DE1092234B - Druckmessgeraet fuer Bohrloecher - Google Patents
Druckmessgeraet fuer BohrloecherInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft die Ausbildung eines Druckmeßgerätes mit sich drehendem Meßkolben für Bohrlöcher,
bei dem der Druck auf einen Tauchkolben, der an einer Meßfeder hängt, wirkt, wobei diese sowie der
Tauchkolben und ein daran befestigter Schreibstift von einem Uhrwerk über eine Spindel in gleichförmiger
Drehung erhalten werden. Dabei ritzt der Schreibstift ein Druck-Zeit-Diagramm auf eine feststehende
Aluminiumfolie, die an der Innenwand eines Zylinders angebracht ist, ein.
Die Aufzeichnung des Druckes in verschiedenen Tiefen und am Boden von Bohrungen ist in modernen
Erdölförderbetrieben bekanntlich ein wichtiges Hilfsmittel für die Planung und Einhaltung einer bestmöglichen
Ausbeutung der Lagerstätte. Es gibt bereits verschiedene Druckschreiber, die an einem Stahldraht
in die Bohrung eingelassen werden und den Druck in obengenannter Art aufzeichnen. Große Genauigkeit
und Zuverlässigkeit sind hierbei wichtig, da beispielsweise beim Aufzeichnen des Bodendruckverlaufes
nach dem Schließen einer Bohrung die Förderung während der Schließzeit ausfällt und bei fehlerhafter
Aufzeichnung, die eine Wiederholung der Messung notwendig macht, erhebliche Förderverluste
eintreten können. Die bisher im Gebrauch befindlichen Druckschreiber genügen diesen Anforderungen nicht
in jeder Beziehung.
Ein bekanntes Gerät dieser Art ist, damit die Reibung zwischen Kolben bzw. Spindel und Stopfbüchsenpackung
möglicht niedrig gehalten wird, mit einer gut schmierenden. Flüssigkeit gefüllt. Diese ist durch eine
Membran, über die der Druck in das Innere des Druckelementes, also in die Federkammer, gelangt, von
der Bohrlochflüssigkeit getrennt. Bei dieser bekannten Konstruktion befindet sich das Uhrwerk am unteren
Ende des Gerätes. Das darüberliegende Druckelement mit Federkammer, Meßkolben und Stopfbüchse und
einer besonderen Membrankammer, durch die die Drehspindel geführt ist, wird gegen das Uhrwerk
ebenfalls durch eine Stopfbüchse abgedichtet.
Die z. B. aus synthetischem Kautschuk bestehende Membran beinhaltet so viel zusätzliche Füllflüssigkeit,
wie der A^olumenzunahme des sich bei Druckzunahme nach oben bewegenden Tauchkolbens entspricht, einschließlich
einer gewissen Reserve. Die Füllflüssigkeit dehnt sich bei den in Bohrlöchern oft herrschenden
hohen Temperaturen wesentlich aus. Der Durchmesser und die Länge der schlauchförmigen Membran sind
deshalb so gewählt, daß das durch die Flüssigkeitsausdehnung hervorgerufene zusätzliche Volumen die
Schlauchmembran höchstens so weit ausdehnt, wie in der äußeren Membrankammer Ringraum vorhanden
ist.
Es hat sich jedoch gezeigt, daß ζ. B. bei gering-Druckmeßgerät
für Bohrlöcher
Anmelder:
Dr.-Ing. Helmut Hügel,
Salvador-Bahia (Brasilien)
Salvador-Bahia (Brasilien)
Vertreter: Dr. H. Vygen, Rechtsanwalt,
Oberhausen (RhId.), Lipperfeld 1
Oberhausen (RhId.), Lipperfeld 1
Dr.-Ing. Helmut Hügel, Salvador-Bahia (Brasilien),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
fügigen Undichtigkeiten der Stopfbüchsen, die bei längerem Nichtgebrauch des Instrumentes zwischen
den Messungen zuweilen auftreten, die Füllungsverhältnisse sich derartig verschieben, daß im Inneren
des Druckelementes nicht mehr genügend Füllflüssigkeit verbleibt, um bei den in Bohrungen auftretenden
Drücken den Kolben gegen die Meßfeder entsprechend weit nach oben zu verschieben, weil die schlauchförmige
Membran in diesem Fall schon vorher an ihrem Träger anliegt. Es werden dann zu niedrige Meßwerte
aufgezeichnet. Andererseits kann bei Eindringen von Verunreinigungen in den Ringraum dieser so weit
ausgefüllt werden, daß eine Temperaturausdehnung der Füllflüssigkeit den Membranschlauch an die
Außenwand der Membrankamtner drückt. Bei weiterer Temperaturausdehnung treten somit im Druckelement
höhere als die tatsächlich im Bohrloch herrschenden Drücke auf. Auch dann ergeben sich Fehlanzeigen. Im
letzteren Falle kann die Temperaturäusdehnung sogar zur Zerstörung der Membran führen.
Mit der Erfindung sollen die vorerwähnten Unzulänglichkeiten der bisherigen Druckmeßgeräte für
Bohrlöcher vermieden werden. Um nun ein solches Gerät zu schaffen, mit dem trotz vergleichsweise einfacherer
und billigerer Bauart genaue und immer zuverlässige Meßergebnisse erreicht werden, geht die
Erfindung aus von einem Druckmeßgerät für Bohrlöcher mit einer durch ein Uhrwerk mit gleichbleibender,
genau feststellbarer Geschwindigkeit angetriebenen Drehspindel, die über eine Feder mit
einem axial verschiebbaren Meßkolben gekoppelt ist, an dessen freiem Ende ein Schreibstift angebracht ist,
und einem zur Aufzeichnung eines Druck-Zeit-Diagramms dienenden zylindrischen Markierungsblatt
gegenüberliegt, wobei ferner zur Trennung der
009 630/214
Flüssigkeit der Meßfederkammer von der Bohrlochflüssigkeit
eine den Druck zwischen beiden Flüssigkeiten übertragende Schlauchmembran angeordnet ist,
wobei ferner ein im oberen Teil des Gerätes fest angeordneter Einbaukörper als Träger gegen die Drehspindel
abdichtender Elemente und zugleich als Träger der Schlauchmembran dient.
In diesem Zusammenhang besteht die Erfindung darin, daß die Schlauchmembran an ihren beiden
Enden mit je einem in entgegengesetzten Richtungen wirkenden Sicherheitsventil ausgerüstet ist, von denen
jedes so weit vorgespannt ist, daß die normalen Fluktuationen des Flüssigkeits\Olumens in der Federkammer
durch die Dehnung der Schlauchmembran und übernormale Fluktuationen durch öffnen der
Sicherheitsventile ausgeglichen werden.
Da solche übernormalen Fluktuationen der einen oder anderen Flüssigkeit infolge einer stärkeren Änderung
des Druckes oder der Temperatur und der dadurch verursachten öffnung des einen oder anderen
Sicherheitsventils nur selten vorkommen, besteht praktisch keine Gefahr einer unzulässigen Verunreinigung
des Füllöles. Bei Überdruck der Bohrlochflüssigkeit und öffnung des unteren Sicherheitsventils läßt
sich die übertretende geringe Flüssigkeitsmenge durch ein vorgeschaltetes Siebröhrchen filtern. Bei Überdruck
des Füllöles und öffnung des oberen Sicherheitsventils kann die Bohrlochflüssigkeit wegen ihres
geringeren Druckes nicht in den Ringraum der Meßfederkammern eindringen. Im übrigen läßt sich die
Schlauchmembran wegen ihrer relativ geringen Formänderungen in radialer oder axialer Richtung relativ
kurz ausführen und in einem entsprechend kleinen Raum unterbringen. Dadurch kann auch das ganze Gerät
eine verhältnismäßig geringe Baulänge haben, die sich nicht nur auf die Herstellungskosten und die Betriebssicherheit
günstig auswirkt, sondern auch eine ausschlaggebende Bedeutung hat für seine Verwendbarkeit
im Ringraum eines Bohrloches außerhalb des Bohrgestänges, weil das Gerät dort in geneigter Lage
eingeführt werden muß.
Weitere Einzelheiten der Erfindung beziehen sich auf die besondere Ausbildung der beiden Sicherheitsventile.
Von diesen besteht das untere, für den Druckausgleich von der innerhalb der Schlauchmembran befmdlichen
Bohrlochflüssigkeit in Richtung der Meßfederkammer dienende Sicherheitsventil aus einer öffnung,
die in der Membran unterhalb eines dieselbe elastisch spannenden und dadurch normalerweise abdichtenden
Ringwulstes am festen Membranträger vorgesehen ist. Das obere, für den Druckausgleich bei
zu hohem Druck in der Meßfederkammer, z. B. infolge Wärmedehnung des Füllöles, dienende Sicherheitsventil
besteht aus einem axial beweglichen Membranträgerring, der normalerweise gegen die Außenwand
der Meßfederkammer abdichtet, bei elastischer Längsdehnung der Schlauchmembran aber diese Kammer
mit einem darüberliegenden erweiterten Ringraum und zugleich eine öffnung in der Außenwand desselben
auch mit dem Bohrloch verbindet.
Sonstige in diesem Zusammenhang zweckmäßige konstruktive Maßnahmen ergeben sich aus der nachstehenden
Beschreibung in Verbindung mit den betreffenden Unteransprüchen und der Zeichnung. In
dieser zeigt Fig. 1 den oberen Teil.
Fig. 2 den daran nach unten anschließenden Teil und
Fig. 3 den an den letzteren nach unten anschließenden unteren Teil eines gemäß der Erfindung ausgebildeten
Druckmeßgerätes; der obere und der mittlere Teil (Fig. 1 und 2) sind, um zum besseren Verständnis
der Erfindung dort das Innere des Gerätes erkennen zu lassen, auf der einen Seite der Mittellängsachse
im Schnitt dargestellt; außerdem zeigt
Fig. 4 einen Teilquerschnitt in der Ebene Ji-Ä und
Fig. 5 einen Teilquerschnitt in der Ebene B-B' der Fig. 1.
Unter der schematisch angedeuteten Aufhängevorrichtung 1 am Draht 2 befindet sich im Raum 3 ein
nicht eingezeichnetes, an sich bekanntes Uhrwerk, das über die Kupplung 4, Drehspindel 5,, Meßfeder 6,
Tauchkolben 7 und Schreibstiftträger 8 den Schreibstift 9 bewegt, der auf dem zylindrischen Markierblatt
10 ein Druck-Zeit-Diagramm aufzeichnet. Im unteren Endstück 11 des Gerätes ist zweckmäßig noch ein
Maximal- oder Registrierthermometer eingebaut.
Beim Einbau des Gerätes in die Bohrung tritt Bohrlochflüssigkeit unter dem jeweils herrschenden Druck
durch eine öffnung 12 und einen Ringraum 13 zwischen einen fest im Gehäuse des Gerätes angeordneten
Membranträger 14 und einen axial beweglichen Membranträgerring 15 in das Innere einer an ihren
Enden (unten bzw. oben) zwischen diesen beiden Körpern axial gespannten Schlauchmembran 16. Der
das obere Ende der Membran haltende Trägerring 15 ist gegenüber dem anderen, das untere Ende der Membran
haltenden Tragkörper 14 durch eine Nut- und Federführung 17 gegen Verdrehen gesichert und in
seiner axialen Bewegung nach unten durch eine Nase
18 begrenzt, wodurch der Einbau der Membran mit ihren beiden Tragkörpern in den die Meßfederkammer
19 enthaltenden Gehäuseabschnitt erleichtert wird.
Falls Verunreinigungen mit der Bohrlochflüssigkeit
Falls Verunreinigungen mit der Bohrlochflüssigkeit
während der Messung in das Innere der Membran 16 eindringen, können diese über ein siebartiges Röhrchen
20 mit zugehörigen Anschlußbohrungen 21 im festen Membranträger 14 mit Hilfe einer Waschflüssigkeit,
z. B. Benzin, unter Druck, nach Ausbau des Gerätes aus dem Bohrloch, durch die sonst für den
Eintritt der Bohrlochflüssigkeit vorgesehene Öffnung 12 ausgewaschen werden. Der während der Messung
im Bohrloch auf das Innere der Membran 16 wirkende Bohrlochdruck überträgt denselben auf den den
oberen Teil der Federkammer 19 bildenden Ringraum 22 und drückt somit über die Füllflüssigkeit, z. B. öl,
von oben her auf den Tauchkolben 7. Dadurch wird dieser gegen den Zug der Feder 6 nach unten in den
Registrierraum23 verschoben, wobei der Schreibstift9
auf dem Markierblatt 10 einen entsprechenden Ausschlag, der dem Druck verhältnisgleich ist, aufzeichnet.
Falls innerhalb der Federkammer 19 aus ungewollten Gründen zuwenig Füllöl vorhanden ist, so vergrößert
der Membranschlauch 16 infolge des Überdruckes der Bohrlochflüssigkeit seinen Durchmesser. Dann kann
Flüssigkeit aus dem Inneren des Membranschlauches 16 durch dessen Loch 24 unterhalb des Wulstes 24' in
der Federkammer 19 übertreten, so daß ein Druckausgleich auch in solchen Fällen stattfindet. Herrscht dagegen
in der Federkammer 19 infolge Temperaturausdehnung der Füllflüssigkeit ein Überdruck gegenüber
der Bohrlochflüssigkeit, so kann Füllflüssigkeit in das Bohrloch austreten, indem sich der Membranschlauch
16 durch Kolbenwirkung nach oben dehnt, so daß der obere Membranträgerring 15 mit seinem Rundschnurdichtungsring
25 in den erweiterten Ringraum 26 geschoben wird und ein Spalt für den ölaustritt frei
wird. Durch diese Maßnahmen sind die erstrebten Sicherheitsventile für Beseitigung des Unterdruckes
bzw. Überdruckes der Füllflüssigkeit gegenüber dem Druck in der Sondenflüssigkeit geschaffen.
Die Tauchkolbendichtung und die Drehspindeldichtung bestehen zweckmäßig aus Rundschnur ringen 28,
28', denen auf der Niederdruckseite in an sich bekannter
Weise härtere, schraubenförmig gespaltene Kunststoffringe 29, 29', z. B. aus Polytetrafluoräthylen,
vorgelagert sind. Dadurch wird bewirkt, daß bei sehr hohem Druck ein Einquetschen des Rundschnurringmaterials
in den Ringspalt zwischen dem Tauchkolben 7 bzw. der Drehspindel 5 und den Dichtungsträgern
30 bzw. 14 verhindert wird. Es ist ferner zweckmäßig, die Drehspindel 5 mit einem Bund 31 zu
versehen, der durch die Brille32 und die Schrauben33
im Verbindungsnippel 34 drehbar gelagert ist und die Drehspindel gegen axiale Verschiebung sichert.
Zum Festhalten der Rundschnurringe 28, 28' dienen die Hohlschrauben 35 und 35', zum Festhalten der
beiden Enden der Schlauchmembran 16 je eine Schnur 36 bzw. 36'. Zum Anbringen des Markierblattes dient
in an sich bekannter Weise ein dünnwandiger, in das Gehäuse des Meßgerätes herausnehmbar eingesetzter
Zylinder 37 mit Klemmringen 38, 38'. Eine Schraube 39' hält den Zylinder 37 mit seinen Klemmringen 38
und 38' im Außenrohr 39 fest.
Der Membranschlauch 16 kann gegebenenfalls auch durch einen anderen nachgiebigen oder verschiebbaren
Körper ersetzt werden.
Statt des Uhrwerkes kann auch ein anderes Antriebsorgan, z. B. eine elektrische Drehvorrichtung,
verwendet werden.
Statt der Zugfeder 6 kann bei entsprechender Umkonstruktion auch eine Druckfeder Verwendung
finden.
Statt am Einbaudraht 2 kann das Druckmeßgerät auch auf andere Weise in das Bohrloch eingelassen
werden, z. B. an einem Bohrgestänge.
Claims (7)
1. Druckmeßgerät für Bohrlöcher mit einer durch ein Uhrwerk mit gleichbleibender, genau
feststellbarer Geschwindigkeit angetriebenen Drehspindel, die über eine Feder mit einem axial verschiebbaren
Meßkolben gekoppelt ist, an dessen freiem Ende ein Schreibstift angebracht ist, und
einem zur Aufzeichnung eines Druck-Zeit-Diagramms dienenden zylindrischen Markierungsblatt gegenüberliegt, wobei ferner zur Trennung
der Flüssigkeit der Meßfederkammer von der Bohrlochflüssigkeit eine den Druck zwischen
beiden Flüssigkeiten übertragende Schlauchmembran angeordnet ist, wobei ferner ein im oberen
Teil des Gerätes fest angeordneter Einbaukörper als Träger gegen die Drehspindel abdichtender
Elemente und zugleich als Träger der Schlauchmembran dient, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schlauchmembran (16) an ihren beiden Enden mit je einem in entgegengesetzten Richtungen wirkenden
Sicherheitsventil (15, 18, 25, 36 bzw. 24, 24', 36') ausgerüstet ist, von denen jedes so weit
vorgespannt ist, daß die normalen Fluktuationen des Flüssigkeitsvolumens in der Federkammer (19)
durch die Dehnung der Schlauchmembran und übernormale Fluktuationen durch Öffnen der
Sicherheitsventile ausgeglichen werden.
2. Druckmeßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das untere, für den Druckausgleich
von der innerhalb der Schlauchmembran (16) befindlichen Bohrlochflüssigkeit in Richtung
der Meßfederkammer (19) dienende Sicherheitsventil aus einer Öffnung (24) besteht, die in der
Membran unterhalb eines dieselbe elastisch spannenden und dadurch normalerweise abdichtenden
Ringwulstes (24') am festen Membranträger (14) vorgesehen ist.
3. Druckmeßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das obere, für den Druckausgleich
bei zu hohem Druck in der Meßfederkammer (19), z.B. infolge Wärmedehnung des Füllöles,
dienende Sicherheitsventil aus einem axial beweglichen Membranträgerring (15) besteht, der normalerweise
gegen die Außenwand der Meßfeder-. kammer (19) abdichtet, bei elastischer Längsdehnung
der Schlauchmembran (16) aber diese Kammer mit einem darüberliegenden erweiterten
Ringraum (26) und zugleich über eine öffnung (12) in der Außenwand desselben auch mit dem
Bohrloch verbindet.
4. Druckmeßgerät nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der
Schlauchmembran (16) ein siebartiges Röhrchen (20) vorgesehen ist, das zum Auswaschen von Verunreinigungen
dient, die in den innerhalb der Membran liegenden Raum eingedrungen sind und dessen Innenraum zu diesem Zweck über Anschlußbohrungen
(21) im festen Membranträger (14) mit dem Eintrittsraum (26) der Bohrlochflüssigkeit
in Verbindung steht.
5. Druckmeßgerät nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Membranschlauch
(16) durch eine Nut- und Federführung (17) des mittels eines Anschlages (18) begrenzt axial
beweglichen Membranträgers (15) gegenüber dem festen Membranträger (14) gegen Verdrehen gesichert
ist.
6. Druckmeßgerät nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Abdichten des
Meßkolbens (7) und der Drehspindel (5) gegenüber den sie umgebenden festen Gerätetafeln an
sich bekannte Rundschnurringe (28, 28') mit auf der Seite geringeren Druckes vorgelagerten härteren,
gespaltenen Kunststoffringen (29, 29') vorgesehen sind.
7. Druckmeßgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Drehspindel (5) vorgesehenen
Dichtungselemente (28', 29') am unteren Ende des festen Membranträgers (14) angeordnet
sind.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 318 550, 566183,
338;
USA.-Patentschriften Nr. 1969 141, 2 078 623, 223 913, 2 598 932, 2 711649.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Country Status (1)
| Country | Link |
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- 1957-06-26 DE DEH30468A patent/DE1092234B/de active Pending
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