DE1092376B - Vorrichtung zum Beladen eines Werkstuecktraegers mit einem im wesentlichen ebenen Geraeteteil, z.B. einer Tafel mit aufgedruckter Schaltung - Google Patents
Vorrichtung zum Beladen eines Werkstuecktraegers mit einem im wesentlichen ebenen Geraeteteil, z.B. einer Tafel mit aufgedruckter SchaltungInfo
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Description
DEUTSCHES
Bei der Herstellung von elektrischen Geräten werden bekanntlich besonders für Rundfunk und
Fernsehapparate jetzt hauptsächlich auf eine Norm gebrachte elektronische Elemente wie elektrotechnische
Schaltungsteile verwendet, die auf bestimmte Stellen eines ebenen Geräteteiles montiert werden. Um
das Montieren der verschiedenen Elemente möglichst schnell und genau ausführen zu können, hat man vor
kurzem ein Montagesystem mit einer Anzahl von Arbeitsstellen und mit einem Fließband vorgesehen,
das den Maschinen an den verschiedenen Arbeitsstellen einzeln nacheinander und gleichzeitig Werkstücke,
d. h. auf Werkstückträgern gelagerte Geräteteile wie Tafeln mit aufgedruckter Schaltung, zuführt.
Der Vorschub aller Werkstücke wird unterbrochen, wenn dieselben je eine Arbeitsstelle des Montagesystems
erreicht haben, und die Werkstücke werden an den verschiedenen Arbeitsstellen wird jeder Werkgestellt.
Nach der Ausführung der Montiervorgänge an den verschiedenen Arbeitstellen wird jeder Werkstückträger
mit dem Werkstück dann automatisch an .die nächste Arbeitsstelle weitergeleitet.
Die Werkstückträger, die an einer Ladestelle des Montagesystems auf das Fließband aufgebracht
werden, bestehen gewöhnlich aus Metallrahmen mit in den offenen Rahmeninnenraum zeigenden Ansätzen,
auf die die Unterflächen der Geräteteile bzw. Tafeln so aufgesetzt werden, daß Paßstifte der Werkstückträger
in entsprechenden Löchern der Tafeln lagern, wobei nachgiebige Klemmen über die auf diesen
Trägern eingestellten Werkstücke bzw. Tafeln geschoben werden, um ein Abheben der Tafeln von ihren
Trägern zu verhindern. Das Aufmontieren der Tafeln von Hand auf die Werkstückträger, wie es bisher ausgeführt
wurde, ist jedoch zeitraubend und umstandlieh.
Daher bezieht sich die Erfindung auf eine Vorrichtung zum Beladen eines Werkstückträgers mit einem
im wesentlichen ebenen Geräteteil, z. B. in Art einer Montagevorrichtung zum Aufmontieren einer Tafel
mit aufgedruckter Schaltung auf einen Träger, welcher Mittel zum Einstellen und Halten dieser Tafel
aufweist, wobei diese Vorrichtung eine Arbeitsstelle eines Montagesystems bilden kann, das eine Anzahl
von Arbeitsstellen enthält, an denen elektronische Elemente wie elektrotechnische Schaltungsbauteile
od. dgl. an vorherbestimmten Stellen der ihnen nacheinander zugeführten Tafeln angebracht werden, und
bei der eine Liefervorrichtung vorgesehen ist, mit welcher die Tafeln einzeln von einem Stapel derselben
abgetrennt und einzeln an die Montagevorrichtung übergeben werden, welche Bewegungen auf den Träger
,-i hin und von demselben weg ausführen kann, um die
Tafel auf diese Träger aufzulegen, und ferner Steuer-Vorrichtung zum Beladen
eines Werkstückträgers mit einem
im wesentlichen ebenen Geräteteil,
z. B. einer Tafel mit aufgedruckter
Schaltung
Anmelder:
United Shoe Machinery Corporation,
Flemington, N. J., und Boston, Mass.
(V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. A. Bohr, München 5,
Dr.-Ing. H. Findce, Berlin-Lichterfelde,
Dipl.-Ing. H. Bohr und Dipl.-Ing. S. Staeger,
München 5, Müllerstr. 31, Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 25. Mai 1955
V. St. v. Amerika vom 25. Mai 1955
Daniel Walker Hannable, Beverly, Mass. (V. St. A.), ist als Erfinder genannt worden
mittel vorgesehen sind, um die Arbeitsfolge der Liefervorrichtung und der Montagevorrichtung zu
regeln. Gemäß der Erfindung sind dabei an der Montagevorrichtung federnde Finger vorgesehen, mit
welchen jeweils eine von der Liefervorrichtung herangebrachte Tafel erfaßt und getragen wird, und wobei
federbelastete Abstreifer, mit welchen die Tafel aus dem Eingriff der genannten Finger gelöst und auf
dem Träger aufgebracht wird, so ausgebildet und angeordnet sind, daß sie sich während der Annäherungsbewegung der Montagevorrichtung mit steigender
Kraftwirkung gegen die Tafel an Stellen dicht neben dem Träger anlegen und auf diese Weise die Tafel in
eine Stellung drücken, in welcher die Tafel genau auf Feststellmitteln (Paßstiften) aufgepaßt und von den
Haltemitteln (nachgiebige Klemmen) auf dem Träger gehalten sind.
Die Erfindung befaßt sich somit lediglich mit den die Werkstücke bzw. Tafeln erfassenden Teilen der
Montagevorrichtung, wobei — ohne daß dafür die bekannten Vorschläge verwendbare Hinweise geben
können — die Erfindung in vorteilhafter Weise die Schwierigkeiten überwindet, die dann auftreten, wenn
009 630/266
jedes Werkstück ζ. B. in Form einer Tafel genau ausgerichtet auf den zugehörigen Träger aufzusetzen ist,
um zu ermöglichen, daß die Arbeitswerkzeuge an jeder Bearbeitungsstation, an der der Träger in Aufeinanderfolge
vorbeiläuft, die jeweiligen Arbeitsvorgänge richtig durchführen können. Eine besondere
durch die Erfindung überwundene Schwierigkeit ergibt sich aus der Tatsache, daß die Werkstücke, wenn
sie als Tafeln mit aufgedruckter Schaltung ausgebildet sind, auf denen elektronische Teile oder Elemente
angebracht werden sollen, sehr leicht zu Bruch gehen. Eine weitere und ebenfalls wesentliche durch die Erfindung
berücksichtigte Schwierigkeit ergibt sich aus der Handhabung der genannten Werkstücke oder
Tafeln insofern, als dieselben sich häufig werfen und trotzdem in genauer, richtiger Lage auf dem zugeordneten
Träger aufgesetzt werden und festgehalten sein müssen. Darüber hinaus muß stets wieder Berücksichtigung
finden, daß jedes Werkstück eine besondere Umrißform hinsichtlich des Querschnittes aufweist
und daß besondere Sorgfalt aufgewendet werden muß, wenn jedes Werkstück mit bestimmter Kraftwirkung
aufgesetzt und gehalten wird, um ein Reißen oder Zerbrechen der Werkstücke zu verhindern.
In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht einer Vorrichtung zum Aufmontieren von Tafeln auf als Werkstückträger
dienende Rahmen, wobei die Vorrichtung als eine Arbeitsstelle eines Montagesystems mit den Vorrichtungsteilen
in ihren Ausgangslagen dargestellt ist;
Fig. 2 ist eine Einzelansicht eines Steuerteiles der Vorrichtung in vergrößertem Maßstabe;
Fig. 3 ist ein Grundriß der Montierstelle und zeigt die Vorrichtungsteile in ihren Ausgangslagen;
Fig. 4 ist ein Grundriß der Montierstelle in vergrößertem Maßstabe und zeigt die Vorrichtungsteile
in ihren Arbeitslagen während des Montiervorganges;
Fig. 5 ist eine Schnittansicht nach der Linie V-V der Fig. 4;
Fig. 6 ist eine Schnittansicht nach der Linie VI-VI der Fig. 3;
Fig. 7 ist eine Schnittansicht nach der Linie VII-VII der Fig. 3;
Fig. 8 ist ein Schaubild einer Tafel und der Montiervorrichtung vor dem Abwärtshub der
Montiervorrichtung, und
Fig. 9 ist eine senkrechte Schnittansicht der Arbeitsstelle und zeigt die Vorrichtungsstelle in ihren Arbeitslagen während des Montiervorganges.
Der Einfachheit halber wird die zum Aufmontieren von Tafeln auf Werkstückträger dienende Vorrichtung
als die Maschinenstelle A eines Montagesystems beschrieben, das aus einer Anzahl von Maschinen besteht.
Eine Fördervorrichtung des Systems führt solche Träger, auf denen Geräteteile wie Tafeln mit
aufgedruckter Schaltung gelagert sind, einzeln nacheinander den verschiedenen Maschinenstellen zu, und
die Maschinen dieser Stellen montieren dann elektronische Elemente od. dgl. auf die Tafeln an vorherbestimmten
Stellen derselben. Da das Montagesystem an sich bekanntgeworden ist, wird es im folgenden nicht ausführlich beschrieben. Die Maschine
der Stelle A kann auch außerhalb des Rahmens eines solchen Systems verwendet werden.
Die Fördervorrichtung des Montagesystems besteht aus zwei endlosen Bändern 22, 22 (Fig. 1, 4 und 9),
auf die an einer Ladestelle des Systems in Anpassung an die Tätigkeit der verschiedenen Arbeitsstellen
Werkstückträger 20 (Fig. 8) aufgebracht werden. DieseTräger 20 werden von der zu beschreibenden Ladevorrichtung
der Maschinenstelle A mit den hier die Werkstücke darstellenden Tafeln 24 der vorerwähnten
Art versehen, und die mit Tafeln versehenen Werkstückträger 20 werden dann fortschreitend an jeder
Arbeitsstelle in bekannter Weise von der Fördervorrichtung 22, 22 abgehoben, von einer Einstell- und
Haltevorrichtung mit Bezug auf die Maschine der betreffenden Arbeitsstelle in Montierlage festgelegt, bis
diese Maschine ihren Arbeitsgang ausgeführt hat, und darauf wieder auf die Fördervorrichtung aufgebracht.
Zwei Paßstifte 26, 28 auf jedem Träger 20 laufen beim Vorbewegen der Träger von einer Arbeitsstelle
des Systems zur anderen in Führungen 30 (Fig. 1) an Gestellteilen 32 des Systems und dienen ferner als
Einstellteile beim Festlegen der Träger an jeder Arbeitsstelle.
Jeder Werkstückträger 20 ist rahmenförmig und so ausgebildet, daß er Tafeln 24 verschiedener Form und
Größe aufnehmen kann. Er hat somit, wie aus Fig. 8 ersichtlich, in seinen offenen Innenteil zeigende Ansätze
48 zum Tragen einer Tafel und ferner abgerundete Paßstifte 54, 56, die beim Aufmontieren der Tafel
in Löcher 50, 52 der Tafel 24 eintreten und die Tafel in ausgerichteter Lage eingestellt halten, so daß sie
dann an jeder Arbeitsstelle die richtige Einstellage mit Bezug auf die Montierwerkzeuge der Maschine der
betreffenden Arbeitsstelle einnimmt. Zum Halten jeder Tafel 24 auf ihrem Träger 20 hat der Träger nachgiebige
Klemmen 58 mit abgebogenen Enden 60, die mit den Randteilen der betreffenden Tafel in Eingriff
treten. Die Klemmen 58 sind verschiebbar auf dem Träger 20 gelagert, wobei das geteilte Hinterende
jeder Klemme je an einem Stift 62 anliegt und somit als Ganzes nach dem Rahmenaußenende hin nachgeben
kann.
Die Maschine der Stelle A hat einen über den Förderbändern 22, 22 gelagerten Speicher, der einen
Vorrat an Tafeln 24 in der Form eines Stapels trägt und einzelne Tafeln von dem Stapel an die Lade- oder
Montiervorrichtung 64 liefert. Die Montiervorrichtung 64 enthält eine auswechselbare Platte 66 (Fig. 1,
5, 8 und 9), die von einem zylindrischen Körper 70 (Fig. 5) getragen wird. Dieser Körper 70 ist in einer
Muffe 72 gelagert und mit derselben verbolzt. Ferner enthält die Montiervorrichtung 64 federnde Finger 78,
die mit der Platte 66 verstellbar verbunden sind. Die Unterenden der Finger 78 sind verbogen, um als
Trägerflächen dienende Nuten 80 zu bilden, die in derselben Ebene liegen und die Randteile einer Tafel
an drei Seiten der Tafel aufnehmen, wie in Fig. 8 dargestellt ist. Anschlagbolzen 82, 82 erstrecken sich
von der Platte 66 abwärts und bestimmen die Endlage der Tafel in der Montiervorrichtung.
Zwei Abstreifer 84 (Fig. 8 und 9) sind in sich diagonal gegenüberliegenden Ecken der Platte 66 senkrecht
verschiebbar, wobei jeder Abstreifer 84 sich durch eine Bohrung eines an der Platte 66 befestigten
Blockes 86 erstreckt. Eine Druckfeder 90 schiebt jeden
Abstreifer 84 abwärts, wobei ein in jeden Abstreifer geschraubter Bolzen 92 mit der Oberfläche des betreffenden
Blockes 86 in Berührung tritt und die Länge dieser Abwärtsbewegung begrenzt. Ausnehmungen
in den Unterenden der Abstreifer 84 nehmen in der Tieflage der Abstreifer die Oberenden der
Stifte 54, 56 auf.
Die Montiervorrichtung 64 wird auf folgende Weise auf und ab bewegt: Die Muffe 72 ist in einem
Lager 94 (Fig. 1) verschiebbar, das in dem geteilten
ι υ y ζ ό 16
5 6
Arm eines C-förmigen Gestellteiles 96 gelagert und Der Hebel 184 trägt einen Bolzen 206 (Fig. 4 und 5),
um eine senkrechte Achse verstellbar ist. Ein Lenker der bei der Schwingbewegung seines Hebels einen ge-110
(Fig. 1 und 5) verbindet die Muffe 72 mit einem wohnlich geschlossenen Schalter 202 und einen ge-Druckluftantrieb
118 (Fig. 1), der von einem den ver- wohnlich offenen Schalter 204 betätigt. Die Schalter
schiedenen Arbeitsstellen gemeinsamen Druckluft- 5 202, 204 sind auf einem Gestell 208 gelagert, das an
behälter gespeist wird und von dem Gestellteil 96 ge- dem Träger 182 sitzt. In der Ausgangslage des Schiittragen
wird. Ein Magnetventil 114 gestattet das Ein- tens 148 hält der Bolzen 206 den Schalter 204 geströmen
von Druckluft in den Antrieb 118, wenn die schlossen. Wenn nun ein Werkstückträger mit Bezug
Montiervorrichtung 64 abwärts bewegt werden soll, auf die Maschine der Stellet eingestellt und festge-
und sperrt den Antrieb 118 von dem Druckluftvorrat io halten ist, so wird durch die betreffende Einstell- und
ab, wenn eine nicht dargestellte Entladungsleitung am Haltevorrichtung, die von Montagesystemen dieser
Ende des Abwärtshubes der Vorrichtung 64 geöffnet Art her bekannt und an jeder Arbeitsstelle der Sywird.
Eine Kolbenstange 120 des Antriebes 118 ist sterne vorgesehen ist, die Magnetspule des Ventils 180
mit einem Lenker 122 verbunden und wird gegen den erregt, um den Antrieb 178 in Tätigkeit zu setzen.
Druck einer Feder 123 angehoben, um den Lenker 110 ,5 Der Hebel 184 wird dann im Zeigersinn (Fig. 4) beüber
den Lenker 122, Hebel 124, 126 und einen Lenker wegt, und der Schalter 204 öffnet sich, wenn der BoI-128
abwärts zu schieben. zen 206 nicht mehr an ihm anliegt. Bei der nunmehr Die Liefervorrichtung der Maschine ist auf einer erfolgenden Bewegung des Schlittens 148 in seine
Konsole 130 (Fig. 1, 3 und 5) gelagert, die verstell- Endlage, unter der Steuerung des Antriebes 178, schiebar
an dem Gestellteil 96 befestigt ist. Mit der Kon- 2o ben die Ansätze 156 die unterste Tafel 24 des Stapels
sole 130 ist eine Platte 138 (Fig. 1 und 5) verbolzt. in der Maschine nach hinten und schieben die Tafel in
Auf den Oberenden von zwei U-förmigen Gestell- die Nuten 80 der Montiervorrichtung 64 ein (wie aus
teilen 142, 142, die mit der Platte 138 verbunden sind, Fig. 8 ersichtlich). Durch den Bolzen 206 wird hierbei
sitzt eine Platte 144 (Fig. 3 bis 6), deren Hinterende der Schalter 202 geöffnet und infolgedessen die Maüber
dem vorderen Förderband 22 liegt. Zwei mit Nu- z5 gnetspule des Ventils 180 abgeschaltet, um die Lieferten
versehene Schienen 146, 146 sind auf der Platte bewegung des Schlittens 148 zu beenden. Die Feder
144 befestigt und bilden eine Führung für einen 199 schwingt darauf den Hebel 184 zurück (Fig. 4),
Schlitten 148, der jeweils die unterste Tafel des Sta- so daß der Schalter 204 wieder geschlossen und das
pels an die Montiervorrichtung 64 vorschiebt, wenn Solenoid des Ventils 114 (Fig. 1) erregt wird, um der
die letztere sich in ihrer Hochlage befindet. Der Schiit- 30 Montiervorrichtung 64 ihren Abwärtshub zu erteilen,
ten 148 trägt mehrere in seine Verschieberichtung Wie aus Fig. 6 ersichtlich, entspricht der Betrag,
zeigende flache Finger 150, die in der End- oder Lie- um den die Ansätze 156 in der Ausgangslage des
ferlage des Schlittens 148 ungefähr in derselben senk- Schlittens 148 über die Schlittenoberfläche hinausrechten
Ebene wie das hintere Förderband 22 liegen. ragen, der Dicke einer Tafel 24. Somit wird bei der
Zum Vorschieben von einzelnen Tafeln 24 nachein- 35 Lieferbewegung des Schlittens 148 nur die unterste
ander ist eine Stange 152 (Fig. 3, 5 und 6) durch Tafel von dem Unterende des Stapels vorgeschoben,
Schrauben an der Unterseite des Schlittens 148 be- wobei die nächste, d. h. die zweitunterste Tafel durch
festigt und erstreckt sich quer zu den Fingern 150. Anschlagbolzen 214, die in den Unterenden der Stän-Die
Stange 152 trägt Blattfedern 154 od. dgl., die derteile 158 sitzen, senkrecht unter den anderen Tafeln
zwischen einigen der Finger 150 lagern und infolge 40 ausgerichtet gehalten wird. Vor der Bewegung des
einer Schrauben- und Schlitzverbindung mit der Schlittens 148 in seine Ausgangslage zurück ist diese
Stange 152 in Anpassung an den Randteil verschie- nächste Tafel auf das Vorderende des Schlittens aufdener
Tafelformen verstellbar sind. Die in der Ma- gefallen, so daß die Ansätze 156 bei der Rückbeweschine
nach vorn gelegenen Enden der Federn 154 gung des Schlittens durch diese Tafel abwärts geschohaben
klinkenartige Ansätze 156, die in der Ausgangs- 45 ben werden und sich unter der Tafel her bewegen, bis
lage des Schlittens 148 an dem einen Randteil der der Schlitten 148 seine Ausgangslage erreicht hat, in
untersten Tafel des Stapels anliegen. welcher die Ansätze 156 durch die Federn 154 wieder
Um Tafeln desselben Satzes gleichförmig aufstapeln in Arbeitslage an dem Randteil der nunmehr untersten
zu können, sind zu beiden Seiten des Schlittens 148 Tafel des Stapels hochgeschnellt werden,
vier rechtwinklig gebogene Ständerteile 158 (Fig. 1, 3 50 Die Montiervorrichtung 64 wird abwärts bewegt,
und 6) zur Anpassung an Sätze bzw. Tafeln verschie- bis die Abstreifer 84 die in den Nuten 80 der Finger
dener Größe und Form verstellbar mit L-förmigen 78 gelagerte Tafel 24 nachgiebig auf die Paßstifte 54,
Platten 164 verbunden, die bezüglich des Schlittens 56 aufgeschoben haben. Bei ihrer Abwärtsbewegung
148 auf der Platte 144 verstellbar sind. führt sich die Tafel an den Bolzen 82 entlang, und die
Der Schlitten 148 wird über einen Winkelhebel 184 55 Randteile der Tafel treten mit den abgebogenen Enden
(Fig. 4) von einem weiteren Druckluftantrieb 178 60 der Klemmen 58 in Eingriff und verschieben die-(Fig.
3, 4 und 5) betätigt, der von einem Magnet- selben nach außen, bis die Tafeloberfläche unterhalb
ventil 180 (Fig. 1) gesteuert wird und auf einem mit der Klemmen zu liegen kommt und die Klemmen in
der Platte 144 verbundenen Träger 182 sitzt. Ein Arm Sperrlage über die Tafel schnellen können, um die
des Winkelhebels 184 (Fig. 4) ist mit einer Kolben- 60 Tafel auf dem Träger 20 festzulegen. Wenn die Monstange
186 des Antriebes 178 verzapft, und der andere tiervorrichtung 64 dann angehoben wird, befreien die
Winkelhebelarm hat einen Schlitz 194, in dem sich ein Abstreifer 84 unter dem Druck ihrer Federn 90 die
Block 196 führt. Der Block 196 ist drehbar mit einem nunmehr wunschgemäß montierte Tafel von den Fin-Trägerteil
198 an dem Schlitten 148 verbunden. Die gern 78, wobei die Klemmen 58 auch zum Lösen der
Liefer- oder Endlage des Schlittens 148 wird von 65 Tafel von den Fingern 78 beitragen,
einem verstellbaren Anschlag 200 bestimmt, der in die Wie bei Montagesystemen jetzt bekannt ist, kann
Platte 144 geschraubt ist und den Weg der Kolben- ein Fortschalten von Werkstücken bzw. von Werkstange
186 begrenzt. Eine Feder 199 (Fig. 3 und 4) Stückträgern mit Tafeln erst stattfinden, wenn alle
bewegt den Schlitten 148 über die Kolbenstange 186 Montiervorgänge an den verschiedenen Arbeitsstellen
wieder in seine Ausgangslage. 70 ausgeführt worden sind. Somit kann auch in der Ma-
schine der Arbeitsstelle A die Tafel nicht zur Fortschaltung
ausgelöst und die Montiervorrichtung 64 nicht angehoben werden, bis eine Tafel 24 wunschgemäß
auf den Träger an der Montierstelle A aufgebracht und die Montiervorgänge an den anderen Arbeitsstellen
ausgeführt worden sind. Um das Auslösen der den Träger in Montierlage haltenden Vorrichtung
und das Umschalten der Montiervorrichtung 64 einzuleiten, hat die Vorrichtung einen Steuerteil
220 (Fig. 3, 8 und 9), der beim Aufsetzen einer Tafel auf den Rahmen 20 von der Tafel nachgiebig abwärts
geschoben wird. Der Steuerteil 220 ist in einem Zylinder 266 senkrecht bewegbar, der über hier nicht beschriebene
Verbindungsteile durch den Druckluftantrieb 118 betätigt wird, um den Steuerteil 220 in
und außer Arbeitslage zu bewegen. Gewöhnlich wird der Steuerteil 220 durch eine U-förmige Feder 272
(Fig. 2 und 9), deren Oberende mit dem Zylinder 266 verbunden ist, in angehobener Lage gehalten. Zeitweise
betätigt die Feder 272 einen Schalter 274, der ao
ebenfalls an dem Zylinder 266 sitzt, und schließt dabei einen gewöhnlich offenen Stromkreis, um den Aufwärtshub
der Montiervorrichtung 64 und das Auslösen des nunmehr mit einer Tafel versehenen Rahmens
herbeizuführen. Der Steuerteil 220 erstreckt sich in den Mittelteil eines in Sperrlage bezüglich der
Montiervorrichtung 64 eingestellten Rahmens 20 und wird durch die zu montierende Tafel abwärts geschoben,
wobei der Steuerteil 220 jedoch nur weit genug abwärts bewegt worden ist, um den Schalter 274 zu
betätigen, wenn die Tafel flach auf dem Rahmen 20 aufliegt und die Stifte 54, 56 restlos in die Löcher 50,
52 eingetreten sind.
Claims (1)
- Patentanspruch:bei diese Vorrichtung eine Arbeitsstelle eines Montagesystems bilden kann, das eine Anzahl von Arbeitsstellen enthält, an denen elektronische Elemente wie elektrotechnische Schaltungsbauteile od. dgl. an vorherbestimmten Stellen der ihnen nacheinander zugeführten Tafeln angebracht werden, und bei der eine Liefervorrichtung vorgesehen ist, mit welcher die Tafeln einzeln von einem Stapel derselben abgetrennt und einzeln an die Montagevorrichtung übergeben werden, welche Bewegungen auf den Träger hin und von demselben weg ausführen kann, um die Tafel auf diese Träger aufzulegen, und ferner Steuermittel vorgesehen sind, um die Arbeitsfolge der Liefervorrichtung und der Montagevorrichtung zu regeln. dadurch gekennzeichnet, daß an der Montagevorrichtung (64) federnde Finger (78) vorgesehen sind, mit welchen jeweils eine von der Liefervorrichtung herangebrachte Tafel (24) erfaßt und getragen wird, und daß federbelastete Abstreifer (86), mit welchen die Tafel (24) aus dem Eingriff der genannten Finger (78) gelöst und auf dem Träger (20) aufgebracht wird, so ausgebildet und angeordnet sind, daß sie sich während der Annäherungsbewegung der Montagevorrichtung mit steigender Kraftwirkung gegen die Tafel (24) an Stellen dicht neben dem Träger (20) anlegen und auf diese Weise die Tafel (24) in eine Stellung drücken, in welcher die Tafel genau auf Feststellmitteln (Paßstifte 54, 56) aufgepaßt und von den Haltemitteln (nachgiebige Klemmen 58) auf dem Träger (20) gehalten sind.35Vorrichtung zum Beladen eines Werkstückträgers mit einem im wesentlichen ebenen Geräteteil, z. B. in Art einer Montagevorrichtung zum Aufmontieren einer Tafel mit aufgedruckter Schaltung auf einen Träger, welcher Mittel zum Einstellen und Halten dieser Tafel aufweist, wo-In Betracht gezogene Druckschriften:Deutsche Patentschriften Nr. 408 372, 419 160,
309;USA.-Patentschrift Nr. 2 385 521;»Automatisierung technologischer Prozesse« aus Schriftenreihe des Verlages Technik, Berlin, 1954, Heft 7, Seiten 82 bis 93;»Maschinenbautechnik«, 1953, Heft 12, S. 354.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen009 630/266 10.60
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US510963A US2906010A (en) | 1955-05-25 | 1955-05-25 | Panel assembly apparatus |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1092376B true DE1092376B (de) | 1960-11-03 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEU3913A Pending DE1092376B (de) | 1955-05-25 | 1956-05-22 | Vorrichtung zum Beladen eines Werkstuecktraegers mit einem im wesentlichen ebenen Geraeteteil, z.B. einer Tafel mit aufgedruckter Schaltung |
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