppe für Verbindungen des Selbstwähilfernverkehrs mit elf-, zwölf- oder höherstalügen Anrufnummern
ebenfalls elf, zwölf oder mehr Kontakte. In dem Ausführungsbeispiel sind die Kontaktbänke eines jeden
Schaltarmes in drei Kontaktgruppen unterteilt, so daß jedem Schakarm drei verschiedene Anrufnummern
zugewiesen sind. Bei Anordnung zweier Steuerwähler können also insgesamt 30 verschiedene oder gegebenenfalls
sich wiederholende Anrufnummern selbsttätig gewählt werden. Jede Kontaktgruppe beginnt mit
einer Raststelle RaI, Ra2, Ra3, die innerhalb der
beiden Wähler vielfachgeschaltet und in bestimmter
Weise an die Kontaktbank as 6 des Anschaltwählers AS herangeführt sind, und zwar derart, daß die Raststeile
der ersten Kontaktgruppen an das erste Drittel, sind, usw.
Je nach dem Zustand des Relais U, das, wie erwähnt,
in den Stellungen 6 bis 10 des Speicherwählers EW über Schakarm ewl eingeschaltet wird, wird der
eine oder der andere der beiden Steuerwähler in Funktion gesetzt. Ist der Schaltarm ewl auf einen der
Kontakte 1 bis 5 eingestellt (Relais U nicht erregt), so tritt nur der Steuerwähler Wl in Aktion. Spricht
Relais U bei Einstellung des Speicherwählers auf einen der Kontakte 6 bis 10 an, so wird durch Umschakekonitakte
der Steuerwähler Wl ab- und der Steuerwähler W2 angeschaltet.
Nach Einstellung des Speicherwählers EW und Ansprechen des Relais AN wird, unter der Voraussetzung,
daß das Relais U nicht eingeschaltet wurde, folgender Stromkreis geschlossen: Erde, Kontakte 77an,
80 v, 79 d, 73 u, 72mwl (Selbstunterbrecherkontakt),
Magnet MWl des Steuerwählers Wl, Minus. Unter dem Einfluß des Sölbstiunterbrecherkontaktes erhält
der Magnet Stromstöße, so daß die Schakarme w 11
die der zweiten Kontaktgruppen an das zweite Drittel 70 bis wl6 des Steuerwählers Wl schrittweise fortge-
schaltet werden, bis die durch den Schaltarm as 6 gekennzeichnete
Kontaktgruppe mit der dazugehörigen Raststelle erreicht ist. Steht 'der Sch.al.tarm as6 z.B.
auf einem der Kontakte 16 bis 30, so kommt nach Einstellung
der Schaltarme des Wählers Wl auf den zugehörigen Rastkon takt folgender Stromkreis zustande:
Erde, Kontakte YIv, 19 be bzw. 18 p, Wicklung I des Relais D, Schaltarm as 6, Raststalle RaI,
Sohalltarm w 16 des Wählers Wl, Kontakte 67d, ISn,
takt 28 £'1 geöffnet, so daß über die Amtsschleife das
Relais Q anspricht. Durch die Kontakte 23 g und 24 g
werden die Kondensatoren CoI und Co2 mit dem
über Schaltarme asl und as2 zum Teilnehmer führetiden
Ast des Verbindungsweges verbunden, so daß der Teilnehmer in den Pausen zwischen den einzelnen
vom Amt her übermittelten Signalen z. B. das Gassenbesetztzeichen hören kann. Der Teilnehmer hat dadurch
die Möglichkeit, gegebenenfalls durch sofortiges
Magnet MW1, Minus. In diesem Stromkreis wird der io Auflegen des Hörers den zwecklosen Versuch der Ver-
WäMerJ^l angehalten. Das ansprechende Relais D bindungsherstellung zu beenden.
unterbricht am Kontakt 79 d den Impulskreis für den Nach Ansprechen des Relais D kommt folgender
MagnetenMW1 und den soeben genannten Strom- Stromkreis für Relais/ zustande: Erde, Kontakte
kreis am Kontakt 67 d. Es bindet sich jedoch in einem 101c, 102 ab, 103 d, 104/>, 136 i, regelbarer WiderStromkreis, der über Verteiler VT und den Wähler 15 stand WiS, Wicklung I des Relais / bzw. Konden-
Wl folgendermaßen verläuft: Minus, Wicklung II dies sasor CoA, Wicklung II des Relais /, Minus. Der Kon-
Relais D, Kontakt 106 d, einer der Widerstände Wi I
bis Wi X des Verteilers, eine der Klemmen KK1, die
mit ihr verdrahtete Raststelle Ra 2 (die Rastßtellen
takt 58 j öffnet den für Relais Vl bestehenden Kurzschluß,
so daß es anspricht und sich während der durch Relais / gebildeten Stromstoßreihen hält. Durch
sind als erste Kennzeichnungskontakte· für die erste 20 öffnen und Schließen der Kontakte 25i und 31 i wer-
Ziffer ausgenutzt), einer der Schaltarme w 11 bis wl5
des Steuerwählers Wl, Sohaltarm ew2, Kontakt
109 v, Erde. Das Relais D hält sich in diesem und in ähnlichen Stromkreisen während der ganzen Dauer
der Selbstwahl.
Werden durch das vom Teilnehmer ausgesandte Kurzzeichen die Schaltarme des Speicherwähilers EW
auf einen der Kontakte 6 bis 10 eingestellt, d. h. wird über den Sohaltarm ewl gleichzeitig mit dem Relais
den die durch Relais / erzeugten Impulse über die Schaltarme as3 und asi und Kontakte 8i und 13 ί auf
den Verbindungsweg übertragen, so daß die nachfolgenden Verbiindungseinrichtungen eingestellt werden.
Über Kontakte 134 j und 13Oo wird das Relais I über
seine Wicklung I eingeschaltet, wobei, wie auch bei den folgenden Stromkreisen, Erde über Kontakte
104p, 103d, 102o& und 101c anliegt. Relais/ öffnet
den Kontakt 136 i und unterbricht dadurch den eige-
AN auch das Relais U eingeschaltet, so wird der Wäh- 30 nen Stromkreis. Am Kontakt 137 i werden die Widerler
!^2 in Funktion gesetzt, und zwar über Erde, stände Wi9 (regelbar) und WiI angeschaltet. Der
Kontakte 77an, 8Ow, 79d, 74 2i, 7Smw2 (Selbstunter- vorher aufgeladene Kondensator Co4 entlädt sich über
brecherkonitakt), Magnet MW2 des Steuerwählers Relais /, so daß die Ansprechzeit dieses Relais ver-
W2, Minus. Bei Auflaufen des Wählers W2 auf die längert wird. Die regelbaren Widerstände WiS und
gekennzeichneteRaststelle wird der Anhaltestromkreis 35 Wi9 haben den Zweck, die Innehaltung eines bestimm
für diesen Wähler über Kontakt 69u und den Schaltarm
w 21 gesohlossien, und der Haltestromkreis für
Relais D verläuft über eine der Klemmen KK1 und
einen der auf einer Raststelle stehenden Schaltarrne w22 bis w 26 des Wählers W 2.
Für den Schaltarm w2Q des Wählers WI ist die
erste Kontaktgruppe (beginnend mit der Raststelle 1) gezeigt, und zwar umfaßt sie neun Kontakte, d. h., bei
Anschaltung dieses Schaltarmes durch den Schaltarm
ten, den mit der Nummernscheibe zu erzeugenden Impulsen entsprechenden Impulsverhältnisses zu ermöglichen.
Nach Öffnen des Kontaktes 134/ kommt folgender Haltestromkreis für das Relais I zustande:
Minus, Wicklung I des Relais I, Kontakte 1291, 126II, 122III, 120IV, Wicklung I des Relais O, Kontakt
117 V nach Erde. In diesem Stromkreis spricht auch Relais O an, das am Kontakt 13Oo die Wicklung
I des Relais I (erstes Kettenglied) von Impuls-
ew2 des Speicheirwählers und Einstellung des Schalt- 45 kontakt 134z' trennt. Nach Schließen des Kontaktes
armes as6 des AnschaltwäMers auf die erste Raststelle 136;' wird das Relais / aufs neue erregt. Nunmehr
wird eine neunziffrige Anrafnummer ausgesandt. Die spricht das Relais II an, und zwar über die Kontakte
einzelnen Kontakte der Kontaktgruppen KK sind je
nach den einzelnen aufeinanderfolgenden Ziffern mit
nach den einzelnen aufeinanderfolgenden Ziffern mit
134 L 1310, Wicklung II des Relais O, Kontakt 1271,
Wicklung IT des Relais I, Wicklung I des Relais II,
den entsprechenden Klemmen KK1 des Verteilers ver- 50 Minus. Nach Abfall des Relais/ kommt unter
bundan. Steht an erster Stelle der Anrufnummer z. B.
die Ziffer »4«, so ist der erste Konitakt der Kontakt-
gvuppt KK des Schaltarmes w26 mit der Klemme 4
der Klemmleiste KK1 verbunden. Steht an zweiter
Ausschaltung des Relais I ein Haltestromkreis über Kontakt 125II zustande, der in ähnlicher Weise
wie vorher der Haltestromkreis für Relais I über die Wicklung I des Relais O verläuft (über die
Stelle die Ziffer »9«, so ist der zweite Kontakt (KK) 55 Kontakte 122III und 120IV). Beim nächsten Antrat
der Klemme 9 (KKl) verbunden, usw. sprechen des Relais / wird über Kontakt 123II,
Wicklung II des Relais II und Wicklung I des
Es sei jetzt im einzelnen die Bildung und Übertragung der den einzelnen Ziffern der Anrufnummern
entsprechenden Stromstoßreihen geschildert. Außer
des Relais II und Wicklung I Relais III das Relais III erregt. Nach Abfall des
Relais / hält es sich unter Abschaltung des Reden bisher genannten Einrichtungen ist an diesen Vor- 60 lais II über Kontakte 121III, 120IV, Wicklung I des
gangen der Stromstoßsender und Markierer SSM Relais O. Beim nächsten Ansprechen des Relais /
wesentlich beteiligt. wird ein Stromkreis geschlossen, der über Kontakt
Es wird in Erinnerung gebracht, daß durch Kon- 115III, Wicklung II des Relais III und Wicklung I
takte 8 ί und 13 ί über Schaltarme as3 und α.? 4 des des Relais IV verläuft. Das Relais IV spricht in die-Anschaltwählers
eine Schleife gebildet war, die nach 65 sem Stromkreis an und hält sich nach Abfall des Re-Ansprechen
des Relais AN über Kontakte 26ab, 30ab, lais / unter Ausschaltung des Relais III über Kontakt
25 ΐ, 31 ΐ iurod Wicklung des Relais Q verläuft. Re- 119IV und Wicklung I des Relais 0. Bei der nächsten
lais Q wird über Kontakt 28 vl während der Über- Erregung des Relais / wird ein Stromkreis gescMosmittlung
der einzelnen Ziffernstromstoßreihen kurz- sen, der über Kontakt 114IV, die Wicklung II des
geschlossen. Nach jeder Stromstoßreihe wird der Kon- 7c Relais IV und die Wicklung I des Relais V verläuft.
Das Relais V spricht an und hält sich nach Abfall des Relais / in einem Stromkreis, der über Kontakte
118 V, 1121 bzw. 113 y und Wicklung II des Relais V verläuft. Das Relais O, nun nicht mehr erregt, fällt ab.
Bei der nächsten Erregung des Relais / und Schließen des Kontaktes 134i wird wie zu Beginn der Stromstoßsendung
die Wicklung I das Relais I über Kontakt 13Oo eingeschaltet. Außerdem kommt über Kontakte
133 V und 132 ο ein Stromkreis für die Wicklung I des Relais Y zustande, das sich über Kontakt 135 y
und Wicklung II bindet. Es beginnt dieselbe Serie von Schalitvorgängen zur Einschaltung der Kettenglieder,
mit dem Unterschied, daß nun das Relais Y eingeschaltet ist, das durch öffnen des Kontaktes 97y die
Kontaktgruppe für den ersten bis fünften Impuls abschaltet und am Kontakt 963; die Kontaktgruppe für
den sechsten bis zehnten Impuls anschaltet. Durch die erwähnten Schaltvorgänge werden somit über die
nacheinander sich schließenden Kontakte 951, 94II,
93 III, 92IV, 91V und Kontakt 97y (Relais F nicht
erragt) und über die Konitakte 901, 89II, 88III,
87IV, 86 V und Kontakt 96 j/ (Relais Y erregt) die
einzelnen Adern des Verteilers, d. h. die einzelnen Klemmen der Klemmleiste KK1 nacheinander über
die Kontakte 96 y bzw. 97 y und 99 i an Relais P und
Minus gelegt. War beispielsweise durch den Schaltarm ew2 der Schaltarm w26 des Steuerwählers W2 angeschaltet
und sollen entsprechend der ersten Ziffer "4" vier Stromstöße ausgesandt werden (der
Kontakt 1 der Kontaktgruppe KK ist mit der Klemme 4 der Klemmleiste KKl verbunden, so
wird nach Übermittlung von vier Stromstößen (durch die Kontakte 25i und 3If) und Schließen
des Kontaktes 92IV folgender Stromkreis geschlossen: Minus, Wicklung Γ des Relais P, Kontakte
99 i, 97 y, 92IV, Klemme 4 der Klemmleiste KK1, Kontakt 1 der Kontaktgruppe KK, Schaltarm
w26, Schaltarm ew2, Kontakt 109v, Erde. Das Relais
P spricht in diesem Stromkreis an und öffnet unter anderem den Kontakt 104/>. Dadurch wird Erde
von 'dem Stromstoßsendar abgeschaltet, so daß alle
Kettenglieder in die Ruhelage gelangen. Der zuletzt geschlossene Kontakt 92IV wird geöffnet und damit
der Stromkreis für Relais P. Dieses hat noch, eine zweite Wicklung, die über Arbeitskantakt 145/>
an einen Kondensator Co 5, der über Widerstand Wi 6 und Kontakt 146/>
aufgeladen war, angelegt wird. Dadurch ist der Abfall des Relais P derart verzögert,
daß die zwischen zwei Stromstoßreihen erforderliche Pause entsteht. Da das Relais / längere Zeit abgefallen
bleibt, wird am Kontakt 58 ΐ das Relais Vl zum Abfall
gebracht. Vor seinem Abfall jedoch wird der in Punktion gesetzte Steuerwähler einen Schritt weitergeschaltet:
Erde, Kontakte 77asw, BOv, 83 wl, 81 p,
84u, Magnet MWl (zur Fortschaltung des Steuer-Wählers
WV) bzw. über Kontakt 85m und Magnet MW2 (zur Fortschaltung des Steuerwähilers W2).
Die Schaltarme des in Betrieb gesetzten Steuerwählers stehen somit nun auf dem zweiten Kontakt der Kontaktgruppe,
der mit einer der zweiten Ziffer der gewünschten Anrufnummer entsprechenden Klemme der
Klemmleiste KK1 verdrahtet ist. Wenn das Relais P nach der Kondensatorentladung zum Abfall kommt,
wird am Kontakt 104/» wiederum Erde an das Relais
/ angelegt. Es beginnt dann eine neue Folge der
erwähnten Schaltvorgänge zur Abzahlung der Impulse der zweiten Ziffernreihe. Das Relais D bleibt, wie erwähnt,
während der ganzen Dauer der Impulsgabe über seine Wicklung II erregt. Wenn nach Aussendung
aller Stromstoßreihen der angeschaltete Schaltarm des in Betrieb gesetzten Steuerwählers auf einen
unverbundenen Kontakt gelangt, fällt Relais D ab, so daß bei Offensein des Kontaktes 35 p der Kontakt 34 d
geöffnet wird. Dadurch wird .der Haltestromkreis für die Relais C und T und der Stromkreis für Relais A
geöffnet. Nach Abfall des Relais C wird in schon beschriebener
Weise der Ansehaltwähler AS ausgelöst.
Nach Öffnen des Kontaktes 55 c wird der Stromkreis für Relais V geöffnet, so daß am Kontakt 48 ν der
Haltestromkreis für das Relais AN und gegebenenfalls der Stromkreis für Relais U unterbrochen wird.
Nach Abfall des Relais. AN wird Erdpotential an den Kontakt 76an angelegt, so daß, wenn der Steuerwähler
W1 in Funktion war (Kontakt 71 mw 10 geschlossen
außerhalb der Ruhestellung des Wählers W1), der
Magnet MWl des Wählers durch den Selbstunterbrecberkontakt
72mwl Stromstöße erhält, bis der Wähler Wl die Ruhelage erreicht hat und der Kontakt
71 mw 1IO geöffnet ist bzw. wenn der Wähler W 2
in Funktion war (Kontakt 75mw2Q geschlossen außerhalb der Ruhelage des Wählers W 2), der Magnet
MW2 durch den Selbstumterbrecherkoniakt 78 wot 2
Stromstöße erhält, bis er die Ruhelage erreicht hat. Wenn beide Wähler Wl .und W 2 in der Ruhelage sind,
sind auch die Kontakte153 mw 20 und 54 mw 10 geschlossen.
Der Kurzzeichen-Speicherwähler EW wird dann auf folgendem Wege in die Ruhelage gebracht:
Erde, Konitakte 65be, 63ο, 54.mwlO, 53mw20,
Schaltarm ot4 auf dem Segment, Magnet MEW, Minus. Durch Schließen des Kontaktes 60 ew des Magneten
MEW wird über Ruhekontakt 70 ν das Relais O über Wicklung III eingeschaltet, das am Kontakt
63 0 den Stromkreis für den Magneten MEW unterbricht. Der Magnet MEW fällt ab und öffnet den
Kontakt 60 ew und damit den Stromkreis für Relais O,
so daß der Stromkreis für 'den Magneten MEW am Kontakt 63 0 wiederhergestellt wird. Auf diese Weise
wird der Speicherwähler fortgeschaltet, bis der Schaltarm <?w4 vom Segment abgelaufen ist. Der
Speicherwähler wird erst nach der Auslösung der Steuerwähfler Wl und W 2 in die Ruhelage gebracht.
Das hat die Bedeutung, daß eine erneute Belegung der
Selbstwahileinrichtung erst dann möglich ist, wenn alle Organe dieser Einrichtung in der Ruhelage sind.
Es könnte vorkommen, daß in den Kontaktbänken der Steuerwähler Wl und W2 nicht alle Kontaktgruppen
ausgenutzt sind. Wenn die Schaltarme eines Steuerwähilers auf einen Kontakt eingestellt werden,
der nicht beschaltet ist, wird das Relais AB eingeschaltet:
Erde, Kontakt 190z-·, Schaltarm ew2, irgendein
Schaltarm der Steuerwähler Wl oder W2, nicht beschaiteter Kontakt, Klemme ab (alle nicht beschalteten
Kontakte sind mit dieser Klemme verbunden), Kontakt 105 an. Wicklung des Relaiis AB, Wicklung II
des Relais D, Minus. Das Relais AB stellt durch Schließen der Kontakte 27a?) und 29 ab über Widerstand
Wi3 eine Schleife her, durch die die bisher eingestellten
Einrichtungen des Amtes eingestellt gehalten und gleichzeitig die Impulskontakte 25i und 31«
abgeschaltet werden. Am Kontakt 22 ab wird ein Besetztzeichen BZ, auf die Wicklung I des Relais A gegeben,
das induktiv auf die Wicklungen II und III übertragen wird, wodurch dem Teilnehmer der Zustand
der Fehllei η stellung angezeigt wird.
Wenn der Teilnehmer nach Aussendung des Kurzzeichens merkt, daß er sich geirrt hat, oder wenn er
auf die eingeleitete Verbindung verzichten will, so legt er den Hörer auf. Die Folge davon ist der Abfall
des Relais A, das den Abfall des Relais V herbeiführt. Da während des Ablaufs der Stromstoßreihen das
709 846/163
Relais Vl eingeschaltet ist und nun später abfällt als
Relais V, ist für Relais P, Wicklung I, über Kontakte 107 vl und 108ν ein Stromkreis geschlossen. Durch
Öffnen des Kontaktes 2>hp wird in derselben Weise,
wie dies bei der Einschaltung des Thermorelais beschrieben worden war, die Auslösung der Selbstwahleinricht'Ung
!herbeigeführt.
l&lmew, 14:2 mwl, 144 mw2 sind Kontakte des
Speicherwählers und der Steuerwähler. Während der Zurückschaltung dieser Schaltwerke in die Ruhelage
sind diese Kontakte betätigt. Es ist dies eine zusätzliche Sicherung zur Verhinderung von Fehlbelegungen.
Das durch diese Kontakte eingeschaltete Relais P, Wicklung II, hält am Konitakt 35 p während der Auslösevorgänge
Batteriepotential abgeschaltet.
Claims (5)
- Patentanspruch ε-1. Schaltungsanordnung in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb und mit vom rufenden Teilnehmer zu bedienenden Einrichtungen, die nach Kennzeichnung der gewünschten Anschlußstelle die zum Aufbau dies Verbindungsweges erforderlichen Stromstoßreihen stelbsttätig aussenden, nach Patentanmeldung D 16707 VIII a/21 a3, dadurch gekennzeichnet, daß die durch mit der Nummernscheibe gegebene, den gewünschten Anrufnummern entsprechende Kurzzeichen beeinflußbare, einer Mehrzahl von Teilnehmerstellen gemeinsam zugeordnete Selbstwafhleinrichtung mehrere Anrufnummer-Kontaktgruppen aufweist, die unterschiedlichen Teilnehmergruppen (Interessentengruppen) zugeordnet sind, und in Abhängigkeit von einem Kennzeichen für die Teilnehmergruppe (Einstellung des An- schaltwähilers.AS) die Einstellung der die Aus-Sendung der Nutnmernstromstoßreihen steuernden Einrichtungen (Wl, W2) auf die zugehörige Kontaktgruppe herbeigeführt wird.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach Einstellung einer durch das Kurzzeichen l>eeinflußbaren Auswahleinrichtung (EW) ein bestimmtes Teilorgan (Schaltarm) der Steuereinrichtungen (Wl, W2) angeschaltet ist, über das nach Maßgabe der gekennzeichneten Teilniahmergruppe die Aussendung der Stromstoß reihen gemäß den einzelnen Ziffern der gewünschten Anrufnummer mit Hilfe einer entsprechend verdrahteten Impulszähleinrichtung (VT, SSM) gesteuert wird.
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ansohakwähler (AS) nach seiner Einstellung auf eine von verschiedenen Gruppen von Leitungsabschnitten (VW- LGW) den Anfangskontakt (Raststelle Ra 1 bis Ra3) der der Leitungsgruppe und damit der einer bestimmten Teilnehmergruppe zugeordneten Kontaktgruppe in den Steuereinrichtungen kennzeichnet.
- 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß nach Einstellung des Anscbaltwählers (AS) innerhalb der durch ihn angeschalteten Kontaktgruppen der Steuereinrichtungen eine bestimmte Kontaktgruppe durch Einstellung der durch das Kurzzeichen beeinflußten Auswahleinrichtung (EW) wirksam gemacht wird.
- 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtungen aus mehreren Wählern (Wl, W2) bestehen, von denen je nach Einstellung der Auswahleinrichtung (EW) der eine oder der andere in Betrieb gesetzt und nach Kennzeichnung der Teilnehmergruppe durch den Anschaltwähler (AS) auf die zugehörige Kontaktgruppe eingestellt wird.In Betracht gezogene Druckschriften:Deutsche Patentanmeldung D 16707 VIII a/21 a3 (bekanntgemacht am 28. 7. 1955);Siemens-Zeitschrift, 28. Jahrgang, Mai 1954, S. 224 bis 228.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 709 8Φ6/163 12.57
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED23720A DE1021425B (de) | 1956-09-01 | 1956-09-01 | Schaltungsanordnung in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb, bei der Einrichtungen nach entsprechender Kennzeichnung alle zum Verbindungsaufbau erforderlichen Stromstossreihen selbsttaetig aussenden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED23720A DE1021425B (de) | 1956-09-01 | 1956-09-01 | Schaltungsanordnung in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb, bei der Einrichtungen nach entsprechender Kennzeichnung alle zum Verbindungsaufbau erforderlichen Stromstossreihen selbsttaetig aussenden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1021425B true DE1021425B (de) | 1957-12-27 |
Family
ID=7037927
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED23720A Pending DE1021425B (de) | 1956-09-01 | 1956-09-01 | Schaltungsanordnung in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb, bei der Einrichtungen nach entsprechender Kennzeichnung alle zum Verbindungsaufbau erforderlichen Stromstossreihen selbsttaetig aussenden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1021425B (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1174846B (de) * | 1963-04-23 | 1964-07-30 | Standard Elektrik Lorenz Ag | Verfahren zur Speicherung und Aussendung von vollstaendigen Rufnummern in Abhaengigkeit von einer gewaehlten Kennzahl in Fernsprech-, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen mit Tastwahl und Schaltungsanordnung zur Durchfuehrung des Verfahrens |
| DE1205589B (de) * | 1962-08-22 | 1965-11-25 | Western Electric Co | Fernsprechanlage mit Kurzwahlmoeglichkeit |
| DE1215210B (de) * | 1964-04-24 | 1966-04-28 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung fuer eine zentral gesteuerte Fernsprechanlage mit Kurzwahl |
| DE1215774B (de) | 1964-04-24 | 1966-05-05 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung fuer eine zentral gesteuerte Fernsprechanlage mit einer Vermittlungsstelle |
| DE1215773B (de) * | 1964-04-24 | 1966-05-05 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung fuer eine zentral gesteuerte Fernsprechanlage fuer die Umsetzung und UEbertragung von Wahlkennzeichen |
| DE2950343A1 (de) * | 1979-12-14 | 1981-06-19 | Telefonbau Und Normalzeit Gmbh, 6000 Frankfurt | Schaltungsanordnung fuer fernsprechvermittlungsanlagen-, insbesondere fernsprechnebenstellenanlagen mit zentralen rufnummerngebern |
-
1956
- 1956-09-01 DE DED23720A patent/DE1021425B/de active Pending
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| DE2950343A1 (de) * | 1979-12-14 | 1981-06-19 | Telefonbau Und Normalzeit Gmbh, 6000 Frankfurt | Schaltungsanordnung fuer fernsprechvermittlungsanlagen-, insbesondere fernsprechnebenstellenanlagen mit zentralen rufnummerngebern |
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