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DE1158001B - Vorrichtung zum Transport plattenfoermiger Werkstuecke - Google Patents

Vorrichtung zum Transport plattenfoermiger Werkstuecke

Info

Publication number
DE1158001B
DE1158001B DET19928A DET0019928A DE1158001B DE 1158001 B DE1158001 B DE 1158001B DE T19928 A DET19928 A DE T19928A DE T0019928 A DET0019928 A DE T0019928A DE 1158001 B DE1158001 B DE 1158001B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
workpieces
workpiece
transfer table
carriage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET19928A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Schierholz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRANZ TORWEGGE MASCHINENFABRIK
Original Assignee
FRANZ TORWEGGE MASCHINENFABRIK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRANZ TORWEGGE MASCHINENFABRIK filed Critical FRANZ TORWEGGE MASCHINENFABRIK
Priority to DET19928A priority Critical patent/DE1158001B/de
Publication of DE1158001B publication Critical patent/DE1158001B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27DWORKING VENEER OR PLYWOOD
    • B27D5/00Other working of veneer or plywood specially adapted to veneer or plywood

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Attitude Control For Articles On Conveyors (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Transport plattenförmiger Werkstücke Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, mit der plattenförmige Werkstücke, insbesondere Holz- oder Kunststoffplatten, in einer abgewinkelten Bahn von einer Bearbeitungsmaschine zur anderen transportiert werden können.
  • Im Rahmen einer Mehrfachbearbeitung von plattenförmigen Werkstücken kommt es oft vor, daß die in einer Fertigungsstraße aufgestellten Bearbei tungsmaschinen derart zueinander stehen, daß die Bewegungsrichtung der durchlaufenden Werkstücke sich ändert. Werden z. B. Längsseiten eines Werkstückes zunächst bearbeitet und sollen dann die Stirnseiten desselben Werkstückes weiterbearbeitet werden, so muß das Werkstück nach dem Verlassen der Erstmaschine zweckmäßig winklig zu seiner bisherigen Bewegungsrichtung weiterbefördert werden. Bisher ist es bekannt, die Änderung der Bewegungsirichtung durch taktweise arbeitende Vorrichtungen zu erreichen, wobei die weiterzubearbeitenden Werkstücke während eines Taktes von einer Maschine durch einen Schieber od. dgl. in die winklig dazu stehende nächstfolgende bewegt werden.
  • Die hierbei auftretende Unterbrechung während der Übergabe der Werkstücke von einer Maschine in die andere erweist sich in der rationellen Arbeitsweise derartiger Vorrichtungen als nachteilig und hemmt bzw. mindert die Produktionskapazität. Weiterhin werden bei diesen bekannten, intermittierend arbeitenden Vorrichtungen, die zum Teil mit Sperranschlägen zur Einzelentnahme von flachen Werkstücken aus einem Stapel und mit vorstehenden und zurückfedernden Einschubnocken ausgerüstet sind, die zu bearbeitenden Werkstücke nicht in ihre gewünschte Arbeitslage ausgerüstet, so daß zusätzlich nach der Bewegungsänderung das Ausrichten der weiterzubearbeitenden Werkstücke maschinell oder manuell erfolgen muß; dieses wirkt sich nachteilig in den zusätzlichen Arbeitskräften bzw. maschinellen Einrichtungen aus.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Transport plattenförmiger Werkstücke zu schaffen, die automatisch sowohl die aus einer Bearbeitungsmaschine kommenden Werkstücke in die nachfolgende Maschine ohne jegliche Unterbrechung transportiert als auch mit Hilfe einer damit kombinierten Ausrichteinrichtung diese Werkstücke in die nachfolgende gewünschte Bearbeitungslage ausrichtet.
  • Grundsätzlich sind an sich auch Übergabevorrichtungen mit Förderrichtungswechsel bekannt, bei denen ein Ausrichtlineal mit einem begrenzenden Anschlaglineal zusammenwirkt. Eine solche Vorrich- tung allein kann jedoch mangels automatischer Arbeitsweise die gestellten Aufgaben nicht erfüllen Gemäß der Erfindung ist bei einer Vorrichtung zum Transport plattenförmiger Werkstücke auf im Winkel zueinander stehenden Bewegungsbahnen mit waagerechten Auflageflächen, insbesondere zwischen zwei Bearbeitungsmaschinen mit im Winkel zueinander stehenden Durchlaufrichtungen für die Werkstücke in Kombination eine unterhalb der Förderebene der vorgeschalteten Bewegungsbahn und in deren Längsrichtung wirksame Ausrichteinrichtung und eine an einem zwischen den beiden Bewegungsbahnen stehenden Übergabetisch mit von der Ausrichteinrichtung überstrichener Tischplatte fest ge lagerte Anschlageinrichtung zur ausgerichteten Anlage der ankommenden Werkstücke sowie ein unter der Tischplatte des Übergabetisches in Längsrichtung der nachgeschalteten Bewegungsbahn verschiebbarer Einschubwagen mit über die Tischplatte um weniger als eine Werkstückdicke vorstehenden Einschubnocken zum Einschieben der untersten der auf der Tischplatte aufliegenden Werkstücke auf die nachgeschaltete Bewegungsbahn und Sperranschläge zum Zurückhalten weiterer Werkstücke auf dem Übergabetisch vorgesehen.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann die Ausrichteinrichtung aus einem Ausrichtlineal bestehen, das mit einer Kolbenstange eines unter hydraulischem oder pneumatischem Druck stehenden Ausrichtzylmders verbunden ist.
  • Es kann zweckmäßig sein, die Anschlageinrichtung als Anschlaglineal auszubilden, wobei dem Anschlaglineal und der Abgabeseite des Übergabetisches Kulissen zugeordnet sein können, deren Unterkanten um mehr als eine, jedoch weniger als zwei Werkstückdicken über der Förderebene des Übergabetisches liegen.
  • Der Einschubwagen läßt sich mit einer Kolbenstange eines unter hydraulischem oder pneumatischem Druck stehenden Zylinders verbinden, wobei ferner dieser Zylinder entsprechend der Werkstückbreite verstellbar und durch eine Klemmeinrichtung festlegbar sein kann.
  • Der Übergabetisch und/oder ein vorgeschalteter Walzentisch können verschiebbar angeordnet und in ihrer Arbeitsstellung verriegelbar sein.
  • Bei einer solchen erfindungsgemäßen Vorrichtung werden in vorteilhafter Weise die ankommenden plattenförmigen Werkstücke unterschiedlicher Längen, Breiten oder Stärken ohne Unterbrechung auf einer Tischplatte unter Ausrichten gestapelt und ohne Unterbrechung ein ausgerichtetes Werkstück nach dem anderen von unten in die nachfolgende Bewegungsbahn eingeschoben.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Abb. 1 in der Draufsicht die Übergabevorrichtung mit Teilansicht der vor- bzw. nachgeschalteten Bearbeitungsmaschinen, Abb. 2 im Schnitt den Rollentisch entsprechend der Schnittlinie I-I der Abb. 1, Abb. 3 im Schnitt den Übergabetisch entsprechend der Schnittlinie II-II der Abb. 1, Abb. 4 eine Draufsicht auf die rechte Kettenbahn einer Bearbeitungsmaschine mit Druckrollen und Anschlaglineal und Abb. 5 im Schnitt das Anschlaglineal gemäß der Schnittlinie III-III der Abb. 3.
  • Eine automatisch arbeitende Übergabevorrichtung verbindet in günstiger Weise zwei rechtwinklig zueinander stehende Holzbearbeitungsmaschinen 10 und 11 derart, daß die auf der ersten Mehrzweckmaschine 10 bearbeiteten Werkstücke 12 auf die rechtwinklig dazu stehende zweite Mehrzweckmaschine 11 selbsttätig zur nächsten Bearbeitung übergeben werden.
  • Die Vorrichtung kann im Einzeldurchlauf arbeiten, -bei dem die Anlage von Hand elektrisch gesteuert wird. Arbeitet die Anlage im automatischen Durchlauf, so übernimmt eine eingebaute automatische Steueranlage den Transport von einer Bearbeitungsmaschine zur anderen.
  • Zwischen der ersten und zweiten Bearbeitungsmaschine 10 und 11 ist ein Walzentisch 13 und ein weiterer Übergabetisch 14 angeordnet, die jeweils auf Rollen 15 gelagert sind; diese Rollen 15 ermöglichen es, die Tische für Einzelarbeiten an der Maschine 10 oder 11 aus ihrer Arbeitsstellung zwischen den Maschinen und wieder zurück zu schieben. Beide Tische 13 und 14 sind in dieser Arbeitsstellung arretierbar.
  • In der verlängerten Bearbeitungsebene der ersten Maschine 10 steht der Walzentisch 13 mit mehreren, hier vier Walzenpaaren 16 und einer Einzugswalze 16a. Die unteren Walzen der Walzenpaare 16 und die Einzugswalze 16 a werden von der Maschine 10 oder auch von einem separaten Antrieb aus angetrieben diese beiden Antriebsarten sind gegeneinander auszutauschen. Die Walzenpaare 16 und die Einzugswalze 16a sind in den Seitenwänden 17 und 17a des Rollentisches 13 gelagert und stehen an der Seitenwand 17 a über diese hinaus, um an diesen Enden angetrieben zu werden. Zwischen dem ersten und dem zweiten Walzenpaar 16 - von der Bearbeitungsmaschine 10 aus gerechnet - ist ein Endschalter 18 angeordnet, dessen Hebel 18 a bei Betätigung durch ein durch den Walzentisch 13 transportiertes Werkstück 12 einen Impuls für den Vorlauf eines auf dem Übergabetisch 14 angeordneten Einschubwagens 26 gibt.
  • Um das Werkstück 12 auf dem Auflagetisch 14 für den Weitertransport in die Bearbeitungsmaschine 11 in die richtige Lage zu bringen, wird es durch ein fast die Breite der Walzenpaare 16 einnehmendes Ausrichtlineal 19 an ein Anschlaglineal 20 gedrückt, welches das Werkstück 12 am Übergabetisch 14 anhält. Dieses Ausrichtlineal 19 ist im Walzentischl3 unterhalb der Walzenpaare 16 am Ende einer Kolbenstange 21 eines unter hydraulischem oder pneumatischem Druck stehenden Ausrichtzylinders 22 angeordnet und steht jeweils mit dem untersten Werkstück 12 des Auflagetisches 14 in einer Ebene. Auf der Kolbenstange 21 befindet sich ein Ring 21a; zwischen diesem und dem Kolben 21 b ist eine Feder 23 eingeschaltet, die so stark bemessen ist, daß sie sich erst zusammendrückt, wenn das Werkstück 12 - von dem Ausrichtlineal 19 geschoben - auf das Anschlaglineal 20 stößt. Der Kolben 21 b ist beweglich auf der Kolbenstange 21 gelagert und kann sich in den hinter dem Kolben 21 b liegenden Zylinderraum drücken. Dabei wird bei einem Ausrichten des Werkstückes 12 auf den Übergabetisch 14 ein zu harter Anschlag beim Auftreffen des Werkstückes.12 auf das Anschlaglineal 20 vermieden. An der dem Auflagetisch 14 zugewandten Seite weist der Walzentisch 13 winklige Auflageleisten 24 zur Überbrückung des Abstandes zwischen den beiden Tischen 13 und 14 auf.
  • Der in der Abb. 3 im Schnitt dargestellte Übergabetisch 14 ist auf Rollen 15 in Schienen 25 beweglich. Auf unteren Trägern 14 b, die auf stabilen Seitenteilen 14a des Übergabetisches 14 ruhen, läuft ein Einschubwagen 26, der sich auf einer Führung 27 der Träger 14 b zwischen diesem Träger und der Tischplatte 14c hin und her bewegen kann. Über einen Bolzen 28 ist der Einschubwagen 26 mit der Kolbenstange 29 eines Zylinders 30 verbunden, der unter pneumatischem oder hydraulischem Druck steht; durch wechselseitiges Beaufschlagen eines Kolbens durch ein in den Leitungen 31 und 32 fließendes oder strömendes Druckmittel wird die Vor-oder Rückwärtsbewegung des Einschubwagens 26 veranlaßt. Die Weglänge des Einschubwagens bleibt bei verschiedenen Werkstückbreiten konstant.
  • Um die Ausgangsstellung des Wagens bei verschiedenen Plattenbreiten festzulegen, muß der Luft-oder Hydraulikzylinder 30 verschieden weit zwischen der Tischplatte 14c und den Führungen 27 vorgeschoben und festgestellt werden. Zu diesem Zweck ist an der Stirnwand des Tisches 14 eine Klemmeinrichtung 33 angeordnet, in der der Zylinder 30 je nach Werkstückbreite festgeklemmt werden kann.
  • Auf dem Einschubwagen 26 sind mehrere, hier zwei verstellbar angeordnete Einschubstangen 34 befestigt, die an der der Bearbeitungsmaschine 11 zugewandten Seite je einen aus der Ebene der Tischplatte 14c herausragenden klinkenartigen Einschubnocken 35 aufweisen, die, mit einem Klapphebel vergleichbar, federnd an den Einschubstangen 34 befestigt sind.
  • Das Ende der Einschubstangen 34 ist derart ausgebildet, daß eine Feder 36, um einen dornartigen Fortsatz 34 a der Einschubstange 34 liegend, den Träger 34b des Einschubnockens 35 federnd gegenüber der Einschubstange 34 festlegt. Eine am Träger 34b des Einschubnockens 35 eingeschraubte Stellschraube 37 ermöglicht ein Verstellen des Einschubnockens 35 und dient gleichzeitig als dessen Widerlager, wenn er mit seiner Spitze 35 a, welche bei einer Vorwärtsbewegung aus der Ebene des Tisches herausschaut, die Werkstücke 12 in die Bearbeitungsmaschine 11 schiebt. Beim Zurückfahren des Einschubwagens 26 gleiten die Einschubnocken 35 unter den auf der Tischplatte 14 c liegenden Platten 12 her.
  • In der Tischplatte 14 c des Übergabetisches 14 befinden sich für die Einschubnocken 35 und die Einschubstangen 34 mehrere Schlitze 38. Die auf Haltern 39 des Einschubwagens 26 zu versetzenden Einschubstangen 34 können, der Länge der zu bearbeitenden Werkstücke 12 entsprechend, auf diesen unter den Schlitzen38 befestigt werden. So hat man die Möglichkeit durch das Verändern der Einschubnocken 35 bei verschieden langen Werkstücken eine gleichmäßige Zustellbewegung der Werkstücke 12 zur Bearbeitungsmaschine 11 hin zu erhalten.
  • Um das Werkstück 12 auf dem Übergabetisch 14 in die Lage zu bringen, in der es von den Einschubnocken 35 erfaßt werden kann, sind an allen Seiten des Übergabetisches 14 Kulissen 40 bis 44 und Kulissenbleche 45, 46 zur Begrenzung der Werkstückbewegung angeordnet.
  • Der selbsttätige Transportvorgang setzt ein, wenn mehrere Werkstücke 12 übereinander auf dem Übergabetisch 14 gestapelt liegen. Die beiden Kulissen 40 und 41, welche mit Abstand über dem Tisclt 14 c an dem Anschlaglineal 20 angeordnet sind, bedingen, daß nur das unterste Werkstück 12 durch das Ausrichtlineal 19 an das Anschlaglineal 20 gedrückt werden kann. An Schienen 42 der Bearbeitungsmaschine11 sind Kulissen 43 und 44 angeordnet, welche auf Stapel liegende Werkstücke 12 vor dieser Bearbeitungsmaschine 11 zurückhalten. Der Abstand der Kulissen 43 und 44 von der verlängerten Ebene des Übergabetisches 14 ist so bemessen, daß nur das unterste Werkstück 12 in die Maschine 11 eingefahren werden kann. An Druckbahnen 42a der Maschine 11 sind an den Schienen 42 in der Höhe und in der Durchlaufrichtung verstellbare Druckrollen 55 angeordnet.
  • Diese drücken das Werkstück 12 auf eine Kettenbahn 51 und verhindern durch eine leichte Schrägstellung ein Abgleiten des Werkstückes 12 vom Anschlaglineal 20 während des Einfahrens. Eine ähnliche Aufgabe wie die Kulissen 43 und 44 erfüllen die beiden Kulissenbleche 45 und 46 am Rollentisch 13 und Übergabetisch 14, die ein Wegschieben kleinerer Werkstücke 12 in entgegengesetzter Richtung zu der zweiten Bearbeitungsmaschine durch den zurückfahrenden Einschubwagen 26 verhindern.
  • Der automatisch ablaufende Arbeitsvorgang und die Übergabe der Werkstücke von einer Maschine in die andere Maschine wird durch Endschalter betätigt.
  • Der in dem Walzentisch 13 angeordnete Endschalter 18 gibt den Impuls für den Vorlauf des Einschubwagens26 bei Betätigung durch ein Werkstück 12.
  • Jedes neue in den Walzentisch 13 einlaufende Werkstück 12 läßt vom Übergabetisch 14 ein Werkstück 12 in die zweite Bearbeitungsmaschine 11 befördern. Für den Vorlauf des Einschubwagens 26 ist aber noch ein weiterer Impuls erforderlich, der von einem Endschalter 47 durch eine Schaltscheibe 48 gegeben wird, die mit der Hauptwelle 49 der Bearbeitungsmaschine 11 umläuft. Diese Einrichtung hat die Aufgabe, den Einschubwagen 26 immer erst dann vorlaufen zu lassen, wenn das Werkstück 12 mit Sicherheit einen Kettenanschlag 50 einer Kettenbahn 51 der Maschine 11 erreichen kann.
  • Ebenfalls an der Bearbeitungsmaschine 11 ist in der Ebene der einlaufenden Werkstücke 12 ein Endschalter 52 angeordnet. Dieser wird durch das in die Maschine 11 einfahrende Werkstück 12 betätigt und gibt einen Impuls für den Rücklauf des Einschubwagens 26 an die Leistung 31 des Druckzylinders 30 weiter. Der Endschalter 52 ist auf einer Schiene einstellbar und wird so eingerichtet, daß der Impuls erfolgt, wenn das Werkstück 12 von der Maschine 11 erfaßt ist und weitertransportiert wird. Bei eingeschalteter Automatik gibt dieser Endschalter 52 gleichzeitig das Kommando für den Vorlauf des Ausrichtlineals 19. Läuft der Einschubwagen 26 zurück, so betätigt dieser mit einem Blech 26 a einen am Zylinder 30 angeordneten Endschalter 53, der seinerseits wieder den Rücklauf des Ausrichtlineals 19 auslöst und gleichzeitig einen neuen Vorlauf des Einschubwagens 26 freigibt, der aber erst dann erfolgt, wenn die nötigen Impulse von den entsprechenden Endschaltern 18 und 47 gekommen sind.
  • Die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Übergabevorrichtung wird wie folgt beschrieben: Die Übergabevorrichtung, bestehend aus dem Walzentisch 13 und dem Übergabetisch 14 wird zwischen zwei automatisch arbeitenden Mehrzweckmaschinen 10 und 11 eingesetzt. Sie befördert automatisch die Werkstücke 12 von der ersten Maschine zur zweiten Maschine, wobei die beiden Maschinen in rechtem Winkel zueinander stehen. Die einzelnen Arbeitsabläufe werden elektropneumatisch oder elektrohydraulisch über mehrere Endschalter betätigt, die nacheinander entsprechend den jeweils sich folgenden Arbeitsgängen betätigt werden.
  • Um für Probestücke oder zum Einrichten der Anlage die Möglichkeit des Einzeldurchlaufes zu haben, sind die einzelnen Impulse auch über Druckknopfschalter von Hand aus auslösbar.
  • Ein Werkstück 12, dessen Längskanten in der Bearbeitungsmaschinel0 bearbeitet worden sind, wird durch den Antrieb der Maschine 10 bis zu den Walzenpaaren 16 des Walzentisches 13 gefördert. Die unteren Walzen der Walzenpaare 16 sind selbst oder vom Antrieb der Maschine 10 aus angetrieben und befördern das Werkstück 12 durch den Walzentisch 13 hindurch, der es auf den etwas tiefer liegenden Übergabetisch 14 selbsttätig in einem Stapel ablegt.
  • Die Breitseite des Übergabetisches 14 schließt an die Bearbeitungsmaschine 11 an, und die auf dem Übergabetisch 14 in einem Stapel liegenden Werkstücke 12 werden eins nach dem anderen, jeweils das unterste Werkstück zuerst, durch die aus den Schlitzen 38 des Tisches 14 heraus stehenden Einschubnocken 35 in die Bearbeitungsmaschine 11 geschoben.
  • Zuvor ist das unterste Werkstück 12 durch das Ausrichtlineal 19 an das Anschlaglineal 20 gedrückt worden, wobei das Werkstück 12 für den Einschub in die Maschine 11 ausgerichtet worden ist. Das Ausrichtlineal ist federnd gelagert, und der Anschlag an das Anschlaglineal 20 erfolgt weich und wirkt sich nicht beschädigend auf das Lineal 19 oder das Werkstück 12 aus.
  • Der Vorschub des Lineals 19 erfolgt unter pneumatischem oder hydraulischem Druck, welcher in einen Zylinder 22 einströmt. Durch wechselseitiges Beaufschlagen des Kolbens wird das Ausrichtlineal 19 in Arbeitsstellung gebracht und nach dem Ausrichten des Werkstückesl2 wieder in die Ausgangsstellung zurückgeholt.
  • Das ausgerichtete Werkstück 12 befindet sich nun in der Lage, in der es in die Bearbeitungsmaschine 11 eingeschoben werden kann. Die Einschubnocken 35 erhalten jetzt ihren Impuls für die Vorwärtsbewegung von dem Endschalter 18 im Walzentisch 13, der bei jedem Einlauf eines neuen Werkstückes 12 ein anderes Werkstück vom Übergabetisch 14 in die Bearbeitungsmaschine 11 weiterlaufen läßt. Vorgeschoben wird das Werkstück 12 Yom Übergabetisch 14 zur Maschine 11 hin durch die an den Einschubstangen 34 am Einschubwagen 26 befestigten Einschubnocken 35. Der Vorschub erfolgt pneumatisch oder hydraulisch über die am Zylinder 30 angeschlossene Druckleitung 32. Diese beaufschlagt den Kolben des Zylinders 30, der über eine Kolbenstange mit den Einschubwagen 26 verbunden ist, in Richtung des Übergabetisches 14, und die mit ihrer Spitze aus dem Tisch 14 herausragenden Einschubnockels 35 legen sich an die äußere Kante des untersten Werkstückes 12 an und schieben dieses bis zur Bearbeitungsmaschine 11.
  • Der Vorschub währt so lange, bis das Werkstück 12 von den Druckrollen 55 erfaßt und auf die Kettenbahn 51 gedrückt und von dieser weitertransportiert wird. Stößt das Werkstück 12 an die Kettenanschläge50 der Kettenbahn 51, so verhindert die federnde Lagerung der Einschubnocken 35 einen zu harten Anschlag der Werkstücke 12. Läuft das Werkstück 12 - durch die Druckrollen 55 auf die Kettenbahn 51 der Maschine 11 gepreßt - über den End schalter 52, so wird der Kolben im Zylinder 30 über die Druckleitung 31 beaufschlagt, und der Einschubwagen 26 läuft zurück. Die schwenkbar gelagerten, als Klapphebel ausgebildeten Einschubnocken 35 gleiten unter den auf den Übergabetisch 14 liegenden Werkstücken 12 hindurch.
  • Das Versenken der Einschubnocken 35 unter die Tischoberfläche 14 in der vorderen Stellung und das Anheben in der Ausgangsstellung könnte selbstverständlich auch durch eine besondere Einrichtung auf hydraulichem, pneumatischem oder mechanischem Wege erfolgen.
  • Neben dem automatischen Transport der Werkstücke von Bearbeitungsmaschine zu Bearbeitungsmaschine liegt der besondere Vorteil der Vorrichtung darin, daß die Werkstückabmessungen sehr variabel sein können. Die Maße der Werkstücke können von 120 - 300 bis 1200 - 3000 mm betragen und entsprechen denen, die in allen Branchen der Möbelindustrie vorkommen, gleichgültig, ob diese mit oder ohne Furnierüberstände versehen sind.
  • Die Umstellung der Anlage auf beliebige Werkstückabmessungen geht sehr schnell vonstatten, und die Vorrichtung ermöglicht eine hohe Durchsatzmenge.
  • Weiterhin ermöglicht es die erfindungsgemäße Vorrichtung, serienmäßige Bearbeitungsmaschinen, welche verschiedene Arbeitsgänge ausführen, hintereinanderzuschalten; zur Rationalisierung sind keine Spe- zialmaschinen erforderlich. Die Vorrichtung arbeitet vollautomatisch oder wird für Einzeldurchlauf mit der Hand über Drnckknopfschalter betätigt.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Transport plattenförmiger Werkstücke auf im Winkel zueinander stehenden Bewegungsbahnen mit waagerechten Auflageflächen, insbesondere zwischen zwei Bearbeitungsmasohinen mit im Winkel zueinander stehenden Durchlaufrichtungen für die Werkstücke, gekennzeichnet durch eine unterhalb der Förderebene der vorgeschalteten Bewegungsbahn und in deren Längsrichtung wirksame Ausrichteinrichtung (19) und eine an einem zwischen den beiden Bewegungsbahnen stehenden Übergabetisch (14) mit von der Ausrichteinrichtung überstrichener Tischplatte (14 c) fest gelagerte Anschlageinrichtung (20) zur ausgerichteten Anlage der ankommenden Werkstücke sowie durch einen unter der Tischplatte des Übergabetisches in Längsrichtung der nachgeschalteten Bewegungsbahn verschiebbaren Einschubwagen (26) mit über die Tischplatte um weniger als eine Werkstückdicke vorstehenden Einschubnocken (35) zum Einschieben der untersten der auf der Tischplatte aufliegenden Werkstücke auf die nachgeschaltete Bewegungsbahn und durch Sperranschläge (Kulissen 43, 44) zum Zurückhalten weiterer Werkstücke auf dem Übergabetisch.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrichteinrichtung (t9) aus einem Ausrichtlineal besteht, das mit einer Kolbenstange (21) eines unter hydraulischem oder pneumatischem Druck stehenden Ausrichtzylinders (22) verbunden ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die als Lineal ausgebildete Ausrichteinrichtung tal9) unter Einschaltung einer Feder (23) mit der Kolbenstange (21) verbunden ist.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlageinrichtung als Anschlaglineal (20) ausgebildet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem Anschlaglineal (20) und der Abgabeseite des Übergabetisches (14) Kulislissen (40, 41 bzw. 45, 46) zugeordnet sind, deren Unterkanten um mehr als eine, jedoch weniger als zwei Werkstückdicken über der Förderebene des Übergabetisches liegen.
  6. 6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Einschubwagen (26) mit einer Kolbenstange (29) eines unter hydraulischem oder pneumatischem Druck stehenden Zylinders (30) verbunden ist.
  7. 7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die an Einschub stangen (34) angeordneten Einschubnocken (35) des Einschubwagens (26) federnd gelagert sind.
  8. 8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die Kolbenstange (29) mit dem Einschubwagen (26) verbundene Zylinder (30) entsprechend der Werkstückbreite verstellbar und durch eine Klemmeinrichtung (33) festlegbar ist.
  9. 9. Vorrichtung nach emem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Übergabetisch (14) und/oder ein vorgeschalteter Waizentiscii (13) verschiebbar angeordnet und in ihrer Arbeitsstellung verriegelbar sind In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 380 033, 1092376, 1 101 926; USA-Patentschrift Nr. 2 578 277.
DET19928A 1961-04-07 1961-04-07 Vorrichtung zum Transport plattenfoermiger Werkstuecke Pending DE1158001B (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE380033C (de) * 1921-12-18 1923-09-01 Karl Arnold Einrichtung zum Verschieben langgestreckter eiserner Werkstuecke
US2578277A (en) * 1946-04-26 1951-12-11 Quaker Oats Co Container loading machine having automatic carton ejector
DE1092376B (de) 1955-05-25 1960-11-03 United Shoe Machinery Corp Vorrichtung zum Beladen eines Werkstuecktraegers mit einem im wesentlichen ebenen Geraeteteil, z.B. einer Tafel mit aufgedruckter Schaltung
DE1101926B (de) 1955-06-20 1961-03-09 Unilever Nv Maschine zum OEffnen oder Vorbrechen von Faltschachtelhuelsen

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