DE1449706C - - Google Patents
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Description
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Die Erfindung bezieht sich auf einen Magnetkern, Wendung der mit mehreren Öffnungen versehenen
besonders zur Verwendung in Schieberegistern, der magnetischen Kerne gemäß der Erfindung;
zur Aufnahme von Stromwicklungen mehrere Haupt- Fig. 6 ist eine teilweise Durstellung, die eine Mo-
zur Aufnahme von Stromwicklungen mehrere Haupt- Fig. 6 ist eine teilweise Durstellung, die eine Mo-
ölfnungen und mehrere kleinere öffnungen enthält. difikation des in F i g. 1 gezeigten Kernes darstellt;
In dem deutschen Patent 1 181 277 der Patent- 5 Fig. 7 bis 9 sind schematische Darstellungen von
Inhaberin wird ein Schieberegister beschrieben, das Schaltungsanordnungen von mit mehreren öffnungen
cine Reihe von hintereinander angeordneten, mit versehenen magnetischen Kernen nach der Erfindung;
mehreren Öffnungen versehenen magnetischen Ker- . Fig. JO ist eine schematische Darstellung, die
nen aufweist, die jeweils einen gelöschten Zustand einen Teil des Betriebes der Vorrichtung nach F i g. 9
magnetischer Remanenz und einen eingestellten Zu- io erläutert.
stand magnetischer Remanenz zur Darstellung von Zunächst sei nun auf die Fig. 1 und 2 Bezug
in dem Kern zu speichernden Daten aufweisen und genommen. Ein mit mehreren Öffnungen versehener
jeweils eine mittlere Hauptölfnung haben. Im ge- magnetischer Kern 10 aus Material mit im wesentlöschten
Zustand ist der gesamte magnetische Fluß lichen rechteckiger Ilystercsisschleife besteht aus
um die Hauptöffnung in einer bestimmten Richtung 15 zwei ähnlichen Bereichen 12 und 36, die jeweils
polarisiert. Im eingestellten Zustand ist ein Teil des Hauptöffnungen 14 und 38 und kleinere Ausgangsmagnetischen
Flusses in einer Richtung polarisiert Öffnungen aufweisen, von denen die Ausgangsöifnunuiid
ein anderer Teil des magnetischen Flusses in ent- gen 16 und 18 der Öffnung 14 zugeordnet und die
gegengesetzter Richtung. Jeder Kern hat eine Aus- Ausgangsöffnungen 40 und 42 der Öffnung 38 zugegangsölfnung,
durch welche eine Übertragungswick- so ordnet sind. Die inneren Ecken 28 und 30 jeder
lung hindurchgeht, die den Kern mit dem in der Ret- Hauptöffnung sind mit einem Krümmungsradius r
henanordnung nächsten Kern koppelt. Der einge- abgerundet, die äußeren Ecken 20, 22, 24 und 26 ,-stellte
Zustand magnetischer Remanenz wird von jedes Bereiches des Kernes 10 sind mit dem Radius R (\
jedem Kern auf den nächsten dadurch übertragen, abgerundet, wobei die Radien r und R von einem
daß eine Übertragungs-Vorbereitungswicklung den 25 gemeinsamen Punkt aus gemessen werden. Die innemagnetischen
Fluß um die Ausgangsöffnung des Ker- ren Ecken 32 und 34 in Nähe der kleineren öffnunnes
herum umkehrt und daraufhin der Kern in seinen gen jedes Kornbeireiches sind gegenüber den Ecken
gelöschten Zustand magnetischer Remanenz gebracht 28 und 30 so abgerundet, daß sie in die Hauptwird,
so daß in der Übertragungswicklung, die durch Öffnungen hinein vorstehen. Jede kleinere öffnung ist
die Ausgangsölfnung des Kernes hindurchgeht, ein 30 im Kernmaterial so angeordnet, daß dieQuerschriitts-Übertragungsstrom
induziert wird. flächen in beiden Schenkeln um die kleineren öffnun-
In einer derartigen Datenübertragungsvorrichtung gen herum gleich sind. Die inneren und äußeren
werden für jedes Bit eines Datenwertes, der verarbei- Schenkel der Öffnungen 16 und 42 sind mit Ll und
tet wird, zwei Kerne verwendet. L3 bezeichnet, die inneren und äußeren Schenkel der
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, 35 Öffnungen 18 und 40 sind entsprechend mit L-X und
einen Magnetkern der eingangs genannten Art zu L5 bezeichnet. Der Kern hat einen mittleren Sehen-Schaffen,
bei dem es möglich ist, Daten innerhalb kel LC, der beiden magnetischen Kernbereichen 12
eines Kernes von einer Kernöffnung zu einer anderen und 36 gemeinsam ist. Die Querschnittsfiäche des
zu übertragen, ohne daß sich die magnetischen Flüsse Schenkels LC ist zumindest zweimal so groß wie die-11111
die verschiedenen Kernbereiche gegenseitig stö- 40 jenige jedes Schenkels L1 des Kernmaterials um eine
rend beeinflussen. der Hauptöffnungen.
Diese Aufgabe wird durch einen Kern der eingangs Die Summe der Querschnittsflächen der Schenkel
genannten Art gelöst, der sich erfindungsgemäß da- LA und L5 ist im wesentlichen gleich der Querdurch
kennzeichnet, daß jeder zwei Hauptöffnungen schnittsfläche jedes Schenkels Li, die Summe der (
voneinander trennende innere Schenkel einen Quer- 45 Querschnittsflächen der Schenkel L 2 und L 3 etwas
schnitt aufweist, der mindestens so groß ist wie die geringer als die Quorschnittsfläche des Schenkels Ll,
Summe der Querschnitte der beiden die Hauptöffnun- da die kleineren Öffnungen 16 und 42 größer sind als
gen außen umschließenden Schenkel, und daß zur die kleineren Öffnungen 18 und 40. Die Dicke T des
Aufnahme von geschlossenen Übertragerwicklungen Kornes 10, wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist über den
zu jeder Hauptöffnung mindestens je eine kleinere 50 ganzen Kern hinweg im wesentlichen konstant.
Ausgangsöffniing in dem Kern außerhalb des inneren Der Kern ist beispielsweise aus hartgebranntem
Ausgangsöffniing in dem Kern außerhalb des inneren Der Kern ist beispielsweise aus hartgebranntem
Schenkels vorgesehen ist. handelsüblichem Ferrit hergestellt. Der maximale
Ausfiihriingsbeispiele der Erfindung werden nach- remanente magnetische Fluß des Kernes ist ungefähr
stehend an Hand dor Zeichnungen näher beschrieben. 40 Maxwell bei 25° C, 50 Maxwell bei —55° C und
Hs bedeutet ' 55 38 Maxwell bei -I-75° C, die Schaltschwelle des Ker-
Fig. 1 eine schematische Draufsicht eines mit nes bei diesen Temperaturen sei 650 MilliampereiiiohrerenÖffnungen
verschonen magnetischen Kernes Windungen, 1000 Milliampere-Windungen bzw.
gemäß der Erfindung; 440 Milliampere-Windungen. Die gesamte Länge des
Fig. 2 ist ein Querschnitt entlang der Linie H-II Kornes ist etwa 12,192 mm, die Breite jedes Schenin
Fig. 1; 60 kels Ll 1,016 mm, die Breite des Schenkels LC
Fig. 3 ist eine schematische Darstellung eines 2,032 mm, die Dicke T 1,0668 mm, der Durchmesser
Schieberegisters unter Verwendung von Kernen mit der Öffnungen 16 und 42 0,8128 mm und der Durchmehroren
Öffnungen gemäß dor Erfindung; messer jeder kleineren Öffnung 18 und 40 0,7112 mm.
Fig. A4 bis'4J sind schematische Darstellungen, Fig. 3 zeigt ein Schieberegister unter Verwendung '
die die Betriebsweise des Schieberegisters nach Fig. 3 65 magnetischer Kerne. Dabei sind zwei Kerne 10 vererläutern;
wendet, die mit 10a und 106 in Fig. 3 bezeichnet
F i g. 5 ist eine schematische Darstellung eines sind. Jeder Teil 12 und 36 jedes Kernes kann von
weiteren magnetischen Schieberegisters unter Ver- einem gelöschton Zustand magnetischer Remanenz,
3 4
in dem im wesentlichen der gesamte magnetische Fluß im Bereich 36 des Kernes 10λ durch die UmFluß
um die Hauptöilnung herum in einer Richtung, schaltung des Flusses im Kernbereich 12 nicht beeinnümlich
in Fig. 3 im Uhrzeigersinn, polarisiert ist, flußt. Der Bereich 12 befindet sich nun in seinem ein-
und einem eingestellten Zustand magnetischer Rema- gestellten Zustand magnetischer Remanenz und zeigt
nenz, in dem im wesentlichen die Hälfte des rema- 5 damit an, daß eine binäre »1« in das Schieberegister
nenten magnetischen Flusses um die Hauptöffnung eingelesen worden ist. Dabei bleibt der Bereich 36 in
herum in einem bestimmten Richtungssinn und die seinem gelöschten Zustand.
andere Hälfte im entgegengesetzten Richtungssinn Nun wird die Wicklung 64 mit einem Übertra-
polarisiert ist, hin und her geschaltet werden. Der gungs-Vorbereitungsimpuls IP erregt, so daß, wie in
gelöschte Zustand soll die binäre Ziffer »0«, der ein- io Fig. 4C angezeigt, die Polarisation des remanenten
gestellte Zustand die binäre Ziffer »l« darstellen. magnetischen Flusses um die öffnung 16 des Berei-
Eine Eingangswicklung 50 geht durch die Öffnung ches 12 umgekehrt wird. Die Amplitude des Impul-14
des Kernes 10α hindurch. Übertragungswicklun- ses IP ist so bemessen, daß die Flußpolarisation um
gen 52 bzw. 56 gehen durch die öffnung 16 und die die Öffnung 14 des Kernes 10 a nicht beeinträchtigt
Öffnung 38 jedes der Kerne 10 a und 10 b hindurch. 15 wird. Ein Verschiebeimpuls ΙΛΟ wird nun auf die
Eine weitere Übertragungswicklung 54 geht durch Wicklung 60 gegeben, wie in F i g. 4 D angedeutet,
die öffnung 42 des Kernes 10 a und die Öffnung 14 um den Bereich 12 des Kernes 10 a in seinen gelöschdes
Kernes 106 hindurch. Eine Übertragungs-Vor- ten Zustand zurückzuführen. Wie in Fig.4E gebereitungswicklung
64 geht im gleichen Wicklungs- zeigt, bewirkt das Löschen des Bereiches 12 des Kersinn
durch die Öffnungen 16, 42, 14 und 38 beider 20 nes 10a, das die Flußpolarisation im Schenkel L3
Kerne 10a und 10 & hindurch, eine Ausgangswick- umgekehrt hat, die Induzierung eines Ausgangsimpul-
s~~,, lung 58 ge!ht durch die öffnung 42 des Kernes 10 b. ses IF in der Wicklung 52, der eine magnetomotori-
!'_...< Eine erste Verschiebewicklung 60 geht durch die sehe Kraft erzeugt, die den Bereich 36 des Kernes
öffnung 14 jedes Kernes und hat Wicklungsteile 6,1, 10a in seinen eingestellten Zustand bringt. Die bidie
als Haltewicklungen wirken, die durch die Öff- as näre »1« ist somit von dem Bereich 12 auf den
nungen 42 jedes Kernes hindurchgehen. Eine zweite Bereich 36 übertragen.
Verschiebewicklung 62 geht durch die öffnung 38 Die Übertragungs-Vorbereitungswicklung 64 wird
jedes Kernes und hat einen Wicklungsteil 63, der als nun wiederum erregt, wie das in Fig. 4F gezeigt
Haltewicklung dient und durch die öffnung 16 jedes ist, um die Polarisation des remanenten magnetischen
Kernes hindurchgeht. 3° Flusses um die öffnung 42 des Kernes 10 a umzu-
Die Wicklungen 60 und 62 können beispielsweise kehren. Wie in Fig. 4G gezeigt, wird dann die Verjeweils
mit drei Windungen durch die entsprechen- schiebewicklung 62 mit einem Impuls IAE erregt,
den öffnungen 14 und 38 und mit einer Windung der den Bereich 36 des Kernes 10 a in seinen gelöschdurch
jede der öffnungen 16 und 42 hindurchgehen. ten Zustand magnetischer Remanenz zurückbringt
Die Übertragungs-Vorbereitungswicklung 64 geht mit 35 und damit, wie in Fig. 4II gezeigt, bewirkt, daß die
einer Windung durch jede der öffnungen 14 und 38 Übertragungswicklung 54 einen Stromimpuls IR ent-
und mit drei Windungen durch jede der öffnungen hält, der bewirkt, daß der Bereich 12 des Kernes 10 &
16 und 42. Die Wicklung 50 kann beispielsweise mit in seinen eingestellten Zustand gebracht wird. Die
einer Windung durch die öffnung 14 des Kernes 10 a binäre »1« ist somit auf den Bereich 12 des Kernes
hindurchgehen. Die Wicklungen 52 und 56 gehen in 40 10 b geschoben worden. Durch aufeinanderfolgende
jedem Fall mit zwei Windungen durch die öffnungen Erregung der Übertragungs-Vorbereitungswickliing
16 und mit einer Windung durch die Öffnungen 38. 64 der Verschiebewicklungen 60 und 62 erscheint ein
- . Die Wicklung 54 hat zwei Windungen durch die öff- die binäre »1« anzeigendes Signal in der Ausgangs-
(_.) nung 42 des Kernes 10a und eine Windung duruh die wicklung 58.
Öffnung 38 des Kernes 10 b. Die Wicklung 58 geht 45 Wenn eine der Verschiebewicklungen 60 und 62
mit zwei Windungen durch die öffnung 42 des Ker- erregt wird, um einen Bereich eines der Kerne von
; nes 10 b. seinem eingestellten Zustand in seinen gelöschten
Es sei nun angenommen, daß zunächst jeder Be- Zustand zu bringen, wird ein Strom IAR, wie dieser
reich des Kernes sich in seinem gelöschten Zustand in Fig. 4J angezeigt wird, in der Übertragungswickbefindet.
Wie in Fig. 4A gezeigt, wird in dem Kern 50 lung induziert, welche durch die Hauptöffnung dieses
10a kein Fluß umgeschaltet, wenn der Wicklung 50 Teiles hindurchgeht. Dieser Strom hat die Tendenz,
ein Impuls zugeführt wird, der die binäre Ziffer »0« den Bereich magnetischen Materials um die nächste
darstellen soll, da die Amplitude dieses Impulses Ausgangsöffnung, die mit der Übertragungswicklung
gering ist. Idealerweise gelangt überhaupt kein Strom gekoppelt ist, in seinem eingestellten Zustand zu
durch die Wicklung 50, wenn die binäre Ziffer »0« 55 bringen. Da jedoch jede der Verschiebewicklungen
dargestellt werden soll. In der Praxis wird diese theo- Haltewicklungen 63 aufweist, die durch die Ausgangsretische
Bedingung jedoch normalerweise nicht er- öffnungen der Kernbereiche hindurchgehen, mit
reicht. Wenn jedoch, wie in F i g. 4 B gezeigt, ein denen die Verschiebewicklung nicht zum Zwecke der
Stromimpuls an die Wicklung 50 gelangt, der die Verschiebung des Zustandes magnetischer Remanenz
binäre Ziffer »1« darstellen soll, dann wird der ma- 60 gekoppelt ist, bewirkt die Erregung der Verschiebe-•
gnetische Fluß um die öffnung 14 des Kernbereiches wicklung gleichzeitig mit dem Verschiebestrom IAO
12 des Kernes 10a teilweise umgekehrt, wie das in oder IAE einen Haltestrom IH, der im Kernmaterial
F i g. 4 B durch die Pfeile angedeutet wird. Die Um- um die Ausgangsöffnung in dem Kernbereich, der auf
kehrüng des Kernmaterials erfolgt in dem Bereich, denjenigen folgt, dem der Verschiebeimpuls zugeder
unmittelbar an die öffnung 14 angrenzt. Da der 65 führt wird, eine magnetomotorische' Kraft, die dem
Schenkel LC einen Querschnitt aufweist, der minde- erzeugten Strom IAR entgegenwirkt,
stens. doppelt so groß ist wie die Querschnittsfläche .·. Es hat sich gezeigt, daß die Reduktion des Kern-' jedes Schenkels L1, wird der remanente magnetische materialbereiches, der um die öffnungen 16 und 42
stens. doppelt so groß ist wie die Querschnittsfläche .·. Es hat sich gezeigt, daß die Reduktion des Kern-' jedes Schenkels L1, wird der remanente magnetische materialbereiches, der um die öffnungen 16 und 42
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zur Umschaltung des örtlichen magnetischen Flusses Die Anzahl der Windungen 85 durch die Öffnun-
vorgesehen ist, den Ausgangsstrom dieses Kernmate- gen 16 und 42 ist gleich groß im Falle jeder dieser
rialbereiches reduziert, wenn dieser Bereich einen Öffnungen. Wird daher die Wicklung 84 erregt, so
Impuls erhält, durch den er in seinen gelöschten Zu- dienen die Windungen durch die Öflnung'en 16. als
stand magnetischer Remanenz gebracht würde, und 5 Haltewicklüng und diejenigen durch die öffnung 42
wenn er sich bereits in diesem Zustand befindet, d. h. als Hilfswicklungen beim Verschieben der Daten,
beim Auslesen einer binaren »0«. Anstatt durch die Öffnung 14 des Kernes 10a hin-
Da der remanente magnetische Fluß entlang dem durchgeführt zu sein, kann die Eingangswicklung 50
mittleren Teil des Schenkels LC jedes Kernes immer durch die öffnung 18 dieses Kernes hindurchgeführt
in der gleichen Richtung im Hinblick auf die Haupt- 10 sein, um so den Schenkel LS zu umschließen. Die
öffnungen jedes Kernes polarisiert ist, ist die resul- Übertragungswicklungen 52 und 56 sind dann durch
tierende magnetomotorische Kraft in diesem mittleren die Öffnungen 40 der entsprechenden Kerne geführt
Teil im wesentlichen gleich null. Das in F i g. 3 ge- und umschließen die äußeren Schenkel der öffnun-
zeigte Schieberegister kann natürlich mehr als zwei gen 40.
Kerne aufweisen, wobei dann die Wicklungen 50 und 15 Wie in Fig. 6 gezeigt, ist gemäß einer modifizier-
58 mit weiteren Kernen verbunden wären, die ebenso ten Form des Kernes 10 die Summe der Querschnitts-
an die Verschiebe- und Übertragungs-Vorbereitungs- flächen der Schenkel LA und LS etwas größer als die
wicklung angeschlossen wären. · Querschnittsfläche des Schenkels Ll. Sie kann die
Durch die öffnungen 40 können separate Wicklun- Querschnittsfläche dieser Schenkel beispielsweise um
gen (nicht gezeigt) geführt werden, um die Zustände 20 etwa 10 bis 20% überschreiten. Ist das Kernmaterial
magnetischer Remanenz der einzelnen Kernbereiche entlang der Schenkel L1 vollkommen gesättigt, so
auszulesen. bleibt daher ein Teil des Kernmaterials der Schenkel ^
Ein einzelner Kern, beispielsweise der Kern 10λ, L4 und LS ungesättigt. Da, wie in Fig. 6 gezeigt, ((
kann als bistabiler Flip-Flop-Kreis verwendet wer- der Schenkel L 4 im Querschnitt etwas größer ist als
den. Dazu werden die Eingangswicklungen 50 und 54 25 der Schenkel LS, wird sich das ungesättigte Material
so verbunden, daß auf eine Erregung der Verschiebe- im Schenkel LA befinden, wohingegen der Schenkel
und der Übertragungs-Vorbereitungswicklungcn hin, LS vollkommen gesättigt sein wird. Es sei nun angedie
Bereiche 12 und 36 fortlaufend zwischen ihren nommen, daß ein »0«-Signal auf die durch die öffcingestcllten
und gelöschten Zuständen magnetischer nung 18 gehende Eingangswicklung _ gelangt, dessen
Remanenz hin und her geschaltet werden. Dabei ist 30 Amplitude so groß ist, daß normalerweise etwas von
dann ein Bereich jeweils in seinem gelöschten Zu- dem magnetischen Fluß der Hauptöffnung umgestand,
wenn der andere in dem eingestellten Zu- schaltet würde. Durch die hier gewählte besondere
stand ist. ■ Dimeiisionierung der Querschnittsflächen der Schen-
Im folgenden sei nun auf F i g. 5 Bezug genom- kel wird dann die magnetomotorische Kraft des »0«-
mcn. Dort sind diejenigen Teile, die bereits unter 35 Signals dadurch aufgebraucht werden, daß sie etwas
Bezugnahme auf Fig. 3 beschrieben wurden, mit von dem magnetischen Fluß um die Öffnung 18 ört-
demselben Bezugszeichen versehen und werden nicht lieh umschaltet, im wesentlichen ohne den Fluß im
wieder erwähnt. In Fig. 5 ist die Übertragungs- Schenkel Ll zu beeinflussen. Zwar wird auch irri
Vorbereitungswicklung, die mit den Kernen in glei- Falle des in F i g. 1 gezeigten Kernes 10 beim Ein-
cher Art und Weise wie die Übertragungs-Vorberei- 40 laufen eines »O«-Signals eine gewisse Menge von der
tungswicklung 64 in Fig. 3 gekoppelt ist, nicht ge- magnetomotorischen Kraft eliminiert; jedoch wird
zeigt. Eine erste Verschiebewicklung 82 zur Verschie- dabei diese Eliminierung durch das Umschalten
bung der Zustände des Kernbereiches 12 auf den nichtremanenten magnetischen Flusses erreicht, d. h.,
Kernbercich 36 geht durch die Hauptöffnung 14 jedes der Fluß bleibt nicht in seinem umgeschalteten Zu-
Kernbereiches 12. Eine zweite Verschiebewicklung 45 stand, nachdem die magnetomotorische Kraft abge- ^-
84 zur Verschiebung von Zuständen magnetischer klungen ist. Im Falle der Modifikation nach F i g. 6
Remanenz von den Bereichen 36 der Kerne auf die wird dagegen die Eliminiefung des »O«-Signals da-Bereiche
12 geht durch die Hauptöffnungen 38 jedes durch erreicht, daß remanenter, d. h. nach der UmKernes.
Die Wicklungen 82 und 84 sind mit einer schaltung in diesem Zustand verbleibender magnetigemeinsamen
Verschiebe-Hilfs- und Haltewicklung 50 scher Fluß umgeschaltet wird, was durch eine gerin-
85 verbunden, die Wicklungsteile 88 und 98 aufweist, gere magnetomotorische Kraft bewirkt werden kann
die in demselben Richtimgssinn durch die Öffnungen als die Umschaltung des nichtremanenten magneti-16
und 42 beider Kerne hindurchgehen. Gelangt ein sehen Flusses. Der Vorteil dieser Modifikation ist
Stromimpuls auf die Wicklung 82, so wird die Wick- daher, daß weniger unerwünschter magnetischer Fluß
lung 85 ebenfalls erregt, um den remanenten magne- 55 um die Hauptöffnung 14 herum umgeschaltet wird,
tischen Fluß im Kernmaterial um die öffnungen 16 Unter Verwendung der Form des Kernes 10, wie
im Uhrzeigersinn einzustellen, und trägt dadurch sie in F i g. 1 gezeigt ist, können die Eingangswickhilfsweisc
dazu bei, den remanenten magnetischen lung um den inneren Schenkel der öffnung 18, die
Fluß im Schenkel L3 umzukehren, um so die Fluß- Übertragungswicklungen 52 und 56 um die inneren
veränderung zu vergrößern, die auf die Übcrtra- 60 Schenkel der öffnung 40 gewickelt sein,
gungswicklung einwirkt, die durch die öffnung 16 Fig. 7 zeigt einen Kern 11, der mit dem Kern 10 hindurchgeht. Auf diese Weise vermehrt sie die Wir- identisch ist bis auf die Tatsache, daß die kleineren kung des Verschiebungsstromes bei Einstellung der öffnungen 19, 25, 41 und 43 identisch mit den klei-Kernbcreiche 36 in ihren eingestellten Zustand. Die neren öffnungen 18 und 40 des Kernes 10 sind. Ob-Windungen der Wicklung 85 durch die öffnung 42 65 wohl die Verwendung des Kernes 11 es erforderlich erzeugen , haltende mngnetomotorischc Kräfte für macht, etwas an Signalamplitude eines eine binäre»!« denselben Zweck, wie das durch die Wickhiiigsteile darstellenden Signals zu opfern, hat dieser Kern den 63 nach Fig. 3 geschieht. Vorteil, daß die Möglichkeit einer falschen Oricntie-
gungswicklung einwirkt, die durch die öffnung 16 Fig. 7 zeigt einen Kern 11, der mit dem Kern 10 hindurchgeht. Auf diese Weise vermehrt sie die Wir- identisch ist bis auf die Tatsache, daß die kleineren kung des Verschiebungsstromes bei Einstellung der öffnungen 19, 25, 41 und 43 identisch mit den klei-Kernbcreiche 36 in ihren eingestellten Zustand. Die neren öffnungen 18 und 40 des Kernes 10 sind. Ob-Windungen der Wicklung 85 durch die öffnung 42 65 wohl die Verwendung des Kernes 11 es erforderlich erzeugen , haltende mngnetomotorischc Kräfte für macht, etwas an Signalamplitude eines eine binäre»!« denselben Zweck, wie das durch die Wickhiiigsteile darstellenden Signals zu opfern, hat dieser Kern den 63 nach Fig. 3 geschieht. Vorteil, daß die Möglichkeit einer falschen Oricntie-
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rung bei der Verwendung in einem Schieberegister gung von Daten vom Bereich 122 auf den Bereici
beim Verdrahtungsvorgang geringer ist. Der Kern 11 134 und vom Bereich 128 zum Bereich 140 zu er
kann in einem Schieberegister ohne Haltewicklungen möglichen. Die Windungen können jedoch auch se
verwendet werden, wo keine Vorsorge dafür getroffen angeordnet sein, daß nacheinander Daten vom Be
< ist, daß ein Kernmaterialbereich gegen eine falsche 5 reich 122 zum Bereich 140 und von dort zum Bereich
Einstellung infolge von Störsignalen gesichert ist, 134 über den Bereich 128 übertragen worden,
wenn der nächstfolgende Kernmaterialbereich in sei- F i g. 9 zeigt einen Kern 160, der gleich dem Kerr
nen gelöschten Zustand gebracht wird. In diesem 120 ist, mit der Ausnahme, daß die Anordnung jede.
Fall ist die Eingangswicklung 50 um den inneren kleineren öffnung identisch mit der Anordnung de
Schenkel der Öffnung 25 gewickelt, dieübertragungs- io kleineren öffnungen 126, 130, 136 und 144 des Ker
wicklungen 52 und 56 sind um die äußeren Schenkel nes 120 ist und daß der Kern 160 eine mittlere kleine
der Öffnungen 25 und die inneren Schenkel der Öff- Öffnung 185 aufweist.
nungen 41 gewickelt, die Ausgangswicklung 58 ist Dar Kern 160 hat Bereiche 162, 164,166 und 168
um den äußeren Schenkel der Öffnung 41 gewickelt. die jeweils eine Hauptöffinung aufweisen und entspre
Die restlichen Wicklungen können so angeordnet 15 chende kleinere öffnungen 170 und 172, 174 unc
sein, wie das · unter Bezugnahme auf die F i g. 3 176, 178 und 180 und 182 und 184 aufweisen. Ein«
oder 5 beschrieben worden ist, allerdings können je Eingangswicklung 186 ist um den inneren Schenke
nachdem die Wicklungsteile 63 oder 88 und 98 weg- der öffnung 170, eine Übertragungswicklung 187 urr
gelassen werden und die Ubertragungs-Vorberei- den äußeren Schenkel der Öffnung 170 und den innetungswicklung
durch die öffnungen 25 und 41 hin- 20 ren Schenkel der öffnung 174 gewickelt. Eine Überdurchgeführt
werden. Es ist offensichtlich, daß, wenn tragungswicklung 188 ist um den äußeren Schenke
_ irgendein Bereich des Kernes 11 gelöscht wird, nach- der öffnung 174 und den inneren Schenkel der Öff
V. ; dem die Übertragungs-Vorbereitungswicklung erregt nung 180 gewickelt, eine Übertragungswicklung 18i
worden ist, keine Umschaltung des magnetischen um den äußeren Schenkel der öffnung 180 und der
Flusses im inneren Schenkel der öffnung 25 oder 41 25 inneren Schenkel der öffnung 182 sowie eine Aus
auftritt, so daß keine Stöxsignale in der Übertragung^- gangswicklung 190 um den äußeren Schenkel dei
oder Emgangswicklung induziert werden, die mit die- öffnung 182. Eine Übertragungs-Vorbereitungswick
ser Öffnung gekoppelt sind. lung 194 (von der lediglich ein Teil gezeigt ist) geh
F i g. 8 zeigt einen mit mehreren öffnungen ver- durch jede der kleineren öffnungen 170, 174, 18!
seltenen Kern 120, der vier Bereiche 122, 128, 134 30 und 182, eine erste Verschiebewicklung 192 (von de
und 140 aufweist, die jeweils im großen und ganzen lediglich ein Teil gezeigt ist) geht durch die Haupt
mit den Bereichen 12 und 36 des Kernes 10 überein- öffnung jedes der Kernbereiche 164 und 168, unc
stimmen und die jeweils eine Hauptöffniuig und zwei eine zweite Verschiebewicklung (nicht gezeigt) geh
kleinere öffnungen 124 und 126, 130 und 132, 136 durch die Hauptöffnung jedes der Kernbeireiche 161
und 138, 142 und 144 aufweisen. Zwischen den 35 und 166. Der gesamte Schaltkreis ist nicht mit eine
Hauptöffnungen und dem äußeren Umfang des KeT- Haltewicklung versehen, ähnlich wie der nach F i g. 7
nes sind Schenkel LV, die den SchenkelnLl der so daß die Verschiebewicklungen keine als Halte
Anordnung nach Fig. 1 entsprechen, angeordnet. wicklungen dienenden Teile aufweisen.
Die Hauptöffnungen sind voneinander durch die Beim Betrieb werden nun auf eine aufeinander Schenkel LC' getrennt, deren Quersohnittsfiäche je- 40 folgende Erregung der Ubertragungs-Vorbereitungs weils mindestens doppelt so groß wie diejenige jedes wicklung und der Verschiebewicklung hin Daten, die Schenkels LV ist. Eine Eingangswicklung 146 geht in den Bereich 162 eingelesen worden waren, zu durch die Hauptöffnung des Bereiches 122, eine Ausgangswicklung 190 über die Kernbereiche 164 ( Übertragungswicklung 148 ist um den äußeren Sehen- 166 und 168 verschoben. Die Betriebsweise des Ker v- kel der Öffnung 124 gewickelt und um den Schenkel 45 nes ist ähnlich wie die, die unter Bezugnahme au LV der Hauptöffnung des Bereiches 128 gewickelt. Fig. 7 beschrieben worden ist. Die in der Mittt Eine weitere Übertragungswicklung 150 ist um den gelegene kleine Öffnung 185 hat denselben Durch äußeren Schenkel der Öffnung 132 und einen Sehen- messer wie die anderen kleinen öffnungen und dient kel LV des Kernbereiches 134 gewickelt, eine Über- dazu, die FlußverteHung im Mittelstück des Kernen tragungswicklung 152 um den äußeren Schenkel der 50 zu verbessern.
Die Hauptöffnungen sind voneinander durch die Beim Betrieb werden nun auf eine aufeinander Schenkel LC' getrennt, deren Quersohnittsfiäche je- 40 folgende Erregung der Ubertragungs-Vorbereitungs weils mindestens doppelt so groß wie diejenige jedes wicklung und der Verschiebewicklung hin Daten, die Schenkels LV ist. Eine Eingangswicklung 146 geht in den Bereich 162 eingelesen worden waren, zu durch die Hauptöffnung des Bereiches 122, eine Ausgangswicklung 190 über die Kernbereiche 164 ( Übertragungswicklung 148 ist um den äußeren Sehen- 166 und 168 verschoben. Die Betriebsweise des Ker v- kel der Öffnung 124 gewickelt und um den Schenkel 45 nes ist ähnlich wie die, die unter Bezugnahme au LV der Hauptöffnung des Bereiches 128 gewickelt. Fig. 7 beschrieben worden ist. Die in der Mittt Eine weitere Übertragungswicklung 150 ist um den gelegene kleine Öffnung 185 hat denselben Durch äußeren Schenkel der Öffnung 132 und einen Sehen- messer wie die anderen kleinen öffnungen und dient kel LV des Kernbereiches 134 gewickelt, eine Über- dazu, die FlußverteHung im Mittelstück des Kernen tragungswicklung 152 um den äußeren Schenkel der 50 zu verbessern.
Öffnung 138 und um einen Schenkel LV des Berei- Die Windungen können natürlich so angeordne
dies 140. Eine Ausgangswicklung 154 ist um den sein, daß die Daten von einem Teil auf den anderer
äußeren Schenkel der Öffnung 142 gewickelt. Ver- des Kernes 160 in anderer Reihenfolge übertragei
schiebe- und Übertragungs-Vorbereitungswicklungen warden als in derjenigen, die oben unter Bezugnahm
(nicht gezeigt) sind analog zu den Verschiebe- und 55 auf F i g. 9 beschrieben worden ist. Eine oder meh
Übertragungs-Vorbereitungswicklungen bei den An- rere Wicklungen können durch die öffnung 185 unc
Ordnungen nach den F i g. 3 und 5 angebracht, um durch eine oder mehrere der Hauptöffnungen de;
es zu ermöglichen, daß über die Eingangswindung Kernes 160 hindurchgeführt sein, um einen ode
146 Daten eingelesen werden können, daß diese mehrere Teile bereits im voraus in ihren eingestelltei
dann von dem Bereich 122 über die Bereiche 128 60 oder in ihren gelöschten Zustand magnetischer Re
und 134 zum Bereich 140 übertragen werden können, manenz zu bringen.
so daß die Ausgangswicklung 154 erregt wird! Die Die Wicklungen des Kernes 160 sind so gepolt
öffnungen 126, 130, 136 und 144 können mit Aus- daß die einer »0« und einer »1« entsprechenden Zu
lesewicklungen versehen sein, um die Zustände der stände magnetischer Remanenz der Kernbereiche 161
entsprechenden Kernmaterialbereiche anzuzeigen. 65 und 166 die gleichen sind wie die einer »0« und »1«
Die Wicklungen des Kernes 120 können auch wie sie obein beschrieben wurden. Im Falle dor Kern
anders angeordnet sein, als das in Fig. 8 gezeigt ist, bereiche 164 und 168 jedoch ist im oinor »0« ent
beispielsweise um die aufeinanderfolgende Übertra- sprechenden Zustand im wesentlichen der gesamu
remanente magnetische Fluß im Kernbereich im Gegenunrzeigersinn (nach F i g. 9), und in dem einer
»1« entsprechenden Zustand ist im wesentlichen der halbe magnetische Fluß im Gegenuhrzeigersinn (nach
F i g. 9) und im wesentlichen die Hälfte des magnetisehen Flusses im Uhrzeigersinn polarisiert. Dieser im
Uhrzeigersinn polarisierte Fluß ist derjenige, der in der Nähe der Hauptöffnung dieses Kernbereiches
liegt. Im Falle der Kernbereiche 164 und 168 geht die Übertragungs-Vorbereitungswicklung 194 durch
die entsprechenden kleineren Öffnungen 174 und 182 in einem solchen Wicklungssiinn hindurch, daß ein
Strom durch diese Wicklung den remanenten magnetischen Fluß in diesem Kernbereich im Uhrzeigersinn
(nach Fig. 9) schaltet. Fig. 10 zeigt den Kern 160,
bei dem sich alle Kernbereiche außer dem Kernbereich 166 in gelöschtem Zustand befinden.
Das in dem deutschen Patent 1181 277 der Patentinhaberin
beschriebene Schieberegister verwendet pro Datenbit zwei mit mehreren öffnungen versehene so
magnetische Kerne, wobei die Kerne in Schlitzen in einer Platte aus isolierendem Material angeordnet
sind und zwei Säulen bilden und die gleichen öffnungen der Kerne jeder Säule axial aufeinander ausgerichtet
sind. Jede Säule von Kernen entspricht den as Kernbereichen 12 und 36 des Schieberegisters, das
oben unter Bezugnahme-auf Fig. 3 beschrieben
worden ist.
Wird ein Schieberegister mit Hilfe der in dieser Beschreibung beschriebenen Kerne aufgebaut, so
müssen die Kerne demgemäß lediglich in einer Säule angeordnet werden. Auf diese Art und Weise angeordnete
Kerne können leicht zu Schieberegistern verdrahtet werden, da die Verschiebewicklungen der
säulenartig hintereinander angeordneten Kernmaterialbereiche 12 und 36 des Kernes 10 durch alle
Hauptöffnungen dieser Teile mit einer Wicklung hindurchgeführt werden können. Die Übertragungs-Vorbereitungs-
und Haltewicklungen (wenn nötig) können ebenso durch die kleineren öffnungen jedes
Kernes der Säule für jede Windung hindurchgeführt werden, und dann sind die Windungen lediglich linear
anstatt an verschiedenen diskreten Stellen angeordnet.
Claims (6)
1. Magnetkern, besonders zur Verwendung in Schieberegistern, der zur Aufnahme von Stromwicklungen
mehrere Hauptöffnungen und mehrere kleinere öffnungen enthält, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder zwei Hauptöffnungen (14,38) voneinander trennende innere Schenkel
(LC) einen Querschnitt aufweist, der mindestens so groß ist wie die Summe der Querschnitte
der beiden die Hauptöffnungen (14, 38) außen umschließenden Schenkel (Ll), und daß zur Aufnahme
von geschlossenen Übertragerwicklungen (52, 54) zu jeder Hauptöffnung (14, 38) mindestens
je eine kleinere Ausgangsöffnung (16, 42) in dem Kern außerhalb des inneren Schenkels
(LC) vorgesehen ist.
2. Magnetkern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetkern im wesentlichen
rechteckig ist und die Ausgangsöffnungen (16, 42) in der Nähe von Ecken des Rechtecks
vorgesehen sind.
3. Magnetkern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetkern (120) im wesentlichen
quadratisch ist und vier Hauptöffnungen (122, 128, 136, 140) enthält und daß einige
(124 und 138) der kleineren Ausgangsöffnungen in der Nähe von Ecken des Quadrats angeordnet
sind, während die restlichen Ausgangsöffnungen (132 und 142) an Stellen angeordnet sind, an
denen innere Schenkel (LC) in die äußere Begrenzung des quadratischen Kerns einmünden.
4. Magnetkern nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mit
jeder Hauptöffnung (14) zwei kleinere öffnungen
(16 und 18) gekoppelt sind, die von je zwei Schenkeln (L 2 und L 3 bzw. L 4 und L S) begrenzt
werden, wobei die Summe der Quersohnittsflächen der Schenkel (L 2 und L 3) der
einen kleineren Öffnung (16) etwas kleiner und die Summe der Quersdhnittsflächen der beiden
Schenkel (L 4 und L 5) der anderen kleineren öffnung (18) gleich oder etwas größer ist als die
Querschnittsfläche des die Hauptöffnung (14) umschließenden äußeren Schenkels (L 1).
5. Magnetkenn nach einem der Ansprüche 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit jeder
Hauptöffnung (162) je zwei kleinere öffnungen (170, 172) gekoppelt sind, wobei die Summe der
Querschnittsflächen der beiden Begrenzungsschenkel jeder der kleineren öffnungen (170,172)
gleich oder größer ist als die Querschnittsfläche des die Hauptöffnung (162) begrenzenden äußeren
Schenkels (L 1).
6. Magnetkern nach Anspruch 4 oder 5, daduroh gekennzeichnet, daß eine kleinere öffnung
(18) zwei Begrenzungsschenkel (L 4 und L 5) von verschiedenem Querschnitt aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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