DE1083324B - Schaltungsanordnung fuer den Empfang eines Kodezeichens - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer den Empfang eines KodezeichensInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08C—TRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
- G08C19/00—Electric signal transmission systems
- G08C19/16—Electric signal transmission systems in which transmission is by pulses
- G08C19/28—Electric signal transmission systems in which transmission is by pulses using pulse code
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
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Description
deutsches
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für den Empfang eines Kodezeichens in Fernmelde-
und Fernsteueranlagen, bei welchen ein aus mehreren Impulsen bestehendes Kodezeichen eine Relaiskette
steuert, die nach dem Durchlaufen ihrer Schaltstufen ein Steuerkennzeichen bildet.
Derartige Anordnungen sollen verhindern, daß in Fernmeldeanlagen durch Störzeichen eine Verbindung
hergestellt wird. Für diesen Zweck ist es bekannt, bei einer Empfangseinrichtung Impulsempfänger zu verwenden,
deren Ansprechen abhängig ist von einem Kodezeichen, das aus einer Impulsreihe besteht.
Bekannte Einrichtungen dieser Art haben den Nachteil, daß die Impulse und die Impulspausen des Kodezeichens
gleichförmig sind, d. h. daß sowohl die Impulse als auch die Impulspausen gleiche Dauer aufweisen.
Bei Verwendung eines Kodezeichens mit einer geringen Anzahl von Impulsen besteht daher der
Nachteil, daß dieses durch Störimpulse nachgebildet wird. Zur ausreichenden Unterscheidung des Kodezeichens
von Störzeichen, die in zahlreichen Kombinationen auftreten können,, ist es notwendig, daß das
Kodezeichen aus einer längeren Impulsreihe besteht. Die Auswertung des Kodezeichens erfordert daher
mehrere Empfangsschaltmittel, deren Betätigung längere Zeit in Anspruch nimmt.
Diese Nachteile bekannter Einrichtungen werden vermieden, indem erfindungsgemäß die Impulse des
Kodezeichens einen Kontakt steuern, der beim ersten Impuls ein Relais verzögert abfallen läßt, durch dessen
Kontakt ein zweites Relais anspricht, das durch einen Kontakt den Ansprechstromkreis für ein weiteres abfallverzögertes
Relais vorbereitet, wobei die Abfallverzögerung des durch den ersten Impuls betätigten
zweiten Relais länger dauert als die darauffolgende Impulspause, so daß das weitere Relais beim nächsten
Impuls über den Impulskontakt und über die Kontakte der zuvor betätigten Relais verzögert anspricht
und durch einen Kontakt den Stromkreis für die Bildung des Steuerkennzeichens vorbereitet, wobei die
Abfallverzögerung dieses Relais länger dauert als der zweite Impuls der Impulsfolge, so daß über den Impulskontakt
in der Ruhelage ein Kennzeichnungsrelais erregt wird.
Eine solche Maßnahme bietet die Möglichkeit, daß eine aus wenigen Schaltmitteln bestehende Empfangseinrichtung
auf ein Kodezeichen einstellbar ist, das aus nur zwei Impulsen besteht. Da die Impulse und
die Impulspause in gewünschter Dauer einstellbar sind, besteht ein ausreichender Unterschied gegen
Störimpulse aller Art. Die Auswertung des Kodezeichens erfolgt kurzzeitig.
Die Figur zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Der durch das Kodezeichen gesteuerte Kon-Schaltungsanordnung
für den Empfang eines Kodezeichens
Anmelder:
Telefunken G. m. b. H.,
Berlin NW 87, Sickingenstr. 71
Berlin NW 87, Sickingenstr. 71
Dipl.-Ing, Edmund Baranowski, Backnang,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
takt e ist in einem Kodeempfänger Ce angeordnet. Im
Ruhezustand ist das Relais H erregt im Stromkreis:
Erde, Kontakt e, Wicklung Hi&, Widerstand Wi6,
Minuspol der Batterie.
Das Relais H hat außer der Anzugswicklung eine
GegenwicklungH65, welche im erregten Zustand des
Relais H über den Kontakt h' und den regelbaren
Widerstand Wi2 kurzgeschlossen "ist." Diese kurzgeschlossene Wicklung bewirkt eine durch den Widerstand
Wi2 beliebig einstellbare Abfallverzögerung. Bei
'! Eintreffen des ersten Kodeimpulses geht der Kontakt e in die Arbeitsstellung und unterbricht den
Haltestromkreis des Relais H. Dieser erste Kodeimpuls überdauert die Abfallzeit des Relais H und
läßt es abfallen, während Störimpulse kürzerer Dauer keinen Abfall des Relais H bewirken. Wenn der Kontakt
h" seine Ruhelage erreicht, wird das Relais H1
erregt im Stromkreis:
Erde, Kontakte, Kontakt k, Kontakt h", Wicklungen
des Relais H1, Minuspol der Batterie.
Der Kontakt H1 schließt über den regelbaren Widerstand
Wi3 die erste Wicklung des Relais H1 kurz und
macht es abfallverzögert. Der Kontakt It1" bereitet den
Stromkreis für das Relais / vor. Nach dem ersten Kodeimpuls folgt eine Impulspause, die den Kontakt
e in die Ruhelage zurückgehen läßt. Dadurch wird das Relais H über seine Anzugswicklung H12 wieder
erregt. Parallel zu der Anzugswicklung ist nun über den regelbaren Widerstand Wi1 die Gegenwicklung
H65 geschaltet. Diese Gegenwicklung bewirkt
eine durch den Widerstand Wi1 in gewissen Grenzen
beliebig einstellbare Anzugsverzögerung. Die Impulspause überdauert diese Anzugsverzögerung und läßt
über den Kontakt e das Relais H wieder ansprechen. Darauf folgt der zweite Kodeimpuls, welcher den
009 530/355
Kontakt e wieder in die Arbeitsstellung bringt. Die Kontakte h" und It1' befinden sich noch in ihrer
Arbeitsstellung, da die Relais H und H1 abfallverzögert
sind. Somit spricht das Relais / an im Stromkreis; .
Erde, Kontakt e, Kontakt k, Kontakt h", Kontakt
Ji1", Wicklung Ι1Ά, des Relais /, Widerstand
Wi1, Minuspol der Batterie.
Parallel zur Anzugswicklung J12 des Relais / ist
über den regelbaren Widerstand Wi^ eine Gegenwicklung
Z56 geschaltet, welche das Relais verzögert ansprechen
läßt. Die Verzögerungsdauer wird durch den Widerstand Wi1 so eingestellt, daß sie kürzer ist als
der zweite Kodeimpuls. Ein kürzerer Impuls kann das Relais I nicht erregen, ebenso wie die Impulspause
zwischen dem ersten und dem zweiten Impuls von genau begrenzter Dauer sein muß, um das Relais /
ansprechen zu lassen. Wenn die Impulspause zu kurz ist, kann das anzugsverzögerte Relais H über den
Kontakt e, welcher sich in der Ruhelage befindet, nicht ansprechen. Ist die Impulspause aber so lang, daß sie
zusammen mit der Abfallzeit des Relais H die Abfallzeit des Relais H1 überdauert, so wird dieses abfallen.
Somit können die Kontakte h" und U1" nur dann ihre
Arbeitslage einnehmen, wenn die Impulspause des Kodezeichens von begrenzter Dauer ist.
Nach Ansprechen des Relais I wird durch den Kontakt 1' die WicklungJ56 über den regelbaren Widerstand
Wi5 kurzgeschlossen. Dadurch wird dem Relais / eine durch den Widerstand Wi5 einstellbare Abfallverzögerung
erteilt. Nach Beendigung des zweiten Impulses wird, da sich der Kontakt e wieder in der
Ruhelage befindet, das Remanenzrelais K über den Kontakt 1" des abfallverzögerten Relais / eingeschaltet.
Damit kann das Relais K ansprechen im Stromkreis :
Erde, Kontakt e, Kontakt 1", Relais K, Minuspol der Batterie.
Das Ansprechen des Relais K ist abhängig von der Dauer des zweiten Kodeimpulses. Ist dieser Impuls
zu lang, so läßt der Kontakt e in der Arbeitslage das Relais H' nach Ablauf der Abfallverzögerungsdauer
abfallen. Damit unterbricht der Kontakt h" den Stromkreis für das Relais I, dessen Kontakt 1" den Stromkreis
für das Relais K abschaltet.
Nach erfolgter Einschaltung des Relais K bleibt dessen Anker durch die Wirkung des remanenten
Magnetismus in der Arbeitslage, wodurch das Steuerkennzeichen gebildet wird.
Claims (2)
1. Schaltungsanordnung für den Empfang eines Kodezeichens in Fernmelde- und Fernsteueranlagen,
bei welchen ein aus mehreren Impulsen bestehendes Kodezeichen eine Relaiskette steuert, die
nach dem Durchlaufen ihrer Schaltstufen ein Steuerkennzeichen bildet, dadurch gekennzeichnet,
daß die Impulse des Kodezeichens einen Kontakt (e) steuern, der beim ersten Impuls ein Relais (H)
verzögert abfallen läßt, durch dessen Kontakt (h") ein Relais (H1) anspricht, das durch einen Kontakt
Qi1") den Ansprechstromkreis für ein weiteres
abfallverzögertes Relais (/) vorbereitet, wobei die Abfallverzögerung des durch den ersten Impuls
betätigten Relais (H1) länger dauert als die darauffolgende
Impulspause, so daß das weitere Relais (7) beim nächsten Impuls über den Impulskontakt
(e) und über die Kontakte (h", H1") der zuvor betätigten
Relais (H, H1) verzögert anspricht und durch einen Kontakt (1") den Stromkreis für die
Bildung des Steuerkennzeichens vorbereitet, wobei die Abfallverzögerung dieses Relais (J) langer
dauert als der zweite Impuls der Impulsfolge, so daß über den Impulskontakt (e) in der Ruhelage
ein Kennzeichnungsrelais (K) erregt wird.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß den Wicklungen der Kettenrelais veränderliche Widerstände in Reihen- und Parallelschaltung
zugeordnet sind.
40 In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 430 284.
USA.-Patentschrift Nr. 2 430 284.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
& 009 530/355 6.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET15690A DE1083324B (de) | 1954-05-17 | 1954-05-17 | Schaltungsanordnung fuer den Empfang eines Kodezeichens |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET15690A DE1083324B (de) | 1954-05-17 | 1954-05-17 | Schaltungsanordnung fuer den Empfang eines Kodezeichens |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1083324B true DE1083324B (de) | 1960-06-15 |
Family
ID=7547996
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET15690A Pending DE1083324B (de) | 1954-05-17 | 1954-05-17 | Schaltungsanordnung fuer den Empfang eines Kodezeichens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1083324B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2430284A (en) * | 1944-08-03 | 1947-11-04 | Automatic Elect Lab | Remote-control system |
-
1954
- 1954-05-17 DE DET15690A patent/DE1083324B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2430284A (en) * | 1944-08-03 | 1947-11-04 | Automatic Elect Lab | Remote-control system |
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