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DE1089376B - Verfahren zur Herstellung von Thiophosphorsaeureestern bzw. Thiophosphonsaeureestern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Thiophosphorsaeureestern bzw. Thiophosphonsaeureestern

Info

Publication number
DE1089376B
DE1089376B DEF25029A DEF0025029A DE1089376B DE 1089376 B DE1089376 B DE 1089376B DE F25029 A DEF25029 A DE F25029A DE F0025029 A DEF0025029 A DE F0025029A DE 1089376 B DE1089376 B DE 1089376B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
acid esters
acid
thiophosphonic
preparation
thiophosphoric
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF25029A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Ernst Schegk
Dr H C Gerhard Schrader Dr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayer AG filed Critical Bayer AG
Priority to DEF25029A priority Critical patent/DE1089376B/de
Priority to CH6902859A priority patent/CH378309A/de
Priority to US790817A priority patent/US3056825A/en
Priority to GB4316/59A priority patent/GB866422A/en
Priority to FR786302A priority patent/FR1221955A/fr
Priority to SE1377/59A priority patent/SE307128B/xx
Publication of DE1089376B publication Critical patent/DE1089376B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F9/00Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
    • C07F9/02Phosphorus compounds
    • C07F9/06Phosphorus compounds without P—C bonds
    • C07F9/16Esters of thiophosphoric acids or thiophosphorous acids
    • C07F9/165Esters of thiophosphoric acids
    • C07F9/18Esters of thiophosphoric acids with hydroxyaryl compounds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F9/00Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
    • C07F9/02Phosphorus compounds
    • C07F9/28Phosphorus compounds with one or more P—C bonds
    • C07F9/38Phosphonic acids [RP(=O)(OH)2]; Thiophosphonic acids ; [RP(=X1)(X2H)2(X1, X2 are each independently O, S or Se)]
    • C07F9/40Esters thereof
    • C07F9/4071Esters thereof the ester moiety containing a substituent or a structure which is considered as characteristic
    • C07F9/4084Esters with hydroxyaryl compounds

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)

Description

DEUTSCHES
Es wurde gefunden, daß 0,0-Dialkylthiol- bzw. -thionothiolphosphorsäureester bzw. O-Alkylthiol- bzw. -thionothiolphosphonsäureester, deren Thiolgruppeneinen weiteren Alkylmercaptophenyl-, Alkylsulfoxylphenyl- bzw. Alkylsulfonylphenylrest tragen, hervorragende Schädlingsbekämpfungsmittel sind.
Diese Verbindungen können nach an sich bekannten Verfahren hergestellt werden, z. B. durch Reaktion der entsprechenden Thiophenole mit den entsprechenden Ο,Ο-Dialkylphosphor-bzw.-thionophosphorsäurechloriden bzw. mit den entsprechenden O-Alkylphosphon- bzw. -thionophosphonsäurechloriden. Folgendes Schema möge diese Reaktion verdeutlichen:
R-X--
(O)S
+ Cl-P;
,OR'
,OR'
R-X
s—p:
(O)S
R und R' bedeuten in diesen Formern einen bevorzugt niedrigmolekularen Alkylrest, X steht für ein Schwefelatom oder die Sulfoxylgruppe SO oder die SuIf onylgfuppe SO2, Y kann ebenfalls OR1 sein oder einen Kohlenwasserstoffrest bedeuten.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen können weiter hergestellt werden aus den entsprechenden aromatischen Sulfensäurechloriden (die aus den entsprechenden Disulfiden leicht erhältlich sind) und entsprechenden 0,0-Dialkylphosphiten bzw. -thiolphosphiten bzw. den entsprechenden Phosphoniten. Diese Reaktion sei durch das nachfolgende Schema veranschaulicht:
0R'
X, R und R' haben in dieser Gleichung die gleiche Bedeutung, wie vorher beschrieben.
Verfahren zur Herstellung
von Thiophosphorsäureestern
bzw. Thiophosphonsäureestern
Anmelder:
Farbenfabriken Bayer Aktiengesellschaft, Leverkusen-Bayerwerk
Dr. Ernst Schegk, Wuppertal-Elberfeld,
und Dr. Dr. h. c. Gerhard Schrader,
Wuppertal-Cronenberg,
sind als Erfinder genannt worden
Falls Sulfoxyl- oder Sulfonylverbindungen erhalten werden sollen, können auch die mercaptangruppenhaltigen erfindungsgemäßen Ester auf prinzipille bekannte Weise zu Sulfoxyden und Sulfonen weiter oxydiert werden.
Aus den belgischen Patentschriften 556009 sowie 560179 sind schon die den neuen erfindungsgemäßen (Thiono-) Thiolphosphor- bzw. Phosphonsäureester analogen bzw. isomeren Thionoverbindungen bzw. Phosphonsäureverbindungen bekannt. Diesen analogen bzw. isomeren Verbindungen gegenüber zeichnen sich jedoch die neuen Phosphor- bzw. Phosphonsäureester durch eine bessere Wirksamkeit gegenüber bestimmten Insektenarten aus.
Die neuen erfindungsgemäßen Verbindungen werden in der für andere Phosphorsäureinsektizide üblichen Art verwendet, bevorzugt also in Verbindung mit geeigneten festen oder flüssigen Streck- oder Verdünnungsmitteln. Feste Streckmittel sind vor allem Talkum, Kreide, Bentonite, Kohle und ähnliche. Als flüssiges Verdünnungsmittel kommt vor allem Wasser in Frage, dieses in Verbindung mit geeigneten Lösungsmitteln, z. B. Aceton oder Dimethylformamid, und unter Verwendung geeigneter Emulgatoren, bevorzugt neutral reagierender Emulgatoren auf Basis von Polyglykoläthern.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen wirken gegen eine große Anzahl von Insektenschädlingen, z. B. Milben, Blattläusen und Fliegen. Teilweise wirken sie auch gegen fressende Insekten, z. B. gegen Raupen. Einem Teil der erfindungsgemäßen Verbindungen kommt auch eine ausgesprochene systemische Wirksamkeit zu.
009 608/334
Vergleichsversuche
Den aus der deutschen Patentschrift 817057 bekannten Verbindungen gegenüber zeichnen sich die erfindungsgemäß erhältlichen Verbindungen durch eine bessere insektizide Wirksamkeit bei etwa gleicher Toxizität gegen Warmblüter aus. Dies geht hervor aus der folgenden Gegenüberstellung, in welcher der verfahrensgemäß erhältliche Ester der folgenden Formel
C2H5O f
.P — S
SC2H5 (I)
C2H5O'
mit dem aus der deutschen Patentschrift 817057 bekannten Ester der folgenden Formel
C2H5O
Fliegen, Spinnrnilben, Raupen sowie hinsichtlich der systemischen Wirkung an Blattläusen verglichen wurden:
I 0 Abtötung II 0/ Abtötung
Wirkstoff
in Wasser
nach 48
Stunden
in Vo
/0
WirkstofE
in Wasser
nach 48
Stunden
0,01 100 02 40
Fliegen 0,0001 60 0,1 100
Spinnmilben.. 0,01 0
0,1 100 0,1 0
Raupen
Systemische
Wirkung 0,1 100 0,1 0
Blattläuse..
OC2H5 (II)
C2H5O'
hinsichtlich ihrer Insektiziden Wirksamkeit gegenüber Gegenüber den Phosphonsäureestern der belgischen Patentschrift 560 179 zeichnen sich z. B. die erfindungsgemäß erhältlichen Dithiophosphorsäureester durch eine erheblich bessere Wirkung gegen Fliegen und Schaben aus, wie aus der nachfolgenden Gegenüberstellung ersichtlich ist:
Konzentration
Wirkung
Erfindungsgemäß
CH3S
i!
Fliegen .
Schaben
0,00001 % 0,001 %
100 o/o 100 %
OC2H5
Gemäß der belgischen Patentschrift 560179
,CH3
CH3S-< >—O —P:
^OC2H5 Fliegen .
Schaben
0,001
0,01
40% 2O°/o
Aus der folgenden Gegenüberstellung ist die bessere gegenüber den Thionoverbindungen der belgischen Wirksamkeit der erfindungsgemäß erhältlichen Ester Patentschrift 556009 zu ersehen:
Konzentration
Wirkung
Erfindungsgemäß
OCH.
^OC2H5
Gemäß der belgischen Patentschrift 556 009
CHoS
0—p:
,OC2H5
-OC2H5
Fliegen
Blattläuse
Mückenlarven
Fliegen
Blattläuse
Mückenlarven
0,0001 %
0,001 %
0,000001 0/0
0,001
0,01
0,0001
0/
/0
100 %
50%
100 o/o
40% 60% 100 o/o
Die folgenden Beispiele mögen einen Überblick über 60 und 7,1 g (0,1 Mol) Chlor eingeleitet. Man erhält die
Temperatur bei 0° C. In die erhaltene tiefrote Lösung von 38,1g (0,2MoI) p-Methylmercaptophenylsulfenylchlorid tropft man bei 20° C 35 g (0,25 Mol) O,O-Diäthylphosphit. Nach beendeter Reaktion wird noch 1 Stunde zum Sieden erwärmt. Dann läßt man das Reaktionsprodukt erkalten, wäscht mit Bikarbonatlösung und mit Wasser und trocknet die abgetrennte Lösung über
die vorliegende Erfindung vermitteln: Beispiel 1
OC9H,
31 g (0,1 Mol) ρ,ρ'-Methylmerkaptodiphenyldisulfid wasserfreiem Natriumsulfat. Nach dem Abdestillieren des Lösungsmittels erhält man 58 g des neuen Esters in
(F. = 91° C) werden in 150 ecm Methylenchlorid gelöst 70 Form eines hellgelben Öles, das bei einem Druck von
0,03 mm Quecksilbersäule bei 160° C andestilliert wurde. Ausbeute 99 °/0 der Theorie.
Der Ester zeigt an der Ratte per os eine DL95 von 25 mg/kg. Spinnmilben werden mit 0,001 °/oigen Lösungen 100°/0ig abgetötet. Raupen werden mit 0,l°/0igen Lösungen 100°/oig- vernichtet.
Beispiel 2
,OCH.
CELS
■S —P
Beispiel 3
CH.S
-S — P:
.OC2H5
1CH3
34,5 g (0,22 Mol) p-Methylmercaptothiophenol (Kp-0,01 = 67° C) werden in 100 ecm Methanol gelöst. Unter Rühren gibt man dazu eine Natriummethylatlösung, die 0,22 Mol Natrium gelöst enthält. Man läßt 1Z2 Stunde bei Zimmertemperatur rühren und tropft dann bei 0 bis +50C zu der erhaltenen Lösung 40 g (0,25 Mol) O-Äthyhnethylthionophosphonsäurechlorid (Kp.12 =61° C). Zur Vervollständigung der Reaktion wird noch 1 Stunde am siedenden Wasserbad erwärmt. Dann kühlt man auf Zimmertemperatur ab,· verdünnt mit 100 ecm Chloroform und saugt das abgeschiedene Kochsalz ab. Das Filtrat wird mit Wasser mehrmals gewaschen. Die zurückbleibende Chloroformlösung wird mit Natriumsulfat getrocknet. Anschließend wird das Lösungsmittel im Vakuum entfernt. Beim Fraktionieren erhält man 61 g des neuen Esters vom Kp10101 = 147° C. Ausbeute 99% der Theorie. Der Ester hat an der Ratte per os eine DL95 von 10 mg/kg.
vom Kp.0,01 = 60° C zutropfen. Nach beendeter Reaktion eiwärmt man das Reaktionsprodukt noch 1 Stunde zum Sieden und arbeitet dann, wie im Beispiel 3 beschrieben, auf. Es werden 63 g des neuen Esters in Form eines hellgelben, wasserunlöslichen Öles erhalten. Ausbeute 94% der Theorie. An der Ratte per os zeigt der neue Ester eine DL95 von 10 mg/kg.
Beispiel 5
CHoS-/ V-S- P
-OC2H5
Wie im Beispiel 1 beschrieben, läßt man in eine Lösung von 38,1 g (0,2 Mol) p-Methylmercaptophenylsulfenylchlorid in 150 ecm Methylenchlorid bei 20° C 38 g (0,25 Mol) 0,0-Diäthylthiolphosphit tropfen und erwärmt nach beendeter Reaktion noch 1 Stunde auf 40° C. Man arbeitet, wie im Beispiel 1 beschiieben, auf. Nach der Destillation im Hochvakuum werden 35 g des neuen Esters als gelbes Öl vom Kp.0,02 = 140° C erhalten. Ausbeute 57 % der Theorie.
Der Ester zeigt an der Ratte per os eine DL85 von 50 mg/kg. Blattläuse werden mit 0,01%igen Lösungen zu 100% abgetötet. Bei Spinnmilben wirken noch 0,001 %ige Lösungen sicher abtötend. Der Ester hat eine ausgesprochene ovizide Wirkung auf die Eier der Roten Spinne. Auch fressende Insekten (z. B. Raupen) werden mit 0,l%igen Lösungen 100%ig vernichtet.
Beispiel 4
S
CHoS
•S —P:
,OC2H5
XH=CH-OC9H,
34,5 g (0,2 Mol) p-Methylmercaptothiophenol werden in 100 ecm Methanol gelöst und unter Rühren mit einer Natriummethylatlösung versetzt, die 0,2 Mol Natrium gelöst enthält. Wie im Beispiel 3 läßt man nun unter weiterem Rühren bei 0 bis +50C 50 g (0,23 Mol) O -Äthyl - β - äthoxyvinylthionophosphonsäureesterchlorid
34,5 g p-Methylmercaptothiophenol werden in 100 ecm Methanol gelöst und mit einer Natriummethylatlösung, die 0,2 Mol Natrium gelöst enthält, unter Rühren versetzt. Bei +50C tropft man unter weiterem Rühren 46 g
ao (0,2 Mol) Cyclohexyl-thionophosphonsäureäthylesterchlorid (Kp.0,01 = 54° C) zu. Nach beendeter Reaktion wird noch 1 Stunde zum Sieden erwärmt. Nach dem üblichen Aufarbeiten erhält man 67 g des neuen Esters in Form eines hellgelben, wasserunlöslichen Öles. Ausbeute 97 % der Theorie. DL95 Ratte per os 250 mg/kg.
Beispiel 6
OC2H5
OC2H5
36 g (0,113MoI) Ο,Ο-Diäthyl-S-p-methylmercaptophenyldithiophosphorsäureester (Kp.0,01 = 135°C) werden in 150 ecm Methanol gelöst und mit einigen Tropfen 50%iger Schwefelsäure angesäuert. Zu dieser Lösung läßt man bei 2O0C 11,5 ecm (0,113 Mol) 35%iges Wasserstoffperoxyd tropfen und neutralisiert nach mehrstündigem Stehen bei Raumtemperatur mit Kalciumkarbonat. Die nitrierte Lösung wird im Vakuum bei niedriger Temperatur von Lösemittel befreit. Den Rückstand hält man kurze Zeit bei einer Badtemperatur ' von 5O0C unter einem Druck von 0,01 mm Quecksilbersäule. Man erhält 35,5 g des neuen Esters als hellgelbes, wasserunlösliches Öl. Ausbeute 97% der Theorie. Die mittlere Toxizität an der Ratte per os beträgt 10 mg/kg.
Beispiel 7
CH»S
S-P:
OC2H5
OC2H5
Zu einer Anschlämmung von 24 g Kaliumpermanganat und 23 g Magnesiumsulfat in 100 ecm Wasser und 100 ecm Aceton läßt man bei einer Temperatur von 30 bis 400C eine Lösung von 31,5 g (0,108 Mol) O,O-Diäthyl-S-p-methyhnercaptophenylthiophosphorsäureester (Kp.0,01 = 117° C) tropfen. Nach beendeter Reaktion wird so lange Schwefeldioxyd eingeleitet, bis der Braunstein in Lösung gegangen ist. Der gebildete Ester wird aus der Reaktionsmischung mit Methylenchlorid extrahiert und die Lösung über Natriumsulfat getrocknet. Nach Abdestülieren des Lösemittels im Vakuum wild der Rückstand kurze Zeit bei einer Badtemperatur von 100° C unter einem Druck von 1 mm Quecksilbersäule erhitzt. Man erhält 31 g des neuen Esters als hellgelbes, wasserunlösliches Öl.
Ausbeute 88,5 % der Theorie.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Thiophosphorsäureestern bzw. Thiophosphonsäureestern, dadurch gekennzeichnet, daß Alkylmercapto-, Alkylsulfoxyl- bzw. Alkylsulfonylphenylmercaptane mit 0,0-Dialkylphosphorsäure- bzw. -thiophosphorsäuremonochloiiden oder mit O-Alkylphosphonsäure- bzw. -thiophosphonsäurechloriden zur Reaktion gebracht werden oder daß Di-(alkylmercapto- bzw. -alkyl- ίο sulfoxyl- bzw. -alkylsulfonylphenyl)-disulfide mit Chlor in die entsprechenden Sulfensäurechloride übergeführt werden und diese darauf mit 0,0-Dialkyl-
phosphiten bzw. -thiolphosphiten zur Umsetzung gebracht werden.
2. Abänderung des Verfahrens von Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erhaltenen S-(Alkylmercaptophenyl)-O,O-dialkylthiol- bzw. -thionothiolphosphor- bzw. -O-alkylthiol- bzw. -thionothiolphosphonsäureester nachträglich zu den entsprechenden Sulfoxyden bzw. Sulfonen oxydiert werden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 817 057,936 037,951 717; französische Patentschrift Nr. 1126 437;
belgische Patentschriften Nr. 556 009, 560 179.
©009 608/334 9.60
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