DE2032047C - Auf einer Stange, insbesondere auf der Kolbenstange eines Hydraulikzylinders anbringbarer Begrenzungsanschlag - Google Patents
Auf einer Stange, insbesondere auf der Kolbenstange eines Hydraulikzylinders anbringbarer BegrenzungsanschlagInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen auf einer Stange, insbesondere auf einer Kolbenstange eines
Hydraulikzylinders anbringbaren Begrenzungsanschlag aus einer axial verschiebbrren, zwei sich diametral
gegenüberliegende Backen aufweisenden Hülse, die von einem geschlitzten Federbügel aus
Federstahl getragen ist, der im Anschluß an eine sich radial nach außen erstreckende Schlaufe zwei bogenförmig
gestaltete Sehenkel besitzt, die in eine der Schlaufe gegenüberliegenden Schlitzöffnung auslaufen,
mit den Federbügel mit den Backen lösbar verbindenden Halterungen.
Derartige Begrenzungsanschläge dienen dazu, die Axialbewegung der Kolbenstange bzw. des Hydraulikzylinders
verstellbar zu begrenzen. Zahl und Dicke der angebrachten Anschläge bestimmen dann die
Größe der Hubbewegung. Üblicherweise bestehen solche Hülsen oder Scheiben aus Ringkörpern, die,
zusammengelegt, eine axiale Öffnung aufweisen und die durch einen Bolzen über der Stange befestigt sind.
Diese Bauart weist den Mangel auf, daß Anbringung und Abnehmen dieses Begrenzungsanschlages schwierig
und zeitraubend ist und daß sich die Bolzen während der Arbeit lockern können, was sogar ein Abfallen
eines solchen Anschlages von der Stange zur Folge haben kann.
Ein Begrenzungsanschlag mit den eingangs genannten Merkmalen ist nach der USA.-Patentschrift
2 925 802 bekannt. Bei dieser bekannten Bauart liegt der Federbügel jedoch nur außen auf und hält auf
diese Weise die sich gegenüberliegenden Backen auf der Stange. Beim Zusammenbau müssen die Backen
vorher einzeln an die Stange angelegt und gegen diese gehalten werden. Entsprechend fallen sie beim Auseinandernehmen
des Begrenzungsanschlages ab, sobald der Federbügel abgenommen worden ist.
Die Enden der Backen klaffen im eingebauten Zustand bei dieser bekannten Bauart darüber hinaus weit
auseinander, so daß eine ausreichende Haftreibung zwischen ihren Innenseiten und der Stange nicht gewährleistet
ist.
Bekannt ist auch nach der USA.-Patentschrift 2 654 404 die Anordnung vor, zwei scharnierartig miteinander
verbundenen Backen, welche durch einen Federbügel formschlüssig gegen eine Welle als Begrenzungsanschlag
für Zahnräder gehalten werden. Der Federbügel ist hierbei durch etwa diametral gegenüberliegende,
radial nach innen gerich.etc Abbiegungen
an zwei Punkten mit den Backen verbunden, so daß auch bei dieser Befestigungsart die Gefahr besteht,
daß die Backen vom Federbügel abfallen können, sobald sie von d^r Welle abgezogen worden sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Begrenzungsanschlag der eingangs genannten Bauart
zu schaffen, bei dem die sich im eingebauten Zustand diametral gegenüberliegenden Backen leicht auf die
Stange aufgespreizt werden können, arn gesamten Umfang der Stange aufliegen und einen festen, jedoch
jederzeit lösbaren Zusammenhalt mit dem Federbügel haben, so daß sie beim Montieren oder Demontieren
nicht vom Federbügel abfallen können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge löst, daß die Halterungen aus einer von jedem Backen
schräg zur Mittelachse verlaufenden, der Schlaufe benachbarten Durci Strecköffnung und aus je einem An
satz an beiden Randseiten der Backen im entfernter liegenden Abstand von der Schlaufe bestehen.
Hierbei wird durch die Durchstecköffnungen eine
Sicherung der Backen gegen ein Auseinanderfallc:i
insbesondere in radialer Richtung und durch die An sätze an beiden Randsciten der Backen eine Sicherung
in axialer Richtung gewährleistet.
Ein Ausführungsbcispicl des Begrenzungsanschhi
ges mit Phasen des Anbringungsvorganges ist in der Zeichnung dargestellt und im nachfolgenden erläutert;
in der Zeichnung ist
Fig. 1 eine schaubildliche, schematir.ch gehaltene Darstellung einer Egge mit zwei in ihrer Winkellage
zueinander versetzbaren Scheibengruppen, die in ihrer Lage durch Betätigung eines mit dem neuen Begrenzungsanschliig
versehenen Hydraulikzylinder;, betätigt werden können,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Hydraulikzylinder·:
mit ausgezogener Kolbenstange und darauf befestigten Begrenzungsanschlägen in vergrößertem Maßstab.
Fig. 3 eine der Fig. 2 entsprechende Ansicht mit
eingezogener Kolbenstange,
Fig. 4 einen Querschnitt längs der Linie 4-4 in Fig. 2,
Fig. 5 eine in vergrößertem Maßstab gehaltene Seitenansicht des auf einer Kolbenstange angebrachten
Begrenzungsanschlagcs,
Fig. 6 den einen der zum Begrenzungsanschlaj;
gemäß F i g. 5 gehörenden Backen,
F i g. 7 eine Vorderansicht zu F i g. 6,
Fig. 8 einen Querschnitt längs der Linie 8-8 in
F ig. 6,
Fig. 9 einen Querschnitt längs der Linie 9-9 ir Fig. 6,
Fig. 10 der mit den Backen in lösbare Verbindung bringbare geschlitzte Federbügel in einer Seitenansicht,
Fig. 11 eine Seitenansicht auf den Begrenzungsanschlag unmittelbar vor dem Aufspreizen auf die
Kolbenstange,
Fig. 12 eine der Fig. 11 entsprechende Seitenansicht
im Augenblick der Einführung der Stange in den Begrenzungsanschlag,
Fig. 13 bis 16 zeigen jeweils in Seitenansicht die
beim Zusammenbau durchzuführenden Montageschrittc.
Der an sich universell verwendbare Begrenzungsanschlag kann in dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel
mit der Kolbenstange 20 eines hydraulischen Zylinders 10 lösbar in Verbindung gebracht
werden. Eii solcher Zylinder ist beispielsweise an einer in Fig. 1 schaubildlieh wiedergegebenen und
mit 11 bezeichneten Scheibenegge vorgesehen, die aus zwei Scheibengruppen 12 und 53 besteht. Der zwischen
diesen Scheibengruppen vorgesehene Hydraulikzylinder 10 soll den Winkel zwischen diesen beiden
Gruppen aus einer für Transport/wecke einzunehmenden Parallellage in eine wahlweise einstellbare
Winkellage verändern. Die mit 14 bezeichneten Begrenzungsanschläge haben hierbei die Aufgabe,
den Hub des Kolbens im Zylinder auf die gewünschte Arbeitsstellung der Scheibengruppen zu
begrenzen.
Der Hydraulikzylinder 10 ist mit seinem einen Ende am Rahmen der vorderen Scheibengruppe 12
angeschlossen. Das freie Hnde der Kolbenstange ist mit Armen 15 verbunden, die fest mit einer Gelenk-
die andere ausschließlich eine axiale Sicherung zwischen
Federbügel und Backe gewährleistet. Die erste Halterung 34 befindet sich in unmittelbarer Nähe der
Schlaufe 28 im eingebauten Zustand und besteht aus einer vom Backen 31 schräg zur Mittelachse verlaufenden
Durchstecköffnung 35, die eine entsprechend schräg verlaufende Grundfläche 36 aufweist und zur
axialen Sicherung mit einer radial nach außen vorstehenden Verstärkung 34 versehen ist.
Die zweite Halterung befindet sich an der Randseite des Backens 31 in einem entfernter liegenden
Abstand von der Schlaufe 28 im eingebauten Zustand und besteht aus radial nach außen vorstehenden Ansätzen
37. In entsprechender Weise besitzt die Backe 30 im Bereich ihrer Durchstecköffnung 35 eine
schräge Grundfläche 39. eine nach außen vorstehende Verstärkung 38 und im Abstand hiervon radial abstehende
Ansätze 40.
Bevor der Begrenzungsa· -chlag auf die Kolbenstange
aufgesteckt wird, hat der Federbügel 25 die in Fig. 10 dargestellte entspannte Lage, aus der er,
wenn an ihm innenseitig die Backen 30 und 31 angebracht werden, nach außen gespreizt werden kann.
F ι g. 11 zeigt den Federbügel 25 mit bereits von den
strebe 16 verbunden sind, welche einerseits an der 25 Schenkeln 26, 27 umfaßten Backen in einem vorgevorderen
Scheibengruppe 12 angelenkt ist und deren spannten Zustand. Fig. 12 zeigt den Federbügel
anderes Ende gelenkig mit einer weiteren Gelenkstrebe 17 verbunden ist, die mit dem Rahmen der hinteren
Scheibengruppe 13 in Verbindung steht. Der
über das Ende der Gelenkstrebe 16 herausragende 30
Teil des Armes 15 dient als Hebelarm, an welchem
zum Verstellen der Scheibengruppen die Kolbenstange des hydraulischen Zylinders 10 angreift.
über das Ende der Gelenkstrebe 16 herausragende 30
Teil des Armes 15 dient als Hebelarm, an welchem
zum Verstellen der Scheibengruppen die Kolbenstange des hydraulischen Zylinders 10 angreift.
Wie die F i g. 2 und 3 erkennen lassen, ist das Zy-
lindergehäusc 18 mittels eines Gabelkopfes 19 am 35 Federbügel 25 in das Innere des Federbügels 25 hin-Rahmen
der vorderen Scheibengruppe 12 angelenkt. eingeschoben und gegen den Schenkel 26 angelegt.
Die Kolbenstange 20 wiederum trägt an ihrem freien Sodann wird das freie Ende des Schenkels 26 durch
Ende ein Auge 21, welches um Gelenkzapfen 22 in die Durchstecköffnung 35 hindurchgesteckt und die
den Enden der Arme 15 schwenkbar gelagert ist. Backe 31 wenigstens teilweise auf den Schenkel 27
Druckflüssigkeit gelangt über die Schläuche 23 und 24 40 übergeschoben, wie der in Fig. 14 eingezeichnete
in den Zylinder 10. Pfeil zu erkennen gibt. Der Spalt zwischen den Ansät-
Auf der Kolbenstange 20 können beliebig viele Be- zen 37 dient hierbei als Führung. Infolge der räumligrenzu.igsansch'iäge
14 angebracht sein, deren Anzahl eben Weite der Durchstecköffnung 35 kann die Backe
von dem einzustellenden Winkel der beiden Scheiben- 31 so weit in das Innere des Federbügels 25 eingegruppen
bestimmt w;rd. Jeder dieser Anrchläge be- 45 drückt werden, daß bei entsprechender Spreizung der
steht aus einer axial auf der Kolbenstange verschieb- beiden Schenkel ausreichend Platz vorhanden ist, um
baren, zwei sich diametral gegenüberliegende Backen auf den nunmehr wieder frei werdenden Schenkel 26
30, 31 aufweisende Hülse, die von einem geschlitzten die zweite Backe 30 aufzuschieben, wie die Fig. 15
Federbügel 25 aus Federstahl getragen ist. Dieser zeigt. Wenn die Backe 31 danach wieder zurückge-Fcdcrbügel
besitzt im Anschluß an eine sich radial 5° schwenkt ist, können beide Backen ganz auf die
nach außen erstreckende Schlaufe 28 zwei bogenför- Schenkel 26, 27 aufgeschoben werden, bis sie gegen
niig gestaltete Schenkel 26 und 27, die in eine der die Schlaufe 28 zur Anlage kommen, wie dies in
Schlaufe 28 gegenüberliegende Schlitzöffnung 29 aus- " Fig. 16 veranschaulicht ist.
laufen. Die Fig. 11 und 12 zeigen, wie einfach sich der so
Wie Fig. 4 zeigt, ist der Federbügel 25 lösbar mit 55 zusammengesetzte Begrenzungsanschlag auf die KoI-dcn
Backen 30, 31 derart verbunden, daß die Backen benstange 20 aufspreizen läßt, um anschließend auf
an ihren Außenflächen von den beiden Schenkeln 26, der Stange aufzuliegen. Im montierten Zustand stoßen
27 des Federbügel 25 umfaßt werden. Die radial hierbei die Backen 30 und 31 im Bereich der zwischen
nach innen gerichtete Federkraft des Federbügel 25 den Schenkeln 26 und 27 verbleibenden öffnung 29
drückt hierbei die Backen mit ihren Innenflächen 32 60 aneinander. Ihre etwas hinterschnitten ausgebildeten
und 33 auf die Oberfläche der Kolbenstange 20. Endflächen Cl ergeben dann eine V-Form, die das
Damit nun beim Montieren des Begrenzungsan- Einführen der Stange in die Hülsenöffnung erleichschlages
oder bei.ii Demontieren die Backen vom tert. Die in den Fig. 11 und ^eingezeichneten Pfeile
Federbügel nicht herabfallen können, sind die Backen zeigen die Bewegungsvorgänge, weiche vom Federbümit
Halterungen versehen. 65 gel durchgeführt werden. Der Zusammenbau wird
Jede der Backen, beispielsweise die Backe 31 ge- durch die Schlaufe 28 erleichtert, die ein weiteres
maß Fig. 6, weist zwei Halterungen auf, von denen Auseinanderspreizen der Schenkel 26, 27 und der
die eine als radiale und zugleich axiale, und von denen Backen 30 und 31 ermöglicht.
weiter auseinandergespreizt, um die Stange 20 in die zwischen den Backen befindliche Höhlung einführen
zu können.
An Hand der Fig. 13 bis 16 wird nachfolgend erläutert,
wie die Backen 30 und 31 innerhalb des Federbügels montiert werden.
Gemäß F ig. 13 wird zunächst die eine Backe 31 durch
den von den Schenkelenden gebildeten Schlitz 29 des
Der so über die Stange übergeschobene Begrcnzungsanschlag
bleibt dann in dieser Lage erhalten, ohne daß es zusätzlicher Befestigungsmittel bedarf.
Zum Abziehen des Bcgrenzungsanschlages von der Stange braucht lediglich die Schlaufe 28 ergriffen zu
werden, wonach die Backen 30 und 31 mit den Sehe kein 26, 27 des Fcdcrbügcls 25 auseinanderspreize
Nach dem Abziehen schließen sich sofort wieder d Schenkel infolge der dem Federbügel inncwohncndi
Vorspannung.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Auf einer Stange, insbesondere auf einer Kolbenstange eines Hydraulikzylinders anbringbarer Begrenzungsanschlag aus einer axial verschiebbaren, zwei sich diametral gegenüberliegende Bakken aufweisenden Hülse, die von einem geschlitzten Federbügel aus Federstahl getragen ist, der im Anschluß an eine sich radial nach außen erstrekkende Schlaufe zwei bogenförmig gestaltete Schenkel besitzt, die in eine der Schlaufe gegenüberliegenden Schlitzöffnung auslaufen, mit den Federbügel mit den Backen lösbar verbindenden Halterungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungen (34, 37 bzw. 38,40) aus einer von jedem backen (30, 31) schräg zur Mittelachse verlaufenden, der Schlaufe (28) benachbarten Durchstrecköffnung (35) und aus je einem Ansatz (37, 40) an beiden Randseiten der Backen im entfernter liegenden Ab; tand von der Schlaufe bestehen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US83936569A | 1969-07-07 | 1969-07-07 | |
| US83936569 | 1969-07-07 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2032047A1 DE2032047A1 (de) | 1971-01-21 |
| DE2032047B2 DE2032047B2 (de) | 1972-09-14 |
| DE2032047C true DE2032047C (de) | 1973-04-05 |
Family
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