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DE1209140B - Einrichtung zum elektrischen Fernzuenden und Fernueberwachen von gasbetriebenen Weichenheizungen - Google Patents

Einrichtung zum elektrischen Fernzuenden und Fernueberwachen von gasbetriebenen Weichenheizungen

Info

Publication number
DE1209140B
DE1209140B DE1961P0028281 DEP0028281A DE1209140B DE 1209140 B DE1209140 B DE 1209140B DE 1961P0028281 DE1961P0028281 DE 1961P0028281 DE P0028281 A DEP0028281 A DE P0028281A DE 1209140 B DE1209140 B DE 1209140B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ignition
monitoring
circuit
relay
switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1961P0028281
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Dr Georg Mueller
Dr-Ing Habil Walter Schmitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pintsch Bamag AG
Original Assignee
Pintsch Bamag AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pintsch Bamag AG filed Critical Pintsch Bamag AG
Priority to DE1961P0028281 priority Critical patent/DE1209140B/de
Publication of DE1209140B publication Critical patent/DE1209140B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B7/00Switches; Crossings
    • E01B7/24Heating of switches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Testing Electric Properties And Detecting Electric Faults (AREA)

Description

  • Einrichtun- zum elektrischen Fernzünden und C Fernüberwachen von gasbetriebenen Weichenheizungen L'
    Die Erfinduti,1 betrifft eine Einrichtune, zum elek-
    trischen Fernzünden und Fernüberwachen von gas-
    betriebenen Weichenheizungen, welche je Weiche
    mehrere Brentistellen und diesen zugeordnete elek-
    trische Zündvorrichtungen aufweist, die alle über
    eine -cmeinsame, bis zum Weicheribereich aeführte
    Zündstroinversort#unasleituno mit Strom versorgt
    werden.
    Zur Vcriiieidtin,) des Einfrierens von Weichen so-
    wie zur Verhinderun- der Bilduna von Schpee- und
    Eisdecken auf Weichen werden Weichen bekanntlich
    beheizt, Einrichtungen zum elektrischen Fernzünden
    und Fernüberwachen von #_msbetriebenen Weichen-
    heizutiL#cii. die aus einer \7ielzahl von Brennstellen
    und diesen zugeordneten elektrischen Zündvorrich-
    tLinL,cn bestehend sind daher in vv-rschiedenen Aus-
    führun!!sformen bekannt. Bei einer bekannten Aus-
    führunosform sind die Zündvorrichtunaen aller
    Brennstellen parallel geschaltet. Sie werden notwen-
    di(lerweise gleichzeitig betrieben, nämlich elekirisch
    aufgeheizt. Allerdings sind -auch Maßnahmen be-
    kannt, bei einer derarügen Einrichtung den Strom-
    verbrauch für das Beheizen der Zündvorrichtun ' gen
    möglichst niedrig zu halten. Dazu ist an jeder Brenn-
    stelle ein Tliermoumschaller aii-eordnet, der bei Er-
    \V;,
    armen einen vorher überbrückten Vorwiderstand
    in die elektrische Leitunc, für die Zünderheizun- ein-
    schaltet, welcher so bernessen ist, daß der Heizstrom
    und damit die Heizleistung dieser Zünderheizung so
    Nveit lieraligesetzt wird. daß bei warmer Brennstelle
    die durch zufälli-e Einflüsse aus-elöschte Flamme
    noch mit Sicherheit wieder cezündet wird. Die bis
    zur Welche 2eführte ZiiiidstromversorYun£isleitun2
    muß offenbar für den gleichzeitigen vollen Betrieb
    aller Zündvorrichtun2en dimensioniert sein. Das ist
    aufwendig und stößt in der Praxis oft auf erhebliche
    Schwieritikeiten. In der Praxis steht nämlich häufig
    für den Anschluß der Zündvorrichtun-en nur ein
    Si"nalkabel geringen Querschnitts zur Verfügung, in
    dem es bei einer Länge bis züi mehreren Kilometern
    zu nicht trag ; baren Spannungsverlusten kommen
    würde. Im übrigen ist es bekannt, bei derartigen Ein-
    richtungen zum elektrischen Fernzünden von gas-
    betriebenen Weichenheizunaen auch Maßnahmen zur
    Fernüberwachung der -asbetriebenen Weichenhei-
    zungen durchzuführen. Dazu ist z. B. bei der vorbe-
    schriebenen bekannten AusfÜhrungsforin ein Kon-
    trollinstrument angeordnet, über das der Heizstrom
    für dieZündvorrielitungen geleitet wird und das beim
    Anschalten der Zünderheizungen Vollausschlag
    zeigt. Das ist offenbar insofern nicht besonders sicher,
    da das Kontrollinstrument nicht sehr genau erkennen
    läßt, wie viele Zündvorrichtun-en eingeschaltet, d. h. ob ein oder mehrere Brennstellen erloschen sind. Daher sieht man zumeist ergänzende Maßnahmen vor, indem man den erwähnten Thermoumschalter einem zweiten, der zusätzlichen Zündkontrolle dienenden Stromkreis zuordnet, der von dem Thermoumschalter geschaltet wird. Das ist offenbar ein zusätzlicher erheblicher Aufwand.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zu-runde, eine C el b Einrichtuna zum elektrischen Fernzünden und Fernüberwachen von gasbetriebenen Weichenheizungen der einelanas ange-ebenen Art züi schaffen, die mit geringer Leistung und folglich unter Verzicht auf Kabel mit großem Leitungsquerschnitt arbeitet und darüber hinaus auf einfache und zualeich sichere Weise eine im Bedarfsfall bis zur Identifizierung einer erloschenen Brennstelle durchführbare Fernüberwachung zuläßt. Diese Aufgabe g wird erfindungs- C ,cremäß dadurch aelöst, daß im Weichenbereich am Ende der Zündstromversorgungsleitun2 ein Zündstellenunischalter anaeordnet ist-, der nacheinander immer eine der Zündvorrichtungen mit der Zündstromversorgungsleitung verbindet, sowie durch Anordnun- einer Überwachungs- und Anzeigevorrichtun-, welche auf Strom- oder Spannungsimpulse anspricht, die mit dem Weiterschalten des Zündstellenumschalters entstehen und von denen jeder einer der Zfindvorrichtung zugeordnet ist und dort beeinflußt wird.
  • Im einzelnen läßt sich die Erfindung auf verschiedene Weise verwirklichen. Eine bevorzugte Ausführungsform, der wegen Einfachheit und Funktionssicherheit besondere Bedeutung zukommt, ist dadurch gekennzeichnet, daß der Zündstellenumschalter aus einem Drehwähler und einem Multivibrator, insbesondere einem Transistor-Multivibrator besteht, der über eine Leistungsstufe, insbesondere eine Transistorleistungsstufe, den Drehwähler antreibt.
  • Die Gestaltung der überwachungs- und Anzeigevorrichtung ist im einzelnen im Rahmen der Erfindung beliebig.
  • Eine Ausfüh > rungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß die überwachungs- und Anzeigevorrichtung einen im Zündstromkreis liegenden Stromwandler und einen diesem über einen Gleichrichter nachgeschalteten Meßtransistor aufweist, in dessen Kollektorkreis ein bei im Zündstromkreis fließenden Zündstromimpulsen angezogenes überwachungsrelais angeordnet ist. Es besteht aber auch die Möglichkeit, daß die überwachungs- und Anzeigevorrichtung einen in einem eigenen, an den Zündstromkreis angekoppelten Überwachungsstromkreis liegenden Transformator und einen diesem über eine Zenerdiode nachgeschalteten Meßtransistor aufweist, in dessen Kollektorkreis ein bei im Zündstromkreis fließenden Zündstromimpulsen angezogenes Überwachungsrelais angeordnet ist. Wenn die einzelnen Flammen überwacht werden sollen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, an den Brennstellen als Flammenwächter dienende Halbleiterwiderstände anzuordnen und den Zündstellenumschalter mit einer zweiten Kontaktbahn zu versehen, über die er nacheinander immer einen der Flammenwächter mit einem überwachungsstromkreis verbindet, in welchem eine Spannungsteilerschaltung und dieser über eine Zenerdiode nachgeschaltet ein Meßtransistor liegt, in dessen Kollektorkreis ein bei im überwachungsstromkreis fließenden Stromimpulsen angezogenes Überwachungsrelais angeordnet ist.
  • Die beschriebenen Überwachungen erfassen die Störung einer beliebigen Zündvorrichtung ohne jede Unterscheidung oder Identifizierung der gestörten Zündvorrichtung. Bei einer größeren Anzahl von Weichen mit selbst zahlreichen Brennstellen besteht das praktische Bedürfnis, zumindest unterscheiden zu können, an welcher Weiche eine Zündstörung aufgetreten ist. Dies kann im Rahmen der Erfindung unschwer dadurch verwirklicht werden, daß jeder Weiche ein überwachungsrelais zugeordnet und je- dem Überwachungsrelais ein Fehlerspeicherrelais nachgeschaltet wird sowie ein diese Fehlerspeicherrelais abtastendes Abfrageschrittwerk vorgesehen wird, das an ein synchron laufendes Anzeigeschrittwerk mit nachgeschalteter Speicher- und Anzeigevorrichtung angeschlossen ist.
  • Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind vor allem darin zu sehen, daß bei der Einrichtung zum elektrischen Fernzünden und Fernüberwachen von gasbetriebenen Weichenheizungen nach der Erfindung mit geringster Leistung gearbeitet wird, da tatsächlich stets nur eine Zündvorrichtung an der Zündstroniversorgungsleitung liegt. Darüber hinaus ist die Fernüberwachung besonders einfach und funktionssicher.
  • In den Zeichnungen sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt F i g. 1 aus einer Einrichtung nach der Erfindung das Schaltschema eines Zündstellenurnschalters, F i g. 2 aus einer Einrichtung nach der Erfindung das Schaltschema einer Überwachungs- und Anzeigevorrichtung für pauschale Überwachung , F i g. 3 a und 3 b aus einer Einrichtung nach der Erfindung das Schaltschema einer überwachungs-und Anzeigevorrichtung mit Flammenüberwachung in zwei Varianten und F i g. 4 ein Blockschema für die Überwachung einer Vielzahl von Weichen mit selektiver Fehleranzeige.
  • Der in F i g. 1 dargestellte, im Weichenbereich am Ende der Zündstromversorgungsleitung angeordnete Zündstellenumschalter arbeitet periodisch schrittweise. Das Schrittwerk besteht aus einem Drehwähler 1 D W, wie er in der Fernsprech-Vermittlungstechnik bekannte Verwendung findet, und einem Transistor-Multivibrator mit den wesentlichen Elementen 1 T 1, 1 T 2, der über eine TransistorleistungsstufelT3 die ErregerspulelSp des Drehwählers periodisch erregt.
  • Die Zeitkonstanten 1R1-1C1 und 1R2-1C2 des astabilen Multivibrators sind so gewählt, daß ein asymmetrisches Verhältnis mit einer Pause von einigen Sekunden und einer Erregerzeit von Bruchteilen einer Sekunde entsteht, innerhalb der die SpulelSp erregt und der Kontaktarm des Drehwählers IDW weitergeschaltet wird. In F i g. 1 sind im übrigen zwei Zündtransformatoren 1 Tr 1 und 1 Tr 4 dargestellt, an die Glühspiralen Gl angeschlossen sind. Während der Pausenzeit wird jeweils ein Zündtrafo über die Kontakte des Drehwählers an die Spannung des Zwischentransformators 1 Tr 3 gelegt. Nicht mit Zündvorrichtungen belegte. Kontakte, z. B. 5 bis 9 des Drehwählers lDW werden im Schnellrücklauf ohne Pausenzeit durchlaufen. Dazu wird die negative Halbwelle der Wechselspannung des Transformators 1Tr3 über den Spannungsteiler1R3 und 1R4 und den Vorwiderstand1R5 dem Transistor1T3 zugeführt und die Spule 1Sp des Drehwählers erregt. Sobald der Kontaktarm bei der Umschaltung abhebt, ist diese Spannungszufuhr wieder unterbrochen.
  • Der nachfolgenden Erläuterung der Maßnahmen zur Überwachung und Anzeige sei folgendes voraus-,geschickt: Zur pauschalen Überwachung ist die Kontrolle des Stromflusses in der Zündvorrichtung ausreichend, da die sichere Zündung des Gases im Prinzip physikalisch gewährleistet ist. Die weitergehende Form der Kontrolle besteht dagegen ohne Zweifel in der überwachung der brennenden Gasflammen. In beiden Fällen soll die Überwachung über ein nur aus zwei Adern bestehendes Kabel erfolgen, mit dem zugleich das Einschalten der Weichenheizung und die Zündstromversorgung vorgenommen werden kann. Die Überwachung, die bei Bahnanlagen in der Regel von einem Stellwerk aus vorgenommen wird, muß für beliebige Zündstromeinspelsung, d. h. gemeinsam vom Stellwerk oder durch ein separates örtliches Netz, geeignet sein. Die überwachungsleitung ist dabei übrigens stets mit einer, wenn auch geringen Grundlast beaufschlagt, wie Strom für ein Magnetventil zur Regulierung der Gaszufuhr, Strom des Zündstellenumschalters und Magnetisierungsstrom derZwischentransformatoren.
  • Der Grundaedanke der pauschalen Überwachung nach F i g. 2 besteht nun darin, Strom- oder Spannungsimpulse über der ständigen Grundlast zur Funktionskontrolle bzw. ein Ausbleiben dieser Impulse als Fehlermeldung zu nutzen. Der F i g. 2 liegt der Fall zugrunde, daß die Überwachung und die Zündstromversorgung über dieselbe Leitung vom Stellwerk aus erfolgt. Der Zündstrom beträgt in der Praxis etwa 2011/o der Grundlast auf der überwachungsleitung, die h-.er zugleich Zündstromversorist. Die beim schrittweisen Umschalten auf die #->jiizelticii Zündstellen infolae fehlerhalter Unterbrechunty eines beliebi-en Zündkreises entstehende Strornlücke wird über einen Stromwandler und einen empfindlichen Tratisistorverstärker erfaßt. Die voni Stromwandler 2 W kommende stromproportionale Spannung wird nach Gleichrichtung und Glättung dem Meßtransistor 2 T in geeigneter Polarität zugeführt, so daß dieser im Kollektorkreis seinen vollen Strom führen kann und das überwachungsrelais 2Rel angezogen hält. Die Spannung am Potentiometer 2P, die der cleichgerichteten Wandlerspannumy entgegengerichtet ist, dient zur Auskompensation der strommäßiaen Grundbelastung auf der Überwitclitin#,sleitiiii#,. Sobald nun der Zündstrom ausfällt. führt dies zum Absinken der Wandlerspanilun(y unter die Kompensationsspannung, die am Potentiometer 2P eingestellt wurde. Infolge der dadurch um gekehrten Polarität der Steuerspannung C am Meßtransistor 2 T wird das GIberwachungsreIais 2) Rel zum Abfallen gebracht.
  • Der Kontakt des Relais betäligt die optische Anzeige2Lp. Der Kondensator2C dient neben der Glättung der Wandlerspannung zur Zeitverzögerung der Meßeinrichtung, damit diese nicht bereits auf Stromlücken anspricht, die bei dem normalen periodischen Umschalten des Zündstellenschalters auftreten, sondern erst bei einem fehlerhaften Ausfall des Ziiiidsti-omes.
  • Bei von der überwachung getrennter Zündstromeinspeisung werden die Überwachung- und Anzeigevorrichtunu und der Zündstellenumschalter von zwei getrennten Netzen gespeist. Der Zündstrom wird. wie oben beschrieben, jetzt bereits am Zündstellenumschalter gemessen und als Meßaröße eine Wechselspannung kapazitiv in den überwachungsstromkreis eingekoppelt. Der Cberwachungsstromkreis führt Gleichstrom, da über ihn auch das Einschalten vom Stellwerk her mittels eines Gleichstromrelais erfolgt. In der Anzei-evorrichtun- wird dann die Meßspannung durch einen Transformator aus der Überwachungsstromleitung gekoppelt und über eine Zenerdiode dem Meßtransistor zugeführt. Für die Nitessuna und Anzeige gilt das bereits für den Fall #lemeins2i-.i,lei- Einspeisung Gesagte.
  • Eine weiteraehende Form der Überwachunschließt die Kontrolle der brennenden Gasflanime mit ein, wie es in den F i 2. 3 a und i b erläutert ist. Als Flainmenwächter dient ein sogenannter NTC-Widerstand (Halbleiter-Widerstand mit negativem Temperattirkoeffizietiten des Widerstandes) 3R., der einer jeden Zündstelle zugeordnet ist und durch die Flain nie erwärmt wird. Nach F i u. 3 a wird über eine zNNviic Kontaktbahn des Zündstellenunischalters jede Zündstelle abgetastet. Bei brennender Flamme, d. h. in heißem Zustand des NTC-Widerstandes hat sich das Teilverhältnis des aus den Widerständen 3R" und 3R0 gebildeten Spanmingsteilers so geändert, daß die am Widerstand 3 P, , abfallende Spaniii.ing die Zenerspannung der Zenerdiode 3Z übersteigt, weil der Widerstand von 3R, wesentlich kleiiicr geworden ist. Dem Spannungsteiler3R, und 3R. wird jedoch nur wMrend des Umschaltens des Zündstelleriumschalters über den Ankerkontak-t3D1-1#-IK des Drehwählers Spannung zugeführt, so daß bei jedem Schritt des Drehwählers und brennender Flamme ein kurzer Stromimpuls im Kollektorkreis des Meßtransistors3T auftritt. Die Stromimpulse 1"--#iineii aui die Überwachungsleitung gegeben -und', C C Il# wie bereits aeschildert, aernessen und an-ezei-i wer-C b C den. Es ist aber auch möalich, wie in F i g. i a dar-Z, (yestellt, die Fehlermeldung in einem Speicherrelais 3S,t#Zet' zu speichern. In1101,ge, eines Stroraimputses zieht das Relais 3 Rel 1 an und bringt über den Arbeitskontakt 31a das überwachungsrelais Me12 zum Anzug. Die durch den Kondensator 3 C und den Widerstand der Relaisspule gebildete Verzögerung ist so groß, daß das überwachungsrelais 3 Rel 2 bis zum nächsten Stromimpuls angezogen bleibt. Erst Fehlerspeicherrelais zum Anzug bringen und den beim Ausbleiben dieses Stromimpulses kann das Relais3Re12 wieder abfallen und seinerseits das Fehler speichern. Die Bedeutun(Y des Fehlerspeicherrelais 3 SRel wird weiter unten ausführlicher erläutert. Durch die eben -eschilderte Form der Überwachun- wird überwacht C a) die Zündflamme (Flammenwächter), b) der Zündstellenumschalter, da bei Störung des ZD Zündstellenumschalters ebenfalls die Stromimpulse ausbleiben und dies zur Störungsmeldung führt.
  • Die beschriebene Form der überwachung erfaßt die Störung einer beliebigen Zündvorrichtung ohne jede Unterscheidung oder Identilizierung der Zündvorriclitung. Bei einer größeren Anzahl von Weichen mit selbst zahlreichen Brennstellen besteht für die Überwachung das praktische Bedürfnis, unterscheiden zu können, an welcher Stelle eine Zündungsstörung, C auf getreten ist. Von besonderer Bedeutung b ist, um den Aufwand nicht zu hoch zu treiben, die selektive Anzeige der gestörten Weiche. Hierzu wird auf F i -. 4 verwiesen. Es handelt sich um ein Blockschaltbild, dessen einzelne Blocks zur Vereinfachung dieser Beschreibung beschriftet worden sind.
  • An jeder Weiche befindet sich ein eigenes Schrittschallwerk der beschriebenen Art zur Zündstellenumschaltung sowie eine Pauschalüberwachung mit einem überwachungsrelais und einem Fehlerspeicherrelais. Sollte an einer beliebigen Brennstelle eine Störung an der Zündung auftreten, so wird diese von dem überwachungsrelais erfaßt und der Fehler im Fehlerspeicherrelais gespeichert, das Relais zieht an. Ein sogenanntes Abfrageschrittwerk im Bereich der Weichen (ebenfalls ein Drehwähler mit Transistorantrieb oder durch den Ankerkontakt eines beliebi-,-en Zündstellenunischalters 'gesteuert) tastet schrittweise die Fehlerspeicherrelais sämtlicher Weichen ab und stellt fest ob ein FehlerspeicherreIais angezogen hat.
  • Die Informationen des Abfraaeschrittwerkes werden an ein Anzeigeschrittwerk weitergegeben, das sich in einer von den zu überwachenden Weichen örtlich getrennten Kontrollstelle, im allgemeinen ein Zentraistellwerk, befindet. Beide Schrittwerke laufen synchron. Ihre jeweilige Stellung entspricht einer bestimmten, im Moment abaetasteten Weiche. Die Informationen des Anzeigeschrittwerkes werden in einer Speicher- und Anzeigevorrichtung ausgewertet. Abfra"e- und Anzei-eschrittwerk sind wiederum nur durch ein ebenfalls zweiadriges Kabel verbunden. Schrittwerkanlauf und Synchronisierun- so#.#;ie die Felilermeldung werden durch Signale auf drei verl" C schiedenen Spannungspegeln bewirkt. Bei der in Fig.4 gezeichneten Ausführungsforin erfolgt die Stromversorgung aus dem örtlichen Netz2. Netzl versorgt das Stellwerk. Die Verbindung zwischen Kontrollstation (Stellwerk) und den Weichen besteht über das zweiadrige KabelL. Der Aufbau der gesamten überwachung entspricht der bereits geschilderten Anordnung.
  • Es bestehen für den Fachmann keine Schwierigkeiten, die beschriebenen Methoden der überwachung weitgehend kontaktlos auszuführen. d. h., klassische Relais durch elektronische Schaltglieder, insbesondere bistabile Kippstufen mit Transistoren u. dgl. zu ersetzen. Am Prinzip der überwachung ändert sich nichts. Lediglich zum besseren Verständnis des Ganzen wurde in dieser Darstellung weitgehendst auf die Schaltung mit Relaiskontakten zurückgegriffen. Die Störanfälligkeit ist eine Funktion der vorhandenen Schaltkontakte. Besonders der Einsatz im Freien erfordert Schutzmaßnahmen gegen schädliche klimatische Einflüsse. Durch Verwendung von Halbleiterbauelementen an Stelle von mechanischen Kontakten läßt sich die Betriebssicherheit wesentlich erhöhen. Wie weit diese Transistorisierung durchgeführt werden soll, ist ausschließlich eine Frage des wirtschaftlichen Aufwandes.
  • Im Schaltbild F i g. 3 b ist beispielsweise das Blockbild für die elektrisch ausgeführte überwachung nach F i g. 3 a dargestellt. Die Zeitkonstante einer als MonovibratorM bekannten Schaltungsanordnung ist so groß gewählt, daß die bei brennender Flamme durch Betätigung des Drehwählers am Eingang des Monovibrators eintreffenden Spannungsimpulse ein Zurückschalten der monostabilen Kippstufe verhindern. Erst das Ausbleiben des folgenden Spannungsimpulses ermöglicht das Zurückkippen des Monovibrators und dadurch das Aussteuern des nachgeschalteten bistabilen Fehlerspeichers F.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zum elektrischen Fernzünden und Fernüberwachen von gasbetriebenen Weichenheizungen, welche jeWeiche mehrere Brennstellen und diesen zugeordnete elektrische Zündvorrichtungen aufweist, die alle über eine gemeinsame, bis zum Weichenbereich geführte Zündstromversorgungsleitung mit Strom versorgt werden, gekennzeichnet durch einen im Weichenbereich am Ende der Zündstromversorgungsleitung angeordneten Zündstellenumschalter, der nacheinander immer eine der Zündvorrichtungen mit der Zündstromversorgungsleitung verbindet, sowie durch eine überwachungs- und Anzeigevorrichtung, welche auf Strom- oder Spannungsimpulse anspricht, die mit dem Weiterschalten des Zündstellenumschalters entsteheil und von denen jeder einer der Zündvorrichtungen zugeordnet ist und dort beeinflußt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zündstellenumschalter aus einem Drehwähler und einem Multivibrator besteht, insbesondere einem Transistor-Multivibrator, der über eine Leistungsstufe, insbesondere eine Transistorleistungsstufe, den Drehwähler antreibt. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Überwachungs-und Anzeigevorrichtung einen im Zündstromkreis liegenden Stromwandler und einen diesem über einen Gleichrichter nachgeschalteten Meßtransistor aufweist, in dessen Kollektorkreis ein bei im Zündstromkreis fließenden Zündstromimpulsen angezogenes überwachungsrelais angeordnet ist. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die überwachungs-und Anzeigevorrichtung einen in einem eigenen, an den Zündstromkreis angekoppelten überwachun-stromkreis lieaenden Transformator und C CD einen diesem über eine Zenerdiode nachgeschalteten Meßtransistor aufweist, in dessen Kollektorkreis ein bei im Zündstromkreis fließenden Zündstromimpulsen angezogenes überwachungsrelais angeordnet ist. 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die überwachungs- undAnzeigevorrichtung an denBrennstellen angeordnete, als Flammenwächter dienende Halbleiterwiderstände aufweist und der Zündstellenumschalter mit einer zweiten Kontaktbahn versehen ist, über die er nacheinander immer einen der Flammenwächter mit einem überwachungsstromkreis verbindet, in welchem eine Spannungsteilerschaltung und dieser über eine Zenerdiode nachgeschaltet ein Meßtransistor liegt, in dessen Kollektorkreis ein bei im überwachungsstromkreis fließenden Stromimpulsen angezogenes überwachungsrelais angeordnet ist. 6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, bei der jeder Weiche ein überwachungsrelais zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß jedem überwachungsrelais ein Fehlerspeicherrelais nachgeschaltet und ein diese Fehlerspeicherrelais abtastendes Abfrageschrittwerk vorgesehen ist, das an ein synchron laufendes Anzeigeschrittwerk mit nachgeschalteter Speicher-und Anzeigevorrichtung angeschlossen ist. & C In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1088 998.
DE1961P0028281 1961-11-22 1961-11-22 Einrichtung zum elektrischen Fernzuenden und Fernueberwachen von gasbetriebenen Weichenheizungen Pending DE1209140B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1088998B (de) 1957-06-28 1960-09-15 Pintsch Bamag Ag Einrichtung zum Fernzuenden und UEberwachen von gasbetriebenen Weichenheizungen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1088998B (de) 1957-06-28 1960-09-15 Pintsch Bamag Ag Einrichtung zum Fernzuenden und UEberwachen von gasbetriebenen Weichenheizungen

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