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DE1090098B - Einrichtung an pneumatischen oder hydraulischen Relais zur Behebung des UEbersetzungsfehlers - Google Patents

Einrichtung an pneumatischen oder hydraulischen Relais zur Behebung des UEbersetzungsfehlers

Info

Publication number
DE1090098B
DE1090098B DEE16393A DEE0016393A DE1090098B DE 1090098 B DE1090098 B DE 1090098B DE E16393 A DEE16393 A DE E16393A DE E0016393 A DEE0016393 A DE E0016393A DE 1090098 B DE1090098 B DE 1090098B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
inlet
pneumatic
outlet
bellows
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE16393A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Peter Nenning
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JC Eckardt AG
Original Assignee
JC Eckardt AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JC Eckardt AG filed Critical JC Eckardt AG
Priority to DEE16393A priority Critical patent/DE1090098B/de
Publication of DE1090098B publication Critical patent/DE1090098B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15CFLUID-CIRCUIT ELEMENTS PREDOMINANTLY USED FOR COMPUTING OR CONTROL PURPOSES
    • F15C4/00Circuit elements characterised by their special functions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Diaphragms And Bellows (AREA)

Description

  • Einrichtung an pneumatischen oder hydraulischen Relais zur Behebung des Ubersetzungsfehlers Die Erfindung bezieht sich auf Relais, welche einen pneumatischen oder hydraulischen Druck im Verhältnis 1 : 1 abbilden sollen und bei denen die Mittelsenkrechte derjenigen Membranen, .die von dem Eingangs-und Ausgangsdruck beaufschlagt werden, zusammenfallen. Derartige Relais werden häufig in Verstärkereinrichtungen und Steuereinrichtungen verwendet, die mit einem Druckmittel als Hilfskraft arbeiten. Sie haben die Aufgabe, eine Verstärke- oder #-teuereinrichtung mit dem gleichen Druck zu versargen, welcher ihrem Eingangsdruck entspricht. Hierbei tritt auf der Eingangsseite kein Verbrauch des Druckmittels ein, während auf der Ausgangsseite der Druck des zugeführten Druckmittels auf einen dem Eingangsdruck gleichen Wert .reduziert wird.
  • Bekanntgewordene Ausführungen solcher Relais haben im allgemeinen die Eigenschaft, daß der Ausgangsdruck nicht genau im Verhältnis 1 : 1 zum Eingangsdruck steht. Die Abweichungen von diesem gewünschten Übersetzungsverhältnis rühren daher, däß eine Änderung des Eingangsdruckes nur dann eine Änderung des Ausgangsdruckes hervorrufen kann, wenn die zur Aussteuerung des Relais dienenden, vom Druck beaufachlagten Membranen etwas angehoben oder abgesenkt werden. Für das Anheben, oder Absenken der Membranen werden zusätzliche Kräfte benötigt, weil die Membranen nicht beliebig weich hergestellt werden können. Diese zusätzlichen Kräfte addieren sich zu den Kräften, welche der Eingangsdruck und der Ausgangsdruck auf die Membranen ausüben in dem Sinne, daß das Übersetzungsverhältnis des Relais verändert wird. Unter Membranen sind hierbei elastische Wandungen zu verstehen, welche unter der Einwirkung eines Druckes eine Auslenkung erfahren, wie z. B. Plattenfedern, oder Balgfedern aus Metall, Gummi oder einem anderen elastischen Werkseff.
  • Erfindungsgemäß kann man den Übersetzungsfehler an pneurnatischm oder hydraulischen Relais mit einem Verhältnis zwischen Eingangs- und Ausgangsdruck von 1 :1 dadurch beheben, daß man die wirksame Fläche der Membran, auf welche der Ausgangsdruck einwirkt, etwas kleiner macht als die Fläche, auf die der Eingangsdruck wirkt.
  • In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt.
  • Das in Abb. 1 gezeigte pneumatische Relais erfüllt die Aufgabe, die Druckluftzufuhr zu einem Verbraucher auf einen, Wert als Ausgangsdruck zu reduzieren, der mit dem angelegten Eingangsdruck übereinstimmt. Das Relais besteht aus d_en beiden Druckräumen 1 und 2, welche durch die Balgfeder 3 voneinander getrennt sind. Im Boden 4 der Balgfeder 3 ist eine rohrförmige Auslaßdüse 5 angebracht. Die AuslaBdüse 5 ist mit Hilfe des Wehrohres 6 druckdicht mit der Außenwand 7 des Druckraumes 1. verbunden. Über die Rohrleitung 8 wird der Druckraum l dem Eingangsdruglc P, 'ausgesetzt.# Dem Druckraum 2 wird über die Rohrleitung 9 und die Einlaßdüse 10 Zuli4ft mit dem Druck- P, zugeführt. Die Schließplatte@11 ist im Punkt 12 drehbar gelagert. Das freie Ende der Schiießplatte 11 liegt auf der Einlaßdüse 10 auf. Ein an der Schließplatte 11 angebrachter Kegel 13 greift in. die Öffnung der Aüslaßdüse 5 ein. Durch die Feder 14 wird die Schließplatte 11 gegen die Einläßdüse 10 gedrückt. Die Außenwand 15 des Druckraumes 2 ist durch das Wellrohr 16 druckdicht mit der Schließplatte 11 verbunden. Hierdurch wird eine dem OOuerschntt des Wellrohres entsprechende Fläche der Schließplatte dem Außendruck in der Umgebung des Relais ausgesetzt und damit in bekannter Weise ein Umsteuerfehder des Relais b.ehpben, wie er als sprunghafte Druckänderung in Erscheinung treten würde, wenn ein Übergang von einer Abgabe des Druckmittels zu einer Aufnahme des Druckmittels auftritt. Der Ausgangsdruck P, des Relais wird an der Rohrleitung 17 abgenommen. . .
  • Die Einrichtung ist zunächst so justiert, daß sich bei einem bestimmtere mittleren. Druck am Eingang 8 der gleiche Druck am Ausgang 17 der Anordnung einstellt. Wird nun der Eingangsdruck P, gesteigert, so wird als Folge der Druckzunahme im Druckraum 1 der Spden 4 der Balgfeder 3 angehoben. Die rohrförmige Auslaßdüse 5 drückt gegen den. Kegel 13 und hebt damit die Schließplatte 11 von der Einlaßdüse 10 ab, so daß Zuluft nachströmen kann. Das Wehrohr 6, welches den, Boden 4 des Federbalges druckdicht mit der Außenwand des. Druckraumes 1 verbindet, hat die erfindungsgemäße Aufgabe, das Auftreten eines Übersetzungsfehlers zwischen, dem Eingangsdruck P, und dem Ausgangsdruck P" zu vermeiden. Wie die Abbildung erkennen läßt, ist die wirksame Querschnittsfläche des Wellrohres 6 kleiner ausgeführt als die Auflagefiäche des Kegels 13 am oberen Rand der Auslaßdüse 5. Durch diese Maßnahme ist die für die Auslemkung wirksame Fläche des Federbalges 3, welche dem Druck P, im Druckraum 2 ausgesetzt wird, etwas kleiner gehalten als die für die Ausrenkung, wirksame Fläche, welche unter Einwirkung des Druckes P, im Druckraum 1 steht. Durch diese Maßnahme wird eine Übereinstimmung zwischen Ausgangsdruck und Eingangsdruck erzielt. Bei Gleichheit der wirksamen Flächen wäre diese Übereinstimmung in Frage gestellt. Die selbsttätige Ausbildung des Gleichgewichtes der Kräfte würde infolge der zu überwindenden Federkonstante des Federbalges 3 bei Gleichheit der wirksamen Flächen Unterschiede zwischen Ausgangs-und Eingangsdruck bedingen. Die Richtigkeit dieser Überlegung sei an Hand der folgenden mathematischen Erklärung bewiesen.
  • Es sei .
  • F1 die gesamte wirksame Fläche des Federbalges 3 bei voll durchgehendem Boden 4, F2- die7wirksame Fläche der Verbindung 6, F" die wirksame Fläche der Auslaßdüse 5, d p, eine Druckänderung am Eingang 8, d p" eine Druckänderung am Ausgang 17, h der Hub des Federbalges 3 zufolge von Druckänderungen, c die Summe der Federkonstante des Federbalges und aller mitbewegten Elemente (Wellrohr 6 und 16, Feder 14).
  • Es gilt für das Gleichgewicht der Kräfte am Federbalg 3 d p, (F,-F2) ='J p. (F,- F3) + hc, (1) also Man kann nun bei den kleinen Hüben des Federbalges 3 setzen: h=dpe#k, (3) wobei k eine Konstante ist.
  • Setzt man Gleichung (3) in Gleichung (2) ein, so wird Wie man sieht, muß man, damit d p" = d p, wird; setzen F2 -I- c k = F3. (S) Das bedeutet aber, daß die Fläche F3 - das ist also die wirksame Fläche der Auslaßdüse 5 auf der Seite des Druckraumes 2 - größer sein muß als der wirksame Querschnitt F2 des Wellrohres 6.
  • In Abb. 2 wird ein weiteres Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens gezeigt. Mit Hilfe dieser Anordnung soll ebenfalls der Druck P, am Eingang im Verhältnis 1:1 am Ausgang nachgebildet werden.
  • Die beiden Druckräume 1 und 2 des Relais bestehen aus den Federbälgen 18 und 19; sie sind durch die Wand 20 voneinander getrennt. Durch die Böden 21 und 22 sind sie nach außen; abgeschlossen. Die beiden Bädern. 21 und 22 sind durch den Rahmen 23 starr miteinander verbunden.
  • Der Druckraum 1 ist über die Zuleitung 8 dem Eingangsdruck P, ausgesetzt. Am Boden 22 des Druckraumes 2 ist die Ausgangsdüse 5 angebracht. Die Zuruft wird über die Rohrleitung 9 und die Drossel 24 mit einem Dru.ckPZ zugeführt. Der AusgangsdruckPQ wird über die Rohrleitung 17 dem Druckraum 2 entnommen:. Die Anordnung ist so justiert, daß sich im drucklosen Zustand die Wand 20 unmittelbar vor der Öffnung der Ausströmdüse 5 befindet. Unter der Einwirkung des Eingangsdruckes P, auf dem. Druckraum 1 wird dann im Druckraum 2 ein Druck P, aufgebaut. Dies geschieht in der Weise, daß die unter dem Druck P, zugeführte Zuruft über die Drossel 24 zunächst in den Raum 2 und von dort über die Ausströmdüse 5 nach außen, strömt.
  • Bei Änderungen des Druckes im Druckrauen 1 wird die Wand 20 zwischen den beiden Druckräumen 1 und 2 mehr oder weniger gegen die Ausströmdüse 5 gedrückt. Hierdurch wird der Druck im Druckraum 2 bei richtiger Justierung und bei sehr weichen Federbälgen auf der gleichen Höhe wie im Raum 1 gebildet. Wegen der unvermeidlichen Steifigkeit der Federbälge 18 und 19 stimmt Jedoch der Ausgangsdruck P" nicht genau mit dem Eingangsdruck P, überein, obwohl die wirksamen Querschnitte der Federbälge 18 und 19 einander gleich sind.
  • In Befolgung des Erfindungsgedankens läßt sich die für die Aussteuerung des Druckraumes. 2 wirksame Fläche der Wand 20 dadurch verkleinern, daß man dem Querschnitt der Auss.trömdüse 5 an ihrer oberen Öffnung entsprechend groß ausbildet. Es ist dann ein kleiner Teil der als Prallplatte wirkenden Wand 20 nicht mehr dem Ausgangsdruck P., sondern dem äußeren Luftdruck in der Umgebung der Anordnung ausgesetzt.
  • Eine zusätzliche Möglichkeit der Korrektur des Übersetzungsverhältnisses ist bei dieser Anordnung dadurch gegeben, daß man den Strömungswiderstand der Drossel 24 etwas höher oder niedriger justiert. Ist der Strömungswiderstand der Drossel 24 hoch, so ist die Weite des Spaltes zwischen der Auslaßdüse 5 und der Wand 20 von vornherein klein und damit die Steuerwirkung zwischen, beiden Elementen kräftiger als in dem Fall, wo der Spalt von vornherein. weit und damit auch der Strömungswiderstand an der Drossel 24 klein sein muß.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Behebung des übersetzungsfehlers an pneumatischen oder hydraulischen Relais mit einem Verhältnis von 1:1 zwischen Eingangs- und Ausgangsdruck, bei denen die Mittelsenkrechten der zur Aussteuerung dienenden, vom Eingangs- und Ausgangsdruck. beaufschlagten Membranen zusammenfallen, dadurch gekennzeichnet, daß die wirksame Fläche der Membran, auf welche der Ausgangsdruck einwirkt, etwas kleiner ist als die wirksame Fläche der Membran, auf welche der Eingangsdruck wirkt. In Betracht gezogene Druckschriften: E. W. F. F e 11 e r, »Instrument and Cantrol Manual for operating Engineers«, Verlag McGraw-Hill, 1947, S. 214, Abb. 9 bis 26.
DEE16393A 1958-09-06 1958-09-06 Einrichtung an pneumatischen oder hydraulischen Relais zur Behebung des UEbersetzungsfehlers Pending DE1090098B (de)

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DE (1) DE1090098B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1190153B (de) * 1963-05-02 1965-04-01 Siemens Ag Bremsdruckregler mit getrennten Ein- und Auslassventilen
DE1917079A1 (de) * 1968-04-05 1969-10-23 Hoerbiger Ventilwerke Ag Pneumatischer Verstaerker

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1190153B (de) * 1963-05-02 1965-04-01 Siemens Ag Bremsdruckregler mit getrennten Ein- und Auslassventilen
DE1917079A1 (de) * 1968-04-05 1969-10-23 Hoerbiger Ventilwerke Ag Pneumatischer Verstaerker

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