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DE1093425B - Schaltungsanordnung zur Ursprungskennzeichnung von Selbstwaehlfernverbindungen in zentralen Auswerteeinrichtungen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Ursprungskennzeichnung von Selbstwaehlfernverbindungen in zentralen Auswerteeinrichtungen

Info

Publication number
DE1093425B
DE1093425B DES63483A DES0063483A DE1093425B DE 1093425 B DE1093425 B DE 1093425B DE S63483 A DES63483 A DE S63483A DE S0063483 A DES0063483 A DE S0063483A DE 1093425 B DE1093425 B DE 1093425B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
corrector
origin
circuit arrangement
connection
memory
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES63483A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Ernst Endorf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to NL252680D priority Critical patent/NL252680A/xx
Priority to NL135147D priority patent/NL135147C/xx
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES63483A priority patent/DE1093425B/de
Priority to FR830048A priority patent/FR1259828A/fr
Priority to GB2016160A priority patent/GB925817A/en
Priority to CH673060A priority patent/CH384044A/de
Publication of DE1093425B publication Critical patent/DE1093425B/de
Priority to DES74343A priority patent/DE1132605B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • H04M15/10Metering calls from calling party, i.e. A-party charged for the communication
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    • H04M15/38Charging, billing or metering by apparatus other than mechanical step-by-step counter type
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/0016Arrangements providing connection between exchanges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)

Description

Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit ist es im Selbstwählfernverkehr zweckmäßig, die Gebührenerfassungseinrichtungen, insbesondere die jeder Leitung individuell zugeordneten Zählimpulsgeber, welche, gesteuert aus einer zentralen Verzonungseinrichtung oder einem zentralen Speicher, welcher die Zielkennzahl aufnimmt, den jeweiligen Takt der Zählimpulse für die gewählte Zone an die Leitung anschalten, nicht in den einzelnen Endämtern anzuordnen, sondern sie in den übergeordneten Ämtern, wie den nächsthöheren Knotenämtern oder auch den Hauptämtern, zu konzentrieren. Es können nun A^erbindungen zwischen zwei räumlich eng benachbarten Endämtern herzustellen sein, die zu verschiedenen Knotenämtern oder Hauptämtern gehören, so daß der Verbindungsweg zwischen den beiden Endämtern über die übergeordneten Netzgruppenmittelpunkte verlaufen muß. Die Zielkennzahl allein, welche diese Verbindung bestimmt, würde bei der bestehenden Verzonung eine höhere Zone und damit eine höhere Gebühr festlegen, als der für die Bemessung der Gebühr maßgebenden kurzen räumlichen Entfernung der beiden Endämter entspricht. Um solche »Härtefälle« zu vermeiden, ist daher häufig bei der Ermittlung der Zone einer aufgebauten Verbindung für bestimmte Kennzahlen ein zusätzliches Ursprungskennzeichen der Verbindung erforderlich. Anordnungen zur Verzonung verschiedener Ursprungsorte in zentralen Auswerteeinrichtungen, wie Verzonern, im Selbstwählfernverkehr sind bekannt (deutsche Patentschrift 919 244).
Die Erfindung geht von ähnlichen Einrichtungen aus, mit dem Unterschied, daß zur Aufnahme der Zielkennzahl mehreren Leitungen gemeinsame Speicher und zur Auswertung der Zielkennzahl in Zonenkennzeichen und Verkehrslenkung über freie Verbindungswege (Leitweglenkung) überzentrale, allen Speichern gemeinsame Umwerter vorgesehen sein sollen. Der Speicher gibt bekanntlich die Zielkennzahl z. B. in einer Zehnercodeform in den zentralen Umwerter, der sie über sogenannte Kennzahlenpunkte in verschiedene Zonenkennzeichen und verschiedene Verkehrsprogramme auswertet; die Kennzeichen dafür werden vom Umwerter wieder zum Speicher ausgegeben, der sie zwecks sofortiger Freigabe des Umwerters speichert, um sie später weiterzugeben.
Die Erfindung besteht darin, daß mit Eingabe der das Zielamt bestimmenden Kennzahl von einem Speicher in den allen Speichern gemeinsamen Umwertern gleichzeitig vom Speicher nach rückwärts über den leitungseigenen Zählimpulsgeber und den diesen belegenden Wähler, welcher der von einem gewissen Ursprungsamt erreichbaren Wählergruppe angehört, ein Kriterium zum Umwerter übertragen wird, welches zusammen mit der Zielkennzahl zur Kenn-
Schaltungsanordnung
zur Ursprungskennzeichnung
von Selbstwählfernverbindungen
in zentralen Auswerteeinrichtungen
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Dipl.-Ing. Ernst Endorf, München,
ist als Erfinder genannt worden
zeichnung einer auch vom Ursprungsort abhängigen Verbindung ausgewertet wird.
Die Erfindung ermöglicht gegenüber der bekannten Anordnung eine Einsparung an Zählimpulsgebern, weil nicht jeder von einem Endamt zu einem Knotenamt oder Hauptamt führenden Verbindungsleitung ein Zählimpulsgeber fest zugeordnet werden muß; vielmehr können die Zählimpulsgeber des übergeordneten Amtes von den Ursprungsämtern über Mischwähler oder auch erste Gruppenwähler gemeinsam erreicht werden. Dadurch erübrigt sich auch eine getrennte Bündelung der Zählimpulsgeber entsprechend ihrem Ursprungsamt und die Verdrahtung für jedes Bündel Zählimpulsgeber an den Ausgängen der für die Übertragung der Ursprungskennzeichnung vorgesehenen Wählerkontaktbank des Anschaltwählers, der den zentralen Verzoner an den jeweils belegten Zählimpulsgeber anzuschalten hat.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung.
Fig. 1 zeigt an Hand eines Übersichtsschaltbildes den allgemeinen Verbindungsaufbau;
Fig. 2 zeigt Schaltungseinzelheiten für den Fall, daß für sämtliche Speicher und Leitungen nur ein einziger überzentraler Umwerter vorgesehen ist;
Fig. 3 zeigt Schaltungseinzelheiten für den Fall, daß zwei Speichergruppen mit je einem zentralen Umwerter vorgesehen sind, von denen einer wechselweise
003 649/111
3 4
bei Ausfall des anderen die Bedienung der Speicher Mischwählers MWB oder MWC eines Endamtes und
des ausgefallenen Umwerters mitübernimmt. eine jeweils den Wählergruppen gemeinsame Ader ^a,
In den Fig. 2 und 3 sind nur diejenigen Schaltungs- yb oder yc ein Kriterium in den Umwerter gibt, einzelheiten dargestellt, die zum Verständnis der Er- welches hier zusammen mit der eingegebenen Zielfindung erforderlich sind. 5 kennzahl zur Markierung unterschiedlicher Kenn-
Fig. 1 läßt ein Knotenamt KA erkennen, an welches zahlenpunkte führt.
die Endämter EAB und EAC über Verbindungs- Einzelheiten dieser unterschiedlichen Auswertung leitungen VLb und VLc angeschlossen sind. Die End- im Umwerter zeigt Fig. 2. Diese läßt wiederum den ämter könnten selbstverständlich anstatt an ein über- Umwerter Umw, einen Speicher Sp, einen Zählimpulsgeordnetes Knotenamt auch an ein Hauptamt als Netz- io geber ZJG und je einen Schaltarm dGWA des ersten gruppenmittelpunkt der nächsthöheren Netzebene an- Gruppenwählers des Knotenamtes bzw. einen Schaltgeschlossen sein. Ebenso können selbstverständlich arm dMWB eines Mischwählers MWB des Endamtes auch mehr als zwei Endämter an die übergeordneten EAB erkennen.
Xetzgruppenmittelpunkte angeschlossen sein. Es sind Es sei angenommen, die Verbindung möge von lediglich der Übersichtlichkeit wegen nur zwei End- 15 einem Teilnehmer des Knotenamtes KA ausgegangen ämter dargestellt. Selbstwählfernverbindungen werden sein. Nach Eingabe der vom Teilnehmer gewählten in allen Ämtern in der üblichen Weise durch Wahl der Zielkennzahl, die z. B. »358« sein möge, in den Verkehrsausscheidungsziffer »0« seitens des rufenden Speicher wird aus zehn nicht gezeigten Relais Teilnehmers eingeleitet. Ein Teilnehmer des End- Zl... ZlO das Realis Z3, aus zehn nicht gezeigten amtes EAB erreicht demnach durch Wahl der Ziffer »0« 20 Relais Hl ... HlO das Relais HS und aus zehn nicht über seinen Vorwähler VW, ersten Gruppenwähler gezeigten Relais .Kl... i<riO das Relais if 8 erregt. LGW, abgehende Übertragung Ueg, Verbindungs- Nach Anschaltung des Umwerters Umw wird ein leitung VLb, ankommende Übertragung Uek einen der Relais F eingeschaltet, welches durch seine Kontakte Mischwähler MWB und über diesen einen der Zähl- /1, /2, /3 und über die geschlossenen Kontakte zZ, impulsgeber ZJGl . .. Z/G3 des Knotenamtes KA. 25 hS, k8 an die entsprechenden Eingabeadern ^HI, /iV Wie strichliert angedeutet, sind bisher die ankommen- und feVIII Erde anlegt. Gleichzeitig wird durch Konden Übertragungen Uek fest mit Zählimpulsgebern takt/4, gegebenenfalls über eine besondere Ader des ZJGF gekuppelt worden, was jedoch eine erheblich Anschaltegliedes RK zum Zählimpulsgeber, Schaltgrößere Anzahl von Zählimpulsgebern und eine ge- arm dWGA Erde an die gemeinsame Leitung να antrennte Bündelung erfordert. Mit den Zählimpuls- 30 gelegt. Dadurch wird über die Ader sill, Gleichrichter gebern ZJGl. . . ZJGZ sind in der üblichen Weise Gr 3, Ader hV, Gleichrichter GrS, Ader kV III, Wider-Richtungswähler RWl fest gekuppelt. stand Wi8, Ader ja, Gleichrichter GrA der Kenn-
Ein Teilnehmer des Endamtes EAC erreicht durch zahlenpunkt »A358« markiert.
die Wahl der Verkehrsausscheidungsziffer »0« über Ginge die Verbindung für das Zielamt mit der Kenneine Verbindungsleitung VLc einen der Mischwähler 35 zahl »358« vom Endamt EAB aus, so wird im Um- MWC, über welchen wiederum einer der Zählimpuls- werter durch Eingabe der codierten Kennzahl aus dem geber ZJGl . . . ZJGZ des Knotenamtes erreicht wird. Speicher über die Adern sill, kV, kVllI und die ge-Ebenso erreicht ein Teilnehmer des Knotenamtes KA meinsame Leitung yb und die entsprechenden Gleichselbst durch die Wahl der Ziffer »0« über seinen ersten richter Gr3', GrS', GrB und Widerstand Wi8' der Gruppenwähler IGWA unmittelbar einen Zählimpuls- 40 Kennzahlenpunkt »B 358« markiert,
geber ZJGl . . . ZJGZ. Den Zählimpulsgebern sind, An Stelle der Markierung der Kennzahlenpunkte anschaltbar über Anschaltglieder RKl, RK2, die als durch elektronische Mittel kann die Markierung Anschaltwähler oder Relaiskoppler ausgebildet sein selbstverständlich auch durch Relais erfolgen. In können, gemeinsame Speicher Sp 1, Sp2 zugeordnet, diesem Fall sind an die den Ursprungsämtern zugevon denen der durch einen anrufenden Verbindungs- 45 ordneten gemeinsamen Adern γα, yb, . . ., wie strichweg belegte Speicher zunächst die von einem anrufen- liert angedeutet, im Umwerter die Relais XA, den Teilnehmer im Anschluß an die Ziffer »0« ausge- XB,. . . angeschlossen, während bei der als Beispiel sendete drei- oder vierstellige Zielkennzahl aufnimmt. gewählten Kennzahl »358« an die Eingabeader ζ III Anschließend wird an den Speicher vermittels eines Relais UZZ, an die Eingabeader hV und Kontakt uz3 sogenannten selbstsperrenden Prüfvielfachs PVl, 5° des Relais UZZ das Relais UZZS angeschlossen ist; PV2 ein allen Speichern gemeinsamer Umwerter Umw über die Eingabeader kV III, Kontakt us35 sowie angeschaltet, in welchen der Speicher die aufge- Kontakt xa des Ursprungskennzeichnungsrelais XA nommene Zielkennzahl offen oder codiert eingibt. Der ist schließlich der Kennzahlenpunkt »A358« markiert. Umwerter gibt entsprechende Zonen- und Verkehrs- Dabei ist vorausgesetzt, daß die Verbindung vom lenkungskennzeichen in den Speicher zurück, der sie 55 Knotenamt KA ausging.
speichert. Es wird sodann die Zonenkennzeichnung Geht eine Verbindung vom Endamt EAB aus, so
zum belegten Zählimpulsgeber gegeben, während die wird nach Eingabe der Kennzahl, z. B. wiederum
Verkehrslenkungskennzeichen als Einstellkennzeichen »358«, in den Umwerter zum Schluß über die Ein-
zu den nachgeordneten Richtungswählern übertragen gabeader Will, Kontakt us 35, Kontakt xb des Ur-
werden. Nach Ausgabe der umgerechneten Zeichen 60 sprungskennzeichnungsrelais XB der Kennzahlenpunkt
zum Speicher wird der Umwerter sofort wieder frei- »B358« markiert.
gegeben. Nach Ausgabe der umgewerteten Zeichen zum
Die Kennzeichnung der verschiedenen Ursprungs- Speicher wird der Umwerter wieder freigegeben,
orte der Verbindung, in dem Beispiel des Knoten- Fig. 3 zeigt die Anwendung der Erfindung auf eine amtes KA und der Endämter EAB und EAC, erfolgt 65 Anordnung mit zwei Umwertern Umwl und Umw2 dadurch, daß gleichzeitig mit der Eingabe der Ziel- für sämtliche Speicher, von denen der Übersichtlichkennzahl vom Speicher in dem Umwerter der Speicher keit wegen nur die Speicher SpI und Sp2 dargestellt nach rückwärts über das Anschaltglied RK, den be- sind. Ferner ist der Übersichtlichkeit wegen nur ein legten Zählimpulsgeber ZJG, einen Hilfsarm des be- Zählimpulsgeber ZJG gezeigt, der von sämtlichen Urlegenden ersten GWA des Knotenamtes oder eines 70 Sprungsämtern erreicht werden kann, so z. B., wie aus
42b
Fig. 1 ersichtlich, vom Knotenamt KA über ersten Gruppenwähler I. GWA, vom Endamt EAB über die Mischwähler MWB, vom Endamt EAC über die Mischwähler MWC. Von diesen Wählern ist in Fig. 3 nur der Hilfsarm dGWA eines ersten Gruppenwählers LGWA sowie der Hilfsarm dMWB eines Mischwählers MWB dargestellt. Von diesen Hilfsarmen führen wiederum, wie auch in Fig. 2 gezeigt, gemeinsame Adern ya, yb zum Umwerter; in diesem Fall sind die gemeinsamen Adern parallel zu den Umwertern Umwl und Umw2 geführt. Ein nicht gezeigtes Relais F in den Speichern gibt wiederum durch seine Kontakte fl ... /3 die aufgenommene Kennzahl offen oder codiert in den Umwerter. Gleichzeitig wird über Kontakt /4 ein Übertragungskreis nach rückwärts über den Zählimpulsgeber, den belegenden Wähler und eine der gemeinsamen Adern zum Umwerter hergestellt, welcher das Ursprungskennzeichen überträgt. Dieser Übertragungskreis wird aber in diesem Fall durch Kontakt /4 zunächst nur vorbereitet und endgültig erst durch ein Überwachungsrelais G1 und G2 der beiden Umwerter geschlossen, welche wechselseitig voneinander abhängig die gleichzeitige Aufnahme einer Kennzahl in den beiden Umwertern verhindern.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung werden alle von einem Speicher in einen Umwerter eingegebenen Kennzahlen, für welche eine zusätzliche Ursprungskennzeichnung erforderlich ist, derart zusammengefaßt, daß die von diesen Kennzahlen abhängigen Kennzeichnungsadern zu einem gemeinsamen Anschlußpunkt GPl bzw. GP2 geführt werden, an welchen die Überwachungsrelais Gl bzw. G2 liegen. Beispielsweise mögen solche Kennzahlen die Zahlen »123« und »358« sein. Wenn demnach durch einen anrufenden Teilnehmer aus dem Knotenamt KA der Speicher SpI und der Umwerter Umwl belegt worden ist und die Kennzahl »123« in den Umwerter eingegeben wird, werden die Relais UZl, HZ 12, KZ 123 nacheinander eingeschaltet. Dadurch wird Relais Gl erregt:
1. +, lib; 123, GPl, Gl, WiI, -.
Relais Gl unterbricht am Kontakt SgI den Ansprechkreis für das Überwachungsrelais G2, am Kontakt 4g 1 den Übertragungskreis nach rückwärts für das Ursprungskennzeichen über den anderen Umwerter; am geöffneten Kontakt 3g 1 wird ein Kurzschluß des Relais Gl aus dem anderen Umwerter verhindert. Durch Schließen der Kontakte IgI und 2gl wird nunmehr das Ursprungskennzeichnungsrelais XAl des Umwerters erregt:
2. +, 4g2 (Umw2), IgI (Umwl), /4, RK, ZJG, dGWA, ya, 2gl, XAl, -.
Über die Kontakte2kz 123, xal wird die Ausgabeleitung xa I zum Speicher markiert.
Bei einer vom Endamt EAB ausgehenden Verbindung, welche zu dem gleichen Zielamt »123« strebt, wird im Umwerter Umwl, wie leicht zu verfolgen, die Ausgabeleitung xb I über die Kontakte 2 fes 123, xb 1 markiert.
Ist der Umwerter Umw 2 durch eine nicht gezeigte anrufende Leitung und deren Zählimpulsgeber aus dem Knotenamt KA belegt worden, so spricht abhängig von der eingegangenen, eine zusätzliche Ursprungskennzeichnung erfordernden Kennzahl das Überwachungsrelais G 2 über den gemeinsamen Anschlußpunkt GP 2 an. Relais G 2 unterbricht einerseits am Kontakt 4g-2 den über den anderen Umwerter Umwl verlaufenden Rückübertragungskreis des Ursprungskennzeichens; durch Schließen des Kontaktes 5 g-2 wird Realis G1 des Umwerters Umw 1 kurzgeschlossen, so daß dieses nicht bei Aufnahme einer Kennzahl mit Ursprungskennzeichnung ansprechen kann. Gleichzeitig wird nunmehr der Übertragungskreis für das Ursprungskennzeichen nach rückwärts geschlossen:
3. +, 4g 1 (J7mwl), Ig2 (Umw2), /4, RK, ZJG, dGWA,ya,2g2, XA2, -.
Damit wird nunmehr im Umwerter Umw2 die Ausgabeader xa I zum Speicher markiert.
Analoge Schaltvorgänge spielen sich ab, wenn Anrufe aus anderen Ursprungsämtern entstehen.
Werden zufälligerweise beide Umwerter Umwl und Umw 2 gleichzeitig belegt, so ist der Umwerter Umwl bevorzugt insofern, als dieser durch seinen Kontakt 5g 1 das Überwachungsrelais G2 schnell zum Abfall bringt, während Relais Gl des Umwerters Umwl durch den Kurzschluß über Kontakte 5g2 so verzögert zum Abfall kommt, daß der Kurzschluß infolge Abfall des Relais G 2 bereits wieder aufgehoben ist, bevor Relais Gl zum Abfall kommen könnte.
Es sei noch bemerkt, daß die Markierung der Ausgabeadern mit dem Ursprungskennzeichen erst erfolgt, wenn der Schaltvorgang d. h. Erregung eines der Überwachungsrelais G, welcher kennzeichnet, daß eine zusätzliche Ursprungskennzeichnung der Zielkennzahl erforderlich ist, ausgeführt worden ist. Dadurch könen die Eingabeadern va, \'b, yc für das Ursprungskriterium pro Ursprungswählergruppe vielfachgeschaltet werden.

Claims (6)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Schaltungsanordnung zur Zonenkennzeichnung verschiedener Ursprungsorte im Selbstwählfernverkehr, bei welchem eine Zielkennzahl in Verbindung mit den den Ursprung einer Verbindung kennzeichnenden Kriterien in zentralen Speichern und Umwertungseinrichtungen in verschiedene Zonenkennzeichen ausgewertet werden, dadurch gekennzeichnet, daß mit Eingabe der das Zielamt bestimmenden Kennzahl von einem Speicher (SpI bzw. Sp2) in den allen Speichern gemeinsamen Umwerter (Umw) gleichzeitig vom Speicher rückwärts über den leitungseigenen Zählimpulsgeber (ZJG) und den diesen belegenden Wähler (J. GWA, MWB, MWC), welcher der von einem gewissen Ursprungsamt (KA, EAB, EAC) erreichbaren Wählergruppe (/. GWA, MWB, MWC) angehört, ein Kriterium zum Umwerter übertragen wird, welches in Verbindung mit der Zielkennzahl zur Kennzeichnung einer auch vom Ursprungsort abhängigen Verbindung ausgewertet wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Kennzeichnung des Ursprungsortes einer Verbindung dienende Kriterium aus dem Speicher nach rückwärts über Hilfsadern oder Hilfsarme des Anschaltgliedes (RK) zum Zähl impulsgeber (ZJG) und einen Hilfsarm (dGWA, dWMB, . . .) des belegenden Wählers auf eine jeweils einer Wählergruppe gemeinsame, zum Umwerter führende Leitung (ya, yb, yc) übertragen wird.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die infolge der verschiedenen Ursprungsorte unterschiedliche Er-
gebnisse (Zonen, Richtungen) kennzeichnende gleiche Zielkennzahl (z. B. »358«) im Umwerter durch das gleichzeitig aufgenommene zusätzliche Kriterium des Ursprungsortes verschiedener Kennzahlenpunkte (Ausgabeleitungen) markiert.
4. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3 für zwei parallel arbeitende Umwerter, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils einem Umwerter ein Überwachungsrelais (Gl, G 2) zugeordnet ist, welches abhängig von der Aufnahme jeweils einer aus sämtlichen, eine zusätzliche Ursprungskennzeichnung erfordernden Zielkennzahlen wirksam wird und anschließend durch seine Kontakte (Ig1I, 2H-I bzw. Ig2,2g2) den vom Speicher bei Eingabe der Zielkennzahl vorbereiteten rückwärtigen Übertragungskreis für das zusätzliche Ursprungskennzeichen einer Verbindung zum belegten Umwerter herstellt.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromkreise für die Uberwachungsrelais und die von ihnen gesteuerten rückwärtigen Übertragungsstromkreise der beiden Umwerter gegenseitig derart voneinander abhängen, daß nach Einschaltung des einen Überwachungsrelais das des anderen Umwerters durch einen Anreiz nicht mehr wirksam gemacht werden kann.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine gegenseitigeÜberwachungsschaltung der beiden Überwachungsrelais derart, daß das eine (Gl) den Stromkreis des anderen (G 2) schneller unterbricht als umgekehrt, so daß bei gleichzeitigem Anreiz beider Relais das eine (Gl) bevorrechtigt die Auswertung der Zielkennzahl in Verbindung mit dem zusätzlichen Ursprungskennzeichen ermöglicht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 649/111 11.60
DES63483A 1959-06-16 1959-06-16 Schaltungsanordnung zur Ursprungskennzeichnung von Selbstwaehlfernverbindungen in zentralen Auswerteeinrichtungen Pending DE1093425B (de)

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