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DE1086739B - Verfahren und Einrichtung zum Aufzeichnen und Wiedergeben von mittels Fernsehmittelnerzeugten Bildern - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Aufzeichnen und Wiedergeben von mittels Fernsehmittelnerzeugten Bildern

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Publication number
DE1086739B
DE1086739B DEZ5230A DEZ0005230A DE1086739B DE 1086739 B DE1086739 B DE 1086739B DE Z5230 A DEZ5230 A DE Z5230A DE Z0005230 A DEZ0005230 A DE Z0005230A DE 1086739 B DE1086739 B DE 1086739B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
playback
recording
television
image
images
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEZ5230A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Manfred Keller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Zeiss Ikon AG
Original Assignee
Zeiss Ikon AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zeiss Ikon AG filed Critical Zeiss Ikon AG
Priority to DEZ5230A priority Critical patent/DE1086739B/de
Publication of DE1086739B publication Critical patent/DE1086739B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B27/00Optical systems or apparatus not provided for by any of the groups G02B1/00 - G02B26/00, G02B30/00
    • G02B27/02Viewing or reading apparatus
    • G02B27/022Viewing apparatus
    • G02B27/023Viewing apparatus for viewing X-ray images using image converters, e.g. radioscopes
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/30Transforming light or analogous information into electric information
    • H04N5/32Transforming X-rays
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/08Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor from consecutive-access magazine of disc records
    • G11B17/12Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor from consecutive-access magazine of disc records with axial transfer to the turntable from a stack with a vertical axis
    • G11B17/16Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor from consecutive-access magazine of disc records with axial transfer to the turntable from a stack with a vertical axis by mechanism in stationary centre post, e.g. with stepped post, using fingers on post
    • G11B17/162Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor from consecutive-access magazine of disc records with axial transfer to the turntable from a stack with a vertical axis by mechanism in stationary centre post, e.g. with stepped post, using fingers on post with means for detecting the diameter of the record
    • G11B17/165Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor from consecutive-access magazine of disc records with axial transfer to the turntable from a stack with a vertical axis by mechanism in stationary centre post, e.g. with stepped post, using fingers on post with means for detecting the diameter of the record with mechanical detecting means
    • HELECTRICITY
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    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
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    • H04N5/78Television signal recording using magnetic recording
    • H04N5/781Television signal recording using magnetic recording on disks or drums

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
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  • Closed-Circuit Television Systems (AREA)
  • Transforming Light Signals Into Electric Signals (AREA)

Description

DEUTSCHES
Fernsehbildübertragungen magnetisch zu speichern, ist bekannt. Um die Bandgeschwindigkeit und damit den Verbrauch von Magnetbändern herabzusetzen, ist es auch bekannt, die Magnetköpfe periodisch zu bewegen. Ferner sind Verfahren bekanntgeworden, bei denen die zu übertragenden. Bilder in Bildteile aufgeteilt werden, z. B. dadurch, daß jeder Zeile eine Spur zugeordnet wird, die längs oder auch schräg zur Bewegungsrichtung des Bandes aufgezeichnet wird. Auch hat man schon die Fernsehsignale in mehreren Spuren auf eine oder mehrere Trommeln gespeichert. Dabei wurde jeder Spur, die nur einen Teil des zu übertragenden Bildes enthält, ein Kopfpaar zugeordnet. Um einen trägheitslosen Übergang der Signale von Spur zu Spur zu erhalten, wurde ein elektronisch gesteuerter Verteiler vorgesehen. Diesen bekannten Verfahren und Einrichtungen ist gemeinsam, daß eine größere Anzahl von Magnetköpfen erforderlich ist, die elektrisch umgeschaltet werden müssen, was bei der praktischen Durchführung auf große Schwierigkeiten stößt.
Die Hauptpatentanmeldung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zur Aufnahme und Wiedergabe von Röntgenbildern mit Fernsehmitteln, wobei die von einer Röntgenbild-Fernsehaufnahmeröhre erzeugten, zeitlich zerlegten Röntgenbild-Fernsehimpulse auf den Umfang eines mit Bildfrequenz umlaufenden, magnetischen, endlosen Speichers aufgezeichnet werden, so daß jeweils ein vollständiges Röntgenbild auf den Umfang des Speichers entfällt. Mit den dort beschriebenen Mitteln ist beabsichtigt, die durch das Photonenrauschen der Röntgenstranlungsbilder begrenzte Kontrast-Detail-Erkennbarkeit dadurch zu verbessern, daß eine begrenzte Anzahl informationsreicher Bilder gespeichert wird, die ohne nennenswerten Zeitverzug zur Beobachtung für eine beliebig lange Zeit zur Verfügung stehen.
Es ist bekannt, Bildimpulse auf ein endlos umlaufendes Band aufzuzeichnen, was auch in mehreren nebeneinanderliegenden Spuren erfolgen kann. Auch ist schon bekannt, die Spuren in nebeneinanderliegenden Windungen aufzuzeichnen. Um mit einer Zeitdehnung bzw. Zeitraffung Impulse eines Fernsehbildes wiedergeben zu können, müssen die Austastlücken des aufgezeichneten Signals von Bildspur zu Bildspur auf der jeweils gleichen Mantellinie des Magnettrommelspeichers liegen. Mit einer schraubenförmigen Aufzeichnung der Bildimpulse allein ist daher eine Zeitdehnung bzw. Zeitraffung nicht durchführbar.
Ferner ist es bekannt, für eine Zeitdehnung bzw. Zeitraffung magnetische Speicher zu verwenden.
Gemäß vorliegender Erfindung wird die für die magnetische Aufzeichnung von mit Fernsehmitteln wiedergegebenen Röntgenbildern benötigte Einrich-Verfahren und Einrichtung
zum Aufzeichnen und Wiedergeben
von mittels Fernsehmitteln
erzeugten Bildern
Zusatz zur Patentanmeldung Z 4773 VIIIc/21 g
(Auslegesdmft 1 055 700)
Anmelder:
Zeiss Ikon Aktiengesellschaft,
Stuttgart S, Dornhaldenstr. 5
Dr. Manfred Keller, Kiel-Wik,
ist als Erfinder genannt worden
tung zur ausschnittsweisen Wiedergabe von Zeitlupen- oder Zeitrafferaufnahmen sowie von Einzelaufnahmen aus Fernsehübertragungen verwendet.
Bei der Verwendung des magnetischen Bildspeichers als Zeitdehner (Zeitlupe) werden die von einer Fernsehsendung kommenden videofrequenten Fernsehsignale fortlaufend auf den Umfang des Speichers aufgezeichnet. Die Abtastung der aufgezeichneten Fernsehsignale erfolgt jedoch im Zeitlupentempo, d. h., jedes aufgespeicherte Bild wird nicht nur einmal, sondern; viele Male, je nach gewünschter Zeitdehnung, abgetastet. Bei Verwendung des magnetischen Bildspeichers als Zeitraffer oder als Einzelbildgeber hingegen werden jeweils nur die gewünschten Einzelbilder aus der ankommenden Fernsehsignalfolge herausgeblendet und gespeichert. Die Abtastung dieser zeitlich gerafften Einzelbilder geschieht entweder mit normaler Bildfrequenz, oder jedes Einzelbild wird viele Male hintereinander abgetastet, z. B. solche, die untereinander hinsichtlich des Bildinhaltes nicht zusammenhängen.
Bei der Speicherung von sich nicht kontinuierlich ändernden Bildinhalten werden die Fernsehsignale nebeneinander ringförmig auf den Umfang des Speichers aufgetragen.
Bei der Verwendung des Speichers zur Aufzeichnung von sich kontinuierlich ändernden Bildinhalten, wie dieses z. B. bei Zeitlupenaufnahmen der Fall ist, werden die Bildsignale schraubenförmig und, falls sich die Bewegungsphasen langsam ändern, ineinanderübergehend aufgezeichnet. Die Aufzeichnung erfolgt dabei als Intensitätsschrift.
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3 4
Wird jeder Bildspur je ein Kopf zugeordnet, so er- darstellt, also bei Zeitrafferaufnahmen. Da in diesem
gibt sich ein außerordentlich großer Aufwand. Daher Fall zwischen den aufzunehmenden Einzelbildern in
werden für sämtliche Spuren nur ein Aufzeichnungs- der Regel genügend Zeit vorhanden ist, können die
kopf und ein oder zwei Wiedergabeköpfe benutzt, die Bildsignale der Einzelbilder bei stillstehendem Auf-
längs der Achse des Trommelspeichers bewegt wer- 5 zeichnungskopf getrennt ringförmig auf den Umfang
den können. des Speichers aufgezeichnet werden. Zur Aufspeiche-
Erfolgt die Aufzeichnung auf nebeneinander ring- rung des nächsten Bildsignals wird der Aufzeich-
förmig auf dem Umfang des Speichers liegenden nungskopf vorher um eine volle Spurbreite ver-
Spuren, so muß der Magnetkopf während der Zeit- schoben.
dauer der Austastlücken zwischen den einzelnen BiI- io Die Bewegung des Wiedergabekopfes erfolgt dabei
dern, also in sehr kurzer Zeit (Vsoo Sekunde), von zweckmäßig schrittweise von Spur zu Spur, wobei
einer Spur zur anderen transportiert werden. Erfolgt die Zeitdauer für diese Bewegung, je nachdem, ob ein
die Aufzeichnung schraubenförmig auf dem Umfang harter oder weicher Überblendungseffekt erzielt wer-
des Speichers, so werden diese Schwierigkeiten um- den soll, größer oder kleiner als die Speicherzeit des
gangen. Je nachdem, wie schnell nun der Aufzeich- 15 Auges (etwa 0,1 Sekunde) zu wählen ist. Es versteht
-nungskopf längs der Speichertrommel bewegt wird, sich von selbst, daß diese Anordnung auch als Einzel -
kann bereits beim Aufzeichnungs Vorgang durch das bildgeber, z. B. für Testbilder, verwendet werden
Ineinanderschreiben der Bildspuren eine Zeitraffung kann.
vorgenommen werden. Bei schnell bewegten Vor- Soll auf den Umfang der Trommel ein Fernsehbild gangen, wo jedes Bild getrennt aufgezeichnet werden 20 mit 625 Zeilen nach dem Zeilensprungverfahren aufsoll, muß der Kopf je Umdrehung der Speicher- gezeichnet werden, so ist für den Fall, daß der Zeilentrommel um eine volle Spurbreite verschoben werden. takt der abgetasteten Signale mit dem Zeilentakt der
Die Geschwindigkeit, mit der der Wiedergabekopf aufzuzeichnenden Signale übereinstimmen soll, der bewegt wird, ist beliebig und richtet sich nach der Wiedergabekopf um 312 bzw. 313 Zeilen gegenüber gewünschten Zeitdehnung bzw. Zeitraffung bei der 25 dem Aufnahmekopf versetzt anzuordnen. Würde der Wiedergabe. Bei quasi stillstehendem Wiedergabe- Wiedergabekopf nämlich genau dem Aufnahmekopf kopf wechselt dieser jeweils zwischen zwei Spuren, gegenüberstehen, so käme dieser auf die 312,5. Zeile so daß in Bildrichtung ein überblendeter Bildinhalt zu liegen, was zur Folge hätte, daß sich der Zeilen zweier zeitlich benachbarter Bilder wiedergegeben beginn des abgetasteten Bildes gegenüber dem der wird. Da die Bildfolgefrequenz mit 25 Bildern, je 30 aufzuzeichnenden Zeile um eine halbe Zeile verschiebt. Sekunde beim Aufzeichnungsvorgang nicht wie bei Bei der um eine halbe Zeile versetzten Anordnung des einer kinematographisch arbeitenden Zeitlupe erhöht Wiedergabekopfes hingegen verschieben sich zwar die werden kann, jedenfalls nicht, wenn es sich um die Bildaustastlücken um eine halbe Zeilenbreite. Da die Speicherung aus einer laufenden Sendung handelt, Austastlücken ohnehin in das abgetastete Signal neu lassen sich nur die Bewegungsphasen je V25 Sekunde 35 einzutasten sind, ist diese Verschiebung und der Verfesthalten. Bei schnell bewegten Vorgängen hat dies lust einer halben Zeile belangslos. Werden die an den bei der Wiedergabe eine unvermeidliche Sprung- Speicher anzuschließenden Geräte nicht mit einem haftigkeit der Bilder zur Folge.. Eine Verbesserung zentralen Taktgebersystem ausgesteuert, so ist die: des zeitlichen Auflösungsvermögens ist nun dadurch Lage des Wiedergabekopfes beliebig,
zu erreichen, daß man die beiden Halbbilder nicht 40 Für den Fall, daß zur Verbesserung des zeitlichen ■hintereinander mehrfach abtastet, sondern jedes Halb- Auflösungsvermögens zwei Wiedergabeköpfe, wie bebild für sich wiederholt abtastet und erst dann das schrieben, vorgesehen werden, so hat der zweite zweite Halbbild anschließend ebenfalls wiederholt ab- Kopf bezüglich seiner Lage zum Umfang des Speitastet. Auf diese Weise läßt sich die BildfoJgefre- chers die gleiche Höhe einzunehmen wie der Aufquenz von 25 Bildern je Sekunde auf 50 Bilder je 45 zeichnungskopf.
Sekunde künstlich verdoppeln. Unvermeidlich ist da- Um ein Bild von der Größe der Speichereinrichtung
bei ein Verlust an Auflösungsvermögen in der Bild- zu erhalten, dienen folgende Überlegungen: Der ?u
richtung. planende Trommeldurchmesser des Speichers wird
Um den Bildinhalt hinsichtlich des zeitlichen Auf- durch die abzutastende obere Grenzfrequenz bestimmt,
lösungsvermögens auf die Halbbildfrequenz von 50 Bei einer realisierbaren Spaltbreite s = 3 μ des
50 Bildern je Sekunde zu erhöhen, kann folgende Wiedergabekopfes, einer Umfangsgeschwindigkeit
Verfahrenstechnik angewendet werden: Auf den Um- z/ = 30m/sec, was bei 25 U/sec = 1500 U/min einen
fang der Trommel werden wie vorher zwei zusammen- Trommel durchmesser von 38 cm ergibt, erhält man
gehörige Halbbilder mittels eines Aufzeichnungs- bei einer aufzeichenbaren Grenzwellenlänge λ = 50μ
kopfes aufgezeichnet. Zur Abtastung dienen jedoch 55 des Trägermaterials einen Amplitudengang der in
zwei Wiedergabeköpfe, die in ihrem Abstand um 312 dem Wiedergabekopf induzierten Spannung nach
oder 313 Zeilen zueinander versetzt angeordnet sind. Fig. 1, Kurve a.
Diese Köpfe werden nun abwechselnd konphas zur In diesem Kurvenbild ist als Abszisse die Frequenz, Bildphase mit 25 Hz umgeschaltet. Auf diese Weise als Ordiante die Spannung aufgetragen. Diese Spankann jedes Halbbild für sich, wie leicht einzusehen 60 nungE ergibt sich aus der Formel:
ist, beliebig oft hintereinander abgetastet werden. J_ ■
Die Umschaltung auf das folgende Halbbild geschieht E — kfe^ —,
durch Umpolung der 25-Hz-Umschaltfrequenz derart, α
daß diese zweckmäßig automatisch dann erfolgt, wenn . _jts . _ ν
sich die Wiedergabeköpfe um eine halbe Spurbreite 65 wonn a~~}T' ^-
verschoben haben. Dabei kann es vorteilhaft sein, den s bedeutet die Spaltbreite des Wiedergabekopfes,
Moment der Umpolung konphas mit der Bildphase λ die Wellenlänge der aufzuzeichnenden Schwingun-
erfolgen zu lassen. gen, ν die Umfangsgeschwindigkeit der Trommelober-
Anders ist bei der Aufzeichnung einer Einzelbild- fläche und α bzw. ^1 Grenzwerte der Wellenlänge bzw.
folge zu verfahren, die keinen kontinuierlichen Inhalt 70 der Frequenz.
χ ν/ vj Kj ι
Berücksichtigt wurden dabei die Verluste durch Selbstentmagnetisierung des Trägermaterials und der Einfluß der Spaltfunktion. Bei Verwendung von Ni-Zn-Ferrit können die Kopf Verluste bis zu 107 Hz vernachlässigt werden. Die sich infolge Porosität ergebende Spaltverbreitung wurde außer acht gelassen. Weiter wurde vorausgesetzt, daß die Feldstärke an einem Punkt über dem Spalt des Aufzeichnungskopfes der Eingangsspannung proportional ist. Aus der Kurve α ist zu entnehmen, daß der Abfall der EMK bei 5 MHz den gleichen Pegel besitzt wie bei 1 kHz. Tiefere Frequenzen als etwa 1 kHz brauchen jedoch bei Fernsehsignalen nicht unbedingt mit aufgezeichnet zu werden, da dieser untere Frequenzbereich einschließlich der Gleichstromkomponente durch eine automatische Schwarzsteuerung auf den Pegel der Zeilenaustastlücken zurückgewonnen werden kann. Als Vergleich ist in Kurve b die Leerlauf-EMK für ein Magnettongerät wiedergegeben. Der Berechnung wurden dabei eine Spaltbreite j = 14μ, eine Bandgeschwindigkeit ν = 72 cm/sec und eine Grenzwellenlänge A1 = 100 μ zugrunde gelegt. Danach fällt bereits ab 2OkHz der Pegel unter denjenigen bei 1 kHz. Infolge der geringen Dynamik der Fernsehbilder (1:10 bis 1 :15) genügt eine Spurbreite von 1 mm. Da man im Mittel mit einer Szenendauer von 5 Sekunden rechnen kann, ergibt sich bei 25 Bildern je Sekunde und einer Spurbreite von 1 mm eine Trommel länge von 125 mm. Wie diese allgemeinen Überlegungen zeigen, kommt man auf brauchbare Trommelabmessungen.
Ein Ausführungsbeispiel der vorgeschlagenen Einrichtung wird an Hand der Fig. 2 erläutert. Es stellt eine Ausführungsform dar, wie sie als Zeitdehner bzw. Zeitraffer oder als Einzelbildgeber beim Fernsehrundfunk Verwendung finden kann.
Die mechanische Einrichtung der Anordnung besteht aus der Speichertrommel 1, die besonders sorgfältig auszuwuchten und zu lagern ist. Der Trommelmantel ist mit einem ferromagnetischen Film 2 überzogen, der eine kleine Bandflußdämpfung, d. h. eine kleine Grenzwellenlänge und Koerzitivkraft besitzt. Zur Aufnahme dient der Magnetkopf 3., zur Wiedergabe der Magnetkopf 4. Damit die Wirbelströme und hysteresen Verluste im Kernmaterial der Köpfe klein bleiben, sind entweder feinlamellierte Bleche (50 μ) oder Ferrite zu verwenden. Weiter ist ein Löschkopf 5 mit Löschgenerator vorzusehen. Ein Synchronmotor 6 dient zum Antrieb der mit Bildfrequenz umlaufenden Speichertrommel. Die Transporteinrichtung 7 und 8 mit den Transportspindeln 9 und 10 sorgt für die seitliche Verschiebung der Magnetköpfe. Für die Aufnahme und Wiedergabe sind je ein Bedienungsgerät 11 und 12 vorgesehen.
Zur Aufzeichnung kontinuierlicher Bildfolgen wird der Aufnahmekopf 3 über der Transportspindel 9 stetig bewegt, wobei die Geschwindigkeit geregelt werden kann. Die höchste Geschwindigkeit ist so zu wählen, daß der Kopf je Umdrehung der Trommel um eine Spurbreite versetzt wird. Bei der Einzelbildaufzeichnung bleibt der Kopf während der Aufzeichnung eines Bildes stehen und wird erst im Anschluß nach der Aufzeichnung um eine Spurbreite weiter verschoben. Die hierzu erforderlichen mechanischen Mittel sind nicht mit eingezeichnet. Für die Bewegung des Wiedergabekopfes 4 ist eine ähnliche Einrichtung vorgesehen. Zur Steuerung der Bewegungsabläufe der Köpfe und der Verstärker sind teils mechanische, teils elektrisch arbeitende Bedienungsgeräte für die Aufnahme- 11 und Wiedergabeeinrichtung 12 vorhanden.
Die Steuerung der Bewegungsabläufe kann von Hand oder automatisch erfolgen, je nach Durchbildung der Bedienungsgeräte und Transporteinrichtungen.
Dem Aufnahmeverstärker 13 werden die Fernsehsignale zugeführt. Um eine möglichst gleichbleibende Magnetisierung des Trägers 2 zu erhalten, werden durch einen eingebauten Vorentzerrer 14 die hohen Frequenzen angehoben und somit der Frequenzabfall infolge der Kopfverluste des Spalteinflusses und zum
ίο Teil auch der Einfluß der Selbstentmagnetisierung des Trägers ausgeglichen. Die Ausgangsstufe 15 enthält eine Klemmschaltung, die in bekannter Weise die Gleichstromkomponente im Bildsignal wiederherstellt. Die Aufzeichnungen der Fernsehsignale können wahrscheinlich ohne Vormagnetisierung erfolgen. Die Verzerrungen, die durch die starke Krümmung in der Umgebung des Nullpunktes der Remanenzkurve auftreten, werden in den Bereich der Austastimpulse verlegt und sind daher bedeutungslos. Damit die Austastimpulse über dem Schwellwert der Magnetisierung (größer als etwa 60 Örsted) liegen, sind diese in das Bildsignal neu einzutasten, was über die Klemme 16 erfolgt.
Auch eine Aufzeichnung nach dem HF-Vormagnetisierungsverfahren, das einen besseren Störabstand bringt, ist denkbar. Die Abklingstärke des Feldes .111 der ablaufenden Kante des Aufnahmekopfes muß dabei jedoch sehr klein sein, was bei der Herstellung der Aufnahmeköpfe beachtet werden muß.
Der Aufnahmeverstärker wird von dem Bedienungsgerät 11 aus über die Leitung 17 gesteuert. Soll eine laufende Bildfolge aufgezeichnet werden, so wird der Vorverstärker 18 entriegelt. Bei der Aufzeichnung eines Einzelbildes hingegen wird der Verstärker nur während der Zeitdauer eines Bildes geöffnet. Der da/.u erforderliche Impuls besitzt genau die Länge eines Bildes, und die Phasenlage dieses Impulses stimmt mit derjenigen der Bildphase überein.
Der Wiedergabeverstärker 19 besitzt die Aufga.be, die in dem Wiedergabekopf induzierte Spannung auf den genormten Ausgangspegel zu verstärken. Der Eingangskreis zur Höhenanhebung ist zweckmäßig als Resonanzkreis auszubilden. Ein Nachentzerrer 20 dient zur Linearisierung des Frequenzganges, der durch den differenzierenden Abtastvorgang, durch den Spalteinfluß und durch die von der Frequenz abhängenden Selbstentmagnetisierungsverluste im Träger verursacht wird, sowie zur Laufzeitentzerrung. Durch eine Klemmschaltung in der Ausgangsstufe 21 wird wie bei der Aufnahmeseite die Gleichstromkomponente wiederhergestellt. Zur Erneuerung der Ausgangsimpulse werden diese über Klemme 22 neu zugesetzt. Auch der Wiedergabeverstärker wird von dem Bedienungsgerät 12 über die Leitung 23 gesteuert. Eine Entriegelungsspannung gibt die Vorverstärkerstufe 24 frei, und das Bildsignal gelangt auf eine Überblenderstufe 25. In dieser Stufe kann das gespeicherte, zeitlich gedehnte oder geraffte Bildsignal in die direkte Übergangs leitung 26 eingeblendet werden.
Die vorgeschlagenen Verfahren und die zu ihrer Durchführung benötigten Einrichtungen sind für die verschiedensten Gebiete der Technik verwendbar, z. B. Radartechnik, Navigation, Astronomie und Mikroskopie.

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum magnetischen Aufzeichnen
und Wiedergeben von mittels Fernsehmitteln erzeugten Bildern, deren zeitlich zerlegte Impulse
auf den Umfang eines mit Bildfrequenz umlaufenden, magnetisch beschriftbaren Speichers aufgezeichnet werden, nach Patentanmeldung Z 4773 VIIIc/21g, gekennzeichnet durch die Verwendung der für die magnetische Aufzeichnung· von als Fernsehbilder zur Verfügung stehenden Röntgenbildern benötigten Einrichtung für die ausschnittsweise Wiedergabe von Zeitlupen- oder Zeitrafferaufnahmen sowie von Einzelaufnahmen aus Fernsehübertragungen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Speicherung von sich kontinuierlich ändernden Bildinhalten die Fernsehsignale schraubenförmig auf den Umfang des Speichers aufgetragen werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Speicherung von sich nicht kontinuierlich ändernden Bildinhalten die Fernsehsignale nebeneinander ringförmig auf den Umfang des Speichers aufgetragen werden. ao
4. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Aufnahme und Wiedergabe vorgesehenen Magnetköpfe zur Achse der Speichertrommel verschiebbar angeordnet sind.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetköpfe schrittweise oder mit regelbarer Geschwindigkeit stetig bewegbar sind.
6. Einrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die magnetischen Aufzeichnungs- und Wiedergabeeinrichtungen am Umfang der Speichertrommel um einen Winkelbetrag versetzt zueinander angeordnet sind, der 312 oder 313 Zeilen der Bildabtastung entspricht.
7. Einrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei um 312 bzw. 313 Zeilen gegeneinander versetzte Wiedergabemagnetköpfe vorgesehen sind, die konphas zur Bildfrequenz mit 25 Hz umgeschaltet werden.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Umpolung der 25-Hz-Umschaltfrequenz automatisch zu dem Zeitpunkt erfolgt, in dem sich die Wiedergabeköpfe um eine halbe Spurbreite verschoben haben.
9. Einrichtung zur Speicherung von Einzelbildern nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß besondere Schaltelemente vorgesehen sind, die aus der ankommenden Fernsehübertragung jeweils nur die gewünschten Einzelbilder auf den Speicher gelangen lassen.
10. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Austastimpulse in die aufzuzeichnenden Bildsignale mit einer solchen Größe eingetastet werden, daß diese Impulse beim Magnetisierungsvorgang den nichtlinearen Teil der Remanenzkurve aussteuern.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 728 838, 856 075,
999;
deutsche Patentanmeldung S 1258 VIII a/211
kanntgemacht am 15.2. 1951);
Umschau, 1953, H. 8, S. 247.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEZ5230A 1955-03-07 1955-11-10 Verfahren und Einrichtung zum Aufzeichnen und Wiedergeben von mittels Fernsehmittelnerzeugten Bildern Pending DE1086739B (de)

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DE1155476B (de) * 1961-09-19 1963-10-10 Siemens Ag Verfahren und Vorrichtung zur Speicherung von einzelnen Fernsehbildern auf endlosen Aufzeichnungsspuren

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