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DE1088998B - Einrichtung zum Fernzuenden und UEberwachen von gasbetriebenen Weichenheizungen - Google Patents

Einrichtung zum Fernzuenden und UEberwachen von gasbetriebenen Weichenheizungen

Info

Publication number
DE1088998B
DE1088998B DEP18821A DEP0018821A DE1088998B DE 1088998 B DE1088998 B DE 1088998B DE P18821 A DEP18821 A DE P18821A DE P0018821 A DEP0018821 A DE P0018821A DE 1088998 B DE1088998 B DE 1088998B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heating
igniter
gas
ignition
control instrument
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP18821A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Leopold Muecke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pintsch Bamag AG
Original Assignee
Pintsch Bamag AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pintsch Bamag AG filed Critical Pintsch Bamag AG
Priority to DEP18821A priority Critical patent/DE1088998B/de
Publication of DE1088998B publication Critical patent/DE1088998B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B7/00Switches; Crossings
    • E01B7/24Heating of switches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Fernzünden und Uberwachen von gasbetriebenen Weichenheizungen DieErfindung bezieht sich auf eineEinrichtung zum Fernzünden und Überwachen von gasbetriebenen Weichenheizungen. Bei bekannten derartigen Einrichtungen kommen zum An- und Abschalten des Gasstromes elektrisch fernbetätigte Absperrventile und zum Fernzünden elektrische Funkenstrecken oder elektrisch beheizte Glühdrähte zur Verwendung. Zum Überwachen und Rückmelden dienen in jedem Heizkasten angeordneteThermoumschalter, die sich beim Erwärmen durch das brennende Gas schließen, wodurch ein Stromkreis geschlossen wird, in dem sowohl ein Anzeigegerät, z. B. ein Schauzeichen oder eine Meldelampe od. dgl., als auch eine Stromquelle liegt.
  • Außerdem ist es bei gasbetriebenen Weichenheizungen bekannt, an den Brennern Zünder anzuordnen, die einen als Katalysator wirkenden Stoff enthalten, durch den das ausströmende Gas selbsttätig gezündet wird. Als geeigneter Stoff für derartige Zünder ist allgemein Platinmohr bekannt. Wie weiter bekannt ist, haftet jedoch derartigen katalytischen Zündern aus Metallen der Platingruppe der Mangel an, daß ihre Wirkungsweise schon bei Zimmertemperatur, geschweige denn bei tieferen Temperaturen, nicht ganz zuverlässig ist, insbesondere wenn es sich um Gase handelt, welche keinen freien Wasserstoff enthalten, wie z. B. Propan. Um diesem Mangel abzuhelfen, sind bereits Zünder aus Platinmohr bekannt, die elektrisch vorgeheizt werden.
  • Da es für den Fachmann auf der Hand liegt, daß man derartige elektrisch vorgeheizte Platinmohrzünder gegebenenfalls auch bei gasbetriebenen Weichenheizungen verwenden kann, wird bei der Erfindung von einer Einrichtung zum Fernzünden und Überwachen von gasbetriebenen Weichenheizungen ausgegangen, bei denen die Zündung durch in jedem Heizkasten angeordnete, elektrisch vorgeheizte Platinmohrzünder erfolgt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer derartigen Einrichtung den Stromverbrauch für das Beheizen des Platinmohrzünders möglichst niedrig zu halten, zugleich jedoch sicherzustellen, daß eine etwa erlöschende Flamme sofort wieder gezündet wird. Die für diesrn Zweck notwendigen Vorrichtungen sollen nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung der Überwachung der Weichenheizung nutzbar gemacht werden.
  • Die Erfindung besteht darin, daß eine Einrichtung, wie vorstehend angegeben, derart ausgebildet wird, daß in jedem Heizkasten ein Thermoumschalter angeordnet ist, der bei Erwärmung einen vorher überbrückten Vorwiderstand in die elektrische Leitung für die Zünderheizung einschaltet, welcher so bemessen ist, daß der Heizstrom und damit die Heizleistung der Zünderheizung so weit herabgesetzt wird, daß bei warmem Heizkasten die durch zufällige Einflüsse ausgelöschte Flamme noch mit Sicherheit wieder gezündet wird.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist ein Kontrollinstrument angeordnet, über das der Heizstrom für die Zünder geleitet wird und das beim Anschalten der Zünderheizungen, also bei überbrückten Vorwiderständen, Vollausschlag zeigt. Ferner kann eine Signallampe angeordnet sein, die bei Vollausschlag des Kontrollinstrumentes aufleuchtet. Das Kontrollinstrument ist zweckmäßig mit einem Umschalter versehen, durch dessen Betätigung die Empfindlichkeit des Instrumentes erhöht werden kann, so daß auch bei herabgesetztem Heizstrom eine sichere überwachung der Zünderheizung möglich ist.
  • Erfindungsgemäß kann jeder der Thermoumschalter bei Erwärmung einen zweiten, der zusätzlichen Zündkontrolle dienenden Stromkreis schließen. Die einzelnen, der zusätzlichen Zündkontrolle dienenden Stromkreise sind vorzugsweise jeder mit einem Widerstand versehen und parallel zu einer Stromquelle mit in Reihe liegendem zweitem Kontrollinstrument geschaltet, dessen Zeigerausschlag sich beim Zuschalten eines jeden Stromkreises um einen bestimmten Betrag erhöht. Auch hier wird zweckmäßig eine Signallampe angeordnet, die bei Vollausschlag des zweiten, der zusätzlichen Zündkontrolle dienenden Instrumentes aufleuchtet.
  • In der gemeinsamen Gaszuführungsleitung für die einzelnen Heizkästen ist zweckmäßig ein Magnetventil angeordnet, welches den Gasstrom freigibt, sobald zusammen mit dem Anschalten der Zünderheizung sein Stromkreis geschlossen wird. In diesem Stromkreis liegt ebenfalls eine Signallampe, die bei geöffnetem Ventil aufleuchtet. Weiterhin sind gemäß der Erfindung durch die Thermoumschalter betätigte Vorrichtungen vorgesehen, die verhindern, daß nach Erreichen der Betriebstemperatur weiterhin Gas über die Platinmohrzünder streicht.
  • In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung dargestellt. HZ1 bis HZrz seien getrennt aufgestellte Heizkästen einer gasbetriebenen Weichenheizung. In diesen Heizkästen sind Platinmohrzünder eingebaut, deren Heizvorrichtungen, etwa in Form eines Platindrahtgewebes, mit Z1 bis Zzz bezeichnet sind. Ferner befinden sich innerhalb dieser Heizkästen Thermoumschalter T 1 bis T z-z. Die zur Beheizung der Zünder Z1 bis Zrt erforderliche Stromversorgung erfolgt über einen gemeinsamen Transformator Tr, der gleichzeitig ein Magnetventil MV speist, welches die Gaszufuhr freigibt bzw. absperrt. In der elektrischen Leitung jedes Zünders liegt ein Vorwiderstand R 1, der bei kaltem zugehörigem Thermoumschalter durch dessen Ruhekontakt überbrückt ist. Der gesamte Heizstrom für die parallel- geschalteten Zünder Z1 bis Zyt ist über ein Kontrollinstrument AZ geführt, welches bei Vollausschlag die Signallampe I_Z zum Aufleuchten bringt. Bei Erwärmung schließt jeder der Thermoumschalter T 1 bis T iz mit seinem Arbeitskontakt einen zweiten, der zusätzlichen Zünderkontrolle dienenden Stromkreis. Je ein Widerstand R2 wird parallel zu einer als Stromquelle dienenden Transformatorwicklung mit in Reihe liegendem zweitem Kontrollinstrument AT geschaltet, welches bei Vollausschlag die Signallampe LT zum Aufleuchten bringt. Der Strom in den Kreisen der Kontrollinstrumente AZ und AT wird durch die Widerstände R 1 bzw. R2 in seiner Stärke begrenzt. Je nach dem Betriebszustand der Anlage fließt mehr oder weniger Strom über die Kontrollinstrumente AZ oder AT, die bei Vollausschlag die Signallampen ZZ bzw. LT zum Aufleuchten bringen.
  • Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende: Beim Schließen des Hauptschalters S öffnet das Magnetventil MV. Der durch die Spule des Magnetventils fließende Strom bringt die Kontrollampe L11 zutnAufleuchten und zeigt an, daß die Gaszufuhr geöffnet ist. Gleichzeitig erhalten die Heizvorrichtungen der Zünder Z1 bis Zßz einen so starken Strom, wie es die Bauart der Platinmohrzünder bei hinreichend bemessener Lebensdauer zuläßt. Die Zünder werden so stark beheizt, daß eine baldige Zündung des Gasluftgemisches eintritt. Im kalten Zustande überbrücken die Ruhekontakte der Thermoumschalter die Vorwiderstände R 1 in der elektrischen Leitung für die Zünderheizung. Der so beim Einschalten der Anlage fließende maximale Heizstrom bringt das Kontrollinstrument AZ zum Vollausschlag und die Signallampe LZ zum Aufleuchten.
  • Die nach erfolgter Zündung der Brenner eintretende Erwärmung der Heizkästen wirkt auf die Thermoumschalter so ein, daß sich ihre Ruhekontakte lösen und die Arbeitskontakte eingeschaltet werden. Dadurch wird die Überbrückung der Vorwiderstände R1 in den einzelnen Kästen aufgehoben und die Gesamtstärke des Heizstromes herabgesetzt, was am Rückgang des Ausschlages am Kontrollinstrument AZ und dem Erlöschen der Lampe LZ verfolgt werden kann.
  • Durch Betätigung eines Umschalters T wird die Empfindlichkeit des Kontrollinstrumentes AZ erhöht, und es kann damit sicher, obwohl der Heizstrom herabgesetzt ist, festgestellt werden, ob sämtliche Stromkreise in Ordnung, d. h. nicht unterbrochen sind bzw. wieviele Stromkreise eine Störung aufweisen. Die nun mit jeder Heizvorrichtung der Zünder jeweils in Reihe liegenden VorwiderständeRl begrenzen die Stromstärke auf solch einen Wert, daß die Platinmohrzünder bei den vorkommenden tiefsten Temperaturen der Umgebung noch auf einer ausreichend hohen Eigentemperatur gehalten werden, um bei unbeabsichtigtem Verlöschen der Brenner eine Wiederzündung des Gasluftgemisches sicherzustellen.
  • Die durch eine genügend starke Erwärmung der Heizkästen bewirkte Umschaltung der Thermoumschalter auf ihre Arbeitskontakte läßt für die Anzeige des Betriebszustandes einen Strom über die WiderständeR2 und das zugehörige AnzeigeinstrumentAT fließen. Bei Vollausschlag dieses Instrumentes leuchtet die Lampe LT auf, wodurch angezeigt wird, daß alle Heizkästen die notwendige Betriebstemperatur aufweisen.
  • ,'ach der Erfindung ist es ferner vorgesehen, die Thermoumschalter jeweils mit einer Vorrichtung zu koppeln, welche bei erreichter Betriebstemperatur des Heizkastens den Teil des Gasstromes, der über die Platinmohrzünder streicht, unterbricht, um somit eine weitgehende Schonung der Zünder zu bewirken.
  • Jeder außergewöhnliche Temperaturrückgang in einem einzigen Heizkasten wird durch das Erlöschen der Signallampe LT und durch die Anzeige des Kontrollinstrumentes AT angezeigt. Nach Einschalten der Anlage leuchtet zuerst die Signallampe L111 (z. B. gelb) als Merkmal der Gaszufuhr auf, kurz darauf die Signallampe ZZ (z. B. rot) als Anzeige der vollständigen elektrischen Glühzündung und schließlich, nachdem die Signallampe LZ wieder erloschen ist, die Signallampe LT (z. B. grün) zur Anzeige der erreichten Betriebstemperatur in allen Heizkästen. Beim Ausschalten der Anlage erlöschen alle Signallampen. _ _

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung zum Fernzünden und Überwachen von gasbetriebenen Weichenheizungen, bei denen die Zündung durch in jedem Heizkasten angeordnete, elektrisch vorgeheizte Platinmohrzünder erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Heizkasten ein Thermoumschalter angeordnet ist, der bei Erwärmung einen vorher überbrückten Vorwiderstand in die elektrische Leitung für die Zünderheizung einschaltet, welcher so bemessen ist, daß der Heizstrom und damit die Heizleistung der Zünderheizung so weit herabgesetzt wird, daß bei warmem Heizkasten die durch zufällige Einflüsse ausgelöschte Flamme noch mit Sicherheit wieder gezündet wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kontrollinstrument angeordnet ist, über das der Heizstrom für die Zünder geleitet wird und das beim Anschalten der Zünderheizungen, also bei überbrückten Vorwiderständen, Vollausschlag zeigt. ,
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Signallampe angeordnet ist, die bei Vollausschlag des Kontrollinstrumentes aufleuchtet.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontrollinstrument mit einem Umschalter versehen ist, durch dessen Betätigung die Empfindlichkeit des Instrumentes erhöht werden kann, so daß auch bei herabgesetztem Heizstrom eine sichere Überwachung der Zünderheizungen möglich ist.
  5. 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Thermoumschalter bei Erwärmung einen zweiten, der zusätzlichen Zündkontrolle dienenden Stromkreis schließt.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen, der zusätzlichen Zündkontrolle dienenden Stromkreise je mit einem Widerstand versehen und parallel zu einer Stromquelle mit in Reihe liegendem zweitem Kontrollinstrument geschaltet sind, dessen Zeigerausschlag sich beim Zuschalten eines jeden Stromkreises um einen bestimmten Betrag erhöht.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Signallampe angeordnet ist, die bei Vollausschlag des zweiten, der zusätzlichen Zündkontrolle dienenden Kontrollinstrumentes aufleuchtet. B.
  8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in der gemeinsamen Gaszuführungsleitung für die einzelnen Heizkästen ein Magnetventil angeordnet ist, welches den Gasstrom freigibt, sobald zusammen mit dem Anschalten der Zünderheizung sein Stromkreis geschlossen wird, und daß in diesem Stromkreis eine Signallampe liegt, die bei geöffnetem Ventil aufleuchtet.
  9. 9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Thermoumschalter betätigte Vorrichtungen vorgesehen sind, die verhindern, daß nach Erreichen der Betriebstemperatur weiterhin Gas über die Platinmohrzünder streicht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 812 782, 817 885, 917 901; deutsche Patentanmeldung K 9189 V/19 a (bekanntgemacht am 21. 6. 1951) ; USA.-Patentschriften Nr. 856 184, 2 057 506; »Der Bahn-Ingenieur«, 1942, Nr.3/4, S. 34; »Railway Signaling and Communications«, Februar 1951, S. 115.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1209140B (de) 1961-11-22 1966-01-20 Pintsch Bamag Ag Einrichtung zum elektrischen Fernzuenden und Fernueberwachen von gasbetriebenen Weichenheizungen

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DE917901C (de) * 1950-11-22 1954-09-13 Baker & Company Inc Verfahren zum Betrieb eines katalytischen Gaszuenders

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