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DE1053579B - Schaltungsanordnung fuer die Herstellung von Verbindungen in Fernmelde- und Fernsteueranlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer die Herstellung von Verbindungen in Fernmelde- und Fernsteueranlagen

Info

Publication number
DE1053579B
DE1053579B DEL18857A DEL0018857A DE1053579B DE 1053579 B DE1053579 B DE 1053579B DE L18857 A DEL18857 A DE L18857A DE L0018857 A DEL0018857 A DE L0018857A DE 1053579 B DE1053579 B DE 1053579B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
contact
pulse
occupancy
winding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL18857A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Edmund Baranowski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DEL18857A priority Critical patent/DE1053579B/de
Publication of DE1053579B publication Critical patent/DE1053579B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M7/00Arrangements for interconnection between switching centres
    • H04M7/16Arrangements for interconnection between switching centres in systems employing carrier frequencies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für die Herstellung von Verbindungen zwischen den Sende- und Empfangseinrichtungen in Fernmelde- und Fernsteueranlagen. Zu diesem Zweck wird ein Steuerkennzeichen in eine bestimmte Impulsfolge umgesetzt. Die Umsetzung der Impulse erfolgt durch Übertragungseinrichtungen, die den Sende- und Empfangseinrichtungen nach- bzw. vorgeordnet sind.
Derartige Anordnungen werden verwendet in Fernmeldeanlagen, bei denen die Belegungs- und Wahlimpulse in eine andere Stromart umgesetzt werden, z. B. in Anlagen mit Tonfrequenzwahl. Auch bei Selektivruf sy stemen ist es möglich, eine Verbindung durch eine bestimmte Impulsfolge einzuleiten.
Die Herstellung einer Verbindung ist somit abhängig von einem vorgegebenen Steuerketinzeichen. In vielen Fällen besteht jedoch die Möglichkeit, daß dieses Kennzeichen durch Störimpulse nachgebildet wird. Bei Eintreten einer solchen Störung kommt eine fehlerhafte Verbindung zustande. Zur Vermeidung ao einer solchen Störung ist es bekannt, Steuerzeichen zu verwenden, welche entweder durch die Verwendung bestimmter Frequenzen oder durch die genau vorgegebene Dauer der Impulse und Impulspausen einer Impulsfolge gekennzeichnet sind.
Diese Maßnahme hat den Nachteil, daß innerhalb eines Übertragungsabschnittes nur Störungen elektrischer Art erfaßt werden. Die Elemente der Übertragungseinrichtungen bestehen in den meisten Fällen aus Relais, die durch das S teuer kennzeichen in bestimmter Reihenfolge erregt werden. Das in dieser Reihenfolge zuletzt betätigte Relais hat die Aufgabe, den Verbindungszustand herbeizuführen und aufrechtzuerhalten. Dies wird üblicherweise durch einen Selbsthaltestromkreis erreicht. Es besteht nun die Möglichkeit, daß der Anker dieses Relais durch unbeabsichtigte mechanische Einwirkung, wie z. B. Erschütterung, in die Arbeitsstellung gelangt und somit den fehlerhaften Belegungszustand eines Verbindungsweges herbeiführt. Andererseits besteht der Nachteil, daß eine bereits hergestellte Verbindung bei kurzzeitigem Ausfall der Betriebsspannung ausgelöst wird.
Diese Nachteile werden vermieden, indem erfindungsgemäß das zuletzt betätigte Steuerorgan der Empfangsübertragung als Remanenzrelais . ausgebildet ist.
Durch diese Maßnahme entfällt die Möglichkeit, daß in der Empfangsübertragung eine lediglich mechanische Einwirkung auf das letzte Steuerorgan den Belegungszustand herbeiführt. Es ist vielmehr sichergestellt, daß sich das den Verbindungszustand herbeiführende Remanenzrelais nur dann in Arbeitsstellung hält, wenn sämtliche Relais der Empfangsübertragung richtig gearbeitet und das Remanenzrelais erregt
Schaltungsanordnung für die Herstellung von Verbindungen in Fernmelde-
und Fernsteueranlagen
Anmelder:
Telefunken G. m. b. H.,
Berlin NW 87, Sickingenstr. 71
Dipl.-Ing. Edmund Baranowski1 Backnang (Württ.},
ist als Erfinder genannt worden
haben, welches auch dann den Belegungszustand aufrechterhält, wenn die Betriebsspannung kurzzeitig ausfällt.
Eine besonders zweckmäßige Verwendung der Erfindung ergibt sich für den Verbindungsverkehr in Fernsprechanlagen mit Trägerfrequenzbetrieb'.
Fig. 1 zeigt eineTrägerfrequenzverbindung zwischen Teilnehmerstationen Tn1, Tn2, während durch
Fig. 2 eine solche Verbindung zwischen Wähleinrichtungen Wv W2 dargestellt ist. An beiden Enden eines Trägerfrequenzverbindungsabschnittes TF sind die Trägerfrequenzgeräte TFIG und die aus Sende- und Empfangsübertragungen bestehenden Einrichtungen Ue angeordnet.
Fig. 3 zeigt das Ausführungsbeispiel einer Empfangsübertragung Ue. Das Relais H ist im Ruhezustand erregt im Stromkreis:
Erde, Kontakte, WicklungfT1>2, WiderstandfFie, ' Batterie.
Das Relais H hat außer der Anzugswicklungiilj2 eine Gegenwicklungiiej5, welche im erregten Zustand des Relais H über den Kontakt h' und den regelbaren Widerstand Wi2 kurzgeschlossen ist. Diese kurzgeschlossene Wicklung bewirkt eine durch den Widerstand Wi2 beliebig einstellbare Abfallverzögerung. Bei Eintreffen des ersten Impulses der Belegungsimpulsfolge geht der Kontakt e in die Arbeitsstellung und unterbricht den Haltestromkreis des Relais H.
809' 787/142

Claims (1)

1
Dieser erste Belegungsimpuls ist länger als die Abfallzeit des Relais H und läßt es abfällen, während Störimpulse kürzerer Dauer keinen Abfall des Relais H bewirken. Nachdem der Kontakt h" in seine Ruhelage umgelegt ist, wird das Relais H1 erregt im Stromkreis: Erde, Kontakt e, Kontakt k, Kontakt h", Wicklungen des Relais H1, Batterie.
DerKontakt/ί/ schließt über den regelbaren Widerstand Wi3 die erste Wicklung des Relais H1 kurz und macht es abfallverzögert. Der Kontakt Ji1' bereitet den Stromkreis für das Relais J vor. Nach dem ersten Belegungsimpuls folgt eine Impulspause, die den Kontakt e in die Ruhelage zurückgehen läßt. Dadurch wird das Relais H über seine Anzugswicklung Hli2 wieder erregt. Parallel zu der Anzugswicklung ist über den regelbaren Widerstand Wi1 die Gegenwicklung H6i3 geschaltet. Diese Gegenwicklung bewirkt eine durch den Widerstand Wi1 in gewissen Grenzen beliebig einstellbare Anzugsverzögerung. Die Impulspause ist länger als diese Anzugsverzögerung und läßt über den Kontakt e das Relais H wieder ansprechen. Darauf folgt der zweite Impuls der Belegungsimpulsfolge, welcher den Konakt e wieder in die Arbeitsstellung bringt. Die Kontakte h" und Ji1" befinden sich noch in ihrer Arbeitsstellung, da das Relais H und das Relais H1 abfallverzögert sind. Somit spricht das Relais J an im Stromkreis:
Erde, Kontakt e, Kontakt k, Kontalct h", Kontakt/^", WicklungJli2 des Relais/, Widerstand Wi7, Batterie.
Parallel zur Anzugswicklung J12 des Relais J ist über den regelbaren Widerstand Wii eine Gegenwicklung J56 geschaltet, welche das Relais verzögert ansprechen läßt. Die Verzögerungsdauer wird durch den Widerstand Wii so eingestellt, daß sie nur wenig kürzer als der zweite Impuls der Belegungsimpulsfolge ist. Ein z. B. durch Störeinwirkungen entstandener noch kürzerer Impuls als das zweite Belegungskennzeichen kann daher das Relais J nicht erregen, ebenso wie die Impulspause zwischen dem ersten und dem zweiten Impuls von genau begrenzter Dauer sein muß, um das zur Belegung führende Relais J ansprechen zu lassen. Wenn nämlich die Impulspause zu kurz ist, kann das anzugsverzögerte Relais H über den Kontakt e, welcher sich dazu in der Ruhelage befinden muß, nicht ansprechen. Ist die Impulspause aber länger als die Abfallzeit des Relais H1, so wird das Relais H1 abfallen. Somit können die Kontakte h" und Tt1" nur dann beide ihre Arbeitslage einnehmen und das zur Belegung führende Relais J einschalten, wenn die Impulspause der Belegungsimpulsfolge von genau begrenzter Dauer ist.
Nach Ansprechen des Relais J wird durch den Kontakt V die Wicklung J5 6 über den regelbaren Widerstand Wi5 kurzgeschlossen. Dadurch wird dem Relais J eine durch den Widerstand Wi5 einstellbare Abfallverzögerung erteilt. Nach Beendigung des zweiten Impulses, da sich der Kontalct e wieder in der Ruhelage befindet, wird das Haftrelais K über den Kontakt 1" des abfallverzögerten Relais J eingeschaltet. 579
Damit kann das Haftrelais K ansprechen im Stromkreis :
Erde, Kontakt e, Kontakt 1", Relais Kj Batterie.
Das Ansprechen des zur Belegung führenden Relais K ist abhängig von der Dauer des von der Sendeübertragung ausgehenden zweiten Belegungsimpulses. Ist dieser Impuls zu lang, so läßt der Kontakt e in der Arbeitslage das Relais JJ nach Ablauf der Abfallverzögerungsdauer abfallen. Damit unterbricht der Kontakt h" den Stromkreis für das Relais I1 dessen Kontakt 1" den vorbereiteten Stromkreis für das Relais K wieder auftrennt, bevor er durch den in seine Ruhelage gehenden Kontakt e geschlossen werden kann.
In der beschriebenen Anordnung für eine Empfangsübertragung ist demnach deren Belegung und damit die der Trägerfrequenzverbindung nur durch die vom Teilnehmer ausgelöste Belegungsimpulsfolge möglich. Durch Störeinwirkung entstehende Impulse oder Impulsfolgen, die außerhalb der vorgesehenen Reihenfolge der zeitbegrenzten Einzelimpulse liegen, können daher keine Fehlbelegung verursachen.
Nach erfolgter Einschaltung des Haftrelais K bleibt dessen Anker infolge Haftwirkung durch remanenten Magnetismus trotz Unterbrechung des Erregerstromes durch den Kontakt 1" angezogen. Der Kontakt k verbindet die abgehende Ader i über den Impulskontakt e mit Erde. Damit können durch den Kontakt e nachfolgende Wahlimpulse über die Ader i weitergeleitet werden.
Damit ist das zuletzt erregte Relais K unabhängig von einem Haltestromkreis. Es kann nur durch die zeitabhängige Kombination der Kontakte e und. 1" erregt werden, wenn die Relais JJj JJ1 und J durch das Steuerkennzeichen in der richtigen Reihenfolge erregt werden. Wenn der Anleer des Relais K aber durch eine mechanische Störein wirkung in die Arbeitsstellung gelangt, so wird das Relais nicht erregt, da kein Haltestromkreis vorgesehen ist. Eine fehlerhafte Belegung der Empfangsübertragung wird dadurch verhindert. Andererseits kann eine belegte Empfangsübertragung durch vorübergehende Schwanleung oder durch kurzzeitiges Ausbleiben der Betriebsspannung nicht ausgelöst werden.
Patentanspruch:
Schaltungsanordnung für die Herstellung von Verbindungen zwischen den Sende- und Empfangseinrichtungen in Fernmelde- und Fernsteueranlagen, bei denen ein Steuerkennzeichen in eine bestimmte Impulsfolge umgesetzt wird, wobei die Umsetzung der Impulse durch Übertragungseinrichtungen erfolgt, die den Sende- und Empfangseinrichtungen vorgeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß das zuletzt betätigte Steuerorgan der Empfangsübertragung als Remanenzrelais ausgebildet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 334 869, 722 560,
740 481.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL18857A 1954-05-17 1954-05-17 Schaltungsanordnung fuer die Herstellung von Verbindungen in Fernmelde- und Fernsteueranlagen Pending DE1053579B (de)

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DEL18857A DE1053579B (de) 1954-05-17 1954-05-17 Schaltungsanordnung fuer die Herstellung von Verbindungen in Fernmelde- und Fernsteueranlagen

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DEL18857A DE1053579B (de) 1954-05-17 1954-05-17 Schaltungsanordnung fuer die Herstellung von Verbindungen in Fernmelde- und Fernsteueranlagen

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DE1053579B true DE1053579B (de) 1959-03-26

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DEL18857A Pending DE1053579B (de) 1954-05-17 1954-05-17 Schaltungsanordnung fuer die Herstellung von Verbindungen in Fernmelde- und Fernsteueranlagen

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE334869C (de) * 1920-03-11 1921-03-24 Helmut Kaulla Vorrichtung zum wahlweisen Anruf wellentelegraphischer oder -telephonischer Empfangsstationen
DE722560C (de) * 1938-09-12 1943-05-20 Philips Patentverwaltung Signalempfaenger
DE740481C (de) * 1934-04-28 1943-10-21 Fernmeldetechnische Staatswerk Schaltungsanordnung zur Tonfrequenzwahl in Fernmeldeanlagen

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DE740481C (de) * 1934-04-28 1943-10-21 Fernmeldetechnische Staatswerk Schaltungsanordnung zur Tonfrequenzwahl in Fernmeldeanlagen
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