DE1082297B - Speicherelement mit wahlweise dominierendem Speicher- oder Loeschverhalten - Google Patents
Speicherelement mit wahlweise dominierendem Speicher- oder LoeschverhaltenInfo
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- G11—INFORMATION STORAGE
- G11C—STATIC STORES
- G11C11/00—Digital stores characterised by the use of particular electric or magnetic storage elements; Storage elements therefor
- G11C11/21—Digital stores characterised by the use of particular electric or magnetic storage elements; Storage elements therefor using electric elements
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- G11C11/40—Digital stores characterised by the use of particular electric or magnetic storage elements; Storage elements therefor using electric elements using semiconductor devices using transistors
- G11C11/41—Digital stores characterised by the use of particular electric or magnetic storage elements; Storage elements therefor using electric elements using semiconductor devices using transistors forming static cells with positive feedback, i.e. cells not needing refreshing or charge regeneration, e.g. bistable multivibrator or Schmitt trigger
- G11C11/411—Digital stores characterised by the use of particular electric or magnetic storage elements; Storage elements therefor using electric elements using semiconductor devices using transistors forming static cells with positive feedback, i.e. cells not needing refreshing or charge regeneration, e.g. bistable multivibrator or Schmitt trigger using bipolar transistors only
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Speicherelement mit wahlweise dominierendem Speicher- oder Löschverhalten
bei gleichzeitigem Vorliegen von Speicherund Löschbefehl, dessen Ausgänge zur Lieferung von
Steuerbefehlen für Steuerungen auf bestimmte Ruhe-Potentiale gebracht werden.
Ein Speicherelement charakterisiert sich bekanntlich durch zwei Arten von Eingängen, einen Speichereingang
s und einen Löscheingang e. Wird der Speichereingang s kurzzeitig erregt, so erscheint ein Signal am
Ausgang und bleibt dort so lange erhalten, bis der Löscheingang I kurzzeitig erregt wird. Es gibt dabei
zwei grundsätzliche Schaltungsarten. Die eine Art kann durch die Relaisschaltung nach Fig. 1 beschrieben
werden, die andere durch die Relaisschaltung nach Fig. 2.
In beiden Schaltungen ist der Speichereingang ^ durch den Kontakt 1 und der Löscheingang/ durch den
Kontakt 2 symbolisch dargestellt. Wird der dem Speichereingang 's entsprechende Kontakt 1 geschlossen, so
ist ein Stromfluß über diesen Kontakt und das Relais 3 möglich. Dieser Stromfluß wird in einer in dem Ersatzschaltbild
der Fig. 1 nicht dargestellten Weise am Ausgang des Speichergliedes nutzbar gemacht. Dazu
kann beispielsweise gleichzeitig das Relais 3 dienen, das eine entsprechende Schaltung am Ausgang des
Speichergliedes herstellt. Der Stromfluß durch das Relais 3, der sein Ansprechen bewirkt, führt gleichzeitig
zum Schließen seines Selbsthaltekontaktes 4. Hört nun die Signalspannung am Eingang j des Speichergliedes
auf, so bedeutet das in der gewählten Darstellungsform ein öffnen des Kontaktes 1. Da zu diesem Zeitpunkt
aber der Selbsthaltekontakt 4 des Relais geschlossen ist, bleibt der Stromfluß durch das Relais
erhalten und damit der dem Eingangssignal entsprechende Wert gespeichert. Tritt an dem Löscheingang
/ ein Löschsignal auf, so bedeutet dies ein öffnen des Kontaktes 2. Dadurch wird das Relais 3 stromlos,
sein Selbsthaltekontakt 4 öffnet sich, und die Speicherung des Eingangssignalwertes ist beendet. Insoweit
stimmen die Schaltungen nach Fig. 1 und 2 überein.
Der Unterschied zwischen beiden Schaltungen macht sich dann bemerkbar, wenn gleichzeitig ein
Speicherbefehl und ein Löschbefehl vorliegen. Bei der Schaltung nach Fig. 1 überwiegt der Speicherbefehl,
bei der Schaltung nach Fig. 2 der Löschbefehl, d. h., die erstgenannte Schaltung hat dominierendes Speicherverhalten,
die zweite Schaltung dominierendes Löschverhalten Beide Schaltungen werden in der Steuerungstechnik
benötigt. Die bisher dafür verwendeten Anordnungen werden je nach dem gewünschten dominierenden
Verhalten unterschiedlich aufgebaut. Das erfordert, daß bei dem Übergang von der einen dominierenden
Größe zu der anderen dominierenden Größe Speicherelement
mit "wahlweise dominierendem Speicheroder Löschverhalten
Anmelder:
LICENTIA Patent-Verwaltungs - G. m. b. H.,
Frankfurt/M., Theodor - Stern - Kai 1
Dipl.-Ing. Elmar Götz, Berlin-Frohnau,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
ein Auswechseln der entsprechenden Anordnungen erforderlich ist.
Die Erfindung zeigt nun einen Weg, der es gestattet, in beiden Fällen mit dem gleichen Speicherelement
auszukommen. Dieses Speicherelement mit wahlweise dominierendem Speicher- oder Löschverhalten bei
gleichzeitigem Vorliegen von Speicher- und Löschbefehl besitzt Ausgänge, die auf bestimmte Ruhepotentiale
gebracht werden, um Steuerbefehle zur Auslösung von Steuereinrichtungen zu liefern. Es ist gekennzeichnet
durch eine Transistorschaltung mit einem ersten Transistor, der durch einen Speicher- oder
Löschbefehl ein negatives Basispotential erhält, und eine Transistorkippstufe mit zwei Transistoren, deren
Kollektorwiderstände mit ihrem den Kollektoren zugewandten Pol an je eine Ausgangssignalklemme geführt
sind, wobei der, Lösch- oder Speicherbefehl dem einen dieser Transistoren ein negatives Basispotential
gibt und zur Speicherung des Signals die Basis des ersten Transistors an die eine Ausgangsklemme geführt
ist und die Basis des mit dieser Ausgangsklemme kollektorseitig verbundenen Transistors über eine Diode
an den Kollektor des ersten Transistors angeschlossen ist. Dadurch, daß zwei Ausgänge vorhanden
sind, ist es möglich, durch wahlweisen Anschluß der Speicherleitung und der Löschleitung an
einem der beiden Eingänge dem Speicherelement das jeweils gewünschte dominierende Verhalten zu geben.
In Fig. 3 der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Speicherelementes nach der Erfindung dargestellt.
Die untereinander gleichberechtigten Eingangsklemmen sind mit 21 und 22 bezeichnet. Die gespeicherten Ausgangssignale
treten entweder an der Klemme 23 oder
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an der Klemme 24 auf. Die Emitter der Tranistoren 5, 6 und 7 liegen über die Klemme 8 am Nullpotential.
Die Klemme 9 führt positives, die Klemme 10 ein entsprechend negatives Potential. Das Verhältnis der einzelnen
Widerstände zueinander ist dabei durch die Größe der verwendeten Schaltungssymbole angedeutet.
Es sei nun zunächst der Fall betrachtet, daß an den Eingangsklemmen 21 keine Signalspannungen liegen,
eine der Klemmen 22 werde dagegen von einer negativen Spannung beaufschlagt. Das hat zur Folge, daß
die Basisemitterspannung des Transistors 6 negativ ist. Dieser Transistor ist somit stromführend, so daß
der Widerstand 15 in Richtung zum Nullpotential mit negativem Potential beaufschlagt wird. Unter diesen
Umständen liegt über den Widerstand 16 die Basis des Transistors 5 auf positivem Potential, so daß
dieser Transistor gesperrt ist. Auch die Basis des Transistors 7 ist in diesem Fall positiv vorgespannt.
Über den Widerstand 17 liegt dann auch die Ausgangsklemme 24 an negativem Potential, so daß eine
entsprechende Ausgangsspannung an dieser Klemme auftritt.
Dieser Zustand bleibt auch erhalten, wenn die Spannung an einer der Eingangsklemmen 22 verschwindet.
Da die Widerstände 12 und 13 kleiner als der Widerstand 11 sind, bleibt dis Basis des Transistors 6 weiterhin
auf negativem Potential. Die Verhältnisse ändern sich, wenn an eine der Eingangsklemmen 21 eine negative
Spannung zu liegen kommt. In diesem Fall wird das Emitterbasispotential des Transistors 5 negativ, so daß
dieser Transistor stromführend wird. Es verschwindet damit die negative Spannung am Punkt 18, da ein
Strom durch den Widerstand 13 in Richtung auf das negative Potential fließt. Damit gelangt Punkt 14 auf
ein positives Potential, so daß auch die Basis des Transistors 6 positiv wird. Dieser Transistor gerät
damit in den stromsperrenden Zustand. Über den Widerstand 15 erhalten die Basis des Transistors 7
und die Ausgangsklemme 23 ein negatives Potential. Die negative Basisspannung am Transistor 7 bewirkt
einen Stromfluß durch den Widerstand 17 und damit ein Verschwinden der Spannung an der Ausgangsklemme
24. Es steht somit nur noch an der Ausgangsklemme 23 eine Spannung an. Dieser Zustand bleibt
auch erhalten, wenn die Eingangsklemmen 21 spannungslos werden. Über den Widerstand 19, die Diode
20 und den Widerstand 15 bleibt das Basispotential des Transistors 5 negativ, so daß sich an dem Schaltzustand
nichts ändert.
Für den Fall, daß sowohl an den Eingangsklemmen 21 als auch an den Eingangsklemmen 22 negative Signalspannungen
liegen, sind die Transistoren 5 und 6 beide leitend. In diesem Fall bleibt aber die Basis des
Transistors 7 auf positivem Potential, so daß dieser Transistor stromsperrend wird. Unter diesen Umständen
liegt wiederum die Ausgangsklemme 24 über den Widerstand 17 an negativem Potential. Werden
anschließend beide Eingangsklemmenpaare wieder spannungslos, so ändert sich im Hinblick auf die
Spannung an den Ausgangsklemmen nichts. Betrachtet man dabei die Eingangsklemmen 21 als Speichereingang
5 und die Eingangsklemmen 22 als Löscheingang /, so besitzt, wenn die Ausgangsspannung an der
Klemme 23 abgenommen wird, das Speicherelement dominierendes Löschverhalten. Dominierendes Speicherverhalten
dagegen besitzt es, wenn der Speicherbefehl
den Eingangsklemmen 22, der Löschbefehl den Eingangsklemmen 21 zugeführt und das Ausgangssignal
an der Klemme 24 abgegriffen wird. Mit diesem Speicherelement ohne bewegliche Kontakte ist es also
möglich, durch entsprechenden Anschluß jeweils das gewünschte Speicherverhalten zu erzielen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Speicherelement mit wahlweise dominierendem Speicher- oder Löschverhalten bei gleichzeitigem Vorliegen von Speicher- und Löschbefehl, dessen Ausgänge zur Lieferung von Steuerbefehlen für Steuerungen auf bestimmte Ruhepotentiale gebracht werden, gekennzeichnet durch eine Transistorschaltung mit einem ersten Transistor, der durch einen Speicher- oder Löschbefehl ein negatives Basispotential erhält, und eine Transistorkippstufe mit zwei Transistoren, deren Kollektorwiderstände mit ihrem den Kollektoren zugewandten Pol an je eine Ausgangssignalklemme geführt sind, wobei der Lösch- oder Speicherbefehl dem einen dieser Transistoren ein negatives Basispotential gibt und zur Speicherung des Signals die Basis des ersten Transistors an die eine Ausgangsklemme geführt ist und die Basis des mit dieser Ausgangsklemmekollektorseitig verbundenen Transistors über eine Diode an den Kollektor des ersten Transistors angeschlossen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 009 527/226 5.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL33045A DE1082297B (de) | 1959-04-22 | 1959-04-22 | Speicherelement mit wahlweise dominierendem Speicher- oder Loeschverhalten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL33045A DE1082297B (de) | 1959-04-22 | 1959-04-22 | Speicherelement mit wahlweise dominierendem Speicher- oder Loeschverhalten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1082297B true DE1082297B (de) | 1960-05-25 |
Family
ID=7266148
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL33045A Pending DE1082297B (de) | 1959-04-22 | 1959-04-22 | Speicherelement mit wahlweise dominierendem Speicher- oder Loeschverhalten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1082297B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1119911B (de) * | 1959-12-03 | 1961-12-21 | Licentia Gmbh | Elektronisches Speicherelement |
-
1959
- 1959-04-22 DE DEL33045A patent/DE1082297B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1119911B (de) * | 1959-12-03 | 1961-12-21 | Licentia Gmbh | Elektronisches Speicherelement |
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