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DE1093545B - Einrichtung zum Aufbringen von Reifenaufbautrommeln und -kernen auf einen Tragdorn - Google Patents

Einrichtung zum Aufbringen von Reifenaufbautrommeln und -kernen auf einen Tragdorn

Info

Publication number
DE1093545B
DE1093545B DEC14276A DEC0014276A DE1093545B DE 1093545 B DE1093545 B DE 1093545B DE C14276 A DEC14276 A DE C14276A DE C0014276 A DEC0014276 A DE C0014276A DE 1093545 B DE1093545 B DE 1093545B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mandrel
tension members
drum
tire building
support mandrel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC14276A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Niclas
Hans Menell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Continental AG
Original Assignee
Continental Gummi Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Continental Gummi Werke AG filed Critical Continental Gummi Werke AG
Priority to DEC14276A priority Critical patent/DE1093545B/de
Publication of DE1093545B publication Critical patent/DE1093545B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/06Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
    • B29D30/08Building tyres
    • B29D30/20Building tyres by the flat-tyre method, i.e. building on cylindrical drums
    • B29D30/24Drums
    • B29D30/26Accessories or details, e.g. membranes, transfer rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tyre Moulding (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Aufbringen von Reifenaufbautrommeln und -kernen auf einen Tragdorn Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Aufbringen von Reifenaufbautrommeln und -kernen auf einen Tragdorn.
  • Diese Einrichtung kann überall dort verwendet werden, wo die zum Aufbau der Karkassen von Fahrzeugluftreifen dienenden Trommeln mittels ihrer Nabe lösbar mit dem gegebenenfalls auch drehbar gelagerten Tragdorn verbunden sind. Die Einrichtung ist daher besonders geeignet für Reifenaufbaumaschinen, auf denen Riesenluftreifen aufgebaut werden, deren Trommeln verhältnismäßig große Abmessungen und ein erhebliches Gewicht besitzen.
  • Bei Tragbolzen, also bei Bolzen, die quer zu ihrer Achse Bauteile abstützten und hierzu gleichzeitig in Lagerbohrungen und in Bohrungen des abzustützenden Teiles einschiebbar sind, ist es bekannt, den Bolzen, um ihn in axialer Richtung zu sichern, so auszubilden, daß er in seiner Längsrichtung verschiebbar gelagerte Sprungteile aufweist, deren vordere Teile nach außen hin abgewinkelt sind und beim oder vor dem Einschieben des Bolzens in die Bohrungen der Längsachse des Bolzens näher liegen als im eingeschobenen Zustand.
  • Außerdem ist es üblich, Bolzen am freien Ende konisch auszubilden, um deren Einführung in Bohrungen zu erleichtern. Auch ist es üblich, Teile wie die Spreizteile aus federndem Werkstoff, wie z. B.
  • Federstahl, herzustellen.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, den Arbeitsgang des Aufbringens, gegebenenfalls auch denjenigen des Abziehens der Trommel von ihrem Tragdorn zeitlich zu verkürzen, und zwar so, daß eine an sich sonst erforderliche genaue Zentrierung der Trommel in bezug auf den Tragdorn vor dem Aufschieben überflüssig wird.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der sich zu seinem freien Ende hin verjüngende Dorn in Längsrichtung des Dornes verschiel)-bar gelagerte Zugglieder für die Reifenaufbautrommel aufweist, deren vorderer Teil nach außen abgewinkelt ist und beim oder vor dem Aufbringen der Trommel der Längsmittelachse des Dornes näher liegt als im aufgebrachten Zustand der Trommel. Zum Aufbringen der Trommel werden hierbei zunächst die Zugglieder so in bezug auf den Tragdorn bewegt, daß ihre abgewinkelten, z. B. hakenförmig ausgebildeten Teile das freie Ende des Tragdornes überragen, zumindest je doch in die Nähe des freien Endes des Tragdornes gelangen. Alsdann wird die Trommel über die Zugglieder hinweg so in Richtung auf den Tragdorn bewegt, daß sie sich mit ihrem dem Tragdorn zugekehrten Teil auf dem sich verjüngenden, beispielsweise konisch ausgebildeten Ende des Dornes abstützen kann, während das dem Tragdorn abgekehrte Ende der Trommel von den Zuggliedern abgefangen wird. Diese Stellung kann die Trommel auch dann einnehmen, wenn sie nicht in bezug auf den Tragdorn zentriert ist, diese also derart angeordnet ist, daß ihre Rotationsachse schräg zu der Längsmittelachse des Tragdornes verläuft. Die Zuggllieder werden nun, beispielsweise mit einem innerhalb des hohl ausgebildeten Tragdornes befindlichen Kraftzylinder oder einer in dem hohlen Dorn befindlichen Kolben- oder Zahnstange, in Richtung auf den Tragdorn bewegt, wobei die Trommel zentriert, weiter auf den Tragdorn gezogen und hierbei oder kurz vor Erreichen der Endstellung von den abgewinkelten Teilen der Zugglieder erfaßt wird.
  • Zweckmäßigerweise wird auf dem Tragdorn ein Anschlag vorgesehen, an dem sich die Trommel abstützt und der eine weitere axiale Bewegung oder Verschiebung der Trommel auf dem Tragdorn verhindert. Die Zugglieder werden weiterhin mit Vorteil so ausgebildet, daß ihre abgewinkelten Enden auch bei bereits montierten Trommeln diese gegen die Anschläge oder Widerlager auf dem Tragdorn anpressen und somit ein Abrutschen der Trommel verhindern.
  • Nach einer zweckmäßigen Ausbildung bestehen die längs verschiebbar an dem Tragdorn gelagerten Zugglieder aus einem Federwerkstoff, und sie liegen jn ihrem vorderen Bereich, vorzugsweise im Bereich ihrer Abwinkelung, mit Vorspannung auf dem Grund ihrer Führungsnuten an. Hierdurch wird erreicht, daß sich die abgewinkelten Enden in Richtung auf die Längsmittelachse des Tragdornes bewegen, wenn sie ihre Führungsnuten verlassen und gegebenenfalls hierbei das freie Ende des Tragdornes überragen. Die in dieser Stellung befindlichen Zugglieder erleichtern das Ansetzen der Trommel, was erforderlich ist, um die Zugglieder wirksam werden zu lassen. Die Zugglieder können aber auch in Längsnuten geführt sein, deren Grund derart schräg in bezug auf die Längsachsc des Dornes verläuft, daß der Grund der Nuten im vorderen, freien Teil des Dornes der Längsmittelachse des Dornes näher liegt als in dem dahinter befindlichen Bereich. Die in derartigen Längsnuten geführten Zugglieder führen somit keine zu der Rotationsachse des Tragdornes parallele, sondern eine schräg hierzu gerichtete Bewegung aus, und zwar so, daß sie sich beim Ausfahren ebenfalls in Richtung auf die Längsmittelachse des Tragdornes bewegen, um hierdurch ebenfalls den Vorteil der einfachen Montage der Trommel zu erzielen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen Schnitt durch eine auf einem Tragdorn befindliche Reifenaufbautrommel, Fig. 2 die Trommel gemäß Fig. 1 während des Aufschiebens auf den Tragdorn.
  • Die Reifenaufbautrommel 1, die eine beliebige Mantelfläche besitzen kann, weist eine Nabe 2 auf mit einer zylindrischen Bohrung. In die Bohrung der Nabe 2 greift der an seinem hinteren Ende gelagerte, gegebenenfalls drehbar angeordnete Tragdorn 3 ein.
  • Der Tragdorn wird von einem Rohr 4 gebildet, in das ein fest mit diesem, z.B. durch Verschraubung verbundenes Endstück 5, welches den vorderen Teil des Tragdornes bildet, eingeschoben ist. Die Teile 4 und 5 weisen kegelige Auflaufflächen 6 und 7 auf.
  • Das Endstück 5 besitzt vorzugsweise drei gleichmäßig über seinen Umfang verteilte Längsnuten 8, in denen je ein längsverschiebbar gelagertes Zugglied 9 angeordnet ist, das aus Federstahl besteht, an seinem hinteren Ende an einer Platte 10 fest eingespannt, an seinem vorderen Ende bei 11 nach außen abgewinkelt und vor dieser Abwinkelung mit einer Verdickung 12 versehen ist, die bei der Stellung gemäß Fig. 1 in eine oberhalb der Längsnut 8 befindliche Ausnehmung 13 des Rohres 4 eingreift. Die Platte 10 ist mit einer Stange 14 verbunden, die zur Bewegung der Zugglieder 9 mittels Kraftzylinder oder Zahnstangengetriebe in Richtung des Doppelpfeiles 15 hin und her bewegbar ist.
  • Befindet sich die Trommel 1 auf dem Tragdorn 3, so liegt die Nabe2 an einem von einer Schraube 24 gebildeten Endanschlag des Rohres 4 an. Nur etwa die Hälfte der zylindrischen Innenflächen der Nabe2 liegt auf der ebenso gestalteten Außenfläche des Rohres 4 auf, d. h. der dem freien Ende des Tragdornes zugekehrte Teil der Nabe 4, also der oberhalb der Fläche 6 befindliche Teil liegt frei. Um ein Lösen der Trommel 1 während der Konfektion der Reifenkarkasse zu verhindern, pressen die Zugglieder 9 die Nabe 2 gegen den Endanschlag 24.
  • Zum Aufbringen der Trommel 1 auf den Tragdorn 3 wird die Platte 10 in Richtung auf das Endstück 5 bewegt. Da die aus Federstahl bestehenden Zugglieder 9 mit Vorspannung, und zwar bei 16 auf dem Grund der Nut 8 anliegen, bewegen sich die vorderen Enden der Zugglieder 9 unter Verformung des zwischen der Verdickung 12 und wider am hinteren Ende befindlichen Einspannstelle gelegenen Teiles in Richtung auf die Längsmittelachse 17 des Dornes 3.
  • Sie gleiten hierbei auf der konischen Fläche 7, so daß sich die Verdickung 12 und auch die Abwinkelung 11 in den Bereich bewegen, der von dem Außendurch- messer D des Dornes 3 bzw. dem Innendurchmesser der Nabe 2 nach außen begrenzt ist. Die Trommel 1 kann nunmehr leicht auf den Tragdorn 3 aufgeschoben werden, was beispielsweise mit Hilfe eines Transportwagens oder mittels Laufkatze erfolgen kann. Eine koaxiale Stellung der Trommel 1 erübrigt sich, sie kann vielmehr ohne weiteres mit Schrägstellung aufgeschoben werden, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist.
  • Hierbei stützt sich die Kante 18 der Nabe 2 auf der Fläche 6 ab, während der hintere Teil der Nabe 2 von der abgerundeten Kante 19 der Verdickung 12 abgefangen wird. Falls die Zugglieder das freie Ende des Dornes 3 noch weiter überragen sollten - im Vergleich zu der Stellung gemäß Fig. 2-, so kann sich der hintere Teil der Nabe 2 auch auf dem flach ausgebildeten M,ittelstück der Zugglieder 9, z. B. bei 20, abstützen.
  • Nunmehr werden die Stange 14 und damit die Zugglieder 9 in Richtung des Pfeiles 21 bewegt, wobei die Kanten 19 der über den Umfang des Dornes verteilten Zugglieder 9 zunächst eine Zentrierung der Nabe 2 herbeiführen, bis diese auf den Flächen 22 anliegt. Bei der weiteren Bewegung der Zugglieder 9 erfassen die Abwinkelungen 11 die Nabe 2, bis diese schließlich in die Stellung gemäß Fig. 1 gelangt und hierbei an der Schraube 24 zum Anschlag kommt. In dieser Lage wird die Trommel 1 von den Zuggliedern 9 festgehalten. In der eingefahrenen Stellung der Zugglieder 9 liegen die Flächen 22 vorzugsweise in der Ebene, die durch die Außenfläche des Dornes 3 bestimmt ist.
  • Stützen sich die hinteren Kanten der Nabe 2 zunächst bei 20 ab, so erfolgt die Zentrierung der Nabe 2 bei Bewegung der Zugglieder in Richtung des Pfeiles 21 mit Hilfe Ider Schrägflächen 23. Alsdann wird wiederum die abgerundete Kante 19 wirksam, worauf, nachdem die Flächen 22 Xdie Trommel abgefangen haben, wiederum die Abwinkelungen 11 die Bewegung der Trommel in Richtung auf den Anschlag 24 durchführen.
  • Falls nicht schon durch den zwischen der Nabe 2 einerseits und der Berührungsstelle 19 oder 20 andererseits wirksamen Reibungsschluß eine Bewegung der Trommel 1 in Richtung des Pfeiles 21 erfolgt, so tritt diese auf jeden Fall dann ein, wenn die Abwinkelungen 11 an den hinteren Stirnflächen der Nabe 2 zum Anschlag kommen.
  • Es sei erwähnt, daß die erfindungsgemäße Vorrichtung auch verwendbar ist zum Abdrücken der Trommel 1. Hierzu wird ein das Rohr 4 durchsetzender Nocken od. dgl., der mit den Zuggliedern 9 verbunden ist, aber auch mit der Platte 10 verbunden sein kann, vorgesehen. Dieser Nocken oder mehrere über den Umfang des Tragdornes angeordnete Nocken erfassen die Nabe 2 zweckmäßigerweise an ihrer vorderen Stirnfläche, so daß diese bei Bewegung der Platte 10 in Richtung auf das Endstück 5 von dem Tragdorn 3 abgedrückt wird.
  • Es ist ferner zweckmäßig, die Zugglieder 9 so mit den sie bewegenden Teilen zu verbinden, daß die Glieder 9 bei der Abdrückbewegung wider Trommel 1 federnd nachgeben.

Claims (6)

  1. PATENTANSPROCHE: t. Einrichtung zum Aufbringen von Reifenaufbautrommeln und -kernen auf einen Tragdorn, dadurch gekennzeichnet, daß der sich zu seinem freien Ende hin verjüngende Dorn (3) in Längsrichtung des Dornes verschiebbar gelagerte Zugglieder (9) für die Reifenaufbautrommel aufweist, deren vorderer Teil (11) nach außen abgewinkelt ist und beim oder vor dem Aufbringen der Trommel (1) der Längsmittelachse (17) des Dornes näher liegt als im aufgebrachten Zustand der Trommel.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in an sich bekannter Weise aus einem Federwerkstoff bestehenden und an ihren hinteren Enden fest eingespannten Zugglieder (9) vorzugsweise im Bereich der Abwinkelung (11, 16) mit Vorspannung auf dem Grund einer Längsnut (8) anliegen.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugglieder (9) in Längsnuten geführt sind, deren Grundwderart schräg in bezug auf die Längsachse (17) des Dornes (3) verläuft, daß er im vorderen Teil des Dornes näher an der Längsmittelachse (17) liegt als im hinteren Teil des Dornes.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugglieder (9) im Bereich ihrer Abwinkelung (11) in an sich bekannter Weise eine Verdickung (12) besitzen und der zu dieser Verdickung führende Übergang (23) abgeschrägt oder abgerundet ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugglieder (9) oder die sie bewegenden Teile mit Vorsprüngen, wie Nocken od. dgl., versehen sind, mit deren Hilfe dieReifenaufbautrommel von ihrem Dorn (3) abdrückbar ist.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugglieder (9) mit den sie bewegenden Teilen (10, 14) federnd verbunden sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 405 400.
DEC14276A 1957-01-21 1957-01-21 Einrichtung zum Aufbringen von Reifenaufbautrommeln und -kernen auf einen Tragdorn Pending DE1093545B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2016016749A1 (en) * 2014-07-29 2016-02-04 Pirelli Tyre S.P.A. Apparatus and process for building tyres for vehicle wheels

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2405400A (en) * 1944-11-11 1946-08-06 Chrysler Corp Releasable pin

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