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DE1186667B - Reissverschluss - Google Patents

Reissverschluss

Info

Publication number
DE1186667B
DE1186667B DEH38617A DEH0038617A DE1186667B DE 1186667 B DE1186667 B DE 1186667B DE H38617 A DEH38617 A DE H38617A DE H0038617 A DEH0038617 A DE H0038617A DE 1186667 B DE1186667 B DE 1186667B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tape
adhesive
coupling elements
zipper
fastener
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH38617A
Other languages
English (en)
Inventor
Ewald Hasenkamp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hasenkamp K G E
Original Assignee
Hasenkamp K G E
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hasenkamp K G E filed Critical Hasenkamp K G E
Priority to DEH38617A priority Critical patent/DE1186667B/de
Publication of DE1186667B publication Critical patent/DE1186667B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B19/00Slide fasteners
    • A44B19/24Details
    • A44B19/34Stringer tapes; Flaps secured to stringers for covering the interlocking members

Landscapes

  • Slide Fasteners (AREA)

Description

  • Reißverschluß Gegenstand der Erfindung ist ein Reißverschluß, bei welchem das Tragband für die Kuppelglieder aus einem an der Klemmstelle der Kuppelglieder unter Einschluß einer Tragkordel od. dgl. gefalteten Band besteht, welches auf seiner einen Seite vollständig mit Klebstoff bedeckt ist und bei welchem im Bereiche der Klemmstelle der Kuppelglieder sowie in einem daran anschließenden Teilbereich der Tragbandbreite die mit Klebstoff bedeckte Innenseite des Tragbandes miteinander verklebt ist, während der übrige Tragbandbereich zur Klebbefestigung am Trägerstoff frei endet.
  • Die bekannten Reißverschlüsse bestehen in der Regel aus zwei Textilbändern, die an ihren einander zugekehrten Rändern z. B. durch Aufnähen einer Kordel verstärkt sind.
  • An diesen verstärkten Rändern sind dann die aus Metall oder Kunststoff gefertigten Kuppelglieder befestigt.
  • Derartige Reißverschlüsse werden gewöhnlich durch Annähen an Kleidungsstücken, Behältern od. dgl. befestigt. Dabei muß jedoch sehr sorgfältig gearbeitet werden, wenn ein glatter faltenfreier Anschluß erzielt werden soll. Trotzdem wird es immer wieder als Nachteil empfunden, daß die Bänder des Reißverschlusses gewöhnlich nur auf ihrem die Kuppelglieder tragenden Rand und nicht auf ihrer ganzen Breite befestigt sind. Das hat nämlich leicht zur Folge, daß sich der freie Rand irgendwie umlegt und dabei gelegentlich zwischen die Kuppelflächen der beiden Verschlußhälften eingeklemmt wird, wenn der Reißverschluß durch entsprechende Längsbewegung des Schiebers geschlossen wird. Dadurch wird die Funktionsfähigkeitdes Reißverschlusses in jedemFalle stark beeinträchtigt. Häufig ist ein erneutes Öffnen ohne Beschädigung oder Zerstörung nicht mehr möglich.
  • Beim Anbringen eines Reißverschlusses an irgendwelchen aus einer Kunststoff-Folie bestehenden Teilen ist es zur Erleichterung der Montage schon vorgeschlagen worden, sowohl die Textilbänder des Reißverschlusses als auch die Kunststoff-Folie vor der Vereinigung beider Teile mit einer Klebemasse zu versehen. Alsdann können die Kunststoffleisten zunächst durch einfaches Ankleben befestigt werden. Es besteht dann nicht mehr die Gefahr, daß sich der Kunststoff bei dem anschließenden Nähen gegenüber der Folie verschiebt. Dieses Verfahren ist aber umständlich, wie wohl nicht näher dargelegt zu werden braucht. Außerdem muß es mit größter Sorgfalt durchgeführt werden, weil allzu leicht durch den dünnflüssigen Klebstoff Verschmutzungen hervorgerufen werden. Es ist auch schon ein Reißverschluß vorgeschlagen worden, bei welchem das Tragband für die Kuppelglieder aus einem an der Klemmstelle der Kuppelglieder unter Einschluß einer Tragkordel gefalteten Band besteht, welches auf seiner Innenseite vollständig mit Klebstoff bedeckt ist. Dabei wurde auch schon im Bereich der Klemmstelle der Kuppelglieder sowie in einem daran anschließenden Teilbereich der Tragbandbreite, die mit Klebstoff bedeckte Innenseite des Tragbandes miteinander verklebt. Die übrige Breite des Tragbandes blieb zur Befestigung am Trägerstoff frei. Dabei war vorgesehen, daß die beiden Schenkel des gedoppelten Tragbandes zum Ankleben an dem Trägerstoff dienen sollten. Die Kante des Trägerstoffes sollte zwischen den beiden Schenkeln des Tragbandes eingeführt werden. Anschließend sollte der eine Schenkel auf der Unterseite und der andere auf der Oberseite des Trägerstoffes angeklebt werden.
  • Eine solche doppelseitige Verklebung auf ausreichender Breite wurde zur Erzielung einer festen Klebverbindung für notwendig gehalten.
  • Ein solcher Reißverschluß entspricht jedoch nicht den praktischen Erfordernissen. Einmal liegt das Tragband für die beiden Reißverschlußhälften auf viel zu großer Fläche frei. Schon dadurch wird die Anwendbarkeit wesentlich beeinträchtigt. Für Kleidungsstücke, Schirmbezüge und ähnliche Fälle scheidet ein solcher Reißverschluß schon aus diesem Grunde aus. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß durch die Doppelung des Tragbandes eine zu große Versteifung des Trägerstoffes auf voller Breite des Tragbandes bewirkt wird. Auch das läßt einen solchen Verschluß für Damenoberbekleidung und ähnliche Zwecke als unbrauchbar erscheinen. Schließlich wird nur durch die doppelseitige Anklebung keine Haftverbindung erzielt, die den möglichen wechselnden Beanspruchungen bei der praktischen Benutzung der Kleidungsstücke auf die Dauer gewachsen wäre.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung bei einem Reißverschluß der eingangs genannten Art darin, daß nur ein Tragbandteil frei endigt, während der andere kürzere Tragbandteil bis an seine Randkante mit dem frei endigenden Tragbandteil verklebt ist. Der kürzere Tragbandschenkel ist dabei bis an seine Randkante mit dem anderen Tragbandteil verklebt. Dieser letztgenannte Tragbandteil ist auf seiner übrigen Breite weiterhin klebfähig. Auf dieser Breite wird das Tragband rückseitig an dem Trägerstoff angeklebt, und es kann anschließend am Rande des Trägerstoffes die eigentliche feste Verbindung desselben mit dem gedoppelten Teil des Tragbandes durch eine Naht oder in sonstiger üblicher Weise hergestellt werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 einen Reißverschluß in perspektivischer Ansicht in starker Vergrößerung, F i g. 2 die eine Verschlußhälfte des Reißverschlusses mit dem daran anschließenden Teil einer Folie in noch größerem Maßstabe, F i g. 3 eine Zwischenstufe bei der Fertigung des Tragbandes und F i g. 4 das fertige Tragband vor dem Anbringen der Kuppelglieder.
  • Die Tragbänder üblicher Reißverschlüsse bestehen gewöhnlich aus einem Textilband oder einem Streifen 10 aus einer thermoplastischen Masse. Die eine Seite 11 eines solchen Tragbandes wird zunächst auf seiner ganzen Ausdehnung mit einer selbstklebenden Masse bestrichen, wie F i g. 3 erkennen läßt. Auf das so präparierte Tragband 10 wird dann die Schnur 12 aufgelegt, die von der Klebstoffschicht 11 festgehalten wird. Darauf wird der Rand 13 des Tragbandes 10 um die Schnur 12 in der Pfeilrichtung 14 umgefaltet. Auf der Breite des einen Randes 13 erfolgt sodann eine feste Verklebung der beiden Schichten miteinander, wobei infolge der eingelegten Schnur 12 die freie Kante erheblich verdickt und verstärkt ist. Auf der Breite des Streifens 13 ist das Band jetzt nicht mehr klebfähig; wie F i g. 4 ohne weiteres erkennen läßt. Wohl aber ist auf der restlichen freien Breite 15 die Klebfähigkeit nach wie vor erhalten.
  • An dem so vorbereiteten Band werden dann in der üblichen Weise die Kuppelglieder 16 befestigt.
  • Bei der Montage des Reißverschlusses werden die beiden Reißverschlußhälften in der gewohnten Weise an den Kanten eines Kleidungsstückes oder eines Behälters 17 bzw. 18 angelegt. Der selbstklebende Streifen 15 bewirkt dabei die vorläufige Anheftung. Das gilt unabhängig davon, ob die Befestigung an einem Textilgewebe oder einer Kunststoff-Folie erfolgt. Die endgültige Sicherung kann dann anschließend in gewohnter Weise, z. B. durch eine übliche Naht 19 erfolgen, so wie es rechts in F i g. 1 und 2 dargestellt ist. Es kann aber auch die Verbindung durch eine übliche Schweißnaht 20 bewirkt werden, wenn die Folie 18 aus Kunststoff besteht. Alsdann wird der gedoppelte Rand des Reißverschlußbandes 10, der also außenseitig keine Klebstoffschicht trägt, mit der Folie 12 durch Schweißen verbunden.
  • Die Handhabung eines solchen Reißverschlusses bei der Herstellung, beim Versand und schließlich bei der Montage bereitet keine Schwierigkeiten. Die Klebkraft des freien Randes 11 wird nur dann vollkommen wirksam, wenn zwei derartige Schichten gegeneinander gelegt werden. Deswegen ist auf der Breite der Dopplung 13 die Verbindung so fest und sicher, daß im allgemeinen eine Trennung ohne Beschädigung der Klebstoffschicht nicht möglich ist. Anders aber ist es, wenn die Klebstoffschicht 13 mit einer nicht präparierten Fläche, also z. B. der Vorderseite des Bandes in Berührung kommt. Dann ist im allgemeinen ein Ablösen ohne große Schwierigkeiten möglich. Es kann darum ein solcher Reißverschluß als ganzes oder es können die beiden zugehörigen Verschlußhälften getrennt voneinander aufgerollt werden. Auch besteht die Möglichkeit, die beiden Verschlußhälften nach dem Entkuppeln derart wieder aneinander zu heften, daß die Kuppelglieder nach außen gekehrt sind und der freie klebende Rand 15 des einen Bandes auf den nicht mehr klebenden Teil 13 des anderen Bandes geheftet wird. So läßt sich der Reißverschluß beliebig handhaben, ohne daß die Selbstkleberänder irgendwie störend in Erscheinung treten. Vor der Montage müssen dann die beiden Bänder durch Abziehen voneinander getrennt werden.
  • Es sei noch erwähnt, daß die starke Klebfähigkeit des freien Randes 15 vor der Montage auch durch Aufheften eines Gazestreifens od. dgl. vorübergehend unwirksam gemacht werden kann, wie dies z. B. bei selbstklebenden Wundpflastern bekannt und gebräuchlich ist.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Reißverschluß, bei welchem das Tragband für die Kuppelglieder aus einem an der Klemmstelle der Kuppelglieder unter Einschluß einer Tragkordel od. dgl. gefalteten Band besteht, welches auf seiner einen Seite vollständig mit Klebstoff bedeckt ist und bei welchem im Bereich der Klemmstelle der Kuppelglieder sowie in einem daran anschließenden Teilbereich der Tragbandbreite die mit Klebstoff bedeckte Innenseite des Tragbandes miteinander verklebt ist, während der übrige Tragbandbereich zur Klebbefestigung am Trägerstoff frei endet, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß nur ein Tragbandteil (15) frei endigt, während der andere kürzere Tragbandteil (13) bis an seine Randkante mit dem frei endigenden Tragbandteil (15) verklebt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 227 515, 2 368 911, 2 470 251, 2 907 406, 2 203 822, 2 768 922, 2607715.
DEH38617A 1960-02-10 1960-02-10 Reissverschluss Pending DE1186667B (de)

Priority Applications (1)

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DEH38617A DE1186667B (de) 1960-02-10 1960-02-10 Reissverschluss

Applications Claiming Priority (1)

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DEH38617A DE1186667B (de) 1960-02-10 1960-02-10 Reissverschluss

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DE1186667B true DE1186667B (de) 1965-02-04

Family

ID=7153685

Family Applications (1)

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DEH38617A Pending DE1186667B (de) 1960-02-10 1960-02-10 Reissverschluss

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DE (1) DE1186667B (de)

Cited By (2)

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