DE1098046B - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Haupt- und Unteraemtern - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Haupt- und UnteraemternInfo
- Publication number
- DE1098046B DE1098046B DEW15230A DEW0015230A DE1098046B DE 1098046 B DE1098046 B DE 1098046B DE W15230 A DEW15230 A DE W15230A DE W0015230 A DEW0015230 A DE W0015230A DE 1098046 B DE1098046 B DE 1098046B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- relay
- sub
- office
- main
- contact
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04Q—SELECTING
- H04Q3/00—Selecting arrangements
- H04Q3/0004—Selecting arrangements using crossbar selectors in the switching stages
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)
- Interface Circuits In Exchanges (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Haupt- und Unterämtern unter
Verwendung von Koordinatenwählern, bei der das Hauptamt mit einem zentralen Markierer zum Einstellen der
Koordinatenwähler ausgestattet ist.
In Verbindung mit anderen Wählersystemen ist bereits bekanntgeworden, örtlich benachbarte Sprechstellen, die
in einiger Entfernung vom Hauptamt liegen, lokal in einem Unteramt zusammenzufassen und dieses Unteramt
mittels verhältnismäßig weniger Hauptleitungen mit dem Hauptamt zu verbinden. Dadurch ergeben sich erhebliche
Einsparungen an Leitungsmaterial.
Bisher war es jedoch nicht möglich, solche Unterämter für mit Markierern für Koordinatenwähler ausgestattete
Hauptämter aufzubauen. Die Schwierigkeit lag darin, daß der den Koordinatenwähler steuernde Markierer
normalerweise die Identität einer anrufenden Sprechstelle dadurch erhielt, daß ein einzelner einer großen
Anzahl von Eingangsleitern durch das Abheben des Hörers an der Teilnehmerstelle markiert wurde. Der
Markierer selbst stellte ebenfalls eine Prüfverbindung für diese Sprechstelle durch Markieren eines einzelnen
einer Vielzahl von Leitern her, um festzustellen, ob die gerufene Sprechstelle besetzt oder frei ist, und um den
entsprechenden Koordinatenwähler zu betätigen, so daß die gewünschte Verbindung hergestellt wurde. Wenn
diese Vielzahl von Leitern vom Unteramt zum Hauptamt geführt wird, so ergibt sich praktisch keine Ersparnis
an Leitermaterial, so daß der Zweck des Unteramtes verfehlt ist. Es war also die Aufgabe zu lösen, die Identität
einer Unteramtssprechstelle mittels einer beschränkten Anzahl von Hauptleitungen vom Unteramt
an das Hauptamt zu übertragen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die an ein Unteramt angeschlossenen Teilnehmerstellen
nacheinander durch eine im Unteramt angeordnete Abtasteinrichtung auf ihren Betriebszustand abfragbar
sind, die das Abtastergebnis über Hauptsteuerleitungen an einen Umsetzer im Hauptamt überträgt, und daß bei
einem von einem Teilnehmer des Unteramts abgehenden Verbindungsaufbau der diesem Teilnehmer zugeordnete
Abtastimpuls über diesen Umsetzer ein den Markierer steuerndes Register einstellt, während bei einem zu einem
Teilnehmer des Unteramts ankommenden Verbindungsaufbau der Markierer das Register steuert, das die jeweils
gespeicherte Nummer des rufenden bzw. gerufenen Teilnehmers des Unteramts in einem Kode umsetzt und an
den Umsetzer des Unteramts überträgt, der bei Freisein des jeweils anzuschaltenden Teilnehmers die Teilnehmersteile
des Unteramts mit einer vom Markierer zugeteilten freien Hauptsprechleitung verbindet.
Zweckmäßigerweise wird zum Verbinden der anzuschaltenden Teilnehmerstelle mit einer freien Hauptsprechleitung
jeder Teilnehmerstelle ein Relaissatz im Schaltungsanordnung
für Fernsprechanlagen
mit Haupt- und Unterämtern
Anmelder:
Western Electric Company,
ίο Incorporated, New York, N. Y. (V. St. A.)
ίο Incorporated, New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Fecht, Patentanwalt,
Wiesbaden, Hohenlohestr. 21
Wiesbaden, Hohenlohestr. 21
Beanspruchte Priorität:
V. St. v.. Amerika vom 3. Dezember 1953
Arnos Edward Joel jun., South Orange, N. J. (V. St. A.), 20
ist als Erfinder genannt worden
Unteramt zugeordnet, der aus je einem in Reihe mit einer Gasentladungsröhre liegenden Relais für jede
Hauptsprechleitung besteht. Dabei empfiehlt es sich, daß die jeweils einer Teilnehmerstelle zugeordneten Gasentladungsröhren
über einen gemeinsamen Widerstand an Spannung liegen und daß der Spannungsabfall an
diesem Widerstand ein Kriterium für das Besetztsein der Teilnehmerstelle liefert.
Die »Besetzt«-Prüfung erfolgt vorteilhafterweise so, daß ein Abgriff des gemeinsamen Widerstandes über den
Unteramtsumsetzer mit der Besetztprüf einrichtung im Hauptamt verbunden wird, sobald der Unteramtsumsetzer zur Identifizierung einer Teilnehmerstelle eingestellt
ist, und die Besetztprüf einrichtung bei Freisein dieser Teilnehmerstelle daraufhin gemeinsam mit dem
4.0 Markierer die Gasentladungsröhre und das Relais betätigt,
die der betreffenden Teilnehmerstelle und der vom Markierer ausgewählten Hauptsprechleitung zugeordnet
sind. Zum Anschalten einer Teilnehmerstelle betätigt der Markierer zweckmäßigerweise ein Verbindungsrelais im
Hauptamt, das bestimmte Potentiale an eine Hauptsteuerleitung und an die ausgewählte Hauptsprechleitung
gibt.
Die Einstellung des Unteramtsumsetzers geschieht am günstigsten in der Weise, daß jeweils eine Ader der die
go Hauptsprechleitungen mittels Relais kurzzeitig von den den Hauptsprechleitungen zugeordneten Relais getrennt
und mit dem Unteramtsumsetzer verbunden wird und gleichzeitig über weitere Relais mit dem Register verbunden
wird. Dabei erfolgt die Identifizierung einer Teil-
109 507/109
3 4
nehmerstelle durch Markierung einer bestimmten Anzahl -, bunden,. wobei, jeder Teünehmerstelle eine Gruppe von
von Hauptsprechleitungen, wobei die gegebenenfalls er- zehn solchen Relais zugeordnet ist, und zwar jeweils eins
forderliche Umsetzung in einen entsprechenden Kode für eine Hauptsprechleitung. Diese Relais werden entzweckmäßig
im Register durchgeführt wird. Das Register weder durch einzelne Gasentladungsröhren oder durch
wird zweckmäßig über Impulsformer eingestellt, um 5 eine Vielanodengasentladungsröhre gesteuert, die eine
immer genügend starke und lange Impulse zur Ein- Anode für jedes Relais hat. Der Einfachheit halber sind
stellung zur Verfügung zu haben. Vielanodengasentladungsröhren dargestellt. Weiter sind
Zu Prüfzwecken kann es erforderlich sein, mit einer zwei zweiadrige Hauptsteuerleitungen vorgesehen, die
Teünehmerstelle unabhängig von deren Betriebszustand Signale vom Unteramt zum Hauptamt übertragen und
zu verbinden. Der Markierer betätigt dann eine »Keine- io Batteriespannung zum Unteramt leiten.
Prüfung«-Vorrichtung. Ein von dieser geliefertes Signal Zur Identifizierung eines gewünschten Teilnehmers bewirkt bei Besetztsein der gerufenen Teilnehmerstelle, dient ein Umsetzer im Unteramt, der von Registern im daß eine zweite Hauptsprechleitung mit der Teilnehmer- Hauptamt eingestellt wird. Zur Einstellung dieses Unterstelle verbunden wird, indem auf die zum normalen Ver- amtsumsetzers wird ein Übertragungsrelaispaar betätigt, binden mit einem bestimmten Potential beaufschlagte 15 das je eine Ader jeder Hauptsprechleitung von den Hauptsteuerleitung ein anderes Potential gegeben wird Zungenrelais trennt und mit dem Unteramtsumsetzer und an die ausgewählte, als zweite anzuschließende Haupt- verbindet, um dessen Relais zu betätigen. Anschließend Sprechleitung das normale zum Verbinden benutzte werden die Übertragungsrelais wieder freigegeben. Wäh-Potential. rend des ganzen Vorgangs werden die betätigten Zungen-Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der 20 relais und die zugehörigen Relais im Hauptamt selbstfolgenden ins einzelne gehenden Beschreibung eines in verständlich gehalten. Wenn auch normalerweise zehn der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels. In der Leitungsanschlüsse und daher zehn Hauptsprechleitun-Zeichnung zeigen gen, die ein Unteramt mit einem Hauptamt verbinden, Fig. 1 und 3 die Einrichtung im Unteramt, wobei vorhanden sind, so ist es doch möglich, eine oder mehrere Fig. 1 zwei Teilnehmerstellen und zwei Hauptsprech- 25 zusätzliche Hauptsprechleitungen vorzusehen, von denen leitungen mit den dazugehörigen Gasentladungsröhren jede mit einer der zehn Hauptsprechleitungen gepaart und Relais sowie den Hauptsteuerleitungen und Fig. 3 wird, wenn zehn Leitungen den Verkehr nicht bewältigen den Unteramtsumsetzer zeigt, können. Die gepaarten Hauptsprechleitungen erscheinen Fig. 2 und 4 bis 9 die Einrichtungen im Hauptamt, im gleichen Leitungsanschlußschalter. Der Markierer wobei Fig. 2 die Leitungsanschlußschalter zeigt, in denen 30 kann dabei immer nur eine Leitung des Paares zu einer die ankommenden Hauptsprechleitungen enden, ferner Zeit prüfen. Um zu vermeiden, daß gepaarte Haupteinen Bevorzugungskreis, der verwendet wird, wenn mehr Sprechleitungen zur Übermittlung der Teünehmeridenals eine Hauptsprechleitung an einem Leitungsanschluß- tität verwendet werden, werden nur acht ungepaarte schalter auftritt, Fig. 4 das Anschlußfeld für das Unter- Hauptsprechleitungen für diesen Zweck benutzt, und es cmt, Fig. 5 die Steuerschaltung für das Unteramt, 35 wird ein Drei-von-acht-Kode zur Einstellung des Unter-Fig. 6 das Zehnerregister, Fig. 7 den Hauptamtsumsetzer, amtsumsetzers angewendet.
Fig. 8 das Einerregister und Fig. 9 die Steuerschaltung _ . ,
für die Register; Betriebsweise
Prüfung«-Vorrichtung. Ein von dieser geliefertes Signal Zur Identifizierung eines gewünschten Teilnehmers bewirkt bei Besetztsein der gerufenen Teilnehmerstelle, dient ein Umsetzer im Unteramt, der von Registern im daß eine zweite Hauptsprechleitung mit der Teilnehmer- Hauptamt eingestellt wird. Zur Einstellung dieses Unterstelle verbunden wird, indem auf die zum normalen Ver- amtsumsetzers wird ein Übertragungsrelaispaar betätigt, binden mit einem bestimmten Potential beaufschlagte 15 das je eine Ader jeder Hauptsprechleitung von den Hauptsteuerleitung ein anderes Potential gegeben wird Zungenrelais trennt und mit dem Unteramtsumsetzer und an die ausgewählte, als zweite anzuschließende Haupt- verbindet, um dessen Relais zu betätigen. Anschließend Sprechleitung das normale zum Verbinden benutzte werden die Übertragungsrelais wieder freigegeben. Wäh-Potential. rend des ganzen Vorgangs werden die betätigten Zungen-Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der 20 relais und die zugehörigen Relais im Hauptamt selbstfolgenden ins einzelne gehenden Beschreibung eines in verständlich gehalten. Wenn auch normalerweise zehn der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels. In der Leitungsanschlüsse und daher zehn Hauptsprechleitun-Zeichnung zeigen gen, die ein Unteramt mit einem Hauptamt verbinden, Fig. 1 und 3 die Einrichtung im Unteramt, wobei vorhanden sind, so ist es doch möglich, eine oder mehrere Fig. 1 zwei Teilnehmerstellen und zwei Hauptsprech- 25 zusätzliche Hauptsprechleitungen vorzusehen, von denen leitungen mit den dazugehörigen Gasentladungsröhren jede mit einer der zehn Hauptsprechleitungen gepaart und Relais sowie den Hauptsteuerleitungen und Fig. 3 wird, wenn zehn Leitungen den Verkehr nicht bewältigen den Unteramtsumsetzer zeigt, können. Die gepaarten Hauptsprechleitungen erscheinen Fig. 2 und 4 bis 9 die Einrichtungen im Hauptamt, im gleichen Leitungsanschlußschalter. Der Markierer wobei Fig. 2 die Leitungsanschlußschalter zeigt, in denen 30 kann dabei immer nur eine Leitung des Paares zu einer die ankommenden Hauptsprechleitungen enden, ferner Zeit prüfen. Um zu vermeiden, daß gepaarte Haupteinen Bevorzugungskreis, der verwendet wird, wenn mehr Sprechleitungen zur Übermittlung der Teünehmeridenals eine Hauptsprechleitung an einem Leitungsanschluß- tität verwendet werden, werden nur acht ungepaarte schalter auftritt, Fig. 4 das Anschlußfeld für das Unter- Hauptsprechleitungen für diesen Zweck benutzt, und es cmt, Fig. 5 die Steuerschaltung für das Unteramt, 35 wird ein Drei-von-acht-Kode zur Einstellung des Unter-Fig. 6 das Zehnerregister, Fig. 7 den Hauptamtsumsetzer, amtsumsetzers angewendet.
Fig. 8 das Einerregister und Fig. 9 die Steuerschaltung _ . ,
für die Register; Betriebsweise
Fig. 10 zeigt schließlich die Art und Weise, wie Fig. 1 Im Unteramt ist eine Abtasteinrichtung 104 voibis
9 zusammenzusetzen sind. 40 gesehen, die alle an das Unteramt angeschlossenen Teil-Bei
den bekannten Koordinatenwählern werden die nehmerstellen 110,110^4 ... mit einer Frequenz von
Teilnehmerleitungen entsprechend ihrer Lage auf einem 20 Hz abtastet. Nimmt ein Teilnehmer auf, d. h. schließt
Gestellrahmen identifiziert, wobei jeder Rahmen maximal er seinen Hakenumschalter, wird seine Teilnehmersechshundert
Leitungen aufweist, die in zehn Horizontal- schleife geschlossen, und ein von der Abtasteinrichgruppen
und maximal zwölf Vertikalgruppen angeordnet 45 tung 104 auf diese Schleife gegebener Impuls wird durchsind
und jede Vertikalgruppe fünf Vertikalreihen enthält. gelassen und über Hauptsteuerleitungen 102 und 103
Die in jeder Horizontalgruppe auftretenden Teilnehmer zum Hauptamt geleitet. Dort wird er mittels des Hauptwerden
über zehn Anschlußleitungen bedient, welche die amtsumsetzers (Fig. 7) zur Markierung von zwei Lei-Hauptleitungsschalter
mit jedem der zehn sekundären tungen benutzt, die die Vertikalreihe (Leitungen Γ0
oder Leitungsanschlußschalter verbinden. Der ge- 50 bis Γ4) bzw. die Horizontalgruppe (Leitungen UO bis
wünschte Teilnehmer wird durch den Markierer identi- U9) der Teilnehmerstelle darstellen. Die beiden jetzt
fiziert, der die Tätigkeit der Koordinatenwähler mit Hilfe impulsmäßig markierten Leitungen stellen über Impulseiner
zweiziffrigen Rahmenbezeichnung, einer Vertikal- former 900-901 bzw. 902-903 das Zehnerregister (Fig. 6)
gruppenziffer, einer Horizontalgruppenziffer und einer bzw. das Einerregister (Fig. 8) ein.
Vertikalreihenziffer steuert. 55 Im Falle eines ankommenden Anrufes werden Zehner-Wenn das Unteramt mit diesem Koordinatenwähler und Einerregister vom zentralen Markierer eingestellt, zusammenarbeiten soll, können maximal zwölf Unter- so daß die oben geschilderten Schritte entfallen,
ämter vorgesehen werden, die durch die Vertikalgruppen- In beiden Fällen wird jetzt die in den beiden Registern ziffer identifiziert werden können. Jedes Unteramt be- gespeicherte Teilnehmerstellenidentität in diesen Redient maximal fünfzig Teilnehmer, die durch Kombination 60 gistern in einen Drei-von-acht-Kode umgesetzt. Dieser einer Horizontalgruppenziffer mit einer Vertikalreihen- Kode wird über Relais 520 bis 527 zur Markierung von ziffer identifiziert werden. Der Rahmen, auf dem die acht Hauptsprechleitungen benutzt, die kurzzeitig einvom Unteramt ankommenden Hauptleitungen erscheinen, adrig von eventuell sprechenden Teilnehmerstellen gewird durch die Rahmenbezeichnung in üblicher Weise trennt und mit dem Unteramtsumsetzer verbunden identifiziert. 65 sind. Der Unteramtsumsetzer wird dadurch auf die Das Unteramt ist mit dem Hauptamt über zehn zwei- Identität der anzuschließenden Teilnehmerstelle einadrige Hauptsprechleitungen verbunden, die in den gestellt und gibt daraufhin Spannung an die der Teil-Leitungsanschlußschaltern des betreffenden Rahmens nehmerstelle zugeordnete Vielanodengasentladungsröhre. erscheinen. Die Teilnehmerstellen werden mit den Im Falle eines vom Unteramt abgehenden Anrufes Hauptsprechleitungen mit Hilfe von Zungenrelais ver- 70 ist inzwischen eine der Hauptsprechleitungen mit Span-
Vertikalreihenziffer steuert. 55 Im Falle eines ankommenden Anrufes werden Zehner-Wenn das Unteramt mit diesem Koordinatenwähler und Einerregister vom zentralen Markierer eingestellt, zusammenarbeiten soll, können maximal zwölf Unter- so daß die oben geschilderten Schritte entfallen,
ämter vorgesehen werden, die durch die Vertikalgruppen- In beiden Fällen wird jetzt die in den beiden Registern ziffer identifiziert werden können. Jedes Unteramt be- gespeicherte Teilnehmerstellenidentität in diesen Redient maximal fünfzig Teilnehmer, die durch Kombination 60 gistern in einen Drei-von-acht-Kode umgesetzt. Dieser einer Horizontalgruppenziffer mit einer Vertikalreihen- Kode wird über Relais 520 bis 527 zur Markierung von ziffer identifiziert werden. Der Rahmen, auf dem die acht Hauptsprechleitungen benutzt, die kurzzeitig einvom Unteramt ankommenden Hauptleitungen erscheinen, adrig von eventuell sprechenden Teilnehmerstellen gewird durch die Rahmenbezeichnung in üblicher Weise trennt und mit dem Unteramtsumsetzer verbunden identifiziert. 65 sind. Der Unteramtsumsetzer wird dadurch auf die Das Unteramt ist mit dem Hauptamt über zehn zwei- Identität der anzuschließenden Teilnehmerstelle einadrige Hauptsprechleitungen verbunden, die in den gestellt und gibt daraufhin Spannung an die der Teil-Leitungsanschlußschaltern des betreffenden Rahmens nehmerstelle zugeordnete Vielanodengasentladungsröhre. erscheinen. Die Teilnehmerstellen werden mit den Im Falle eines vom Unteramt abgehenden Anrufes Hauptsprechleitungen mit Hilfe von Zungenrelais ver- 70 ist inzwischen eine der Hauptsprechleitungen mit Span-
U4D
5 6
nung markiert worden, so daß die betreffende Strecke die Röhre 404 angezeigt. Der Kondensator 435 verlän-
der Gasentladungsröhre 116 oder 117 zündet, das ent- gert den Impuls, so daß das Relais VSG (4) betätigt
sprechende Relais 130 bzw. 131 anzieht und die Teil- wird, das zu dem Unteramt gehört und das mit dem
nehmerstelle so an die Hauptsprechleitung angeschaltet Ausgang der Detektorröhre 404 verbunden ist. Das
wird. Der Teilnehmer kann jetzt wählen. 5 Relais VGS (4) bleibt so lange betätigt, wie am Gitter
Im Falle eines ankommenden Anrufs wird zunächst der Röhre 404 wenigstens alle Zwanzigstelsekunden ein
ein Abgriff vom Kathodenwiderstand 113 bis 115 der Impuls auftritt. Das Relais VGS (4) verbindet dann die
Gasentladungsröhre über eine Tannenbaumschaltung im Batterie über seine Kontakte 1 und 2 mit den Start-Unteramtsumsetzer
(Fig. 3) und Leiter 310, Haupt- leitern 405 und 406, wobei bewirkt wird, daß das Ansteuerleitung
103 usw. mit einer Besetztprüfeinrieb.- io schlußfeld 407 des Leitungsverbindungsmarkierers einen
tungLST im Hauptamt verbunden. Fällt an dem freien Markierer, z.B. den Markierer408, wählt und
Kathodenwiderstand Spannung ab, so hat das ent- den Markierer mit dem Rahmen verbindet, in dem das
sprechende Relais — im betrachteten Fall Relais 130 — Unteramt liegt. Das Relais VGS (4) legt ferner Erde an
angezogen, die Teilnehmerstelle ist also mit einer Haupt- Leiter 409, um dem Markierer die Vertikalgruppe ansprechleitung
verbunden und folglich gesprächsbesetzt. 15 zugeben, die dem Unteramt entspricht. Sobald der
Das wird angezeigt; fehlt eine solche Anzeige, wird wie Markierer mit dem Unteramt verbunden ist und die
oben angeschaltet. Bei bestimmten Anrufen kann diese Anzeige der Vertikalgruppe erhält, betätigt er das
Besetztprüfung dadurch umgangen werden, daß der Vertikalgruppenrelais VGAO(4).
gerufenen Teilnehmerstelle unabhängig von der Anzeige Das Relais VGAO(4) verbindet dann Batterieplus mit
der Besetztprüfeinrichtung eine Hauptsprechleitung zu- 20 dem Gitter der Röhre 404, um Relais VGS (4) zu halten,
geteilt, d.h. markiert wird. Die Teilnehmerstelle wird Das Relais VGAO (4) legt ferner Erde an die Leiter 411,
dann in der beschriebenen Weise geprüft. Wird sie frei 412 und 413 und Batterie an die Leiter 414 und 415,
gefunden, erfolgt sofort die Anschaltung, ist sie besetzt, um Relais DTA (2) bzw. Relais DTB (2), wenn die zuwird
an den Kathodenwiderstand eine höhere Spannung gehörige ankommende Hauptsprechleitung besetzt ist,
gegeben, so daß die betreffende Strecke trotz des höheren 25 zu betätigen. Die Kontakte 7 und 8 des Relais VGAO[4)
Spannungsabfalls am Kathodenwiderstand zündet. dienen dazu, erforderlichenfalls einen ähnlichen Bevor-
Im einzelnen geht das wie folgt vor sich: zugungskreis zu steuern. Wenn Relais VGAO(4) erregt
Wie bereits gesagt, sind außer den abgehenden Haupt- ist, wird Verstärker 403 von Röhre 404 getrennt und
Sprechleitungen zwei zweiadrige Hauptsteuerleitungen über Kontakt 3 des Relais VGA 0 (4) und über Leiter 410
vorhanden, die das Hauptamt mit dem Unteramt ver- 30 mit der gemeinsamen Abtasteinrichtung 700 der Gestellbinden,
genauer eine Steuerleitung und eine Signal- rahmen verbunden.
leitung. Über einen Leiter der Steuerleitung, den Lei- Die gemeinsame Abtasteinrichtung 700 läuft mit allen
ter 100, wird eine Batteriespannung von — 48VoIt an Unteramtsabtasteinrichtungen, wis 104-402, synchron;
das Unteramt geliefert. Diese Spannung wird über einen die Phasenlage wird über einen i?C-Phasenschieber in
Stabilisator 400 geliefert. Der zweite Leiter der Steuer- 35 jeder Unteramtsabtasteinrichtung geregelt. Die gemein-
leitung, der Leiter 101, ist an die Wicklungen der Über- same Abtasteinrichtung ist der Abtasteinrichtung im
gangsrelais TA (4) und TA (1) angeschlossen; er wird Unteramt ähnlich und enthält ebenfalls fünfzig Spulen,
verwendet, um die Leiter der Signalleitung aus der über welche Impulse jeweils an einen Eingang eines der
Normalstellung »Einleitung eines Anrufs« in die Stellung fünfzig Gatter, z. B. der Gatter 703 und 704, gegeben
»Aufbau einer Verbindung« umzuschalten. 4° werden, die jeweils einer der fünfzig Probezeiten zu-
Die Leiter 102 und 103 bilden die Signalleitung. Im geordnet sind. Jedes Gatter enthält ein Paar Dioden.
Unteramt sind sie normalerweise über die Kontakte 1 Die anderen Eingänge aller Gatter sind gemeinsam an
und 3 des Relais TA (1) mit der Ausgangswicklung 104 Leiter 410 angeschlossen, an den die Signalleitung vom
der Abtasteinrichtung 105 verbunden. Im Hauptamt Unteramt, wie oben beschrieben, angeschaltet wird,
sind diese Leiter über die Kontakte 2 und 4 des Re- 45 Nur wenn gleichzeitig auf Leiter 410 und der zu der
lais TA (4) mit dem Abtastimpulsgenerator 401 und mit betreffenden Probezeit gehörigen Spule ein Impuls aufeinem
Impulsverstärker 403 verbunden, an den ein tritt, wird ein Gatter geöffnet und ein Impuls über den
Detektor 404 angeschlossen ist. Der Abtastimpulsgene- entsprechenden der fünfzig Leiter zum Unteramtsrator401
liefert eine Reihe von Impulsen, die durch umsetzer (Übertrager der Zehner und Einer) gegeben,
die Abtasteinrichtung zeitlich nacheinander an alle 50 Da angenommen war, daß der anrufenden Teilnehmer-Teilnehmerstellen
gegeben werden. stelle die Probezeit Nr. 00 zugeteilt ist, erscheint dann,
Im Unteramt ist als Abtasteinrichtung 105 für jede wenn der Abtaster 700 einen Impuls an das Gatter 704
Teilnehmerstelle eine Sekundärwicklung 107-108, die liefert, ein Impuls vom Unteramt am Leiter 410, und
mit einer Ader der Teilnehmerschleife über eine Diode, ein Impuls geht zum Leiter 705.
z. B. 112, verbunden ist, und eine gemeinsame Wick- 55 Jeder Leiter, der in den Unteramtsumsetzer eintritt,
lung 106 angeordnet, die jeweils der anderen Ader aller ist mit zwei Dioden verbunden, welche den Impuls auf
Teilnehmerschleifen über je eine Diode, z. B. 111, ver- einen der Zehnerleiter 710 bis 714 und auf einen der
bunden ist. Die gemeinsame Wicklung und die indi- Einerleiter 720 bis 729 legen. Der Impuls im Leiter 705
viduellen Wicklungen sind an entgegengesetzte Enden geht durch den Zehnerleiter 710 und den Einerleiter 720.
des Widerstandes 109 angeschlossen, der also bei über 60 Die normalerweise negative Vorspannung an diesen
den Hakenumschalter geschlossener Teilnehmerschleife Leitern wird durch den positiven Impuls vom Gatter
von dieser überbrückt wird, wodurch ein stromstarker der gemeinsamen Abtasteinrichtung überwunden. Hierimpuls
entstehen kann. durch wird bewirkt, daß eine positive Spannung am
Angenommen, der Teilnehmer am Apparat 110, dem Gitter der Röhre 909 erscheint, dem linken System des
die Probezeit Nr. 00 zugeordnet ist, leitet einen Anruf 65 bistabilen Zehnermultivibrators Nr. 0, und am Gitter
ein. In dieser Probezeit entsteht also ein stromstarker der Röhre 902, dem linken System des bistabilen Einer-Impuls,
der an das Hauptamt über die als Signalleitungen multivibrators Nr. 0, was durch die Vorspannung in
bezeichneten Hauptsteuerleitungen 102 und 103 gegeben Sperrichtung an den Dioden 904 und 905 bewirkt wird,
wird. Die Dioden 906 und 907, die jeweils parallel zu den
Dort wird er im Verstärker 403 verstärkt und durch 7° Dioden 904 und 905 liegen, arbeiten als Teil des Gat-
ters 704, um zu verhindern, daß die Gitter der Röhren900
und 902 bei einem Impuls auf den Leitern 720 und 710
positiv werden, nachdem die Registrierung durchgeführt ist.
Die Steuerröhre 908 ist normalerweise nichtleitend, da das Gitter über Widerstand 909, Leiter 413 und
Kontakt 6 des Relais VGA 0 (4) an Erde liegt. Wenn eine der Zehnerregisterröhren, ζ. B. die Röhre 900,
leitend wird, ändert ein Strom über den gemeinsamen Kathodenwiderstand 900 das Potential am Gitter der
Röhre 908, so. daß sie leitet. Der dann entstehende Spannungsabfall am Anodenwiderstand 910 bewirkt, daß
Leiter 911 die Registerröhren, z. B. die Röhren 900 und 902, negativ vorspannt, um zu verhindern, daß irgendwelche
anderen Registerröhren arbeiten.
Das positive Potential am Gitter der Röhre 900 bewirkt, daß diese Röhre leitet, wobei Relais TO (6) über einen
Kreis von Erde auf Leiter 413, Widerstand 909, Röhre 900, Leiter 920 und seine Wicklung zum Batterieplus
erregt wird. In gleicher Weise bewirkt das positive Potential am Gitter der Röhre 902, daß diese Röhre
leitet und Relais UO (8) in ähnlicher Weise über Widerstand 912, Röhre 902, Leiter 930 und seine Wicklung
betätigt wird. Dabei hören die normalerweise leitenden rechten Systeme der Multivibratoren, nämlich die Röhren
901 und 903, auf zu leiten.
Wie vorher erwähnt, sind maximal acht Leiter zur Übertragung der Teilnehmerstellenidentität zum Unteramt
verfügbar. Um diese acht Leiter zur Übermittlung der Identität in einem einzigen Arbeitsgang zu benutzen,
wird ein Drei-von-acht-Kode benutzt. Die Zehner- und Einerregister sind so gebaut, daß drei der Leiter 500 bis
507 entsprechend der folgenden Tabelle markiert werden, bei der jeweils nur die Einerziffern der Leiterbezugszahlen
angegeben sind.
| Teilnehmerstellenidentität | 1 | 2 | Zehner | 4 | 5 | |
| Einer | 567 | 067 | 3 | 267 | 367 | |
| 013 | 023 | 167 | 156 | 256 | ||
| 0 | 014 | 024 | 056 | 157 | 257 | |
| 1 | 015 | 025 | 057 | 125 | 245 | |
| 2 | 016 | 026 | 045 | 126 | 246 | |
| 3 | 017 | 027 | 046 | 127 | 247 | |
| 4 | 034 | 134 | 047 | 346 | 124 | |
| 5 | 035 | 135 | 234 | 345 | 145 | |
| 6 | 036 | 136 | 235 | 356 | 146 | |
| 7 | 037 | 137 | 236 | 357 | 147 | |
| 8 | 237 | |||||
| 9 |
Es sei bemerkt, daß die Leiter 500, 501 und 502 nur durch das Zehnerregister markiert werden, der Leiter 507
wird nur durch das Einerregister markiert, und die Leiter 503 bis 506 können durch beide Register markiert
werden. Bei betätigten Relais Γ0 (6) und UO (8) wird die,
wie später beschrieben wird, auf Leiter 510 liegende Batterie über den Kontakt 8 des Relais UO (8) zum
Leiter 507, über den Kontakt 7 des Relais UO (8) zum Leiter 506 und über den Kontakt 6 des Relais UO (8), den
Leiter §00, Kontakt 4 des Relais Γ0 (6) zum Leiter £05
gegeben, wodurch der Kode 567 entsteht, der die Teilnehmerstelle 110 bezeichnet, der die Probezeit Nr. 00
im Unteramt zugeordnet ist.
Der Markierer, der die Vertikalgruppe bedient, welche dem durch die Betätigung des Relais VGAO(4)
angegebenen Unteramt entspricht, betätigt das Anschlußfeld 416 des Gestellrahmens, dem das Relais FGBO (4)
folgt. Der Marlderer ist nun bereit, die anrufende Teilnehmerstelle zu bedienen. Die Horizontalgruppenziffer
und die Vertikalreihenziffer werden dem Maikierer durch die Einer-und Zehnerregister geliefert. Die Horizontalgruppenziffer
wird über einen Kreis geliefert, der von Erde an Kontakt 4 des Relais VGAO(4) über Leiter 411,
Kontakt 3 des Relais UO (8), Leiter 820 und das Anschlußfeld 407 des Leitungsverbindungsmarkierers führt. Die
Vertikakeihenbezeichnung wird über einen Kreis geliefert,
der von Erde an Kontakt 5 des Relais VGA 0(4)
ίο über Leiter 412, Kontakt 1 des Relais 2*0(6), Leiter 610
und das Anschlußfeld 416 des Gestellrahmens führt.
Der Markierer hat nun eine ausreichende Information, um die Amtszeichenverbindung herzustellen. DieLeitungsverbindungsprüfleiter
420 bis 429 werden vom Anschlußfeld 416 des Leitungsverbindungsrahmens über Kontakte
des Relais VGB 0(4) zu den C-Adern der Hauptsprechleitungen zum Unteramt geführt. Wie oben erwähnt, kann
ein zusätzliches Hauptsprechleitungspaar vorgesehen werden, wenn der Verkehr es erfordert. In diesem Fall
werden die Leitungen Nr. 8 und Nr. 9 gepaart, und beide erscheinen am Leitungsanschlußschalter Nr. 8, während
die zusätzlichen Hauptsprechleitungen Nr. 10 und Nr. 11 gepaart werden und am Leitungsanschlußschalter i/9
erscheinen. Für jedes Leitungspaar ist ein Bevorzugungskreis vorgesehen; der für die Leitungen Nr. 10 und Nr. 11
bestimmte Kreis ist in Fig. 2 dargestellt. Das Relais DAT(2) ist über den Leiter200 an die c-Ader220 der
Leitung Nr. 10 angeschlossen, während das Relais D TB (2) über den Leiter 201 an die c-Ader 221 der Leitung Nr. 11
angeschlossen ist. Wenn das Relais VGA 0(4) betätigt wird, verbindet es Batterie mit den Leitern 414 und 415,
die zu den Wicklungen der Relais DTA (2) und DTB (2) führen, um eine Vorprüfung der Leitungen Nr. 10 und.
Nr. 11 vorzunehmen. Wenn eine der Leitungen besetzt ist, wird das zugehörige Relais betätigt. Es sei bemerkt,
daß diese Vorprüfung der gepaarten Hauptsprechleitungen während einer Amtszeichenverbindung nur
vorgenommen wird, wenn das Relais VGBA (4) betätigt ist. Der Markierer verbindet bei einer Leitungsverbindungsprüfung
Batterie über ein Prüfrelais mit jedem der Leiter 420 bis 429. Der Leiter 420 wird über einen Kontakt
des Relais VGB 0(4) mit der c-Ader 210 der Leitung Nr. 0 verbunden. Der Leiter 429 wird über einen Kontakt
des Relais VGB 0(4) mit dem Leiter 417 verbunden.
Wenn beide Leitungen Nr. 10 und Nr. 11 frei sind, wird der Leiter 417 über Kontakt 7 des Relais PB (2) zum
Leiter 200 und von da zur c-Ader 220 der Leitung Nr. 10 geführt. Wenn Leitung Nr. 10 besetzt gewesen wäre,
würde das Relais DTA (2) betätigt und unabhängig vom Relais VGA (4) über seinen Kontakt 2 mit Batterie verbunden
worden sein, wodurch es betätigt bleibt, solange diese Leitung besetzt ist. Bei betätigtem Relais DTA (2)
ist der Kreis des Relais PB (2) offen und der Leiter 417
mit der c-Ader 200 der besetzten Leitung verbunden, so daß der Markierer die zweite Leitung des Paares nicht
wählen kann, selbst wenn sie frei ist. In gleicher Weise wird das Relais DTB(2), wenn die Fernleitung Ni. 11
besetzt ist, betätigt und gehalten, so daß bei betätigtem Relais VGBO (4) ein Kreis geschlossen wird, der von
Batterie über einen Kontakt des Relais FGBO (4), Leiter 430, Wicklung und Kontakt 9 des Relais PB (2) an Erde
auf Kontakt 2 des Relais D TB (2) führt. Das Relais PB (2) wird in diesem Kreis betätigt, wobei es durch
einen Kreis über seinen Kontakt 10 und Leiter 431 zur Erde an einen Kontakt des Relais VGB 0(4) gehalten
wird und das Relais PB(2) so lange betätigt hält, v.ie das Anschlußfeld in Gebrauch ist. Bei betätigtem Relais
PB (2) wird der Prüfleiter 417 über den Kontakt 8 des Relais PB (2) an den Leiter 201 und die c-Ader 221 der
besetzten Leitung Nr. 11 angeschlossen.
Wenn der Markierer eine andere Verbindung als die Amtszeichenverbindung herstellt, wie später beschrieben
wird, werden das Anschlußfeld des Leitungsverbindungsmarkierers und das Relais VGA 0 (4) nicht betätigt. Daher
wii d Batterie nicht mit den Wicklungen der Relais D TA (2)
und DTB (2) verbunden. Wenn in einem solchen Fall z. B. die Hauptsprechleitung Nr. 10 besetzt ist, wird die
Erde auf der c-Ader 220, sobald das Relais VGBO (4) betätigt ist, über Leiter 200, Kontakt 1 desRelaisDTM (2),
Kontakt 1 des Relais DTB{2), Kontakt 9 und Wicklung des Relais PS (2), Leiter 430 und über Kontakt des
Relais FGB 0(4) an Batterie geführt, so daß das Relais
PB (2) betätigt und der Prüfleiter 417 zur c-Ader der Leitung Nr. 11 durchgeschaltet wird.
Sobald das Relais FGBO (4) betätigt ist, beginnt die
Wahl der anrufenden Leitung über den Unteramtsumsetzer. Zuerst wird ein Prüfkreis geschlossen, um festzustellen,
ob ein und nur ein Relais in jedem Register betätigt ist. Dieser Kreis läuft von Erde über Kontakt 2
des Relais 179(8), Kontakt 3 der Relais 178(8) bis Ul (8),
Kontakt 2 des Relais U0(8), Leiter 830, Kontakt 14
des Relais TA (6), Kontakt 15 des Relais T3(6), Kontakt 13 des Relais Γ2 (6), Kontakt 13 des Relais Tl (6),
Kontakt 10 des Relais Γ0(6), Leiter 620, Kontakt des
Relais VGBO (4), Leiter 434, Kontakt 1 des Relais CC(S)
und Wicklung des Relais SCC (5) zur Batterie.
In diesem Kreis wird das Relais SCC (5) betätigt und schließt einen Kreis von Batterie über Wicklung des
Relais NGP {5), Kontakt 1 des Relais 5CC (5), Leiter 511, Kontakt des Relais VGBO (4), Leiter 101 der Hauptsteuerleitung
und über Wicklung des Relais TA (1) im Unteramt an Erde. Leiter 101 wird über Wicklung des Relais
TA (4) ebenfalls mit Erde verbunden. In diesem Kreis werden die Relais NGP (5), TA (4) und TA{1) betätigt.
Die Relais TA (1) und TA (4) trennen die Signalleiter 102 und 103' der Hauptsteuerleitung von der Abtasteinrichtung
im Unteramt und dem gemeinsamen Abtaster im Hauptamt. Das Relais A7GP (5) schließt einen Kreis
von Batterie über Wicklung des Relais CCP (5), Kontakt 1 des Relais NGP (5) und über Kentakt 2 des Relais SCC (5)
zur Erde. Das Relais CCP (5) wird betätigt und unabhängig vom Relais NGP (S) über seinen Kontakt 2 an
Erde am Kontakt 2 des Relais SCC (S) gehalten. Das Relais NGP (5) schließt ferner einen Kreis von Batterie
über seinen Kontakt 2, Leiter 513, Widerstand 512 und die Wicklungen der Relais LTSl (5) und LTS2 (5) zur
Erde, so daß diese Relais betätigt werden. Ein Zweig dieses Kreises führt vom Leiter 513 über einen Kontakt
des Relais VGBO (4), Kontakt 1 des Relais TA (4), Leiter 102 der Signalleitung, Kontakt 2 des Relais TA (1) und
die Wicklungen der Relais ATGCO(I) und ATGCl(I) zur
Erde.
Im Unteramt trennt die Betätigung der RelaisNGCO (1)
und NGC 1(1) die α-Adern der Hauptsprechleitungen Nr. 0 bis Nr. 8 von den Zungenrelais im Unteramt, verbindet
Erde mit diesen Relais, um irgendwelche Anschlüsse, die über diese Relais führen, aufrechtzuerhalten,
und führt diese α-Adern zu den Leitern 120 und 127 weiter, die zu den Speicherrelais im Unteramtsumsetzer
(Fig. 3) gehen.
Im Hauptamt werden die α-Adern der Leitungen Nr. 0 bis Nr. 8 über die Arbeitskontakte des Relais LTS 1(5)
zu den Leitern 500 bis 507 weitergeführt, die durch die Zehner- und Einerregister markiert worden sind. Das
Relais L TS 2 (S) legt über seinen Kontakt 4 Batterie an Leiter 510, der, wie vorher dargelegt, zu den Leitern 505,
506 und 507 und von dort über die Kontakte 12,14 und 16 des Relais LTSl (S), die Leiter 525, 526 und 527, die
Kontakte des Relais FGSO (4), die Leiter, welche an die «-Adern der Hauptsprechleitungen Ni. 5, Nr. 6 und Nr. 7
angeschlossen sind, z. B. den Leiter 440, die Kontakte 6, 9 und 12 des Relais NGC1 (1), die Leiter 125,126 und 127,
die Wicklungen der Relais 305, 306 und 307 an Erde führt. Die Relais 305, 306 und 307 werden in diesem Kreis
betätigt und verbinden die Batteriespannung ihrer Betätigungskreise mit dem Leiter 101, der die Relais
TA (1) und TA (4) betätigt hält. Diese Batteriespannung wird ferner zur Wicklung des Relais NGP (5) weitergeführt
und bewirkt, da die andere Seite der Wicklung des Relais NGP (S) ebenfalls mit der Batterie verbunden
ist, daß das Relais NGP (S) freigegeben wird. Bei freigegebenemRelais NGP (5) wird dieBatterie über Kontakt3
des Relais NGP(S), Kontakt 3 des Relais CCP (S), Kontakt 1 des Relais SCC (S) an Leiter 511 gelegt und von dort, wie
oben dargelegt, an Leiter 101, der die Relais TA (4) und TA (1) festhält und einen Haltekreis für die Relais 305,
306 und 307 vorsieht. Bei freigegebenem Relais NGP (5) werden die Relais LTS 1(5), LTS2(5), NGCO(I) und
NGC1 (1) freigegeben, die die Hauptsprechleitungen dann
in ihren normalen Zustand zurückversetzen.
Es wird nun ein Leitungsprüfkreis geschlossen, der von Batterie —48 Volt am Leiter 100 über Widerstand 113,
Leiter 114, Kontakt 7 des Relais 305, Kontakt 7 des Relais 306, Kontakt 7 des Relais 307, die Kontakte 10
der Relais 300, 301 und 302, Kontakt 11 des Relais 303, Kontakt 10 des Relais 304, Kontakt 11 des Relais 305,
die Kontakte 10 der Relais 306 und 307, Leiter 310, Kontakt 4 des Relais TA (1), Leiter 103 der Hauptsteuerleitung,
Kontakt 3 des Relais TA (4), Kontakt des Relais FG50(4), Leiter 432, Kontakt 3 des Relais LTS2(5),
Kontakt 1 des Relais CCP (5), Kontakt 3 des Relais CC (5), Kontakt 6 des Relais LH (S) zum Gitter der
»Besetzt«-Prüfröhre LB T (5) führt. Da es sich um einen Vermittlungswunsch handelt, ist die Leitung 110 frei,
und das negative Potential am Gitter der Röhre LB T (5) bewirkt, daß Relais LB (S) nicht betätigt wird.
Man sieht, daß dieser Leitungsprüfkreis nicht nur die drei selektiven Arbeitskontakte an den Relais 305, 306
und 307 enthält, sondern auch einen Kettenkreis, der prüft, ob drei oder nur drei der Unteramtsumsetzerrelais
betätigt sind. Die Prüfkreise für die Teilnehmerstellen 00 und 49 sind vollständig dargestellt. Für die
übrigen Teilnehmerstellen ist die Nummer am entsprechenden Ausgangsleiter des Umsetzers angegeben.
Der Markierer wählt ein freies Anrufregister und einen freien Kanal und verbindet, angenommen, der gewählte
Kanal enthält die Hauptsprechleitung Nr. 0, Batterie mit Leiter 550. Im Unteramtssteuerkreis werden die
Betätigungskreise der Wählmagnete zu den Wicklungen der Relais TSO (5) bis TS 9 (5) weitergeführt und nicht
unmittelbar zu den Wählmagneten. Wenn Batterie mit Leiter 550 verbunden ist, wird Relais in Reihe mit
Widerstand 516 betätigt, um der Unteramtssteuerung anzuzeigen, daß der Markierer über Hauptsprechleitung
Nr. 0 eine Verbindung herstellen will. Das Relais TSO(S) schließt einen Kreis von Batterie über die Lampe 1.0(5),
Kontakt 2 des Relais TSO(S), Leiter 550, Kontakt des
Relais FS50 (4), Leiter 450 und die Wicklung des Wählmagnets 210 zur Erde. Der Wählmagnet 210 wird
betätigt und bereitet die zugehörigen Kreuzungspunkte zur Betätigung vor.
Zusätzlich verbindet das Relais TSO (5) die α-Ader 440
der gewählten Hauptsprechleitung über einen Kontakt des Relais VGB 0(4), Leiter 520, Kontakt 1 des Relais
LTSl(S), Kontakt 4 des Relais TSO(S) mit dem Kontakt
2 des Relais LH (5), um die Betätigung des Kreuzungspunkts im Unteramt vorzubereiten. Es verbindet
ferner die c-Ader 210 der gewählten Leitung über einen Kontakt des Relais FGBO (4), Leiter 420, Kontakt 3 des
Relais TSO (5) mit dem Kontakt 3 des Relais LJi (5), um
109 507/109
11 12
einen Kreis zur Nachbildung der Erdung der c-Ader der — 48-Volt-Batterie über die Widerstände 113 und 115,
Leitung über den Betätigungskreis des Leitungshalte- Kontakt 3 und Wicklung des Relais 120, Kontakt 1 des
magneten auf dem Rahmen vorzubereiten. ReIaISiVGCO(I), Leiter 440 und von da aus über den
Wenn der Markierer die Prüfung vorgenommen hat Leitungsanschlußschalter LJO (2) und die hergestellte
und einen freien Kanal mit einer freien Hauptsprech- 5 Verbindung zur Erde in dem angeschlossenen Anrufleitung
vom Unteramt gefunden hat, stellt er die Ver- register führt. Mit seinen Kontakten 1 und 2 verbindet
bindung her und legt gegebenenfalls Erde an Leiter 407, das Relais 130 die Teilnehmerstelle 110 mit der Hauptwas
im regulären Rahmen die Betätigung des zur an- Sprechleitung Nr. 0, von wo es in der üblichen Weise zum
rufenden Leitung gehörigen Haltemagnets ergeben würde. Register weitergeht.
Im vorliegenden Fall wird der Kreis geschlossen, der io Bei betätigtem Relais CC (5) wird der Erregungskreis
von Leiter 470 über Kontakt 3 des Relais T0(6), Leiter des Relais SCC (5) geöffnet und dieses Relais freigegeben,
621, Kontakt 2 des Relais »ohne Prüfung« NT(5), das seinerseits das Relais CCP (5), das Relais TA (4), das
Kontakt 1 des Relais »Leitung besetzt« LB (5) und die Relais TA (1) und die Relais 305, 306 und 307 im UnterWicklung des Relais LH (5) an Batterie führt. Das amt freigibt, so daß nunmehr die Unteramtssteuerung in
Relais LH (5) wird betätigt und durch einen Kreis über 15 den Normalzustand zurückversetzt wird. Bei betätigtem
seinen Kontakt 4 zum Leiter 621 unabhängig von den Relais CC (S) wird der Leiter 470, der durch den Markierer
Relais NT (5) und LB(S) gehalten. geerdet war und, wie oben geschildert, zum Leiter 621
Bei betätigtem Relais iff (5) wird die Batterie- weitergeführt ist, über Kontakt 4 des Relais LH (5),
spannung — 90 Volt über Kontakt 3 des Relais NT (S), Kontakt 2 des Relais CC (S), Kontakt 3 des Relais LH (S),
Kontakt 5 des Relais LH(S), Kontakt 3 des Relais CC(S), ao Kontakt 3 des Relais TSO(5), Leiter 420, einen Kontakt
Kontakt 1 des Relais CCP (5), Kontakt 3 des Relais des Relais VGBO (4:) und Leiter 210 zur c-Ader der her-
Z. rS 2 (5), Leiter 432, einen Kontakt des Relais VGB 0(4), gestellten Verbindung weitergeführt. Diese Erde wird
Kontakt 3 des Relais TA (4), Leiter 103 zum Unteramt, durch den Markierer im Gestellrahmen angezeigt, um zu
Kontakt 4 des Relais TA (1), Leiter 310, Unteramts- prüfen, ob die Verbindung hergestellt ist. Diese Erde
umsetzer, wie vorher geschildert, mit Leiter 114 ver- 35 leitet dann die Freigabefunktionen des Markierers ein,
bunden, der über den Widerstand 115 an die gemeinsame d. h. die Freigabe der Relais FGyIO (4) und LH (S) und
Kathode der zur- Teilnehmerstelle 110 gehörigen Gasent- des Anschlußfeldes des Gestellrahmens,
ladungsröhre 116 angeschlossen ist. Zur gleichen Zeit Die Freigabe der Relais VGA 0(4) bewirkt, daß die
wird die Batteriespannung + 45 Volt über die rechte linken Systeme 900 und 902 der Zehner- und Einermulti-
Wicklung des Relais CC(S), Kontakt 4 des Relais CC(S), 3° vibratoren Nr. 0 aufhören zu leiten, und zündet die zuge-
Kontakt2 des Relais LH (5), Kontakt 4 des Relais hörigen-rechten Systeme 901 und 903 wieder. Wenn die
TSO(S), Kontakt 1 des RelaisLTSl(5), Leiter520, Röhren 900 und 902 nicht mehr leiten, werden das
einen Kontakt des Relais VGB0(4), Leiter 440, die Relais Γ0 (6) des Zehnerregisters und das Relais !70(8)
«-Ader der gewählten Hauptsprechleitung, Kontakt 1 des Einerregisters freigegeben.
des Relais NGC 0(1) und die Wicklungen der Zungen- 35 Wenn keine weiteren Anrufe in diesem Unteramt
relais 130,131 usw., die zur Fernleitung Nr. 0 gehören, warten, hört die Röhre 404 auf zu leiten, und das Relais
mit den entsprechenden Anoden der Röhren 116,117 usw. VGS (4) wird freigegeben und gibt seinerseits das Ander
verschiedenen Teilnehmerstellen verbunden. Wenn schlußf eld 407 des Leitungsverbindungsmarkierers frei
— 90 Volt an der Kathode der Röhre 116 liegen, zündet und bringt hierdurch die Unteramtssteuerung in den
diese Röhre, so daß das Relais 130 betätigt wird, wobei 40 Normalzustand zurück. Wenn ein anderer Anruf wartet,
seine Kontakte geschlossen werden und das Relais über bleibt das Relais VGS (4) betätigt, und die beschriebenen
seinen Kontakt 3 und die Widerstände 115 und 113 am Vorgänge wiederholen sich.
Leiter 114 gehalten wird. Kontakt 3 des Relais 130 über- Wenn entweder das Relais D TM (2) oder das Relais
brückt Röhre 116, so daß diese löscht. Die Röhre wird DTB(Z) betätigt war, bleiben diese Relais so lange bein
diesem Kreis als Sperre verwendet, um zu verhindern, 45 tätigt, wie die zugehörige Hauptsprechleitung besetzt
daß in Gebrauch befindliche Hauptsprechleitungen mit ist. Durch Freigabe des Relais VGB 0(4) wird der Kreis
der anrufenden Teilnehmerstelle verbunden werden, wenn des Relais PB (2) geöffnet, wobei bewirkt wird, daß dieses
die Markierungsspannung an deren Röhre gelegt wird, Relais freigegeben wird, wenn es betätigt war.
und um zu verhindern, daß andere sprechende Teil- Der Teilnehmer der Teünehmerstelle 110 kann nun nehmerstellen mit Hauptsprechleitungen verbunden wer- 50 seine Wählscheibe betätigen und die Nummer der den, die zur Herstellung einer neuen Verbindung markiert gewünschten Leitung im Hauptamtsregister speichern, sind. Die Spannung an der Kathode ist durch den Widerstand 115 begrenzt, der in Reihe mit dem betätigten Rückruf-Anruf
Zungenrelais liegt, wenn eine Verbindung hergestellt ist,
und um zu verhindern, daß andere sprechende Teil- Der Teilnehmer der Teünehmerstelle 110 kann nun nehmerstellen mit Hauptsprechleitungen verbunden wer- 50 seine Wählscheibe betätigen und die Nummer der den, die zur Herstellung einer neuen Verbindung markiert gewünschten Leitung im Hauptamtsregister speichern, sind. Die Spannung an der Kathode ist durch den Widerstand 115 begrenzt, der in Reihe mit dem betätigten Rückruf-Anruf
Zungenrelais liegt, wenn eine Verbindung hergestellt ist,
und mit der Wicklung des Überwachungsrelais im züge- 55 Wenn der Teilnehmer das Wählen beendet hat, ruft
hörigen Leitungs- oder Registerkreis, der mit der «-Ader das Anrufregister den gleichen oder einen andern
der Hauptsprechleitung verbunden ist, z. B. dem Leiter Markierer und überträgt dem Markierer die gewünschte
440, und bildet in bekannter Weise den Sperrschutz gegen Teünehmernummer. Bei Herstellung der Amtszeicheneine
Verbindung einer Teünehmerstelle mit mehr als einer verbindung überträgt der Markierer dem Anrufregister
Hauptsprechleitung. 60 die Identität der anrufenden Leitung und die Identität
Wenn das Zungenrelais 130 betätigt wird und den der Hauptsprechleitung, die für die Amtszeichen-Leiter
440 an den Leiter 114 anschließt, ändert sich die verbindung verwendet wird; das Anruf register überträgt
Impedanz des Markierungskreises so weit, daß das diese Information an den Markierer, der die Herstellung
Relais CC (S) betätigt werden kann. Das Relais CC (5) der Verbindung steuern soll,
schließt einen Selbsthaltekreis von Batterie über seinen 65 Der Markierer besitzt eine Aufzeichnung der Identität
Kontakt 5 und seine linke Wicklung zur Erde am Kon- der anrufenden Leitung in Form einer Rahmenbezeichtakt
1 des Relais LH (S). Das Relais CC (5) nimmt die nung, einer Vertikalgruppenziffer, einer Horizontal-
+ 45-Volt-Batterie von Leiter 440 und die — 90-Volt- gruppenziff er und einer Vertikalreihenziffer. Der Markierer
Batterie von Leiter 114. Das Relais 130 bleibt in einem benutzt die Rahmenbezeichnung, um das Anschluß-Kreis
betätigt, der von der auf Leiter 100 liegenden 70 feld 416 des Gestellrahmens zu betätigen, woraufhin er
13 14
die Batteriespannung mit dem Leiter 418 entsprechend stellung der Verbindung für den Anruf in der beschriebenen
der Vertikalgruppenziffer verbindet, wobei das Relais Weise über,
VGB 0(4) betätigt wird, um die zur anrufenden Leitung Es sei bemerkt, daß zu der Zeit, wenn der Markierer
gehörige Unteramtssteuerung zu wählen. Zusätzlich die Antszeichenverbindung freigibt, keine Anrufanzeige
verbindet er ein negatives Potential mit dem Horizontal- 5 durchgegeben werden kann, obschon die Leitung in den
gruppenleiter 480 und dem Vertikalreihenleiter 470. Anrufzustand zurückkehrt, da die Relais TA (1) und
Der Leiter 480 wird über Kontakt 5 des Relais ü"0(8), TA (4) betätigt bleiben, bis die Rückrufverbindung
und Leiter 840 zum Gitter der Röhre 903 des Einer- hergestellt ist.
multivibrators Nr. 0 weitergeführt, wobei dieses System Wenn die Amtszeichenverbindung über eine der
löscht und System 902 zündet. In gleicher Weise wird io Hauptsprechleitungen Nr. 10 oder Nr. 11 hergestellt
der Leiter 470 über Kontakt 2 des Relais Γ0(6) und worden wäre, z. B. über die Leitung Nr. 10, würde das
Leiter 630 zum Gitter der Röhre 901 des Zehnermulti- Relais DTA (2) betätigt und in einem Kreis zur e-Ader
vibrators Nr. 0 weitergeführt, wobei dieses System der Leitung Nr. 10 gehalten worden sein. Wenn daher der
löscht und System 900 zündet. Für einen Rückruf-Anruf Markierer die Hauptsprechleitungen für die Rückrufwird
Erde zum Leiter 413 des Anschlußfeldes 416 des 15 verbindung prüft, würde der Prüfleiter 429 über einen
Gestellrahmens geführt, um den Kathodenkreis der Kontakt des Relais VGB 0(4), Leiter 417, Kontakt 7 des
linken Systeme zu schließen. Wenn die Systeme 900 und Relais FB (2) zur c-Ader der für die Amtszeichen-902
leiten, werden die vorher geschilderten Kreise für verbindung verwendeten Hauptsprechleitung weitergedie
Relais Γ0(6) und !70(8) geschlossen, so daß die führt, d. h. zur Leitung Nr. 10. Der Markierer registriert
Betätigung dieser Relais bewirkt wird. 20 die Identität des Anschlußschalters auf, der bei der
Bei betätigten Relais Γ0(6) und UO(8) wird ein Kreis Amtszeichenverbindung verwendet wird, und überträgt
geschlossen, der von Batterie über die Wicklung des die Information zum Anrufregister. Das Register überRelais
SCC (5), Kontakt 1 des Relais CC (5), Leiter 431, trägt seinerseits diese Anzeige zu dem Markierer, der die
einen Kontakt des Relais FGSO (4), Leiter 620, Kontakt Rückruf verbindung herstellt, so daß diese Leitungs-10
des Relais T0(6), Kontakt 13 des Relais Π(6), 25 verbindung für die Rückrufverbindung benutzt werden
Kontakt 13 des Relais Γ2 (6), Kontakt 15 des Relais kann, da sie frei wird, sobald die Amtszeichenverbindung
Γ3(6), Kontakt 14 des Relais Γ4 (6), Leiter 830, Kon- freigegeben ist.
takt 2 des Relais UO (8), die Kontakte 3 der Relais 171 (8) Wenn die Hauptsprechleitung Nr. 11 verwendet
bis E/8 (8) und Kontakt 2 des Relais t/9 (8) an Erde worden wäre, würde das Relais D TB (2) während des
führt, wobei das Relais SCC (5) betätigt wird. Bei 30 Amtszeichenrufs betätigt worden sein, wenn das Relais
betätigtem Relais SCC (5) werden die Relais NGP (5), Fd0(4) betätigt wird; denn das Rückrufrelais PB (2)
TA (4) und TA (1) in der vorher beschriebenen Weise wird betätigt und gehalten. Daher würde unter dieser
betätigt, die ihrerseits die Relais CCP (5), LTSl (5), Bedingung der Prüf leiter 429 über einen Kontakt des
LTS2 (5), JVGCO (1) und NGC1 (1) betätigen. Relais FGSO (4), Leiter 417, Kontakt 8 des Relais PB (2)
Wenn die Relais TO (6) und UO (8) betätigt sind, werden 35 und Leiter 201 zur c-Ader 221 der Leitung Nr. 11 weiter-
die Leiter 505, 506 und 507 mit Batterie markiert und geführt.
die Relais 305, 306 und 307 des Unteramtsumsetzers in Wenn weder das Relais D TA (2) noch das Relais D TB (2)
der oben beschriebenen Weise betätigt. Die Betätigung betätigt ist, wird der Prüfleiter 429 zum Leiter 419 und
der Relais 305, 306 und 307 bewirkt die Freigabe des von da über den Kontakt 7 des Relais PS (2), den
Relais NGP (S), das seinerseits die Relais ATGCO(I), 40 Leiter 200 zur c-Ader 220 der Leitung Nr. 10 weiter-
JVGCl(I)1 LTS 1(5) und LTS (5) freigibt. Der Kathoden- geführt. Es sei bemerkt, daß das Relais DTA (2) nicht
kreis für die anrufende Leitung wird vom Leiter 114 über betätigt werden kann, wenn die Fernleitung Nr. 10 für
Kontakt 7 des Relais 305, Kontakt 7 des Relais 306, den Rückruf-Anruf gewählt wurde, da das Relais VGA 0 (4)
Kontakt 7 des Relais 307, die Kontakte 10 der Relais 300, nicht betätigt worden ist, um die Betätigungsbatterie
301 und 302, Kontakt 11 des Relais 303, Kontakt 10 45 mit diesem Relais zu verbinden,
des Relais 304, Kontakt 11 des Relais 305, Kontakt 10
des Relais 304, Kontakt 11 des Relais 305, Kontakt 10
des Relais 306, Kontakt 10 des Relais 307, Leiter 310, Ankommende Verbindung
Kontakt 4 des Relais TM (1), Leiter 103, Kontakt 3 des
Kontakt 4 des Relais TM (1), Leiter 103, Kontakt 3 des
Relais TA (4), einen Kontakt des Relais VGB 0(4), Die Vorgänge bei Aufbau einer ankommenden Ver-
Leiter432, Kontakt 3 des Relais L TS 2 (5), Kontakt 1 50 bindung sind denen beim Aufbau eines Rückrufs
des Relais CCP (5), Kontakt 3des Relais CC (5), Kontakte sehr ähnlich. Die Identität der gewünschten Leitung
des Relais LH (5) zum Gitter der »Besetzt«-Prüfr,öhre wird in derselben Form im Markierer aufgezeichnet wie
LBT(5) geschlossen. Da die Teilnehmerstelle 110 noch für eine anrufende Leitung, jedoch wird sie in diesem
mit dem Anrufregister verbunden ist, wird das Potential Falle vom Hauptamt geliefert. Wenn die gewünschte
am Leiter 114 so sein, daß diese Röhre LBT (5) leitend 55 Leitung frei ist, stellt der Markierer die Verbindung in
wird und einen Kreis über die linke Wicklung des Relais der vorher beschriebenen Weise her. Wenn die gewünschte
LB (5) schließt, also dieses Relais betätigt. Das Relais Leitung besetzt ist, gibt der Markierer der anrufenden
LB (5) öffnet mit Kontakt 1 den Erregungskreis für das Leitung Besetztzeichen und stellt den Ruhestand des
Relais LH (5) und verbindet mit Kontakt 2 Erde auf Gestellrahmens wieder her.
Kontakt 3 des Relais SCC (5) über Kontakt 1 des 60
Relais JVT (5) mit dem Leiter 621 und dann mit dem »Keine-Prüfung«-Anrufe
Leiter 470, über den der Markierer erst die Leitung
Leiter 470, über den der Markierer erst die Leitung
prüft und dann den Haltemagnet betätigt, wenn er mit Wenn ein Anruf von einer Prüfungsstelle od. dgl. auseinem
normalen Gestellrahmen arbeitet. Bei Rückruf- geht, die mit der angerufenen Teilnehmerstelle ohne
Anrufen beachtet der Markierer diese Besetztanzeige 65 Rücksicht darauf, ob sie besetzt oder frei ist, verbunden
nicht und geht zur Freigabe des Anrufregisters über, mit werden soll, werden spezielle Leitungen verwendet, die
dem die Leitung verbunden war, so daß die Leitung als Leitungen »keine Prüfung« bezeichnet werden. Wenn
»frei« wird und das Relais LB (5) freigegeben wird. Bei der Markierer in Verbindung mit einem solchen Anruf
der folgenden Prüfung auf »Besetzt« wird die Teilnehmer- belegt wird, arbeitet er wie bei einer regulären ankommenstelle
»frei« gefunden, und der Markierer geht zur Her- 70 den Verbindung, wenn die Leitung frei ist. Wenn die
Teilnehmerstelle besetzt ist, wird eine doppelte Verbindung
mit der Teilnehmerstelle hergestellt. Dies geschieht bei normalen Gestellrahmen mit Hilfe eines
speziellen Vertikalkoordinatenwählers »keine Prüfung«,
der die Leitung über spezielle Anschlußschalter »keine Prüfung« mit dem bei der besetzten Verbindung verwendeten
Anschlußschalter verbindet.
Bei den Anschlußschaltern der Gestellrahmen nach Art des Unteramts, die für das Unteramt Hauptleitungen
darstellen, ist es schwierig, vom Unteramt die Identität der bei der besetzten Verbindung benutzten Hauptleitung
zu erhalten. Daher werden erfindungsgemäß Verbindungen »keine Prüfung« hergestellt, indem eine
doppelte Verbindung zum Unteramt hergestellt wird, wobei besondere Spannungen an den Teilnehmerstellenröhren
verwendet werden, um die Wirkung der Sperrschutzwiderstände zu überwinden.
Wenn der Markierer mit einem Anruf »keine Prüfung« belegt ist, wird ein Relais »keine Prüfung« im Markierer
betätigt, das, wenn der Markierer das Anschlußfeld 416 des Gestellrahmens betätigt, Batterie mit Leiter 433
verbindet, der Relais NT [S) betätigt. Bei betätigtem Relais NT [S) wird der Leitungsprüfkreis vom Markierer,
der sich, wie vorher geschildert, zum Leiter 621 erstreckt, über Kontakt 2 des Relais NT (S) mit der Wicklung des
ReIaJsLH(S) verbunden, und zwar unabhängig vom
Besetztprüfrelais LB [S). Die Teilnehmerstelle erscheint dem Markierer frei. Das ReIaIsZH(S) wird betätigt,
gleichgültig, ob die Teilnehmerstelle besetzt oder frei ist. Wenn sie frei und das Relais LB (S) nicht betätigt ist,
wird die — 90-Volt-Spannung zur Betätigung der Gasentladungsröhre
und des Zungenrelais über Kontakt 3 des Relais LB (S) und Kontakt 4 des Relais NT (5)
angelegt. Wenn die Teilnehmerstelle besetzt ist, so daß das Relais LB (5) durch die Prüfung betätigt ist, werden
—135 Volt über Kontakt 4 des Relais LB [S), Kontakt 4
des Relais NT (5) und von dort, wie vorher geschildert, mit der gemeinsamen Kathode der Röhre verbunden,
wodurch der Spannungsabfall am Widerstand 115 kompensiert wird, der durch den Erregungsstrom für das
Zungenrelais entsteht, das die angerufene Teilnehmerstelle mit der ursprünglich hergestellten Verbindung
verbindet. Es wird daher über eine Hauptsprechleitung zum Unteramt, die durch den Markierer gewählt ist,
eine zweite Verbindung zur angerufenen Teilnehmerstelle hergestellt. Wenn für diesen Anruf keine zweite Leitung
zum Unteramt verfügbar ist, behandelt der Markierer den Anruf wie einen Anruf »alle Wege besetzt« und .gibt
ein »Alles-besetzt«-Signal an den anrufenden Beamten oder Prüfer.
Bei regulären Gestellrahmen werden die Betätigungskreise für die Wählmagnete unmittelbar zum Markierer
weitergeführt, wobei der Markierer Mittel zum Auffinden von Kreuzungen zwischen diesen Kreisen aufweist, da
in der Unteramtssteuerung die Relais TSO(S) bis TS9(5)
die zugehörigen Betätigungskreise der Wählmagnete örtlich schließen, wobei ferner Mittel zur Prüfung der
Betätigungskreise der Wählmagnete vorgesehen sind, die das Relais XSM[S) enthalten, das über die Ruhekontakte
der Relais TSO (5) bis TS9 (5) mit den Betätigungskreisen
der Wählmagnete verbunden ist. Wenn z. B. das Relais TSO(S) betätigt wird, trennt es den Betätigungskreis für
den Wählmagnet 220 von der Wicklung des Relais XSM [S). Wenn jedoch eine Kreuzung zwischen dem Kreis
des Wählmagnets 220 und einem anderen Wähl- 6g magnetkreis besteht, wird das Relais XSiIf(S) betätigt,
wobei ein Nebenschluß zum Widerstand 516 hergestellt wird. Wenn der Widerstand S16 überbrückt
ist, wird die Impedanz des Betätigungskreises des Relais TSO (5) erniedrigt, so daß der Markierer in der
gleichen Weise wie bei Anrufen zu regulären Gestellrahmen reagiert.
Claims (10)
1. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Haupt- und Unterämtern unter Verwendung von
Koordinatenwählern, bei der das Hauptamt mit einem zentralen Markierer zum Einstellen der Koordinatenwähler
ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die an ein Unteramt (Fig. 1 und 3) angeschlossenen
Teilnehmerstellen (z. B. 110, 1104) nacheinander durch eine im Unteramt (Fig. 1 und 3) angeordnete
Abtasteinrichtung (104) auf ihren Betriebszustand abfragbar sind, die das Abtastergebnis über Hauptsteuerleitungen
(100 bis 103) an einen Umsetzer (Fig. 7) im Hauptamt (Fig. 2 und 4 bis 9) überträgt,
und daß bei einem von einem Teilnehmer (z. B. 110) des Unteramts (Fig. 1 und 3) abgehenden Verbindungsaufbau der diesem Teilnehmer zugeordnete Abtastimpuls
über diesen Umsetzer (Fig. 7) ein den Markierer (408) steuerndes Register (Fig. 6 und 8) einstellt,
während bei einem zu einem Teilnehmer (z.B. 1104) des Unteramts (Fig.lund3) ankommenden
Verbindungsaufbau der Markierer (408) das Register (Fig. 6 und 8) steuert, das die jeweils gespeicherte
Nummer des rufenden bzw. gerufenen Teilnehmers (z. B. 110 bzw. 1104) des Unteramts (Fig. 1 und 3)
in einen Kode umsetzt und an den Umsetzer (Fig. 3) des Unteramts überträgt, der bei Freisein des jeweils
anzuschaltenden Teilnehmers (z. B. 1104 bzw. 110) die Teilnehmerstelle (z. B. 110 bzw. 1104) des Unteramts
(Fig. 1 und 3) mit einer vom Markierer (408) zugeteilten freien Hauptsprechleitung (z. B. 440) verbindet.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verbinden der anzuschaltenden
Teilnehmerstelle (110, 1104) mit einer freien Hauptsprechleitung (440) jeder Teilnehmerstelle
ein Relaissatz (130, 131) im Unteramt zugeordnet ist, der aus je einem in Reihe mit einer Gasentladungsröhre
(116, 117) liegenden Relais für jede Hauptsprechleitung besteht.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils einer Teilnehmerstelle
zugeordneten Gasentladungsröhren (116) über einen gemeinsamen Widerstand (113, 115) an Spannung
liegen und daß der Spannungsabfall an diesem Widerstand (115) ein Kriterium für das Besetztsein
der Teilnehmerstelle liefert.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abgriff des gemeinsamen
Widerstandes (Verbindungen 113 bis 115) über den Unteramtsumsetzer (Fig. 3) mit der Besetztprüfeinrichtung
[LBT) im Hauptamt verbunden wird, sobald der Unteramtsumsetzer zur Identifizierung
einer Teilnehmerstelle eingestellt ist, und die Besetztprüfeinrichtung bei Freisein dieser Teilnehmerstelle
daraufhin gemeinsam mit dem Markierer die Gasentladungsröhre (116) und das Relais betätigt, die der
betreffenden Teilnehmerstelle und der vom Markierer ausgewählten Hauptsprechleitung (440) zugeordnet
sind.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Anschalten einer Teilnehmerstelle
der Markierer (408) ein Verbindungsrelais [LH) im Hauptamt betätigt, das bestimmte Potentiale an
eine Hauptsteuerleitung (103) und an die ausgewählte Hauptsprechleitung (z. B. 440) gibt.
6. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung
des Unteramtsumsetzers (Fig. 3) jeweils eine Ader der Hauptsprechleitungen (440...) mittels Relais
(NGCO, NGCl) kurzzeitig von den den Hauptsprechleitungen
zugeordneten Relais (130,131) getrennt und mit dem Unteramtsumsetzer (Fig. 3) verbunden wird
und gleichzeitig über weitere Relais (LTSl, LTS2)
mit dem Register (Fig. 6 und 8) verbunden wird.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Identifizierung einer Teilnehmerstelle
durch Markierung einer bestimmten Anzahl von Hauptsprechleitungen erfolgt, wobei die
gegebenenfalls erforderliche Umsetzung in einen entsprechenden Kode im Register (Fig. 6 und 8)
durchgeführt wird.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß nach Einstellen des
Unteramtsumsetzers (Fig. 3) Relais (TA) betätigt werden, die die zum Einstellen unterbrochenen
Sprechverbindungen wiederherstellen und die Verbindung vom Unteramtsumsetzer zum Register
trennen.
9. Schaltungsanordnung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das Register (Fig. 6 und 8) über Impulsformer (900-901; 902-903) eingestellt wird.
10. Schaltungsanordnung nach einem der vorangegangenen Ansprüche mit einer vom Markierer
betätigbaren »Keine-Prüfung«-Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß ein von dieser geliefertes Signal
(über 433) bei Besetztsein der gerufenen Teilnehmerstelle bewirkt, daß eine zweite Hauptsprechleitung mit
der Teilnehmerstelle verbunden wird, indem auf die zum normalen Verbinden mit einem bestimmten
Potential beaufschlagte Hauptsteuerleitung (103) ein anderes Potential gegeben wird und an die ausgewählte,
als zweite anzuschließende Hauptsprechleitung das normale zum Verbinden benutzte Potential.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 736 031;
USA.-Patentschriften Nr. 2 531 615, 2 585 904.
Deutsche Patentschrift Nr. 736 031;
USA.-Patentschriften Nr. 2 531 615, 2 585 904.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US395942A US2806088A (en) | 1953-12-03 | 1953-12-03 | Communication system |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1098046B true DE1098046B (de) | 1961-01-26 |
Family
ID=23565185
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW15230A Pending DE1098046B (de) | 1953-12-03 | 1954-11-03 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Haupt- und Unteraemtern |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2806088A (de) |
| DE (1) | DE1098046B (de) |
| GB (1) | GB763564A (de) |
| NL (2) | NL245290A (de) |
Families Citing this family (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR79534E (de) * | 1956-09-28 | 1963-03-29 | ||
| US2894073A (en) * | 1957-12-31 | 1959-07-07 | Bell Telephone Labor Inc | Line concentrator checking arrangement |
| US2962555A (en) * | 1957-12-31 | 1960-11-29 | Bell Telephone Labor Inc | Line concentrator system |
| US2921139A (en) * | 1957-12-31 | 1960-01-12 | Bell Telephone Labor Inc | Line concentrator signaling system |
| FR1187979A (fr) * | 1958-01-14 | 1959-09-17 | Constr Telephoniques | Perfectionnements aux systèmes téléphoniques |
| US3521002A (en) * | 1966-10-12 | 1970-07-21 | Stromberg Carlson Corp | Pathfinding system |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE736031C (de) * | 1940-08-30 | 1943-06-05 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Haupt- und Unteraemtern |
| US2531615A (en) * | 1948-10-29 | 1950-11-28 | Bell Telephone Labor Inc | Telephone system |
| US2585904A (en) * | 1948-10-29 | 1952-02-19 | Bell Telephone Labor Inc | Crossbar telephone system |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2532097A (en) * | 1946-12-31 | 1950-11-28 | Bell Telephone Labor Inc | Decentralized line switch arrangement |
| NL84066C (de) * | 1949-01-29 |
-
0
- NL NL105759D patent/NL105759C/xx active
- NL NL245290D patent/NL245290A/xx unknown
-
1953
- 1953-12-03 US US395942A patent/US2806088A/en not_active Expired - Lifetime
-
1954
- 1954-11-03 DE DEW15230A patent/DE1098046B/de active Pending
- 1954-12-01 GB GB34799/54A patent/GB763564A/en not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE736031C (de) * | 1940-08-30 | 1943-06-05 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Haupt- und Unteraemtern |
| US2531615A (en) * | 1948-10-29 | 1950-11-28 | Bell Telephone Labor Inc | Telephone system |
| US2585904A (en) * | 1948-10-29 | 1952-02-19 | Bell Telephone Labor Inc | Crossbar telephone system |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL245290A (de) | |
| GB763564A (en) | 1956-12-12 |
| US2806088A (en) | 1957-09-10 |
| NL105759C (de) |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1235379B (de) | Anordnung fuer Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen | |
| DE2104863A1 (de) | Nachnchtenvermittlungssystem | |
| DE877161C (de) | Selbsttaetige Fernsprechanlage mit durch Registersender gesteuerten Markierwaehlern | |
| DE1098046B (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Haupt- und Unteraemtern | |
| DE1215217B (de) | Schaltungsanordnung fuer Nachrichten-vermittlungsanlagen mit Haupt- und Unteraemtern | |
| DE865474C (de) | Selbsttaetige Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlage mit Speichern und mehreren Wahlstufen | |
| DE1149407B (de) | Schaltungsanordnung zum Verbinden von Teilnehmerstellen in Fernsprechanlagen mit Haupt- und Unteraemtern | |
| DE1200376B (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechvermittlungssysteme | |
| DE1512062A1 (de) | Nachrichtenuebertragungssystem | |
| DE2743923C3 (de) | Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, mit verbindungsindividuellen Schalteinrichtungen und ihnen zugeordneten teilzentralen Steuereinrichtungen | |
| DE650618C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Sprechstromverstaerkern | |
| DE1205589B (de) | Fernsprechanlage mit Kurzwahlmoeglichkeit | |
| DE441208C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen | |
| DE655922C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen und Anschlussstellen verschiedener Verkehrsberechtigung | |
| DE2721789C2 (de) | Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit Steuersätzen zur Leitweglenkung bei Wählern mit Eigensteuerung | |
| DE926918C (de) | Telefonsystem | |
| DE865468C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechzentralen | |
| DE1487948C3 (de) | ||
| DE609630C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren in Reihe liegenden AEmtern | |
| AT203562B (de) | Fernsprecheinrichtung zur Auskunftserteilung od. dgl. | |
| DE967404C (de) | Schaltungsanordnung fuer Gruppenwahlstufen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, mit Mehrfachschaltern nach dem Kreuzschienenprinzip | |
| DE1816982B2 (de) | Schaltungsanordnung zur herstellung von verbindungen in einer fernmeldevermittlungs-, insbesondere fernsprechvermittlungsanlage | |
| DE1512885B2 (de) | Schaltungsanordnung fuer fernsprechvermittlungsanlagen mit indirekter steuerung | |
| DE1237183B (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, mit Haupt- und Untervermittlungsstellen | |
| DE419444C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit verschiedenwertigen Leitungen |