DE1260202B - Vorrichtung zum kontinuierlichen UEberfuehren von Fluessigkeitsproben aus Druckleitungen in ein Sammelgefaess - Google Patents
Vorrichtung zum kontinuierlichen UEberfuehren von Fluessigkeitsproben aus Druckleitungen in ein SammelgefaessInfo
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Description
- Vorrichtung zum kontinuierlichen Überführen von Flüssigkeitsproben aus Druckleitungen in ein Sammelgefäß Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Überführen von Flüssigkeitsproben aus Druckleitungen in ein Sammelgefäß, das einen als Kapillarrohr ausgebildeten Aufsatz für die Verzögerung des Abströmens der in dem Sammelgefäß befindlichen Luft besitzt.
- Bei der Überwachung von Flüssigkeitsströmen auf bestimmte Inhaltsstoffe ist eine kontinuierliche Probenahme vorteilhaft, wenn der mittlere Gehalt dieser Inhaltsstoffe über einen längeren Zeitraum festgestellt werden soll. Besondere Bedeutung haben solche Mittelwertsbestimmungen bei der Ermittlung von schädlichen oder unerwünschten Stoffen in Wasserleitungen, z. B. im Rahmen der Radioaktivitätsüberwachung.
- Zur Gewinnung eines einwandfreien Mittelwertes ist erforderlich, daß die Probenahme über den Sammelzeitraum gleichmäßig erfolgt. Sie muß unabhänggig von Schwankungen des Drucks in der Leitung. aus der die Probe entnommen wird, sein.
- Eine geeignete Probenahme kann in bekannter Weise erfolgen, indem laufend kleine Mengen aus der Druckleitung entnommener Flüssigkeit mittels einer Dosierpumpe in einem Sammelgefäß vereinigt werden. Geeignete Dosierpumpen sind jedoch relativ aufwendig und benötigen eine Energieversorgung.
- Für die Entnahme von Durchschnittsproben, insbesondere von radioaktiven Flüssigkeiten, aus Freispiegelgerinnen ist eine Vorrichtung bekannt, in der mittels pneumatischer Förderung kleine Mengen Flüssigkeit laufend einer Mischvorrichtung zur Erzielung einer Mittelwertsprobe zugeführt werden. In einer weiteren bekannten Vorrichtung befindet sich ein Sammelgefäß am Grunde eines offenen Gerinnes.
- Es wird eine Durchschnittsprobe erhalten, indem langsam Flüssigkeit aus dem umgebenden Gerinne in dem gleichen Maße in das Sammelgefäß eintritt, wie die zunächst im Sammelgefäß befindliche Luft über eine oberhalb des Flüssigkeitsspiegels endende Leitung mit einem Ventil entweicht. In ähnlicher Weise wirkt eine weitere bekannte Vorrichtung, die in einem Schwimmer an der Oberfläche von Freispiegelgerinnen eingesetzt ist.
- Dagegen wird bei der eingangs genannten Vorrichtung durch Vereinigung bekannter Prinzipien, nämlich der Regelung des Zuflusses mittels Steuerung der über eine Kapillarleitung abströmenden Luft aus dem Sammelgefäß und dem Zufluß der Probenflüssigkeit unter einem konstanten Überdruck, eine kontinuierliche gleichmäßige Probenahme an Druckleitungen, insbesondere auch bei schwankendem Leitungsdruck, ermöglicht, wofür die bekannten, nach ähnlichen Prinzipien wirkenden Vorrichtungen zur Probenahme aus Freispiegelgerinnen nicht geeignet sind.
- Bei der vorliegenden Vorrichtung wird dies erfindungsgemäß im einzelnen erreicht durch ein an die Druckleitung anschließbares, luftdicht in das Sammelgefäß einführbares, doppelwandiges Füllrohr, das einen außerhalb des Sammelgefäßes verbleibenden ersten tassenartigen Überlauf mit Überlaufrand und einen innerhalb des Sammelgefäßes liegenden zweiten tassenartigen Überlauf mit Überlaufrand sowie Verbindungsöffnungen zwischen dem Innenraum des Füllrohres und den Überläufen aufweist.
- An Hand der Zeichnung wird der Erfindungsgegenstand nachstehend näher erläutert. Als Sammelgefäß dient eine Flasche 1, in deren Hals luftdicht und auswechselbar ein Aufsatz eingesetzt ist, der über einen Schlauch 2 mit der Leitung, aus der die Probe entnommen werden soll, in Verbindung steht. Der Aufsatz enthält in einem äußeren Rohr 3 ein zweites inneres Rohr 4. Die Rohre 3 und 4 sind am oberen Ende gegeneinander abgedichtet. Weiter ist der Raum zwischen den Rohren 3 und 4 etwa in der Mitte durch eine Platte 5 unterteilt. Um das äußere Rohr 3 ist ein tassenartiger Überlauf 8 angeordnet, dessen Innenraum mit dem Raum zwischen den Rohren 3 und 4 über Öffnungen 7 unmittelbar oberhalb der Platte 5 und Öffnungen 9 unmittelbar unterhalb der Platte 5 in Verbindung steht. Das äußere Rohr 3 trägt weiter in seinem oberen Teil einen Stutzen 6, der zum Anschluß des Schlauches 2 dient. Das untere Ende des inneren Rohres 4, das über das untere Ende des äußeren Rohres 3 hinausragt, trägt einen zweiten tassenartigen Überlauf 10, der das Ende des äußeren Rohres 3 umhüllt. Der Innenraum der Flasche 1 steht über das innere Rohr 4 und eine Kapillare 12, die auswechselbar in das obere Ende des Rohres 4 eingesetzt ist, mit der Außenluft in Verbindung. Die Kapillare B2 kann zum Schutz und zur besseren Handhabung in eine durchbohrte Hülse eingesetzt sein. Als Sammelfiasche 1 kann vorteilhaft eine handelsübliche Flasche aus Plastikmaterial mit Schraubverschluß verwendet werden, in deren Hals der Aufsatz mittels eines Gummistopfens 13 luftdicht eingesetzt und durch einen auf das Flaschengewinde passenden Oberwurf 1L4 gesichert wird.
- Die Probenflüssigkeit fließt über den Schlauch2, den Stutzen 6, den oberen Zwischenraum zwischen den Rohren 3 und 4 und die Öffnungen 7 in den Überlauf 8. um schließlich über den Überlaufrand 8 a und die Außenwand der Sammelflasche 1 abzulaufen. Ein Teilstrom, die eigentliche Probe, fließt aus dem Überlauf 8 über die Öffnungen 9, den unteren Zwischenraum zwischen den Rohren 3 und 4, den zweiten Überlauf 10 und schließlich über den Überlaufrand 10 a in die Sammelflasche 1. Der Innenraum der Sammelflasche 1 steht unter einem konstanten leichten Oberdruck, der durch die Flüssigkeitssäule zwischen den Oberlaufrändern 8 a und 10 a gegeben ist. Dieser Überdruck läßt über das untere offene Ende 11 des inneren Rohres 4 und die Kapillare 12 Luft aus der Sammelflasche austreten, wodurch gleichzeitig die Sammelgeschwindigkeit geregelt wird. Ein Tropfrand 10 b verhindert, daß Probenflüssigkeit in das innere Rohr 4 eintritt.
- Wesentlich ist das Abfließen überschüssiger Probenflüssigkeit über den Überlaufrand 8 a. Dadurch wird die Flüssigkeit in der Zuleitung 2 und innerhalb des Aufsatzes laufend erneueit. Somit entspricht sie in der Zusammensetzung der Flüssigkeit im Hauptstrang, aus dem die Probe entnommen wird. Durch das Abfließen der überschüssigen Probenflüssigkeit über die Außenwand der Sammelflasche 1 kann eine Temperierung des Flascheninhalts erzielt werden.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum kontinuierlichen Überführen von Flüssigkeitsproben aus Druckleitungen in ein Sammelgefäß, das einen als Kapillarrohr ausgebildeten Aufsatz für die Verzögerung des Abströmens der in dem Sammelgefäß befindlichen Luft besitzt, gekennzeichnet durch ein an die Druckleitung (2) anschließbares, luftdicht in das Sammelgefäß (1) einführbares, doppelwandiges Füllrohr (3, 4), das einen außerhalb des Sammelgefäßes (1) verbleibenden ersten tassenartigen oberbau£ (8) mit Überlaufrand (8a) und einen innerhalb des Sammelgefäßes (1) liegenden zweiten tassenartigen Überlauf (10) mit Überlaufrand (10 a) sowie Verbindungsöffnungen zwischen dem Innenraum des Füllrohres (3, 4) und den Überläufen (8, 10) aufweist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kapillare (12) mit einer luftdurchlässigen Schutzhülse umgeben und einschließlich der Schutzhülse auswechselbar in die Vorrichtung eingesetzt ist.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 753 043, 1863011; Wasserwirtschaft, Bd. 51, 1961, S. 223 bis 225.
Priority Applications (1)
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| DE1964A0046148 DE1260202B (de) | 1964-05-27 | 1964-05-27 | Vorrichtung zum kontinuierlichen UEberfuehren von Fluessigkeitsproben aus Druckleitungen in ein Sammelgefaess |
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Publications (1)
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| DE1260202B true DE1260202B (de) | 1968-02-01 |
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ID=6935109
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| DE1964A0046148 Pending DE1260202B (de) | 1964-05-27 | 1964-05-27 | Vorrichtung zum kontinuierlichen UEberfuehren von Fluessigkeitsproben aus Druckleitungen in ein Sammelgefaess |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1260202B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1753043U (de) * | 1957-06-13 | 1957-09-26 | Karl Kuderna | Geraet zur entnahme von fluessigkeitsproben aus gewaessern, kanaelen, abwasserleitungen od. dgl. |
| DE1863011U (de) * | 1961-08-14 | 1962-11-29 | Atomic Energy Authority Uk | Probeentnahme-vorrichtung, insbesondere fuer radioaktive fluessigkeiten. |
-
1964
- 1964-05-27 DE DE1964A0046148 patent/DE1260202B/de active Pending
Patent Citations (2)
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|---|---|---|---|---|
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| DE1863011U (de) * | 1961-08-14 | 1962-11-29 | Atomic Energy Authority Uk | Probeentnahme-vorrichtung, insbesondere fuer radioaktive fluessigkeiten. |
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