[go: up one dir, main page]

DE1085362B - Kathodengekoppelte bistabile Schaltung - Google Patents

Kathodengekoppelte bistabile Schaltung

Info

Publication number
DE1085362B
DE1085362B DEI15640A DEI0015640A DE1085362B DE 1085362 B DE1085362 B DE 1085362B DE I15640 A DEI15640 A DE I15640A DE I0015640 A DEI0015640 A DE I0015640A DE 1085362 B DE1085362 B DE 1085362B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grid
stage
cathode
voltage
tube
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI15640A
Other languages
English (en)
Inventor
Charles Brownley Smith
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IBM Deutschland GmbH
Original Assignee
IBM Deutschland GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IBM Deutschland GmbH filed Critical IBM Deutschland GmbH
Publication of DE1085362B publication Critical patent/DE1085362B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11CSTATIC STORES
    • G11C19/00Digital stores in which the information is moved stepwise, e.g. shift registers
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11CSTATIC STORES
    • G11C19/00Digital stores in which the information is moved stepwise, e.g. shift registers
    • G11C19/20Digital stores in which the information is moved stepwise, e.g. shift registers using discharge tubes
    • G11C19/202Digital stores in which the information is moved stepwise, e.g. shift registers using discharge tubes with vacuum tubes
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/04Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of vacuum tubes only, with positive feedback
    • H03K3/05Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of vacuum tubes only, with positive feedback using means other than a transformer for feedback
    • H03K3/06Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of vacuum tubes only, with positive feedback using means other than a transformer for feedback using at least two tubes so coupled that the input of one is derived from the output of another, e.g. multivibrator
    • H03K3/12Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of vacuum tubes only, with positive feedback using means other than a transformer for feedback using at least two tubes so coupled that the input of one is derived from the output of another, e.g. multivibrator bistable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Stroboscope Apparatuses (AREA)
  • Control Of Indicators Other Than Cathode Ray Tubes (AREA)

Description

DEUTSCHES
In elektronischen Rechenmaschinen werden häufig als elektronische Schalter kathodengekoppelte bistabile Kippschaltungen oder Verriegelungsschaltungen benutzt. Derartige Schalter bestehen z. B. aus einem zweistufigen i?C-gekoppelten Röhrenverstärker, dessen Ausgang mit dem Eingang gekoppelt ist und bei dem in jedem der beiden Schaltzustände (EIN- bzw. AUS-Schaltzustand) eine Röhre leitend und die andere gesperrt ist. Es wurden auch schon bistabile Kippschaltungen vorgeschlagen, bei denen die zweite Stufe in Anodenbasisschaltung (sogenannte Kathodenverstärker) betrieben wird und die Rückkopplung der Ausgangsspannung auf den Eingang durch Verbindung der beiden Kathodenkreise, beispielsweise durch einen für beide Stufen gemeinsamen Kathodenwiderstand, erfolgt. Bekanntlich können die Eigenschaften einer bistabilen Röhrenschaltung durch die Anwendung von Dioden, die gewisse Arbeitsbereiche spannungsmäßig festlegen, verbessert werden.
Es ist die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, derartige Schalter zu vereinfachen und in einfacher Weise unempfindlicher gegenüber Streuungen der elektrischen Eigenschaften der verwendeten Bauelemente und der Betriebsspannungen zu machen.
Gemäß der Erfindung wird dies bei einer kathodengekoppelten bistabilen Kippschaltung, bei der die Ausgangsspannung von der Kathode der zweiten Stufe auf die Kathode der ersten Stufe zurückgeführt wird, dadurch erreicht, daß die beiden Kathodenkreise durch eine Diode miteinander verbunden sind. Die vorher erwähnten Vorteile kommen im wesentlichen dadurch zustande, daß die beiden Röhren in dem Schaltzustand, in dem die Diode gesperrt ist, in hohem Maße voneinander unabhängig arbeiten, so daß die Betriebswerte der einen Röhre nahezu unbeeinflußt sind von denen der anderen Röhre.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung werden die Signale zur Umschaltung der Verriegelungsschaltung den Gittern der Röhren zugeführt. Weitere Einzelheiten der Erfindung enthält die an Hand von Zeichnungen erläuterte Beschreibung eines Ausführungs- und mehrerer Anwendungsbeispiele. In den Zeichnungen ist
Fig. 1 das Schaltbild der Verriegelungsschaltung gemäß der Erfindung,
Fig. 2 die Darstellung einiger Impulszüge beim Betrieb der Schaltung nach Fig. 1,
Fig. 3 ein Ringzähler unter Verwendung der Schaltungen nach Fig. 1,
Fig. 4 ein Schieberegister unter Verwendung der Schaltungen nach Fig. 1,
Fig. 5 die Darstellung einiger Impulszüge beim Betrieb der Anordnung nach Fig. 1.
In Fig. 1 ist die linke Seite einer Doppeltriode mit
Kathodengekoppelte bistabile Schaltung
Anmelder:
IBM Deutschland
Internationale Büro-Maschinen
Gesellschaft m. b. H.,
Sindelfingen (Württ), Tübinger Allee 49
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 18. November 1957
Charles Brownley Smith, Vestal, N. Y. (V. St. Α.),
ist als Erfinder genannt worden
20 und die rechte Seite mit 21 gekennzeichnet. Es sei angenommen, daß die linke Seite leitend und die rechte gesperrt ist. Dieser Schaltzustand sei der AUS-Zustand. Ein Spannungsteiler 26, 27 liegt zwischen Masse und — 70 V, sein Abgriff 28 ist über den Gitterwiderstand 25 an das Gitter 23 angeschlossen. Im vorliegenden Beispiel liegt am Gitter 23 eine Spannung von etwa — 10 V, wenn der Widerstand 26 mit 120 Kiloohm und der Widerstand 27 mit 680 KiIoohm bemessen werden. Im AUS-Zustand führt die Kathode 29 eine Spannung von etwa — 8 V und die Anode 31 der Seite 20 eine Spannung von etwa + 50V. Der Anodenwiderstand 32 ist zwischen die Anode 31 und der Anodenspannungsquelle von +150V geschaltet. Ein weiterer Spannungsteiler 32, 33, 34 liegt zwischen +150 und —250 V. Da die Anode 31 mit dem oberen Abgriff des Spannungsteilers verbunden ist und etwa +50V führt, liegt das an den unteren Abgriff des Spannungsteilers 36 angeschlossene Gitter 35 der, Seite 21 auf etwa —50 V. Dies wird durch entsprechende Wahl der Werte für die Widerstände 33 und 34 erreicht, die hier mit etwa 270 und 560 Kiloohm bemessen sind. Zwischen Gitter 35 und dem unteren Abgriff 36 des Spannungsteilers ist ein Gitterwiderstand 37 vorgesehen. Die Anode 38 der Seite 21 ist unmittelbar an +150 V angeschlossen.
Da das Gitter 35 etwa —50 V führt, ist die Seite
21 nahezu gesperrt, so daß sich an der über den Ka-
009 550/190
3 4
thodenwiderstand 38 mit — 70 V verbundenen Ka- Spannung an der Kathode 29 auf —70 V. Wenn die
thode39 der Seite 21 etwa —50 bis —45 V einstellen. Spannung an der Kathode etwa —10 V überschreitet,
Die Anode 41 eines Gleichrichters 40, z. B. einer beginnt die Seite 20 leitend zu werden.
Diode, ist an die Kathode 39 der Seite 21 angeschlos- Die Spannung an der Anode 31 der Seite 20 fällt
sen, während die Kathode der Diode mit der Kathode 5 dadurch auf +50 V, wodurch ebenfalls am Gitter 35
29 der Seite 20 verbunden ist. Wenn daher die Seite der Seite 20 eine Spannung von etwa —50V entsteht,
21 gesperrt ist, so daß die Kathode 39 etwa —50 V wenn sich der Kondensator 45 auflädt. Die Schaltung
führt, so ist die Diode 40 in Sperrichtung vorgespannt befindet sich nun in ihrem ursprünglichen Zustand,
und kann die Spannung an der Kathode 29 der Seite d. h. im AUS-Zustand, in dem Seite 20 leitet und
20 nicht beeinflussen. An die Kathode 39 ist eine io Seite 21 abgeschaltet ist. Gegenüber weiteren dem
Ausgangsleitung 43 angeschlossen, die unter diesen Gitter 35 der Seite 21 zugeführten negativen Impul-
Bedingungen eine niedrige Ausgangsspannung, und sen ist die Schaltung unempfindlich,
zwar mit niedriger Impedanz liefert. In Fig. 2 sind die Formen der dem Gitter der Seite
Nun sei angenommen, daß ein negativer Impuls 22 20 zugeführten Impulse 46 und der dem Gitter 35 der
an das Gitter 23 der Seite 20 trifft, dessen Amplitude 15 Seite 21 zugeleiteten Impulse 47 gezeigt. Beide Git-
ausreicht, um diese Röhrenhälfte zu sperren. Ein ne- terkreise stellen hochohmige Eingänge der Schaltung
gativer Impuls von etwa 100 V Amplitude genügt. dar. Der Impulszug 48 zeigt die an der Anode 31 der
Dadurch sinkt die Spannung am Gitter 23 auf etwa Seite 20 entstehende und der hochohmigen Ausgangs-
— 110 V, und der Kondensator 24 beginnt, sich über leitung 49 zugeführte Spannung. Der Impulszug 50 den Widerstand 26 aufzuladen. Die Spannung am 20 stellt an der Kathode 39 der Seite 21 abgegriffene und Gitter 23 folgt der exponentiellen Aufladung dieses der niederohmigen Ausgangsleitung 43 zugeführte Kondensators, bis sie wieder —10 V erreicht. Durch Spannung dar.
den negativen Impuls am Gitter 23 wird der Strom- Fig. 3 zeigt eine Ringzählerschaltung, bei der jede fluß durch den Kathodenwiderstand 30 unterbunden, Stufe aus den in Fig. 1 dargestellten Verriegelungsund die Spannung an der Kathode 29 würde auf 25 schaltungen besteht. Es sei angenommen, daß alle —70 V abfallen. Wegen der Diode 40 kann die Span- Verriegelungsschaltungen AUS-geschaltet sind, d.h. nung an der Kathode 29 jedoch nicht negativer wer- daß die linke Röhrenseite leitend ist und ihre rechte den als die Spannung an der Kathode 39 der Seite 21, Seite nahezu gesperrt. Eine Ausgangsleitung 55 der die eine Spannung von etwa —50 V führt. Während ersten Stufe verbindet die Anode 54 der linken Seite der Sperrung der Seite 20 steigt die Spannung der 30 der Röhre 52 mit dem Gitter der linken Seite der Anode 31 auf +150V und damit die Spannung am Röhre der nächsten Stufe 56. Der Ausgang 2 der Gitter 35 der Seite 21 auf etwa +1OV an. Diese zweiten Stufe 56 ist an die Kathode der rechten Röh-. Spannungserhöhung· am Gitter 35 der Seite 21 ver- renseite der zweiten Stufe angeschlossen. Die Einstärkt deren Strom und erhöht daher die Spannung gangsimpulse 57 werden über Leitung 58 an das Gitan der Kathode 39, so daß der Strom durch die Diode 35 ter der rechten Röhrenseite jeder Stufe geleitet. Die 40 und den Widerstand 30 wächst. Die Spannung an an Leitung 58 angeschlossene Leitung 59 ist über der Kathode 29 steigt daherr um die Seite 20 vollends Kondensator 61 und Gitterwiderstand 62 mit dem zu sperren. Die Schaltung befindet sich im EIN-Zu- Gitter 60 der rechten Röhrenseite der ersten Stufe stand. verbunden. In gleicher Weise führen die Leitungen Der negative Impuls 22^ der dem Gitter 23 der 40 63, 64, 65 und 66 zu den Gittern der rechten Seiten Seite 20 zugeführt wird, sperrt also diese Seite und der Stufen 56, 67, 68, 69, und die Leitungen 70, 71, verstärkt den leitenden Zustand der Seite 21. Infolge 72 verbinden die Anoden der linken Röhrenseiten der positiven Rückkopplung durch die Diode 40 steigt einer vorhergehenden Stufe mit dem Gitter der Hndie Spannung an der Kathode 29 der Seite 20 auf ken Röhrenseite der nächstfolgenden Stufe. Die Ausetwa +5 bis +7V an und bleibt auf diesem Wert. 45 gänge 3, 4 sind an die Kathode der rechten Röhren-Wenn nach dem Ende des Eingangsimpulses die seite ihrer entsprechenden Stufen angeschlossen.
Spannung am Gitter 23 der Seite 20 auf — 10 V zu- Ein negativer Startimpuls mit einer Amplitude von rückkehrt, bleibt die Seite 20 wegen der hohen nega- etwa 100 V trifft an das Gitter 51 der linken Seite tiven Gitterspannung gesperrt. Weitere dem Gitter der Doppeltriode 52 und schaltet die Röhre 52 in den 23 zugeführte negative Eingangsimpulse bleiben ohne 50 EIN-Zastand, in dem die rechte Seite leitet und die Wirkung auf den Zustand der Schaltung, solange die linke nahezu gesperrt ist. Die genauen Vorgänge sind Kathode der linken Seite ihre positive Spannung bei- in Verbindung mit Fig. 1 beschrieben worden. Die behält. Die Umschaltung in den Ausgangszustand Spannung an der Kathode 53 der rechten Seite der kann nur durch einen negativen Impuls 44 auf das Röhre 52 steigt also, so daß an der Ausgangsleitung 1 Gitter 35 der Seite 21 erfolgen. 55 hohe Spannung herrscht. Dies ist die einzige Aus-Dieser negative Impuls 44 mit einer Amplitude von gangsleitung, die als Folge des Startimpulses eine etwa 100 V wird dem Kondensator 45 zugeleitet, der hohe Ausgangsspannung liefert. Das Steigen der an den unteren Abgriff 36 des zweiten Spannungs- Spannung an der Anode 54 der linken Röhrenseite tellers 32, 33, 34 angeschlossen ist. Das Gitter 35 ist der ersten Stufe bleibt ohne Wirkung auf die zweite mit Punkt 36 über den Gitterwiderstand 37 verbun- 60 Stufe 56, da das Gitter deren linker Röhrenseite beden. Beim Eintreffen des Impulses 44 liegt das Gitter reits an hoher Spannung liegt und die linke Seite die-35 auf etwa +10V. Weist der Impuls eine Ampli- ser Stufe bereits leitend ist. Die folgenden Stufen tude von 100 Volt auf, so steigt die Spannung am bleiben ebenfalls unbeeinflußt. Es ist also die erste Gitter 35 der Seite 21 auf etwa —90 V. Hierdurch Stufe EIN-geschaltet, während alle folgenden Stufen wird die Seite 21 gesperrt, so daß kein Strom der 65 AUS-geschaltet bleiben.
Seite 21 den Kathodenwiderstand 38 durchfließt. Die Nun gelangt ein erster negativer Eingangsimpuls
Spannung an der Kathode 39 fällt daher auf etwa zu den Gittern der rechten Seite aller Stufen. Er
— 50 V, und die Diode 40 wird wieder in Sperrich- schaltet die erste Stufe AUS, so daß ihre rechte tung vorgespannt. Da nunmehr auch der Strom über Röhrenseite gesperrt und die linke Seite leitend wird, den Kathodenwiderstand 30 verschwindet, sinkt die 7° wie in Verbindung mit Fig. 1 beschrieben. Daher
nimmt die Ausgangsleitung 1 niedrige Spannung an. Das Abfallen der Spannung an der linken Anode 54 der Röhre 52 senkt die Spannung am linken Gitter der Stufe 56 und sperrt diese Seite. Der dem rechten Gitter der Stufe 56 zugeführte negative Eingangsimpuls hält die rechte Röhre während seiner Dauer gesperrt. Danach wird jedoch das Steigen der Spannung an der Anode der linken Seite der Röhre 52 am Gitter der rechten Seite der Stufe 56 wirksam, um
diese ebenso wie die folgenden Stufen von dem Schiebeimpuls unbeeinflußt.
Am Ende der ersten aus einem Eingangs- und einem Weiterschaltimpuls bestehenden Periode be-5 findet sich also die erste Verriegelungsstufe im EHST- und alle anderen im AUS-Zustand. Die Ausgangsleitung 98 führt hohe und die Ausgangsleitungen aller anderen Stufen führen niedrige Spannung.
Nun erscheint der nächste Schiebeimpuls, der die diese Stufe EIN-zuschalten und die Spannung an der io rechte Seite der ersten Stufe sperrt und den leitenden Ausgangsleitung 2 zu erhöhen (Impulszüge 46 und 49 Zustand ihrer linken Seite einleitet. Die Spannung an in Fig. 2). Beim Abschalten der linken Seite der der Kathode 82 sinkt und ebenso die Spannung am Stufe 56 steigt die Spannung an deren linker Anode Gitter 84, so daß die Röhre 86 gesperrt wird. Das und damit auch am linken Gitter der Stufe 57. Ansteigen der Spannung an der Anode 90 wird auf
Da die Spannung an diesem Gitter aber schon hoch 15 das Gitter 92 übertragen, da aber die linke Seite der und diese linke Seite leitend ist, bleibt die Stufe 57 zweiten Stufe bereits leitend ist, wird ihr Zustand wie auch die folgenden Stufen im AUS-Zustand. durch den Anstieg der Spannung am Gitter 92 nicht
Als Folge des ersten Eingangsimpulses zeigt als beeinflußt. Nachdem der Kondensator 99 aufgeladen einzige die Ausgangsleitung 2 hohe Spannung. Bei ist, erreicht die Spannung am Gitter 84 jedoch wieder den nächsten Eingangsimpulsen wird die dritte, vierte 20 ihren Ruhewert (Masse), und die Röhre 86 leitet wieusw. Stufe EIN-geschaltet. Wenn diese letzte Stufe der. Dadurch sinkt die Spannung an der Anode 90 EIN-geschaltet ist, bewirkt der nächstfolgende Ein- und am Gitter 92, so daß die linke Seite der zweiten gangsimpuls, daß dieser negative Impuls von der Stufe gesperrt und der leitende Zustand ihrer rechten Anode der linken Seite über die Leitung 73 zum Git- Seite eingeleitet wird. Inzwischen ist der Schiebeter der linken Seite der ersten Stufe des Ringzählers 25 impuls am Gitter 97 zu Ende, und die Spannung an übertragen wird. Jetzt beginnt ein neuer Umlauf. der Kathode 83 steigt, ebenso die Spannung am Git-
Fig. 4 stellt ein Schieberegister dar, dessen einzelne ter 85 des Inverters 87. Da jedoch die Röhre 87 beStufen aus Verriegelungsschaltungen nach Fig. 1 be- reits leitend ist, erfolgt keine merkliche Spännungsstehen. Zwischen den einzelnen Stufen sind Inverter änderung an der Anode 91, so daß keine Umschaltung vorgesehen. Es sei angenommen, daß alle AUS-ge- 30 der dritten Stufe erfolgt. Nach der zweiten Periode schaltet sind, d. h., die linken Röhrenseiten sind lei- ist also die erste Stufe wieder im AUS-, die zweite tend und die rechten nichtleitend. Unter diesen Um- im EIN- und alle folgenden Stufen im AUS-Zustand. ständen ist die Spannung an den Anoden 80 und 81 Jetzt sei angenommen, daß während der dritten
der ersten und zweiten Stufe ebenso wie die Span- Periode sowohl ein Eingangs- als auch ein Schiebenung an den Kathoden 82 und 83 niedrig. Die Gitter 35 impuls eintrifft. Die Spannung am Gitter 104 der 84 und 85 der Inverter 86 und 87 liegen an Masse, ersten Stufe sinkt und sperrt die linke Seite. Die so daß jede der Röhren die Gittervorspannung Null Spannung an der Anode 80 steigt, jedoch kann die erhält und die Spannung an den Anoden 90 und 91 Spannung am Gitter 96 nicht folgen, da sie durch den niedrig ist. Daher bleibt die Spannung am Gitter 92 Schiebeimpuls festgehalten wird. Die rechte Seite der zweiten Verriegelungsstufe auf ihrem Wert von 40 bleibt also bis zum Ende des Schiebeimpulses geetwa —10 V. sperrt. Nach dem Ende des Schiebeimpulses jedoch
Nun wird ein negativer Eingangsimpuls über Lei- steigt die Spannung am Gitter 96 der rechten Seite tung93 der ersten Stufe und danach ein negativer der ersten Stufe, ebenso die an der Kathode 82 am Schiebeimpuls über Leitung 94 allen Stufen zugelei- Gitter 84 der Röhre 86. Da die Röhre 86 schon bei tet. Gemäß Fig. 5 weist der Eingangsimpuls eine grö- 45 der Gittervorspannung Null leitet, so entsteht an ßere Breite als der Schiebeimpuls auf, obwohl ihre ihrer Anode nahezu keine Spannungsänderung, und
Vorderflanken zeitlich zusammenfallen. Der Eingangsimpuls auf die erste Stufe soll mindestens eine Amplitude von 40 V, vorzugsweise eine Amplitude zwischen
daher bleibt das Gitter 92 der zweiten Stufe unbeeinflußt. Der Schiebeimpuls am Gitter 97 der zweiten Stufe, der diese Stufe im EIN-Zustand antrifft,
75 und 100 V, aufweisen. Er sperrt die linke Seite 50 sperrt die rechte Röhrenseite und macht die linke dieser Stufe, so daß die Spannung an der Anode 80 Seite leitend. Daher wird die erste Stufe EIN- und steigt. Da die Spannung am Gitter 96 der rechten die zweite AUS-geschaltet. Bei der AUS-Schaltung Seite durch den Schiebeimpuls auf —50 V festgehal- der zweiten Stufe sinkt die Spannung an ihrer Katen wird, kann die Spannung am Gitter 96 nicht der thode 83 und sperrt den Inverter 87, weil die Span-Spannung an der Anode 80 folgen. Dadurch wird 55 nung am Gitter 85 der Röhre 87 sinkt. Die Spannung vorübergehend das Leitendwerden der rechten Seite an der Anode 91 steigt, bis der Kondensator 105 aufdieser Stufe verhindert und die Spannung an der Ka- geladen ist. Dann erreicht die Spannung am Gitter 85 thode 82 niedrig gehalten. Nach dem Ende des den Wert Null und läßt die Röhre 87 wieder leitend Schiebeimpulses ist der Eingangsimpuls noch wirk- werden, so daß die Spannung an der Anode 91 sinkt, sam, so daß nunmehr die Spannung am Gitter 96 stei- 60 Dieser Spannungsabfall wird dem Gitter der linken gen kann. Dadurch wird die rechte Röhrenseite der Röhrenseite der dritten Stufe zugeführt. Da der neersten Stufe leitend, und die Spannung an der Ka- gative Spannungsabfall an diesem Gitter den negatithode 82 und am Gitter 84 der Röhre 86 steigt. Da die ven Schiebeimpuls am Gitter des rechten Röhrenteils Röhre 86 jedoch schon die Vorspannungsnull auf- dieser dritten Stufe überdauert, wird die linke Seite weist, erfolgt praktisch keine Änderung der Span- 65 gesperrt und die rechte Seite leitend. Dadurch wird nung an der Anode 90. Daher bleibt das Gitter 92 der die dritte Stufe EIN-geschaltet.
linken Röhrenseite der zweiten Stufe vom Eingangs- Wenn die rechte Seite der dritten Stufe leitet, steigt
impuls unbeeinflußt. die Spannung an ihrer Kathode und die am linken
Da das Gitter 97 der rechten Seite der zweiten Gitter der Doppelinverterstufe 106. Der Inverter 106
Stufe bereits an niedriger Spannung liegt, bleibt 70 entspricht den Invertern 86 und 87. Da die linke
10
Röhrenseite des Inverters 106 bereits leitend ist, wird von ihr kein Signal zur vierten Stufe weitergeleitet, und diese bleibt AUS-geschaltet.
Kurz zusammengefaßt arbeitet die Anordnung so, daß ein Schiebeimpuls allein eine Verschiebung der Zustände der Stufen um eine Stufe nach rechts bewirkt. Ein Schiebe- und ein Eingangsimpuls verschieben die Zustände eine Stufe nach rechts und schalten außerdem die erste Stufe des Registers EIN.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Bistabile kathodengekoppelte Schaltung mit Röhren, bei der die Ausgangsspannung von der Kathode der zweiten Stufe auf die Kathode der ersten Stufe zurückgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kathodenkreise (29, 39) durch eine Diode (41) miteinander verbunden sind.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Signale zur Umschaltung der Verriegelungsschaltung den Gittern (23, 35) zugeführt werden.
3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das den Schaltzustand der Verriegelungsschaltung kennzeichnende Ausgangssignal an der Kathode (39) der zweiten Röhre (21) abgenommen wird.
4. Verwendung der Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3 als Stufen eines Kommutators oder Ringzählers, bei dem jederzeit eine einzige Stufe den EIN- und die restlichen Stufen den AUS-Zustand einnehmen, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Eingang (Gitter 51 der linken Röhre) jeder Stufe mit einem hochohmigen Ausgang (Anode 54 der linken Röhre) der vorhergehenden Stufe gekoppelt ist und den zweiten Eingängen (Gitter 60 der rechten Röhre) aller Stufen die Eingangsimpulse (57) zugeführt werden.
5. Verwendung der Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3 als Stufen eines Schieberegisters, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangsimpulse (Leitung 93) dem ersten Eingang (Gitter 104 der linken Röhre) der ersten Stufe zugeführt werden, daß der Ausgang (Kathode 82 der rechten Röhre) der zweiten und der folgenden Stufen über einen Inverter (86) jeweils mit dem ersten Eingang (Gitter 92 der linken Röhre) der folgenden Stufe verbunden ist und daß die Schiebeimpulse (Leitung 94) den zweiten Eingängen (Gitter 96, 97 der rechten Röhren) aller Stufen gleichzeitig zugeführt werden und länger dauern als die Eingangsimpulse.
In Betracht gezogene Druckschriften:
»Pulse and Digital Circuits«, McGraw Hill Book Comp., New York, 1956, insbesondere S. 153 bis 156.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
® 009 550/190 7.
DEI15640A 1957-11-18 1958-11-15 Kathodengekoppelte bistabile Schaltung Pending DE1085362B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US874740XA 1957-11-18 1957-11-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1085362B true DE1085362B (de) 1960-07-14

Family

ID=22205397

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEI15640A Pending DE1085362B (de) 1957-11-18 1958-11-15 Kathodengekoppelte bistabile Schaltung

Country Status (3)

Country Link
DE (1) DE1085362B (de)
FR (1) FR1222498A (de)
GB (1) GB874740A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1144768B (de) * 1961-12-29 1963-03-07 Vakutronik Dresden Veb Katodengekoppelte bistabile Kippschaltung

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1144768B (de) * 1961-12-29 1963-03-07 Vakutronik Dresden Veb Katodengekoppelte bistabile Kippschaltung

Also Published As

Publication number Publication date
FR1222498A (fr) 1960-06-10
GB874740A (en) 1961-08-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1045450B (de) Verschiebespeicher mit Transistoren
DE1029871B (de) Bistabiler Schalter mit in der Aufeinanderfolge ihrer Zonen verschiedener Stoerstellendichte komplementaerer Transistoren
DE929132C (de) Elektronische Pruefeinrichtung fuer Leitungsbuendel in Vermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen
DE1055590B (de) Transistorschaltanordnung zur wahlweisen Verbindung einer Last mit verschiedenen Potentialen
DE1143856B (de) Elektronischer Schalter, der durch eine Steuerspannung betaetigt wird, die in ihrer Polaritaet veraenderlich ist
DE1474019C3 (de) Schaltungsanordnung zum Anschluß an mehrere im steigenden Range aufeinanderfolgende Leitungen zum Ermitteln der rangniedrigsten der Leitungen, der ein auserwähltes Informationssignal zugeführt ist
DE1100694B (de) Bistabile Kippschaltung
DE2116765C3 (de) Schaltungsanordnung zur Umsetzung eines Analogsignals in ein simultanes Digitalsignal
DE1085362B (de) Kathodengekoppelte bistabile Schaltung
DE1030068B (de) Elektronische Schaltung zum Addieren oder Multiplizieren
DE1054750B (de) Verfahren zur Stoerwertunterdrueckung bei Magnetkernspeichern
DE1275597C2 (de) Elektronischer Schalter mit einem oberflaechenpotentialgesteuerten Transistor
DE1817461B1 (de) Schaltungsanordnung fuer einen elektronischen Ringzaehler
DE1044468B (de) Elektronisches Binaer-Addierwerk
DE2002578A1 (de) Multistabile Schaltung
DE1762809C3 (de) Mit Konstantstrom schaltende Logikschaltung
DE1030070B (de) Addierwerk
DE884655C (de) Schaltung zur Integration einer differenzierten Impulsspannung
DE1911959A1 (de) Triggerschaltung
DE1462429B2 (de) Verknuepfungsschalter zur durchfuehrung logischer funktionen
DE963380C (de) Aus Triggerkreisen bestehender dual-dezimal arbeitender Zaehler
DE1032577B (de) Binaer-dezimales elektronisches Rechenwerk
DE1077896B (de) Transistoranordnung fuer die Durchschaltung von Signalen
DE2042644C3 (de) Diodenmatrfx-Schaltungsanordung
DE1039566B (de) Elektronischer Wahlschalter