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DE1088454B - Vorrichtung zum Umziehen von Stoffbahnen beim Faerben fuer Laboratoriumszwecke - Google Patents

Vorrichtung zum Umziehen von Stoffbahnen beim Faerben fuer Laboratoriumszwecke

Info

Publication number
DE1088454B
DE1088454B DEC16456A DEC0016456A DE1088454B DE 1088454 B DE1088454 B DE 1088454B DE C16456 A DEC16456 A DE C16456A DE C0016456 A DEC0016456 A DE C0016456A DE 1088454 B DE1088454 B DE 1088454B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive
wheel
shaft
shafts
fabric
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC16456A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Ernst Ganz
Serge Glitsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Novartis AG
Original Assignee
Ciba Geigy AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy AG filed Critical Ciba Geigy AG
Publication of DE1088454B publication Critical patent/DE1088454B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B23/00Component parts, details, or accessories of apparatus or machines, specially adapted for the treating of textile materials, not restricted to a particular kind of apparatus, provided for in groups D06B1/00 - D06B21/00
    • D06B23/10Devices for dyeing samples

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Umziehen von Stoffbahnen beim Färben für Laboratoriumszwecke Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Umziehen: von Stoffbahnen beim Färben für Laboratoriumszwecke.
  • Beim Färben von Stoffbahnen ist es erforderlich, diese in der Färbeflotte so umzuziehen, daß die gesamte Länge der Bahnen möglichst gleichmäßig mit der Flotte in Berührung kommt. Dies ist besonders wichtig bei Laboratoriumsvorrichtungen, in denen die Färbeeigenschaften bestimmter Farbstoffe oder zu färbender Gewebe untersucht werden sollen.
  • Zum Umziehen von Stoffbahnen in der Färbeflotte sind bereits Vorrichtungen mit zwei.Aufwickelwalzen bekannt, auf welche die zu färbende Stoffbahn abwechselnd auf- bzw. abgewickelt wird. Bei diesen Anordnungen wird jeweils nur die aufwickelnde Walze angetrieben. Die bekannten Anordnungen dienen für Produktionszwecke, also zum Färben sehr langer Stoffbahnen, so daß das Umschalten des Antriebes auf die jeweils aufwickelnden Walzen von Hand vorgenommen werden kann. Für Versuchszwecke ist eine solche Handbedienung umständlich, da hier im allgemeinen nur kurze Stoffbahnen gefärbt werden.
  • Die Erfindung betrifft demgegenüber eine für Labo: ratoriumszwecke bestimmte Vorrichtung zum Umziehen von Stoffbahnen beim Färben. Die beiden Enden der Stoffbahn sind bei einer solchen Vorrichtung an den Aufwickelwellen befestigt, auf die die Stoffbahn abwechselnd auf- und abgewickelt wird, wofür eine Antriebsvorrichtung vorgesehen ist, die jeweils nur die aufwickelnde Welle antreibt. Die Erfindung besteht darin, daß der Antrieb von der einen Welle auf die andere Welle selbsttätig umschaltbar ist durch den Anstieg des Antriebsdrehmomentes an der jeweiligen Antriebswelle nach vollständigem Aufwickeln der Stoffbahn auf dieser.
  • Der Erfindungsgegenstand wird an einigen Ausführungsbeispielen erläutert, die in den Zeichnungen dargestellt sind.
  • Fig. 1 und 2 zeigen die grundsätzliche Anordnung in Ansicht und Grundriß; Fig. 3 bis 5 geben Einzelheiten eines Ausführungsbeispiels =wieder, bei dem Reibräder zur Anwendung kommen; Fig. 6 und 7 zeigen ein Ausführungsbeispiel unter Verwendung von Zahnrädern, während gemäß Fig. S bis 10 zwei Differentiale vorgesehen sind. Fig. 1 zeigt die erfindungsgemäße Anordnung im Aufriß. In dem Färbebecher 10 befindet sich innerhalb der Färbeflüssigkeit 12 die zu färbende Stoffbahn 14. Die beiden Enden der Bahn sind an den Wellen 16 und 18 befestigt. Der Antrieb der beiden Wellen erfolgt über einen Getriebekasten 20, welcher den Antriebsmotor 22 trägt.
  • Die Fig.2 zeigt einen Schnitt durch den Färbe-Becher 10 entlang der Linie A-A. Die zu färbende Bahn 14 ist beispielsweise mittels geschlitzter, hülsenförmiger Klammern 24 mit je einem Ende auf je einer der beiden Wellen 16 und 18 befestigt. Die Haltewirkung der beiden Hülsenfedern muß dabei so groß sein, daß ein Herausziehen der Stoffbahnen bei den auftretenden Antriebsmomenten nicht möglich ist. Darstellungsgemäß ist die Bahn S-förmig aufgewickelt, es läuft also jede Welle beim Aufwickeln im gleichen Drehsinn, darstellungsgemäß im durch die Pfeile 26 und 28 angedeuteten Uhrzeigersinn. Die Bahn wird also bei Antrieb der Welle 16 in Richtung des Pfeiles 30 von der Welle 18 auf die Welle 16 gewickelt, bei Antrieb der Welle 18 im Sinne des Pfeiles 32 von der Welle 16 auf die Welle 18 zurückgewickelt.
  • Gemäß der Erfindung erfolgt der Antrieb der beiden Wellen in der Art und Weise, daß jeweils nur die aufwickelnde Welle durch den Motor angetrieben wird, während die andere Welle frei ablaufen kann. Ist der Streifen bis zum Ende abgewickelt, so hält er infolge der Befestigung des Stoffstreifens an der abrollenden Welle die aufwickelnde Welle fest. Das Drehmoment an der Aufwickelstelle steigt sprunghaft an. Diese sprungartige Erhöhung des Drehmomentes wird erfindungsgemäß dazu benutzt, um im Getriebe 20 die Umschaltung des Antriebes von der bisher aufwickelnden auf die bisher abrollende Welle vorzunehmen. So wird die Stoffbahn dauernd in ihrer vollen Länge zwischen den beiden Wellen hin und her gewickelt, so daB - mit Ausnahme des unter der Befestigungsfeder eingeklemmten Teils - die gesamte Stoffbahn gleichmäßig durch die Färbeflotte gezogen wird. Der Aufwickelvorgang ist dabei völlig unabhängig von der zufälligen Länge der Stoffbahn, die innerhalb der gegebenen Platzverhältnisse beliebig sein kann. Eine spezielle Einstellung des Gerätes auf die jeweils gerade verwendete Stofflänge ist nicht erforderlich.
  • Die Fig. 3, 4 und 5 zeigen Einzelheiten des Antriebes in einem ersten Ausführungsbeispiel. Die beiden Wickelwellen 40 und 42 tragen an ihrem oberen Ende je ein Reibrad44 und 46. Der Motor treibt die Welle48 und das daran befestigte Zahnrad 50. Um die Welle 48 drehbar gelagert ist ferner ein Hebel 52, der an seinem anderen Ende ebenfalls drehbar einen zweiten Hebel 54 trägt. Eine in der Spannung durch die Schraube 55 einstellbare Feder 56 zieht die Enden der Hebel 52 und 54 gegeneinander. Am Ende des Hebels 52 und 54 ist je ein Zahnrad 58 und 60 gelagert, wobei das Zahnrad 58 im Zahnrad 50 und das Zahnrad 60 im Zahnrad 58 kämmt. Mit der Achse des Zahnrades 60 ist festverbunden ein Treibrad 62. Die Antriebswelle 48 ist genau in der Mitte zwischen den Antriebswellen 40 und 42 angeordnet, so daß das Treibrad 62 je nach Lage des Hebelgelenkes entweder auf dem Reibrad 44 oder auf dem Reibrad 46 aufliegen kann. Die Reibräder 44 und 46 sind in Aussparungen einer feststehenden Scheibe 64 derart angeordnet, daß ihr Umfang etwas über den Umfang der Scheibe 64 vorsteht. Seitlich der Reibräder 44 und 46 sind drehbar gelagerte Rollen 66 und 68 angeordnet, so daß sich zwischen Rad 44 und Rolle 66 bzw. Rad 46 und Rolle 68 je eine gegenüber denn Umfang der Scheibe 64 zurückstehende Vertiefung bildet. In der Darstellung der Fig. 5 läuft das Treibrad 62 auf Reibrad 44 und Rolle 66 und treibt damit die Welle 40 an. Da Reibrad 44 und Rolle 66 eine Vertiefung bilden, weist die Feder 56, welche das Treibrad 62 gegen die Scheibe 64 drückt, ein Minimum an Dehnung auf. Ist die Stoffbahn ganz auf der Welle 40 aufgewickelt, so wird dadurch die Welle 40 festgehalten, d. h. das von ihr aufgenommene Drehmoment steigt plötzlich an. Um diesem Drehmoment auszuweichen, rollt das Treibrad 62 auf dem so festgehaltenen Rad 44 gemäß Fig. 5 nach obenhin ab und gelangt auf den oberen Umfangsteil der Scheibe 64. Sie rollt darauf ab, bis sie in die zwischen Rolle 68 und Reibrad 46 gebildete Vertiefung einfällt. In dieser Lage wird nunmehr die Welle 42 angetrieben, während die Welle 40 frei abwickeln kann. Dies dauert so lange, bis der Stoffstreifen auf der Welle 42 vollständig aufgewickelt ist, so daß nunmehr die Welle 42 festgehalten wird. Das Treibrad 62 weicht wieder aus, rollt auf dem festgehaltenen Rad 46 ab und gelangt über den unteren Umfang der Scheibe 64 wiederum in die durch die Rolle 66 und Rad 44 gebildete Vertiefung. Dieses Spiel wiederholt sich jedesmal, sobald der Stoffstreifen vollständig aufgewickelt ist und so die bisher antreibende Welle festhält. Mittels der Justierschraube 55 kann die Zugkraft der Feder 56 so justiert werden, daß bei dem zum Umwickeln des Streifens erforderlichen Drehmoment das treibende Rad 62 jeweils stationär in der durch das antreibende Rad und die Nebenrolle gebildeten Vertiefung läuft und das für den Antrieb der Welle notwendige Drehmoment überträgt, während sie beim Ansteigen des Drehmomentes über diesen Wert auf dem bisher angetriebenen Rad abrollt und so über den Umfang der Scheibe 64 auf die gegenüberliegende Rolle gelangt. Die Fig. 6 und 7 zeigen ein weiteres Beispiel. Die Wellen 70 und 72 tragen an ihrem oberen Ende je ein Zahnrad 74 und 76. Jeweils eines dieser Zahnräder wird über ein Zwischenrad 78 von dem auf der Motorwelle 80 sitzenden Zahnrad 82 angetrieben. Das Zahnrad 78 sitzt auf einer um die Antriebswelle 80 drehbaren Wippe 84. Es kann also je nach der Lage der Wippe entweder das Zahnrad 74 oder das Zahnrad 76 mit dem Rad 82 kuppeln. Der Arm 85 der Wippe 84 wird nun in einem Stiftrad 86 gegen Drehung festgehalten, wobei das Stiftrad 86 seinerseits durch eine Kugel 88 festgehalten wird, welche durch eine Feder 90 in den Zwischenraum zwischen zwei Stiften des Rades 86 gedrückt wird. In der dargestellten Lage wird die Welle 72 angetrieben. Ist die Stoffbahn auf der Welle 72 vollständig aufgewickelt, so hält sie die Welle fest. Das Zahnrad 78 versucht auf dem Zahnrad 76 abzurollen. Dadurch steigt. die vom Zahnrad 78 auf die Wippe 84 ausgeübte Reaktionskraft, bis. diese die Hemmung des Stiftrades 86 durch Kugel 88 und Feder 90 überwinden kann und in die Gegenstellung umschlägt. In dieser überträgt das Zahnrad 78 nunmehr das Drehmoment von der Motorwelle auf das Zahnrad 74. Es wird in dieser Stellung gehalten dadurch, daß nunmehr das Ende 94 der Wippe 84 auf einem Stift des Stiftrades 86 aufliegt. Ist der Streifen der Welle70 vollständig aufgewickelt, so bewirkt die Reaktionskraft wiederum das Umschlagen der Wippe. Dieses Spiel wiederholt sich jeweils, sobald der Streifen auf einer der beiden Wellen vollständig aufgewickelt ist und dadurch die Aufwickelwelle festhält. Das zum Umschlagen erforderliche Drehmoment und damit der auf den Stoffstreifen während des Umschlagens ausgeübte Zug läßt sich durch Verstellen der Spannung der Feder 90 regeln.
  • Der Vorteil dieser Anordnung gegenüber der Anordnung der Fig. 3 bis 5 liegt in einem erheblich vereinfachten. Aufbau sowie in einer Möglichkeit, die Stoffspannung beim Umschalten auch während des Laufens der Apparatur zu justieren. Dies ist möglich, weil bei der Anordnung der Fig. 6 und 7 die zur Justierung dienende Feder 90 ortsfest ist. Im Gegensatz dazu läuft bei der Anordnung der Fig. 3 bis 5 die zur Justierung dienende Feder 56 mit dem Hebeldreieck 52/54 absatzweise um.
  • Die Fig. 8 bis 101 zeigen ein drittes Ausführungsbeispiel, bei welchem das Umsteuern durch das abwechselnde Festhalten der Räderkäfige zweier Differentiale erfolgt. Die Wickelachsen 102 und 104 werden über die Differentiale 106 und 108 und die Zahnräder 110 und 112 durch das auf der Motorwelle 114 befindliche Zahnrad 116 angetrieben. Die Räderkäfige 118 und 120 der beiden Differentiale 106 und 108 greifen mit je einem Haltestift 122 und 124 in ein Stiftrad 126 mit drei Stiften 128 ein. Die Lage des Stiftrades ist durch ein weiteres mit dem Rad 126 eine bauliche Einheit bildendes sechsstiftiges Rad 130, und die Kugel 132 mit Feder 134 so fixiert, daß immer entweder der Haltestift 122 oder 124 festgehalten wird, während der andere Haltestift frei ist, so daß der zugehörige Käfig frei umlaufen kann. Um zu vermeiden, daß beim Umschalten einer der Stifte 128 gegen einen Haltestift ansteht und so das Stiftrad 126 am Drehen verhindert wird, sind die Haltestifte mittels *der Federn 129 federnd in den Käfigen 118 und 120 gelagert. In dem dargestellten Zustand wird der Käfig 120 durch Anliegen. des Haltestiftes 124 an. einen der Stifte 128 des Stiftrades 126 festgehalten. Es wird also die Welle 104 von der Motorwelle 114 über die Zahnräder 116/112 und über das im feststehenden Käfig 120 umlaufende Kegelrad 136 angetrieben und der Stoffstreifen auf der Welle 104 im Sinne des Pfeiles 138 aufgewickelt. Durch den abwickelnden Stoffstreifen wird die Welle 102 im Sinne des Pfeiles 140 mitgenommen.
  • Die Welle 102 läuft also im gleichen Drehsinn um wie das ebenfalls von der Welle 114 über das Zahnrad 116 angetriebene Zahnrad 110. Da beide Wellen über das Planetenrad des Differentials 106 fest im Eingriff sind, muß dies ausgeglichen werden durch ein entsprechendes Umlaufen des Käfigs 118 des Differentials 106, was ohne weiteres möglich ist, da der Vorsprung 122 bei der dargestellten. Lage des Stiftrades 126 frei ist. Ist der Streifen vollständig auf der Welle 104 aufgewickelt, so hält er die Welle 104 fest. Die über das Kegelrad 136 auf den Käfig 120 des Differentials 108 ausgeübte Reaktionskraft reicht aus, um über den Vorsprung 124 die Hemmkraft der Feder 134 zu überwinden und dadurch das Stiftrad um eine Teilung der Stifte 130 zu verdrehen. In dieser Stellung ist nunmehr der Käfig 120 frei und der Käfig 118 fest. Das Antriebsmoment wird also jetzt auf die Welle 102 übertragen, welche nunmehr den Streifen von der jetzt frei umlaufenden Welle 104 abwickelt.
  • Die Vorteile der Anordnung gemäß den Fig. 8 bis 10 liegen darin, daß bei diesen weder Reibrollen verwendet werden, wie bei der Anordnung der Fig. 3 bis 5, noch Zahnräder in oder außer Eingriff gebracht werden müssen, wie bei der Anordnung der Fig. 6 und 7. Die Anordnung arbeitet also praktisch ohne Verschleiß. Bei der Verwendung von Treibrädern tritt bei höheren an der Wickelwelle erforderlichen Drehmomenten eine gewisse Abnutzung der Reibflächen auf, desgleichen ist die Verwendung von Reibrädern bei den oft in Färbereien bestehenden angreifenden Atmosphären gelegentlich unzweckmäßig. Bei der Anordnung der Fig. 6 und 7 läßt sich beim Umschlagen eine gewisse Beanspruchung der Zähne der in und außer Eingriff kommenden Zahnräder nicht ganz vermeiden.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Umziehen von Stoffbahnen beim Färben für Laboratoriumszwecke mit zwei Aufwickelwellen, an welchen die beiden Enden der Stoffbahn befestigt sind und auf welche die Stoffbahn abwechselnd auf- und abgewickelt wird, und einer Antriebsvorrichtung, welche jeweils nur die aufwickelnde Welle antreibt, dadurch geke=-zeichnet, daß der Antrieb von der einen Welle auf die andere Welle selbsttätig umschaltbar ist durch den Anstieg des Antriebsdrehmomentes an der jeweiligen Antriebswelle nach vollständigem Aufwickeln der Stoffbahn auf dieser.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltung des Antriebes durch eine Arretierung gesperrt ist, deren Haltekraft durch den nach vollständigem Aufwickeln auftretenden Anstieg des Antriebsdrehmomentes, nicht jedoch durch das normale zum Umwickeln erforderliche Drehmoment überwunden wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufwickelwellen (40, 42) Reibräder (44, 46) tragen, welche geringfügig aus zwei gegenüberliegenden Aussparungen einer Kreisscheibe (64) herausragen und durch ein vom Antriebsmotor (22) dauernd angetriebenes Treibrad (62) antreibbar sind, welches unter Federdruck abwechselnd jeweils auf einem der Reibräder aufliegt, beim Anstieg des Antriebsdrehmomentes jedoch auf dem Umfang der Kreisscheibe abrollt und so zum anderen Reibrad gelangt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß neben jedem Reibrad (44, 46) eine frei bewegliche Hilfsrolle (66, 68) angebracht ist, derart, daß sich das Treibrad (62) jeweils auf einem Reibrad und einer Hilfsrolle abstützt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Auflagefederdruck des Treibrades (62) einstellbar ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Aufwickelwellen (70, 72) Zahnräder (74, 76) tragen und über ein Zwischenzahnrad (78) von einem mit dem Antriebsmotor fest verbundenen, in der Mitte zwischen beiden Wellen liegenden Zahnrad (82) antreibbar sind, wobei das Zwischenzahnrad auf einer Wippe (84) gelagert und die Wippe in zwei Stellungen arretierbar ist, indem das Zwischenrad jeweils mit einem der auf den beiden Wellen sitzenden Zahnräder im Eingriff steht.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Aufwickelwellen (102, 104) über je ein Differential (106, 108) mit dem Antriebsmotor fest gekuppelt sind und daß jeweils abwechselnd einer der beiden Radkäfige (118, 120) der Differentiale durch eine Arretierung (126) festhaltbar ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltekraft der Arretierung durch Verstellen der Spannung einer Feder (90 bzw. 134) justierbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 633 954, 585 156.
DEC16456A 1958-02-20 1958-03-11 Vorrichtung zum Umziehen von Stoffbahnen beim Faerben fuer Laboratoriumszwecke Pending DE1088454B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3841579A (en) * 1972-04-17 1974-10-15 Beethold Fototype Gmbh Reeling device for information carrier film

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE585156C (de) * 1932-08-06 1933-09-29 Sarl Goubillon Antrieb fuer Jigger mittels Konusscheiben
DE633954C (de) * 1935-09-01 1936-08-12 C G Haubold A G Breitfaerbemaschine mit Geweberuecklauf (Jigger)

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