DE601983C - Diaprojektionseinrichtung fuer Schiessuebungszwecke - Google Patents
Diaprojektionseinrichtung fuer SchiessuebungszweckeInfo
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- DE601983C DE601983C DEZ20719D DEZ0020719D DE601983C DE 601983 C DE601983 C DE 601983C DE Z20719 D DEZ20719 D DE Z20719D DE Z0020719 D DEZ0020719 D DE Z0020719D DE 601983 C DE601983 C DE 601983C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41J—TARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
- F41J9/00—Moving targets, i.e. moving when fired at
- F41J9/14—Cinematographic targets, e.g. moving-picture targets
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Projection Apparatus (AREA)
Description
- Diaprojektionseinrichtung für Schießübungszwecke Der Gegenstand der Erfindung ist ein diaskopischer Projektionsapparat für Schießübungszwecke, durch welche bewegliche Ziele auf einen Schirm projiziert werden. Solche Einrichtungen sind bereits bekannt; bei diesen ist die Projektionseinrichtung fest mit dem Gewehr verbunden, und der Schütze hat es in der Hand, das Ziel nach seinem Wunsch zu bewegen. Es sind auch kinematographische Vorrichtungen bekannt, bei denen das Filmband in Abhängigkeit von dem Treffer festgehalten wird, wobei elektromagnetische Einrichtungen ' Verwendung finden.
- Diese Einrichtungen haben den Nachteil, daß das bewegliche Ziel entweder in die Hand des Schützen selbst gegeben ist oder automatisch gesteuert wird, so daß das betreffende Ziel immer nach einer gewissen Zeit an die bestimmte Stelle wiederkehrt und der Schütze dies beim Schießen in Rechnung stellen kann.
- Im folgenden ist eine Projektionseinrichtung für Schießübungszwecke beschrieben und in der Zeichnung meinem Ausführungsbeispiel in Abb. i und z dargestellt, bei ider die bei den bekannten Apparaten in Erscheinung tretenden Nachteile dadurch vermieden werden, daß unabhängig vom Gewehr eine Projektionseinrichtung vorgesehen ist, bei der ein von Hand zu bewegender Träger für die Schießmarke vorgesehen ist, der beim Auftreffen des Geschosses auf die Scheibe mittels eines an sich bekannten Kontaktes und einer selbsttätig in Tätigkeit tretenden Sperrung an seiner weiteren Bewegung gehindert und festgehalten wird. Die Bewegupgen des zu projizierenden Zieles sind also ganz willkürlich, so daß, der Schütze niemals im voraus weiß; wo und wann das Ziel auf dem Projektionsschirm erscheint. Eine derartige Einrichtung kann somit auch für andere Zwecke, z. B. für Lehrzwecke bei psychotechnischen Prüfungen, Verwendung finden. Die zu prüfenden Personen haben mit dem Apparat selbst nichts zu tun. Die Betätigung des projizierenden Objektes erfolgt vom Prüfer.
- Bei dem der Erfindung zugrunde liegenden Diaprojektionsapparat wird die Schießmarke mit einem Rahmen, welcher mit Handgriffen versehen ist, von Hand aus beliebig bewegt. Der Rahmen, welcher das Diapositiv mit der Schießmarke trägt, ist aus magnetischem Metall ausgeführt und bewegt sich über einen oder mehrere mit dem Apparat fest verbundene Elektromagneten. Die Wirkungsweise der Projektionseinrichtung ist folgende: Die Schießmarke wird ganz nach Belieben von Hand aus bewegt, so daß an der Projektionswand die Marke ebenfalls :entsprechend wandert. Wird nun auf das bewegliche Ziel geschossen, so wird durch den Aufschlag der Kugel der Ruhestrom durch den Scheibenkontakt einen Augenblick unterbrochen. Dadurch fällt das in .den Stromkreis eingeschaltete Relais ab, und der auf dem Relais befindliche Ruhekontakt für den Ruhestrom wird geöffnet und gleichzeitig der Arbeitskontakt für den Magnetstrom geschlossen. Die Magnete erhalten somit vollen Strom, wodurch der bewegte Scbießmarkenhalter festgehalten wird. Auf diese Weise läßt sich ,das genaue Schießresultat auf bewegliche Ziele nachweisen. Der unterbrochene Ruhestrom für das Relais wird zweckmäßigerweisedurch einen Kontakt dadurch wiederhergestellt, daß der Relaiskontakt überbrückt wird. Durch die Überbrückung wird der auf dem Relais befindliche Arbeitskontakt unterbrochen und damit auch der Strom für die Magnete 8 und 9 abgeschaltet.
- In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel in Abb. i schematisch im Schnitt durch den Apparat und in Abb. z das zugehörige Schaltsystem zu diesem Apparat dargestellt. Um eine horizontale Lage des beweglichen. - Schießmarkenträgers zu erhalten, ist zweckmäßig der Strahlengang des Projektionsapparates i durch eklen Spiegel-- um 9o° abgelenkt. Zwischen dem Spiegel z und dem über ihm be$ndlichen Umkehrspiege13 befindet sich der aus einem elektromagnetischen Metall hergestellte, nach jeder Richtung hin beweglich angeordnete Rahmen 4. Dieser ist mit Handgriffen 5 versehen. Außerdem befindet sich in dem verschiebbaren Rahmen ein Diapositiv 6, auf welchem die Schießmarke aufgebracht ist. Unter demselben ist auf einer durchsichtigen Platte 7 eine entsprechende Kulisse aufgezeichnet, hinter welcher das bewegliche Ziel zum Verschwinden gebracht wird. Ferner befinden sich unter dem beweglichen Rahmen 4 Elektromagnete 8 und 9, welche bei erfolgtem Schuß unter Strom gesetzt werden und die weitere Bewegung des Rahmens 4 verhindern. i o ist das Projektionsobjektiv.
- In Abb. z ist das Schaltschema für den oben beschriebenen Projektionsapparat dargestellt. ii ist die Schießwand; 1a ist das Relais; 13 ist ein Schalter, durch welchen es ermöglicht wird, das Relais zum Ingangsetzen des Apparates nach erfolgtem Schuß wieder einzuschalten. 14 ist der durch den Schuß auf die Schießwand in Tätigkeit tretende Unterbrechungskontakt; 15 ist die Stromquelle; 16 ist die Stromanschlußstelle für die Magnete.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Diaprojektionseinrichtung für Schießübungszwecke, die vom Gewehr getrennt ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein von Hand zu bewegender Träger (4) für die Schießmarke vorgesehen ist, der beim Auftreffen des Geschosses auf die Scheibe mittels eines an sich bekannten Kontaktes (14) und einer selbsttätig in Tätigkeit tretenden Sperrung (8, 9) an seiner weiteren Bewegung gehindert und festgehalten wird.
- 2. Diaprojektionseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Träger (4) der Schießmarke unter dem Einfluß von Elektromagneten (8 und 9) steht.
- 3. Diaprojektionseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß unter oder über dem beweglichen Schießmarkenträger (4) eine auswechselbare Kulisse angeordnet ist. .
- 4. Diaprojektionseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schießmarkenträger (4) horizontal angeordnet ist.
- 5. Diaprojektionseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Strom für die Haltemagnete (8 und 9) über ein Relais (iz) geschaltet wird, welches durch den Schuß auf die Schießwand (i i) in Tätigkeit gesetzt wird.
- 6. Diaprojektionseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der durch das Relais (i--) mit unterbrochene Ruhestrom für den Schießwandkontakt (i4) durch einen besonderen Schalter (i3) überbrückt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ20719D DE601983C (de) | 1933-01-01 | 1933-01-01 | Diaprojektionseinrichtung fuer Schiessuebungszwecke |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEZ20719D DE601983C (de) | 1933-01-01 | 1933-01-01 | Diaprojektionseinrichtung fuer Schiessuebungszwecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE601983C true DE601983C (de) | 1934-09-01 |
Family
ID=7625197
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEZ20719D Expired DE601983C (de) | 1933-01-01 | 1933-01-01 | Diaprojektionseinrichtung fuer Schiessuebungszwecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE601983C (de) |
-
1933
- 1933-01-01 DE DEZ20719D patent/DE601983C/de not_active Expired
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