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DE566183C - Sicherheitsanordnung bei Druckmessern - Google Patents

Sicherheitsanordnung bei Druckmessern

Info

Publication number
DE566183C
DE566183C DEJ41024D DEJ0041024D DE566183C DE 566183 C DE566183 C DE 566183C DE J41024 D DEJ41024 D DE J41024D DE J0041024 D DEJ0041024 D DE J0041024D DE 566183 C DE566183 C DE 566183C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
measuring
measuring line
bell
line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEJ41024D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Junkers and Co GmbH
Original Assignee
Junkers and Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Junkers and Co GmbH filed Critical Junkers and Co GmbH
Priority to DEJ41024D priority Critical patent/DE566183C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE566183C publication Critical patent/DE566183C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L19/00Details of, or accessories for, apparatus for measuring steady or quasi-steady pressure of a fluent medium insofar as such details or accessories are not special to particular types of pressure gauges
    • G01L19/06Means for preventing overload or deleterious influence of the measured medium on the measuring device or vice versa
    • G01L19/0618Overload protection

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

  • Sicherheitsanordnung bei Druckmessern Die Erfindung betrifft eine Anordnung bei Druckmessern für Gase oder Dämpfe, welche den Zweck hat, Störungen des Druckmessers durch außergewöhnliche Steigerungen des zu messenden Druckes (Über- oder Unterdruck oder Differenzdruck) zu verhindern -und den Druckmesser nach Fortfall der Störung sofort wieder betriebsfähig zu machen., Die Erfindung ist vorzugsweise für Druckmesser mit Schwimmerglocke bestimmt, kann aber auch für Druckmesser mit einem anderen beweglichen Glied, z. B. einer Membran, Verwendung finden.
  • Bei den üblichen Druckmessern mit Schwimmerglocke besteht die Gefahr, daß bei einer außergewöhnlichen Drucksteigerung der Gegendruck der Sperrflüssigkeit, welche den Innenraum der Glocke von dem sie umgebenden Raum trennt, überwunden wird und alsdann Gase vom Innenraum der Glozke her über den unteren Rand der Glocke zur äußeren Seite, z. B. in den Aufstellungsraum des Druckmessers, entweichen. Dabei kann die Sperrflüssigkeit herausgeworfen und so der Druckmesser außer Betrieb gesetzt werden. Bei einem Membrandruckmesser kann die Membran durch solche Druckspitzen Schaden leiden. Um solche Störungen zu vermeiden, mußte man bisher die Tauchtiefe der Schwimmerglocke bedeutend größer oder die Membran bedeutend stärker machen, als es an sich für den gewünschten Meßbereich erforderlich war. Es ist bereits bekannt, in der Meßleit.ung eines Membrandruck- oder Vakuummessers ein selbsttätig zur Wirkung kommendes Absperrglied vorzusehen, welches den Membranraum von der Meßleitung abschaltet, wenn Abweichungen von den zulässigen Druckverhältnissen auftreten. Bei diesen Vorrichtungen bestand aber der Nachteil, daß der Druckmesser nicht sofort bei Wiederkehr der normalen Verhältnisse anzeigebereit war. Gemäß der Erfindung soll dieser Nachteil dadurch beseitigt werden, daß zwischen Meßleitung und Meßraum eine selbsttätig zur Wirkung kommende Vorrichtung eingeschaltet ist, welche einen Druckausgleich zwischen dem Meßraum (z. B. Glockeninnenraum) und der Meßleitung ermöglicht, wenn der Druck in der Meßleitung wieder auf den Meßbereich absinkt. Die Vorrichtung wird zweckmäßig als Rückschlagventil ausgebildet, welches an der Ausmündung der Meßleitung angebracht ist und sich beim Wiederabsinken des Druckes leicht öffnen kann. Sie besteht daher mit Vorteil in an sich bekannter Weise aus einer elastischen, z. B. aus Gummi hergestellten und nach der Seite der Meßleitung hin gewölbten Scheibe, die einen feinen Schlitz besitzt, der für gewöhnlich - solange auf beiden Membranseiten gleicher Druck herrscht - durch die Eigenelastizität des Scheibenwerkstoffes geschlossen gehalten wird. Beim Auftreten eines Überdruckes in der Meßleitung bleibt dann der Schlitz erst recht geschlossen, er kann sich jedoch leicht öffnen und einen Druckausgleich zwischen dem Meßraum und der Meßleitung herbeiführen, wenn der Druck im Meßraum den in der Leitung herrschenden Druck überwindet.
  • Auf der Zeichnung zeigt Abb. i ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung in. Anwendung auf einen Druckschreiber mit Schwimmerglocke im senkrechten Mittelschnitt.
  • Abb. 2 und 3 zeigen in vergrößertem Maßstab eine als Rückschlagventil wirkende elastische Scheibe bei verschiedenen Druckverhältnissen.
  • Im Innern des die Sperrflüssigkeit aufnehmenden Behälters i, dessen oberer Teil durch eine Öffnung 2 mit der Außenluft in Verbindung steht, ist eine an der senkrechten Schiene 3 geführte Schwimmerglocke q. vorgesehen, in deren Innenraum (Meßraum) die Meßleitung 5 oberhalb des Sperrflüssigkeitsspiegels einmündet. An der Mündung der Meßleitung 5 ist ein Ventilgehäuse 6 angebracht, in dem sich ein mit einer Spindel 8 versehenes Ventil ? befindet. Dieses Ventil wird durch einen an der Schwimmerglocke q. vorgesehenen Vorsprung g gegen seinen Sitz io gedrückt, wenn diese Schwimmerglocke über den Meßbereich hinaus ansteigt. An dem Oberteil des Gehäuses 6 ist ein Rückschlagventil vorgesehen, das von einer elastischen Scheibe i i gebildet wird, die nach der Seite der Meßleitung 5 hin etwas gewölbt und mit einem Schlitz 12 versehen ist.
  • In den Abb. 2 und 3 ist die elastische Scheibe i i in größerem Maßstabe für sich im Querschnitt dargestellt. Abb.2 zeigt die Scheibe in der Form, welche sie im Regelbetrieb einnimmt, wenn der Druck auf beiden Seiten der Scheibe gleich ist; der Schlitz 12 ist dann durch die Eigenelastizität der Scheibe geschlossen. Abb.3 zeigt die Form der Scheibe bei Überdruck im Meßraum der Schwimmerglocke. Die Scheibe ist hierbei tiefer als in Abb. 2 nach unten, durchgebogen, und infolge dieser Durchbiegung hat sich der Schlitz 12 geöffnet. Die Wirkung dieser Einrichtung ist folgende: Bei dem auf eine Druckspitze folgenden Absinken des Druckes in der Meßleitung 5 herrscht in der Schwimmerglocke ein Überdruck gegenüber der Meßleitung; dieser Überdruck bewirkt die Durchbiegung der elastischen Scheibe i i gemäß Abb. 3 und dadurch die Öffnung des Schlitzes i2, so daß sich jetzt die Drücke in der Meßleitung und in der Schwimmerglocke ausgleichen können. Sobald der Druck in der Meßleiturig wieder innerhalb des Meßbereiches des Gerätes liegt, sinkt deshalb auch die Schwimmerglocke 4. wieder nach unten und gibt das Ventil 7 frei, so daß das Gerät nunmehr den Regelbetrieb selbsttätig wieder aufnimmt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sicherheitsanordnung bei Druckmessern für Gase oder Dämpfe, vorzugsweise für solche mit Schwimmer- oder Tauchglocke, bei denen ein von dem druckempfindlichen Teil des Meßgerätes selbsttätig gesteuertes Absperrglied die Meßleitung von dem an dem druckempfindlichen Teil angrenzenden Raum (Meßraum) abschließt, wenn der Druck in der Meßleitung über den Meßbereich des Gerätes hinausgeht, gekennzeichnet durch eine zwischen Meßleitung (5) und Meßraum eingeschaltete Vorrichtung (i i, i2), welche einen Druckausgleich zwischen dem Meßraum (Glockeninnenraum) und der Meßleitung (5) ermöglicht, wenn bei geschlossenem Absperrglied (7) der Druck in der Meßleitung (5) wieder auf den Meßbereich absinkt.
DEJ41024D 1931-03-24 1931-03-24 Sicherheitsanordnung bei Druckmessern Expired DE566183C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEJ41024D DE566183C (de) 1931-03-24 1931-03-24 Sicherheitsanordnung bei Druckmessern

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DEJ41024D DE566183C (de) 1931-03-24 1931-03-24 Sicherheitsanordnung bei Druckmessern

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE566183C true DE566183C (de) 1932-12-31

Family

ID=7205990

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DEJ41024D Expired DE566183C (de) 1931-03-24 1931-03-24 Sicherheitsanordnung bei Druckmessern

Country Status (1)

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DE (1) DE566183C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1092234B (de) * 1957-06-26 1960-11-03 Helmut Huegel Dr Ing Druckmessgeraet fuer Bohrloecher
DE1182876B (de) * 1959-06-18 1964-12-03 Elmeg Empfaenger fuer Fluessigkeits- oder Gasdruckimpulse

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1092234B (de) * 1957-06-26 1960-11-03 Helmut Huegel Dr Ing Druckmessgeraet fuer Bohrloecher
DE1182876B (de) * 1959-06-18 1964-12-03 Elmeg Empfaenger fuer Fluessigkeits- oder Gasdruckimpulse

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