DE2000840C3 - Fadenliefer- und -speichervorrichtung - Google Patents
Fadenliefer- und -speichervorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Fadenliefer- und
-speichervorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruches. Eine derartige Vorrichtung ist in der
GB-PS 3 52 454 beschrieben. Diese weist zwei Walzen auf, die von einem gemeinsamen A.ntrieb angetrieben
werden. Eine der Walzen ist derart schräg zur
Mittelachse des Wickelkörpers eingestellt, daß sie die
axiale Förderung der Fadenwindungen bewirkt Der Fadenabzug erfolgt überkopf. Der Faden wird dabei
durch eine öse eines radial zum Wickelkörper an dessen unterem Ende angeordneten Armes geführt Dieser
Arm ist mittels einer Rutschkupplung auf einer mit dem Wickelkörper konzentrischen, angetriebenen Achse
gelagert Je nach dem Verhältnis zwischen der Abzugsgeschwindigkeit des Fadens von dem Wickelkörper zur Zuführungsgeschwindigkeit rastet diese
Rutschkupplung ein oder aus, so daß sich der Arm entweder im gleichen Drehsinn wie die Walzen oder
dazu entgegengesetzt bewegt Die Zahl der auf dem Wickelkörper entstehenden Fadenwindungen nimmt
dementsprechend zu oder ab. Das Oberschreiten einer maximalen Windungszahl oder das zu rasche Abrutschen der Windungen nach unten wird durch eine
Steuereinrichtung bewirkt, die einen zwischen den Walzen im unteren Bereich des Wickelkörpers
schwenkbar angeordneten Hebel aufweist In Normalstellung ragt ein Arm dieses Hebels in Form einer nach
unten geneigten Fläche aus dem von den Walzen bestimmten ideellen Umriß des Wickelkörpers heraus.
Wenn die Fadenwindungen bei ihrer axialen Bewegung nach unten auf diese schräge Fläche auflaufen, bewirken
sie ein Verschwenken des Hebels, wodurch dieser mit dem Schaltelement in Kontakt kommt. Dessen Betätigung schaltet eine Magnetspule ein, worauf diese einen
Magnetkern anzieht Die Bewegung des Magnetkerns hat eine Verstellung des Treibriemens der Antriebseinrichtung relativ zum konischen Antriebsrad zur Folge
derart, daß die Walzen langsamer laufen, bis die Zahl der Windungen zurückgeht und eine Feder den
Treibriemen in die ursprüngliche Stellung zurückdrängt. Diese Einrichtung arbeitet mit im Aufbau und im
Betrieb störanfälligen Bauteilen und kann letztlich das Abrutschen von Windungen, falls dieses schnell erfolgt,
nicht verhindern, da der die Bewegung aufhaltende vorstehende Hebelarm ja durch dse Windungen nach
innen, also aus dem Weg gedruckt wird. Ein Stillsetzen der bekannten Fadenliefervorrichtung durch die Steuereinrichtung ist nicht möglich.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Fadenliefer- und
-speichervorrichtung der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, die einen einfachen Aufbau aufweist.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Hauptanspruches aufgeführten Merkmale gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Fadenliefer- und -speichervorrichtung bildet die schwenkbare Walze
selbst das Schaltelement. Die vom Einführungsbereich des Wickeikörpers axial in den Abzugsbereich wandernden Fa;;enwindungen zieh... das freie Ende der
schwenkbaren Walze kontinuierlich in Richtung auf die Mittelachse hin. Das dem Schwenkpunkt nahe anderen
Ende der schwenkbaren Walze bewegt sich zwangsläufig entgegengesetzt und kann beim Erreichen eines
bestimmten Ausschlages ein Oigan der Steuereinrichtung, beispielsweise einen Kontakt, beaufschlagen.
Dabei kann die langsame Schwenkbewegung der Walze von einem bestimmten Punkt an zu einem stufenweisen
Ändern der Walzengeschwindigkeit ausgenützt werden, und/oder zum Abschalten des Antriebes für oie Walzen,
sofern dieser unabhängig von den der Vorrichtung vor- bzw. nachgeschalteten Vorrichtungen arbeitet. Die
unmittelbare Wechselwirkung zwischen der schwenkbaren Walze und den auf ihr axial wandernden
Fadenwindungen ermöglicht ein sehr feinfühliges, somit
genaues Steuern der Vorrichtung abhängig von der Zahl
der Windungen und der Fadenspannung. Da ein zusätzliches Schaltelement, wie es bei der oben
geschilderten bekannten Vorrichtung der Hebel darstellt, entfällt, ist der Aufbau der Vorrichtung einfacher,
robuster und weniger störanfällig.
Vorteilhafte Weiterbildung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet
Ein Ausfühiungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße
Fadenliefer- und -speichervorrichtung,
Fig.2 eine schematisierte Walzenanordnung der Vorrichtung nach F i g. 1 von der Seite gesehen,
Fig.3 eine schematisierte Ansicht der oberen Walzenenden,
F i g. Λ eine schematisierte Seitenansicht zweier in der
Vorrichtung diametral voneinander angeordneter Walzen,
Fig.5 eine schematisierte Ansicht der Walzen und
einer Abwickeleinrichtung von unten gesehen.
Fig.6 ein Schema eines Teils einer Antriebseinrichtung
für die Vorrichtung,
F i g. 7 eine Steuereinrichtung der Vorrichtung und eine mit ihr zusammenwirkende Walze im Längsschnitt,
F i g. 8 die Steuereinrichtung und die Walze nach F i g. 7 in einer anderen Betriebsstellung und
F i g. 9 eine Detailansicht der Vorrichtung von unten.
Die gezeichnete Fadenliefer- und -speichervorrichtung weist einen Wickelkörper auf, durch dessen
Mittelachse 1 der in Fig. 1 gezeichnete Längsschnitt gelegt ist. Konzentrisch um die Mittelachse 1 sind vier
Walzen 2 bis 5 jeweils um ihre eigene Achse drehbar angeordnet. In Fi g. 1 ist die Walze 4 nicht geschnitten
dargestellt. Die Walzen sind an einem Ende in einem als Befestigungsplatte ausgebildeten Gestell 6, am anderen
Ende in einer Stützplatte 7 gelagert, wobei die Stützplatte 7 mittels eines zentralen Rohres 8 mit dem
Gestell 6 verbunden ist. Das Gestell 6 und die Stützplatte 7 bilden zusammen ein stillstehendes
Tragteil für die Achsen der Walzen.
Die Walze 2 ist frei drehbar gelagert, während die Walzen 3 bis 5 antreibbar sind. In angetriebenem
Zustand verleihen sie einem im Bereich des Gestelles 6 zugeführten Faden 9 eine Bewegung "im der Wickelkörper
und wickeln den Faden in Form von Windungen auf. Das dem Gestell 6 nahe EnJe der Walzen 2 bis 5 bildet
somit das Fadenzuführende. Als Antriebsvorrichtung für die Walzen 3 bis 5 ist im Gestell 6 ein Motor 10
angeordnet, der ein Zahnrad 11 treibt. Das Zahnrad U treibt ein Zahnrad 12 auf der Achse der Walze 3, das mit
einem auf der Mittelachse 1 frei gelagerten Zahnrad 13 kämmt. Dieses treibt seinerseits Zahnräder 14 und 15,
die fest mit den Achsen der Walzen 4 bzw. 5 verbunden sind. Die Walzen 3 bis 5 werden somit in der gleichen
Drehrichtung bewegt. Eine schematische Darstellung dieser Antriebseinrichtung ohne den Motor 10 ist in
F i g. 6 dargestellt.
Die Achsen aller Walzen 2 bis 5 sind, wie in F i g. 2 bis 4 dargestellt, relativ zur Mittelachse 1 schräggestellt.
Diese Schrägstellung ist insbesondere aus den Schemadarstellungen
in F i g. 3 und 4 ersichtlich. Die Schrägstellung bewegt sich in der Größenordnung von etwa 1°.
Diese geringe Neigung bringt kein Problem der Bewegungsübertragung zwischen den Zahnrädern 11
bis 15 mit sich, genügt jedoch, um eine Weiterbewegung der Fadenwindungen oeim Aufspulen in axialer
Richtung des Wickelkörpers zu bewirken.
Dem Antriebsmotor 10 isf eine Steuereinrichtung 16 zugeordnet, die mit der Walze 2 zusammenwirkt. Diese
Anordnung ist in den F i g. 7 und 8 in zwei Arbeitsteilungen
nochmals gezeigt Die Steuereinrichtung 16 bewirkt ein Ein- und Ausschalten des Motors 10 und
damit über die angetriebene Walzen 3 bis 5 das Bewegen bzw. Stillsetzen der auf den Wickelkörper
aufgespulten Fadenwindungen 17, abhängig von deren Menge. Die Walze 2 ist auf einer nichi rotierenden
ίο Achse 18 mittels Kugellagern 19 und 20 drehbar
gelagert. Die Achse 18 ist um einen Schwenkpunkt 21 in einer Halteplatte 22 des Gestells 6 schwenkbar gelagert.
Das dem Schwenkpunkt 21 ferne Ende der Achse 18 ist in einem Schlitz 23 der Stützplatte 7 beweglich geführt,
wie aus der Schemadarstellung der F i g. 9 ersichtlich ist. Der Schlitz 23 verläuft etwa um 45° zur Vertikalen
(siehe Fig.9). Das dem Schwenkpunkt 21 nahe Ende
der Achse 18 ist starr mit einem Arm 32 verbunden, dessen freies Ende an einem Mikrokontakc der
Steuereinrichtung 16 anliegt und m,; einer Zugfeder 24 verbunden ist. Dabei wirkt auf dieses Enoe des Armes 32
sowohl die Zugkraft der Feder 24 als auch eine nicht gezeichnete, den Kontakt gegen den Arm 32 drürkende
Feder in der Steuereinrichtung 16. Wenn sich die Zahl
der FaJenwindungen vergrößert, wobei diese gleichzeitig axial in den unteren Bereich, d. h. dem freien Ende
der Walze 2 zuwandern, üben die Fadenwindungen auf die Walze 2 eine radial zur Mittelachse 1 gerichtete
Zugkraft aus. Die Walze 2 bewegt sich dadurch kontinuierlich in die in F i g. 8 gezeigte Stellung. Das
freie Ende der Achse 18 wird dabei im Schlitz 23 zusätzlich zur Radialbewegung in zu dieser senkrechten
Richtung geführt In der Endstel'.ung überwindet das freie Ende des Armes 32 die sowohl von der Feder 24 als
auch von dem Mikrokontakt aufgebrachte Belastung und bringt diesen in Schaltstellung. Der Motor 10 wird
dabei ausgeschaltet, die Garnwindungen 17 zum Stillstand gebracht Der Zeitpunkt dieses Schaltvorganges,
d. h. die Menge des aufzuspulenden Fadens, ist durch die Spannung der Feder 24 einstellbar. Der Schlitz
23 in der Stützplatte 7 ist so angeordnet daß die Schrägstellung der Walze 2 in einer zur Mittelachse
parallelen und zum Abstand der Walzenachse zur Mittelachse senkrechten Ebene die durch das radiale
Einwärtsschwenken sich ergebende Umfangsänderung und die dadurch bewirkte axiale Beschleunigung der
Fadenwindungen gerade ausgleicht
Wie aus Fig.7 und 8 ersichtlich, ist der Schwenkpunkt
21 der Walze 2 innerhalb der Walze angeordnet, so daß das mit der Steuereinrichtung zusammenwirkende
Ende dieser Walze einen größeren Spielraum aufweist
Der Faden wird von einer nichtgezeichneten
Textilmaschine vom Wickelkörper überkopf abg?zogen. Das Abzugsende des Fadens ist mit 25 üezeichnet
und läuft von den Walzen 2 bis 5 über eine sich drehende Scheibe 26 ab, die mit einem Wulst 27 und einem daran
angeordneten Bremsring 28 versehen ist Der Bremsring 28 weist daran ringförmig angeordnete Finger auf,
6ö die schräg nach unten gestellt sind. Deren Dicke
und/oder Anordnungsdichte bestimmt die Große des Reibungskoeffizienten. Die Scheibe 26 ist mitteis
Kugellagern 29 drehbar auf dem Rohr 8 gelagert Ihr Antrieb erfolgt üHr die Mittelachse 1 durch ein
Zahnrad 30, das fest an deren oberen Ende angebracht ist. Das Zahnrad 30 kämmt mit dem Zahnrad 11 des
Motors 10, wie aus der schematischen Antriebsdarstellung der F i g. 6 ersichtlich ist. Damit wird die Scheibe 26
in gleicher Richtung wie die Walzen 2 bis 5 gedreht und
zwar in einer Geschwindigkeit, die durch die Auslegung der Zahnräder in ein bestimmtes Verhältnis zur
Aufspulgeschwindigkeit des Fadens gebracht ist.
Wie aus F i g. 1 ersichtlich, weist die Walze 4 am Fadenzuführungsende einen konischen Flansch 31 auf,
durch den die erste Windung des Fadens 9 länger in axialer Richtung geführt wird, als es die Schrägstellung
der Walzenachsen bewirkt.
Am Abzugsende des Wickelkörpers weisen die Walzen 2 bis 5 sich konisch erweiternde Abschnitte 33
auf, die auf sie auflaufende Fadenwindungen gegeneinander drücken und damit eine dichtere Wicklung
bewirken.
Am Gestell 6 ist zum Anbringen an einer Verarbeitungsmaschine, beispielsweise einer Strickmaschine, ein
Winkel 34 mit einer Halteschraube 35 angeordnet. Kerner weist das Gesteii 6 einen Arm 3ό auf, der an
seinem Ende eine Fadenführung 37 trägt. Die Fadenführung 37 fluchtet mit der Mittelachse J In einem in F i g. I
mit 38 bezeichneten Teil des Gestells 6 ist ein nicht gezeichneter Fadenprüfer bekannter Art angeordnet,
an dem der Faden 9 vor dem Aufspulen vorbeigeführt wird. Der Fadenprüfer stoppt die weiterverarbeitende
Maschine, wenn Fehler am Faden festgestellt werden.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist in erster Linie
für besonders schwierig zu verarbeitende Fäden oder Garne, wie nichtumsponnenes Gummi bestimmt, aber
auch für mehr oder weniger elastische synthetische Garne.
Die Zahl der Walzen ist von 2 an aufwärts variierbar
Davon kann, den jeweiligen Arbeitsbedingungen angepaßt, eine beliebige Anzahl von eins an aufwärts
antreibbar, der Rest frei drehbar angeordnet sein.
Beim Ausführungsbeispiel sind die Achsen sämtlicher Walzen schräggestellt. |e nach der Beschaffenheit des
Fadens kann für die axiale Weiterbeförderung der Fadenwindungen die .Schrägstellung einer Achse ausrei
chen.
Die Elemente, die beim Verschwenken der mit der Steuereinrichtung zusammenwirkenden Walze auf die
Steuereinrichtung wirken, können durch geeignete andere Organe ersetzt werden, beispielsweise durch ein
Hebelsystem. Es ist auch möglich, das dem Schwenkpunkt nahe Ende der betreffenden Walzenachse
unmittelbar auf einen Kontakt wirken zu lassen.
Die Führungseinrichtung zum Ausgleich der Radial
gg
starren, hebelartigen oder getriebeartigen Kopplungs
element oder mehreren derartigen Elementen bestehen die beim radialen Verschwenken de schwenkbarer
Walze eine oder mehrere der übrigen Walzen in einei zum Abstand der Walzenachsen zur Mittelachse
senkrechten und zur Mittelachse parallelen Ebene verstellen oder derart versetzen, daß der Umfang de;
Wickelkörpers unverändert bleibt. Es ist auch möglich
das ausgL ichende Verstellen einer anderen als dei
schwenkbaren Walze über die durch das Verschwenker der verstellbaren Walze beaufschlagten Steuereinrich
tung her zu bewirken.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Fadenliefer- und -speichervorrichtung mit einem Wickelkörper, dem eier Faden tangential
zuführbar und auf dem die Fadenwindungen axial verschiebbar sind, mit einem stillstehenden Tragteil,
in dem um die Mittelachse des Wickelkörpers mindestens zwei Walzen angeordnet sind, die
jeweils um ihre eigene Achse drehbar sind, wobei wenigstens eine der Walzen antreibbar und die
Achse wenigstens einer der Walzen relativ zur Mittelachse in einer zu ihrem Abstand von der
Mittelachse senkrechten und zur Mittelachse parallelen Ebene cohräggestellt ist, und mit einer die
Walzenantriebseinrichtung abhängig von der Menge des aufgespeicherten Fadens beeinflussenden
Steuereinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Walzen radial zur Mittelachse (1)
des Wickeäkärpers schwenkbar angeordnet ist, daß
die Steuereinrichtung (16) mit dieser Walze (2) gekoppelt ist, und daß ihr Verschwenken von den auf
dem Wickelkörper aufgebrachten Fadenwindungen (17) auslösbar ist
2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ei»ver der Walzen des
Wickelkörpers eine derart verstellende Führungseinrichtung (23) zugeordnet ist, daß der Einfluß der
radialen Schwenkbewegung auf die Axialförderung der Fadenwindungen (17) zumindest ausgleichbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens e.:-.e der Walzen des
Wickelkörpers durch dh Führungseinrichtung (23) in eine der Axialförderurig df- Fadenwindungen
entgegenwirkende Schrägstellung in einer zum Abstand der Walzenachse von der Mittelachse
senkrechten und zur Mittelachse parallelen Ebene verstellbar ist.
4. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die ^0
schwenkbare Walze (2) an ihrem im Bereich des Fadenzulaufs liegenden Ende schwenkbar aufgehängt und im Bereich ihres anderen Endes radial
nach innen schwenkbar ist.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, ^5
dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtung zum Erzwingen einer Schrägstellung in einer
zum Abstand der Walzenachse von der Mittelachse senkrechten und zur Mittelachse parallelen Ebene
der schwenkbaren Walze (2) aus einer von einem axialen Verlängerungsansatz der schwenkbaren
Walze durchsetzten Ausnehmung in einer die Walzen abstützenden Platte (7) des Tragteiles
besteht.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Walzen durch die
Führungseinrichtung (23) während des Verschwenkens der Walze (2) derart radial versetzbar ist, daß
der Um'ang des Wickelkörpers konstant bleibt.
60
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| CH140570A CH508545A (de) | 1969-04-11 | 1970-02-02 | Fadenliefer- und -speichervorrichtung |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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