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CH254867A - Mehrzweck-Werkzeugmaschinen-Einrichtung. - Google Patents

Mehrzweck-Werkzeugmaschinen-Einrichtung.

Info

Publication number
CH254867A
CH254867A CH254867DA CH254867A CH 254867 A CH254867 A CH 254867A CH 254867D A CH254867D A CH 254867DA CH 254867 A CH254867 A CH 254867A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
spindle
machine tool
slide
bed
bearing arm
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Nauge Jean-Jacques
Original Assignee
Nauge Jean Jacques
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nauge Jean Jacques filed Critical Nauge Jean Jacques
Publication of CH254867A publication Critical patent/CH254867A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q37/00Metal-working machines, or constructional combinations thereof, built-up from units designed so that at least some of the units can form parts of different machines or combinations; Units therefor in so far as the feature of interchangeability is important

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description


  Mehrzweck-Werkzeugmaschinen-Einrichtung.         I:    sind bereits Werkzeugmaschinen<B>be-</B>  kannt, die mit Führungsbett, Support, Spin  delstock und Reitstock ausgerüstet sind und  die für verschiedene Bearbeitungen, wie Boh  ren und Fräsen, verwendbar sind. An der  artigen     Werkzeugmaschinen    herrscht in der  ,jetzigen Wiederaufbauzeit. infolge des Krie  ges starker Mangel. Die Erfindung betrifft  eine Mehrzweck - Werkzeugmaschinen - Ein  richtung, die mit einfachen Mitteln aufgebaut  sein kann und bei entsprechender Ausbildung  eine hohe. Zahl von verschiedenen Bearbei  tungsarten ermöglicht.  



  Bei der erfindungsgemässen Mehrzweck  Werkzeugmaschinen-Einrichtung mit Füh  rungsbett, .Support und Spindelstock aufwei  sender Werkzeugmaschine ist ein Oberschlit  ten. des Supports von seinem Unterschlitten  wegnehmbar und zur Bildung eines Tisches  direkt auf .den Bettschlitten aufsetzbar.  Weiterhin     ist    ein Gegenhalter für die Ar  l;eitsspindel     mit    einer Nebenspindel ausge  rüstet. Durch .die Umsetzung des Oberschlit  tens auf den Bettschlitten kann auf diesem  mit dem Unterschlitten ein grosser Arbeits  tisch gebildet     werden,    der selbst auf dem  Bettschlitten noch verschiebbar gelagert sein  kann, und der ermöglichen     bann,    grosse Werk  stücke, z. B.

   Ständer, Getriebekästen und der  gleichen auf der     Maschine    zu bearbeiten.  Ausserdem kann durch die Umsetzbarkeit des  Oberschlittens die. Möglichkeit gegeben sein,  wahlweise     Werkzeuge    und Bearbeitungsvor  richtungen, die für die Werkzeugmaschine    vorgesehen sein können, auf dem Bettschlit  ten für die verschiedensten Bearbeitungen  anzubringen. So kann auf die Stelle des Bett  schlittens, auf welche der Oberschlitten um  gesetzt werden kann, z. B. ein Schraubstock  oder ein Präge-Polierapparat oder ein     Ab-          steehsupport    aufsetzbar sein. Es können an  dieser     :Stelle    auch Werkstücke zur Bearbei  tung aufsetzbar sein.

   Auf .dem Unterschlitten  können nach Abnahme des Oberschlittens  ebenfalls Werkzeuge und Bearbeitungsvor  richtungen, die für die Werkzeugmaschine  vorgesehen sein können, aufsetzbar sein, um  die Verwendbarkeit der Maschine zu erhöhen.  Bei Lagerung der Nebenspindel im Gegen  halter kann an Material insofern gespart sein.  als für die Lagerung der Nebenspindel kein  besonderer Lagerkörper erforderlich ist. Diese  Nebenspindel kann derart angeordnet sein.  dass sie, mit den entsprechenden Werkzeugen  versehen, zum     Vertikalbohren,    zum Schräg  bohren bzw. zum Fräsen und zum Schleifen  dienen kann.

   Die Arbeitsspindel mit dem       Gegenhalter    und der Nebenspindel sowie ein       Reitstock,    den die Maschine     aufweisen    kann;       können    in der Höhe     einstellbar    sein, um eine  grosse Spitzenhöhe zu schaffen, z. B. um grö  ssere Räder auf der Arbeitsspindel     bearbeiten     zu können. Auf einem Lagerarm für den  Gegenhalter kann ein Bock     vorgesehen    sein,  der eine Bohrung zum Einsetzen von zu     be-,     arbeitenden Stangen aufweist.

   Der Bock kann  schwenk- und feststellbar auf dem Lagerarm  angebracht sein und für das Abstechen von      Stangen     auf    der Maschine für die     Stangen     eine Führung bilden, wobei der Bock auch  als Träger von     Führungsrollen    für ein Trans  missionsorgan für den Antrieb der Neben.  Spindel dienen kann.

   Der     Gegenhalter,    in dem  die Nebenspindel lagert, ist zweckmässig der  art angekörnt, dass die Zentrierspitze des er  wähnten Reitstockes der Maschine in der An  körnung des an der     Maschine        angebrachten     Gegenhalters angesetzt werden kann, um den  Reitstock mit dem Gegenhalter zu verbin  den, zum     Zwecke,    dem     Gegenhalter    durch  den Reitstock eine vibrationsfreie Abstüt  zung zu geben.  



  Eine     beispielsweise        Ausführungsform    der       Erfindung    ist in der Zeichnung dargestellt,  und zwar zeigen:  Fig. 1 eine Seitenansicht einer Drehbank  ohne     Gegenhalter,     Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B.  der Fig. 1,  Fig. 3 - 22 'Verwendungsmöglichkeiten  der Werkzeugmaschinen-Einrichtung unter       Verwendung    der für die Drehbank vorgese  henen     Bearbeitungsvorrichtungen.       Die Drehbank besitzt     ein    Fundament 1.  Dieses Fundament besteht zweckmässig in ei  sensparender Weise aus armiertem Beton und  gibt der     Maschine    eine gute, sichere Stand  festigkeit.

   Der auf dem     Fundament    befind  liche Ständer 2 für den Spindelstock kann  ebenfalls aus     armiertem    Eisenbeton oder aus  Eisen bestehen. Am Fundament 1 ist der  Motor 3 gelagert. Auf dem Fundament 1 be  findet sich das Führungsbett 4 mit dem  Bettschlitten 5. Fig. 2 zeigt, dass das Füh  rungsbett 4 aus einem Rohrkörper besteht,  der leicht herstellbar ist und grosse Durch  biegungsfestigkeit .aufweist. Das Führungs  bett 4 ist, wie Fig. 1 zeigt, über die ganze       Maschinenlänge    geführt, um mit dem Bett  schlitten nicht nur bis zum Spindelstock her  an, sondern     bis-    unter diesen fahren zu kön  nen.

   Der     Bettschlitten    5 überdeckt die Bett  führung     vollständig    und schützt sie dadurch  gegen Späne und Wasser. Der     Bettschlitten     5 ist zur     besseren    Führung verhältnismässig  lang ausgebildet. Der     Bettschlitten    trägt den    Support mit dem Unterschlitten 6 und dem  Oberschlitten 7 mit dem in nicht gezeichne  ter Weise abnehmbar angeordneten Stahlhal  ter B. Der Oberschlitten 7 ist vom Unter  schlitten 6, wegnehmbar und kann direkt auf  dem Bettschlitten 5 aufgesetzt werden, wie  es Fig. 3 im näheren zeigt. 9 stellt die vom  Motor 3 aus antreibbare hohle Arbeitsspin  del dar, die in dem Spindelstockkasten 10  sitzt.

   Ausserdem ist im Spindelstockkasten 10  der Lagerarm 11 verschiebbar und wegnehm  bar angeordnet für den in Fig. 10 .dargestell  ten Gegenhalter 12 für die Arbeitsspindel 9.  Dieser Gegenhalter 12 ist mit einer Bohrung  zur Lagerung einer Nebenspindel 13 ausge  rüstet. Diese Nebenspindel kann. mit den ent  sprechenden Werkzeugen bestückt, als Bohr  spindel (Fig. 10), als Frässpindel (Fig. 12),  oder als Schleifspindel (Fig. 11 und 2-1) die  nen.

   Der Antrieb der Nebenspindel 13 erfolgt  vom Motor 3,     aus.    Zu .diesem Zweck ist auf  dem Lagerarm 11 ein Bock 14 vorgesehen  (Fig. 1a), der Führungsrollen 15 für den  Treibriemen 16 trägt; der zu der auf der  Spindel 13 sitzenden Riemenscheibe 13' und  zur     Arbeitsspindel        führt.-    Der Bock 14 ist  schwenkbar und in der jeweiligen Stellung  feststellbar auf dem Lagerarm 11 angeord  net und mit einer Bohrung versehen, in die  bei entsprechend eingestelltem Bock eine zu  bearbeitende Stange, die durch     .die    hohle Ar-         beitespindel    9 hindurchgesteckt wird, zur  Führung     .eingesetzt    werden kann, wie z. B.

    für die .Stange 17 in     Fig.    15 gezeigt ist. Der       Spindelsto.ckkasten    10 ist in der Höhe     ver-          stellbar,    und zwar geschieht dies     von    Hand       mittels    der     Einstellspindel    1'8, er ist zweck  mässig in seiner jeweiligen Lage     feststellbar.     19 stellt den auf dem     Führungsbett        4-    ver  schiebbar sitzenden     Reitstock    dar.

   Der Reit  stuck kann von Hand     mittels    der Spindel 2-0  in der Höhe verstellt und     mittels    Klemm  hebeln in der jeweiligen Lage     festgestellt          werden.     



  Gemäss     Fig.    3 ist der     Oberschlitten    7 di  rekt auf den Bettschlitten 5     umgesetzt,    so     dass     der Unterschlitten 6 und .der Oberschlitten 7,  von dem der Stahlhalter<B>8</B> abgenommen wor-      den ist, in einer Ebene liegende Tischflächen  bilden. Auf diese ist ein Getriebekasten 21  aufgesetzt. Die Bohrstange 212' ist von dem       Reitstock    19 und der     Arbeitsspindel    9' ge  halten.  



  Gemäss Fig. 4 ist der Oberschlitten 7  ebenfalls vom Unterschlitten 6 abgenommen  und direkt auf den     Bettschlitten    5 aufgesetzt.  Auf dem Oberschlitten 7 ist an Stelle des  Stahlhalters ein Schraubstock 23 aufgesetzt,  der das Werkstück, eine Stange 24, hält, die       mittels    dem auf der Arbeitsspindel aufge  setzten Sägeblatt 25 abgeschnitten werden  soll.  



  In den Fig. 5-8 ist der Oberschlitten 7  auf den Unterschlitten 6 aufgesetzt. Gemäss  Fig. 5 ist die Drehbank gemäss Fig. 1 als  Räummaschine eingerichtet. An der Stelle  des     Bettschlittens    5, an der der Oberschlitten  direkt     aufgesetzt    werden kann, ist ein  Schraubstock 216 angeordnet, der das Werk  stück     2'7    trägt. Mit dem auf der Arbeits  spindel angeordneten Räumwerkzeug werden  in     einer    Bohrung des Werkstückes 217 Nuten  gezogen.  



  Nach Fig. 6 ist der Spindelstockkasten  10 in seine Höchststellung gebracht, um eine  grosse Spitzenhöhe zu erhalten, um ein auf  einer auf der Arbeitsspindel sitzenden Plan  scheibe 28 aufgespanntes Werkstück 2,9 von  grossem Schwingdurchmesser zu bearbeiten.  Der Drehstahl ist in einem Stahlhalter 8 auf  dem Oberschlitten 7     eingespannt.     



  Gemäss Fig. 7 ist in der Spindel des Reit  stockes 19 an Stelle der Zentrierspitze ein  Spiralbohrer 30 eingespannt, um in das       Werkstück    31, das in ein auf die     Arbeits-          spindel    aufgebrachtes     Futter    3'2 eingespannt  ist, ein Loch zu bohren. Die Maschine arbei  tet hier als Bohrbank.  



  Fig. 8 zeigt die Drehbank gemäss Fig. 1  bei der Verwendung als Leitspindeldrehbank.  Zu diesem     Zweck    ist zwischen dem Reitstock  19 und der Arbeitsspindel 9 ein Werkstück  33 eingespannt, das von dem im     Stahlhalter     8 befindlichen Drehstahl bearbeitet wird.  



  Fig. 9-14 zeigen Anwendungen der  Drehbank gemäss Fit. 1, die durch ent-    sprechende Umstellungen des am Lagerarm  11 angebrachten Gegenhalters ermöglicht  sind. Gemäss Fig. 9 ist der Gegenhalter 12  auf der Reitstockseite auf den Lagerarm auf  gesetzt und zur Bildung einer zweiten La  gerung der in der     Arbeitsspindel    9 einge  spannten Frässpindel 34 benutzt. Zur     vibra-          tionsfreien    Führung ist der Gegenhalter 12  an der dem Reitstock zugekehrten Seite in  nicht gezeichneter Weise angekörnt, und in  die Ankörnung die Zentrierspitze des Reit  stockes 19 eingesetzt.  



  Fig. 10 zeigt die Maschine mit zum Ver  tikalbohren eingerichteter Nebenspindel 13  des Gegenhalters. Der Gegenhalter 12 ist hier  gegenüber seiner Stellung nach Fig. 10 durch  Drehung des Lagerarmes um 18'0      ver-          schwenkt.     



  Der Antrieb der Spindel 13 erfolgt von  der     Arbeitsspindel    aus über den Riemenan  trieb<B>116,</B> die Riemenscheibe 13' und die Füh  rungsrollen 15 am entsprechend auf den La  gerarm 11     aufgesetzten    Bock 14. Für .diesen  Antrieb ist zweckmässig auf der Arbeitsspin  des ein Zahnradvorgelege angeordnet, durch  welches die Drehzahl der Nebenspindel 13  eingestellt     werden    kann.  



  Gemäss Fig. 11 ist die Nebenspindel 1.3  zum Schleifen eingerichtet, indem auf der  Spindel 13 die Schleifscheibe 35 angeordnet  ist. Die Einrichtung der Maschine ist im  übrigen die gleiche wie nach Fig. 10.  



  Mit der Schleifscheibe     3'5,    können Flächen  an Werkstücken geschliffen werden, die da  zu auf .die von dem direkt auf den Bett  schlitten 5 aufgesetzten Oberschlitten 7 und  den     Unterschlitten    6 gebildeten: Tischflächen,  oder an Stelle .des Oberschlittens auf den  Bettschlitten 5     aufgespannt    werden, können.  



  Gemäss Fig. 12' ist in die Nebenspindel 13  an Stelle der     Schleifscheibe    in     Fig.    11 ein       Nutenfräser    3'6 eingespannt, mit dem in  Werkstücke, die auf den Unterschlitten 6  aufgesetzt worden sind, Nuten eingefräst  werden können.  



  Gemäss     Fig.        135.-14    ist der Lagerarm 11.  mit dem Gegenhalter     gebenüber    der in     Fig.        i          10--12        gezeichneten        Anordnung    um     180     ge-      dreht in den Spindelstockkasten 10 einge  setzt. Dadurch ist der Gegenhalter 12 von der  rechten Seite auf die linke Seite des Spindel  stockes gekommen. Der Bock ist derart .auf  den Lagerarm aufgesetzt, dass seine Rollen  15 die     entsprechende    Umlenkung des Treib  riemens besorgen.

   Diese Umstellung wird vor  genommen, wenn besonders grosse Arbeits  stücke, die man     nicht    auf die Schlitten 6  und 7     stellen:    kann, zu bearbeiten sind, für die  jedoch auf der     linken    Seite der Maschine  (Fig. 13) genügend Platz vorhanden ist.  Fig. 14 zeigt, dass die in senkrechter Rich  tung im Gegenhalter verstellbare Nebenspin  del 18, auch durch Drehen des Lagerarmes 11  in jeder gewüschten Schräg- oder auch in  waagrechter Stellung verwendbar ist, wobei  zweckmässig eine Feststellvorrichtung für  den Lagerarm vorgesehen ist, um die Spindel  in der jeweiligen Lage zu     fixieren.     



  Gemäss Fig. 115 ist die Drehbank als. Ab  etechbank eingerichtet. Der Bock 14 ist ge  genüber seiner Lage in Fig. 10 um 18,0      ver-          schwenkt,    und durch die Bohrung des     Bok-          kes    14 das Werkstück, eine Stange 17, hin  durchgesteckt, die durch die     hohle    Arbeite  spindel 9 hindurch in den Bereich des Stah  les im Stahlhalter 8 auf dem auf den Unter  schlitten 6 aufgesetzten Oberschlitten 7,  reicht zur Vornahme von Abstecharbeiten.  



  Gemäss Fig. 16 ist auf dem Unterschlit  ten 6 an Stelle des Oberschlittens ein Revol  verkopf 37 aufgesetzt, gemäss Fig. 17 ein  Innenschleifapparat 3,8, mit dem ein auf der  Arbeitsspindel     aufgesetzter    Zylinder     3,9    be  arbeitet werden kann.  



  Fig. 18 zeigt eine Verwendung der Ma  schine als Rundschleifmaschine. Zu diesem  Zweck ist auf dem Unterschlitten 6 ein     Rund-          sehleifapparat    40 aufgesetzt, mit dessen  Schleifscheibe 41 das Werkstück 42 bear  beitet wird, das zwischen der Arbeitsspindel  und dem Reitstock 19     eingespannt    ist.  



  Gemäss Fig. 19-20 ist die Maschine als  Prägepoliermaschine eingerichtet. Der Präge  polierapparat 43 ist auf dem     Bettschlitten    5  aufgesetzt, und zwar an der Stelle, an der  der Oberschlitten 7 direkt auf dem Bettschlit-    ten angeordnet werden kann. 44 stellt das zu       bearbeitende,    an die     Arbeitsspindel    ange  schlossene und vom Reitstock 19 mitgehal  tene Werkstück dar.  



  Fig. 21 zeigt die Drehbank als Werk  zeugschleifmaschine eingerichtet. Auf dem       Unterschlitten    6 ist an Stelle des Oberschlit  tens eine Werkstückaufnahmevorrichtung 45  aufgesetzt. Der     Gegenhalter    ist wieder auf  der Reitstockseite am Lagerarm angeordnet.  und auf seiner     .Nebenspindel    18 ist eine  Schleifscheibe 46 angebracht, mit welcher  die Flächen des in die Vorrichtung einge  spannten Werkstückes, z. B. einer Reibahle  oder eines Fräsers, geschliffen werden.  



  Gemäss Fig. 22 ist auf dem Unterschlit  ten 6 ein Teilkopf 47 aufgesetzt, an dem das  zu bearbeitende     Werkstück    befestigt wird.  Der Zahnradfräser 48, der zwischen der Ar  beitsspindel und dem Gegenhalter 12, der ge  genüber der vorbeschriebenen Einrichtungs  art gemäss Fig. 2'1 um 180  gedreht ist, ein  gespannt ist, dient zum Fräsen des Werk  stückes, wobei der Teilkopf 47 die Teilarbeit  ausführt. Zur vibrationsfreien Führung des  Gegenhalters C ist die Zentrierspitze des  Reitstockes 19 in der Ankörnung an dem Ge  genhalter 12 angesetzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mehrzweck-Werkzeugmaschinen-Einrich tung mit Führungsbett, Support und Spin delstock aufweisender Werkzeugmaschine. dadurch gekennzeichnet, dass ein Oberschlit ten des Supports von seinem Unterschlitten wegnehmbar und zur Bildung eines Tisches direkt auf den Bettschlitten aufsetzbar ist.
    und dass ein Gegenhalter für die Arbeitsspin- del mit einer Nebenspindel ausgerüstet ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Mehrzweck-Werkzeugmaschinen-Ein- richtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Arbeitsspindel mit Ge genhalter und Nebenspindel und ein Reit stock der Maschine in der Höhe verstellbar sind.
    2. Mehrzweck-Werkzeugmasthinen-Ein- richtung nach Patentanspruch und Unter- anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für den Antrieb der Nebenspindel auf einem La gerarm (.1.1) für den Gegenhalter (12) ein mit Führungsrollen für ein Transmissionsorgan versehener Boch (14) vorgesehen ist, der eine Bohrung aufweist, derart, dass .die Bohrung zum Einsetzen von zu bearbeitenden Stangen dienen kann. 3.
    Mehrzweck-Werkzeugmaschinen-Ein richtung nach Patentanspruch und Unter- ansprüehen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass der Bock (14) schwenk- und in .der jeweiligen Stellung feststellbar auf dem La- gerarm für den Gegenhalter (12') sitzt, und dass der Lagerarm in zwei zueinander um <B>180"</B> gedrehten Lagen angeordnet werden kann. -1.
    Mehrzweck-Werkzeugmaschinen-Ein richtung nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1.-3, dadurch gekennzeichnet. (lass der Gegenhalter, der .die Nebenspinde trägt, derart angekörnt ist, dass bei entspre chender Einstellung des Gegenhalters die Zentrierspitze des Reitstockes in der Ankör nung angesetzt werden kann. 5. Mehrzweck -Werkzeugmaschinen - Ein richtung nach Patentanspruch und.
    Unteran sprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Revolverkopf und eine Schleifvorrich tung, die für die Werkzeugmaschine vorge sehen sind, und Werkstücke zum Fräsen und Bohren wahlweise auf dem Unterschlitten (6) an Stelle des weggenommenen Ober schlittens (7) auf setzbar sind, und dass auf dem Bettschlitten (5) an der Stelle, an der .der Oberschlitten direkt auf ihm aufsetzbar ist, ein Schraubstock, ein Prägepoliersupport und ein Abstechsupport, die für die Werk zeugmaschine vorgesehen sind, und Werk stücke wahlweise aufsetzbar :sind. 6.
    Mehrzweck-Werkzeugmaschinen-Ein richtung nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass das Fundament (1) und der Spindelstock ständer (2) der Werkzeugmaschine in Eisen- beton ausgeführt sind.
CH254867D 1946-12-09 1946-12-09 Mehrzweck-Werkzeugmaschinen-Einrichtung. CH254867A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH254867T 1946-12-09

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CH254867A true CH254867A (de) 1948-05-31

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ID=4470802

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CH254867D CH254867A (de) 1946-12-09 1946-12-09 Mehrzweck-Werkzeugmaschinen-Einrichtung.

Country Status (1)

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CH (1) CH254867A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1089244B (de) * 1954-07-21 1960-09-15 Heid Ag Maschf Drehbank

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1089244B (de) * 1954-07-21 1960-09-15 Heid Ag Maschf Drehbank

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