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DE1090452B - Tropfdosiergeraet - Google Patents

Tropfdosiergeraet

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Publication number
DE1090452B
DE1090452B DEL32212A DEL0032212A DE1090452B DE 1090452 B DE1090452 B DE 1090452B DE L32212 A DEL32212 A DE L32212A DE L0032212 A DEL0032212 A DE L0032212A DE 1090452 B DE1090452 B DE 1090452B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drip
dosing device
valve
liquid
pipe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL32212A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LINNHOFF oHG WILHELM
Original Assignee
LINNHOFF oHG WILHELM
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LINNHOFF oHG WILHELM filed Critical LINNHOFF oHG WILHELM
Priority to DEL32212A priority Critical patent/DE1090452B/de
Publication of DE1090452B publication Critical patent/DE1090452B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J4/00Feed or outlet devices; Feed or outlet control devices
    • B01J4/02Feed or outlet devices; Feed or outlet control devices for feeding measured, i.e. prescribed quantities of reagents
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/68Treatment of water, waste water, or sewage by addition of specified substances, e.g. trace elements, for ameliorating potable water
    • C02F1/685Devices for dosing the additives
    • C02F1/686Devices for dosing liquid additives
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/72Treatment of water, waste water, or sewage by oxidation
    • C02F1/76Treatment of water, waste water, or sewage by oxidation with halogens or compounds of halogens

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Vacuum Packaging (AREA)

Description

  • Tropfdosiergerät Die Erfindung betrifft eine neue, vorteilhafte Ausführung des bekannten Tropfdosierers von der Bauart eines mit einem Tropfregulierventil versehenen Behälters, der nach dem Füllen mit der zu dosierenden Flüssigkeit laufend kleine Mengen der Flüssigkeit mit einstellbarer Tropfgeschwindigkeit abgibt bzw. beimischt, so wie in den verschiedensten Industrien und Arbeitsgängen, z. B. bei der Entgiftung und Neutralisation chemischer und galvanischer Abwässer, bei der Chlorierung von Trinkwasser, bei der laufenden Zugabe von Glanzbildnern od. dgl. zu galvanischen Bädern usw., angewendet wird.
  • Zur Erzielung einer von der Flüssigkeitssäule unabhängigen Tropfgeschwindigkeit ist es bekanntgeworden, den Flüssigkeitsbehälter als Mariottesche Flasche auszubilden, bei welcher durch den Mund eines von oben durch die Flasche durchgeführten Luftzuführungsrohres ein konstanter Flüssigkeitsspiegel erreicht wird. Über einen längeren Zeitraum kann jedoch mit dieser Ausführung kein absolut konstanter Tropfenfall erreicht werden, da TemperaturundJoder Luftdruckschwankungen in dem Gasraum der Mariotteschen Flasche eine Änderung des Gasvolumens bewirken, indem z. B. bei einer Erhöhung des Druckes im Gasvolumen, sei es durch Absinken des Außendruckes, sei es durch Temperaturerhöhung infolge Wärmestrahlung, ein Gegendruck in der Flasche erzeugt wird, der zu einer Änderung des Niveaus führt und damit eine erhöhte Tropfenfolge hervorruft. Zur Vermeidung dieses Nachteiles ist bekanntgeworden, den Flüssigkeits- und Gasraum der Meriotteschen Flasche mittels einer Kühlvorrichtung auf konstanter Temperatur zu halten. Bei dieser Anordnung werden zwar die durch Temperaturschwankungen entstehenden Druckschwankungen am Tropfregulierventil ausgeschaltet, nicht aber die durch Schwankungen im Luftdruck bedingten.
  • Die Erfindung schlägt nun eine Lösung vor, bei welcher sämtliche Schwankungen in technisch einfachster Weise und dabei unbedingt sicher dadurch ausgeschaltet sind, daß in das in geringer Entfernung iiber dem Boden endende Luftzuführungsrohr annähernd bündig und mit Spiel ein Bodenstutzen ragt, der, unterhalb durch ein Ventil abschließbar, auf ein abnehmbar befestigtes kleineres Gefäß führt.
  • Die Bauweise der Erfindung und weitere erfindungsgemäße Ausgestaltungen gehen aus der nachfolgenden Beschreibung und den Abb. 1 bis 5 hervor.
  • Abb. 1 zeigt zunächst rein schematisch die erfindungsgemäße Grundanordnung: Der etwa durch den Einfüllstutzen 1 füll- und mit Ventil 2 lutfdicht oben abschließbare Vorratsbehälter 3 hat ein sich von oben bis nahe an den Boden erstreckendes Luftrohr 4. In dieses Luftrohr ein ganz kleines Stück hinein ragt mit Spiel ein Bodenstutzen 5, der, durch ein Ventil 6 abschließbar, in einen abnehmbaren kleinen, belüfteten Hilfsbehälter 7 führt. Ein zweiter Bodenstutzen 8 führt über ein mit Ventil 9 belüftbares Flüssigkeitsstandglas 10 zum Tropfregulierventil 11.
  • Die Arbeits- bzw. Wirkungsweise dieser Anordnung ist folgende: Bei geschlossenen Ventilen 6, 9 wird der Hauptbehälter 3 gefüllt und Ventil 2 luftdicht abgeschlossen. Dann wird das Ventil 6 geöffnet, es strömt die im Luftrohr 4 stehende Flüssigkeit und eventuell noch so viel aus dem Hauptbehälter nachdringende ab, bis der über dem Spiegel 12 gebildete Unterdruck die Flüssigkeitssäule trägt. Durch Öffnen des Belüftungsventils 9 stellt sich dann im Standglas 10 der mit dem Flüssigkeitsstand im Luftrohr 4 gleiche Flüssigkeitsstand ein, und es kann nunmehr das Tropfregulierventil 11 auf die gewünschte Tropfgeschwindigkeit eingestellt werden. Es leuchtet ein, daß in dieser Anordnung die Standhöhe im Standglas 10 unabhängig von dem Füllungsgrade des Hauptbehälters stets konstant bleibt, indem der Verbrauch an Flüssigkeit durch entsprechenden Zutritt um den Mund des Luftrohres in den Behälter perlender Luftblasen ersetzt wird. Ist nach längerer Tropfperiode der Hauptbehälter 3 leer, so werden die Ventile 6, 9 geschlossen, der Inhalt des Hilfsbehälters 7 nach dem Abnehmen in den Hauptbehälter zurückgeschüttet, der Hauptbehälter voll aufgefüllt, und der beschriebene Vorgang wiederholt sich.
  • Ein großer Vorteil bei dieser Anordnung ist ferner, daß der Flüssigkeitsstand im Standglas, d. h. der Druck vor dem Tropfregulierventil, von eintretenden Temperaturschwankungen völlig unabhängig ist. Würde sich nämlich das Vakuum über dem Flüssigkeitsspiegel 12 etwa infolge einer plötzlichen Temperaturerhöhung verkleinern und demgemäß der Spiegel etwas absinken, so fließt etwas Flüssigkeit durch den Bodenstutzen 5 in den Hilfsbehälter 7, während umgekehrt bei einer Temperaturerniedrigung einfach etwas mehr Luft in den Hauptbehälter einströmt.
  • Erfindungsgemäß kann nun auch noch der Flüssigkeitsdruck vor dem Tropfregulierventil, d. h. die Standhöhe im Standglas änderbar bzw. beliebig einstellbar gemacht werden. Das ist von großem Vorteil, wenn z. B. stärkerviskose Flüssigkeiten dosiert werden, die bei der normalen Standhöhe zu langsam abtropfen würden.
  • In diesem Falle wird entweder der durch den Mund des Luftrohres 4 gebildete Flüssigkeitsstand änderbar gemacht, was z. B. durch Einführung eines höhenverschieblichen Rohrsystems, von Teleskoprohren od. dgl. erfolgen kann, oder es wird der Abflußpunkt des Tropfregulierventils in der Höhenlage verschieblich gemacht, was durch Einführung eines Teleskoprohres, eines Faltenschlauches od. dgl. zum Anschließen geschehen kann.
  • Die Abb. 2 zeigt schematisch die erste Möglichkeit mit einem im ganzen verschieblichen Rohrsystem: Bei dieser Ausführung hat der Hauptbehälter 3 vorteilhaft ein engeres Bodenansatzstück 13, damit bei einer Höhenänderung nach oben kein größerer Leerrückstand im Hauptbehälter verbleibt. Das Luftrohr 4a ist mit dem Bodendurchlaufstutzen 5 a etwa durch die Stege 14 fest verbunden. Das ganze Rohrsystem ist oben und unten in den mit Gummidichtungen 17 abgedichteten Lagerungen 15, 16 verschieblich, und hiermit ist die in dem länger ausgeführten Standglas 10 a eintretende Flüssigkeitssäule beliebig variierbar.
  • Bei der konstruktiven Ausbildung gemäß dieser Schemazeichnung kann man natürlich starke Vereinfachungen erreichen, indem man z. B. das Luftrohr 4 a als teleskopartig zusammenschiebbares Rohr oder zumindest auf einem Teil seiner Länge als elastischen Schlauch, z. B. Gummischlauch, Kunststoffwellrohr usw. ausbildet. Hierdurch fallen mindestens die oberen Dichtungen und Führungen fort, und es kann ein fester Anschluß des Luftrohres erfolgen, durch welchen die Aufrechterhaltung des Vakuums mit Sicherheit gewährleistet ist.
  • Die Abb. 3 veranschaulicht schematisch die zweite Möglichkeit, nämlich die Variierung des Flüssigkeitsstandes vor dem Tropfregulierventil. Zwischen dem Ausfluß aus dem Standglas 10 und dem Tropfregulierventil 11 ist das Teleskoprohr 18, eventuell auch ein dehnbarer Schlauch od. dgl. eingeschaltet, mittels welchem die Ausflußhöhe und damit der am Tropfregulierventil herrschende Flüssigkeitsdruck variiert werden kann.
  • Zur Veranschaulichung des Besprochenen zeigt endlich die Abb. 4 im Aufriß eine vorteilhafte Konstruktionsausführung gemäß der schematischen Darstellung der Abb. 1 mit gesonderter Grundriß darstellung in Abb. 5 des Tropfdosierventils zur Veranschaulichung der Leitungsführung: 19 ist der Vorratsbehälter mit Absatzfüßen 20, der vorteilhaft aus Kunstglas besteht und eine aufgeprägte Inhalts skala 21 trägt. Die Verschlußverschraubung 22 des Einfüllstutzens 23 trägt fest einmontiert das annähernd auf den Behälterboden reichende Luftrohr 24, durch welches hindurch der Luftzutritt von außen erfolgt. 25 ist der in die Mündung des Luftrohres mit Spiel und annähernd bündig reichende Bodenstutzen, welcher, durch das Hebelventil 26 abschließbar, auf die abnehmbare Kunststoffflasche 27 führt. Der seitliche Bodenstutzen 28 führt auf das Nadelregulier- ventil 29 mit Tropfenausfluß 30, welches außer der Feinreguliernadel 31 noch einen Hauptventilabschlußhebel 32 trägt, so daß ohne Verstellung der einmal eingestellten Tropfgeschwindigkeit ein Ab- und Wiederanstellen bei Unterbrechung der Arbeit möglich ist. Da bei hochstehenden größeren Gefäßen eine Füllung von oben von Hand schwierig und zeitraubend ist, hat der Halter, mit welchem das Tropfregulierventil seitlich am Behälter anmontiert ist, außer dem Abfluß zum Tropfregulierventil noch zwei abschließbare Anschlußleitungen 33 und 34 (vgl. die Abb. 5) zwecks mechanischer Füllung, z. B. mit einer Handpumpe. Der Anschluß 33 zum Anschließen des Pumpenschlauches führt in das Füllrohr 35, während der Anschluß 34 mit dem Entlüftungsrohr 36 in Verbindung steht und die Entlüftung beim mechanischen Füllen besorgt.
  • PATENTANsPRocrsE 1. Tropfdosiergerät, bestehend aus einem als Mariottesche Flasche ausgebildeten Vorratsbehälter mit seitlich angeordnetem Tropfregulierventil, dadurch gekennzeichnet, daß in das in geringer Entfernung über dem Boden endende Luftzuführungsrohr annähernd bündig und mit Spiel ein Bodenstutzen (5) ragt, der unterhalb, durch ein Ventil (6) abschließbar, auf ein abnehmbar befestigtes kleineres Gefäß (7) führt und dadurch durch Temperaturwechsel od. dgl. entstehende Druckschwankungen im Gasraum ausgleicht.

Claims (1)

  1. 2. Tropfdosiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über dem seitlich angeordneten Tropfregulierventil (11) ein belüftbares Meßglas (10) für den Flüssigkeitsstand angeordnet ist.
    3. Tropfdosiergerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Standgefäß (3) zur Verringerung der Restflüssigkeit einen verengten Bodenansatz (13) trägt.
    4. Tropfdosiergerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Tropfregulierventil (11 bzw. 29) zusätzlich ein Hauptabsperrventil (32) enthält.
    5. Tropfdosiergerät nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur mechanischen Füllung dem Standgefäß (3) zwei gesonderte, abschließbare Anschlüsse zugeordnet sind, von welchen der eine (33) auf ein Überlaufrohr (35), der andere (34) auf ein Belüftungsrohr (36) im Standgefäß führt.
    6. Tropfdosiergerät nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der durch Luftrohr und Bodenstutzen (4, 5) eingestellte Flüssigkeitsspiegel und damit der Flüssigkeitsdruck am Tropfregulierventil durch Anwendung eines Teleskoprohrsystems, dehnbarer Rohre oder durch verschiebliche Anordnung von Luftrohr und Bodenstutzen in dichten Führungen (15, 16, 17) änderbar ausgeführt ist.
    7. Tropfdosiergerät nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Tropfregulierventil (11) selbst durch Anschließen mit einer dehnbaren Leitung, vorzugsweise einem Teleskoprohr (18), in seiner Höhenlage änderbar ausgeführt ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 719 164; Westphal, »Physik«, 4. Auflage, 1937, S.152l153.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1296845B (de) * 1961-09-19 1969-06-04 Svenander Eskil Svantesson Vorrichtung zur Einstellung konstanter Stroemungsgeschwindigkeiten bei Fluessigkeiten

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1719164U (de) * 1955-10-06 1956-03-22 R W Moll & Co Praezisionstropfvorrichtung.

Patent Citations (1)

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