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DE2528585A1 - Verfahren zur herstellung von massiven einkristallen aus alpha- aluminiumoxyd - Google Patents

Verfahren zur herstellung von massiven einkristallen aus alpha- aluminiumoxyd

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Publication number
DE2528585A1
DE2528585A1 DE19752528585 DE2528585A DE2528585A1 DE 2528585 A1 DE2528585 A1 DE 2528585A1 DE 19752528585 DE19752528585 DE 19752528585 DE 2528585 A DE2528585 A DE 2528585A DE 2528585 A1 DE2528585 A1 DE 2528585A1
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DE
Germany
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melt
oxide
aluminum oxide
single crystal
rod
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Application number
DE19752528585
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English (en)
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DE2528585B2 (de
DE2528585C3 (de
Inventor
William Charles Mcgill
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Union Carbide Corp
Original Assignee
Union Carbide Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Union Carbide Corp filed Critical Union Carbide Corp
Publication of DE2528585A1 publication Critical patent/DE2528585A1/de
Publication of DE2528585B2 publication Critical patent/DE2528585B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2528585C3 publication Critical patent/DE2528585C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C30CRYSTAL GROWTH
    • C30BSINGLE-CRYSTAL GROWTH; UNIDIRECTIONAL SOLIDIFICATION OF EUTECTIC MATERIAL OR UNIDIRECTIONAL DEMIXING OF EUTECTOID MATERIAL; REFINING BY ZONE-MELTING OF MATERIAL; PRODUCTION OF A HOMOGENEOUS POLYCRYSTALLINE MATERIAL WITH DEFINED STRUCTURE; SINGLE CRYSTALS OR HOMOGENEOUS POLYCRYSTALLINE MATERIAL WITH DEFINED STRUCTURE; AFTER-TREATMENT OF SINGLE CRYSTALS OR A HOMOGENEOUS POLYCRYSTALLINE MATERIAL WITH DEFINED STRUCTURE; APPARATUS THEREFOR
    • C30B15/00Single-crystal growth by pulling from a melt, e.g. Czochralski method
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C30CRYSTAL GROWTH
    • C30BSINGLE-CRYSTAL GROWTH; UNIDIRECTIONAL SOLIDIFICATION OF EUTECTIC MATERIAL OR UNIDIRECTIONAL DEMIXING OF EUTECTOID MATERIAL; REFINING BY ZONE-MELTING OF MATERIAL; PRODUCTION OF A HOMOGENEOUS POLYCRYSTALLINE MATERIAL WITH DEFINED STRUCTURE; SINGLE CRYSTALS OR HOMOGENEOUS POLYCRYSTALLINE MATERIAL WITH DEFINED STRUCTURE; AFTER-TREATMENT OF SINGLE CRYSTALS OR A HOMOGENEOUS POLYCRYSTALLINE MATERIAL WITH DEFINED STRUCTURE; APPARATUS THEREFOR
    • C30B29/00Single crystals or homogeneous polycrystalline material with defined structure characterised by the material or by their shape
    • C30B29/10Inorganic compounds or compositions
    • C30B29/16Oxides
    • C30B29/20Aluminium oxides

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Crystals, And After-Treatments Of Crystals (AREA)

Description

PATENTANWALT OCOQCQC
DiPL-IMG ZO ZOOoO
HELMUT GöRTZ.
6 Frankfurt am Main 70
r. Π - Tel. 61 70 7«:
25. Juni 1975 UNION CARBIDE CORPORATION Gzy/goe
Verfahren zur Herstellung von massiven Einkristallen aus
cL - Aluminiumoxyd»
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von massiven Einkristeilen aus öC-Aluminiumoxya durch Herstellung einer Schmelze aus Aluminiumoxyd, Erhitzen' der Schmelze auf wenigstens 204O0C, Einführen eines ImpfStabes aus oL -Aluminiumoxyd in die Schmelze, Aufrechterhalten einer gegenüber der Schmelze chemisch inerten Atmosphäre über der Schmelze, und Herausziehen des Impf-* stabes aus der Schmelze, derart, daß das Aluminiumoxyd an dem Impfstabe erstarrt und kristallisiert unter Bildung eines Einkristalls wachsender Länge, dessen Längsachse koaxial mit der Längsachse des Impfstabes verläuft.
Ein derartiges Verfahren ist in der US-PS 3,715,194 beschrieben. Die vorliegende Erfindung iat eine Weiterbildung dieses bekannten Verfahrens.
Das bekannte Verfahren wird erfolgreich verwendet zur Herstellung von massiven Einkristallen aus oC -Aluminiumoxyd. Diese Elnkri-
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stalle können in weitem Umfange verwendet werden zur Herstellung von optischen Fenstern, von Lagern, von Platten, von Schneidewerkzeugen und dergleichen.
In der letzten Zeit war es von Interesse, in der R-Ebene orientierte Einkristalle aus 0^" -Aluminiumoxyd beispielsweise als passive Träger für elektronische Schaltungen zu verwenden. In der R-Ebene orientierte Einkristalle aus oC-Aluminiumoxyd bringen bekannte Vorteile mit sich gegenüber anderen Kristallorientierungen.
Ein in der R-Ebene orientierter Einkristall aus oC-Aluminiumoxyd ist bekanntlich ein solcher, bei welchem die C-Achse in einem Yiinkel von 57° verläuft und bei welchem eine der R-Ebenen senkrecht zur Wachstumsachse angeordnet ist.
Bei der Herstellung solcher in der R-Ebene orientierten Einkristalle von oC-Aluminiumoxyd aus wasserhellem Aluminiumoxyd nach dem Verfahren der oben erwähnten US-Patentschrift wurde gefunden, daß keine Einkristalle mit einem praktisch kreisförmigen Querschnitt entstanden, sondern daß die Einkristalle elliptische Querschnitte haben. Solche Querschnitte entsprechen nicht den industriellen
Anforderungen, weil zur Gewinnung von Einkristallen mit kreisförmigem Querschnitt erhebliche Mengen des Materials bei der Bearbeitung von Einkristallen mit elliptischem Querschnitt verlorengehen.
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Aufgabe der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von in der R-Ebene orientierten massiven Einkristallen aus cC -Aluminiumoxyd mit einem praktisch kreisförmigen Querschnitt«
'/.'eitere Aufgaben der Erfindung gehen aus der nachstehenden Beschreibung hervor in Verbindung mit der Zeichnung.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Vorrichtung, die für die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens geeignet ist.
Das erfindungsgemäße Verfahren in Weiterbildung des Verfahrens nach der erwähnten US-Patentschrift ist dadurch gekennzeichnet, daß man zur Herstellung eines in der R-Ebene orientierten Einkristalls mit einem praktisch kreisförmigen Querschnitt eine Schmelae verwendet, die in wirksamen Mengen von wenigstens 90 mg/ kg Chromoxyd und/oder Eisenoxyd und/oder Magnesiumoxyd enthält, und daß man als Impfstab einen Einkristall aus ^C -Aluminiumoxyd verwendet, dessen Längsachse senkrecht zu der R-Ebene des Impfstabes verläuft.
Mit diesem Verfahren wird ein massiver in der R-Ebene orientierter Einkristall mit einem praktisch kreisförmigen Querschnitt leicht erhalten, wobei der größte Durchmesser des Querschnittes um nicht
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-n-
mehr als etwa 10$ größer ist als der kleinste Durchmesser. Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren kann ein schnelles Wachstum des Kristalles erreicht werden, ohne daß hierdurch die Qualität des Einkristalles verschlechtert wird.
Bei der praktischen Durchführung des Verfahrens kann die Schmelze bis herunter zu etwa 135 ppm Chromionen enthalten, vorzugsweise zwischen etwa 2^40 und 3^0 ppm; Eisenionen in Mengen bis herunter zu etwa 730 ppm, vorzugsweise zwischen etwa 950 und 1100 ppm; Magnesiumionen in Mengen bis herunter zu etwa 90 ppm, vorzugsweise zwischen etwa 120 und 180 ppm. Schon mit den minimalen und bevorzugten, oben erwähnten Mengen werden Einkristalle von in der R- *
Ebene orientiertem Ca*-Aluminiumoxyd mit einem praktisch kreisförmigen Querschnitt erhalten, die leicht gefärbt und durchsichtig sind, und schnell wachsen und eine Regelung der Qualität erleichtern. Bei Zugabe von Chrom ist das Material rosa gefärbt, Bei Zugabe von Eisen braun und bei Zugabe von Magnesium orangefarben. Bei Verwendung größerer Zusätze werden zwar auch Einkristalle mit praktisch kreisförmigem Querschnitt erhalten, sie sind aber stärker gefärbt und im wesentlichen opak, und die erforderliche Wachstumsgeschwindigkeit ist in der Regel langsamer,wobei eine Regelung der Qualität schwieriger ist.
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zu dem Aluminiumoxydkristall
Die Zusätze der Metalle/werden so durchgeführt, daß man das Chromoxyd Cr2O.., das Eisenoxyd Fe^O-? und das Magnesiumoxyd MgO mit Aluminiumoxyd verschmilzt, um den gewünschten Gehalt an Metallionen zu erhalten.
Wenn erfindungsgemäß mehr als einer dieser Zusätze verwendet wird, so kann das Magnesium etwa 1,5-mal wirksamer angesehen werden als Chrom, und etwa 8-mal wirksamer als Eisen. Dieses Verhältnis kann verwendet werden, zur Feststellung der Grenzen bei gemischten Zusätzen.
Die nachstehende Tabelle erläutert diese Verhältnisse:
TABELLE
Zugesetztes Gew.-% des ppm des Gew.-% ppm Metall
Oxyd Oxyds in Oxyds in Metall in in der Schmelze
der Schmelze der Schmelze der Schmelze von Al?0 von Al2O von Al2O, von Al2O, ^
Cr2O3 0,02
0,035 ,
0,05
200
350
500
0,0135
0,024
0,034
135
240
340
MgO 0,015
0,02
0,03
150
200
300
0,009
0,012
0,018
90
120
180
Pe2O3 0,10
0,13
0,15
1000
1300
1500
0,073
0,095
0,110
730
950
1100
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Die Pig. 1 zeigt eine Kammer 1 zum Kristallwachstum. Die Schmelze 9 von Aluminiumoxyd mit einem Zusatz eines oder mehrerer der erwähnten Oxyde befindet sich in einem Tiegel 8, der vorzugsweise aus Iridium besteht. Ein Deckel i6, vorzugsweise aus Iridium, mit einer mi'ttigen öffnung 17 ruht oben auf dem Tiegel 8 und dient als Strahlungsschild zur Verringerung des Hitzeverlustes der Schmelze 9. Der Tiegel 8 ruht an den Seiten und am Boden auf der Isolierung 15. Die Isolierung besteht vorzugsweise aus Zirkonoxyd und dient zur Herabsetzung der erforderlichen Energie zum Erhalten der Schmelze 9, zur Herabsetzung des thermischen Gradienten im Tiegel, und zum Dämpfen von Temperaturschwankungen durch Schwankungen der Spannung, durch konvektives Abkühlen durch die Atmosphäre und durch andere Störungen. Ein hohles Rohr 11 bildet eine öffnung, durch welche die Temperatur an dem Boden des Tiegels gemessen werden kann, beispielsweise mittels eines Strahlungspyrometers, das auf die Mitte des Bodens im Tiegel gerichtet ist.
Eine keramische Abdichtung k, beispielsweise aus Aluminiumoxyd, wird getragen von einem vorzugsweise aus Zirkonoxyd bestehenden Rohr 5. Die Abdichtung 4 dient als zweites Strahlungsschild und um konvektive Strömungen der Atmosphäre am Eintritt in den oberen Teil'des Tiegels und am Erreichen des wachsenden Kristalls 7 zu verhindern. Es verringert auch den senkrechten Temperaturgradienten in der Nachbarschaft des wachsenden Kristalles und erhöht die Wirksamkeit des Deckels 16*
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Der Mantel 6 aus beispielsweise Siliziumdioxyd enthält die Isolierung 15 und dient als Teil der gesamten Isolierung, welche den Tiegel 8 umgibt. Das Rohr 5, welches die Abdichtung 'I trägt, wirkt auch als ein Teil des isolierenden Systems.
Der Tiegel 8 und die ihn umgebende Isolierung ruhen auf einem ke-
System ramischen Träger 12 aus beispielsweise Zirkonoxyd. Das gesamte/ ist eingeschlossen in einem glockenförmigen Gefäß 3» das mit der Platte 13 dicht verbunden ist. Die Trägerplatte 13 besteht aus einem geeigneten Material, wie beispielsweise aus mit Silikon verstärkten,Glasfasern. Die gewünschte Atmosphäre für das Innere des Tiegels 8, d.h. eine mit der Schmelze in dem Tiegel nicht reagierende Atmosphäre, wie Stickstoff, oder Edelgase, wird durch das Sichtrohr 14 eingeführt, das verbunden ist mit dem Rohr 11. Das Gas tritt durch das Loch 18 in der glockenförmigen Umhüllung 3 aus, durch welches der Impfstab 2 eingeführt wird. Der Impfstab 2 ist ein Einkristall aus ^ -Aluminiumoxyd, dessen Längsachse 20 gemeinsam ist mit der Wachstumsachse 30 des Kristalls 7» In dem Impfstab 2 ist das einkristalline Material derart, daß eine R-Ebene kO senkrecht zu der Längsachse 20 verläuft, wie es die Fig. la zeigt. Ein solcher Impfstab kann in üblicher Weise hergestellt werden und ergibt ein massives einkristallines, in der R-Ebene orientiertes Material.
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Bei Verwendung der beschriebenen Apparatur können eines oder mehrere der Oxyde der wasserhellen Schmelze von Aluminiumoxyd zugesetzt werden, beispielsweise vor oder nach dem Schmelzen. Die Temperatur der Schmelze wird bei 2040 C oder darüber gehalten. Ein Einkristall wird aus der Schmelze nach bekannten Verfahren herausgezogen, beispielsweise nach dem in der US-PS 3,715,19^ beschriebenen Verfahren. Das erhaltene einkristalline, in der R-Ebene orientierte Material von CA-Aluminiumoxyd hat einen praktisch kreisförmigen Querschnitt, wie die Fig. 2a es zeigt. Das dort verwendete Aluminiumoxyd enthielt 0,026 Gew.-/? Cr2O.,, entsprechend l80 ppm Chrom. Dieser Einkristall kann verglichen werden mit dem elliptischen Einkristall nach Piß. 2b, der in
gleicher Weise, aber ohne Zusätze, hergestellt war.
Beispiel 1
Etwa 7000 g gereinigter Splitter von Aluminiumoxyd (Saphir) zusammen mit 1,84 g Cr2O, (260 ppm) wurden in einen Iridiumtiegel mit einem inneren Durchmesser von 13 cm, einer Höhe von 25 cm und einer Wanddicke von 2,5 mm gebracht. Der Tiegel wurde in einen Induktionsofen mit 10 Heizwindungen mit einem inneren Durchmesser von 24 cm eingesetzt» Der Tiegel stand auf einem Gestell, das mit pulverförmigem Zirkonoxyd ausgefüllt war, wobei der Raum zwischen den Heizwindungen und dem Tiegel ebenfalls mit
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pulverförmigem Zirkonoxyd ausgefüllt war. Die ganze Vorrichtung war eingeschlossen von einer Glocke aus Aluminium mit einer öffnung an der Spitze. Innerhalb der Glocke wurde eine Atmosphäre aus Stickstoff mit etwa 600 ppm Sauerstoff aufrechterhalten. Die Heizspule wurde durch Induktion aufgeheizt, und die Energie wurde erhöht,'bis der Tiegel auf Weißglut erhitzt war. Durch Wärmeleitung aus dem Iridiumtiegel wurden die Splitter des Aluminiumoxyds und des Chromoxyds unter Bildung einer Schmelze mit 180 ppm Chrom niedergeschmolzen»Ein einkristalliner, in R-Ebene orientierter Impfstab aus p6-Aluminiumoxyd mit einem Durchmesser von etwa 7,5 mm wurde durch die öffnung in der Glocke herabgesenkt, bis er die Oberfläche der Schmelze berührte. Der Impfstab wurde aus der Schmelze 125 Stunden lang mit einer Geschwindigkeit von etwa 2,55 mm/Std. herausgezogen. Erhalten wurde ein länglicher Einkristall mit praktisch kreisförmigem Querschnitt von einer Länge von etwa J>6 cm, wobei der größte Querschnitt 5,83 cm und der kleinste Querschnitt 5,75 cm betrug. Der Einkristall war massiv, rosa gefärbt, durchsichtig und nicht körnig. Er ist in der Pig» 2a dargestellt.
Beispiel 2
6200 g
In einer Vorrichtung nach dem Beispiel 1 wurden/Splitter von Aluminiumoxyd (Saphir) ohne weitere Zusätze verarbeitet. Die hierbei
(siehe Beispiel 1)
verwendete Vorrichtung/war in einer Glocke aus Glas mit einer
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öffnung an der Spitze angeordnet. Innerhalb der Glocke wurde eine Atmosphäre aus Stickstoff mit etwa 3000 ppm Sauerstoff aufrechterhalten» Es wurde nach dem Beispiel 1 erhitzt und der dort beschriebene Impfstab wurde verwendet. Der Stab wurde 110 Stunden lang mit einer Geschwindigkeit von etwa 2,3 mm/Std. herausgezogen. Der hierbei gebildete Einkristall hatte im Querschnitt einen größten Durchmesser von 6,71 cm und einen kleinsten Durchmesser von 6,32 cm. Der massive Einkristall bestand aus nichtkörnigem Korund mit einem elliptischen Querschnitt. Dargestellt ist er in Fig. 2b.
Beispiel 3
Etwa 7000 g von Splittern aus Aluminiumoxyd (Saphir) zusammen mit 3,1 g Cr2°3 (^0 ppm) wurden nach dem Beispiel 1 verarbeitet. Die Schmelze enthielt 300 ppm Chrom. Der in Beispiel 1 beschriebene Impfstab wurde während 103 Stunden mit einer Geschwindigkeit von etwa 2,5 mm/Std. herausgezogen. Der erhaltene Einkristall mit einer Länge von etwa 35 cm hatte im Querschnitt einen größten Durchmesser von 6,15 cm und einen kleinsten Durchmesser von 6,00 cm. Im übrigen entsprach er dem nach dem Beispiel 1 hergestellten Einkristall.
Weitere Versuche unter Verwendung von Schmelzen, die Vanadiumoxyd VpOf-, Manganoxyd Mn0„ und Nickeloxyd NiO enthielten ergaben
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keine Einkristalle mit praktisch kreisförmigem Querschnitt. Es entstanden solche Einkristalle mit elliptischen Querschnitten, wie die Fig.. 2b es zeigt.
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Claims (1)

  1. Pate nt an sp_r u ch
    Verfahren zur Herstellung von massiven Einkristallen aus
    i?6 -Aluminiumoxyd durch Herstellung einer Schmelze aus Aluminiumoxyd, Erhitzen der Schmelze auf wenigstens 2O4O°C, Einführen eines Impfstabes aus 06-Aluminiumoxyd in die Schmelze, Aufrechterhalten einer gegenüber der Schmelze chemisch inerten Atmosphäre über der Schmelze und Herausziehen des Impfstabes aus der Schmelze, derart, daß das Aluminiumoxyd an dem Impfstab erstarrt und kristallisiert unter Bildung eines Einkristalles wachsender Länge, dessen Längsachse koaxial mit der Längsachse des Impfstabes verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß man zur Herstellung eines in der R-Ebene orientierten Einkristalles mit einem praktisch kreisförmigen Querschnitt eine Schmelze verwendet, die in wirksamen Mengen so viel Chromoxyd und/oder Eisenoxyd und/oder Magnesiumoxyd enthält, daß in dem Aluminiumoxyd wenigstens 90 ppm der entsprechenden Metallionen enthalten sind, und daß man als Impfstab einen Einkristall aus
    cC -Aluminiumoxyd verwendet, dessen Längsachse senkrecht zu der R-Ebene des Impfstabes verläuft»
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    L e e r s~ e i t e
DE2528585A 1974-06-28 1975-06-26 Verfahren zur Herstellung von dotierten a -Aluminiumoxid-Einkristallen Expired DE2528585C3 (de)

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FR2276094B1 (de) 1978-09-22
DE2528585C3 (de) 1979-10-11
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