DE1082473B - Vorrichtung zum Entlueften des Treibmittels von Fluessigkeitsgetrieben - Google Patents
Vorrichtung zum Entlueften des Treibmittels von FluessigkeitsgetriebenInfo
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- DE1082473B DE1082473B DES47320A DES0047320A DE1082473B DE 1082473 B DE1082473 B DE 1082473B DE S47320 A DES47320 A DE S47320A DE S0047320 A DES0047320 A DE S0047320A DE 1082473 B DE1082473 B DE 1082473B
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F15—FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
- F15B—SYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F15B21/00—Common features of fluid actuator systems; Fluid-pressure actuator systems or details thereof, not covered by any other group of this subclass
- F15B21/04—Special measures taken in connection with the properties of the fluid
- F15B21/044—Removal or measurement of undissolved gas, e.g. de-aeration, venting or bleeding
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entlüften des Treibmittels von Flüssigkeitsgetrieben mit
einem in der vom Flüssigkeitsmotor zur Pumpe führenden Rücklauf- bzw. Saugleitung angeordneten Ölbehälter.
Es ist bekannt, daß das Eindringen von Luft in die Leitungen eines Flüssigkeitsgetriebes zur Bildung von
in dem Treibmittel feinverteilten Blasen und zur Erhöhung der Temperatur des Treibmittels führt. Dies
hat ein unregelmäßiges Arbeiten der das Treibmittel fördernden Pumpe und eine Verschlechterung des
Wirkungsgrades eines Flüssigkeitsgetriebes zur Folge.
Die Entfernung, insbesondere die restlose Entfernung dieser Luft- bzw. Gaseinschlüsse in dem Treibmittel
bereitet große Schwierigkeiten.
Es wurde beispielsweise schon vorgeschlagen, die in dem Treibmittel eingeschlossene Luft durch eine in
das Flüssigkeitsgetriebe eingebaute Schleudertrommel zu entfernen. Nach einem anderen Vorschlag wurde in
dem Flüssigkeitsgetriebe eine zusätzliche Pumpe vorgesehen, die einen Teil des Treibmittels in einen mit
einem Überdruckventil ausgerüsteten Sammelbehälter drückt, an dessen Boden die zur Förderpumpe des Getriebes
führende Saugleitung angeschlossen ist.
Bei Flüssigkeitsgetrieben muß auf der Saugseite der Förder- bzw. Druckpumpe ein bestimmter Druck
aufrechterhalten werden, damit diese Pumpe mit einem guten Wirkungsgrad arbeitet. Zu diesem Zweck wird
häufig der Druckpumpe in der Saugleitung eine zusätzliche Speisepumpe vorgeschaltet. Um die Kosten
einer solchen zusätzlichen Speisepumpe zu ersparen, hat man zur Erzielung eines genügend großen Druckes
auf der Saugseite der Druckpumpe auch schon vorgeschlagen, den Treibmittelbehälter auf einem gegenüber
der Druckpumpe höheren Niveau anzuordnen. Eine solche Anordnung ist jedoch aus Gründen des
meist nur beschränkt zur Verfügung stehenden Raumes in vielen Fällen nicht möglich.
Es ist auch schon vorgeschlagen worden, die Nachteile, die die Beimengungen von Luft und Dämpfen
oder Gasen zu dem Treibmittel mit sich bringen, dadurch zu vermeiden, daß das vom Motor zurückfließende
Treibmittel bis unter den Flüssigkeitsspiegel eines in der Rücklaufleitung angeordneten Treibmittelbehälters
geleitet wird, da — wenn das Treibmittel im freien Fall in den Sammelbehälter gelangt —
erhebliche Luftmengen in das im Behälter sich sammelnde Treibmittel hineingerissen werden und aus
dem Treibmittel sich nicht abscheiden können, ehe dieses von der Pumpe wieder angesaugt wird. Auch
wird es meist für notwendig gehalten, dafür zu sorgen, daß in dem Behälter keine turbulente Strömung
auftritt. Zu diesem Zweck wurde die Rücklaufleitung schon am Ende trichterartig erweitert und der
Vorrichtung zum Entlüften
des Treibmittels von Flüssigkeitsgetrieben
des Treibmittels von Flüssigkeitsgetrieben
Anmelder:
Süddeutsche Kühlerfabrik Julius Fr. Behr, Stuttgart-Feuerbach
Dipl.-Ing. Gerhard Caroli, Stuttgart,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Ausfluß in genügender Entfernung vom Boden des Behälters gehalten.
Im Gegensatz hierzu wird bei der Vorrichtung nach der Erfindung eine vollkommene Entlüftung des
Treibmittels in dem zwischen Motor und Pumpe angeordneten Sammelbehälter dadurch herbeigeführt,
daß das in an sich bekannter Weise unterhalb des Flüssigkeitsspiegels liegende, düsenförmig ausgebildete
Ende der Rücklauf leitung im Sammelbehälter in einem kleinen Abstand, der geringer als der Durchmesser
der Rücklaufleitung ist, über dem trichterförmig erweiterten Anfang der Saugleitung liegt. Diese Ausbildung
des Endes der Rücklaufleitung und des Anfanges der Saugleitung und die gegenseitige Anordnung
dieser beiden Leitungen führt zu einer Beschleunigung des Treibmittels in dem düsenförmigen Ende
der Rücklaufleitung, so daß in der Nähe dieser Düse ein Teil des ursprünglich im Sammelbehälter ruhenden
Treibmittels mitgerissen und so zwischen Rücklaufund Saugleitung eine Rückströmung hervorgerufen
wird, die zur Bildung eines Wirbels führt. Begünstigt wird diese Wirbelbildung durch die an dem düsenförmigen
Ende der Rücklaufleitung auftretende Druckminderung und die infolge der Querschnittserweiterung des Anfanges der Saugleitung bewirkte
Druckerhöhung. Auf diese Weise werden die Lufteinschlüsse aus dem Strahl des Treibmittels entfernt und
können außerhalb des Bereiches des Wirbels zum Flüssigkeitsspiegel des Behälters aufsteigen.
Um in der Saugleitung und am Pumpeneintritt günstige Druckverhältnisse zu schaffen, wählt man
für die zur Pumpe führende Saugleitung eine solche mit größerem Querschnitt als die in den Behälter ein-
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tauchende Rücklaufleitung, wie dies an sich auch bei anderer Anordnung der beiden Leitungen bekannt ist.
In der Zeichnung ist in schematischer Weise ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es
zeigt
Fig. 1 die einzelnen Teile einer hydraulischen Kraftanlage,
Fig. 2 einen senkrechten Mittelschnitt durch den Ölbehälter.
Das Öl wird von der Pumpe 1 über die Hochdruckleitung
2 in den Ölmotor 3 gedrückt. Von diesem fließt das Öl über die Rücklauf leitung. 4 zum ölbehälter
5 und von diesem über die Saugleitungö wieder zur ölpumpe 1 zurück. Die Rücklauf leitung wird, von
oben senkrecht in den ölbehälter eingeführt und reicht etwa bis zur halben Höhe des Behälters. Der Rücklaufleitung
4 gegenüber ist durch den Boden des Behälters das Ende der Saugleitung hindurchgeführt.
Dieses ist trichterförmig erweitert, während das Ende der Rücklaufleitung düsenförmig verjüngt ist. Die
beiden sich gegenüberstehenden Enden der Rücklauf- und der Saugleitung werden durch Verbindungsstege 7, T und 7" in dieser Lage gehalten. Der Behälter
weist einen Einfüllstutzen 51 auf, der so ausgebildet ist, daß der Innenraum des Behälters stets
mit der Außenluft in Verbindung steht.
Claims (1)
1. Vorrichtung zum Entlüften des Treibmittels von Flüssigkeitsgetrieben, mit einem in der vom
Flüssigkeitsmotor zur Pumpe führenden Rücklauf bzw." Saugleitung angeordneten ölbehälter,
dadurch gekennzeichnet, daß das in an sich bekannter Weise unterhalb des Ölspiegels liegende, düsenförmig
ausgebildete Ende der Rücklaufleitung im Ölbehälter in einem kleinen Abstand, der geringer
als der Durchmesser der Rücklaufleitung ist, über dem trichterförmig erweiterten Anfang der Saugleitung
liegt.
2, Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Treibmittelbehälter
eintauchende Rücklauf leitung, wie an sich bekannt, einen kleineren Querschnitt aufweist als die vom
Behälter zur Pumpe führende Saugleitung.
In Betracht gezogene' Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 693 488, 392 443;
britische Patentschrift Nr. 497 203;
USA-Patentschrift Nr. 2 549 989; ;
H.Krug: »Das Flüssigkeitsgetriebe bei spanenden Werkzeugmaschinen«, Springer-Verlag, 1951,
S. 40, Kapitel V.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© Ott? 527/196 5.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES47320A DE1082473B (de) | 1956-02-01 | 1956-02-01 | Vorrichtung zum Entlueften des Treibmittels von Fluessigkeitsgetrieben |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES47320A DE1082473B (de) | 1956-02-01 | 1956-02-01 | Vorrichtung zum Entlueften des Treibmittels von Fluessigkeitsgetrieben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1082473B true DE1082473B (de) | 1960-05-25 |
Family
ID=7486371
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES47320A Pending DE1082473B (de) | 1956-02-01 | 1956-02-01 | Vorrichtung zum Entlueften des Treibmittels von Fluessigkeitsgetrieben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1082473B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1205951B (de) | 1961-11-02 | 1965-12-02 | Teves Kg Alfred | Filtereinrichtung |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE392443C (de) * | 1923-03-24 | 1924-03-26 | Fr August Neidig Maschinenfabr | Regelvorrichtung fuer Pumpen |
| GB497203A (en) * | 1937-05-26 | 1938-12-14 | Messerschmitt Boelkow Blohm | Improvements in and relating to the de-aerating of the fuel supply of internal-combustion engines |
| DE693488C (de) * | 1938-10-14 | 1940-07-10 | Messerschmitt Boelkow Blohm | |
| US2549989A (en) * | 1946-09-21 | 1951-04-24 | Vickers Inc | Constant pressure multiple motor hydraulic power transmission system |
-
1956
- 1956-02-01 DE DES47320A patent/DE1082473B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE392443C (de) * | 1923-03-24 | 1924-03-26 | Fr August Neidig Maschinenfabr | Regelvorrichtung fuer Pumpen |
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|---|---|---|---|---|
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