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DE1093779B - Hitzebestaendiger Behaelter zur Behandlung von Halbleiter-Schmelzen und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Hitzebestaendiger Behaelter zur Behandlung von Halbleiter-Schmelzen und Verfahren zu seiner Herstellung

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Publication number
DE1093779B
DE1093779B DEN14308A DEN0014308A DE1093779B DE 1093779 B DE1093779 B DE 1093779B DE N14308 A DEN14308 A DE N14308A DE N0014308 A DEN0014308 A DE N0014308A DE 1093779 B DE1093779 B DE 1093779B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heat
container
resistant container
gauge
silicon
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN14308A
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Trainor
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Publication of DE1093779B publication Critical patent/DE1093779B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C30CRYSTAL GROWTH
    • C30BSINGLE-CRYSTAL GROWTH; UNIDIRECTIONAL SOLIDIFICATION OF EUTECTIC MATERIAL OR UNIDIRECTIONAL DEMIXING OF EUTECTOID MATERIAL; REFINING BY ZONE-MELTING OF MATERIAL; PRODUCTION OF A HOMOGENEOUS POLYCRYSTALLINE MATERIAL WITH DEFINED STRUCTURE; SINGLE CRYSTALS OR HOMOGENEOUS POLYCRYSTALLINE MATERIAL WITH DEFINED STRUCTURE; AFTER-TREATMENT OF SINGLE CRYSTALS OR A HOMOGENEOUS POLYCRYSTALLINE MATERIAL WITH DEFINED STRUCTURE; APPARATUS THEREFOR
    • C30B15/00Single-crystal growth by pulling from a melt, e.g. Czochralski method
    • C30B15/10Crucibles or containers for supporting the melt

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Crystals, And After-Treatments Of Crystals (AREA)
  • Glass Melting And Manufacturing (AREA)

Description

  • Hitzebeständiger Behälter zur Behandlung von Halbleiter-Schmelzen und Verfahren zu seiner Herstellung Die Erfindung bezieht sich auf einen hitzebeständigen Behälter, z. B. Tiegel oder Schiffchen, zur Behandlung von Halbleiterschmelzen aus Silicium, Indiumantimonid u. dgl. und auf ein Verfahren zur Herstellung solcher Behälter.
  • Bei der Behandlung von Silicium z. B. mit einer Heizsonne, die längs einer Siliciummasse in einem festen, massiven Siliciumdioxydschiffchen geführt wird, hat das geschmolzene Silicium die Neigung, an dem festen, massiven Schiffchen zu haften, so daß bei der Kühlung des Siliciums und des Siliciumdioxyds die ungleiche Schrumpfung einen Bruch dieses Schiffchens hervorrufen kann. Es ist daher im allgemeinen nicht möglich, mehrere Heizzonen nacheinander oder gleichzeitig längs des Siliciums zu führen.
  • Die Anwendung der tiegelfreien Zonenschmelztechnik erübrigt zwar den Gebrauch eines Schiffchens, aber dieses Verfahren ist verhältnismäßig verwickelt und hat weiter den Nachteil, daß nur eine einzige Heizzone in einem Vorgang an dem Silicium entlanggeführt werden kann, so daß eine Mehrzonenbehandlung des Siliciumstabes viel Zeit beansprucht.
  • Eine ähnliche Schwierigkeit tritt bei dem Verfahren auf, bei dem Kristalle aus der Schmelze aufgezogen werden, wenn z. B. Silicium in einem festen, massiven Siliciumdioxydtiegel geschmolzen wird, da dieser Tiegel gewöhnlich nur für eine einzige Siliciumschmelze gebraucht werden kann und oft zerbricht, wenn der feste, massive Tiegel und das Siliciumresiduum abkühlen, nachdem ein einziger Kristall aus der Schmelze aufgezogen worden ist.
  • Die Erfindung bezweckt unter anderem, einen hitzebeständigen Behälter zu schaffen, der dauerhafter ist als die üblichen festen, massiven Siliciumdioxydbehälter.
  • Gemäß der Erfindung ist der hitzebeständige Behälter zur Behandlung von Schmelzen, insbesondere von Halbleiterschmelzen aus Silicium, Indiumantimonid od. dgl. aus Filz und/oder Gewebe aus reinen Siliciumdioxydfasern gebildet.
  • Ein Behälter nach der Erfindung enthält vorzugsweise eine dünne Innenbekleidung festen Siliciumdioxyds. Weiter wird ein solcher Behälter nach der Erfindung vorzugsweise mit einem hitzebeständigen, starren Trägerkörper kombiniert. Dieser Trägerkörper kann z. B. aus festem Siliciumdioxyd oder Graphit bestehen.
  • Der Trägerkörper kann z. B. trogförmig sein und somit die Form eines Schiffchens haben, das beim Zonenschmelzen üblicherweise gebraucht wird, oder er kann die Form eines Topfes aufweisen, z. B. die eines Tiegels, der beim Aufziehen von Kristallen aus der Schmelze verwendet wird.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann ein solcher Behälter mit dem Trägerkörper dadurch hergestellt werden, daß Filz und/oder Gewebe aus Siliciumdioxydfasern auf einem hitzebeständigen, steifen Trägerkörper angebracht wird, der den Filz oder das Gewebe in der gewünschten Form abstützt. Eine solche Kombination wird vorzugsweise dadurch hergestellt, daß Siliciumdioxydfasern oder ein Gewebe aus diesen zwischen einer Außen- und einer Innenlehre angebracht werden, welche Lehren die Form des Behälters bestimmen, worauf das Ganze zwischen den Lehren zusammengepreßt und während des Preßvorgangs auf eine Temperatur von 1450 bis 1700° C erhitzt und darauf gekühlt wird, worauf die Innenlehre entfernt wird. Die Innenlehre besteht z. B. aus Graphit, ebenso wie die Außenlehre.
  • Ein hitzebeständiger Behälter, der nur aus Filz oder Gewebe aus Siliciumdioxydfasern besteht, kann erfindungsgemäß dadurch hergestellt werden, daß Siliciumdioxydfasern und/oder ein Gewebe aus diesen zwischen einer Außenlehre und einer aus Graphit bestehenden Innenlehre angebracht werden, welche Lehren die Form des Behälters bedingen, daß das Ganze zwischen den Lehren zusammengepreßt und während der Kompression auf eine Temperatur zwischen 1450 bis 1700° C erhitzt wird, worauf das Gebilde abgekühlt wird und die Lehren entfernt werden. Die Außenlehre besteht dabei z. B. auch aus Graphit. Es eignen sich solche hitzebeständigen Behälter vorzüglich zum Gebrauch bei der Herstellung und Behandlung von halbleitenden Schmelzen zur Herstellung eines halbleitenden Körpers, wobei ein halbleitendes Material oder beim Schmelzen dieses halbleitende Material liefernde Bestandteile geschmolzen werden. Zweckmäßig findet diese Schmelzbehandlung in einem der vorstehend geschilderten Behälter nach der Erfindung statt. Es wird z. B. bei einer Einrichtung nach der Erfindung zum Aufziehen eines Kristalls aus der Schmelze ein Tiegel nach der Erfindung verwendet, während bei einer Einrichtung oder dem Verfahren zum Zonenschmelzen oder »zone levelling« ein Schiffchen nach der Erfindung gebraucht wird. Auf diese Weise lassen sich halbleitende Körper aus Silicium oder Indiumantimonid auf günstige Weise herstellen. Die Erfindung läßt sich selbstverständlich auch bei der Behandlung anderer Halbleiter vorteilhaft anwenden.
  • Aus der deutschen Patentschrift 698180 sind verschiedene Verfahren zur Herstellung von massiven, festen Körpern, insbesondere von Röhren oder profilierten Stäben aus Quarz, bekannt, und es wird insbesondere ein Verfahren angegeben, bei dem ein aus Quarzpulver unter Verwendung eines Bindemittels geformtes Rohr bzw. ein Stab zur Verglasung und Bildung eines festen, massiven Quarzkörpers durch mehrere Erhitzungszonen geführt wird. Diese Patentschrift nimmt jedoch nicht Bezug auf die Herstellung eines Schmelzbehälters, und überdies wird nach dem bekannten Verfahren ein massiver Quarzbehälter erhalten, dem gleichfalls die bereits erwähnten Nachteile des bekannten massiven Schmelzbehälters anhaften.
  • Die verschiedenen Merkmale der Erfindung werden nachstehend an Hand einer Anzahl schematisch dargestellter Figuren näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt im Schnitt einen hitzebeständigen Behälter nach der Erfindung mit einem Trägerkörper; Fig.2 zeigt im Schnitt eine Stufe der Herstellung des hitzebeständigen Behälters nach Fig. 3; Fig. 3 und 4 zeigen im Schnitt andere Ausführungsformen eines hitzebeständigen Behälters mit einem Trägerkörper nach der Erfindung; Fig.5 zeigt im Schnitt einen hitzebeständigen Behälter nach der Erfindung ohne einen Trägerkörper. Fig. 1 zeigt einen hitzebeständigen Behälter nach der Erfindung, der mit einem Trägerkörper zum Gebrauch beim Zonenschmelzen kombiniert ist. Die Einrichtung enthält ein trogförmiges Siliciumdioxydschiffchen 1 üblicher Gestalt, das senkrecht zur Zeichnungsebene einen nahezu halbkreisförmigen Querschnitt aufweist und eine Länge a von 23 cm und eine Höhe b von etwa 2,5 cm hat. Das Schiffchen 1 dient als Trägerkörper für einen Behälter 2 aus Siliciumdioxydfilz. Der Behälter ist dadurch erhalten, daß ein Stück Siliciumdioxydfilz in Form des Behälters in das Schiffchen 1 eingepreßt wird.
  • Siliciumdioxydfilz ist käuflich erhältlich, oder er kann leicht dadurch hergestellt werden, daß käuflich erhältliche Siliciumdioxydwolle zwischen zwei Lehrenteilen bis zum gewünschten Maß zusammengepreßt und auf z. B. 1550° C während 2 Minuten erhitzt wird. Der Temperaturbereich liegt zwischen etwa 1450 und 1700° C. Die Lehrenteile bestehen z. B. aus Siliciumdioxydplättchen. In einem Sonderfall hatte der Siliciumdioxydfilz eine Stärke von etwa 0,6 cm und bestand aus feinen Siliciumdioxydfasern, die zu Filz mit einer Dichte von 0,06 g/em3 zusammengepreßt waren. Der Behälter enthält eine Menge 3 käuflich erhältlichen, sogenannten hyperreinen Siliciums in Form von Stäben mit einem spezifischen Widerstand von etwa 10 Ohm/cm bis etwa 50 Ohm/cm. örtliche Erhitzung erfolgt z. B. dadurch, daß das Schiffchen 1 innerhalb eines genau angemessenen äußeren Graphitschiffchens angebracht und eine Zone mittels einer sich langsam bewegenden Spule erhitzt wird, die Wirbelströme in das äußere Graphitschiffchen induziert. Statt eines äußeren Graphitschiffchens kann man auf dem Schiffchen 1 eine Graphitschicht auf der Außenwand anbringen, was durch die gestrichelte Linie 4 in Fig. 1 angegeben ist.
  • Es wird einleuchten, daß statt flacher Platten anders gebildete Lehrenteile verwendet werden können, um den Filz oder das Gewebe in die gewünschte Behälterform zu pressen. Fig.2 veranschaulicht eine Stufe dieses Herstellungsverfahrens. Käuflich erhältliche Siliciumdioxydwolle 2 mit einer Stärke von 2 bis 3 cm wird zwischen einer Innenlehre 5 und einer Außenlehre 6 aus Graphit angebracht und mittels Klemmen 7 bis zu einer Stärke von 1/4 bis '/z cm unter Erhitzung zusammengepreßt (die Klemmen 7 sind schematisch angedeutet). Mittels der Lehrenteile 5 und 6 kann ein Behälter 2 hergestellt werden, der dem nach Fig. 1 entspricht. Die Lehrenteile 5 und 6 können aus einem einzigen Stück bestehen, was in Fig. 2 angedeutet ist. Sie können jedoch auch aus je einer Anzahl von Teilen zusammengebaut werden. Die festgeklemmten Lehrenteile 5 und 6 mit der zwischen ihnen zusammengepreßten Wolle 2 werden in einen Ofen eingeführt und auf etwa 1550° C während 2 Minuten erhitzt, worauf sie aus dem Ofen entfernt und gekühlt werden. Die Klemmen 7 und der innere Lehrenteil5 werden darauf entfernt, so daß die kombinierte Einrichtung 2, 6 nach Fig. 3 erhalten wird.
  • Fig. 4 zeigt einen topfförmigen Behälter 2 mit einem Trägerkörper 6 aus Graphit, der mit Hilfe des an Hand der Fig.2 und 3 geschilderten Verfahrens hergestellt ist. Der Unterschied äußert sich nur in der Form. Die Einrichtung nach Fig. 4 kann als Behälter für geschmolzenes Silicium zur Herstellung von Siliciumkristallen verwendet werden, die aus der Schmelze aufgezogen werden.
  • Fig. 5 zeigt einen trogförmigen Behälter 2, der dadurch hergestellt ist, daß die äußere Lehre 6 der Einrichtung 2, 6 nach Fig. 3 weggenommen wird.
  • Es hat sich gezeigt, daß bei Anwendung einer Graphitlehre das Siliciumdioxyd geneigt ist, über die Graphitfläche während der Wärmebehandlung unter Berührung der Lehre zu fließen, so daß eine dünne Schicht 8 nach den Fig. 3, 4 und 5 gebildet wird.
  • Wenn Graphit verwendet wird, muß in einer neutralen oder einer reduzierenden Atmosphäre erhitzt werden, z. B. in Argon, Stickstoff oder Wasserstoff.
  • Bei Anwendung eines Behälters, der wie üblich aus Filz oder Gewebe zusammengebaut ist, wird beim Zoneschmelzen von Silicium nach dieser Behandlung noch kein Silicium in Einkristallform erhalten. Beim Entfernen des erstarrten Siliciums aus dem Schiffchen können außerdem Siliciumdioxydfasern am Silicium haftenbleiben. Diese Fasern können dann von der Oberfläche abgebürstet werden, oder die Siliciumoberfläche kann gewünschtenfalls nachgeätzt werden, z. B. mit einem Ätzmittel, das H F und H N 03 in einem Verhältnis von 10:90 enthält. Bei einem Behälter, der mittels einer Innenlehre aus Graphit hergestellt ist, besitzt das Silicium nach der Behandlung gewöhnlich annähernd Einkristallform. Manchmal werden tatsächlich Einkristalle erzielt. Es wird einleuchten, daß die Formgebung des Behälters mittels einer Siliciumdioxydlehre durchgeführt werden kann, wodurch die Oberfläche nahe dem Siliciumdioxyd faserig sein wird. Ein Behälter aus Siliciumdioxydgewebe kann auch in einer Graphitlehre erhitzt werden, um eine glattere Oberfläche zu erhalten.
  • Beim Schmelzen des Siliciums unter Berührung des Behälters wird der Behälter jedenfalls angegriffen; man kann die Heizzone mehrere Male längs des Behälters führen oder mehrere Schmelzvorgänge im Tiegel durchführen im Verhältnis zu der Dichte des Gewebes oder des Filzes und der Art der glatten Innenfläche, wenn letztere vorgesehen ist. Gewöhnlich zerbrechen jedoch nicht der Behälter und der feste Trägerkörper, was bei bekannten Siliciumdioxydbehältern wohl der Fall ist. Bei Anwendung eines Behälters aus Siliciumdioxydwolle in Form einer Filzschicht von etwa 3,2 bis 6,4 mm mit einer Dichte von etwa 0,06 g/cmg in einem Trägerkörper aus festem Siliciumdioxyd hat es sich als möglich gezeigt, mehrere Heizzonen nacheinander an einer Siliciummasse entlang zu führen, ohne daß der Filz erneuert zu werden brauchte und ohne daß der Trägerkörper zerbrach. Der Behälter oder die Einrichtung nach der Erfindung eignet sich vorzüglich zur Herstellung von halbleitenden Körpern aus Silicium oder Indiumantimonid. Er kann jedoch auch z. B. für Germanium verwendet werden.
  • Das Zoneschmelzen, das sogenannte Zone-levelling, und das Aufziehen von Kristallen aus der Schmelze sind hier nicht in Einzelheiten beschrieben, da diese Verfahren in der Technik bekannt und in der betreffenden Literatur ausführlich beschrieben sind. Das Verweben von Siliciumoxydwolle ist hier auch nicht beschrieben; es können dazu bekannte Verfahren verwendet werden.
  • Für praktische Zwecke eignet sich vorzüglich die Bildung eines äußeren Kohlenstoffilz-Siliciumdioxydfilz-Behälters in demselben Ofen, in dem der halbleitende Körper geschmolzen wird. Nach Erhitzung und nach Entfernen der Innenlehre kann die zu behandelnde Substanz eingeführt werden, worauf die Substanz mit der Kombination des Behälters und der Außenlehre unmittelbar in den Ofen zurückgeführt wird.
  • Es sei noch bemerkt, daß, wenn Gewebe und Filz beide in einem Behälter verwendet werden, gewöhnlich der Filz als Innenschicht oder als Innen- und Außenbelag des Gewebes verwendet wird.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Hitzebeständiger Behälter zur Behandlung von Schmelzen, insbesondere von Halbleiterschmelzen, dadurch gekennzeichnet, daß er aus Filz und/oder Gewebe aus reinen Siliciumdioxydfasern gebildet ist.
  2. 2. Hitzebeständiger Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er einen dünnen Innenbelag aus festem Siliciumdioxyd enthält.
  3. 3. Hitzebeständiger Behälter nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch, gekennzeichnet, daß er mit einem hitzebeständigen, starren Trägerkörper kombiniert ist.
  4. 4. Hitzebeständiger Behälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Trägerkörper aus festem Siliciumdioxyd besteht.
  5. 5. Hitzebeständiger Behälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Trägerkörper aus Graphit besteht.
  6. 6. Verfahren zur Herstellung eines hitzebeständigen Behälters nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Siliciumdioxydfasern und/oder ein Gewebe daraus zwischen einer Außen- und einer Innenlehre angebracht werden, welche Lehren die Form des Behälters bedingen, worauf das Ganze zwischen den Lehren zusammengepreßt und während der Kompression auf eine Temperatur zwischen 1450 und 1700° C erhitzt und darauf gekühlt wird und die Innenlehre und gegebenenfalls auch die Außenlehre entfernt wird.
  7. 7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenlehre aus Graphit besteht. B. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Außen- und die Innenlehre aus Graphit besteht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 611098, 621936, 623 138, 682 719, 689 404, 698 097, 698 180, 717 225
DEN14308A 1956-11-15 1957-11-12 Hitzebestaendiger Behaelter zur Behandlung von Halbleiter-Schmelzen und Verfahren zu seiner Herstellung Pending DE1093779B (de)

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GB1093779X 1956-11-15

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