DE1089324B - Aus verschiedenen Werkstoffen hergestellter Behaelter - Google Patents
Aus verschiedenen Werkstoffen hergestellter BehaelterInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
- Aus verschiedenen Werkstoffen hergestellter Behälter Die Erfindung bezieht sich auf Behälter bzw. Verpackungsgefäße, beispielsweise Fässer, vornehmlich für empfindliche oder aggressive Füllgüter, bei denen der Rumpf eine selbsttragende Innenauskleidung aufweist, die von einem nichtmetallenen Mantel gestützt wird.
- Verpackungsgefäße aus verschiedenen Werkstoffen sind an sich bekannt. Beispielsweise werden Gefäße aus Pappe mit Metallauskleidung versehen. Vorzugsweise werden dabei Metallfolien an den Innenflächen des Gefäßes befestigt und im Bedarfsfall auch in die Verbindung zwischen Boden und Mantel einbezogen.
- Letzteres geschieht in solchen Fällen, wo die Auskleidung lose eingesetzt wird.
- Es hat sich erwiesen, daß derartige Gefäße den Beanspruchungen in der Praxis nicht gewachsen sind.
- Die dünnen Metall- oder Kunststoffolien reißen bei starken Stoß einwirkungen, so daß das Füllgut auslaufen kann oder unbrauchbar wird. Eine zu starkeAusbildung der Innenauskleidung des Gefäßes verteuert die Herstellungskosten in einem Maße, daß die Anwendung eines solchen Gebindes in Frage gestellt ist.
- Erfindungsgemäß werden bei einem aus verschiedenen Werkstoffen hergestellten Behälter, dessen Rumpf eine selbsttragende Innenauskleidung aufweist, die von einem nichtmetallenen Mantel gestützt wird, wenigstens ein Rand des nichtmetallenen Mantels und der Rand des zugehörigen nichtmetallenen Bodens in Verschließ lage des Behälters unverformt gelassen, jedoch die aus sehr dünnem Blech bestehenden Innenauskleidungen von Mantel und Boden mit einer äußeren Mantelumkleidung und einer äußeren Bodenabdeckung, die beide aus dünnem Stahlblech bestehen, in einer einzigen, an sich bekannten, außenliegenden Doppelfalzverbindung dichtend zusammengefaßt, wobei der Rand des mit Innenauskleidung und Umkleidung versehenen Mantels zwischen dem Rand der Bodenabdeckung und der Doppelfalzverbindung eingeklemmt ist.
- Dabei kann die Wickelpappe des Mantels unmittelbar auf die Innenauskleidung aufgelegt werden, oder aber die Innenauskleidung wird in die passende Außenhülle des Mantels lose eingeschohen. Der Pappmantel und der Boden werden auf diese Weise zwischen den entsprechenden Innen- und Außenabdeckungen stumpf endend fest eingeschlossen. Vorzugsweise wird die Endverbindung noch von einem Schutz- und Verstärkungsring umgeben.
- Ein derartiges Gefäß ist ungewöhnlich stabil und entspricht allen Anforderungen, die an korrosionsbe ständige Transport- und Lagergefäße gestellt werden.
- Die Verbilligung tritt durch die wechselweise Verwendung verschiedener Werkstoffe ein. Beispielsweise wird ein sehr dünnwand'iger Innenbehälter aus V2a- Stahl von dem Schutzmantel aus Pappe, gegebenenfalls auch aus Sperrholz, gestützt und von außen weiterhin von einem dünnwandigen, aus weniger wertvollem Metall oder Stahl hergestellten Mantel schützend umgeben. Durch die Anordnung des äußeren, dünnwandigen Schutzmantels ist dabei die Möglichkeit gegeben, Rollreifen warm aufzuziehen, ohne daß eine Beschädigung des nichtmetallenen Zwischenmantels eintritt. Es ist darüber hinaus die Gewähr gegeben, daß der Rollreifen einen gesicherten Sitz erhält, weil der Zwischenmantel im Schrumpfungsprozeß nachgibt.
- Weiter bietet die Anordnung des Außenmantels den Vorzug, daß Armaturen sicher befestigt werden können, beispielsweise Spundbüchsen. Damit kann der Behälter sowohl als Spundfaß als auch mit ganz abnehmbarem Deckel und einseitiger Verbindung zwischen Mantelrand und Boden gestaltet werden. Von ganz besonderem Vorteil ist bei dem Gefäß aus verschiedenen Werkstoffen gemäß der Erfindung die Isolierwirkung des Zwischenmantels aus nichtmeutallenem Werkstoff. Es wirkt sich dies sowohl in bezug auf die Kälte- und Wärmeisolierung als auch auf die Isolierung der aus verschiedenen Werkstoffen bestehenden Innen- und Außenmäntel im Hinblick auf die elektrischen Potentiale der verschiedenen metallischen Werkstoffe sowie auf die Korrosionseinfiüsse günstig aus.
- Die besonders stabile Ausführung des erfindungsgemäusen Verpackungsgefäß es erbringt eine längere Einsatz dauer, wodurch sich der Anteil der Verpackungskosten bei der Verwendung solcher Gefäße weiter günstig auf den Preis des Füllgutes auswirkt.
- In der Zeichnung ist ein Teilquerschnitt durch Mantel und Boden sowie durch die Verbindung zwischen Mantelrand und Boden eines Verpackungsgefäßes gemäß der Erfindung dargestellt.
- Der Gefäßmantel 11, der hier beispielsweise aus Wickelpappe oder aus einem anderen geeigneten, nichtmetallenen Werkstoff besteht, erhält eine sehr dünnwandige Innenauskleidung, beispielsweise in Gestalt eines Mantels 12 aus Aluminium oder V2 a-Stahl.
- Zur weiteren Armierung und Stabilisierung des Ge- -fäßes dient ein Metall- oder Stahlblechaußenmantel 13, der-- ebenfalls - sehr dünnwandig gehalten sein kann.
- Der Boden 14 kann aus Pappe, Sperrholz oder Fiber bestehen. Die innere Bodenabdeckung 15 paßt sich werkstoffmäßig wiederum der Innenauskleidung 12 des Mantels an. Je nach Erfordernis kann der Boden 14 mit einer äußeren Stahlblechabdeckung 16 versehen werden. Die Verbindung von Innenauskleidung 12, Außenmantel 13, Bodenauskleidung 15 und Bodenabdeckung 16 erfolgt in der einzigen Doppelpfalz 17.
- Hierbei endet der nichtmetallene Gefäßmantel 11 stumpf und wird durch die Falzverbindung der ihn umschließenden Metall- und Stahlarmierung einige klemmt. Zum Schutz und zur Verstärkung des Kopfrandes kann ein Abschluß ring 18 angeordnet werden, der die übliche Verformung für Kranhakeneingriff und Bodenabdeckung aufweist.
- Die Anordnung dieses Abschlußringes 18 macht gegebenenfalis die Anbringung der Bodenabdeckung 16 überflüssig, so daß in diesem Fall die einzige Doppelfalzverbindung den Innenmantel 12, die Bodenabdekkung 15 und den Außenmantel 13 erfaßt.
- Der so aus mehreren Werkstoffen erstellte Behälter unterscheidet sich in seinem Aussehen nicht von normalen Metallgefäßen. Er hat den Vorzug der Verwendung für alle Füllgüter, ganz gleich, ob sie geschmacksempfindlich oder stark aggressiv sind.
- PATENTANSPRUCHEr 1. Aus verschiedenen Werkstoffen hergestellter Behälter, dessen Rumpf eine selbsttragende Innenauskleidung aufweist, die von einem nichtmetal- lenen Mantel gestützt wird, dadurch gekennzei&-net, daß wenigstens ein Rand des nichtmetallenen Mantels (11) und der Rand des zugehörigen nichtmetallenen Bodens (14) in Verschließlage des Behälters unverformt gelassen sind, jedoch die aus sehr dünnem Blech bestehenden Innenauskleidungen (12 und 15) von Mantel (11) und Boden (14) mit einer äußeren Manteiumkleidung (13) und einer äußeren Bodenabdeckung (16), die beide aus dünnem Stahlblech bestehen, in einer einzigen, an sich bekannten, außenliegenden Doppelfalzverbindung (17) dichtend zusammengefaßt sind, wobei der Rand des mit Innenauskleidung (12) und Umkleidung (13) versehenen Mantels (11) zwischen dem Rand der Bodenabdeckung (16) und der Doppelfalzverbindung (17) eingeklemmt ist.
Claims (1)
- 2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Innenseite der außenliegenden, nach innen eingerollten Doppelfalzverbindung (17) gegen den Rand des Mantels (11) anlehnt.3. Behälter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Doppelfalzverbindung (17) von einem Schutz- und Verstärkungsring (18) bedeckt ist, der sich mit seinem Innenrand gegen die Bodenbedeckung (16) abstützt.4. Behälter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an sich bekannte Rollreifen (19) auf dem Außenmantel (13) aufgeschrumpft sind.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 315 029, 606 606, 896 621; schweizerischePatentschriftenNr. 214750,219826; französische Patentschriften- Nr. 831 214, 831 298; britische Patentschrift Nr. 479 059; USA.-Patentschriften Nr. 2 334041, 2 511 481.
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|---|---|---|---|
| DEM23975A DE1089324B (de) | 1954-07-30 | 1954-07-30 | Aus verschiedenen Werkstoffen hergestellter Behaelter |
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|---|---|
| DE (1) | DE1089324B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3322976A1 (de) * | 1983-06-25 | 1985-01-10 | Michael Hörauf Maschinenfabrik GmbH & Co KG, 7334 Süssen | Verfahren zum herstellen eines mit einem verstaerkungsring versehenen papierbehaelters |
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| DE606606C (de) * | 1931-10-07 | 1934-12-06 | Leopold Rado | Verfahren zur Herstellung von Trinkbechern aus auf Papier kaschierten zusammengeklebten Aluminiumfolien |
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-
1954
- 1954-07-30 DE DEM23975A patent/DE1089324B/de active Pending
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