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DE1280977B - Schaltungsanordnung fuer impulsgesteuerte Zaehl- und/oder Waehl-Relaisketten in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer impulsgesteuerte Zaehl- und/oder Waehl-Relaisketten in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

Info

Publication number
DE1280977B
DE1280977B DE1966T0031846 DET0031846A DE1280977B DE 1280977 B DE1280977 B DE 1280977B DE 1966T0031846 DE1966T0031846 DE 1966T0031846 DE T0031846 A DET0031846 A DE T0031846A DE 1280977 B DE1280977 B DE 1280977B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
armature
counter
pulse
capacitor
bridge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1966T0031846
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Chlond
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DET28771A external-priority patent/DE1227949B/de
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DE1966T0031846 priority Critical patent/DE1280977B/de
Publication of DE1280977B publication Critical patent/DE1280977B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/0008Selecting arrangements using relay selectors in the switching stages
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES S/WWW> PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
HOIh
H04q
Deutsche Kl.: 21 a3 - 22/01
Nummer: 1 280 977
Aktenzeichen: P 12 80 977.7-31 (T 31846)
Anmeldetag: 17. August 1966
Auslegetag: 24. Oktober 1968
Das Hauptpatent betrifft eine Schaltungsanordnung für impulsgesteuerte Zähl- und/oder Wähl-Relaisketten in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, bei denen jede Stufe einen einzelnen Anker eines Mehrankerhaftrelais mit inverser Kontaktbetätigung und mit einem für alle Anker gemeinsamen, sie in ihre Haft- oder Ruhelage mechanisch zurückstellenden Rückstellmagneten nach der deutschen Patentschrift 1109 217 enthält, bei denen beim Abwerfen eines Ankers in seine Arbeitslage auf einen Steuerimpuls der eigene Gegenerregungsstromkreis unwirksam gemacht und der Gegenerregungsstromkreis des in der Relaiskette nachgeordneten Ankers vorbereitet wird, wofür in die Gegenerregungsstromkreise ein gemeinsamer Kondensator eingeschaltet ist, der durch zeitliche Begrenzung des aus jedem Steuerimpuls abgeleiteten Betätigungsimpulses das Abwerfen des nachgeordneten Ankers in seine Arbeitslage durch den ihn vorbereitenden Steuerimpuls verhindert, und bei denen die Steuerimpulse sowohl dem gemeinsamen Rückstellmagneten als auch der einen Belegung des gemeinsamen Kondensators zugeführt werden, dessen andere Belegung über einen durch den Rückstellmagneten betätigten Kontakt und über den vorbereitenden Kontakt des in der Relaiskette vorangegangenen Ankers mit der Gegenerregungsspule des gerade vorbereiteten Ankers verbunden ist, so daß durch jeden Steuerimpuls der beim vorangegangenen Steuerimpuls in seine Arbeitslage abgeworfene Anker durch den Rückstellmagneten in die Ruhelage zurückgeführt und der vorbereitete Anker durch den Betätigungs- oder Ladestromimpuls des Kondensators aus seiner Ruhelage entlassen und in eine mittlere Wartestellung übergeführt wird, aus der er bei der Beendigung des Rückstellvorganges des vorangegangenen Ankers in seine Arbeitslage (abgefallen) übergeht.
Die Erfindung betrifft eine Weiterbildung des Gegenstandes des Hauptpatents.
Bei der im Hauptpatent an einem Ausführungsbeispiel (F i g. 2) beschriebenen Relaiskette, die jeweils nach der Beendigung eines Zähldurchlaufs wieder ihre Anfangsstellung einnimmt, in der kein Anker abgefallen ist, und die durch Anlegen eines Potentials an eine besondere Eingangsklemme aus jeder Zählstellung heraus in die Anfangsstellung rückführbar ist, liegt parallel zur Gegenerregungsspule des in der Reihenfolge ersten Ankers das Vielfach der Arbeitskontakte aller Anker, so daß jeder im Laufe des Zählvorganges abgefallene Anker eine weitere Gegenerregung und folglich ein weiteres Abfallen des ersten Ankers in seine Arbeitslage verhindert.
Schaltungsanordnung für impulsgesteuerte
Zähl- und/oder Wähl-Relaisketten in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
Zusatz zum Patent: 1 227 949
Anmelder:
Telefunken
Patentverwertungsgesellschaft m. b. H.,
7900 Ulm, Elisabethenstr. 3
Als Erfinder benannt:
Alfred Chlond, 7150 Backnang
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß eine mit ihren einen Diagonalpunkten in den Ladestromkreis des Kondensators eingeschaltete Brückenschaltung vorgesehen ist, an deren andere Diagonalpunkte die Gegenerregungsspule des in der Reihenfolge ersten Ankers angeschaltet ist, deren einer Brückenwiderstand aus der beim zweiten bzw. bei den folgenden Steuerimpulsen jeweils vorbereiteten, in der Reihenfolge nächsten Gegenerregungsspule besteht und deren weitere drei Brückenwiderstände so bemessen sind, daß der Abgleich der Brücke für den zweiten und die folgenden Steuerimpulse herbeigeführt wird.
In weiterer Ausbildung der Erfindung besteht das eine Paar Brückenwiderstände aus der Erregerspule des Rückstellmagneten des Mehrankerhaftrelais und dem die Dauer der Steuerimpulse begrenzenden Kondensator mit seinem Entladewiderstand und ein Richtleiter verhindert einen Stromfluß durch die Spule des ersten Ankers in der diese nicht gegenerregenden unerwünschten Richtung.
Die Erfindung wird an Schaltbildern erklärt.
Fig. 1 zeigt eine zehnstufige Relaiskette mit einer Brückenanordnung, die drei ohmsche Widerstände enthält; bei der Relaiskette nach
F i g. 2 sind zwei Brückenwiderstände durch die Erregerspule des Rückstellmagneten und durch eine Widerstands-Kondensator-Anordnung ersetzt;
Fig. 3 zeigt ein Relaisdiagramm.
809 628/1190
In F i g. 1 sind die Gegenerregungsspulen 1 bis 10 der einzelnen Anker eines Mehrankerhaftrelais dargestellt. Als Quelle der Steuerimpulse dient ein Impulskontakt L Die Steuerimpulse werden der Erregerspule 13 eines Rückstellmagneten zugeführt, der bei seinem Ansprechen mit seinem Kontakt 131 über einen die Steuerimpulslänge begrenzenden Kondensator 14 die Weiterschaltung der Relaiskette bewirkt.
Drei WiderständeR1, R2, R3 sind Widerstände einer Brückenschaltung, deren vierter Widerstand durch die jeweils gerade vorbereitete Spule 2 bis 10 gebildet wird.
Beim Schließen des Impulskontaktes i wird der Rückstellmagnet in folgendem Stromkreis erregt:
Beim Anzug des Rückstellmagneten wird die Spule 1 des ersten Ankers gegenerregt, so daß der Anker in seine Arbeitslage (abgefallen) übergeht:
erste Spule kann noch während des zehnten Steuerimpulses trotzdem nicht wirksam werden, weil ja der Ladevorgang des Kondensators 14 beim Betätigen des zehnten Ankers beendet wird. Erst der elfte Steuerimpuls läßt die Relaiskette wieder mit der ersten Stufe beginnen.
Solange sich der zehnte Anker in seiner Arbeitslage befindet, ist auch sein Kontakt 1001 geschlossen. Dieser Kontakt kann beispielsweise in bekannter ίο Weise dazu dienen, eine übergeordnete Relaiskette um eine Stufe weiterzuschalten.
Bei dem in F i g. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel einer Relaiskette mit Brückenschaltung dienen an Stelle der Widerstände R 2 und R 3 (F i g. 1) die Spule 13 des Rückstellmagneten und der impulsbegrenzende Kondensator 15 mit seinem Entladewiderstand R 5 als Brückenwiderstände.
Bei dieser Relaiskette wird durch den ersten Steuerimpuls zunächst der Rückstellmagnet betätigt:
R2
Und dann der erste Anker:
Der erste Anker, der bei der Gegenerregung seiner Spule 1 abgefallen war, betätigt seinen Kontakt 101 und bereitet damit die Gegenerregerspule 2 des zweiten Ankers vor. Das Ansprechen des zweiten Ankers durch den ersten Steuerimpuls wird durch die Bemessung des Kondensators wirksam verhindert. Nach der Beendigung des ersten Steuerimpulses fällt der Rückstellmagnet ab, und in der nun folgenden Impulspause wird der Kondensator 14 über seinen Entladewiderstand R 4 entladen.
Bei der Betätigung der zweiten und der folgenden Stufen der Relaiskette bleibt der erste Anker unbetätigt, da in der nunmehr wirksam werdenden Brückenschaltung die Gegenerregungsspule 1 stromlos bleibt.
Der durch den Rückstellmagneten betätigte Kontakt 131 wird geschlossen, bevor die Kontakte des jeweils in seiner Rückführbewegung befindlichen Ankers öffnen.
Beim zweiten Steuerimpuls wird der Rückstellmagnet betätigt und schaltet mit seinem Kontakt 131 die durch den Kontakt 101 des ersten Ankers vorbereitete Gegenerregungsspule 2 des zweiten Ankers
101, 2, R3
Während der erste Anker in seine Ruhelage zurückgeführt wird, wobei sein Kontakt 101 geöffnet wird, wird der zweite Anker in seine Arbeitslage (abgefallen) übergeführt. Der Kontakt 201 des zweiten Ankers bereitet die Gegenerregungsspule 3 des dritten Ankers vor und hält dabei die Brückenanordnung im abgeglichenen Zustand, so daß auch beim Eintreffen des dritten Steuerimpulses die im Querzweig liegende Erregerspule 1 nicht beeinflußt wird.
Auf die gleiche Weise werden durch die aufeinanderfolgenden Steuerimpulse die einzelnen Stufen der Relaiskette betätigt. Es wird also durch den zehnten Steuerimpuls der neunte Anker in seine Ruhelage zurückgeführt und der zehnte Anker in seine Arbeitslage übergeführt. Dabei trennt der Kontakt 901 des neunten Ankers die Brückenschaltung auf, aber die Beim Abfallen des ersten Ankers wird der Kontakt 101 geschlossen, und dieser schaltet vorbereitend die Spule 2 des zweiten Ankers an. Nach der Aufladung des Kondensators 15 sowie in der anschließenden Impulspause—wenn also der Impulskontakt i wieder geöffnet ist — verhindert der Gleichrichter 16 einen Stromfluß über die Spulen 1 und 2, so daß die Spule 2 nicht erregt wird und auch kein Einfluß auf das Abfallen des Rückstellmagneten ausgeübt wird. Vom zweiten Steuerimpuls an wird auch bei diesem Ausführungsbeispiel die Brückenschaltung wirksam, jedoch mit dem Unterschied, daß der Abgleich der Brücke nur so lange vorhanden ist, als der Umschaltekontakt 131 in seine Arbeitslage gebracht wird, in der er den entladenen Kondensator 15 an die jeweils vorbereitete Gegenerregerspule 2 bis 10 anschaltet. In der Ruhelage des Kontaktes 131 wird jeweils der Kondensator 15 entladen.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung für Impulsgesteuerte Zähl- und/oder Wähl-Relaisketten in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, bei denen jede Stufe einen einzelnen Anker eines Mehrankerhaftrelais mit inverser Kontaktbetätigung und mit einem für alle Anker gemeinsamen, sie in ihre Haft- oder Ruhelage mechanisch zurückstellenden Rückstellmagneten nach der deutschen Patentschrift 1109 217 enthält, bei denen beim Abwerfen eines Ankers in seine Arbeitslage auf einen Steuerimpuls der eigene Gegenerregungsstromkreis unwirksam gemacht und der Gegenerregungsstromkreis des in der Relaiskette nachgeordneten Ankers vorbereitet wird, wofür in die Gegenerregungsstromkreise ein gemeinsamer Kondensator eingeschaltet ist, der durch zeitliche Begrenzung des aus jedem Steuerimpuls abgeleiteten Betätigungsimpulses das Abwerfen des nachgeordneten Ankers in seine Arbeitslage durch den ihn vorbereitenden Steuerimpuls verhindert, und bei denen die Steuerimpulse sowohl dem gemein-
samen Rückstellmagneten als auch der einen Belegung des gemeinsamen Kondensators zugeführt werden, dessen andere Belegung über einen durch den Rückstellmagneten betätigten Kontakt und über den vorbereitenden Kontakt des in der Relaiskette vorangegangenen Ankers mit der Gegenerregungsspule des gerade vorbereiteten Ankers verbunden ist, so daß durch jeden Steuerimpuls der beim vorangegangenen Steuerimpuls in seine Arbeitslage abgeworfene Anker durch den Rück-Stellmagneten in die Ruhelage zurückgeführt und der vorbereitete Anker durch den Betätigungsoder Ladestromimpuls des Kondensators aus seiner Ruhelage entlassen und in eine mittlere Wartestellung übergeführt wird, aus der er bei der Beendigung des Rückstellvorganges des vorangegangenen Ankers in seine Arbeitslage (abgefallen) übergeht, nach Patent 1227 949, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit ihren einen Diagonalpunkten in den Ladestromkreis ao des Kondensators (14 bzw. 15) eingeschaltete Brückenschaltung vorgesehen ist, an deren andere Diagonalpunkte die Gegenerregungsspule (1) des in der Reihenfolge ersten Ankers angeschaltet ist, deren einer Brückenwiderstand aus der beim zweiten bzw. bei den folgenden Steuerimpulsen jeweils vorbereiteten, in der Reihenfolge nächsten Gegenerregungsspule (2 bis 10) besteht und deren weitere drei Brückenwiderstände (Rl, R2, R3 in Fig. 1 bzw. Al, 13, RS, 15 in Fig. 2) so bemessen sind, daß der Abgleich der Brücke für den zweiten und die folgenden Steuerimpulse herbeigeführt wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Paar Brückenwiderstände aus der Erregungsspule (13) des Rückstellmagneten und dem die Dauer der Steuerimpulse begrenzenden Kondensator (15) zusammen mit seinem Entladewiderstand (R S) besteht.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Richtleiter (16) mit der Spule (1) des ersten Ankers mit einer solchen Polung in Reihe geschaltet ist, daß ein Stromfluß durch die Spule (1) in der diese nicht gegenerregenden Richtung verhindert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 628/1190 10.68 ® Bundesdruckerei Berlin
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