DE1082531B - Selbstladepistole - Google Patents
SelbstladepistoleInfo
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- DE1082531B DE1082531B DEST12703A DEST012703A DE1082531B DE 1082531 B DE1082531 B DE 1082531B DE ST12703 A DEST12703 A DE ST12703A DE ST012703 A DEST012703 A DE ST012703A DE 1082531 B DE1082531 B DE 1082531B
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- DE
- Germany
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- handle
- legs
- magazine
- self
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- Pending
Links
- 238000005242 forging Methods 0.000 claims description 3
- 239000013585 weight reducing agent Substances 0.000 claims 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 8
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41C—SMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
- F41C23/00—Butts; Butt plates; Stocks
- F41C23/10—Stocks or grips for pistols, e.g. revolvers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
- Percussive Tools And Related Accessories (AREA)
Description
- Selbstledepistole Bisher wurde das Griffstück von Selbstladepistolen meist einteilig ausgebildet, wobei die Herstellung des zur Aufnahme des Magazins bestimmten Magazinschachtes und der Ausnehmungen für den Hammer, die Hammerfeder u. dgl. im Griffteil des Griffstückes schwierig und zeitraubend war, da der Magazinschacht und die sonstigen Ausnehmungen durch Bohren, Ziehen und Räumen aus dem vollen Stück herausgearbeitet werden mußten und keine Fräs- oder Hobelmaschinen verwendet werden konnten. Es ist eine Ausführung bekanntgeworden, bei der der das Magazin aufnehmende Griffteil des Griffstückes ebenfalls einen hinten offenen, U-förmigen Querschnitt aufweist und durch einen zwischen den U-Schenkeln eingesetzten, ebenfalls mit U-Profil ausgestatteten Rückenteil abgeschlossen ist, jedoch besitzt der Griffteil eine die U-Schenkel verbindende, der Führung des Magazins dienende Zwischenwand, so daß der Magazinschacht in oben beschriebener umständlicher Weise herausgearbeitet werden muß und sich keine wesentlichen Fertigungsvorteile ergeben.
- Demgegenüber wird durch die Erfindung eine bedeutend einfachere und raschere Herstellungsmöglichkeit für das Griffstück erreicht.
- Die Erfindung geht von einer Pistole der zuletzt beschriebenen Art aus und besteht darin, daß der Griffteil zwischen seinen U-Schenkeln keine Verbindungsstege aufweist und das Magazin hinten im unteren Bereich unmittelbar an den Stirnflächen der U-Schenkel des Rückenteiles geführt ist. Dadurch kann der Magazinschacht bzw. die U-förmige Querschnittsform überhaupt durch einfaches Stoßen oder Fräsen von der Rückenseite her, also wesentlich rascher und einfacher hergestellt werden, ebenso wie der Rückenteil selbst keine Herstellungsschwierigkeiten bereitet. Der Rückenteil wird zwischen den U-Schenkeln des Griffteiles eingenietet und hält letztere gleichzeitig im richtigen Abstand, wobei zur hinteren Magazinführung weder eine Zwischenwand noch besondere Absätze od. dgl. erforderlich sind.
- Um auch eine einfache und leicht herstellbare Ausbildung des Rückenteiles zu gewährleisten, verläuft die Rückwand des Rückenteiles zwischen seinen U-Schenkeln ebenflächig und wird durch ein gesondertes Eckstück abgeschlossen, das einen in an sich bekannter Weise zwischen den U-Schenkeln gelagerten Magazinhalter abdeckt.
- Die Seitenwände des Griffteiles sind bekanntlich zur Gewichtsverminderung bzw. zur Festlegung der Griffschalen durchbrochen. Die erfindungsgemäße Griffstückausbildung gibt nun die Möglichkeit, auch diese Durchbrechungen auf fertigungstechnisch besonders einfache Weise herzustellen. Nach der Erfindung kann nämlich das Griffstück aus einem vollen Schmiedestück gepreßt werden, dessen Gesenk von vornherein den späteren Durchbrechungen der Griffteil-U-Schenkel entsprechende Vertiefungen aufweist. Wird nun das Material zwischen den verbleibenden U-Schenkeln durch Hobeln oder Fräsen von der Rückenseite her entfernt, bilden sich die Durchbrechungen ohne jeden weiteren Arbeitsvorgang selbständig, sofern nur die ursprünglichen Vertiefungen am fertigen Schmiedestück tiefer als die Wandstärke der U-Schenkel bemessen werden.
- In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigt Fig.1 das Griffstück einer Selbstladepistole in vertikalem Mittelschnitt ohne Rückenteil, Fig. 2 dasselbe Griffstück in waagerechtem Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1, Fig. 3 den Rückenteil allein ebenfalls in vertikalem Mittelschnitt, Fig.4 das fertig zusammengebaute Griffstück im Schnitt in Höhe der Linie IV-IV der Fig. 1 und Fig. 5 eine Selbstladepistole in ihrer Gesamtheit im Teilschnitt.
- Mit 1 ist das Griffstück bezeichnet, dessen Griffteil 2 einen zwischenwandlos U-förmigen Querschnitt aufweist, wobei zwischen den U-Schenkeln 3 ein gesonderter Rückenteil 4, der gleichzeitig die U-Schenkel voneinander in Abstand hält, eingenietet ist. Wie aus Fig. 3 und 4 ersichtlich, besitzt auch der Rückenteil 4 in seinem unteren Bereich einen U-förmigen Querschnitt, wobei die Stirnflächen der U-Schenkel 5 die hintere Führung für das Magazin 6 bilden.
- Zwischen den U-Schenkeln 5 des Rückenteiles 4 ist auf einem Bolzen 7 der Magazinhalter 8 gelagert, der als zweiarmiger Winkelhebel ausgebildet ist und die untere Magazinhinterkante untergreift. Auf den anderen Winkelarm des Magazinhalters wirkt die Hammerfeder 9 ein. Um den vom eingerasteten Magazinhalter 8 frei gelassenen hinteren Teil der unteren Öffnung des Griffteiles 2 abzudecken, ohne dem Rückenteil 4 eine schwierig herstellbare Form zu verleihen, ist ein ebenfalls eingenietetes zusätzliches Eckstück 10 (Fig. 5) vorgesehen. Beim Freigeben des Magazins durch Rückwärtsschwenken des Magazinhalters 8 schiebt sich der untere Winkelarm des Magazinhalters in die Ausnehmungen des Eckstückes 10. Der Griffteil ist also trotz der Schwenkbarkeit des Magazinhalters nach unten geschlossen.
- In den U-Schenkeln 3 des Griffteiles 2 sind Durchbrechungen 11 vorgesehen, die zur Gewichtsverminderung bzw. zur Festlegung der mit entsprechenden Warzen eingreifenden Griffschalen 12 dienen. Das Griffstück 1 wird aus einem vollen Schmiedestück hergestellt, das beidseitig Vertiefungen aufweist, die den Durchbrechungen 11 genau entsprechen und deren Tiefe etwas größer als die Stärke der späteren U-Schenkel 3 ist. Beim Ausarbeiten des Griffteiles 2 zur U-Form werden dann ohne weiteres Zutun aus den ursprünglichen Vertiefungen die Durchbrechungen 11.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Selbstladepistole, bei der der das Magazin aufnehmende Griffteil des Griffstückes einen hinten offenen, U-förmigen Querschnitt aufweist und durch einen zwischen den U-Schenkeln eingesetzten, ganz oder teilweise ebenfalls mit U-Profil ausgestatteten Rückenteil abgeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Griffteil (2) zwischen seinen U-Schenkeln (3) keine Verbindungsstege aufweist und das Magazin (6) hinten im unteren Bereich unmittelbar an den Stirnflächen der U-Schenkel (5) des Rückenteiles (4) geführt ist.
- 2. Selbstladepistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand des Rückenteiles (4) zwischen seinen U-Schenkeln (5) ebenflächig verläuft und durch ein gesondertes Eckstück (10) abgeschlossen wird, das einen in an sich bekannter Weise zwischen den U-Schenkeln (5) gelagerten Magazinhalter (8) abdeckt.
- 3. Selbstladepistole nach-Anspruch 1 oder 2,-dadurch gekennzeichnet,- daß das Griffstück (1) aus einem vollen Schmiedestück hergestellt ist, das zur Gewichtserleichterung -bzw. Festlegung der Griffschalen (12) Durchlirechungen (11) an den U-Schenkeln (3) des Griffteiles (2) aufweist. In Betracht gezogene'-Druckschriften: Französische Patentschrit-Nr. 550 415; britische Patentschrift- Nr....146 424.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST12703A DE1082531B (de) | 1957-06-28 | 1957-06-28 | Selbstladepistole |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST12703A DE1082531B (de) | 1957-06-28 | 1957-06-28 | Selbstladepistole |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1082531B true DE1082531B (de) | 1960-05-25 |
Family
ID=7455797
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST12703A Pending DE1082531B (de) | 1957-06-28 | 1957-06-28 | Selbstladepistole |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1082531B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB146424A (en) * | 1918-09-20 | 1921-01-20 | Heinrich Ortgies | Means for fixing side-plates to the handles of pistols |
| FR550415A (fr) * | 1921-06-30 | 1923-03-09 | Villar Perosa Off Di | Pistolet à magasin parallèlipipédique déplaçable orthogonalement par rapport au canon et ayant des chambres superposées servant de tonnerres |
-
1957
- 1957-06-28 DE DEST12703A patent/DE1082531B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB146424A (en) * | 1918-09-20 | 1921-01-20 | Heinrich Ortgies | Means for fixing side-plates to the handles of pistols |
| FR550415A (fr) * | 1921-06-30 | 1923-03-09 | Villar Perosa Off Di | Pistolet à magasin parallèlipipédique déplaçable orthogonalement par rapport au canon et ayant des chambres superposées servant de tonnerres |
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