DE1086151B - Nahtrippenstreifen zur Bildung einer Nahtrippe an Brandsohlen - Google Patents
Nahtrippenstreifen zur Bildung einer Nahtrippe an BrandsohlenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen auf eine Brandsohle aufzuklebenden Nahtrippenstreifen mit einem verhältnismäßig
starken, aus Fasermaterial bestehenden Bandkern, dessen eine Seitenfläche durch ein mechanisch
festes Material vollständig abgedeckt ist und auf dessen anderer Seitenfläche ein einseitig mit einem Klebemittelüberzug
versehenes und teilweise zurückgeschlagenes, mit seinem zurückgeschlagenen Teil beträchtlich
über eine Kante des Bandkernes heraus ragendes Klebeband befestigt, vorzugsweise angeklebt ist.
Brandsohlen für Rahmenschuhwerk werden an ihrer Unterseite mit einer um den Mittel- und Vorderteil
der Brandsohle in geringem Abstand vom Sohlenrand herumführenden, im wesentlichen senkrecht zu der
Brandsohlenfläche gerichteten Nahtrippe versehen, an der die Einstechnaht für die Befestigung des Rahmens
und des Oberleders an der Brandsohle angreift. Diese Nahtrippe, die früher, aus dem Material der Brandsohle
selbst gebildet wurde, indem man durch Spaltschnitte Lippen aus der Brandsohle einseitig löste und sie zur
Nahtrippe oder »Rißlippe« zusammenfügte, wird neuerdings — wie eingangs beschrieben — durch Aufkleben
eines Nahtrippenstreifens auf die Unterseite der Brandsohle geschaffen.
Bei der Verwendung dieses bekannten Nahtrippenstreifens werden die freien Teile des Klebebandes und
der Abdeckung rechtwinklig zum Bandkern abgebogen und zusammen mit der Stirnkante des Bandkernes, die
ebenfalls mit einem Klebemittel versehen sein kann, auf der Unterseite einer glatten, z. B. ausgestanzten
Brandsohle festgeklebt. Dieses Festkleben der Nahtrippenstreifen auf die Brandsohlen erfolgt mit Hilfe
von Maschinen, die den endlosen Nahtrippenstreifen von einer Spule abziehen, auf der er in mehreren Windungslagen
aufgewickelt ist, ihn in die zum Aufkleben notwendige Form bringen und mit hohem Druck — gegebenenfalls
nach vorheriger Aktivierung des Klebemittels — auf der Brandsohle festlegen.
Die bishtr der Schuhindustrie zur Verfügung gestellten
Brandsohlen-Nahtrippenstreifen haben aus zwei Gründen Anlaß zu Beanstandungen gegeben.
Meistens läuft der Streifen nicht frei von der die Lieferungseinheit darstellenden Streifenspule ab. Der Grund
hierfür liegt in dem Festhalten oder dem Ankleben einer Windung des Streifens oder eines Teiles des
Streifens an einer darunterliegenden Windung. Dieses »Hängenbleiben« tritt besonders bei warmer Witterung
auf, bei der das Klebemittel erweicht, oder wenn die gesamte Spule, z. B. während des Transportes einer
rauhen Behandlung unterworfen war. Der Grund für die zweite Beanstandung ist darin zu sehen, daß in
denjenigen Fällen, in denen es erforderlich ist, einen angenähten Rahmen von der Brandsohlen-Nahtrippe
wieder abzutrennen und einen neuen Rahmen anzubrin-
Nahtrippenstreifen zur Bildung
einer Nahtrippe an Brandsohlen
einer Nahtrippe an Brandsohlen
Anmelder:
Prime Manufacturing Company,
Lynn, Mass. (V. St. A.)
Lynn, Mass. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. R. Beetz, Patentanwalt,
München 22, Steinsdorfstr. 10
München 22, Steinsdorfstr. 10
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 3. November 1955
V. St. v. Amerika vom 3. November 1955
Conrad C. Strickland, Richmond, Va. (V. St. Α.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
gen, die Nahtrippe durch das vorangegangene Annähen und das zwangsweise Wiederabtrennen so stark
angegriffen bzw. in ihrer Festigkeit so geschwächt ist, daß sie eine erneute Nahtverbindung mit dem Rahmen
nicht mehr aushält.
Man hat auch bereits versucht, die ungenügende mechanische Festigkeit des Bandkernes durch eine
dreiseitige äußere Abdeckung des Kernes mit zähem Material, wie Band, Oberleder od. dgl., zu verbessern.
Bei der Verwendung solcher Nahtrippenstreifen stellen sich jedoch während des Abwickeins von einer Vorratsspule
die gleichen Schwierigkeiten ein, wie sie oben bereits geschildert wurden.
Schließlich ist bei den bekannten Nahtrippenstreif en, die durch zwei Klebemittelbänder an der Brandsohle
befestigt werden und deren Bandkern selbst nur mit einer verhältnismäßig kleinen Fläche an der Brandsohle
anliegt, auch die Festigkeit der Verbindung zwischen dem Streifen und der Sohle nicht befriedigend.
Die Erfindung hat den Zweck, einen Brandsohlen-Nahtrippenstreifen zu schaffen, der so aufgebaut ist,
daß die obenerwähnten Nachteile vermieden werden. Der erfindungsgemäß ausgeführte Nahtrippenstreifen
unterscheidet sich von den bisher bekannten, eingangs erwähnten oder ähnlichen Nahtrippenstreifen
dadurch, daß die einseitige Abdeckung des Bandkernes aus einem selbst bei Druck oder Wärme mit dem Klebemittelüberzug
des Klebebandes keine feste Haftverbindung eingehenden Material besteht und daß ferner
der im Bereich der Faltungslinie des zurückgeschlagenen Klebebandes leicht nach seiner abgedeckten Seite
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rechtwinkelig abbiegbare Bandkern an dem durch das Brandsohle befestigten Nahtrippenstreifens dar. Diese
Zurückschlagen des Klebebandes frei liegenden Teil Feuchtigkeit abweisende Wirkung ist vor allem bei der
einen Überzug aus haftendem, vorzugsweise durch Herstellung von solchen Schuhen wichtig, bei denen
Druck klebendem Bindemittel aufweist. durch Dampf oder Feuchtigkeit erweichte Schuhkap-
Durch die erfindungsgemäße Ausführung des Naht- 5 pen verwendet werden. Wenn nämlich der faserige
rippenstreifens ist es möglich, für die einseitige, voll- Körper des Nahtrippenstreifens oder sein Bandkern
ständige Abdeckung der einen Seite des Bandkernes nicht gegen Feuchtigkeit geschützt wäre, würde er aufein
Material zu verwenden, welches zwar mechanisch weichen und bis zu einem solchen Maße seine Festiggenügend
haltbar ist, um die Festigkeit, insbesondere keit einbüßen, daß er bei dem anschließenden Arbeitsdie
Nahtfestigkeit des Bandkernes in gewünschter io Vorgang des Aufnähens des Rahmens eingerissen wer-Weise
zu erhöhen, welches aber seinerseits nicht mehr den könnte.
Träger eines Klebemittelüberzuges zu sein braucht. Die erwähnten und andere wesentliche Merkmale der
Infolgedessen kann für diese Abdeckung ein Material Erfindung werden durch die Beschreibung eines zweckausgewählt
werden, das selbst bei Druck und Wärme mäßigen Ausführungsbeispieles näher erläutert, das
mit dem Klebemittel keine feste Haftverbindung ein- 15 in der Zeichnung dargestellt ist. Es zeigt
geht und bei geeigneter Anordnung der Windungen des Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Teiles des Nahtrippenstreifens auf einer Vorratsspule ein Zu- Brandsohlen-Nahtrippenstreifens gemäß der Erfinsammenkleben der übereinanderliegenden Windungen dung, aus welcher der Aufbau und das Zusammenverhindert, fügen des Nahtrippenstreifens erkennbar ist,
geht und bei geeigneter Anordnung der Windungen des Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Teiles des Nahtrippenstreifens auf einer Vorratsspule ein Zu- Brandsohlen-Nahtrippenstreifens gemäß der Erfinsammenkleben der übereinanderliegenden Windungen dung, aus welcher der Aufbau und das Zusammenverhindert, fügen des Nahtrippenstreifens erkennbar ist,
Die Verwendung derartiger, ein festes Zusammen- ao Fig. 2 einen Längsschnitt durch einen Teil einer
kleben verhindernder Abdeckschichten ist beispiels- Spule, auf die ein längerer Streifen in übereinanderweise
von Heftpflastern und selbstklebenden Wund- liegenden Schraubenlinien aufgewickelt ist,
verbänden her bereits bekannt; bei diesen werden eine Fig. 3 eine Teildarstellung einer Brandsohle mit Kunstharzfolio oder ein grobporiges Gewebe jedoch einem an ihr befestigten Nahtrippenstreifen,
lediglich als lose Abdeckung der klebenden Schicht des 25 Fig. 4 einen Querschnitt durch den Nahtrippen-Wundverbandes oder Heftpflasters benutzt. Vor der streifen in vergrößertem Maßstab.
Verwendung des Pflasters wird diese Deckschicht ab- Wie am deutlichsten aus der Fig. 1 hervorgeht, entgezogen, hält der Nahtrippenstreifen einen verhältnismäßig
verbänden her bereits bekannt; bei diesen werden eine Fig. 3 eine Teildarstellung einer Brandsohle mit Kunstharzfolio oder ein grobporiges Gewebe jedoch einem an ihr befestigten Nahtrippenstreifen,
lediglich als lose Abdeckung der klebenden Schicht des 25 Fig. 4 einen Querschnitt durch den Nahtrippen-Wundverbandes oder Heftpflasters benutzt. Vor der streifen in vergrößertem Maßstab.
Verwendung des Pflasters wird diese Deckschicht ab- Wie am deutlichsten aus der Fig. 1 hervorgeht, entgezogen, hält der Nahtrippenstreifen einen verhältnismäßig
Im vorliegenden Fall wird eine derartige Deck- dicken, zähen Bandkern 10 aus Gewebe oder einem
schicht auf diejenige Seite des Nahtrippenstreifens auf- 30 anderen festen, biegsamen Material faseriger Struk-
gebracht, die bei seiner Aufspulung den Träger für die tür. Der Bandkern 10 hat überall gleiche Breite und
darüberliegenden Windungen des Nahtrippenstreifens Stärke; er kann in seiner Längsrichtung mit einer
bildet, wo sie gleichzeitig dazu dient, die Nahtfestig- flachen Nut oder Kerbe 11 versehen sein, die eine FaIz-
keit des Streifens zu erhöhen. linie des Nahtrippenstreifens bildet, in der dieser Strei-
Das flächenhafte Ankleben eines Teiles des Band- 35 fen zu einem rechtwinkeligen Profil umgefalzt wird. Die
kernes auf der Brandsohle wird erleichtert, wenn der gekerbte Seitenfläche des Bandkernes 10 ist außen mit
im flachen Zustand angelieferte Nahtrippenstreifen einem textlien Deckband 12 versehen, das die Seitenderart
vorbehandelt ist, daß er sich beim Anbringen fläche des Bandkernes vollständig abdeckt und an ihr
auf der Brandsohle mühelos zu einem Winkelprofil festgeklebt ist. Für dieses Deckband eignet sich jedes
verformen läßt. Um diese Verformung, die erst kurz 40 zähe, aber locker gewebte Gewebe; man kann z. B.
vor dem Aufklebevorgang in einer entsprechend aus- lose gewebtes Sackleinen, Sacktuch oder Steifleinen
gebildeten Führung für den Nahtrippenstreifen er- (Krinoline) verwenden; auch Glasfasergewebe sind gefolgt,
möglichst genau durchführen zu können, ist der eignet.
Bandkern auf seiner abgedeckten Seite mit einer Mit dem einseitig abgedeckten Bandkern 10 ist nun
längslaufenden, ein rechtwinkeliges Abbiegen erleich- 45 ein breiteres Klebeband 13 verbunden, das an seiner
ternden Einprägung in Form einer Nut versehen, die einen Seitenfläche 14 mit einem durch ein Lösungsmit-
das Abwinkein des unteren, einseitig mit Klebemittel tel klebfähig zu machenden Klebemittel bedeckt ist,
versehenen Teiles des Bandkernes erleichtert. z. B. mit einer Lösung oder einer Dispersion aus natür-
Es hat sich außerdem gezeigt, daß die nicht klebende lichem oder künstlichem Kautschuk-Latex. Das Klebe-
Abdeckung den Bandkern des Nahtrippenstreifens da- 50 mittel kann aber auch ein durch Druck haftendes
vor schützt und bewahrt, daß der Streifen beim Ab- Klebemittel sein. Das Klebeband ist mit der einen
trennen eines nicht sorgfältig genug aufgenähten Rah- Seite des Bandkernes 10 über etwa die halbe Breite
mens eingerissen oder beschädigt wird. dieses Bandkernes fest klebend verbunden und längs
Die nicht klebende Abdeckung kann aus einem tex- der Linie 15 derart gefaltet oder zurückgeschlagen,
tilen Gewebe bestehen oder sie kann ein Überzug aus 55 daß es nach oben über die obere Kante des Bandkernes
nitrierter Cellulose, einem Nitro-Celluloselack oder 10 herausragt (vgl. Fig. 4) und mit seiner klebenden
einer gleichwertigen Kunstharzlösung sein, die zu Fläche 14 nach außen, d. h. in einer Richtung liegt, die
einem glatten, ununterbrochenen, gegen Feuchtigkeit entgegengesetzt zu der mit dem Gewebe 12 abgedeckwiderstandsfähigen
Deckfilm auf dem Bandkern an- ten Fläche des Bandkernes ist.
trocknet. Eine Decklage aus textilem Gewebe hat als 60 Der auf diese Weise mit einer Rippe versehene Strei-
Abdeckung des Bandkernes jedoch gewisse Vorteile, fen, wie er oben beschrieben und in der rechten Seite
da das Gewebe eine wertvolle Verstärkung des Band- der Darstellung in Fig. 1 und 4 gezeigt ist, soll an
kernes bildet und dadurch die innere Festigkeit des die Schuhhersteller zur Verwendung in ihren Ma-
Streifens verbessert. Die textile Abdeckung ergibt ins- schinen zum Befestigen von Nahtrippenstreifen an
besondere eine größere Zugfestigkeit in dem äußeren 65 Brandsohlen geliefert werden.
Teil des Nahtrippenstreifens durch die Wirkung der Zweckmäßigerweise wird der gemäß der obigen BeDoppelung.
Die textile Abdeckung mit der an ihr haf- Schreibung vorbereitete Streifen zum Versand in der
tenden Zwischenschicht eines feuchtigkeitsbeständigen Weise verpackt, daß er auf eine Spule oder eine Hülse
Bindemittels stellt außerdem eine gegen Feuchtigkeit 20 aus Pappe oder ähnlichem Material aufgespult wird
abschirmende Abdeckung der Außenseite des an der 70 (vgl. Fig. 2). Der Streifen wird in der Weise aufge-
wickelt, daß die leicht haftende, mit Klebemittel überzogene Fläche 14 des Klebestreifens und der freie,
ebenfalls mit Klebemittel 16 überzogene Oberflächenteil des Bandkernes 10 jeweils auf die Gewebeabdekkung
12 und die nicht mit Klebemittel überzogene Oberfläche des Klebebandes der jeweils unteren Windungen
zu liegen kommen. Es hat sich gezeigt, daß diese klebenden Flächen nur ganz schwach an den Geweben
haften und daß der Streifen sich daher leicht loslöst und frei von der Spule abläuft, wenn er durch
die entsprechenden Vorrichtungen der den Nahtrippenstreifen auf die Brandsohle aufsetzenden Maschine
an seine jeweilige Befestigungsstelle geführt wird.
Der Brandsohlen-Nahtrippenstreifen, wie er in Fig. 3 dargestellt ist, ist in der Weise an der Brandsohle
21 befestigt, daß der Bandkern 10 im Querschnitt die Form eines Winkels annimmt, wobei der nach aufwärts
gerichtete Schenkel die Rippe bildet, während der andere, parallel zur Brandsohle liegende Schenkel
mit seiner mit Klebemittel 16 überzogenen Fläche auf die Brandsohle 21 aufgeklebt ist. Auch die Gewebeabdeckung
12 ist entsprechend winkelförmig gebogen. Die Faltung des Bandkernes 10 erfolgt in der Falzlinie,
die durch die Nut 11 gegeben ist, die gegenüber der Umfaltkante 15 des Klebebandes 13 liegt. Die mit
Klebemittel überzogene Oberfläche 14 des umgefalteten Teiles des Bandes 13 wird nach unten geschlagen und
auf der Brandsohle 21 angeklebt. Das Band 13 bildet dann ebenfalls einen rechtwinklig von dem Bandkern
abstehenden inneren Befestigungsflansch.
Es dürfte ohne weiteres klar sein, daß der zusammengesetzte Streifen gemäß der Erfindung während
des Zuführens des Streifens an die Befestigungsstelle fortschreitend in diejenige Form gebracht wird, die er
nach seiner Befestigung an der Brandsohle (vgl. Fig. 3) einnimmt. Während die senkrecht stehende Rippe in
der Fig. 3 als im wesentlichen senkrecht zur Oberfläche der Brandsohle stehend dargestellt ist, erweist es sich
häufig als erwünscht, dem nach oben stehenden Teil der Rippe eine nach innen gerichtete Neigung zu geben.
Es sei noch erwähnt, daß bei Verwendung eines aus nitrierter Cellulose bestehenden Überzuges für den
Bandkern 10 dieser Überzug an die Stelle der textlien Abdeckung 12 tritt und ebenfalls eine feuchtigkeitsdichte
Abdeckung der darunterliegenden Oberfläche des Bandkernes 10 bildet.
Claims (5)
1. Nahtrippenstreifen zur Bildung einer Nahtrippe an Brandsohlen mit einem verhältnismäßig
starken, aus Fasermaterial bestehenden Bandkern, dessen eine Seitenfläche durch ein mechanisch
festes Material vollständig abgedeckt ist und auf dessen anderer Seitenfläche ein einseitig mit einem
Klebemittelüberzug versehenes und teilweise zurückgeschlagenes, mit seinem zurückgeschlagenen
Teil beträchtlich über eine Kante des Bandkernes herausragendes Klebeband befestigt, vorzugsweise
angeklebt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die einseitige Abdeckung (12) des Bandkernes (10) aus
einem selbst bei Druck oder Wärme mit dem Klebemittelüberzug (14) des Klebebandes (13)
keine feste Haftverbindung eingehenden Material besteht und daß ferner der im Bereich der Faltungslinie
(15) des zurückgeschlagenen Klebebandes (13) leicht nach seiner abgedeckten Seite
rechtwinkelig abbiegbare Bandkern (10) an dem durch das Zurückschlagen des Klebebandes frei
liegenden Teil einen Überzug aus haftendem, vorzugsweise durch Druck klebendem Bindemittel
(16) aufweist.
2. Nahtrippenstreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er auf der abgedeckten Seite
des Bandkernes (10) mit einer längslaufenden, ein rechtwinkeliges Abbiegen erleichternden Einprägung
in Form einer Nut (11) versehen ist.
3. Nahtrippenstreifen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die an seiner Außenseite
angeordnete Abdeckung (12) des Bandkernes (10) ein Überzug aus Zelluloid, Nitrolack oder
einem gleichwertigen, in einem flüchtigen Lösungsmittel löslichen Kunstharz ist, der aus seiner Auftragslösung
zu einem glatten, zusammenhängenden und feuchtigkeitsdichten Film antrocknet bzw.
polymerisiert.
4. Nahtrippenstreifen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Außenseite
angeordnete Abdeckung (12) des Bandkernes (10) eine Deckschicht aus lose gewebtem, kräftigem
textilem Gewebe ist, zu deren Befestigung auf dem Bandkern (10) ein gegenüber Feuchtigkeit
widerstandsfähiges Klebemittel verwendet ist, das als wasserundurchlässige Schicht die Außenseite
des zu einer Nahtrippe der Brandsohle (21) verformten Streifens gegen Feuchtigkeitseinwirkung schützt.
5. Nahtrippenstreifen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, der zum Zwecke des Versandes
und leichter Verarbeitung auf eine Spule aufgewickelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die zurückgeschlagene,
klebende Oberfläche (14) des Klebebandes (13) jeweils nur auf der nicht klebenden
Abdeckung (12) des Bandkernes (10) der darunterliegenden Windungen des Streifens ruht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 712 381 ;
USA.-Patentschrift Nr. 2 393 566.
Britische Patentschrift Nr. 712 381 ;
USA.-Patentschrift Nr. 2 393 566.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
009 5687112 7.60
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|---|---|---|---|
| US544776A US2847339A (en) | 1955-11-03 | 1955-11-03 | Insole rib stripping |
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|---|---|
| DE1086151B true DE1086151B (de) | 1960-07-28 |
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ID=24173549
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP15251A Pending DE1086151B (de) | 1955-11-03 | 1955-12-01 | Nahtrippenstreifen zur Bildung einer Nahtrippe an Brandsohlen |
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- BE BE543711D patent/BE543711A/xx unknown
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- 1955-12-01 DE DEP15251A patent/DE1086151B/de active Pending
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