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AT203907B - Selbstladepistole - Google Patents

Selbstladepistole

Info

Publication number
AT203907B
AT203907B AT407957A AT407957A AT203907B AT 203907 B AT203907 B AT 203907B AT 407957 A AT407957 A AT 407957A AT 407957 A AT407957 A AT 407957A AT 203907 B AT203907 B AT 203907B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
handle
legs
magazine
self
loading pistol
Prior art date
Application number
AT407957A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Ing Lehner
Original Assignee
Steyr Daimler Puch Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Steyr Daimler Puch Ag filed Critical Steyr Daimler Puch Ag
Priority to AT407957A priority Critical patent/AT203907B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT203907B publication Critical patent/AT203907B/de

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  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Selbstladepistole 
Bisher wird das Griffstück von Selbstladepistolen meist einteilig ausgebildet, wobei die Herstellung des zur Aufnahme des Magazins bestimmten   Magazinschachtes   sowie der Ausnehmung für den Hammer, die Hammerfeder u. dgl. im Griffteil des Griffstückes eine schwierige und zeitraubende Arbeit darstellt, da der Magazinschacht und die sonstigen Ausnehmungen durch Bohren, Ziehen und Räumen aus dem vollen Stück herausgearbeitet werden müssen und keine   Fräs- oder   Hobelmaschinen verwendet werden können.

   Es ist zwar auch schon eine Ausführung bekannt geworden, bei der der das Magazin aufnehmende Griffteil des Griffstückes einen hinten offenen,   U-förmi-   gen Querschnitt aufweist und durch einen zwischen den U-Schenkeln eingesetzten, wenigstens teilweise ebenfalls mit U-Profil ausgestatteten Rückenteil abgeschlossen ist, jedoch besitzt der Griffteil eine die U-Schenkel verbindende, der hinteren Führung des Magazins dienende Zwischenwand, so dass. der Magazinschacht in gleich umständlicher Weise herausgearbeitet werden muss und sich keine wesentlichen Fertigungsvorteile ergeben. 



   Demgegenüber wird durch die Erfindung eine bedeutend einfachere und raschere Herstellungsmöglichkeit für das Griffstück erreicht. 



   Die Erfindung geht von einer Pistole der zuletzt beschriebenen Art aus und besteht darin, dass der Griffteil durchlaufend zwischenwandlos ausgebildet und das Magazin hinten unmittelbar an den Stirnflächen der lediglich im unteren Bereich vorgesehenen U-Schenkeln des Rückenteiles geführt ist. Dadurch kann der Magazinschacht bzw. die   UJörmige Querschn-ittsform   überhaupt durch einfaches Stossen oder Fräsen von der Rückseite her, also wesentlich rascher und einfacher hergestellt werden, ebenso wie'der Rückenteil selbst keine Herstellungsschwierigkeiten bereitet. Der Rückenteil wird zwischen den U-Schenkeln des Griffteiles eingenietet und hält letztere gleichzeitig im richtigen Abstand, wobei zur hinteren Magazinführung weder eine Zwischenwand noch besondere Absätze od. dgl. erforderlich sind. 



   Um auch eine einfache und leicht herstellbare Ausbildung des Rückenteiles zu gewährleisten, verläuft die Rückwand des Rückenteiles zwischen seinen U-Schenkeln ebenflächig und es ist ein gesondertes Eckstück vorgesehen, das die untere Griffteilöffnung hinter einem in an sich bekannter Weise zwischen den U-Schenkeln gelagerten, die Magazinhinterkante untergreifenden und als schwenkbarer, zweiarmiger Winkelhebel ausgebildeten   Magazinhalter.   abdeckt. 



     Die Seitenwände   des Griffteiles sind bekanntlich zur Gewichtsverminderung bzw. zur Festle-   gung der Griffschalen durchbrochen.   Die erfindungsgemässe   Griffstückausbildung   gibt nun die Möglichkeit, auch diese Durchbrechungen auf fertigungstechnisch besonders einfache Weise zu erreichen. Nach der Erfindung kann nämlich das Griffstück aus einem vollen Schmiedestück hergestellt werden, das von vornherein den späteren Durchbrechungen der   Griffteil-U-Schenkel   entsprechende Vertiefungen aufweist.

   Wird nun das Material zwischen den   verbleibenden U-Schen-   keln durch Hobeln oder Fräsen von der Rückenseine her entfernt, bilden sich die Durchbrechungen ohne jeden weiteren Arbeitsvorgang selbständig, soferne nur die ursprünglichen Vertiefungen eine der Stärke der späteren U-Schenkel entsprechende Mindesttiefe aufweisen. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen Fig. 1 das Griffstück einer   Selbstladepistole In   vertikalem Mittelschnitt ohne   Rückenteil,   Fig. 2 das blosse Griffstück in waagrechtem Schnitt nach der Linie   lI-lI   der Fig. 1, Fig. 3 den Rückenteil für sich allein ebenfalls im vertikalen Mittelschnitt, Fig. 4 das fertig zusammengebaute Griffstück im Schnitt nach der Linie   IV-IV   der Fig. 1 und 5 eine Selbstladepistole in ihrer Gesamtheit im Teilschnitt. 



     Mit j ? Ist   das Griffstück bezeichnet, dessen Griffteil 2 einen zwischenwandlos U-förmigen Querschnitt aufweist, wobei zwischen den USchenkeln 3 ein gesonderter Rückenteil   4,   der gleichzeitig die U-Schenkel voneinander in Abstand hält, eingenietet ist. Wie aus Fig. 3 und 4 ersichtlich, besitzt auch der Rückenteil 4 in seinem unteren Bereich einen   U-förmigen   Querschnitt, wobei die Stirnflächen der U-Schenkel 5 
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Zwischen den   U-Schenkei   des   Rückenteiles   ist auf einem Bolzen 7 der   Magazinhalter 8   gelagert, der als zweiarmiger Winkelhebel ausgebildet ist und. die untere Magazinhinterkante untergreift. Auf den andern Winkelarm des Magazinhalters wirkt die   Hammerfeder   9 ein.

   Um den vom eingerasteten   Magazinhalrer 8 freigelas-   senen hinteren Teil der unteren öffnung des Griffteiles 2 abzudecken, ohne dem Rückenteil   4   eine schwierig herstellbare Form zu verleihen, ist ein ebenfalls eingenietetes zusätzliches Eckstück 10 (Fig. 5) vorgesehen. Beim Freigeben des Magazins durch Rückwärtsschwenken des Magazinhalters 8 schiebt sich der untere Winkelarm des Magazinhalters in die Ausnehmungen des Eckstückes 10. Der Griffteil ist also trotz der Schwenkbarkeit des Magazinhalters nach unten geschlossen. 



   In den   U-Schenkeln   3 des Griffteiles 2 sind Durchbrechungen 11 vorgesehen, die zur Gewichtsverminderung bzw. zur Festlegung der mit entsprechenden Warzen eingreifenden Griffschalen 12 dienen. Das Griffstück 1 wird aus einem vollen   Schmiedestück   hergestellt, das beidseitig Vertiefungen aufweist, die den Durchbrechungen   11 gen au   entsprechen und deren Tiefe etwas grö-   user ah   die Stärke der späteren U-Schenkel 3 ist. Beim Ausarbeiten des Griffteiles 2 zur UForm werden dann ohne weiteres Zutun aus den   ursprünglichen   Vertiefungen die   Durchbrechun-   gen   11.   
 EMI2.1 
 
1.

   Selbstladepistole, bei der der das Magazin aufnehmende Griffteil des Griffstückes einen hin. ten offenen,   U-förmigen   Querschnitt aufweist und durch einen zwischen den U-Schenkeln eingesetzten, wenigstens teilweise ebenfalls mit U-   Profil ausgestatteten Rückenteil abgeschlossen   ist, dadurch gekennzeichnet, dass der   Griff teil (2 T   durchlaufend zwischenwandlos ausgebildet und das   Magazin   hinten unmittelbar an den Stirnflächen der lediglich im unteren Bereich vorgesehenen   U-Schenkel     (5)   des Rückenteiles (4,   geführt ist.   

Claims (1)

  1. 2. Selbstladepistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückwand des Rückenteiles (4) zwischen seinen U-Schenkeln (5) ebenflächig verläuft und ein gesondertes Eckstück EMI2.2 nung hinter einem in an sich bekannter Weise zwischen den U-Schenkeln gelagerten, die Magazinhinterkante untergreifenden und als schwenkbarer, zweiarmiger Winkelhebel ausgebildeter Magazinhalter (8) abdeckt.
    3. Selbstladepistole nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Griffstück (li aus einem vollen Schmiedestück hergestellt ist. das den späteren zur Gewichtserleichterung bzw Festlegung der Griffschalen (12, bestimmter. Durchbrechungen (11, der Griffteil-U-Schenk (3) entsprechende Vertiefunzen aufweht.
AT407957A 1957-06-22 1957-06-22 Selbstladepistole AT203907B (de)

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