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DE1088380B - Automatische Luftdruck-Pruef- und -Fuelleinrichtung fuer Luftbereifungen - Google Patents

Automatische Luftdruck-Pruef- und -Fuelleinrichtung fuer Luftbereifungen

Info

Publication number
DE1088380B
DE1088380B DES67613A DES0067613A DE1088380B DE 1088380 B DE1088380 B DE 1088380B DE S67613 A DES67613 A DE S67613A DE S0067613 A DES0067613 A DE S0067613A DE 1088380 B DE1088380 B DE 1088380B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
air
contacts
switch
tire
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES67613A
Other languages
English (en)
Inventor
Hideo Kumaki
Izumi Ishikawa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SHINAGAWA SEISAKUSHO Co L
Original Assignee
SHINAGAWA SEISAKUSHO Co L
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SHINAGAWA SEISAKUSHO Co L filed Critical SHINAGAWA SEISAKUSHO Co L
Publication of DE1088380B publication Critical patent/DE1088380B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S5/00Servicing, maintaining, repairing, or refitting of vehicles
    • B60S5/04Supplying air for tyre inflation
    • B60S5/043Supplying air for tyre inflation characterised by the inflation control means or the drive of the air pressure system
    • B60S5/046Supplying air for tyre inflation characterised by the inflation control means or the drive of the air pressure system using electrical or electronical means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

  • Automatische Luftdruck-Prüf-und Tülleinrichtung für Luftbereifungen Die Erfindung richtet sich auf eine automatische Luftdruck-Prüfeinrichtung für Bereifungen, mittels welcher ein erforderlicher Luftdruck aufrechterhalten bzw. hergestellt werden kann.
  • Ein Hauptziel der Erfindung ist es, die schnelle und genaue Messung des Luftdruckes an Autobereifungen zu erleichtern und Luft in den Reifen auf einen vorbestimmten Druck selbsttätig nachzufüllen bzw. abzulassen.
  • Üblicherweise wird beim Aufpumpen von Autoreifen Luft erst nachgefüllt, nachdem der Reifendruck mittels eines Reifendruckmessers vorher gemessen worden ist. Bei solcher Methode besteht jedoch nicht nur die Möglichkeit eines Irrtums bezüglich der Ablesung des Druckes, sondern es ist auch mühsam, zu messen, zu füllen und den Luftdrucküberschuß abzulassen, bis der erforderliche Druck in jedem Reifen erreicht ist. Es ist bekannt, daß bei einem nicht richtigen Reifendruck schnelle Abnutzungen an den Bereifungen und an der Karosserie des Fahrzeuges die Folge sein können und daß falscher Luftdruck außerdem den Fahrkomfort und die Fahrsicherheit beeinträchtigen kann.
  • Die Erfindung bezweckt, eine Einrichtung zu schaffen, um diese Nachteile zu vermeiden, und soll es ermöglichen, automatisch den Luftdruck anzuzeigen und Luft in einen Reifen zu füllen, bis der Reifendruck einen bestimmten gewünschten Wert erreicht, und besteht darin, daß je ein Magnetventil in jedem mit dein Kompressor in Verbindung stehenden Leitungszweig, nämlich in der zum Kompressor führenden Leitung, in der Auslaßleitung und in der zu einem relaisartigen Luftdruckanzeiger führenden Leitung, angeordnet ist und daß diese Magnetventile aufeinanderfolgend und wiederholt mittels des relaisartigen Luftdruckanzeigers und eines zyklisch betätigten Umschalters, der ein von einem Synchronmotor angetriebener Trommelschalter sein kann, betätigt werden, um in selbsttätigerWiederholungeinenRest-Luftdruck aus dem Leitungsnetz momentan abzulassen, den in dem Reifen vorhandenen Luftdruck anzuzeigen und Druckluft in den Reifen zu füllen oder sie aus dem Reifen abzulassen, bis der Reifendruck einen vorbestimmten Wert erreicht.
  • Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese an Hand der Zeichnungen erläutert. Es zeigt Fig. 1 die Erfindung in ihrer Gesamtanordnung schematisch und Fig. 2 ein elektrisches Strornlaufbild der zur Betätigung der Einrichtung dienenden elektrischen Stromkreise.
  • In Fig. 1 bezeichnet C einen Kompressor, Ti einen Reifen, P einen relaisartigen Luftdruckanzeiger (Kontaktmanometer) mit einem beweglichen Zeiger P, und einem Einstellzeiger P.. Der Einstellzeiger P, ist mit einem oberen und unteren Grenzkontakt H und L versehen, die auf der rechten und linken Seite des Einstellzeigers P., einen Winkel zwischen sich einschließend und mit dem Einstellzeiger fest verbunden, angeordnet sind, so daß sie sich zusammen mit dem Einstellzeiger P2 bewegen. Die Zeiger P, und P, sind so zueinander angeordnet, daß der bewegliche Zeiger, wenn er den oberen oder unteren Grenzkontakt überschreitet, mit einem dieser Grenzkontakte Kontakt macht, indem er bei seiner Bewegung den betreffenden Kontakt beaufschlagt. Mit Fi ist die Hauptluftzufuhrleitung bezeichnet, die von dem Kompressor C kommt und durch die Anschlußleitung F2 zu einem Reifen Ti führt und die über eine Abzweigleitung F., mit dem Druckanzeigegerät P verbunden ist und außerdem mit einer Abzweigleitung F4 für den Luftauslaß in Verbindung steht.
  • Gemäß der in Fig. 1 dargestellten Ausführung der Erfindung ist in jeder dieser Leitungen, nämlich in der Hauptluftzufuhrleitung F" der Abzweig-Auslaßleitung F4 und der Abzweigleitung F., die zum Druckanzeiger führt, je ein Magnetventil Vl, V, und V, vorhanden, die geöffnet sind, wenn sie unter Strom stehen.
  • Die Magnetspulen dieser Ventile Vl, V2 und V, sind mit einer Wechselstromquelle AC (Fig. 2) über 2inen Hauptschalter SW, und einen Handschalter SW2 verbunden, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß sie in wiederholter Folge selbsttätig geöffnet und geschlossen werden können, bis der Druck in einem Reifen seinen voreingestellten genauen Wert erreicht hat, wobei die Steuerung der Magnetventile durch das Zusammenwirken des Kontaktmanometers P, verschiedener Relais MC und Kontakte DS' eines Trommelschalters erfolgt, der durch einen Elektromotor, vorzugsweise einen Synchronmotor SAI, angetrieben wird.
  • In dem Schaltbild nach Fig. 2 bedeutet L,. eine Kontrollampe, die dann leuchtet, wenn der Hauptschalter SW:, geschlossen ist. T ist ein Transformator, dessen Primärwindung an einem Wechselstromnetz liegt und dessen Sekundärwindung über eine Doppeltriode VG an Gleichstromrelais MC, und MC, liegt, die jeweils dann ansprechen, wenn der obere oder der untere Grenzkontakt H oder L des Kontaktmanometers P geschlossen ist. Rl, R, und R., sind Widerstände; MC, ist ein Wechselstromrelais, welches das Magnetventil V, betätigt; MC2 und MC, sind Wechselstromrelais für einen Summer B und eine Kontrolllampe L., die akustisch und optisch die Beendigung des Vorganges anzeigen. SM stellt einen Synchronmotor für den Antrieb eines Trommelschalters mit einer Anzahl von Kontakten dar, von denen nur die Kontakte DS, bis DS., dargestellt sind. Der Kontakt DS1 des Trommelschalters steuert den Stromkreis zur Betätigung der Magnetventile V, und V,; der Kontakt DS2 steuert den Stromkreis zur Betätigung des Magnetventils V2 für die Momentenlüftung; der Kontakt DS, steuert den Stromkreis für das Magnetventil V3, und die Kontakte DS4 und DS, steuern die Stromkreise für den Summer B und die Kontrolllampe L..
  • Die vorerwähnten Schaltelemente sind gemäß dem Schaltschema nael-t Fig. 2 miteinander verbunden. Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Zuerst wird der Hauptschalter SPV,. geschlossen und das Ende des Luftschlauches F, mit seiner Anschlußklernme an das nicht dargestellte Luftventil des betreffenden Reifens Ti gelegt. Dann fließt ein Strom durch das Magnetventil V, über die normalerweise ,geschlossenen Kontakte 1 und 2 des Wechselstromrelais MC., und die Folge davon ist, daß das Magnetventil V, öffnet, aber während der Handschalter SW2 noch offen ist, bleiben die Magnetventile V, und V2 geschlossen. Auf diese Weise wird die Verbindungsleitung zwischen dem Reifen Ti und dem Druckanzeiger P geöffnet, und der bewegliche Zeiger P, des Druckanzeigers P zeigt den Luftdruck im Reifen Ti an. Wenn man nur den Luftdruck im Reifen prüfen wollte, würde diese ganze Betätigung ausreichend sein. Um jedoch den Reifen auf einem bestimmten Luftdruck zu halten, muß der Einstellzeiger P2 auf diesen bestimmten Wert eingestellt werden, und der Handschalter Sg', muß geschlossen werden. Dann spricht das Wechselstromrelais MC, an und öffnet die normalerweise geschlossenen Kontakte 1 und 2 und schließt die Kontakte 2 und 3, wodurch das Magnetventil V, stromlos wird und schließt, während gleichzeitig der Synchronmotor SM anläuft, der den Trommelschalter mit den Kontakten DS antreibt, um das Öffnen und Schließen derselben in der Folge DS, --> DS2 -> DS.3 -> DS, 'und bei dem anderen KontalctsatzDS4--->-DS"---#-DS4-zu bewirken, von denen jeder wiederum öffnet und schließt.
  • Zur Erklärung sei angenommen, daß der Vorgang mit dem Kontakt DS, beginnt. Wenn der Luftdruck im Reifen Ti niedriger als der Sollwert ist, auf den der Einstellzeiger P, eingestellt ist, dann macht der bewegliche Zeiger P, des -Dru--kmessers P Kontakt mit dem unteren Grenzkontakt L, wodurch zwischen der Kathode 4 und der Anode 6 in der Doppeltriode VG gezündet wird und ein Strom durch die Wicklung des Gleichstromrelais MC, fließt. Durch das Ansprechen des Relais MC, werden dessen normalerweise geschlossenen Kontakte 7, 8 und 10, 11 geöffnet und die Kontakte 9, 8 und 11, 12 geschlossen. Wenn nun der Kontakt DS, des Trommelschalters geschlossen ist, fließt über die jetzt geschlossenen Kontakte 11, 12 und über das Magnetventil V, Strom, so daß letzteres erregt wird und öffnet, wodurch Druckluft vom Kompressor C in den Reifen Ti strömt. Wenn kurz darauf der Kontakt DS, des Trommelschalters wieder geöffnet und der Kontakt DS2 geschlossen wird, so wird das Magnetventil V, wieder geschlossen, und über die geschlossenen Kontakte 16, 17 des Relais MC4 und die geschlossenen Kontakte 8, 9 des Relais MC, und über den Kontakt DS 2 des Trommelschalters fließt jetzt ein Strom durch da s Magnetventil V., das anspricht und öffnet und die noch in dem Rohrnetz F2, F3, F4 enthaltene Druckluft abläßt. Dieses Entlüften ist notwendig, damit die nachfolgende Druckprüfung des Luftdruckes im Reifen Ti genau ist. Da das Ablassen der Druckluft aus der Rohrleitung nur ganz kurze Zeit dauert, wird dieser Vorgang als Momententlüftung bezeichnet. Sobald der Restdruck aus der Rohrleitung abgelassen ist, öffnet der Kontakt DS., und der Kontakt DS, des Trommelschalters schließt; dadurch wird das Magnetventil V., stromlos und schließt, und das Magnetventil V, spricht über den jetzt geschlossenen Trommelkontakt DS#" und die geschlossenen Kontakte 2, 3 des Relais MC, an, das Ventil V, öffnet und verbindet den Reifen Ti mit dem Druckanzeiger P, so daß dessen Zeig-er P, den Luftdruck im Reifen anzeigt. Der vorbeschriebene Zyklus der Ventilbetätigungen wiederholt sich so lange, bis der Luftdruck im Reifen den durch den eingestellten Zeiger P, gegebenen Sollwert genau erreicht, mit anderen Worten, bis der bewegliche Zeiger P, von dem unteren Grenzkontakt L abhebt.
  • Sobald der Luftdruck im Reifen den vorbestimmten Wert erreicht, hebt der bewegliche Zeiger von dem unteren Grenzkontakt L ab. Die Folge davon ist, daß die Triode 4, 5, 6 stromlos wird und den Stromkreis zum Relais MC5 unterbricht. Wenn dann die Kontakte 8, 9 und 11, 12 geöffnet sind, können die Magnetventile V, und V, selbst dann nicht wieder öffnen, wenn die Kontakte DS,_ und DS2 des Trommelschalters geschlossen wären. Sobald der Kontakt DS4 des Trommelschafters schließt, nachdem das Relais MC, abgefallen war, fließt ein Strom durch die Wicklung des Wechselstromrelais MC, über die geschlossenen Kontakte 17, 16 des Relais MC4 und die jetzt wieder geschlossenen Kontakte 8, 7 des Relais MC., die in Reihe miteinander liegen. Das Relais MC2 spricht an, und dadurch schließen die normalerweise offenen Kontakte 20, 21 und 23, 24 dieses Relais, das sich über seine eigenen, jetzt geschlossenen Kontakte 20, 21 selbst hält, so daß es auch erregt bleibt, nachdem der Kontakt DS4 des Trommelschalters öffnet. Wenn dann der Kontakt DS, des Trommelschalters schließt, so fließt ein Strom durch die Wicklung des Wechselstromrelais MC" über den Trommelschalterkontakt DS, und die geschlossen gehaltenen Kontakte 23, 24 des Relais MC.. Das Relais MC3 spricht an und schließt seine normalerweise offenen Kontakte 26, 27 und 29, 30. Über die jetzt geschlossenen Kontakte 29, 30 werden der Summer B und die Kontrollampe L2 eingeschaltet, die Signal geben, dafür, daß die Luft im Reifen den gewünschten Druck erreicht hat. Da der Selbsthaltestromkreis der Wicklung des Relais MC., über die geschlossenen Kontakte 26, 27 von MC, und über die geschlossenen Kontakte 23, 24 des sich selbst haltenden Relais MC2 gehalten wird, bleiben alle Kontakte des Relais MC, in ihrer jetzt eingenommenen Stellung, selbst wenn der Kontakt DS, des Trommelschalters wieder öffnet, und zwar so lange, bis der Handschalter SW2 geöffnet wird, welcher dadurch den Selbsthaltestromkreis von MC2 auftrennt, das seinerseits den Selbsthaltestromkreis von MC, unterbricht.
  • Die vorstehend beschriebene Wirkungsweise der Einrichtung basiert auf der Annahme, daß der Luftdruck im Reifen niedriger war als der Sollwert. Wenn jedoch der Luftdruck im Reifen höher ist als der am Kontaktmanometer P voreingestellte Wert, so macht der bewegliche Zeiger P, des Druckanzeigers P Kontakt mit dem oberen Grenzkontakt H, wodurch der rechtsseitige Stromkreis der Doppeltriode VG ge- schlossen wird, und da hierdurch ein Potential zwischen der Kathode 31 und dem Gitter 32 der Röhre angelegt wird, spricht die Triode an, und ein Strom fließt von der Anode 33 durch die Wicklung des Gleichstromrelais MC4. Durch das Ansprechen des Relais MC4 werden die normalerweise geschlossenen Kontakte 13, 14 und 16, 17 dieses Relais geöffnet und seine Kontakte 14, 15 und 17, 18 entsprechend geschlossen, und wenn dann der Trommelkontakt: DS1 schließt, ist der Stromkreis für das Magnetventil V2 über die geschlossenen Kontakte 14, 15 hergestellt, so daß das Ventil V2 öffnet. In diesem Augenblick sind die Magnetventile V, und V3, da sie stromlos sind, geschlossen, und deshalb wird Luft aus dem Reifen durch die Entlüftungsleitung F4 herausgelassen. Darauf öffnet der Kontakt DS1, und der Kontakt DS2 schließt. Dadurch wird das Magnetventil V2 zunächst geschlossen, dann aber nach Herstellung des Stromkreises über die geschlossenen Kontakte 17, 18 und den Kontakt DS2 sofort wieder geöffnet und bleibt offen nur während der Kontakt DS2 des Trommelschalters geschlossen bleibt, um auf diese Weise eine Momententlüftung zu bewirken. Wenn dann der Trommelschalterkontakt DS2 öffnet, und der Kontakt DS, schließt, schließt das Ventil V2, und das Magnetventil V., öffnet, so daß der im Reifen vorhandene Druck am Kontaktmanom#eter P, wie vorher beschrieben, angezeigt wird. Der Betätigungszyklus wiederholt sich mit der Drehung des Trommelschalters durch den Synchronmotor so lange, bis der Luftdruck im Reifen den voreingestellten gewünschten Wert, wie er der Einstellung des Zeigers P, entspricht, erreicht hat. Dann nämlich hebt der Zeiger P, von dem oberen Grenzkontakt H ab, und alle Kontakte des Relais MC4 gehen wieder in ihre Normalistellungen zurück. Selbst wenn dann die Kontakte DS, und DS2 bei der weiteren Drehung des Trommelschalters geschlossen werden, kann das Ventil V2 niemals geöffnet werden. Nachdem das Relais MC4 durch öffnen des Kontaktes H stromlos geworden ist und die Trommelschalterkontakte DS4 und DS5 infolge der Weiterdrehung des Trommelschalters geschlossen werden, wird der Alarmstromkreis für den Summer B und gleichzeitig für die Kontrollampe L2 geschlossen, wodurch angezeigt wird, daß der Druck im Reifen seinen voreingestellten Wert erreicht hat.
  • An Stelle eines Trommeischalters kann zur zyklischen Umschaltung auch ein mit mehreren Nocken versehener Schalter benutzt werden, der direkt auf der Welle des Synchronmotors sitzt und dessen mit den Nocken zusammenarbeitende Kontakte den Zyklus steuern. Es kann auch eine Kombination von Nocken auf der Welle des Synchronmotors mit Mikroschaltern zusammenarbeiten.
  • Es sei noch darauf hingewiesen, daß die Doppeltriode VG und die mit ihr zusammenarbeitenden Kontakte der Relais MC4 und MC, deshalb vorgesehen sind, um den über die Kontakte des Zeigers Pl und die Kontakte L, H des Zeigers P, fließenden Strom so gering wie möglich zu halten, um eine Beschädigung dieser Kontakte zu vermeiden. Es können jedoch auch andere geeignete Mittel, beispielsweise Transistoren, an Stelle einer solchen Triode und solcher Relais benutzt werden.
  • Der Einstellzeiger wird gewöhnlich von Hand eingestellt. Es ist aber auch möglich, den Einstellzeiger motorisch durch einen Gleichstrom-Hilfsmotor fernzusteuern, der mit dem Einstellzeiger getrieblich verbunden ist, wobei ein Handschalter an der Klemmvorrichtung des Luftschlauches angeordnet sein kann, um den Motorstromkreis für die Einstellung des Zeigers P, auf diese Weise zu steuern. Der Hilfsmotor kann reversibel sein, damit der Einstellvorgang in der einen oder der anderen Richtung erfolgen kann.
  • Fig. 1 zeigt in strichpunktierten Linien einen Tank T mit einer Drossel tj, die an der Luftleitung F, parallel zum Magnetventil V, liegen und als Dämpfer dienen, um einen plötzlichen Druckanstieg zu verhindern, der auf den Druckanzeiger beim öffnen des Ventils V, wirken würde. Bei dieser. alternativen Ausführungsform könnte somit die Momententlüftung mittels des Magnetventils V, entbehrt werden.
  • Wenn man alternativ eine Drossel ti in der Leitung F , der Fig. 1 vorsieht, könnte gegebenenfalls das Ventil V, entbehrt werden.
  • Wie vorstehend beschrieben, ist es möglich, den Luftdruck im Reifen auf einen vorbestimmten Wert gemäß der Voreinstellung des Zeigers P2 des Druckanzeigers selbsttätig zu bringen, indem das Leitungssvstem F., F3, F4 durch momentanes Öffnen.-des Ventils V2, falls ein solches erwünscht ist, durch Prüfen des Luftdruckes im Reifen, durch Öffnen des Ventils V", durch Schließen des Ventils V, und durch Öffnen des Ventils V, zum Fällen mit Druckluft und zur Wiederholung dieses Betätigungszyklus, bis der Luftdruck im Reifen den am Zeiger P2 voreingestellten Wert erreicht hat, zu bringen, wobei es insbesondere darauf ankommt, daß man das Druckanzeigegerät nicht der Einwirkung des Restdruckes in dem Rohrleitungssystem aussetzt, indem kurzzeitig entlüftet wird oder indem Dämpfungsmittel vorgesehen werden. Auf diese Weise hat die Erfindung erhebliche Vorteile hinsichtlich der sehr genauen Anzeige des Reif endruckes und hinsichtlich der leichten und schnellen Füllung der Bereifung mit Druckluft genau auf den voreingestellten Wert.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Automatische Luftdruck-Prüf- und -Fülleinrichtung für Luftbereifungen, dadurch gekennzeichnet, daß je ein Magnetventil (T71, V2, V.), das, wenn es erregt wird, öffnet, in jedem Leitungszweig (F" F 4, F") einer mit dem Kompressor (C) verbundenen Luftzuführungsleitung angeordnet und ein mit einem beweglichen Kontakt (P,) und einem einstellbaren Kontaktpaar, bestehend aus einem oberen und einem unteren Grenzkontakt (I-I, L) für den Druck ausgestatteter Luftdruckanzeiger (P) in einem dieser Leitungszweige (F.) angeordnet ist, daß ferner Steuermittel-(DS) für die Herstellung elektrischer Stromkreise mit Kontakten zur Betätigung dieser Magnetventile in Verbindung mit einem Motor (SM), der diese Steuermittel betätigt, vorhanden sind, wobei Relaisschalter (MC) die Stromkreise zu den Magnetventilen steuern, und daß ferner ein Handschalter (SW2) vorzugsweise am Füllventil, das sich am Ende der Fülleitung (F2) befindet, angeordnet ist, bei dessen Betätigung die Luftdruckanzeige in dem Reifen (Ti) das Füllen mit Luft oder das Ablassen von Luft in gewünschter Folge und automatischer Wiederholung so lange vor sich geht, bis der Luftdruck im Reifen einen vorbestimmten Wert, der am Luftdruckanzeiger (P) voreingestellt ist, erreicht hat.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen motorisch angetriebenen Trommelschalter mit einer Anzahl von Kontakten (DS" DS#, DS.) zum Steuern der Stromkreise der Magnetventile (V:" V2, VJ aufweist, welche die Verbindung mit der Luftzuführungsleitung, die vom Kompressor kommt, mit dem Luftdruckanzeiger und der Entlüftungsleitung herstellen, wobei die Kontakte mehrerer Relais (mcl, MC41 MC,5) mit den Kontakten des Trommelschalters und mit dem Handschalter (SW2) zusammen wirksam sind, um einen sich wiederholenden Betätigungszyklus der Magnetventile zu steuern, bei welchem bei zu geringem Reifendruck beim Schließen des Trommelkontakts (DS,) Luft in den Reifen -gegeben, beim Schließen des Trommelkontakts (DS2) das Leitungssystem momentan geöffnet und beim Schließen des Kontakts (DS.) die Luftdruckmessung am Anzeigegerät vorgenommen oder bei zu hohem Druck im Reifen beim Schließen des Kontakts (DS,) Luft abgelassen, beim Schließen des Kontakts (DS.) momentan entlüftet und beim Schließen des Kontakts (DS.) der Luftdruck im Reifen am Luftanzeigegerät gemessen wird, wobei der eine oder der andere Zy- klus bei Erreichen des voreingestellten Luftdruckes durch Öffnen des PrÜfkontaktes (P1) gegenüber den Grenzkontakten (L oder H) unterbrochen wird. 3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Trommelschalter weitere Kontakte (DS4 und DS.) aufweist, die innerhalb jedes Betätigungszyklus mit betätigt werden und über die beiden Kontakte (DS4 und DS5) nach dem Öffnen des Prüfkontakts (P1) Relais (MC, und MC.) eines Signal-Alarmstromkreises einschalten, in deren Haltestromkreis der Handschalter (SW.) angeordnet ist. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle eines Trommelschalters die Kontaktbetätigungen durch motorisch angetriebene Nocken erfolgen, die mit Mikroschaltern zusammenarbeiten, welche die Stromkreise für die Magnetventile im Zyklus steuern. 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Einstellzeiger (P2) des Druckmessers mit einem Gleichstrom-Hilfsmotor gekuppelt und von diesem mittels eines von. Hand betätigbaren Schalters fernsteuerbar ist, wobei der Schalter ebenso wie der Schalter (SW2) an der Ventilkupplung des Füllschlauches (F2) angeordnet ist. 6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Tank (T) zu dem in der zum Druckanzeigegerät (P) führenden Leitung (F.) befindlichen Ventil (V.) parallel angeordnet und mit der Leitung (F.) zu beiden Seiten des Ventils (V") verbunden iE;t und daß in der Anschlußleitung, die vor dem Ventil (V.) liegt, sich eine Droskl (t1) bfindet.
DES67613A 1959-07-08 1960-03-17 Automatische Luftdruck-Pruef- und -Fuelleinrichtung fuer Luftbereifungen Pending DE1088380B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2299979A1 (fr) * 1975-02-05 1976-09-03 Magneti Marelli Spa Dispositif pour regler a
DE2630511A1 (de) * 1976-07-07 1978-01-12 Wabco Westinghouse Gmbh Reifendruckregelanlage

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