DE1038114B - Kippschaltung mit drei stabilen Schaltzustaenden unter Verwendung von Transistoren - Google Patents
Kippschaltung mit drei stabilen Schaltzustaenden unter Verwendung von TransistorenInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Dreipunkt-Kippschaltung unter Verwendung von Transistoren,
insbesondere für Verstärkerstufen elektrischer Regeleinrichtungen. Dreipunkt-Kippschaltungen sind an
sich für elektrische Regeleinrichtungen in vielen Ausführungsformen bekannt. Das wesentliche Merkmal
dieser Dreipunkt-Kippschaltungen ist dies, daß mit ihnen drei stabile Betriebsstellungen gefahren werden
können; d. h. mit anderen Worten, daß neben dem Kommando »Null« auch noch die Kommandos »Links«
und »Rechts« bzw. »Höher« oder »Tiefer« gegeben werden können.
Weiterhin ist es bekannt, daß zur vollen Ausnutzung der Leistungsfähigkeit von Transistoren mit
Vorteil sogenannte bistabile Kippschaltungen benutzt werden, bei denen man mit einer Transistor-Verlustleistung
von z. B. 50 mW eine Schaltleistung von etwa 3 W erreichen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Dreipunkt-Kippschaltung aufzubauen, die unter Verwendung
einer geringstmöglichen Anzahl von Einzelelementen, insbesondere von Transistoren, eine höchstmögliche
Leistungsentnahme in jeder der definierten Kommandostellungen zuläßt. Gemäß der Erfindung
wird dies durch eine der an sich bekannten Multivibratoranordnung ähnlichen Anordnung erreicht, bei
der in der Mit- bzw. Gegenkopplung nichtlineare Schaltelemente vorhanden sind, die bei Überschreiten
bestimmter vorgegebener Grenzwerte leitend werden, derart, daß der Transistorstromfluß und damit die
Ausgangssteuergröße sprunghaft geändert wird. Durch diese nichtlinearen Widerstände wird es möglich,
mit nur zwei in symmetrischer Betriebsschaltung auf die nachfolgenden Verstärker oder Steuerstufen
arbeitende Transistoren, vorzugsweise Flächentransistoren, auszukommen. Je nach der erforderlichen
Steuerleistung kann die Dreipunkt-Kippschaltung gemäß der Erfindung direkt auf eine Regelstrecke
arbeiten, es wird sich jedoch in vielen Fällen als vorteilhaft erweisen, als Last für die Dreipunkt-Kippschaltung
eine weitere Leistungstransistorverstärkungsstufe nachzuschalten. Entsprechend der eingangs
gestellten Aufgabe, nämlich drei stabile Steuerstellungen zu sichern, werden die nachfolgenden
Verstärkungs- und Steuerstufen entsprechend ausgebildet. Hierbei genügen im allgemeinen ebenfalls
zwei getrennte Verstärkerstufen, die so gegenseitig gekoppelt sind, daß bei gleichmäßiger Verstärkung
in beiden Stufen das Ausgangssignal Null gegeben wird.
Als nichtlineare Schaltelemente werden in erster Linie Gleichrichter in Betracht gezogen. Es können
jedoch an deren Stelle, soweit es die Leistungs- und Spannungsverhältnisse der Kippschaltung zulassen,
Kippschaltung
mit drei stabilen Schaltzuständen
unter Verwendung von Transistoren
unter Verwendung von Transistoren
Anmelder:
Siemens-Schückertwerke
Aktiengesellschaft,
Berlin und Erlangen,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Herbert Poppinger, Nürnberg,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
auch spannungsabhängige Widerstände, z. B. Varistoren eingesetzt werden.
An Hand der Zeichnungen werden Ausführungsbeispiele der Erfindung erläutert und ihre Wirkungsweise
beschrieben.
Die Fig. 1 zeigt eine Dreipunkt-Kippschaltung unter Verwendung von p-n-p-Flächentransistoren. Die
Flächentransistoren 1 und 2 werden durch Gleiohspannungsquellen
4 und 5 mit Strom versorgt. Entsprechend dem Aufbau dieser Transistoren liegt an
den Kollektoren 6 und 7 jeweils eine negative und an den Emittern 8 und 9 jeweils eine positive Spannung
gegenüber der Basis 10 bzw. 11. Das Einführen der Steuerimpulse in Form veränderlicher Gleichspannungen
erfolgt über die Klemmen 3/12 und 3/13 an der Basis 11 und 12 der Transistoren. Die Ausgangsgrößen
werden durch die als Widerstände dargestellten Lasten 14 und 15 abgenommen. Zur Erzielung
einer Gegenkopplung ist der Kollektor 6 über den Widerstand 16 mit der Basis 11 und der Kollektor 7
des Transistors 2 über den Widerstand 17 mit der Basis 10 des Transistors 1 verbunden. Schließlich ist
noch in die Emitterleitung des Transistors 1 ein Widerstand 18 und in die Emitterleitung des Transistors
2 ein Widerstand 19 eingefügt. Die Widerstände 20 und 21 bilden zusammen mit den Widerständen
16 und 17 einen Rückkopplungskreis. In die Emitterleitung ist ferner noch über die Gleichrichter
22 und 23 Erdpotential eingeführt. Der Betrieb der Kippschaltung gemäß Fig. 1 ergibt sich nun wie folgt:
Liegt an den Klemmen 12, 13 kein Steuerpotential an, so fließt, vom Pluspol der Batterie 5 ausgehend,
über die Widerstände 18 und 19, den Emittern 8 und 9 und den Basispolen 10 und 11 über die Klemmen 12
und 13 zurück zum Minuspol der Batterie 5 ein Strom,
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dessen Größe im wesentlichen von der Größe der Widerstände 18 und 19 bzw. von der an diesen Widerständen
abfallenden Spannungen abhängt. Selbstverständlich fließt gleichzeitig auch ein Strom, von den
Basispolen 10 und 11 ausgehend, über die Kollektoren, die Lasten 14 und 15, den Minuspol der Batterie 4,
den Pluspol dieser Batterie zurück zu den Klemmen 12,13. Durch den vorstehend beschriebenen Stromfluß
über die Lasten 14 und 15 stellen sich über die Koppelwiderstände 16 und 17 bestimmte Potentiale an den
Basispolen 10 und 11 der Transistoren ein, derart, daß der Stromfluß über die Lasten 14 und 15 annähernd
gleich groß ist. Hieraus ergibt sich, wie ohne weiteres ersichtlich ist, das Steuerkommando Null.
Wird nun an den Klemmen 3/12 eine gegen die Basis negative Steuerspannung eingeführt, so erhöht
sich der Stromfluß über den Widerstand 19 und dem Emitter zur Basis. Mit diesem Stromfluß wird der
Spannungsabfall am Widerstand 19 wesentlich erhöht. Da damit aber die positive am Emitter liegende Spannung
ebenfalls absinkt, würde sich der Transistor auf einen bestimmten Stromfluß einsteuern und diesen
nicht weiter überschreiten. Um nun aber eine überhöhte Steuerung zu bekommen, ist der Gleichrichter 23
vorgesehen. Da dieser Gleichrichter 23 potentialgleich mit den Klemmen 3, also auf Masse liegt, ist bei Absinken
des Emitterpotentials der Stromdurchgang von der Masse über den Gleichrichter 23 zum Emitter freigegeben.
Durch diese Freigabe ergibt sich ein stark überhöhter Stromfluß, der als Sekundärerscheinung
den Stromfluß über den Kollektor 7 und damit die Last 15 wesentlich erhöht. Durch diese Erhöhung wird
vom Kollektor 7 über den Widerstand 17 an die Basis des Transistors 1 eine derartig hohe positive Spannung
angelegt, daß dieser Transistor vollkommen sperrt. Durch die Sperrung des Transistors 1 und den
überhöhten Stromfluß im Transistor 2 und damit die entsprechend differenten Stromflüsse über die Lasten
14,15 ergibt sich das zweite der drei möglichen Steuerkommandos.
Geht nun das gegen die Basis 11 eingeführte negative Potential zurück, so bleibt der Stromfluß über die
Last 15 so lange erhalten, bis das Potential einen der Schaltung vorgegebenen Wert unterschreitet. Ist diese
Grenze erreicht, so hört der Stromfluß über die Gleichrichter 23 auf. Es stellt sich nun ein Gleichgewicht
ein, bei dem zwar der eine Transistor um ein geringes mehr Strom zu führen vermag als der andere, der
Verstärkungsgrad ist hierbei aber so gering, daß die Rückkopplung nicht anspricht. Der Stromfluß über
die Lasten 14 und 15 ist hierbei annähernd gleich groß, es ist somit wieder der schon beschriebene Betrieb
mit dem Steuerkommando Null erreicht.
Wird nun an den Klemmen 3/12 eine gegen die Basis 11 positive, oder an den Klemmen 3/13 eine
gegen die Basis 10 negative, genügend große Steuerspannung eingeführt, so wird der Stromfluß über den
Widerstand 19 und dem Emitter 9 zur Basis 11 gedrosselt und damit auch der Stromfluß über die Last
15. Diese Drosselung bewirkt aber, daß die von der Batterie 4 an der Last 15 anliegende negative Spannung
über den Widerstand 17 in der Basis 10 des Transistors 2 eingeführt wird. Dies hat nun zur Folge,
daß der Transistor 1 aufmacht, d. h., der Strom über den Widerstand 18, den Emitter 8 zur Basis 10 erhöht
sich wesentlich, und damit auch über den Kollektor 6. Die Erhöhung des Stromes über den Kollektor 6 bringt
aber nicht nur eine Erhöhung des Stromes über die Last 14 mit sich, sondern erhöht selbstverständlich
auch das über den Widerstand 16 an der Basis des Transistors 2 eingeführte Potential im positiven Sinne,
so daß auch hier wieder eine eindeutig stabile Stellung erreicht wird. Der Strom über den Transistor 2 und
die Last 15 ist nahezu vollkommen unterdrückt, während der Strom über den Transistor 1 und die Last 14
sein Maximum erreicht hat.
Die Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel, wiederum unter Verwendung zweier p-n-p-Transistoren, die
ähnlich dem Beispiel gemäß Fig. 1 eingeschaltet sind. Gleiche Teile wurden deshalb entsprechend der Fig. 1
mit gleichen Bezugszeichen versehen. Eine Änderung der Schaltung ergibt sich lediglich durch die Schaltung
der Gleichrichter 22 und 23. Sinkt durch einen überhöhten Strom über den Widerstand 19 die Spannung
am Emitter 9 unter ein bestimmtes Potential ab, so wird die Potentialdurchlaßschwelle des Gleichrichters
23 überschritten und damit auch das am Emitter 8 liegende positive Potential auf den Emitter 9 geschaltet.
Mit anderen Worten, die Widerstände 18 und 19 werden parallel geschaltet. Damit ergibt sich, wie
ohne weiteres ersichtlich, ein überhöhter Stromfluß über den Emitter 9 und damit den Transistor 2. Die
Rückkopplung erfolgt in entsprechender Weise, wie unter Fig. 1 beschrieben. Bei dieser Schaltungsart
wird aber gleichzeitig noch ein zweiter zusätzlicher Effekt erreicht, durch den Stromfluß über den Gleichrichter
23 wird noch, ehe der Transistor 1 durch die Rückkopplung über den Widerstand 17 abgedrosselt
wird, die am Emitter 8 liegende positive Spannung abgesenkt und damit der Stromfluß über den Transistor
1 reduziert. Wird an den Klemmen 3/12, entsprechend dem vorher beschriebenen Beispiel, eine
positive oder an den Klemmen 3/13 eine negative Steuerspannung eingeführt, so ergeben sich die
gleichen Schaltfunktionen, es tritt dann lediglich statt des Gleichrichters 23 der Gleichrichter 22 in Funktion,
wodurch die Emitterspannung am Emitter 9 genauso abgesenkt wird wie die Spannung am Emitter 8 beim
AnHegen einer negativen Steuerspannung an den Klemmen 3/12.
Während in den vorstehenden Ausführungsbeispielen Schaltungen beschrieben wurden, bei denen Gleichrichter
eingeführt sind, die beim Überschreiten ihres Schwellwertes die Gegenkopplung herabsetzen, sind
beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 Gleichrichter in die Rückkopplungsschaltung eingesetzt. Diese
Gleichrichter tragen die Bezeichnungen 24 und 25. Zusätzlich kommen noch Strombegrenzungswiderstände
26 und 27. Die Widerstände 18 und 19 sind zu einem einzigen Widerstand, der mit 28 bezeichnet ist,
zusammengefaßt. Die beiden Gleichrichter 24 und 25 liegen gegen ein an der Klemme 29 eingeführtes negatives
Potential, das etwa halb so groß ist als das über die Last 14 bzw. 15 an die Kollektoren 6 bzw. 7 angeschlossene.
Die abweichende Wirkung dieser Schaltung ergibt sich nun wie folgt:
Im Normalbetrieb liegt an den Klemmen 3/12 ein Potential an, das zusammen mit dem Spannungsabfall
am Widerstand 28 höchstens den halben des bei Aussteuerung zulässigen Stromflusses über die Transistoren
1,2 zuläßt. Bei diesem Stromfluß ergibt sich aoi den Kollektoren 6 bzw. 7 ein negatives Potential,
das kleiner ist als das negative Potential an der Klemme 29. Damit fließt über die Widerstände 27
bzw. 26 und über die Gleichrichter 24,25 ein Strom, die Gleichrichter sind also durchlässig, und an der
Basis liegt über die Widerstände 16 und 17 die an der Klemme 29 angelegte negative Spannung. Kommt nun
an der Klemme 12 ein positiver Impuls an, so wird der Stromfluß durch den Transistor 2 herabgesetzt.
Die Herabsetzung des Stromflusses durch den Transistor 2 und damit auch durch die Last 15 bewirkt,
daß das Potential am Kollektor 7 abgesenkt wird. Diese Absenkung hat nun zur Folge, daß der Strom
über den Gleichrichter 25 unterbrochen wird, denn nun liegt dieser Gleichrichter in Sperridhtung an. Nun
bekommt die Basis 10 des Transistors 1 über den Widerstand 17 die hohe am Kollektor 7 anliegende
negative Spannung, wodurch der Stromfluß über diesen Transistor 1 wesentlich erhöht wird. Bei dieser
Schaltung wird demnach die Rückkopplung bei Erhöhung des Stromflusses über einen der Transistoren
durch die Sperren der Gleichrichter 24 bzw. 25 in Betrieb gesetzt.
Während in vorstehenden Ausführungsbeispielen die Gleichrichter jeweils so eingesetzt waren, daß von
der Potentialschwelle in Durchlaßrichtung Gebrauch gemacht wurde, zeigt die Fig. 4 ein Ausführungsbeispiel,
bei dem Gleichrichter 31 und 32 so eingesetzt sind, daß von der Potentialsohwelle in Sperrichtung ao
Gebrauch gemacht wird. Selbstverständlich können an Stelle dieser Gleichrichter auch andere spannungsabhängige
Widerstände Verwendung finden. Werden Gleichrichter eingesetzt, so eignen sich hierfür insbesondere
die Siliciumgleichrichter. Es sei angenommen, daß das Potential an den Kollektoren 6 und 7
negativer ist als das Potential an den Basiseingängen 10 und 11. Damit liegen die Gleichrichter 31 und 32
in Sperrichtung an. Wird nun z. B. an der Klemme 12 eine positive Spannung eingeführt, so erzwingt diese
eine Absenkung des Stromflusses durch den Transistor 2 und damit auch eine Absenkung des am Kollektor
7 anliegenden Potentials. Überschreitet dieses Potential ein gewisses Maß, so wird der Gleichrichter
32 in Sperrichtung leitend und beaufschlagt damit die Basis des Transistors 1 mit einem negativen Potential,
erhöht also den Stromfluß im Transistor 1 und damit in der Last 14. Selbstverständlich ergibt sich
eine ähnliche Funktion, wenn an der Klemme 12 ein negatives Potential eingeführt wird bzw. wenn an der
Klemme 13 ein positives Potential eingeführt wird. Nur fließt in diesem Fall der Strom nicht über den
Transistor 1, sondern über den Transistor 2.
Die Fig. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem nicht die Last selbst in den Kollektorkreis eingefügt
ist, sondern bei dem Widerstände 35 und 36 den Stromkreis des Kollektors schließen und bei dem an
diesen Widerständen 35, 36 über die Klemmen 33,34 Spannungen zum Steuern nachfolgender Stufen abgegriffen
werden. Die Wirkungsweise dieser Schalteinrichtung ergibt sich wie folgt:
Wird an der Klemme 12 eine genügend große positive Spannung eingeführt, so verringert sich der
Stromfluß über den Transistor 2 und damit auch über den Widerstand 36. Hieraus resultiert ein verringerter
Spannungsabfall am Widerstand 36 und damit auch eine niedrigere Spannung an den Klemmen 33. Damit
Hand in Hand geht ein Absenken des Potentials am Kollektor 7, was wiederum zur Folge hat, daß beim
Überschreiten einer bestimmten Grenze der Stromfluß über den Gleichrichter 41 einsetzt. Dieser einsetzende
Stromfluß hat aber auch einen steigenden Stromfluß über den Spannungsteiler 20, 40, 38 zur Folge, derart,
daß das Potential an der Basis 10 negativ wird. Damit ist ein Ansteigen des Stromflusses im Transistor 1
verbunden. Mit dem Steigen des Stromflusses im Transistor 1 wird das Potential am Kollektor 6 positiver.
Eine Erhöhung des Stromflusses im Transistor 1 bedingt eine Erhöhung des Stromflusses im Widerstand
18 und damit eine Absenkung des Emitterpotentials am Emitter 8, 9. Damit verbunden ist
wiederum eine Absenkung des Stromflusses im Transistor 2, während gleichzeitig der Stromfluß im Transistor
1 auf ein Maximum ansteigt. Auch hier liegt demnach wieder eine Transistorschaltung vor, die die
einwandfreie Abgabe von drei Steuersignalen ermöglicht.
Die Erfindung ist nicht auf die gezeichneten Ausführungsbeispiele beschränkt, vielmehr lassen sich im
Rahmen der Erfindung zahlreiche Änderungen sowohl im Schaltungsaufbau als auch in der Auswahl der
nicht linearen Widerstände vornehmen. Die gezeigten Ausführungsbeispiele geben nur die Grundlagen für
die an sich mannigfachen Abwandlungsmöglichkeiten der Schaltungen an.
Die Verwendungsmöglichkeiten der Schaltung gemäß der Erfindung sind ebenso mannigfach wie die
Abwandlungsmöglichkeiten der Schaltungen selbst. Besonders vorteilhaft läßt sich die Schaltung für
Zeigerregler u. dgl. verwenden. Auch für die Steuerung impulsgesteuerter Gleichstrommotoren kann die Schaltung
gemäß der Erfindung mit Erfolg eingesetzt werden.
Obwohl in den Ausführungsbeispielen nur p-n-p-Transistoren
aufgezeigt wurden, lassen sich die Schaltungen gemäß der Erfindung selbstverständlich auch
mit n-p-n-Transistoren in ähnlicher Form aufbauen. Es ist bekannt, daß sich bei Verwendung dieser Transistortypen
die angelegten HilfsSpannungen ebenso wie die Steuerspannungspotentiale umkehren, d. h., sie
müssen mit umgekehrten Vorzeichen eingeführt werden. Grundsätzlich lassen sich selbstverständlich an
Stelle der Flächentransistoren auch Spitzentransistoren verwenden, jedoch sind diese in Anbetracht der relativ
geringen Leistung, die aus ihnen entnommen werden kann, für die Kippschaltung gemäß der Erfindung
weniger geeignet.
Claims (5)
1. Kippschaltung mit drei stabilen Schaltzuständen unter Verwendung von Transistoren, insbesondere
für Verstärkerstufen elektrischer Regeleinrichtungen, gekennzeichnet durch eine der an
sich bekannten Multivibratoranordnung ähnlichen Anordnung, bei der in der Mit- bzw. Gegenkopplung
nichtlineare Schaltelemente vorhanden sind, die bei Überschreiten bestimmter vorgegebener
Grenzwerte leitend werden, derart, daß der Transistorstromfluß und damit die Ausgangssteuergröße
sprunghaft geändert wird.
2. Kippschaltung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung von zwei in symmetrischer
Basisschaltung auf die nachfolgende Verstärker- oder Steuerstufe arbeitender Flächentransistoren.
3. Kippschaltung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch die Verwendung von Gleichrichterelementen
als nichtlineare Steuerelemente, derart, daß als nichtlineares Glied die Durchlaßpotentialschwelle
zum Einsatz kommt.
4. Kippschaltung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Last eine nachfolgende
Leistungstransistorstufe eingeführt ist.
5. Kippschaltung nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet durch die Verwendung als Steuerstufe
von nachgeschalteten, impulsgesteuerten Gleichstrommotoren.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© «09 600/209 9.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES52008A DE1038114B (de) | 1957-01-22 | 1957-01-22 | Kippschaltung mit drei stabilen Schaltzustaenden unter Verwendung von Transistoren |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DES52008A DE1038114B (de) | 1957-01-22 | 1957-01-22 | Kippschaltung mit drei stabilen Schaltzustaenden unter Verwendung von Transistoren |
Publications (1)
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|---|---|
| DE1038114B true DE1038114B (de) | 1958-09-04 |
Family
ID=7488518
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES52008A Pending DE1038114B (de) | 1957-01-22 | 1957-01-22 | Kippschaltung mit drei stabilen Schaltzustaenden unter Verwendung von Transistoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1038114B (de) |
-
1957
- 1957-01-22 DE DES52008A patent/DE1038114B/de active Pending
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