DE1091353B - Magnettongeraet mit zwei Bandlaufrichtungen fuer Aufzeichnung und Wiedergabe - Google Patents
Magnettongeraet mit zwei Bandlaufrichtungen fuer Aufzeichnung und WiedergabeInfo
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- G11B5/00—Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
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- G—PHYSICS
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- G11B5/00—Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft ein Magnettongerät mit zwei Bandlaufrichtungen für Aufzeichnung und Wiedergabe
und je einem einer Laufrichtung zugeordneten, mit dieser einschaltbaren Magnetkopfsatz. Bekannte
Geräte sind für jede Bandlaufrichtung mit einem Halbspurkopf dermaßen ausgestattet, daß in der einen
Bandlaufrichtung die eine Spur aufgezeichnet bzw. abgetastet und in der anderen Bandlaufrichtung die
andere Spur aufgezeichnet und abgetastet wird. Die Halbspurköpfe sind zumeist als kombinierte Hör-Sprech-Köpfe
ausgeführt. Jedem Kopf ist ein Löschkopf zugeordnet, der, in Bandlaufrichtung gesehen,
vor dem Hör-Sprech-Kopf liegt. Die Köpfe sind in bezug auf das Tonband in verschiedenen Ebenen angeordnet.
Mit Halbspuraufzeichnung oder -abtastung kann ein Magnettongerät auch bei nur einer Bandlaufrichtung
betrieben werden. Dann sind, wenn das Tonband mit einer Spur voll beschrieben ist, die Wickel umzustecken,
so daß der unbeschriebene Teil des Tonbandes vor den Köpfen liegt. Wird nun das Tonband angetrieben,
so wird (bei eingeschalteten Magnetköpfen) die andere Hälfte des Tonbandes beschrieben oder abgetastet.
Das Umstecken des Tonbandes ist bei den Geräten mit zwei Bandlaufrichtungen nicht erforderlich, dann
sind aber zwei Sätze Magnetköpfe erforderlich. Diese Magnetköpfe sind beiderseits der Tonwelle angeordnet,
d. h., die Antriebswelle, sogenannte Tonwelle, liegt zwischen den Magnetkopfsätzen.
Bei beiden Geräten wird das Tonband immer nur mit Halbspur beschrieben oder abgetastet.
Gemäß der Erfindung sind bei einem Gerät der beschriebenen Art die der einen Laufrichtung zugeordneten
Magnetköpfe als Einspurköpfe für die Aufzeichnung oder Abtastung von Signalen auf einer
Spur, die etwa die Hälfte der Tonbandbreite beträgt, und die der anderen Laufrichtung zugeordneten Magnetköpfe
als Doppelspurköpfe für die Aufzeichnung oder Abtastung von Signalen, insbesondere stereophonen
Signalen auf zwei Spuren, die etwa der gesamten Tonbandbreite entsprechen, ausgebildet. Es ist
somit möglich, durch Wahl der Laufrichtung das Gerät entweder für monauralen oder stereophonen Betrieb,
also vielseitiger als bisher, auszunutzen. Die Doppelspurköpfe können auch zusammengeschaltet
werden, so daß in dieser Laufrichtung beide Spuren für den gleichen Kanal ausgenutzt werden können.
Die räumliche Trennung von Einspur- und Mehrspurköpfen hat den Vorteil, daß ein Übersprechen zur
Nachbarspur bei Einkanalbetrieb vermieden ist. Die Köpfe sind mit Bezug auf den Bandlauf (Ebene des
Bandes) fest angeordnet, wenn z. B. ein 6,25-mm-Band benutzt wird. Sollte ein breiteres als das soge-Magnettongerät
mit zwei Bandlaufrichtungen für Aufzeichnung
und Wiedergabe
und Wiedergabe
Anmelder:
Telefunken G.m.b.H.,
Berlin-Charlottenburg 1, Ernst-Reuter-Platz
Berlin-Charlottenburg 1, Ernst-Reuter-Platz
Dipl.-Ing. Rudolf Goetze, Hannover,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
nannte Normalband verwendet werden, so kann man die Magnetköpfe auf einem sogenannten Kopffahr-
ao stuhl montieren.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt.
Bei der Anordnung nach Fig. 1 kann das Tonband von den Bandwickeln 1 und 2 entweder im Sinne des
as Pfeiles 3 oder des Pfeiles 4 über die Umlenkrollen 5,6
an den Magnetköpfen vorbeigeführt werden. Der Antrieb des Tonbandes erfolgt durch die Tonwelle 7, die
von einem in Fig. 2 angedeuteten Antriebsmotor 16, wie aus dem Pfeil 8 ersichtlich, entweder mit Links-
oder mit Rechtslauf angetrieben wird. Hierbei wird das Tonband von einer Gummiandruckrolle 7" an die
Tonwelle 7 angedrückt. Der Antriebsmotor 16 für die Tonwelle 7 kann ein Reversiermotor sein. Die verschiedenen
Drehrichtungen der Tonwelle 7 können auch durch ein gemäß Fig. 2 angedeutetes, zwischen
dem Antriebsmotor 16 und der Tonwelle 7 angeordnetes Umkehrgetriebe bewirkt werden. Das Umkehrgetriebe
besteht aus den Reibrollen 17,18, von denen die Reibrolle 18 unmittelbar mit dem Antriebsmotor
16 gekuppelt ist. Die Reibrollen sind drehbar gelagert auf einem um den Zapfen 20 schwenkbaren Bügel 19.
Dieser ist mittels einer Kuppelstange 21 mit dem Handgriff 13 verbunden. Die Kuppelstange 21 kann
als Kippspannhebel ausgeführt sein, wie dies durch die Feder 22 angedeutet ist. Dann erfolgt bei Verstellung
des Handgriffes 13 nach kurzer Anlaufbewegung eine plötzliche Schwenkung des Bügels 19.
Je nach der Stellung des Handgriffes 13 ist entweder die Reibrolle 18 oder die Reibrolle 17 mit der
Schwungscheibe T der Tonwelle 7 im Eingriff, so daß die Tonwelle durch den Antriebsmotor 16 wahlweise
mit Links- oder Rechtslauf angetrieben wird.
Die Bandwickel 1,2 werden in bekannter Weise über Rutschriemen, Schlupfkupplungen od. dgl. von
009 628/184
dem Antriebsmotor für die Tonwelle 7 angetrieben, wie das bei einem sogenannten Einmotorlaufwerk
üblich ist.
Bei Antrieb des Tonbandes in Richtung des Pfeiles 3 wirken mit dem Tonband zusammen die
Halbspurköpfe 9, 10, von denen der Kopf 9 ein Löschkopf und der Kopf 10 ein Sprech-Hör-Kopf ist.
Bei Antrieb des Tonbandes in Richtung des Pfeiles 4 wirken mit dem Tonband zusammen die
Köpfe 11, 12, von denen der Kopf 11 als Löschkopf die ganze Breite des Bandes bzw. der zu beschreibenden
Spur löscht, d. h. ein Vollspur-Löschkopf, und der Kopf 12 ein Mehrspur-, z. B. Stereo-Hör-Sprech-Kopf
ist. An Stelle eines Stereo-Hör-Sprech-Kopfes kann der Kopf 12 als Hörkopf ausgeführt sein, dann muß
ein getrennter, punktiert angedeuteter Sprechkopf 12 a angeordnet sein.
Der Handgriff 13 ist, wie aus Fig. 2 ersichtlich, mit den elektrischen Schaltern für die Verstärker gekuppelt,
so daß durch die Verstellung des Handgriffes 13 die Verstärker für den Halbspur- oder Vollspur- bzw.
Mehrspur- oder Stereobetrieb vorbereitet werden. Die Verstärker können so geschaltet sein, daß bei Stereobetrieb der Halbspurverstärker 14 für den einen
Stereokanal ausgenutzt wird. Die Einschaltung der Köpfe bzw. Verstärker erfolgt dann durch die Tasten
bzw. Handgriffe für Aufnahme und Wiedergabe.
Neben der Vorbereitung der Verstärker (HF-Vormagnetisierung—Löschgenerator—Aufnahme—Wiedergabe)
entweder für den Halbspur- oder den Mehrspurbetrieb kann durch den Handgriff 13 auch eine
Sperrung oder Freigabe der Tasten oder Schalter erfolgen, mit denen der Benutzer das Gerät auf Aufnahme
oder Wiedergabe für Halbspur- oder Stereobetrieb schaltet.
Um die Magnetköpfe zu schonen, können diese gemäß Fig. 3 so gelagert sein, daß jeweils nur die bei
einer Bandlaufrichtung wirksamen Magnetköpfe mit dem Tonband in Berührung stehen. Dazu sind die Magnetköpfe
auf einer schwenkbaren Tragplatte 23 gelagert, die um die Tonwelle 7 drehbar ist. Diese Tragplatte
23 kann durch ein Gestänge 24 mit dem Handgriff 13 gekuppelt sein, so daß bei dessen Verstellung
entweder die Magnetköpfe 9,10 oder die Magnetköpfe 12,12 a, 11 mit dem Tonband in Berührung kommen.
Die Magnetköpfe können starr gelagert sein, wenn das Tonband durch Stifte, Rollen od. dgl. an die der
Bandlaufrichtung zugeordneten Magnetköpfe angedrückt wird. Bei einer solchen Ausführung sind Bandführungsmittel,
wie Stifte, Rollen od. dgl., tragende Schwenkhebel vorgesehen, die mit dem Handgriff 13
durch Gestänge so gekuppelt sind, daß der eine Schwenkhebel von den Magnetköpfen entfernt wird,
wenn der andere ihnen genähert wird. Entsprechend ist dann das Tonband von dem einen Magnetkopfsatz
abgehoben und an den anderen Magnetkopfsatz angelegt.
Claims (8)
1. Magnettongerät mit zwei Bandlaufrichtungen für Aufzeichnung und Wiedergabe und je einem
einer Laufrichtung zugeordneten, mit dieser einschaltbaren Magnetkopfsatz, dadurch gekennzeichnet,
daß die der einen Laufrichtung zugeordneten Magnetköpfe als Einspurköpfe für die Aufzeichnung
oder Abtastung von Signalen auf einer Spur, die etwa die Hälfte der Tonbandbreite beträgt und
die der anderen Laufrichtung zugeordneten Magnetköpfe als Doppelspurköpfe für die Aufzeichnung
oder Abtastung von Signalen, insbesondere stereophonen Signalen auf zwei Spuren, die etwa
der gesamten Tonbandbreite entsprechen, ausgebildet sind.
2. Magnettongerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Bandlaufrichtung
steuernder Umschalter mit elektrischen Schaltern für die Aufsprech- und Abtastverstärker derart
gekuppelt ist, daß jeweils nur die Verstärker oder Verstärkerteile für die Magnetköpfe betriebsbereit
sind, die der durch den Umschalter eingestellten Bandlaufrichtung zugeordnet sind.
3. Magnettongerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetköpfe auf
einem in Richtung zum Tonband verstellbaren Halter derart befestigt sind, daß das Tonband nur
mit den der jeweiligen Bandlaufrichtung zugeordneten Magnetköpfen in Berührung ist.
4. Magnettongerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetköpfe auf
einem Schwenkhebel sitzen, dessen Drehpunkt mit der Achse der Antriebswelle für das Tonband
(Tonwelle) zusammenfällt.
5. Magnettongerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf Schwenkhebeln
sitzende Bandführungsmittel (Stifte, Rollen) das Tonband an die der jeweiligen Bandlaufrichtung
zugeordneten Magnetköpfe andrücken.
6. Magnettongerät nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschalter für die
Bandlaufrichtung ein Umkehrgetriebe zwischen der Tonwelle und ihrem Antriebsmotor schaltet
bzw. die Drehrichtung des Motors umschaltet.
7. Magnettongerät nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschalter für die
Bandlaufrichtung mit den Bedienungstasten für Aufnahme und Wiedergabe derart gekuppelt ist,
daß er jeweils nur die der einen Bandlaufrichtung zugeordneten Tasten zur Betätigung freigibt und
die der anderen Bandlaufrichtung zugeordneten Tasten gegen eine Betätigung sperrt.
8. Magnettongerät nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Halbspurverstärker
(14) zur Verstärkung des einen Stereokanals herangezogen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
« 009 628/184 10.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET14769A DE1091353B (de) | 1958-02-19 | 1958-02-19 | Magnettongeraet mit zwei Bandlaufrichtungen fuer Aufzeichnung und Wiedergabe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET14769A DE1091353B (de) | 1958-02-19 | 1958-02-19 | Magnettongeraet mit zwei Bandlaufrichtungen fuer Aufzeichnung und Wiedergabe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1091353B true DE1091353B (de) | 1960-10-20 |
Family
ID=7547727
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET14769A Pending DE1091353B (de) | 1958-02-19 | 1958-02-19 | Magnettongeraet mit zwei Bandlaufrichtungen fuer Aufzeichnung und Wiedergabe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1091353B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2941437A1 (de) * | 1978-10-13 | 1980-04-17 | Olympus Optical Co | Kassettenbandgeraet mit automatischem ruecklauf |
| US4468713A (en) * | 1980-12-15 | 1984-08-28 | Olympus Optical Co. | Tape recorder tape guide mechanism fixed on pinch roller lever |
-
1958
- 1958-02-19 DE DET14769A patent/DE1091353B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2941437A1 (de) * | 1978-10-13 | 1980-04-17 | Olympus Optical Co | Kassettenbandgeraet mit automatischem ruecklauf |
| US4468713A (en) * | 1980-12-15 | 1984-08-28 | Olympus Optical Co. | Tape recorder tape guide mechanism fixed on pinch roller lever |
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