DE1093425B - Schaltungsanordnung zur Ursprungskennzeichnung von Selbstwaehlfernverbindungen in zentralen Auswerteeinrichtungen - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Ursprungskennzeichnung von Selbstwaehlfernverbindungen in zentralen AuswerteeinrichtungenInfo
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Description
Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit ist es im Selbstwählfernverkehr
zweckmäßig, die Gebührenerfassungseinrichtungen, insbesondere die jeder Leitung individuell
zugeordneten Zählimpulsgeber, welche, gesteuert aus einer zentralen Verzonungseinrichtung oder einem
zentralen Speicher, welcher die Zielkennzahl aufnimmt, den jeweiligen Takt der Zählimpulse für die
gewählte Zone an die Leitung anschalten, nicht in den einzelnen Endämtern anzuordnen, sondern sie in den
übergeordneten Ämtern, wie den nächsthöheren Knotenämtern oder auch den Hauptämtern, zu konzentrieren.
Es können nun A^erbindungen zwischen zwei räumlich eng benachbarten Endämtern herzustellen sein, die zu
verschiedenen Knotenämtern oder Hauptämtern gehören, so daß der Verbindungsweg zwischen den
beiden Endämtern über die übergeordneten Netzgruppenmittelpunkte verlaufen muß. Die Zielkennzahl
allein, welche diese Verbindung bestimmt, würde bei der bestehenden Verzonung eine höhere Zone und
damit eine höhere Gebühr festlegen, als der für die Bemessung der Gebühr maßgebenden kurzen räumlichen
Entfernung der beiden Endämter entspricht. Um solche »Härtefälle« zu vermeiden, ist daher
häufig bei der Ermittlung der Zone einer aufgebauten Verbindung für bestimmte Kennzahlen ein zusätzliches
Ursprungskennzeichen der Verbindung erforderlich. Anordnungen zur Verzonung verschiedener Ursprungsorte
in zentralen Auswerteeinrichtungen, wie Verzonern, im Selbstwählfernverkehr sind bekannt
(deutsche Patentschrift 919 244).
Die Erfindung geht von ähnlichen Einrichtungen aus, mit dem Unterschied, daß zur Aufnahme der
Zielkennzahl mehreren Leitungen gemeinsame Speicher und zur Auswertung der Zielkennzahl in Zonenkennzeichen
und Verkehrslenkung über freie Verbindungswege (Leitweglenkung) überzentrale, allen Speichern
gemeinsame Umwerter vorgesehen sein sollen. Der Speicher gibt bekanntlich die Zielkennzahl z. B. in
einer Zehnercodeform in den zentralen Umwerter, der sie über sogenannte Kennzahlenpunkte in verschiedene
Zonenkennzeichen und verschiedene Verkehrsprogramme auswertet; die Kennzeichen dafür werden
vom Umwerter wieder zum Speicher ausgegeben, der sie zwecks sofortiger Freigabe des Umwerters
speichert, um sie später weiterzugeben.
Die Erfindung besteht darin, daß mit Eingabe der das Zielamt bestimmenden Kennzahl von einem
Speicher in den allen Speichern gemeinsamen Umwertern gleichzeitig vom Speicher nach rückwärts
über den leitungseigenen Zählimpulsgeber und den diesen belegenden Wähler, welcher der von einem gewissen
Ursprungsamt erreichbaren Wählergruppe angehört, ein Kriterium zum Umwerter übertragen wird,
welches zusammen mit der Zielkennzahl zur Kenn-
Schaltungsanordnung
zur Ursprungskennzeichnung
von Selbstwählfernverbindungen
in zentralen Auswerteeinrichtungen
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Dipl.-Ing. Ernst Endorf, München,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
zeichnung einer auch vom Ursprungsort abhängigen Verbindung ausgewertet wird.
Die Erfindung ermöglicht gegenüber der bekannten Anordnung eine Einsparung an Zählimpulsgebern,
weil nicht jeder von einem Endamt zu einem Knotenamt oder Hauptamt führenden Verbindungsleitung ein
Zählimpulsgeber fest zugeordnet werden muß; vielmehr können die Zählimpulsgeber des übergeordneten
Amtes von den Ursprungsämtern über Mischwähler oder auch erste Gruppenwähler gemeinsam erreicht
werden. Dadurch erübrigt sich auch eine getrennte Bündelung der Zählimpulsgeber entsprechend ihrem
Ursprungsamt und die Verdrahtung für jedes Bündel Zählimpulsgeber an den Ausgängen der für die Übertragung
der Ursprungskennzeichnung vorgesehenen Wählerkontaktbank des Anschaltwählers, der den
zentralen Verzoner an den jeweils belegten Zählimpulsgeber anzuschalten hat.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung.
Fig. 1 zeigt an Hand eines Übersichtsschaltbildes den allgemeinen Verbindungsaufbau;
Fig. 2 zeigt Schaltungseinzelheiten für den Fall, daß für sämtliche Speicher und Leitungen nur ein
einziger überzentraler Umwerter vorgesehen ist;
Fig. 3 zeigt Schaltungseinzelheiten für den Fall, daß zwei Speichergruppen mit je einem zentralen Umwerter
vorgesehen sind, von denen einer wechselweise
003 649/111
3 4
bei Ausfall des anderen die Bedienung der Speicher Mischwählers MWB oder MWC eines Endamtes und
des ausgefallenen Umwerters mitübernimmt. eine jeweils den Wählergruppen gemeinsame Ader ^a,
In den Fig. 2 und 3 sind nur diejenigen Schaltungs- yb oder yc ein Kriterium in den Umwerter gibt,
einzelheiten dargestellt, die zum Verständnis der Er- welches hier zusammen mit der eingegebenen Zielfindung
erforderlich sind. 5 kennzahl zur Markierung unterschiedlicher Kenn-
Fig. 1 läßt ein Knotenamt KA erkennen, an welches zahlenpunkte führt.
die Endämter EAB und EAC über Verbindungs- Einzelheiten dieser unterschiedlichen Auswertung
leitungen VLb und VLc angeschlossen sind. Die End- im Umwerter zeigt Fig. 2. Diese läßt wiederum den
ämter könnten selbstverständlich anstatt an ein über- Umwerter Umw, einen Speicher Sp, einen Zählimpulsgeordnetes
Knotenamt auch an ein Hauptamt als Netz- io geber ZJG und je einen Schaltarm dGWA des ersten
gruppenmittelpunkt der nächsthöheren Netzebene an- Gruppenwählers des Knotenamtes bzw. einen Schaltgeschlossen
sein. Ebenso können selbstverständlich arm dMWB eines Mischwählers MWB des Endamtes
auch mehr als zwei Endämter an die übergeordneten EAB erkennen.
Xetzgruppenmittelpunkte angeschlossen sein. Es sind Es sei angenommen, die Verbindung möge von
lediglich der Übersichtlichkeit wegen nur zwei End- 15 einem Teilnehmer des Knotenamtes KA ausgegangen
ämter dargestellt. Selbstwählfernverbindungen werden sein. Nach Eingabe der vom Teilnehmer gewählten
in allen Ämtern in der üblichen Weise durch Wahl der Zielkennzahl, die z. B. »358« sein möge, in den
Verkehrsausscheidungsziffer »0« seitens des rufenden Speicher wird aus zehn nicht gezeigten Relais
Teilnehmers eingeleitet. Ein Teilnehmer des End- Zl... ZlO das Realis Z3, aus zehn nicht gezeigten
amtes EAB erreicht demnach durch Wahl der Ziffer »0« 20 Relais Hl ... HlO das Relais HS und aus zehn nicht
über seinen Vorwähler VW, ersten Gruppenwähler gezeigten Relais .Kl... i<riO das Relais if 8 erregt.
LGW, abgehende Übertragung Ueg, Verbindungs- Nach Anschaltung des Umwerters Umw wird ein
leitung VLb, ankommende Übertragung Uek einen der Relais F eingeschaltet, welches durch seine Kontakte
Mischwähler MWB und über diesen einen der Zähl- /1, /2, /3 und über die geschlossenen Kontakte zZ,
impulsgeber ZJGl . .. Z/G3 des Knotenamtes KA. 25 hS, k8 an die entsprechenden Eingabeadern ^HI, /iV
Wie strichliert angedeutet, sind bisher die ankommen- und feVIII Erde anlegt. Gleichzeitig wird durch Konden
Übertragungen Uek fest mit Zählimpulsgebern takt/4, gegebenenfalls über eine besondere Ader des
ZJGF gekuppelt worden, was jedoch eine erheblich Anschaltegliedes RK zum Zählimpulsgeber, Schaltgrößere
Anzahl von Zählimpulsgebern und eine ge- arm dWGA Erde an die gemeinsame Leitung να antrennte
Bündelung erfordert. Mit den Zählimpuls- 30 gelegt. Dadurch wird über die Ader sill, Gleichrichter
gebern ZJGl. . . ZJGZ sind in der üblichen Weise Gr 3, Ader hV, Gleichrichter GrS, Ader kV III, Wider-Richtungswähler
RWl fest gekuppelt. stand Wi8, Ader ja, Gleichrichter GrA der Kenn-
Ein Teilnehmer des Endamtes EAC erreicht durch zahlenpunkt »A358« markiert.
die Wahl der Verkehrsausscheidungsziffer »0« über Ginge die Verbindung für das Zielamt mit der Kenneine
Verbindungsleitung VLc einen der Mischwähler 35 zahl »358« vom Endamt EAB aus, so wird im Um-
MWC, über welchen wiederum einer der Zählimpuls- werter durch Eingabe der codierten Kennzahl aus dem
geber ZJGl . . . ZJGZ des Knotenamtes erreicht wird. Speicher über die Adern sill, kV, kVllI und die ge-Ebenso
erreicht ein Teilnehmer des Knotenamtes KA meinsame Leitung yb und die entsprechenden Gleichselbst
durch die Wahl der Ziffer »0« über seinen ersten richter Gr3', GrS', GrB und Widerstand Wi8' der
Gruppenwähler IGWA unmittelbar einen Zählimpuls- 40 Kennzahlenpunkt »B 358« markiert,
geber ZJGl . . . ZJGZ. Den Zählimpulsgebern sind, An Stelle der Markierung der Kennzahlenpunkte anschaltbar über Anschaltglieder RKl, RK2, die als durch elektronische Mittel kann die Markierung Anschaltwähler oder Relaiskoppler ausgebildet sein selbstverständlich auch durch Relais erfolgen. In können, gemeinsame Speicher Sp 1, Sp2 zugeordnet, diesem Fall sind an die den Ursprungsämtern zugevon denen der durch einen anrufenden Verbindungs- 45 ordneten gemeinsamen Adern γα, yb, . . ., wie strichweg belegte Speicher zunächst die von einem anrufen- liert angedeutet, im Umwerter die Relais XA, den Teilnehmer im Anschluß an die Ziffer »0« ausge- XB,. . . angeschlossen, während bei der als Beispiel sendete drei- oder vierstellige Zielkennzahl aufnimmt. gewählten Kennzahl »358« an die Eingabeader ζ III Anschließend wird an den Speicher vermittels eines Relais UZZ, an die Eingabeader hV und Kontakt uz3 sogenannten selbstsperrenden Prüfvielfachs PVl, 5° des Relais UZZ das Relais UZZS angeschlossen ist; PV2 ein allen Speichern gemeinsamer Umwerter Umw über die Eingabeader kV III, Kontakt us35 sowie angeschaltet, in welchen der Speicher die aufge- Kontakt xa des Ursprungskennzeichnungsrelais XA nommene Zielkennzahl offen oder codiert eingibt. Der ist schließlich der Kennzahlenpunkt »A358« markiert. Umwerter gibt entsprechende Zonen- und Verkehrs- Dabei ist vorausgesetzt, daß die Verbindung vom lenkungskennzeichen in den Speicher zurück, der sie 55 Knotenamt KA ausging.
geber ZJGl . . . ZJGZ. Den Zählimpulsgebern sind, An Stelle der Markierung der Kennzahlenpunkte anschaltbar über Anschaltglieder RKl, RK2, die als durch elektronische Mittel kann die Markierung Anschaltwähler oder Relaiskoppler ausgebildet sein selbstverständlich auch durch Relais erfolgen. In können, gemeinsame Speicher Sp 1, Sp2 zugeordnet, diesem Fall sind an die den Ursprungsämtern zugevon denen der durch einen anrufenden Verbindungs- 45 ordneten gemeinsamen Adern γα, yb, . . ., wie strichweg belegte Speicher zunächst die von einem anrufen- liert angedeutet, im Umwerter die Relais XA, den Teilnehmer im Anschluß an die Ziffer »0« ausge- XB,. . . angeschlossen, während bei der als Beispiel sendete drei- oder vierstellige Zielkennzahl aufnimmt. gewählten Kennzahl »358« an die Eingabeader ζ III Anschließend wird an den Speicher vermittels eines Relais UZZ, an die Eingabeader hV und Kontakt uz3 sogenannten selbstsperrenden Prüfvielfachs PVl, 5° des Relais UZZ das Relais UZZS angeschlossen ist; PV2 ein allen Speichern gemeinsamer Umwerter Umw über die Eingabeader kV III, Kontakt us35 sowie angeschaltet, in welchen der Speicher die aufge- Kontakt xa des Ursprungskennzeichnungsrelais XA nommene Zielkennzahl offen oder codiert eingibt. Der ist schließlich der Kennzahlenpunkt »A358« markiert. Umwerter gibt entsprechende Zonen- und Verkehrs- Dabei ist vorausgesetzt, daß die Verbindung vom lenkungskennzeichen in den Speicher zurück, der sie 55 Knotenamt KA ausging.
speichert. Es wird sodann die Zonenkennzeichnung Geht eine Verbindung vom Endamt EAB aus, so
zum belegten Zählimpulsgeber gegeben, während die wird nach Eingabe der Kennzahl, z. B. wiederum
Verkehrslenkungskennzeichen als Einstellkennzeichen »358«, in den Umwerter zum Schluß über die Ein-
zu den nachgeordneten Richtungswählern übertragen gabeader Will, Kontakt us 35, Kontakt xb des Ur-
werden. Nach Ausgabe der umgerechneten Zeichen 60 sprungskennzeichnungsrelais XB der Kennzahlenpunkt
zum Speicher wird der Umwerter sofort wieder frei- »B358« markiert.
gegeben. Nach Ausgabe der umgewerteten Zeichen zum
Die Kennzeichnung der verschiedenen Ursprungs- Speicher wird der Umwerter wieder freigegeben,
orte der Verbindung, in dem Beispiel des Knoten- Fig. 3 zeigt die Anwendung der Erfindung auf eine amtes KA und der Endämter EAB und EAC, erfolgt 65 Anordnung mit zwei Umwertern Umwl und Umw2 dadurch, daß gleichzeitig mit der Eingabe der Ziel- für sämtliche Speicher, von denen der Übersichtlichkennzahl vom Speicher in dem Umwerter der Speicher keit wegen nur die Speicher SpI und Sp2 dargestellt nach rückwärts über das Anschaltglied RK, den be- sind. Ferner ist der Übersichtlichkeit wegen nur ein legten Zählimpulsgeber ZJG, einen Hilfsarm des be- Zählimpulsgeber ZJG gezeigt, der von sämtlichen Urlegenden ersten GWA des Knotenamtes oder eines 70 Sprungsämtern erreicht werden kann, so z. B., wie aus
orte der Verbindung, in dem Beispiel des Knoten- Fig. 3 zeigt die Anwendung der Erfindung auf eine amtes KA und der Endämter EAB und EAC, erfolgt 65 Anordnung mit zwei Umwertern Umwl und Umw2 dadurch, daß gleichzeitig mit der Eingabe der Ziel- für sämtliche Speicher, von denen der Übersichtlichkennzahl vom Speicher in dem Umwerter der Speicher keit wegen nur die Speicher SpI und Sp2 dargestellt nach rückwärts über das Anschaltglied RK, den be- sind. Ferner ist der Übersichtlichkeit wegen nur ein legten Zählimpulsgeber ZJG, einen Hilfsarm des be- Zählimpulsgeber ZJG gezeigt, der von sämtlichen Urlegenden ersten GWA des Knotenamtes oder eines 70 Sprungsämtern erreicht werden kann, so z. B., wie aus
42b
Fig. 1 ersichtlich, vom Knotenamt KA über ersten Gruppenwähler I. GWA, vom Endamt EAB über die
Mischwähler MWB, vom Endamt EAC über die
Mischwähler MWC. Von diesen Wählern ist in Fig. 3 nur der Hilfsarm dGWA eines ersten Gruppenwählers
LGWA sowie der Hilfsarm dMWB eines Mischwählers MWB dargestellt. Von diesen Hilfsarmen
führen wiederum, wie auch in Fig. 2 gezeigt, gemeinsame Adern ya, yb zum Umwerter; in diesem
Fall sind die gemeinsamen Adern parallel zu den Umwertern Umwl und Umw2 geführt. Ein nicht gezeigtes
Relais F in den Speichern gibt wiederum durch seine Kontakte fl ... /3 die aufgenommene Kennzahl
offen oder codiert in den Umwerter. Gleichzeitig wird über Kontakt /4 ein Übertragungskreis nach rückwärts
über den Zählimpulsgeber, den belegenden Wähler und eine der gemeinsamen Adern zum Umwerter
hergestellt, welcher das Ursprungskennzeichen überträgt. Dieser Übertragungskreis wird aber in
diesem Fall durch Kontakt /4 zunächst nur vorbereitet und endgültig erst durch ein Überwachungsrelais G1
und G2 der beiden Umwerter geschlossen, welche wechselseitig voneinander abhängig die gleichzeitige
Aufnahme einer Kennzahl in den beiden Umwertern verhindern.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung werden alle von einem Speicher in einen Umwerter
eingegebenen Kennzahlen, für welche eine zusätzliche Ursprungskennzeichnung erforderlich ist, derart zusammengefaßt,
daß die von diesen Kennzahlen abhängigen Kennzeichnungsadern zu einem gemeinsamen
Anschlußpunkt GPl bzw. GP2 geführt werden, an
welchen die Überwachungsrelais Gl bzw. G2 liegen. Beispielsweise mögen solche Kennzahlen die Zahlen
»123« und »358« sein. Wenn demnach durch einen anrufenden Teilnehmer aus dem Knotenamt KA der
Speicher SpI und der Umwerter Umwl belegt worden
ist und die Kennzahl »123« in den Umwerter eingegeben wird, werden die Relais UZl, HZ 12, KZ 123
nacheinander eingeschaltet. Dadurch wird Relais Gl erregt:
1. +, lib; 123, GPl, Gl, WiI, -.
Relais Gl unterbricht am Kontakt SgI den Ansprechkreis
für das Überwachungsrelais G2, am Kontakt 4g 1 den Übertragungskreis nach rückwärts für
das Ursprungskennzeichen über den anderen Umwerter; am geöffneten Kontakt 3g 1 wird ein Kurzschluß
des Relais Gl aus dem anderen Umwerter verhindert. Durch Schließen der Kontakte IgI und 2gl
wird nunmehr das Ursprungskennzeichnungsrelais XAl des Umwerters erregt:
2. +, 4g2 (Umw2), IgI (Umwl), /4, RK, ZJG,
dGWA, ya, 2gl, XAl, -.
Über die Kontakte2kz 123, xal wird die Ausgabeleitung
xa I zum Speicher markiert.
Bei einer vom Endamt EAB ausgehenden Verbindung, welche zu dem gleichen Zielamt »123« strebt,
wird im Umwerter Umwl, wie leicht zu verfolgen, die Ausgabeleitung xb I über die Kontakte 2 fes 123,
xb 1 markiert.
Ist der Umwerter Umw 2 durch eine nicht gezeigte
anrufende Leitung und deren Zählimpulsgeber aus dem Knotenamt KA belegt worden, so spricht abhängig
von der eingegangenen, eine zusätzliche Ursprungskennzeichnung erfordernden Kennzahl das Überwachungsrelais
G 2 über den gemeinsamen Anschlußpunkt GP 2 an. Relais G 2 unterbricht einerseits am
Kontakt 4g-2 den über den anderen Umwerter Umwl
verlaufenden Rückübertragungskreis des Ursprungskennzeichens; durch Schließen des Kontaktes 5 g-2
wird Realis G1 des Umwerters Umw 1 kurzgeschlossen,
so daß dieses nicht bei Aufnahme einer Kennzahl mit Ursprungskennzeichnung ansprechen kann. Gleichzeitig
wird nunmehr der Übertragungskreis für das Ursprungskennzeichen nach rückwärts geschlossen:
3. +, 4g 1 (J7mwl), Ig2 (Umw2), /4, RK, ZJG,
dGWA,ya,2g2, XA2, -.
Damit wird nunmehr im Umwerter Umw2 die Ausgabeader
xa I zum Speicher markiert.
Analoge Schaltvorgänge spielen sich ab, wenn Anrufe aus anderen Ursprungsämtern entstehen.
Werden zufälligerweise beide Umwerter Umwl und Umw 2 gleichzeitig belegt, so ist der Umwerter
Umwl bevorzugt insofern, als dieser durch seinen Kontakt 5g 1 das Überwachungsrelais G2 schnell zum
Abfall bringt, während Relais Gl des Umwerters Umwl durch den Kurzschluß über Kontakte 5g2 so
verzögert zum Abfall kommt, daß der Kurzschluß infolge Abfall des Relais G 2 bereits wieder aufgehoben
ist, bevor Relais Gl zum Abfall kommen könnte.
Es sei noch bemerkt, daß die Markierung der Ausgabeadern mit dem Ursprungskennzeichen erst erfolgt,
wenn der Schaltvorgang d. h. Erregung eines der Überwachungsrelais G, welcher kennzeichnet, daß eine
zusätzliche Ursprungskennzeichnung der Zielkennzahl erforderlich ist, ausgeführt worden ist. Dadurch
könen die Eingabeadern va, \'b, yc für das Ursprungskriterium pro Ursprungswählergruppe vielfachgeschaltet
werden.
Claims (6)
1. Schaltungsanordnung zur Zonenkennzeichnung verschiedener Ursprungsorte im Selbstwählfernverkehr,
bei welchem eine Zielkennzahl in Verbindung mit den den Ursprung einer Verbindung
kennzeichnenden Kriterien in zentralen Speichern und Umwertungseinrichtungen in verschiedene
Zonenkennzeichen ausgewertet werden, dadurch gekennzeichnet, daß mit Eingabe der das
Zielamt bestimmenden Kennzahl von einem Speicher (SpI bzw. Sp2) in den allen Speichern
gemeinsamen Umwerter (Umw) gleichzeitig vom Speicher rückwärts über den leitungseigenen Zählimpulsgeber
(ZJG) und den diesen belegenden Wähler (J. GWA, MWB, MWC), welcher der von
einem gewissen Ursprungsamt (KA, EAB, EAC) erreichbaren Wählergruppe (/. GWA, MWB, MWC)
angehört, ein Kriterium zum Umwerter übertragen wird, welches in Verbindung mit der Zielkennzahl
zur Kennzeichnung einer auch vom Ursprungsort abhängigen Verbindung ausgewertet wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Kennzeichnung
des Ursprungsortes einer Verbindung dienende Kriterium aus dem Speicher nach rückwärts über
Hilfsadern oder Hilfsarme des Anschaltgliedes (RK) zum Zähl impulsgeber (ZJG) und einen
Hilfsarm (dGWA, dWMB, . . .) des belegenden Wählers auf eine jeweils einer Wählergruppe gemeinsame,
zum Umwerter führende Leitung (ya, yb, yc) übertragen wird.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die infolge der verschiedenen
Ursprungsorte unterschiedliche Er-
gebnisse (Zonen, Richtungen) kennzeichnende gleiche Zielkennzahl (z. B. »358«) im Umwerter
durch das gleichzeitig aufgenommene zusätzliche Kriterium des Ursprungsortes verschiedener Kennzahlenpunkte
(Ausgabeleitungen) markiert.
4. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3 für zwei parallel arbeitende Umwerter, dadurch
gekennzeichnet, daß jeweils einem Umwerter ein Überwachungsrelais (Gl, G 2) zugeordnet ist,
welches abhängig von der Aufnahme jeweils einer aus sämtlichen, eine zusätzliche Ursprungskennzeichnung
erfordernden Zielkennzahlen wirksam wird und anschließend durch seine Kontakte (Ig1I,
2H-I bzw. Ig2,2g2) den vom Speicher bei Eingabe
der Zielkennzahl vorbereiteten rückwärtigen Übertragungskreis für das zusätzliche Ursprungskennzeichen
einer Verbindung zum belegten Umwerter herstellt.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromkreise für die
Uberwachungsrelais und die von ihnen gesteuerten rückwärtigen Übertragungsstromkreise der beiden
Umwerter gegenseitig derart voneinander abhängen, daß nach Einschaltung des einen Überwachungsrelais
das des anderen Umwerters durch einen Anreiz nicht mehr wirksam gemacht werden kann.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine gegenseitigeÜberwachungsschaltung
der beiden Überwachungsrelais derart, daß das eine (Gl) den Stromkreis des anderen
(G 2) schneller unterbricht als umgekehrt, so daß bei gleichzeitigem Anreiz beider Relais das eine
(Gl) bevorrechtigt die Auswertung der Zielkennzahl in Verbindung mit dem zusätzlichen Ursprungskennzeichen
ermöglicht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 649/111 11.60
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| DES63483A DE1093425B (de) | 1959-06-16 | 1959-06-16 | Schaltungsanordnung zur Ursprungskennzeichnung von Selbstwaehlfernverbindungen in zentralen Auswerteeinrichtungen |
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| DES74343A DE1132605B (de) | 1959-06-16 | 1961-06-14 | Schaltungsanordnung zur Ursprungskennzeichnung von Selbst-waehlfernverbindungen in zentralen Auswerteeinrichtungen |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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