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DE1225245B - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechvermittlungsanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechvermittlungsanlagen

Info

Publication number
DE1225245B
DE1225245B DEJ24085A DEJ0024085A DE1225245B DE 1225245 B DE1225245 B DE 1225245B DE J24085 A DEJ24085 A DE J24085A DE J0024085 A DEJ0024085 A DE J0024085A DE 1225245 B DE1225245 B DE 1225245B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
connection
connections
circuit arrangement
office
wire
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEJ24085A
Other languages
English (en)
Inventor
Ronald George Knight
Maurice Charles Branch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Standard Electric Corp
Original Assignee
International Standard Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Standard Electric Corp filed Critical International Standard Electric Corp
Publication of DE1225245B publication Critical patent/DE1225245B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q11/00Selecting arrangements for multiplex systems
    • H04Q11/04Selecting arrangements for multiplex systems for time-division multiplexing
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04JMULTIPLEX COMMUNICATION
    • H04J3/00Time-division multiplex systems
    • H04J3/16Time-division multiplex systems in which the time allocation to individual channels within a transmission cycle is variable, e.g. to accommodate varying complexity of signals, to vary number of channels transmitted
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/0008Selecting arrangements using relay selectors in the switching stages
    • H04Q3/0012Selecting arrangements using relay selectors in the switching stages in which the relays are arranged in a matrix configuration

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Use Of Switch Circuits For Exchanges And Methods Of Control Of Multiplex Exchanges (AREA)
  • Structure Of Telephone Exchanges (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
H04q
Deutsche Kl.: 21 a3 - 38
J 24085 VIII a/21 a3
17. Juli 1963
22. September 1966
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Fernsprechvermittlungsanlagen, in denen die Verbindungen als Zweidrahtverbindungen herstellbar sind.
Sie hat die Aufgabe, in derartigen Anlagen Sonderverbindungen, wie beispielsweise Rundfunkverbindungen oder Verbindungen zwischen an die betreffende Femsprechvermittlungsanlage angeschlossenen Datenverarbeitungseinrichtungen, mittels zweier getrennter, voneinander unabhängiger Zweidraht-Verbindungswege als Vierdrahtverbindungen herzustellen und dadurch zu erreichen, daß auch in solchen Anlagen, in denen Verbindungen nach Art von Zweidrahtverbindungen herstellbar sind, hochwertige Sonderverbindungen nach Art von Vierdrahtverbindungen hergestellt werden können. Sie erreicht dies dadurch, daß für Sonderverbindungen, wie z. B. für Rundfunkübertragungen oder für die Übertragung von Daten für an die Vermittlungseinrichtung angeschlossene Datenverarbeitungseinrichtungen, zwei voneinander unabhängige Zweidrahtverbindungswege für dieselbe Verbindung wenigstens auf einem Teil des Verbindungsweges einen Vierdrahtübertragungsweg bilden.
Wenn die betreffende Vermittlungsanlage mit einem Raumvielfach-Durchschaltenetzwerk ausgestattet ist, dann bilden zwei unabhängig voneinander in dem Durchschaltenetz aufgebaute Verbindungswege die Vierdrahtverbindung für eine solche Sonderverbindung; wird die betreffende Vermittlungsanlage jedoch mit Zeitvielfachdurchschaltung betrieben, dann bilden zwei unabhängig voneinander belegte Zeitkanäle einen Vierdraht-Zeitkanal, über den eine solche Sonderverbindung hergestellt werden kann.
Diese Art des Aufbaues von Vierdrahtverbindungswegen innerhalb einer für Zweidrahtverbindungen eingerichteten Vermittlungsanlage bringt den Vorteil großer Freizügigkeit in der Verwendung einzelner Zweidrahtverbindungswege für den angestrebten Zweck, ohne daß weitere Vorkehrungen für den Aufbau bestimmter fester Vierdrahtverbindungswege getroffen werden müssen.
An Hand der Zeichnungen werden Ausführungsbeispiele der Erfindung näher beschrieben.
Die Fig. 1, 2 und 3 zeigen Übersichtsschaltpläne einer Fernsprechvermittlungsanlage mit Raumvielfach-Dürchschaltenetzwerk, in der die Erfindung angewandt ist. F i g. 4 zeigt einen Übersichtsschaltplan eines Teiles einer Vermittlungsanlage mit Zeitvielfachbetrieb, in der die Erfindung ebenfalls angewandt ist. Die Schaltungsanordnung der Fernsprechver-Schaltungsanordnung für
Fernsprechvermittlungsanlagen
Anmelder:
International Standard Electric Corporation,
New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Ciaessen, Patentanwalt,
Stuttgart 1, Rotebühlstr. 70
Als Erfinder benannt:
Ronald George Knight,
Maurice Charles Branch, London
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 19. Juli 1962 (27 783)
mittlungsanlage nach Fig. 1 enthält ein Durchschaltenetzwerk 1, mittels dessen in der Zentrale ankommende Leitungen mit aus der Zentrale abgehenden Leitungen verbindbar sind. Die an die Zentrale angeschlossenen Teilnehmerleitungen von Ortsteilnehmern sind sowohl eingangsseitig als auch ausgangsseitig an das Durchschaltenetzwerk 1 angeschlossen.
In der Zentrale nach F i g. 1 ist als Durchschaltenetzwerk eine Anordnung von Kreuzungsstellen in Koordinatenform verwendet, bei der eine jede Kreuzungsstelle aus zwei oder mehr elektromagnetisch gesteuerten Schutzrohr-Ankerkontakten gebildet ist. Eine derart aufgebaute Zentrale wird oft als eine quasielektronische Zentrale bezeichnet. Wenn ein Teilnehmer den Hörer abhebt, dann wird seine Leitung durch eine Identifiziereinrichtung in der Zentrale identifiziert und in bekannter Weise mit einem Register 2 verbunden, das die Nummer einer gewünschten Leitung empfangen kann. Nach Empfang dieser Nummer belegt das Register 2 .einen freien Umwerter 3, zu dem ein hinreichender Teil der gewünschten Nummer übertragen wird. Dieser wertet die empfangene Nummer um und gibt die umgewertete Nummer an das Register zurück, durch die der für die aufzubauende Verbindung herzustellende Verbindungsweg bestimmt ist.
Das Register belegt dann einen gewünschten Leitungsmarkierer, der in dem Durchschaltenetzwerk den für die aufzubauende Verbindung zu benutzen-
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den Ausgang markiert. Im Fall einer Ortsverbindung verwendeten Verbindungswege voneinander völlig
ist dies die gewünschte Leitung, im Fall einer zu unabhängig sind und hinsichtlich der Durchschalte-
einer anderen Zentrale gerichteten Verbindung ist einrichtung als völlig getrennte Verbindungen an-
dies ein Verbindungssatz. In anderer Ausführungsart gesehen werden können.
kann das Register 2 die Schaltfunktionen des Lei- 5 Die Verbindung zweier Vierdrahtverbindungssätze tungsrnarkierers 4 direkt steuern. Eine für das ganze erfolgt in gleicher Art auch in einer Anlage, in der Durchschaltenetzwerk 1 gemeinsame Verbindungs- eine jede Leitung nur an einen Eingang in das Durchwegauswahleinrichtung 5 baut nun einen Verbin- schaltenetzwerk angeschlossen ist. In diesem Fall dungsweg zwischen der Leitung des rufenden Teil- besteht eine jede Verbindung zwischen zwei Ortsnehmers und dem gewünschten Ausgang auf. Wenn io teilnehmerleitungen aus einem Verbindungsweg vom jedoch die gewünschte Leitung oder alle Verbin- rufenden Teilnehmer durch das Durchschaltenetzdungssätze besetzt sind, dann erfolgt kein Verbin- werk zu einer Zwischenleitung, von der ein weiterer dungsaufbau. Aufbau der Verbindungen erfolgt in Verbindungsweg zu der gewünschten Leitung aufbekannter Weise in dem Durchschaltenetzwerk gebaut ist. Andere Verbindungen könnten ebenso immer nur für eine einzige Verbindung in einer be- 15 mittels zweier Wege durch das Durchschaltenetzwerk stimmten Zeitspanne. Daher genügt eine einzige Ver- aufgebaut werden, obgleich es bei einer Durchgangsbindungswegauswahleinrichtung zur Steuerung des verbindung möglich wäre, durch den ersten Weg Zu-Verbindungsaufbaues einer großen Anzahl von Ver- gang zu einer Zwischenleitung zu erhalten. In einer bindungen in der Zentrale, weil sie mit sehr hoher, solchen Anlage kann die Einleitung eines Anrufs die durch elektronische Schaltelemente ermöglichter Ge- 20 Verbindung des anrufenden Teilnehmers mit einem schwindigkeit wirkt. Register auf der Seite der Zwischenleitung im Durch-
Obgleich die große Mehrzahl von Verbindungen schaltenetzwerk veranlassen; wenn der Anruf dann
in einem Fernsprech-Ortsamt für die Sprachübertra- endgültig abgesetzt ist, dann wird diese anfänglich
gung Zweidrahtdurchschaltung erfordert, ist doch hergestellte Verbindung in den meisten Fällen wieder
eine Anzahl von Vierdrahtverbindungssätzen vor- 25 aufgelöst.
gesehen. Ferner wächst die Verwendung von Vier- Die Schaltungsanordnung einer Anlage mit solcher drahtübertragungen für kürzere Verbindungen mehr Funktionsweise ist in F i g. 2 gezeigt. Obgleich das und mehr an, und daher ergibt sich ein zunehmendes Durchschaltenetzwerk drei Stufen aus Koordinaten-Erfordernis von Vierdrahtleitungen für den Durch- schaltern enthält, kann es, ebenso wie dies auch für gangsverkehr oder für Dürchgangsverbindungen 30 Fig. 1 gilt, zwei oder mehr Stufen enthalten, von durch Ortsämter..In der Mehrzahl der Verbindungs- denen eine jede zwei Sätze von Koordinatenschaltern wünsche werden die ankommenden Anrufe zu Zwei- enthält, die als Primär- und Sekundärnetzwerk mitdrahtverbindungssätzen für Verbindungen zu Ortsteil- einander verbunden sind.
nehmern geleitet, und abgehende Verbindungen wer- Die Anwendung der Erfindung in einer nicht vielden zu Zweidrahtverbindungssätzen für Verbindun- 35 fachgeschalteten Anlage bringt den bedeutenden Vorgen von Ortsteilnehmern geleitet, nur in einer teil, daß in Durchgangsverbindungen durch das Amt Minderzahl von Fällen wären diese Verbindungen keine symmetrisch angezapften Transformatoren auf Vierdrahtverbindungswegen herzustellen. nötig, sind.
In der Zentrale nach F i g. 1 ist eine Anzahl von Die obenerwähnten Zweidrahtverbindungen ent-
Vierdrahtverbindungswegen mit 6 und 7 bezeichnet. 4° halten über den Sprechweg hinaus noch eine oder
Wenn ein Anruf in einer dieser Zentralen ankommt, zwei Steuerleitungen. So sind in einer quasielektro-
dann belegt er ein Register 2, und dieses stellt fest, nischen Fernsprechvermittlungsanlage noch zwei wei-
daß der Anruf von einem Verbindungssatz für an- tere Leitungen nötig, eine für die Zählung .und eine
kommenden Verkehr her kommt. Wenn das Um- zur Steuerung der Relais, deren Ankerkontakte in
Wertungsergebnis der Wählinformation dem Register 45 Schutzrohr die Durchschaltung an den Kreuzungs-
anzeigt, daß der Verbindungsweg zu einem Vier- stellen besorgen.
drahtverbindungssatz 7 hinzuleiten ist, dann wird in In ähnlicher Weise sind für Vierdrahtverbindungen dem Register 2 eine weitere dementsprechende Auf- innerhalb der Zentrale zwei Zweidrahtverbindungszeichnung gemacht. Infolge der Aufzeichnungen, die wege durchzuschalten, von denen ein jeder einen angeben, daß zwei Vierdrahtverbindungssätze mit- 5° Sprechweg enthält. Normale Zweidrahtverbindungen einander verbunden werden sollen, veranlassen das sind innerhalb des Amtes als Eindrahtverbindungs-Register 2, der Markierer 4 und die Verbindungs- wege mit Erdrückleitung aufgebaut, Vierdrahtverbinwegauswahleinrichtung 5 den Aufbau zweier ge- dungswege, wie oben beschrieben, werden über zwei trennter Verbindungswege. Der eine davon wird zwi- Zweidrahtverbindungswege hergestellt, von denen ein sehen dem Kanal für die eine Übertragungsrichtung 55 jeder als Eindrahtverbindung mit Erdrückleitung in dem Vierdrahtverbindungssatz für ankommenden ausgebildet ist.
Verkehr und dem Kanal für dieselbe Übertragungs- In der Anordnung nach F i g. 3 werden die Teilrichtung in dem Vierdrahtverbindungssatz für ab- nehmerleitungen oder Verbindungssätze für angehenden Verkehr aufgebaut; der andere Verbin- kommenden Verkehr bei einem Anruf über eine aus dungsweg wird zwischen den Kanälen der Gegen- 60 zwei Sätzen von in Primär-Sekundär-Schaltungsübertragungsrichtung in den Vierdrahrübertragungs- anordnung verbundenen Koordinatenschaltern besätzen für ankommenden Verkehr aufgebaut. Ein stehende erste Schaltstufe 10 mit Registernil verjeder dieser beiden Verbindungswege wird von der bunden, die die gewünschten Nummern aufnehmen. Verbindungswegauswahleinrichtung getrennt vom Bei einer Durchgangsverbindung veranlaßt eine anderen aufgebaut. 65 solche gewünschte Nummer den Aufbau einer Ver-
Da diese in einer bestimmten Zeitspanne immer bindung zu einem Verbindungssatz für abgehenden
nur einen Verbindungsweg aufbauen kann, ist klar Verkehr. Die gewünschten Verbindungen werden
ersichtlich, daß die für diese beiden Verbindungen über eine zweite Schaltstufe 12 zu der gewünschten
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Leitung oder zu einem Verbindungssatz aufgebaut, Anruffeststelleinrichtung festgestellt, die dieAnschalder zu ihnen Zugang hat. Die Übertragung der ge- tong der Teilnehmerleitung an ein Register veranlaßt, wählten Ziffern wird durch einen Sender 13 gesteuert, Die Leitung wird dann in bekannter Weise mit dem der beim Aufbau einer abgehenden Verbindung be- zugeordneten Ausgang des Amtes verbunden, legt wird. Für die Übertragung aller für den Verbin- 5 Nach vielen Vorschlägen für die Anwendung des dungsaufbau nötigen Signale ist der Verbindungsweg Zeitvielfachbetriebes zur Durchschaltung von Fernvon einem Register 11 zu einem Sender 13 mit acht Sprechverbindungen ist eine Sprachbandbreite von Leitungen ausgeführt, wogegen der Verbindungsweg 300 bis 3400 Hz passend. Diese Bandbreite gestattet vom Teilnehmer oder dem Verbindungssatz für an- eine Abtastfrequenz von 10 kHz, es wird also eine kommenden Verkehr zum Register nur vierdrähtig io jede Teihiehmerleitung 10 OOOmal in der Sekunde abausgebildet ist. getastet. Obgleich bei dieser Abtastsequenz eine für Der wesentliche Unterschied zwischen dieser An- eine gewöhnliche Sprachübertragung völlig ausreiordnung und den Anordnungen nach F i g. 1 und 2 chende Bandbreite des Sprachbandes ergibt, kann es besteht darin, daß nur für einen Teil des innerhalb doch für spezielle Zwecke erwünscht sein, auf beder Zentrale verlaufenden Verbindungsweges ge- 15 stimmten ausgewählten Verbindungswegen die Bandtrennte Verbindungswege benutzt werden. breite zu vergrößern. Dies kann für Kennzeichen-
Bei den oben beschriebenen Schaltungsanordnun- Übertragungszwecke in der Datenauswertung oder für gen ist angenommen, daß die Verbindungen durch ein die Übertragung von Rundfunk- oder Fernsehpro-Durchschaltenetzwerk nach Zufall aufgebaut werden. grammen zutreffen.
Dies trifft zu, wenn die Verbindungswegsucheinrich- 20 In der Anlage nach F i g. 4 wird dies dadurch tung nach Markierung der beiden Enden des aufzu- erreicht, daß einer besonderen Leitung 22 in an sich bauenden Verbindungsweges einen freien Weg zwi- z. B. aus der deutschen Auslegeschrift 1121125 besehen den beiden Enden nach Zufall aussucht. Doch kannter Weise zwei Abtastpulse zugeordnet sind an ist die Erfindung nicht auf die Anwendung in einer Stelle von nur einem im Normalfall. Dies ist in derartigen Anlage beschränkt. 25 Fig. 4 durch zwei Torschaltungen GaI und GaI
Zwei getrennte parallele Verbindungswege können zwischen der Leitung 22 und der Zeitvielfachleitung zur Verbindung zweier Vierdrahtverbindungssätze 20 angedeutet. Dadurch ist die Abtastsequenz von gewöhnlich in jeder Anlage verwendet werden, in der 10 kHz auf 20 kHz gesteigert; die dieser besonderen das Ende des Verbindungsweges in ankommender Leitung zugeteilten Impulse müssen voneinander und in abgehender Verkehrsrichtung bekannt ist, be- 30 gleiche Zeitabstände aufweisen. Die Zeitspanne zwivor die Auswahl des Verbindungsweges erfolgt ist, sehen zwei unmittelbar aufeinanderfolgenden Abtastd. h. Ln allen Anlagen, in denen das Prinzip der End- zeitlagen ist daher halbiert. Wenn eine Verbindung markierung angewandt wird und in denen es auch mit einer solchen besonderen Leitung 22 angefordert möglich ist, daß gleichzeitig mehr als eine Verbin- ist, dann bewirkt die Steuereinrichtung, die die Andung zur selben Endeinrichtung besteht. Dies ist aber 35 ruffeststelleinrichtung 21 enthält, daß zwei Anrufe in in vielen Anlagen mit Koordinatenschaltern der Fall. der Anlage bedient werden, von denen ein jeder sich
Die Erfindung kann in Anlagen mit Leitungs- eines von den beiden der besonderen Leitung zugesuchern oder Kreuzschienenschaltern oder deren ordneten Abtastimpulsen in normaler Weise bedient, elektronischen Äquivalenten verwendet werden, doch Die Seuereinrichtung merkt also gar nicht, daß eine ist sie nicht in Anlagen mit Leitungswählern anwand- 40 besondere Verbindung aufzubauen ist, sie merkt nur, bar. Ferner ist es klar, daß eine Verbindung zwischen daß sie zwei Verbindungen herstellen muß, eine in zwei Vierdrahtverbindungssätzen durch Aufbau den Zeitlagen für die Torschaltung GaI und eine in zweier vollständig voneinander unabhängiger Ver- denen für die Torschaltung Ga2. Eine jede von diebindungen in einer Vermittlungsanlage mit Zeitviel- sen beiden Verbindungen wird durch die Steuerfachbetrieb ebenso wie in einer Anlage mit Raum- 45 einrichtung in vollständiger Unabhängigkeit der einen vielfach herstellbar ist. von der anderen aufgebaut. Die Leitungsanschluß-
Diese Anordnung zur Verbindung von Verbin- schaltung für die besondere Leitung 22 ist im Verdungssätzen ist besonders passend für ein elektroni- gleich mit den normalen Leitungsanschlußschaltunsches oder ein quasielektronisches Amt, in dem alle gen besonders ausgeführt. Sie ist für die vergrößerte Verbindungen zwischen Verbindungssätzen aufge- 50 Bandbreite eingerichtet, die durch die höhere Abtastbaut sind, d. h. in einem Durchgangsamt. sequenz erreichbar ist.
In F i g. 4 ist in sehr vereinfachter Darstellung ein Wenn die für einen besonderen Teilnehmer be-
Teil eines Fernsprechamtes mit Zeitvielfachbetrieb nötigte Bandbreite derart bemessen ist, daß, wie begezeigt, in dem in einer Teilnehmerleitungsgruppe schrieben, zwei Zeitlagen nicht ausreichen, dann köneiner jeden Teilnehmerleitung ein bestimmter Zeit- 55 nen auch drei oder noch mehr Zeitlagen dieser Leilagenimpuls zugeordnet ist. Diese Betriebsart mit fest tung zugeordnet werden. Diese drei oder mehr Zeitzugeordneter Zeitlage für eine jede Teihiehmerleitung lagen haben dann in dem Zeitzyklus gleiche Zeitist bekannt. abstände oder soweit als möglich gleiche Zeit-
Eine jede Teilnehmerleitung kann über eine ihr abstände.
zugeordnete Torschaltung Gl oder Gn an die ge- 60 Obgleich sich die oben gegebene kurze Beschreimeinsame Zeitvielfachleitung 20 angeschaltet werden, bung auf die Anwendung der Vergrößerung der indem die Torschaltungen in zeitlicher Folge durch Bandbreite durch Aufbau von zwei oder mehr pardie Zeitlagenimpulse geöffnet werden, die ihnen über allelen Verbindungen auf Anlagen mit den Teildie Torschaltungssteuerleitungen zugeführt werden. nehmerleitungen fest zugeordneten Zeitlagen bezieht, Wenn ein Teilnehmer anruft, dann verursacht die 65 ist diese Methode nach der Erfindung auch in Annächste Abtastung seiner Leitung über seine Tor- lagen mit variabler Zuordnung der Zeitlagen zu den schaltung einen Impuls, der auf der Zeitvielfach- Teilnehmerleitungen anwendbar. In Anlagen mit leitung auftritt, und dieser Impuls wird durch eine dieser Betriebsart sind die Zeitlagen, in denen die
Leitungen periodisch abgetastet werden, den Teilnehmerleitungen nicht dauernd zugeordnet, sondern sie werden ihnen erst dann zugeteilt, wenn die Verbindung im Aufbau begriffen ist. Einige Ausführungsformen mit dieser Betriebsart sind bekannt. Bei diesen ist das oben beschriebene, der Erfindung zugrunde liegende Prinzip ebenfalls anwendbar. Einer besonderen Leitung, von der aus eine Verbindung unter Verwendung von zwei Zeitlagen herstellbar ist, wird ein besonderes Kennzeichen für die Art des Leitungsanschlusses zugeteilt, das dazu dient, die Steuereinrichtung zum Aufbau zweier getrennter Verbindungen auf zwei in geeigneter Weise durch Zeitspannen getrennten Zeitlagenpulsen zu veranlassen. Wie in dem vorher beschriebenen Fall sollen die für dieselbe Verbindung verwendeten beiden Zeitlagenimpulse vorzugsweise gleiche Zeitabstände in den Zeitlagenzyklus haben, oder die Zeitabstände sollen einander soweit als möglich gleichen.

Claims (11)

20 Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung für Fernsprechvermittlungsanlagen, in denen die Verbindungen als Zweidrahtverbindungen herstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß für Sonderverbindungen, wie z. B. für Rundfunkübertragungen oder für die Übertragung von Daten für an die Vermittlungseinrichtung angeschlossene Datenverarbeitungseinrichtungen, zwei voneinander unabhängige Zweidrahtverbindungswege für dieselbe Verbindung wenigstens auf einem Teil des Verbindungsweges einen Vierdrahtübertragungsweg bilden.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine zwischen zwei oder mehr Ortsteilnehmern herzustellende normale Verbindung innerhalb des Amtes als Zweidrahtverbindung 'herstellbar ist und daß eine Durchgangsverbindung zwischen zwei Vierdrahtverbindungssätzen durch Ergänzung einer zu- 4P nächst zwischen den beiden für die abgehende Verkehrsrichtung in diesen Verbindungssätzen vorgesehenen Verbindungswegen hergestellten ersten Verbindung durch den weiteren Aufbau einer Verbindung zwischen den beiden Verbindungswegen für ankommenden Verkehr in diesen Verbindungssätzen erfolgt.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verbindung zu einem den Aufbau eines Verbindungsweges in abgehender Verkehrsrichtung steuernden Register von diesem zu einer Leitung oder einem Verbindungssatz für abgehenden Verkehr in bekannter Weise herstellbar ist und daß dann, wenn über die belegte Leitung oder diesen Verbindungssatz in abgehender Verkehrsrichtung eine Wählinformation ausgesendet werden soll, ein zusätzlicher Verbindungsweg über die Durchschalteeinrichtung von dem Register zu einem Ziffernimpulsgeber hergestellt wird, der die Wählinformation zu einem anderen Amt aussendet.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3 für Durc'hgangsverbindungen, dadurch gekennzeichnet, daß alle Verbindungen durch das Amt zwischen zwei Vierdrahtverbindungssätzen aufgebaut werden und daß eine jede derartige Verbindung durch Vereinigung zweier getrennter und voneinander unabhängiger Verbindungen durch das Amt hindurch aufgebaut wird, von denen die eine zwischen den Kanälen für abgehenden Verkehr in den beiden miteinander zu verbindenden Verbindungssätzen und die andere zwischen den für die Gegenrichtung in den beiden Verbindungssätzen vorgesehenen Kanälen erfolgt.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprechverbindungen in einem Durchschaltenetzwerk mit Raumvielfachanordnung aufbaubar sind.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprechwegverbindungen durch das Amt hindurch im Zeitvielfachbetrieb aufbaubar sind.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprechwegverbindungen durch das Amt hindurch im Zeitvielfachbetrieb aufbaubar sind und daß für eine normale Verbindung nur eine einfache Zeitlage in dem Zeitlagenzyklus benutzt wird, für eine Verbindung mit relativ großer erforderlicher Bandbreite jedoch zwei oder mehr Verbindungen in Zeitlagen aufgebaut werden, die in so genau als möglich gleichen Zeitabständen innerhalb des Zeitlagenzyklus gelegen sind.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine jede Zeitlage in dem Zeitlagenzyklus des Amtes einem Eingang zum Amt oder einem Ausgang aus dem Amt dauernd zugeordnet ist.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine jede nicht belegte Zeitlage in dem Zeitlagenzyklus des Amtes für einen jeden von einer Anzahl von Eingängen oder Ausgängen des Amtes zugriffsfähig ist.
10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Durchschaltenetzwerk in Raumvielfachanordnung vorgesehen ist, über das Sprechverbindungen herstellbar sind, mit Eingängen zu diesem Durchschaltenetzwerk, zu denen Teilnehmerleitungen und Außenverbindungssätze gehören, Ausgänge aus dem Netzwerk, zu denen ebenfalls Teilnehmerieitungen und Außenverbindungssätze gehören, ferner eine das Durchschaltenetzwerk bedienende Steuereinrichtung, die den Aufbau von Verbindungen durch das Durchschaltenetzwerk hindurchsteuert, derart, daß sie den Aufbau einer Zweidrahtverbindung durch das Durchschaltenetzwerk veranlaßt, wenn eine Verbindung zwischen zwei Teilnehmerleitungen oder zwischen einer Teilnehmerleitung und einem Verbindungssatz hergestellt werden soll, daß sie jedoch den Aufbau zweier getrennter Sprechverbindungswege veranlaßt, wenn eine Durchgangsverbindung, also eine Verbindung zwischen zwei Außenverbindungssätzen hergestellt werden soll, von denen der eine Sprechverbindungsweg die für die eine Übertragungsrichtung vorgesehenen Kanäle der beiden Verbindungssätze verbindet, wogegen der andere die für die Gegenübertragungsrichtung in den beiden Verbindungssätzen vorgesehenen Kanäle verbindet.
11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungen im Zeitvielfachbetrieb herstellbar sind, bei dem
eine jede Zeitlage in dem Zeitlagenzyklus des Amtes einer der an das Amt angeschlossenen Leitungen dauernd zugeteilt ist, daß nur ein einfacher Zweidrahtverbindungsweg durch das Durchschaltenetzwerk aufgebaut wird, wenn eine normale Verbindung zustande kommen soll, daß jedoch zwei getrennte Zeitlagen in dem Zeitlagenzyklus einer besonderen Leitung zugeteilt werden,
10
von der aus Verbindungen mit einer größeren als der normalen Bandbreite herzustellen sind, und daß zwei Verbindungen getrennt und voneinander unabhängig für eine Verbindung aufgebaut werden an der eine solche besondere Leitung beteiligt ist, die eine in der einen und die andere in der anderen von den beiden dieser besonderen Leitung zugeteilten Zeitlagen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 667/65 9.66 © Bundesdruckerei Berlin
DEJ24085A 1962-07-19 1963-07-17 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechvermittlungsanlagen Pending DE1225245B (de)

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GB27783/62A GB1001902A (en) 1962-07-19 1962-07-19 Improvements in or relating to automatic telecommunication exchanges

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