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DE1089529B - Verkuerzbarer Schirm - Google Patents

Verkuerzbarer Schirm

Info

Publication number
DE1089529B
DE1089529B DEB37778A DEB0037778A DE1089529B DE 1089529 B DE1089529 B DE 1089529B DE B37778 A DEB37778 A DE B37778A DE B0037778 A DEB0037778 A DE B0037778A DE 1089529 B DE1089529 B DE 1089529B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roof
struts
sliding sleeves
bulges
parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB37778A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Breil
Walter Trippe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bremshey and Co
Original Assignee
Bremshey and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bremshey and Co filed Critical Bremshey and Co
Priority to DEB37778A priority Critical patent/DE1089529B/de
Publication of DE1089529B publication Critical patent/DE1089529B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45BWALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
    • A45B19/00Special folding or telescoping of umbrellas
    • A45B19/06Special folding or telescoping of umbrellas with telescopic ribs

Landscapes

  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

DEUTSCHES
Gegenstand des Patentes 866 080 ist ein verkürzbarer Schirm mit fernrohrartig ineinanderschiebbaren Stock- und Dachstangenteilen, mit zur Abstützung des Dachgestells dienenden Hauptstreben und mit Hilfsstreben, die an einem auf dem Stock verschiebbaren Hilfsschieber angelenkt sind, und mit an den Hauptstreben angelenkten:, zur Führung an den inneren Dachstangenteilen dienenden Gleithülsen, die an den inneren Enden der äußeren Dachstangenteile sitzen, sowie mit Ausbauchungen an den inneren Dachstangenteilen, die der Verschiebung der Gleithülsen im ersten Teil der Aufspannbewegung bremsend entgegenwirken, um das unerwünschte Zusammenschieben der Dachstangen beim Aufspannen möglichst zu verhindern.
Diese bremsende Wirkung bedarf verhältnismäßig genauer Abstimmung. Ist sie zu stark, so läßt sich der Schirm beim Verkürzen nur mit Mühe zusammenschieben, und es kann beim Verlängern geschehen, daß die Teleskopteile nicht vollständig auseinandergezogen werden. Ist sie zu schwach, so erfüllt sie nicht ihren Zweck.
Einwandfreie Abstimmung der Bremswirkung konnte bei handgefertigten Schirmen nach dem Patent 866 080' leicht erreicht werden, machte jedoch in der Serienfertigung Schwierigkeiten. Als Grund hierfür stellte sich schließlich heraus, daß die aus Blech zusammengebogenen Gleithülsen, wenn sie mit dem inneren Ende des äußeren Dachstangenteils und mit der Hauptstrebe beim Zusammenbau von Hand vernietet wurden, Formänderungen erfuhren, deren Ausmaß von der beim Vernieten aufgewendeten Kraft abhing und daher erheblich streute.
Diesem Mangel wird gemäß der Erfindung dadurch abgeholfen, daß die mit den Ausbauchungen zusammenwirkenden Teile der Gleithülsen aus in sich geschlossenen Ringen bestehen. Geschlossene Ringe haben eine vielfach höhere Festigkeit als aus Blech gebogene und demgemäß geschlitzte Hülsen.. Durch diese Festigkeit wird die Verformung beim Vernieten praktisch ausgeschaltet, so daß der Grad der Bremswirkung nur von der richtigen Bemessung der Weite des geschlossenen Ringes abhängt. Diese Weite kann aber in der Serienfertigung mühelos in engen Toleranzen gehalten werden.
Es ist bekannt, bei verkürzbaren Schirmen mit aus drei ineinanderschiebbaren· Teilen bestehenden Dachstangen die Gleithülsen am einen Ende zu einem Ring zu schließen. Diese Schirme haben jedoch keine Ausbauchungen an den inneren Dachstangenteilen, die der Verschiebung der Gleithülsen bremsend entgegenwirken. Daher haben die geschlossenen Ringe an den Gleithülsen auch nicht die Wirkung, auf die die Erfindung abzielt.
Verkürzbarer Schirm
Zusatz zum Patent 866 080
Anmelder:
Bremshey & Co., Solingen-Ohligs
Walter Trippe, Krefeld,
und Werner Breil, Solingen-Ohligs,
sind als Erfinder genannt worden
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar zeigt
Fig. 1 schematisch das Gestell eines verkürzbaren Schirmes,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch die einander zugewandten Enden der beiden Dachstangenteile in leicht vergrößertem Maßstab unter Fortlassung der Strebe,
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie IH-III in Fig. 2 in weiterhin vergrößertem Maßstab,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 2 und
Fig. 5 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles V.
Der Stock des Schirmes nach Fig. 1 besteht aus zwei ineinanderschiebbaren Teilen 1 und 2, von denen Teil 1 die Schirmkrone 3 und Teil 2 den Griff 4 trägt. Die Mittel, den Stock in der gezeichneten ausgezogenen Stellung zu halten, sind nicht dargestellt. Längs dem Stock ist ein Hauptschieber 5 beweglich. Er kann in der unteren Stellung durch eine Federnase 6 und in der oberen Stellung durch eine Federnase 22 gesperrt werden.
Die Dachstangen des Schirmes bestehen aus zwei ineinanderschiebbaren Teilen 7 und 8, von denen Teil 8 in den hohlen U-förmigen Teil 7 einschiebbar ist. Zur Führung der Teile 7 und 8 aneinander dienen ein am äußeren Ende des Teiles 7 sitzender Ring 9 und eine außen auf dem Teil 7 verschiebbare Gleithülse 10. Diese Hülse hat seitliche Fortsätze 11, zwischen die ein abgebogenes Auge 12 des äußeren Dachstangenteiles 8 ragt. Ein Niet 13 verbindet die Teile 10 und 8 miteinander und dient zur Anlenkung von Hauptstreben 14, deren innere Enden gelenkig mit dem Hauptschieber 5 verbunden sind. Längs dem Stock ist ein Hilfsschieber beweglich. Hilfsstreben
009 608/12

Claims (1)

16 sind einerseits an den Hauptstreben 14 bei 17 und andererseits am Hilfsschieber 15 angelenkt.
Bei entspanntem, unverkürztem Schirm liegen die Streben und Dachstangen dicht am Stock. Soll der Schirm aufgespannt werden, so wird der Hauptschieber 5 gelöst und in Richtung auf die Krone bewegt. Ohne besondere Vorkehrungen kann es dann vorkommen, daß das Dachgestell sich nicht öffnet, weil der vom Hauptschieber über die Hauptstreben 14 ausgeübte Druck die Gleithülsen 10 einfach längs den Dachstangenteilen 7 nach oben schiebt. Dem wirken bei dem gezeichneten Schirm wie im Patent 866 080 kleine Vorsprünge oder Ausbauchungen 18 in den Flanken des inneren Dachstangenteiles 7 entgegen. Diese Ausbauchungen halten die Verschiebung der Gleithülsen 10 durch Bremsung vorübergehend auf und veranlassen so die Öffnung des Dachgestelles.
Eine aus einem gestanzten und gebogenen Blech bestehende Gleithülse würde aus den eingangs angegebenen Gründen keine befriedigenden Ergebnisse gewährleisten. Bei dem gezeichneten Schirm ist deshalb die Gleithülse 10 mindestens an einem Ende, zweckmäßig aber an beiden, als in sich geschlossener Ring 19 bzw. 20 gestaltet. Hülsen dieser Gestaltung lassen sich in Massenfertigung beispielsweise aus Kunststoff leicht mit hoher Genauigkeit herstellen.
Ein im Ringteil 20 befindliches Loch 21 dient zur Befestigung des Bezuges.
"> T - Γ PATENTANSPRUCH:
Verkürzbarer Schirm mit fernrohrartig ineinanderschiebbaren Stock- und Dachstangenteilen, mit zur Abstützung des Dachgestelles dienenden Hauptstreben und mit Hilfsstreben, die an einem auf dem Stock verschiebbaren Hilfsschieber angelenkt sind, und mit an den Hauptstreben angelenkten, zur Führung an den inneren Dachstangenteilen dienenden Gleithülsen, die an den inneren Enden der äußeren Dachstangenteile sitzen, sowie mit Ausbauchungen an den inneren Dachstangenteilen, die der Verschiebung der Gleithülsen im ersten Teil der Aufspannbewegung bremsend entgegenwirken, nach Patent 866 080, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Ausbauchungen (18) zusammenwirkenden Teile der Gleithülsen (10) in an sich bekannter Weise aus in sich geschlossenen Ringen (19 oder 20) bestehen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 677 824;
französische Patentschrift Nr. 1 062 230,
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 608/12 9.60
DEB37778A 1955-11-04 1955-11-04 Verkuerzbarer Schirm Pending DE1089529B (de)

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DEB37778A DE1089529B (de) 1955-11-04 1955-11-04 Verkuerzbarer Schirm

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DEB37778A DE1089529B (de) 1955-11-04 1955-11-04 Verkuerzbarer Schirm

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DE1089529B true DE1089529B (de) 1960-09-22

Family

ID=6965292

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DEB37778A Pending DE1089529B (de) 1955-11-04 1955-11-04 Verkuerzbarer Schirm

Country Status (1)

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DE (1) DE1089529B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1062230A (fr) * 1951-09-11 1954-04-21 Parapluie ou parasol raccourcissable comportant des branches d'armature composées de trois ou plusieurs parties pouvant rentrer les unes dans les autres et des entretoises raccourcissables
DE1677824U (de) * 1954-04-10 1954-06-10 Bremshey & Co Verkuerzbarer schirm mit an den dachstangen-scharnieren angenaehtem schirmbezug.

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1062230A (fr) * 1951-09-11 1954-04-21 Parapluie ou parasol raccourcissable comportant des branches d'armature composées de trois ou plusieurs parties pouvant rentrer les unes dans les autres et des entretoises raccourcissables
DE1677824U (de) * 1954-04-10 1954-06-10 Bremshey & Co Verkuerzbarer schirm mit an den dachstangen-scharnieren angenaehtem schirmbezug.

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