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DE1190153B - Bremsdruckregler mit getrennten Ein- und Auslassventilen - Google Patents

Bremsdruckregler mit getrennten Ein- und Auslassventilen

Info

Publication number
DE1190153B
DE1190153B DES85021A DES0085021A DE1190153B DE 1190153 B DE1190153 B DE 1190153B DE S85021 A DES85021 A DE S85021A DE S0085021 A DES0085021 A DE S0085021A DE 1190153 B DE1190153 B DE 1190153B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
control
brake
valve
inlet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES85021A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hellmuth Mentschel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES85021A priority Critical patent/DE1190153B/de
Publication of DE1190153B publication Critical patent/DE1190153B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D5/00Braking or detent devices characterised by application to lifting or hoisting gear, e.g. for controlling the lowering of loads
    • B66D5/02Crane, lift hoist, or winch brakes operating on drums, barrels, or ropes
    • B66D5/24Operating devices
    • B66D5/26Operating devices pneumatic or hydraulic
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D2700/00Capstans, winches or hoists
    • B66D2700/03Mechanisms with latches or braking devices in general for capstans, hoists or similar devices as well as braking devices actuated electrically or by fluid under pressure
    • B66D2700/035Fluid operated braking devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)

Description

  • Bremsdruckregler mit getrennten Eim-und Auslaßventilen Zum Regeln des Druckes in Bremszylindern von pneumatischen oder hydraulischen Bremsen werden sogenannte Bremsdruckregler verwendet, die zwischen eine Druckmittelquelle und den Bremszylinder geschaltet sind. Die Bremsdruckregler stehen in Abhängigkeit von Steuer- oder Stellgliedern, die auf mechanischem, pneumatischem, hydraulischem oder elektrischem Weg den Sollwert des Bremsdruckes vorgeben. Ihre Hauptanwendung finden diese Bremsdruckregler bei der Steuerung von Fördermaschinen bremsen.
  • In einem bekannten Bremsdruckregler ist ein beweglicher Ventilkörper mit zwei Dichtflächen vorgesehen, der mit einer Dichtfläche an einem festen Ventilsitz (Einlaßventil) und mit der anderen Dichtfläche an einem beweglichen Ventilsitz (Auslaßventil) anliegt. Zum Einlaß von Druckluft in den Bremszylinder wird der Steuerdruck in einer durch eine Membran abgetrennten Steuerkammer erhöht, so daß über ein Gestänge der Ventilkörper mit der Dichtfläche des Einlaßventils von seinem Ventilsitz abgehoben wird und die Druckluft so lange in den Bremszylinder einströmen kann, bis der Druck im Bremszylinder dem im Steuerraum vorgegebenen Druck entspricht. Danach schließt sich das Einlaßventil wieder, d. h. der Ventilkörper geht unter Federkraft bzw. Rückstellkraft der Membran wieder in seine Ruhelage.
  • Zur Verringerung des Bremsdruckes wird der Druck in der Steuerkammer erniedrigt, wodurch über die Steuermembran der bewegliche Ventilsitz vom Ventilkörper abgehoben wird und die Druckluft so lange aus dem Bremszylinder ausströmen kann, bis wieder Gleichgewicht zwischen dem Druck im Bremszylinder und dem Druck in der Steuerkammer besteht.
  • Die Bewegungen des Ventilkörpers und des beweglichen Ventilsitzes folgen bei dem bekannten Bremsdruckregler jedoch mit einer gewissen Hysterese y-- etwa der Wirkung einer Haftreibung zwischen gegeneinander beweglichen Teilen vergleichbar -den Druckänderungen im Steuerraum, so daß die Ansprechempfmdlichkeit des Bremsdruckreglers auf diese Weise verringert wird. Diese Erscheinung hat ihre Ursache in dem bei geschlossenem Einlaßventil auf dessen einen Seite herrschenden und gegenüber dem Druck im Bremszylinder höheren Druckes der Druckluftquelle, der das Einlaßventil mit einer der Druckdifferenz entsprechenden Kraft auf seinen Sitz drückt. Geringe Erhöhungen des Druckes im Bremszylinder lassen sich daher nicht einstellen, solange die hierzu im Steuerraum erforderliche Erhöhung des Steuerdruckes nicht einen solchen Wert erreicht hat, daß dadurch die das Einlaßventil auf seinen Sitz drückende Differenzkraft überwunden wird. Die gleiche Wirkung ergibt sich beim Auslaßventil durch die zwischen Atmosphärendruck und Druck im Bremszylinder herrschende Druckdifferenz.
  • Bei einem pneumatischen Relais hat man zur Beseitigung dieser Erscheinung das Auslaßventil druckentlastet ausgeführt. Hierzu ist das Relaisgehäuse derart ausgebildet, daß beide Seiten des Ventilkörpers dem Außendruck in der Umgebung des Relais ausgesetzt sind.
  • Der neue Bremsdruckregler mit getrennten Ein- und Auslaßventilen vermeidet die Ansprechunempfindlichkeit des bekannten Bremsdruckreglers auf ähnliche Weise. Die Lösung besteht darin, daß als Eim-und Auslaßventile an sich bekannte druckentlastete Einsitzventile in einem gemeinsamen Ventilraum vorgesehen und mit je einer eigenen, vom Druck in einem gemeinsamen Steuerraum gesteuerten Steuermembran verbunden sind.
  • Durch die Druckentlastung der Einsitzventile sind diese von der Wirkung der an ihnen anstehenden Druckdifferenz unabhängig und sprechen schon auf geringste Druckänderungen im Steuerraum sicher an.
  • In einer weiteren Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist für jedes Ventil eine besondere Kontrollkammer vorgesehen, die auf der einen Seite von der Steuermembran und auf der anderen Seite von einer zusätzlichen Kontrollmembran begrenzt ist. Diese Kontrollmembran ist somit zwischen Steuermembran und Einsitzventil auf einem diese mechanisch verbindenden Bolzen oder Gestänge angeordnet, der bzw. das den eigentlichen beweglichen Ventilkörper darstellt. In dem Kontrollraum herrscht bei ungestörtem Betrieb ein konstanter Kontrolldruck, der durch angeschlossene Drucküberwachungseinrichtungen auf Undichtheiten von Steuer- oder Kontrollmembran kontrolliert werden kann. Die Kontrollräume von Ein- und Auslaßventil können über Druchausgleichsöffnungen miteinander in Verbindung stehen.
  • Der Arbeitsmembran eines Bremsdruckreglers eine oder zwei Kontrollmembranen zuzuordnen, die durch Abstandstücke niit der Arbeitsmembran verbunden ist bzw. sind, ißt an sich bekannt. Der zwischen zwei benachbarten Membranen eingeschlossene Raum wird dabei durch einen Druckwächter überwacht, dessen elektrischer Kontakt bei einem Bruch oder einer Beschädigung einer Membran einen Meldestromkreis schließt oder öffnet.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Bremsdruckregler wird mit Hilfe des Kontrollraumes eine zusätzliche Wirkung erzielt. Durch die Wahl des Kontrolldruckes ist nämlich das Betriebsverhalten des Bremsdruckreglers wählbar. Diese Einstellbarkeit mit Hilfe des Kontrolldruckes ergibt sich daraus, daß die wirksame Fläche der Steuermembran größer ist als diejenige der Kontrollmembran. In diesem Fall kann nämlich im Steuerraum auch bei vollständiger Entlastung der Bremse ein gewisser Mindestdruck ohne Zuhilfenahme zusätzlicher Konstruktionselemente aufrechterhalten werden, wodurch das beim Druckmitteleinlaß in einem Bremszylinder ungünstige Ausgehen von einem Steuerdruck Null vermieden ist.
  • Zur näheren Erläuterung des neuen Bremsdruckreglers wird auf die Zeichnung verwiesen, in der ein Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt ist. Es zeigt F i g. 1 ein Beispiel für die Anwendung eines Bremsdruckreglers und F i g. 2 einen Längsschnitt durch den neuen Bremsdruckregler.
  • In F i g. 1 ist mit der Bezugszahl 1 der Bremsdruckregler bezeichnet. über eine Druckleitung 7 erfolgt die Druckmittelversorgung aus einer Druckmittelquelle z. Bei 8 entweicht das Druckmittel, z. B. Druckluft, aus dem Bremsdruckregler. Der Bremszylinder 3 mit dem Bremskolben 4 ist über die Druckleitung 11 mit dem Bremsdruckregler 1 verbunden. Ein Steuergerät 5, beispielsweise ein elektropneumatischer oder elektrohydraulischer Umformer (Tauchspulenregler), steht mit dem Bremshebel 6 in Verbindung, der den Sollwert der Bremskraft z. B. elektrisch vorgibt. Durch das Steuergerät 5, das über die Druckleitung 9 - gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines Druckminderers - auch an die Druckmittelquelle 2 angeschlossen ist, wird der Druck im (nicht dargestellten) Steuerraum des Bremsdruckreglers 1 gesteuert. Der Druckmittelauslaß des Steuergerätes 5 ist mit 10 bezeichnet.
  • F i g. 2 zeigt einen Längsschnitt durch den neuen Bremsdruckregler, der in einem mehrteiligen Gehäuse 1 ein Einlaßventil 12 und ein Auslaßventil 13 enthält. Die Zeichnung zeigt die Ventile im Ruhezustand. Da Ein- und Auslaßventil im Ausführungsbeispiel praktisch gleich gewählt sind, sind im folgenden nur die Teile des Auslaßventils besonders genannt. Entsprechende Teile des Auslaßventils sind jeweils mit einer um "l« größeren Bezugszahl versehen.
  • Über ihre Ventilräume 19 und 20 stehen Ein- und Auslaßventil12 und 13 miteinander in Verbindung. Druckmitteleinlaß 7 und -auslaß 8 sowie die Druckleitung 11 zum Bremszylinder entsprechen in ihrer Anordnung derjenigen nach F i g. 1. Die Dichtfläche 25 des Einlaßventils 12 ist durch die wirksame Fläche 23 druckentlastet.
  • Der Druck im Steuerraum 14, der über eine Druckmittelleitung 15 mit der (nicht dargestellten) Druckluftquelle in Verbindung steht, wird durch ein an die Druckmittelleitung 16 angeschlossenes Steuergerät gesteuert. Die Steuermembran 17 des Einlaßventils ist über den Einlaßventilkörper 33 mit dem Einlaßventi112 verbunden. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 ist auf einem Einlaßventilkörper 33 noch eine Kontrollmembran 31 angeordnet, wodurch zwischen Steuermembran 17 und Kontrollmembran 31 ein Kontrollraum 27 entsteht. Über die Druckmittelleitung 29 und eine nicht dargestellte Drossel steht der Kontrollraum 27 mit der Druckluftquelle und über die Druckmittelleitung 30 mit nicht dargestellten Drucküberwachungseinrichtungen in Verbindung. Bei Undichtheiten im Kontrollraum 27, beispielsweise durch Bruch einer Membran, tritt dann eine Druckänderung ein, die von der Überwachungseinrichtung erfaßt wird und eine Meldung oder Auslösung einer Sicherheitsbremse bewirkt. Die Kontrollräume von Ein- und Auslaßventil stehen miteinander über Druckausgleichöffnungen in Verbindung, so daß eine Überwachungseinrichtung genügt.
  • Zur stärkeren Öffnung der Ventile 12 und 13 bei plötzlich erforderlichen Druckänderungen im Bremszylinder kann man in der Druckmittelleitung 11 Einrichtungen zur Erfassung von Größe und Richtung der Druckmittelströmung vorsehen, über die je nach Strömungsrichtung Ein- oder Auslaßventil noch zusätzlich gesteuert werden. Im Ausführungsbeispiel ist zur zusätzlichen Beeinflussung des Einlaßventils 12 in der Druckmittelleitung 11 eine Venturidüse 21 mit Saugrohr 22 angeordnet. Bei einer gewünschten Druckerhöhung im Bremszylinder, d. h. bei Druck mittelfluß zu diesem hin, wird dadurch der auf der Kontrollmembran 31 lastende und der Steuermembran 17 entgegenwirkende Druck im Hilfsraum 35 verringert und der Durchlaßquerschnitt des Einlaßventils vergrößert.
  • Im Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 sind die druckentlasteten Flächen 23 und 24 von Ein- und Auslaßventil 12 und 13 als Kolben mit Hutmanschetten ausgeführt. An Stelle der Hutmanschetten kann auch eine andere geeignete Kolbendichtung, beispielsweise ein O-Ring, vorgesehen werden. Für Anwendungsfälle, in denen besondere Freiheit von Verschleiß und Reibungsverlusten der Ventile 12, 13 gewünscht ist, werden die Druckausgleichsflächen 23, 24 der Ventile als Membranen ausgeführt.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Bremsdruckregler mit getrennten Ein- und Auslaßventilen, insbesondere für Fördermaschinenbremsen, dadurch gekennzeichnet, daß als Ein- und Auslaßventile (12, 13) an sich bekannte druckentlastete Einsitzventile in einem gemeinsamen Ventilraum (19, 20) vorgesehen und mit je einer eigenen, vom Druck in einem gemeinsamen Steuerraum (14) gesteuerten Steuermembran (17, 18) verbunden sind. z. Bremsdruckregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Einsitzventil (12 bzw. 13) zur Druckentlastung mit einer Membran oder einem Kolben mit O-Ring bzw. Hutmanschette (23 bzw. 24) versehen ist. 3. Bremsdruckregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch jeweils eine zwischen jedem Einsitzventil (12 bzw. 13) und der zugehörigen Steuermembran (17 bzw. 18) auf demselben Ventilkörper (33 bzw. 34) angeordnete Kontrollmembran (31 bzw. 32), deren wirksame Flächen kleiner als die der zugehörigen Steuermembran ist, zwischen dem Steuerraum und jedem Ventil je ein Kontrollraum (27 bzw. 28) gebildet ist, in dem ein konstanter Kontrolldruck herrscht. 4. Bremsdruckregler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine überwachungseinrichtung (Meldeanlage, Sicherheitsbremse) füi den Kontrolldruck vorgesehen ist. 5. Bremsdruckregler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontrollräume (27, 28) von Ein- und Auslaßventil (12, 13) miteinander in Verbindung stehen. 6. Bremsdruckregler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Ein- und Auslaßventil in Stellungsabhängigkeit von Erfassungseinrichtungen (21, 22) für Größe und Richtung der Druckmittelströmung zum Bremszylinder stehen. 7. Bremsdruckzylinder nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der zum Bremszylinder führenden Druckleitung (11) eine Venturidüse (21) mit Saugrohr (22) angeordnet ist, das während Druckerhöhungen durch pneumatische Mitkopplung auf die Steuer- oder Kontrollmembran eine Vergrößerung des Durchlaßquerschnittes des Einlaßventils bewirkt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1063 789; deutsche Auslegeschrift Nr. 1090 098.
DES85021A 1963-05-02 1963-05-02 Bremsdruckregler mit getrennten Ein- und Auslassventilen Pending DE1190153B (de)

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DE1190153B true DE1190153B (de) 1965-04-01

Family

ID=7512109

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1063789B (de) 1957-01-28 1959-08-20 Siemens Ag Bremsdruckregler fuer Foerderanlagen
DE1090098B (de) * 1958-09-06 1960-09-29 J C Eckardt A G Einrichtung an pneumatischen oder hydraulischen Relais zur Behebung des UEbersetzungsfehlers

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1063789B (de) 1957-01-28 1959-08-20 Siemens Ag Bremsdruckregler fuer Foerderanlagen
DE1090098B (de) * 1958-09-06 1960-09-29 J C Eckardt A G Einrichtung an pneumatischen oder hydraulischen Relais zur Behebung des UEbersetzungsfehlers

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